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            <title type="main">Donnerstag, der 17. Februar 1983</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
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                  <idno type="signature">Band68_1983-02-17</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_01">Donnerstag, 17. Februar 1983<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_02">Kaplan <rs type="person" ref="#per__140362">Pöschl</rs>, Organisator des Vereins Jugendzentrum, Wohngemeinschaft<lb/>
für berufstätige Mädchen aus Eisenstadt, den ich schon aus meiner AK-Zeit<lb/>
kenne, interessiert sich für den zweiten Teil meiner Wohnung. In Wien<lb/>
hat er mehrere Großwohnungen, wo er 160 Mädchen untergebracht hat. Zwei<lb/>
Halbtagssekretärinnen, <rs type="person" ref="#per__1138265">Heidi Machtinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__1138266">Susi Matkovic</rs>, sind sofort<lb/>
begeistert 5 Studentinnen unterbringen zu können. <rs type="person" ref="#per__131107">Grossendorfer</rs> entdeckt<lb/>
ein Ansuchen des Vereines, der für eine andere Wohnung 830.000 S ausgeben<lb/>
mußte und beim Handelsministerium um eine Subvention ersuchte. <rs type="person" ref="#per__108746">Haffner</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__123301">Vecsei</rs> machen mit Recht darauf aufmerksam, daß ich aufpassen muß, damit<lb/>
es dann nicht heißt, ich hätte die Wohnung auf der Linzer Straße ebenfalls<lb/>
über eine Subvention herrichten lassen. In der Presse würde man selbst<lb/>
meine Absicht diese möblierte Wohnung gratis zur Verfügung zu stellen,<lb/>
den Mietzins bezahle ich nämlich auf alle Fälle weiter, sicherlich anders<lb/>
berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Wann und wie viel hat der Verein schon<lb/>
Subventionen bekommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_04"><rs type="person" ref="#per__1138267">Haynes</rs> von Business International Vienna möchte ein Interview auch von<lb/>
mir. Vorher hatte er eine Aussprache mit GD der CA <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs>, dieser hat<lb/>
ihm erklärt, daß die Bank jetzt versucht die Innovation besonders zu<lb/>
unterstützen, <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> kritisierte nämlich, daß viel zu wenig für neue<lb/>
Produkte und Innovation getan wird und man zu stark die Erhaltung von<lb/>
Betrieben betreibt. Auch bezüglich der sozialen Maßnahmen müßte es<lb/>
Reformen geben. Ich versuchte <rs type="person" ref="#per__1138267">Haynes</rs> klar zu machen, daß wir beides ver<lb break="no"/>suchen müssen: Erhaltung des Sozialnetzes und Erhaltung der Arbeitsplätze<lb/>
bei gleichzeitigem Bestreben innovativ zu wirken. Dr. <rs type="person" ref="#per__1137517">Kiefer</rs> hat dann mit<lb/>
ihm noch entsprechende Detailunterhaltungen geführt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Was ist dann noch rausgekommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_06">Vertreter von Kärntner-Slowenen-Betrieben, Holzindustrie Istenic <add>[?]</add>, Mag.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__145974">Warasch</rs>, Topsport, Handschuh- und <choice><choice><sic>Strixwarenerzeuger</sic><corr>Strickwarenerzeuger?</corr></choice></choice> Dkfm. <rs type="person" ref="#per__1138269">Habernich</rs>,<lb/>
und vor allem der slowenischen Genossenschaftsvertreter Ing. <rs type="person" ref="#per__1138268">Kabun</rs> er<lb break="no"/>suchten das Handelsministerium um Unterstützung. Mittlere Betriebe,<lb/>
Topsport allerdings 100 Beschäftigte, haben im zweisprachigen Gebiet viel<lb/>
investiert und nur ganz geringe Unterstützung bekommen. Wie ich sofort<lb/>
feststellen konnte, waren sie alle von ihren Kreditinstituten unzuläng<lb break="no"/><pb n="68-0212" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band68/68_1983-02-17_0212.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>lich beraten. Viele Investitionszinsenzuschüsse wurden nicht genützt.<lb/>
ORat <rs type="person" ref="#per__113022">Fabrizii</rs> wird sie in Hinkunft besser betreuen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_07">Die slowenische Genossenschaft mit 50 Mitgliedern wird heute weitestgehend<lb/>
