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            <title type="main">Dienstag, der 18. Jänner 1983</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_01">Dienstag, 18. Jänner 1983<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_02">Ein als links zu bezeichnender <rs type="person" ref="#per__1138522">Paulesich</rs> erkundigte sich über die<lb/>
Ansichten von Gewerkschaftern und letzten Endes auch von Gewerkschafts<lb break="no"/>ministern über die verschiedensten Probleme, die man ebenfalls als links<lb/>
bezeichnen würde. Von Hilfe für Entwicklungsländer bis zur Waffen<lb break="no"/>erzeugung durch SDP wollte er sozusagen die Meinung erforschen, die<lb/>
er für die Gewerkschaft als Rededisposition zusammenstellen möchte.<lb/>
Minister <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__111741">Sekanina</rs> haben ihm noch keinen Termin gegeben.<lb/>
Ich selbst beantwortete nach meinem besten Wissen und vor allem Gewissen<lb/>
seine Fragen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__123301">VECSEI</rs>: <rs type="person" ref="#per__117023">Pein</rs> soll versuchen mit ihm weiter Kontakt zu<lb/>
halten damit wir erfahren was aus dieser Arbeit wirklich geworden ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_04">ÖDK-Dir. <rs type="person" ref="#per__97526">Hautzenberg</rs> hat mich verständigt, daß im Rechnungshofbericht<lb/>
1 Punkt sich mit meiner Entscheidung Turbinen im Anhängeverfahren<lb/>
zu bestellen noch nicht ganz besprochen wurde. <rs type="person" ref="#per__97526">Hautzenberg</rs> teilte mir<lb/>
mit, daß der zweite Vorstandsdirektor <rs type="person" ref="#per__114717">Dichtl</rs> bei einer Besichtigung<lb/>
der Sperre in Malta diese meine Äußerung, es müßten österreichische<lb/>
Firmen soweit wie möglich herangezogen werden, in einem Aktenvermerk<lb/>
festgehalten hat, den jetzt der Rechnungshof gefunden und selbstver<lb break="no"/>ständlich dann auch kritisiert hatte. Da es sich ausschließlich darum<lb/>
handelt, daß ich eine österreichische Firma zum Zug kommen lassen wollte,<lb/>
habe ich gar keine Gewissenskonflikte oder gar Gewissensbisse und<lb/>
habe nur ersucht, man soll sofort die Aktennotiz mir nach Wien schicken.<lb/>
Damit ich sie morgen im Parlament bei der Debatte des Rechnungshof<lb break="no"/>berichtes besitze. Geärgert habe ich mich über die Energiesektion, die<lb/>
den Rechnungshofbericht im einzelnen studiert hat und mich auf diesen<lb/>
Punkt nicht aufmerksam gemacht hatte. Wie ich bei einer Aussprache<lb/>
mit MR <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs> feststellte, war es <rs type="person" ref="#per__137378">Felfernig</rs>, der den Rechnungshofbericht<lb/>
zu bearbeiten hatte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__110944">ZLUWA</rs> UND <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Bitte in Hinkunft darauf be<lb break="no"/>sonders achten.<lb/>
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Leuten noch immer nicht genug erklärt ist, hier müßte insbesondere<lb/>
Finanzminister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> dann auch noch im Presseforum entsprechende<lb/>
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sich dabei auf <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs>, ohne den Namen zu nennen, weil jetzt eine andere<lb/>
Situation ist, stimmt nicht. Als er seinerzeit die Zinsertragssteuer<lb/>
vorschlug, waren gerade der Zeitpunkt wonach er die Zinsen stark von<lb/>
den Banken und Sparkassen angehoben wurden, damals hätten die Konsu<lb break="no"/>menten es fast überhaupt nicht bemerkt. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> fürchtet, daß jetzt<lb/>
<rs type="person" ref="#per__133385">Stingl</rs> in Graz für die Gemeinderatswahlen die Zeche bezahlen muß.<lb/>
Bis zu den Nationalratswahlen muß aber die entsprechende Aufklärung<lb/>
