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            <title type="main">Dienstag, der 17. August 1982</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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               <persName>Gustav Graf</persName>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
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                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band66_1982-08-17</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_01">Dienstag, 17. August 1982<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_02">Der Vorsitzende des Ausschusses Strukturwandel im Handel, Konsumgenossen<lb break="no"/>schaftsvorstandsmitglied <rs type="person" ref="#per__97860">Rauter</rs>, berichtet Sts. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> und dann später<lb/>
auch mir über die bisherige Tätigkeit. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> bespricht dann mit ihm<lb/>
auch die Herbstarbeit. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs>, unterstützt von dem neuen Kollegen <rs type="person" ref="#per__1138133">Mayer</rs>,<lb/>
wird im Herbst eine noch größere Aktivität für die Konsumenten entfalten.<lb/>
Dies erscheint mir zweckmäßig und sehr sinnvoll, da gerade im Wahljahr<lb/>
<rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> beweisen kann, daß sie als Sts. sehr wohl im HGI mit den Vertre<lb break="no"/>tern der HK gemeinsam für die Konsumenten verstärkt eingetreten ist. Na<lb break="no"/>türlich ergeben sich wieder Personalprobleme. <rs type="person" ref="#per__97860">Rauter</rs> hat uns schon vor<lb/>
längerer Zeit mitgeteilt, daß von der HK KR <rs type="person" ref="#per__112013">Zach</rs>, der mit ihm diesen<lb/>
Strukturwandelausschuß betreut hat, Vizepräsident <rs type="person" ref="#per__111717">Schönbichler</rs> kommen<lb/>
wird. Bis jetzt hat die HK dies noch immer nicht durchgeführt. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs><lb/>
wird es beim nächsten Jour-fixe mit der HK anschneiden. Dieser Ausschuß<lb/>
wird sich in Hinkunft mit dem Problem der Nahversorgung, aber auch der<lb/>
steuerlichen Maßnahmen, Mindestausstattung, Verpackung, Mitarbeiterausbil<lb break="no"/>dung usw. beschäftigen. Ein wichtiges Problem wird die wahrscheinlich<lb/>
letzten Endes doch durchdringende Scanner-Frage sein. An diese neuen<lb/>
Scanner-Kassen ist nicht nur die Unternehmerseite, sondern vor allem auch<lb/>
die Gewerkschaft sehr interessiert. <rs type="person" ref="#per__116163">Freitag</rs> von den Privatangestellten<lb/>
hat bereits zu erkennen gegeben, daß durch diese Kassen die Beschäftigten<lb/>
nicht nur ersetzt werden, für die verbleibenden Kassenfrauen müssen diese<lb/>
so gestaltet werden, daß eine optimale, sei es geringstmögliche körper<lb break="no"/>liche Belastung entsteht. Für diese Frage wird wahrscheinlich ein eigener<lb/>
Unterausschuß des Rechtsausschusses geschaffen werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_03">In diesem Gebiet hat bis jetzt LTAbg. KR <rs type="person" ref="#per__97406">Ebert</rs>, gleichzeitig auch Obmann<lb/>
der Handelssektion von Wien, mitgewirkt. In Hinkunft wird die Arbeitstei<lb break="no"/>lung zwischen ihm und <rs type="person" ref="#per__97860">Rauter</rs> dadurch erfolgen, daß <rs type="person" ref="#per__97406">Ebert</rs> sich insbesonde<lb break="no"/>re für die Praxisarbeit der Handelsbetriebe besonders einsetzen wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_04">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte Personalfrage nächstes Jour fixe HK setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_05">Dr. <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs> hat jetzt ein Rohstoffbeschäftigungsprogramm auf Ersuchen von<lb/>
ÖGB-Sekretär NR <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs> ausgearbeitet. Aufbauend auf die bisherigen be<lb break="no"/>achtlichen Leistungen wurde auf Anraten von <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs> ein Budgetrahmen von<lb/>