vom Raiffeisenverband beliefert. <rs type="person" ref="#per__1138268">Kabun</rs> hat jetzt Gespräche mit der Kon<lb break="no"/>sumgenossenschaft in Klagenfurt aufgenommen, ich konnte auf seinem<lb/>
Wunsch ihn mit GD <rs type="person" ref="#per__113061">Kaditz</rs> vom Konsum Österreich in Verbindung bringen.<lb/>
Finanzminister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> erklärte mir auf einen telefonischen Anruf, daß<lb/>
er auch bereit wäre, den Wunsch der Einlage von PSK-Geldern in ihr slo<lb break="no"/>wenisches Kreditinstitut zu prüfen. Weiters versprach ich mit Landwirt<lb break="no"/>schaftsminister <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> über deren Wünsche zu informieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Was ist zum Schluß rausgekommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_09">Der iranische Finanz- und Wirtschaftsminister <rs type="person" ref="#per__1138270">Namazi</rs>, der in Innsbruck<lb/>
studiert hatte, perfekt Deutsch gekonnt hat, und ein Wirtschaftsabtei<lb break="no"/>lungsverantwortlicher im Außenministerium in Teheran, <rs type="person" ref="#per__1138271">Adeli</rs>, haben mit ihre<lb/>
Botschafter, da sie bei der OPEC-Tagung in Wien waren, bei mir vorgespro<lb break="no"/>chen. Die Außenhandelsziffern bewegen sich sehr unregelmäßig. Bis 1981<lb/>
ist unser Import auf 1 1/2 Mio. S angestiegen, 1982 wieder auf 930 Mio.<lb/>
gefallen, auch der Export ist von 2,9 Mrd. auf 2,3 Mrd. zurückgegangen.<lb/>
In diesen offiziellen Ziffern ist allerdings die Intertrading, die ja<lb/>
große Drittländergeschäfte mit Iran macht, nur mit dem Teil enthalten,<lb/>
der über Österreich geht oder überhaupt nach Österreich importiert wird.<lb/>
Die iranischen Ziffern sind andere, die Iraner kannten sie selbst nicht,<lb/>
bestätigten aber diese Vermutung von MR <rs type="person" ref="#per__97426">Fälbl</rs>. Intertrading hat jetzt ein<lb/>
Volumen von 180 Mio. $ in Abwicklung. Ich überreichte dem Minister form<lb break="no"/>los eine Projektliste, insbesondere gelang es aber dann doch vom Finanz<lb break="no"/>ministerium die 20 Schadensfälle, ein Volumen von 1 Mrd., zeitgerecht zu<lb/>
bekommen und dem Minister <rs type="person" ref="#per__1138270">Namazi</rs> mitzugeben. Die iranische Seite sagte<lb/>
zu, sie wird es genau prüfen und uns Bescheid sagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Dr. <rs type="person" ref="#per__114601">Sachs</rs> soll dann über die Details, wenn wir<lb/>
was erfahren, mir immer berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_11">Beim Bundespräsidenten beim offiziellen Mittagessen von Ministerpräsident<lb/>
<rs type="person" ref="#per__134046">Papandreou</rs> hat mich das Protokoll wunschgemäß zwischen den Bautenminister<lb/>
und vor allem den Wirtschaftsberater von <rs type="person" ref="#per__134046">Papandreou</rs> gesetzt, der Bauten<lb break="no"/>minister hat am Vortag schon mit <rs type="person" ref="#per__111741">Sekanina</rs> Gespräche geführt, er hat<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111741">Sekanina</rs> vorgeschlagen, man sollte eine Beamtendelegation zusammentreten<lb/>
lassen, damit über die Baumöglichkeiten auf Regierungsebene verhandelt<lb/>
wird, dann erst könnten die auch in meinem Elaborat ihm übergebenen Bau<lb break="no"/><pb n="68-0213" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band68/68_1983-02-17_0213.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>firmen konkretere Bauverhandlungen für Einzelprojekte führen. Ich habe<lb/>
beiden Wirtschaftsministern die Projektliste mit entsprechenden Erläute<lb break="no"/>rungen gegeben. <rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschläger</rs> und <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> meinten, daß sie zwar zu einem<lb/>
offiziellen Essen geladen haben, nichts aber dagegen haben, wenn ich ein<lb/>
Arbeitsessen daraus mache.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_12"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, der bei dem Essen anwesend war, hat mir mitgeteilt, über die An<lb break="no"/>liegen der österreichischen verstaatlichten Industrie, aber auch insbe<lb break="no"/>sondere von SDP, Lieferung von LKW und Kettenfahrzeugen und insbesondere<lb/>