erfolgt sein. In Graz erwartet er, daß die Alternative Liste Erfolg<lb/>
hat. In Graz gibt es nämlich 20.000 Studenten, wenn man deren Bekannte<lb/>
oder Freundinnen noch dazu zählt, ist es eine beträchtliche Anzahl.<lb/>
Da man nur 2.000 Stimmen für ein Grazer Gemeinderatsmandat braucht,<lb/>
ist mit Sicherheit der Einzug der Alternativen Liste in den Gemeinde<lb break="no"/>rat zu erwarten. Graz könnte ähnlich wie Salzburg abschneiden. In<lb/>
der Vergangenheit nämlich sind 50 % der Studenten nicht wählen ge<lb break="no"/>gangen, weil sie keine alternative Möglichkeit haben, jetzt haben sie<lb/>
sie mit dieser Liste.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_07">Die Stimmung in der SPÖ hat sich verbessert. Der Parteirat und<lb/>
deren Stimmung darf aber nicht als typisch bezeichnet werden, weil<lb/>
dort ja nur Spitzengremien vertreten sind. Dort merkt man nur wenn<lb/>
eine schlecht Laune in der Partei ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_08">Die Aufwärtsentwicklung für die Parteipräferenz ist zum Stillstand<lb/>
gekommen, bevor das Paket beschlossen wurde. Wir befinden uns jetzt<lb/>
in einer Abtrift. Die Sozialisten und die ÖVP stehen jetzt dort, wo<lb/>
sie im Sommer 82 waren. Ein Rekordaufschwung, fürchtet <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, ist<lb/>
nicht zu erwarten. Das Handicap liegt bei <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs>, der den Leuten<lb/>
noch viel mehr die Einzelheiten erklären muß. Die ÖVP wird weiter<lb/>
lügen. Die Politik der Redlichkeit ist sehr schwer. Insbesondere in<lb/>
den 6 bis 7 Nationalratssitzungen wird es ganz hart zugehen. So wie beim<lb/>
AKH wird die Debatte der SPÖ schwere Reputationseinbußen kosten. Die<lb/>
SPÖ muß sich als die redliche Partei die wir bis jetzt immer waren<lb/>
wieder mehr profilieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_09">In Österreich gibt es derzeit eine unglaublich substanzlose Politik.<lb/>
Es gibt keine echten Auseinandersetzungen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_10">In Deutschland hat die Meinungsumfrage ergeben, daß die SPD jetzt<lb/>
44 % der Wählerstimmen hat. Das ist wesentlich mehr als bei den<lb/>
letzten Bundestagswahlen. CDU/CSU hat nur mehr 47 %, die Frage ist ob<lb/>
die Grünen reinkommen. Die FDP ist derzeit schon draußen. Der SPD-<lb/>
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SU, wo er stets denselben Standpunkt zu weltpolitischen Fragen und auch<lb/>
zur deutschen Politik eingenommen hat, sich gut gehalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_11">Der <rs type="person" ref="#per__114973">Kohl</rs>-Besuch und die ÖVP-Propaganda jetzt war anders als sie dar<lb break="no"/>gestellt wurden. Eines Tages wurde er vom Protokoll gefragt, ob<lb/>
der <rs type="person" ref="#per__114973">Kohl</rs>-Privatbesuch zu einer ÖVP Veranstaltung er am Montag zwischen<lb/>
7 und 8 Uhr Zeit hätte. Dies ist ungewöhnlich, normal wird nämlich<lb/>
eine Zeit vereinbart. Zu diesem Zeitpunkt hatte <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> andere wich<lb break="no"/>tige Besprechungen, wenn man einen Staat besucht, dann teilt man mit,<lb/>
so und so lange ist man dort und schlägt ev. vor, welche Zeiteintei<lb break="no"/>lung man vorsieht, stimmt dann die Zeit gemeinsam ab. Die ÖVP wird<lb/>
wahrscheinlich sich das ganze jetzt überlegen, denn die Vorgangsweise<lb/>
sei sehr ungewöhnlich gewesen.<lb/>
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abzulenken. Als Gegenmaßnahme muß jetzt eine Sonntagzeitung mit gi<lb break="no"/>gantischer Auflage, die alle Reserven des Wahlkampfes <choice><choice><sic>kosten</sic><corr>kostet</corr></choice></choice>, gemacht<lb/>
werden. Mitglieder der Bundesregierung müssen sich auch bereit er<lb break="no"/>klären bei Taschen, die aufgestellt werden, bei den Bezirken mit an<lb break="no"/>deren Vertrauensmännern dann darüber zu wachen. Die ÖVP-Ranger, die<lb/>