295 Mio. S. vorgesehen. Typisch, man wollte nicht über 300 gehen, rein<lb/>
wegen der Optik, andererseits aber sollte durch diese Maßnahmen wesentl.<lb/>
mehr Geldmittel für die Oberste Bergbehörde zur Verfügung stehen. Da ich<lb/>
die Finanzsituation kenne und der Finanzminister bei den Verhandlungen mit<lb/>
dem HGI schon zu erkennen gegeben hat, daß er wesentliche Einsparungen<lb/>
<pb n="66-0971" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band66/66_1982-08-17_0971-03-D.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>und daher Abstriche aus dem jetzigen Budget machen müßte, hält es nicht<lb/>
für sinnvoll, einen so hohen Budgetansatz zu verlangen. Derzeit haben wir<lb/>
für die Bergbauförderung 216 Mio. S, im nächsten Jahr sollen 44 Mio. S ins<lb/>
Eventualbudget kommen, also nicht einmal die 216 Mio. gesichert sind.<lb/>
Nach Vorschlag von <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs> wären die 295 Mio. so aufgegliedert gewesen, daß<lb/>
die Bergbauförderung 175 bekommen hätte, also annähernd den vorgesehenen<lb/>
Budgetansatz, für die Rohstoffsicherung 120 Mio. ein neuer Budgetansatz.<lb/>
Ich habe sofort mit dem Finanzminister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> telefonisch Kontakt aufge<lb break="no"/>nommen und festgestellt, daß er kaum im Stande sein wird, mehr Mittel dem<lb/>
HGI zu geben als bisher. Wir einigten uns daher, daß im Bergbauförderungs<lb break="no"/>ansatz so wie heuer im nächsten Jahr 216 Mio. vorgesehen werden; um aber<lb/>
die Rohstoffsicherung damit finanzieren zu können, wird von mir eine Berg<lb break="no"/>gesetznovelle vorgesehen. Ursprünglich war ja für die Bergbauförderung<lb/>
Kohle und Buntmetall im Gesetz. Im Jahre 80 wurde eine Novelle dahinge<lb break="no"/>hend geschaffen, daß die Stahlveredler darunter fallen. In Hinkunft wol<lb break="no"/>len wir nun auch auf Vorschlag der HK Kaolin, Magnesit und Gips aufneh<lb break="no"/>men.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_06">Mit <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> habe ich dann auch vereinbart, daß jetzt endlich das Finanz<lb break="no"/>ministerium für die Sbg. Firma Minerex zustimmt, daß wir die 8 Mio. S aus<lb/>
dem heurigen Budget für Nickel- und Scheelituntersuchungen überweisen können.<lb/>
Der Finanzministeriumvertreter MR <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs>, für das HGI zuständig, hat sich<lb/>
bis jetzt immer dagegen ausgesprochen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_07">Auch für die Ktn. Montanindustrie sollen jetzt vom HGI 500.000,–– S zu<lb break="no"/>geschossen werden. Das Land Kärnten ist bereit, ebenfalls 500.000,–– zu<lb/>
geben, damit Eisenglimmeruntersuchungen fortgeführt werden können. Dieser<lb/>
Eisenglimmer wird zu 99 % exportiert und dient zur Rostschutzfarbbeimen<lb break="no"/>gung. Insgesamt wird diese Ktn. Montanindustrie für ihr großes Rohstoff<lb break="no"/>sicherungsprogramm 12 Mio. S brauchen. Mit der 1 Mio. aber können sie<lb/>
jetzt die Arbeiten bis nächstes Jahr fortsetzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Bitte die beiden Projekte jetzt endlich ver<lb break="no"/>abschieden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_09">MR <rs type="person" ref="#per__108609">Sterk</rs>, mit dem <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs> und ich diese Projekte und vor allem aber die<lb/>
Novelle zum Berggesetz besprochen haben, meinte, daß erstmalig jetzt das<lb/>
Finanzministerium zugestimmt hat, daß aus der Bergbauförderung für die<lb/>
Berg- und Hüttenschule in Leoben 500.000,–– gegeben werden. Mit größter<lb/>
Wahrscheinlichkeit wird der Rechnungshof, wenn er in Zukunft diese Ausga<lb break="no"/>benposten prüfen wird, dies beanstanden. Es müssen daher bei der Novelle des<lb/>
Berggesetzes auch andere Ausgabenmöglichkeiten vorgesehen werden. Wir kom<lb break="no"/><pb n="66-0971" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band66/66_1982-08-17_0971-04-D.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>men aber trotzdem überein, daß nicht eine generelle Ausdehnung insbeson<lb break="no"/>dere der Produkte, die gefördert werden könnten, erfolgen soll. In diesem<lb/>