über den Weiterbestand von joint venture Steyr-Hellas, insbesondere mit<lb/>
Ministerpräsident <rs type="person" ref="#per__134046">Papandreou</rs> selbst lange gesprochen zu haben. <rs type="person" ref="#per__149353">Der</rs><lb/>
Wirtschaftsberater hatte mit Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__97678">Lacina</rs> eine Aussprache, über<lb/>
die er mir auch berichtete.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_13">Der Mercedes-Importeur <rs type="person" ref="#per__117637">Pappas</rs> hat auch ein spezifisches Problem, welches<lb/>
ich entsprechend erörtern konnte. Eine österreichische Baufirma wird<lb/>
in Griechenland, obwohl es ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt, nach<lb/>
der griechischen Usance, Gewinn ist 10 % vom Umsatz, zur Steuerleistung<lb/>
herangezogen. In keinem Bauunternehmen Österreichs und daher sicherlich<lb/>
nicht beim Anbot, das die österreichische Baufirma machte, kann man 10<lb/>
% vom Umsatz als Gewinn erreichen. Die beiden griechischen Minister sagten<lb/>
zu, dieses Problem mit dem Finanzminister in Athen zu besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Die Abteilung soll dies weiter verfolgen, und mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__117637">Pappas</rs> Kontakt halten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_15"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hatte neuerlich mit gegenüber behauptet, daß noch immer bei ihm<lb/>
Klagen über die ÖDK-Privilegien eingehen. Ich versprach ihm eine neuer<lb break="no"/>liche schriftliche Darstellung, wenn die Ergebnisse der Verbundgesellschaft<lb/>
über den Privilegienabbau aller Sondergesellschaften vorliegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_16">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Wann kommt der Endbericht von <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs>.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_17">Bei der Sektionsleitersitzung berichtete Präsidialist <rs type="person" ref="#per__114163">Schubert</rs>, daß die<lb/>
Mehrleistungsvergütungen im Jänner 14 % gegenüber der Monatstangente<lb/>
8,33 ausmachen. Die Sektionschefs erklärten, dies ist darauf zurückzuführen,<lb/>
daß im Jänner auch noch Dezemberleistungen vergütet werden mußten. Bei<lb/>
den Inlandsdienstreisen liegen wir mit 2 % weniger als die Hälfte als<lb/>
im Vorjahr und unter der 8,33-Tangente, bei den Auslandsdienstreisen mit<lb/>
13 1/2 % mehr als das Dreifache des Vorjahres. Auch bei den Repräsenta<lb break="no"/>tionsaufwendungen haben wir mit 1,7 nicht einmal die Hälfte des vorjährigen<lb/>
Aufwandes. <rs type="person" ref="#per__139727">Schubert</rs> wird insbesondere mit den Sektionschefs die Aus<lb break="no"/><pb n="68-0214" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band68/68_1983-02-17_0214.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>landsdienstreisen genau verfolgen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_18">Ich brachte die manchmal zu knappe parlamentarische Anfragebeantwortung,<lb/>
3 Monate ist Zeit, dann bekomme ich sie im letzten Augenblick zur Unter<lb break="no"/>schrift, zur Sprache. Die Sektionschefs erklärten, dies war eine einmalige<lb/>
Ausnahme bei einer Bergbauförderungsanfragebeantwortung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_19">SC <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> teilte mit, daß Gen.Sekr. <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> von der Handelskammer einer<lb/>
Entliberalisierung der transportablen Videorecorder nicht zustimmt.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> hat scheinbar Angst vom Photohandel, er möchte diese Maßnahme,<lb/>
obwohl sie überhaupt nicht wirksam wäre, sondern nur eine Registrierung<lb/>
ermöglicht, daher nicht jetzt einführen. <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> erklärt daher, wir werden<lb/>
auch davon Abstand nehmen. Ich selbst habe nämlich ihn gebeten unbedingt<lb/>
eine Maßnahme insbesondere vor den Wahlen nur im Einvernehmen mit den<lb/>