wieder kommen werden, würden sonst die Zeitungen stehlen. Der Preis<lb/>
sei 1 S, die Sonntagszeitung soll dort erscheinen, wo keine Parteizei<lb break="no"/>tungen herauskommen. Es sollen keine langen Artikel geschrieben werden,<lb/>
sondern eine schmissige Zeitung sein. In dieser Zeitung wird der<lb/>
konkrete Nachweis zu führen sein, daß das Paket nicht weh tut, daß<lb/>
man der Steuerfrage nicht ausweichen konnte ist klar, und <choice><choice><sic>daß</sic><corr>?</corr></choice></choice> es auch<lb/>
jetzt besser ist, wenn die Wiener Wahlen vorverlegt wurden, sonst hätte<lb/>
Wien aufgrund der Paketmaßnahmen nach den Nationalratswahlen ebenfalls<lb/>
schlechter abgeschnitten. Die Leistungen der Gemeinde Wien für Wien<lb/>
muß man mehr herausstreichen und dann besteht auch dort eine Erfolgs<lb break="no"/>möglichkeit.<lb/>
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60 Personen teilnehmen und wo der Operationskalender festgelegt wurde.<lb/>
Er hat 200 Personen für eine Wahlwerbegruppe zusammengefaßt. 2.000<lb/>
Häuser mit 27.000 Haushalten wo die Zeitung zugestellt wird. Was not<lb break="no"/>wendig ist, ist kurzes prägnantes Aufklärungsmaterial das man auch<lb/>
lesen kann. Dies gilt ganz besonders für die Zinsertragssteuer. Der<lb/>
13. und 14. spielt derzeit in der Diskussion für ihn keine Rolle mehr,<lb/>
bei den Metallarbeitern gibt es darüber keine Schwierigkeiten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_14"><rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs> sagt, <add>[da]</add> die Zinsertragssteuer kleine Leute trifft, spielt sie<lb/>
die große Rolle, der 13. und 14. nur für höhere Verdiener wurde bereits<lb/>
auch von ihm und seiner Organisation akzeptiert.<lb/>
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alten Leute große Sorgen machen und zwar durch die Medieninformation.<lb/>
Dies gilt auch für den Pensionistenverband. Es ist unwahrscheinlich,<lb/>
wie viele Ausgleichszulagenempfänger heute schon ein Sparbuch haben<lb/>
und sich auch betroffen fühlen. Die ARGE Burgenland, eine Zusammenfassung<lb/>
der Bezirkssekretäre und einzelnen Funktionären hat mit ihm disku<lb break="no"/>tiert, die Stimmung ist dort gut optimistisch, Funktionäre brauchen<lb/>
aber mehr Informationsmaterial, die Burgenländische Freiheit genau das<lb break="no"/>selbe und auch die Gemeindezeitungen. <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> berichtet, daß in NÖ<lb/>
bei zwei Wahlen bereits solche Sonntagszeitungen rausgekommen sind,<lb/>
die aber in die Häuser zugestellt wurden. Der 1 S kann bei der Gele<lb break="no"/>genheit nicht kassiert werden. <rs type="person" ref="#per__97356">Blecha</rs> hält fest, daß die Taschen<lb/>
von den Bundesländern abgelehnt wurden. Ursprünglich sollte die Kronen-<lb/>
Zeitung den Vertrieb machen und zwar wäre bei den Kronen-Zeitungs-Stän<lb break="no"/>dern bei jedem dritten eine SPÖ-Tasche dazugestellt worden. Bei den<lb/>
ÖVP-Gemeinden hätte man von den dortigen Bürgermeistern sicher keine<lb/>
Aufstellungsgenehmigung bekommen. In den Städten könne man die Tasche<lb/>
dort hinstellen, wo man in die Häuser nicht reinkommt.<lb/>
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auch, man müsse dann Lokalprobleme bringen.<lb/>
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gegen die Medienfehde als zentrale Linie beizubehalten und nicht<lb/>
Lokalberichterstattung und Ressortberichterstattung zu machen.<lb/>
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wird insbesondere jetzt durch die Landeshauptleute stark herausgehoben.<lb/>
Bei den Landeshauptleuten, z.B. <rs type="person" ref="#per__112001">Ratzenböck</rs> hätte er aber eine indu<lb break="no"/>striefeindliche Haltung festgestellt, die man anprangern müsse.<lb/>
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Meinungsumfragen. Im Juni 82 gab es für die SPÖ das schlechteste Re<lb break="no"/>sultat seit 12 Jahren. Dann wurde Monat für Monat 1 % + festgestellt.<lb/>
Dies ging bis November, dann ist ein weiterer Verfall festzustellen.<lb/>
Während im Dezember noch 46 % erklären, ihre Umgebung und Bekannten<lb/>
wählen SPÖ, würden die tatsächlichen SPÖ-Wähler jetzt nur mehr 41 % be<lb break="no"/>tragen. Dies ist der schlechteste Stand und viel schlechter als vor<lb/>
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behaupteten ihre Umgebung und Bekannten würden SPÖ wählen, um 44 % aber<lb/>
erklärten, SPÖ zu wählen. Jetzt ist es gerade umgekehrt. Die<lb/>
SPÖ hat ein großes Wählerpotential. Wenn man die <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>-Wähler<lb/>
dazurechnet 55 %. Im Burgenland, NÖ und Kärnten kann man dieses<lb/>
Wählerpotential zu 95 % ausschöpfen. in Wien und in Salzburg sind<lb/>
nur 50 % Stammwähler, 30 % <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>-, Bundeskanzlerwähler und um 20<lb/>
% muß man weiter kämpfen. Die Frage ist ob wir die Glaubwürdigkeit<lb/>
wieder bekommen, die Sauberkeit ist stark angeschlagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_20">Die ÖGB-Fraktion wird jetzt das aktuelle Argument herausgeben. Dort<lb/>
wird insbesondere für den 13. und 14. Monatsgehalt eine notwendige<lb/>
Argumentation darlegen, daß man von 1967, wo die ÖVP dies eingeführt<lb/>
hat, 19.8 % ohne Freibetrag für die 13. und 14. Monatsgehalt bezahlen<lb/>
mußte. Erst 73 wurde diese günstige Regelung, 8.500 Freibetrag und<lb/>
dann 6 %, fallend, mit 3 Kindern bereits 0 %, eingeführt. Plakate werden<lb/>
nach wie vor in rot-weiß-rot gemacht, die ÖVP ärgert sich darüber, daß<lb/>
sie dies nicht mehr kann und versucht Ersatzlösungen. Die Freiheitl<lb break="no"/>ichen haben jetzt auch den Slogan für Österreich aufgenommen.<lb/>
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Sonntagsblatt wird es aber eine echte Zeitung und nicht ein Wähler<lb break="no"/>flugblatt. Die Zeitung kann mit 1 1/2 Mio. Auflage fast nirgends<lb/>
gleichzeitig gedruckt werden. Sie muß daher in Wien und in den west<lb break="no"/>lichen Ländern gedruckt werden. Den Vertrieb sollte ursprünglich die<lb/>
Kronen-Zeitung mitübernehmen, hat dann im letzten Moment abgesagt.<lb/>
Flugblätter kommen bei der Bevölkerung heute nicht mehr an. Für kom<lb break="no"/>merzielle Ankündigungen werden nur mehr 10 % dieser Flugblätter ins<lb/>
Haus zugestellt gelesen, in der Vergangenheit waren es immer noch<lb/>
30 %. Die politischen Flugblätter werden höchstens zu 2 % gelesen.<lb/>
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Absichten der Regierung und insbesondere der SPÖ darlegen. Einen Sport<lb break="no"/>teil, die <choice><choice><sic>Dallas-Serie</sic><corr>?</corr></choice></choice> konnte als Copyright für diese Zeitung gewonnen<lb/>
werden. Richtigstellungen gegenüber Kurier und Kronen-Zeitung werden<lb/>
bis zum Samstag 16 Uhr beim Druck dann berücksichtigt werden können,<lb/>
ebenso wird eine Servicemitteilung dort von einem Spezialteam durch<lb break="no"/>geführt.<lb/>
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Zeitung gearbeitet hat, kann sich nicht vorstellen, wie sie mir flüstert,<lb/>
daß diese Zeitung überhaupt zustande kommt und eine so schnelle und gute<lb/>
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letzte Detail vorbereitet, damit sie jetzt an den nächsten Sonntagen<lb/>
erscheinen könnte. In Niederösterreich soll sie 4 mal erscheinen, in<lb/>
Wien 4 bis 5 mal, in Oberösterreich 3 mal, d.h. die Details wurden mit<lb/>
den Ländern scheinbar noch gar nicht abgesprochen. Vor allem nicht<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_25">Auf Anregung <rs type="person" ref="#per__97668">Kreiskys</rs> kommt dann die Beschäftigungssituation zur<lb/>