Interessensvertretungen zu setzen. Der sicherlich sehr enttäusche Philips-<lb/>
GD <rs type="person" ref="#per__126973">Lap</rs> wird davon verständigt. Die Industrie in der Handelskammer muß sich<lb/>
mehr für ihre Belange selbst einsetzen. Nur die Kritik, die insbesondere<lb/>
der Leiter der Sektion Industrie, <rs type="person" ref="#per__97925">Schoeller</rs>, immer wieder an der Regierung<lb/>
übt, genügt nicht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_20">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte mit <rs type="person" ref="#per__126973">Lap</rs> verbinden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_21">Mit <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> besprach ich bei der Sektionsleitersitzung die neuen Vor<lb break="no"/>schläge der Handelskammer bezüglich jugoslawischen Hilfsmaßnahmen. Die<lb/>
Handelskammer möchte, daß Österreich jetzt nur die selben Überlegungen<lb/>
anstellt, wie auch andere EFTA-Staaten, insbesondere aber Jugoslawien mit<lb/>
EFTA und Spanien besprochen hat, übernimmt. Die von mir angeregte Lösung,<lb/>
er möge ähnlich dem Portugalfonds einen solchen auch für Jugoslawien über<lb break="no"/>legen, wird jetzt nicht mehr weiterverfolgt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_22">Die Unternehmungen im Grenzgebiet zu Ungarn werden <add>[in]</add> Steinamanger auf<lb/>
Anregung der burgenländischen Handelskammer Gespräche mit den ungarischen<lb/>
Vertretern führen. Diese Aussprache halte ich für sehr zweckmäßig, da<lb/>
sie dem burgenländischen Wunsch <rs type="person" ref="#per__114583">Kerys</rs>, engere Kontakte im Grenzgebiet<lb/>
zu knüpfen, nachkommt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_23">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: MR <rs type="person" ref="#per__131763">Pschorn</rs> soll uns über die Ergebnisse informieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_24">Ein Symposium über Planung und Kontrolle öffentlicher Einrichtungen in<lb/>
Graz wird von allen Sektionen höchstens durch einen Vertreter des Mini<lb break="no"/>steriums dann informiert.<lb/>
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            <pb n="68-0215" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band68/68_1983-02-17_0215.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_25">Die gemeinsame Kreditaktion Handelskammer, Länder und Bund für die Kleinst<lb break="no"/>betriebe muß jetzt mit der derzeitigen Budgetziffer, 13 1/2 Mio. S, mit<lb/>
den Ländern abgeschlossen werden. Mein Versuch aufgrund einer einstimmi<lb break="no"/>gen Entschließung des Nationalrates beim Finanzministerium eine Auf<lb break="no"/>stockung zu erreichen, ist vom <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs>-Büro bis jetzt nicht akzeptiert<lb/>
worden. Ich glaube, daß <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> die Details hier nicht kennt oder falsch<lb/>
informiert ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_26">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs>: Bitte die Aufteilung und insbesondere die Ent<lb break="no"/>schließung mir für nächsten Ministerrat mitgeben, damit ich mit <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs><lb/>
sprechen kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_27">Über die Bürges-Richtlinien <add>[zur?]</add> Gewerbestruktur wird mit den Ländern noch<lb/>
verhandelt, spätestens am 23. Februar, verspricht <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>, wird der Durchfüh<lb break="no"/>rungserlaß draußen sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_28">Bei den Preisanträgen <add>[der]</add> ÖMV, bis 25.4., 6-Monats-Frist, TIWAG ebenfalls, aller<lb break="no"/>dins auch erst nach den Wahlen, wird das Ermittlungsverfahren bis dort<lb break="no"/>hin abgeschlossen. Ev. Beschwerden an den Verwaltungsgerichtshof sehe<lb/>
ich gelassen entgegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_29">Für das Ekazent, Hotelneubau, wird mit Recht von <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> auf der Mindest<lb break="no"/>ausstattung bestanden. In der Öffentlichkeit wurde mir bei Erlassung<lb/>
dieser Mindestausstattung wegen Klopapier, Papierserviettengrößen das<lb/>