Sprache. <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs> erklärt, Mitte Jänner waren es 177.000 Arbeitslose.<lb/>
Ende Jänner werden es 185.000 sein, das ist 6,4 % Arbeitslosenrate.<lb/>
Die Bauarbeiter aber nur 50.000. Es sollte ursprünglich über diese<lb/>
Arbeitszeitverkürzung, wofür <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs> ein Papier vorbereitet hat,<lb/>
diskutiert werden, da dies aber <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> noch nicht lesen konnte, wird<lb/>
es vertagt.<lb/>
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vorlegen, da er größte Schwierigkeiten hat, mit der ÖVP Vereinbarungen<lb/>
über die Abwicklung der Tagesordnung im Nationalrat zu erzielen. Ich<lb/>
erkläre ihm sofort, daß wenn die ÖVP Schwierigkeiten macht für die<lb/>
Gesetze die das Handelsministerium, Außenhandelsgesetze, GATT-<lb/>
Kündigung von Gemüse, Schwierigkeiten macht, dann soll er rundweg er<lb break="no"/>klären, dann brauchen wir diese Gesetze jetzt nicht mehr. Die Handels<lb break="no"/>kammer wird sich dann sehr wundern, daß es die ÖVP war, die die Ge<lb break="no"/>setzwerdung abgelehnt hat, bezüglich der GATT-Kündigung bei Gemüse<lb/>
wäre dies sogar ein schwerer Schlag gegen die Interessen der Land<lb break="no"/>wirtschaft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_27">Mit <rs type="person" ref="#per__97678">Lacina</rs> habe ich vor der Ministerratssitzung noch die Neuregelung<lb/>
über die Schaffung der Bundesbeteiligungsgesellschaft besprochen.<lb/>
Die Handelskammer wollte dort zwei Änderungen, zuerst wollte sie nur<lb/>
Betriebe, die einen unmittelbaren Einfluß in einer Region haben, daß<lb/>
die erfaßt werden dürfen, dies hat <rs type="person" ref="#per__97678">Lacina</rs> mit Recht abgelehnt, denn<lb/>
dann würde die Glanzstoffwerke in St. Pölten, Enka diese Auffangge<lb break="no"/>sellschaft nicht mehr heranziehen können. Der zweite Punkt war aber,<lb/>
daß sie die sanierenden Betriebe nicht im volkswirtschaftlichen, sondern<lb/>
im regionalwirtschaftlichen Interesse definiert haben wollen, da dies<lb/>
ein Streit um Worte ist der überhaupt nichts bringt, habe ich dann<lb/>
in der Ministerratssitzung im Einvernehmen mit <rs type="person" ref="#per__97678">Lacina</rs> diese Abänderung<lb/>
vorgeschlagen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte noch, das sei ein Wunsch der Handelskammer,<lb/>
aber er hätte ev. nichts dagegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_28">Ich habe über das Resultat sofort <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> informiert, der natürlich trotz<lb break="no"/>dem dieser Gesetzesregelung nicht zustimmt. Er meinte nur durch den<lb/>
Ausfall des Jour fixe sei über die Tagesordnung und die Vorschläge im<lb/>
Ministerrat er nicht informiert gewesen. Ich habe ihm sofort erwidert,<lb/>
daß er diesen Jour fixe hat entfallen lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_29">Landwirtschaftsminister <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> erklärte sich mir gegenüber bereit den<lb/>
Wunsch der Bauern, die Geflügelimportsperre bis 28. Februar zu verlän<lb break="no"/>gern, bei mir zu beantragen. Ich habe diesem Wunsch <rs type="person" ref="#per__97511">Haidens</rs> und der<lb/>
Landwirtschaft auch zugestimmt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_30">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108322">MEISL</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte sofort das nötige veranlassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_31">Beim Mittagessen mit dem Industrieminister aus Dschibuti konnten wir<lb/>
nur erfahren, daß der Kuwait-Fonds und auch der Abu-Dhabi-Fonds sowie<lb/>
vor allem Saudi Arabien diesem Land sogenannte weiche Kredite ge<lb break="no"/>währen, 25 Jahre Laufzeit, die ersten 5 Jahre keine Rückzahlung bei<lb/>