Handelsministerium in der Öffentlichkeit verrissen. Jetzt stellt sich<lb/>
heraus, daß es Neubauten gibt, wo man diese Mindestausstattung, Klo<lb/>
und Bad z.B. getrennt, gar nicht mehr anwenden möchte. <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> verweist<lb/>
mit Recht, dann wird kein Zinsenzuschuß gewährt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_30">Die Wissenschaftsmesse wird vom Handelsministerium mit 100.000 S subven<lb break="no"/>tioniert, 80.000 aber kann man theoretisch durch den uns zur Verfügung<lb/>
stehenden Stand für das Patentamt und die Industriesektion, für den nicht<lb/>
gezahlt wird, gegenrechnen. Diese Erklärung brauche ich für etwaige<lb/>
Ansuchen weiterer Unterstützungen von Einzelmessen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_31">Bei unserer Stellungnahme über das öffentliche Vergabewesen wurde vom<lb/>
BKA die interne Stellungnahme <add>[von]</add> <rs type="person" ref="#per__113022">Fabrizii</rs>, Sektion IV, wie ich hoffe unbe<lb break="no"/>absichtigt, von der Sektion II, <rs type="person" ref="#per__97340">Bodo Beelitz</rs>, weitergegeben und daher von<lb/>
diesem kritisiert. <rs type="person" ref="#per__97340">Bodo Beelitz</rs> als Verstaatlichtenindustrievertreter<lb/>
tut sich theoretisch scheinbar sehr leicht, wenn er seine Betriebe fragt,<lb/>
werden sie ihm genau das Gegenteil erklären.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_32">ANMERKUNG FÜR MEISL UND <rs type="person" ref="#per__111737">MARSCH</rs>: Was sagen die einzelnen verstaatlichten<lb/>
Unternehmer zu der Auffassung <add>[von]</add> <rs type="person" ref="#per__97340">Bodo Beelitz</rs>.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_33">Dem Wunsch der Handelskammer, Kompensationsabkommen mit Mexiko für die<lb/>
500.000-to-Öllieferungen von 25 bis 30 S zu erreichen, wird mit dem ÖMV-<lb/>
Einkäufer <rs type="person" ref="#per__1138379">Kalbach</rs>, MR <rs type="person" ref="#per__98075">Willenpart</rs> und mit Mag. <rs type="person" ref="#per__1138380">Treu</rs>, Handelskammer, ver<lb break="no"/>handelt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_34">Die VW-Wärmepumpenproduktion basiert auf einem Verbrauch von gefärbtem<lb/>
Gasöl, 6,50 S pro Liter, und nicht von Dieselöl, 9,–– rund pro Liter. Die<lb/>
Rückvergütung für die Verwendung von Dieselöl würde 2,48 betragen, wenn<lb/>
eine entsprechende Meßeinrichtung in die Wärmepumpen eingebaut wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_35">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: VW-Einkäufer <rs type="person" ref="#per__123317">Matousek</rs> soll berichten, ob sie<lb/>
dies können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_36">SGP hat jetzt ein Müllentsorgungskonzept für Österreich vorgelegt. SC<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs> wird darüber insbesondere wegen der <add>[sich]</add> daraus ergebenden Recycling<lb break="no"/>probleme und Fernwärmefragen ein Gespräch abhalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_37">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Darüber möchte ich dann genau informiert werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_38">SC <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> erörtert die neuen Strukturen seiner Sektion seit Beginn des<lb/>
Jahres, 1. Rechtsabteilung, 2. allgemeine Energie, 3. international, 4.<lb/>
Brennstoffe, 5. Elektrizität und Fernwärme. Bezüglich der Abteilungen 3,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__123367">Hladik</rs>, und 4, <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs>, mag diese Einteilung sehr korrekt sein, ergibt aber,<lb/>
wie ich mit <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> nachher noch durch Spezialgespräche klären konnte,<lb/>
große Reibereien. <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> versprach mir, er wird diese Frage mit <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs> noch<lb/>
einmal besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_39">Die leitungsgebundene Energie soll durch das Fernwärmewirtschaftsgesetz<lb/>
endgültig geregelt werden, die Begutachtung ergab 1.500 Seiten, die jetzt<lb/>