1 % Verzinsung. Wir hoffen, daß es doch möglich ist, daß österreichi<lb break="no"/>sche Firmen dort Industrieaufträge bekommen können, die Wahrschein<lb break="no"/>lichkeit glaube ich ist sehr minimal, denn diese Fonds verlangen eine<lb/>
internationale Ausschreibung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_32">Bei der Staatswappenverleihung der amerikanischen Vertriebsfirma Hew<lb break="no"/>lett Packard, die 200 Leute beschäftigt, konnte ich darauf verweisen,<lb/>
daß andere Elektronikfirmen sehr wohl in Österreich nicht nur ein<lb/>
Service aufstellen und in Ostländer exportieren, sondern auch öster<lb break="no"/>reichische Zulieferfirmen beschäftigen. Dieser große amerikanische<lb/>
Konzern, 57.000 Beschäftigte, hat Produktionsstätten auch in Europa, dort<lb/>
wird jetzt der GD <rs type="person" ref="#per__1138523">Polsterer</rs> versuchen, österreichische Zulieferungen<lb/>
hin zu vermitteln. Ebenso wird er auf meine Anregung überlegen, ob man<lb/>
nicht doch Lehrlinge bei 200 Beschäftigten einstellen könnte. Interes<lb break="no"/>sant für mich war nur, daß GR <choice><choice><sic><rs type="person" ref="#per__1138524">Thaler</rs></sic><corr>Daller</corr></choice></choice>, den ich aus der AK-Zeit noch<lb/>
flüchtig kenne, dort uneingeladen erschienen ist, zum GD ging und ihm<lb/>
flüsterte, so, daß ich es aber doch noch hören konnte, er sei ÖVP-Gemeinde<lb break="no"/>rat und er hoffe, daß die Firma nichts dagegen hat, wenn er sich jetzt<lb/>
der Besichtigung anschließt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_33">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__123301">VECSEI</rs>: Bitte diese Aktivität jetzt in der Zentrale<lb/>
genau beobachten lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_34">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte mit <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> verbinden und nächstes Jour<lb/>
fixe HK mitgeben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_35">Ein Gespräch mit SL <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs>, GD <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs> und GD <rs type="person" ref="#per__116449">Streicher</rs>, VMW, ergab, daß<lb/>
man über den Strombezug von VMW reden muß. Die Tonerdeproduzenten haben<lb/>
eine 25 $ Preisermäßigung für Bauxit VMW gegeben. Auch der Strompreis<lb/>
mit 33 Groschen muß gesenkt werden. Nach längerer Diksussion erklärte<lb/>
sich <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs> bereit, wenn wir ihm einen diesbezüglichen Brief schrei<lb break="no"/>ben, daß er den Strompreis auf 30 Groschen senkt. VMW hat heuer ein<lb/>
Defizit von 800 Mio. S. In der BRD kostet der Strom im Durchschnitt<lb/>
4 Pfennige, ist also um 28 Groschen zu haben. Die Hamburger haben da<lb break="no"/>gegen dem VMW-Werk für den Strom für Aluminiumwerk in Hamburg den<lb/>
Strom um 2,8 Pfennige, das sind 20 Groschen rund, geliefert. 51 euro<lb break="no"/>päische Aluminiumhüttenwerke mit 400.000 to Kapazität zahlen um<lb/>
7,2 Groschen weniger. Die Verbund erklärte sich letzten Endes bereit,<lb/>
um 30 Groschen den Strom in Hinkunft zu liefern.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_36">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Bitte die Briefe von <rs type="person" ref="#per__116449">Streicher</rs> dann<lb/>
sofort über die Abteilungen an <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs> weiterleiten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_37">GD <rs type="person" ref="#per__116945">Kirchner</rs> und Dir. <rs type="person" ref="#per__114552">Hager</rs> erklärten mir, daß sie jetzt mit den Russen<lb/>
vereinbart haben, daß ein Dieselmotor von SGP in ein Schubschiff einge<lb break="no"/>baut wird. Die bis jetzt von den Russen verlangten Einbauten von deutschen<lb/>