bearbeitet werden müssen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_40"><rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> beabsichtigt auch für Gas eine Österreichlösung vorzubereiten. Jetzt<lb/>
gilt noch immer das deutsche Wasser- und Energierecht. <choice><choice><sic>Danach</sic><corr>Demnach</corr></choice></choice> bin ich<lb/>
auch noch der Generalinspektor für Wasser und Energie. Unwahrscheinlich,<lb/>
daß nach 38-jährigen Ende von Deutschland noch immer deutsches Recht<lb/>
gilt, dies ist aber darauf zurückzuführen, daß die Energiesektion fürchtet<lb/>
im Parlament nie mehr so eine strenge Handhabung des Gasrechtes zu bekommen<lb/>
als aus der deutschen Verordnung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_41">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__110944">ZLUWA</rs>: Was auch immer geschieht, die Austrofizierung ist<lb/>
dringendst nötig.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_42">Für Energieprognosen haben wir dem Wirtschaftsforschungsinstitut jähr<lb break="no"/>lich 130.000 S bezahlt. Trotzdem wird infolge der unzulänglichen Progno<lb break="no"/>sen selbst dann vom WIFO das Handelsministerium in der Energiepolitik<lb/>
attackiert. <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> meint, wir sollten anstelle des WIFO Herrn <rs type="person" ref="#per__131682">Jansen</rs> von<lb/>
der TU heranziehen. Dem müßte man allerdings auch wieder 100.000 S be<lb break="no"/>zahlen. Da der Vertrag bis 1983 mit dem WIFO läuft, kann heuer nichts<lb/>
mehr geändert werden. In Hinkunft werden wir aber eine andere Taktik machen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_43">SL <rs type="person" ref="#per__108609">Sterk</rs> berichtet, daß das WIFO für die Rohstoffuntersuchung ebenfalls<lb/>
320.000 S erwartet. Diese hohen Subventionsbeträge kommen in Zukunft<lb/>
überhaupt nicht mehr für das WIFO infrage.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_44">Das Kalkulationsschema über die Preisregelung für leitungsgebundene<lb/>
Energie wird bei der Preisreferententagung behandelt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_45">Handelsrat <rs type="person" ref="#per__123370">Hammer</rs> wünscht jetzt eine Arbeitsgruppe Geowissenschaft und<lb/>
Energie im Rahmen der Gemischten Kommission. <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> wird mit seinem Vis-<lb/>
a-vis SC <rs type="person" ref="#per__124050">Antalpeter</rs> im März über diesen Vorschlag Gespräche führen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_46">In Leoben wird ein Rohstoffinstitut der Akademie der Wissenschaft ge<lb break="no"/>gründet, das Handelsministerium wird sich daran beteiligen, da keine<lb/>
Kosten erwachsen. Die Rohstoffprojekte sind jetzt in einer EDV-Anlage<lb/>
in Graz gespeichert und können jederzeit abberufen werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_47">Kärnten wünscht jetzt die Abdeckung der Betriebsverluste durch die Berg<lb break="no"/>bauförderung in einer Ergänzung des 15a-Abkommens. Darüber wird noch<lb/>
zu verhandeln sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_48">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Wie ist die Stellung des Finanzministeriums<lb/>
dazu.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_49">Vizepräsident <rs type="person" ref="#per__113625">Fichte</rs> berichtet, daß jetzt über das Sortenschutzgesetz<lb/>
mit dem Land- und Forstwirtschaftsministerium eine einvernehmliche Lösung<lb/>
gefunden werden konnte. Die Durchführung obliegt selbstverständlich dem<lb/>
Landwirtschaftsministerium, vorher müssen aber die Marken im Patentamt<lb/>
registriert werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_50">Die Herkunftsabkommen aus der BRD wurden im Parlament genehmigt, die DDR<lb/>
bleibt nach wie vor sozusagen im Parlament liegen, das heißt, das Abkommen<lb/>
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eingebracht werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_51">Die Konferenz über das Madrider Markenübereinkommen in Genf muß angeb<lb break="no"/>lich vom Patentamt deshalb beschickt werden, obwohl materiell gar nichts<lb/>