Dieselmotoren haben sich nicht bewährt, der SGP-Motor wird weniger Aus<lb break="no"/>fall bringen. Die Russen allerdings werden für diesen Einbau und<lb/>
Austausch mit Deutschen Motoren nichts zahlen. Dies soll als entspre<lb break="no"/>chende Serviceleistung die Russen veranlassen, in Hinkunft dann SGP-<lb/>
Motoren zu bestellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_38">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte für nächstes Gespräch mit Russen vor<lb break="no"/>merken.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_39">In der SPÖ Landstraße, Bez.Vst., erörterte ich die politische Situation,<lb/>
im Bez.-Ausschuß dann die Mandatatsliste für die Bezirksratswahlen. Nach<lb/>
einem politischen Bericht, der hart diskutiert wurde, auch bei uns ist<lb/>
die Quellensteuer noch keinesfalls bei allen durch, kam es dann doch<lb/>
zu einstimmigen Beschlüssen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_40">Beim Empfang des Präs. des NR habe ich etliche Leute getroffen, insbe<lb break="no"/>sondere schon in Pension befindliche Minister wie <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs>, usw.,<lb/>
alle habe ich das Gefühl sind sehr froh, wenn sie aus dem Trubel aus<lb/>
der Ministertätigkeit heraus sind, ich kann es verstehen, daß man dann<lb/>
mit Gelassenheit auf die hektische Arbeit zurückblickt. Präs.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschläger</rs> hat dann bei dem Tisch, wo auch die meisten Regierungs<lb break="no"/>mitglieder saßen, aber auch der BK war mit Frau erschienen, etliche<lb/>
Bonmots erzählt, die wir gemeinsam, als er noch Außenminister war, er<lb break="no"/><pb n="68-0057" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band68/68_1983-01-18_0057.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>lebt haben. Ich habe die meisten davon schon vergessen gehabt, jetzt<lb/>
verstehe ich um so mehr, daß er sich sehr gerne an unsere gemeinsame<lb/>
Zeit zurückerinnert und dadurch ich bei ihm sicherlich eine sehr gute<lb/>
Reputation habe. Nochmals entschuldigte ich mich beim Bundespräsiden<lb break="no"/>ten, daß wir ein Schreiben vom August über den Wunsch eines KR<lb/>
<rs type="person" ref="#per__142463">Rhomberg</rs> <add>[ev. Falschidentifikation, Anm.]</add> bis jetzt nicht geantwortet haben. Dies wurde im Büro ver<lb break="no"/>legt, zum Glück wurde mir jetzt mitgeteilt, daß <rs type="person" ref="#per__142463">Manfred Rhomberg</rs> jetzt<lb/>
den KR-Titel bekommen hat und er sich auch bei mir deshalb bedankt.<lb/>
Ich versuchte <rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschläger</rs> klarzumachen, daß dies eine Verwechslung<lb/>
gewesen ist, die die Nichtbeantwortung vielleicht erklärt. <rs type="person" ref="#per__97632">Krich<lb break="no"/>schläger</rs> versicherte mir neuerdings, ich sollte mir darüber keine grauen<lb/>
Haare wachsen lassen, ich versprach ihm, die Angelegenheit jetzt schnell<lb/>
zu erledigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band68_1983-01-18_41">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Wieso ist dies passiert.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 18.1.1983</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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            <head>Tagesordnung 160. Ministerratssitzung, 18.1.1983</head>
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            <head>hs. Notizen (TO Ministerratssitzung Rückseite)</head>
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            <head>Nachtrag TO 160. Ministerratssitzung, 18.1.1983</head>
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               <occupation>Pressesprecher Staribachers</occupation>
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               <occupation>Obmann SPÖ Graz, Stadtrat, Vizebgm.</occupation>
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