verhandelt wird, weil man Budgetbelastungen sonst befürchtet. Ob diese<lb/>
kommen, weiß ich nicht, ich glaube, die könnte auch ein Vertreter der öster<lb break="no"/>reichischen Mission in Genf durch Teilnahme verhindern, die Budgetbela<lb break="no"/>stung aber durch die Dienstreise ist auf alle Fälle gegeben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_52">Die Gesellschaft für Energiewesen, Vorsitzender ehem. Außenminister <rs type="person" ref="#per__130572">Gruber</rs><lb/>
und Initiator <rs type="person" ref="#per__115020">Welser</rs>, hat, wie ich dann eingestehen muß, eine Reihe von<lb/>
Topjournalisten zu einer informellen Aussprache in das Institut, ein<lb/>
Teil der AK, eingeladen. Ich konnte ihnen, wie ich glaube, ergänzt durch<lb/>
Ausführungen von <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs>, eine wirklich umfangreiche Information geben.<lb/>
Ich bin sehr gespannt, was sie dann schreiben werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_53">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: <rs type="person" ref="#per__115020">Welser</rs> soll dies genau verfolgen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_54">Beim Empfang des griechischen Botschafters konnte ich mich, da ich eine<lb/>
Minute vor Ministerpräsident <rs type="person" ref="#per__134046">Papandreou</rs> hingekommen bin, bei ihm kurz<lb/>
melden und gleichzeitig entschuldigen, daß ich nicht länger daran teilneh<lb break="no"/>men kann. Er war sehr erstaunt, daß ich deshalb überhaupt persönlich<lb/>
gekommen bin.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-02-17_55">Die Stadthallengesellschaft hat im Gartenbaukino den Film Gandhi in<lb/>
der Premiere vorgestellt, mir hat man erzählt, wenn ich nicht komme, dann<lb/>
ist Vizebürgermeister <rs type="person" ref="#per__109293">Busek</rs> allein dort. Tatsächlich waren mehrere Stadt<lb break="no"/>räte anwesend. Der Film selbst dauert 3 Stunden, der Dialog ist manchmal<lb/>
sehr interessant. Ich bin allerdings fest davon überzeugt, daß er<lb/>
stark verzeichnet ist. Das Ganze ist filmisch aufgearbeitet stellenweise<lb/>
viel zu lange, man hätte ihn wesentlich kürzen können, man braucht nicht<lb/>
Zugfahrten minutenlang sehen, wodurch man auch nicht unbedingt auf 3<lb/>
Stunden Vorführungsdauer hätte kommen müssen. Interessieren würde mich,<lb/>
wie dieser Film nicht bei uns in Europa, aber in Indien aufgenommen wird.<lb/>
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               <occupation>Beamter HM</occupation>
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               <persName><surname>Fichte</surname><forename>Josef</forename></persName>
               <occupation>techn. Vizepräs. Patentamt</occupation>
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               <persName type="label">Haffner, Konrad</persName>
               <persName><surname>Haffner</surname><forename>Konrad</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
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               <persName type="label">Vecsei, Paul</persName>
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               <occupation>Pressesprecher Staribachers</occupation>
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               <persName><surname>Welser</surname><forename>Günther</forename></persName>
               <occupation>Büro Staribacher, HM; Pro-Zwentendorf-Kampagne</occupation>
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               <persName type="label">Schubert, A</persName>
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               <occupation>Beamter HM [1972 Diskussion über Personalfragen]; evtl. ident mit Walter
                  Schubert</occupation>
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               <persName type="label">Willenpart, Rudolf</persName>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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               <occupation>TU Wien Energiepolitik</occupation>
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               <occupation>ÖGB-Präs., NR-Präs.</occupation>
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