Fall würde nämlich auch die Massenrohstoffe, Kiese, Schotter, Sande darun<lb break="no"/>ter fallen. Diese werden aber über das Lagerstättengesetz gefördert res<lb break="no"/>pektive dort ist es primär Aufgabe des Raumordnungsgesetzes respektive<lb/>
der Raumordnungspläne vorzusorgen, daß diese Massenrohstoffe auch in Hin<lb break="no"/>kunft noch in Österreich in genügender Anzahl abgebaut werden können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__131107">GROSSENDORFER</rs>: Bitte die Berggesetznovelle nach diesen Ge<lb break="no"/>sichtspunkten mit MR <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_11">Finanzminister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> hat sich bei mir dann verwundert erkundigt, was<lb/>
jetzt eigentlich bei den FV-Richtlinienänderungen geschehen sollte. Er<lb/>
selbst befürchtet, daß dann das Finanzministerium und das Budget stärker<lb/>
belastet wird und er hat keine wie immer gearteten Möglichkeiten große<lb/>
Sprünge im nächsten Jahr zu machen. Ich versuchte ihm klarzulegen, daß<lb/>
wir über die einzelnen Punkte der Verbesserung der Richtlinien noch ver<lb break="no"/>handeln können. Prinzipiell erscheint es mir nur wichtig, daß wir ein<lb/>
System finden, wo der größte Teil dieser Richtlinien nicht mehr vom HGI,<lb/>
sondern vom der Bürges durchgeführt wird. Ich ersuchte <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> anhand der<lb/>
Erfahrung mit der Komfortzimmeraktion klarzumachen, daß das Prämiensystem<lb/>
auch für uns optisch, aber vor allem auch inhaltlich besser ist als die<lb/>
jetzigen Zinsenzuschüsse. Natürlich kosten sie im ersten Jahr mehr, obwohl<lb/>
im Prinzip dann die aufgewendete Summe gleich bleibt. Da wir heuer eine<lb/>
mindestens 25 %igen Rückgang in den verschiedensten Aktionen bei der Bür<lb break="no"/>ges haben, müßte sich jetzt die Gelegenheit ergeben, diese Richtlinien<lb break="no"/>umstellung vorzunehmen. <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> wird sich das noch einmal überlegen. Über<lb break="no"/>rascht war <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> aber, als er von mir erfuhr, daß der Präsident des FWV<lb/>
und Obmann des Finanzausschusses, <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs>, an ihn herantreten wird,<lb/>
für die Bürges anstelle des 7,5 %igen Zuschusses aus der Gewerbesteuer<lb/>
diesen Prozentsatz auf 1 % zu erhöhen. <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> hat entschieden bestritten,<lb/>
daß mit ihm darüber verhandelt wurde. Wenn <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> diese 10 %-Quote<lb/>
durchsetzt, dann können wir auch die entsprechenden Richtlinienänderungen<lb/>
bei der Bürges mit den zur Verfügung stehenden Mittel dann unterbringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_12">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Klär im Finanzministeriumbüro, wie diese Sache wirk<lb break="no"/>lich läuft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_13"><rs type="person" ref="#per__97860">Rauter</rs> hat mir strengst vertraulich auf meine inquisitorischen Fragen be<lb break="no"/>stätigt, was ich ja schon wußte, daß die Finanzsituation vom Konsum nicht<lb/>
rosig ist. Durch die Ausdehnung und starken Investitionen hat der Konsum<lb/>
jetzt 6 Mrd. S Kapitalbedarf. Durch Erhöhung des Geschäftsanteiles von<lb/>
<pb n="66-0971" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band66/66_1982-08-17_0971-05-D.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>S 1.000,–– um weitere 1.000,–– S, also auf S 2.000,––, sollen von den Mit<lb break="no"/>gliedern entsprechende Mittel hereingebracht werden. Derzeit machen die<lb/>
Geschäftsanteile 1 Mrd. S inklusive auch anderen Teile aus. Derzeit gibt<lb/>
es 800.000 Mitglieder. Hier würden bei 1000,–– S Erhöhung eben 800 Mio.<lb/>
zur Verfügung stehen. Da diese Kapitaleinzahlungen aber nur durch die<lb/>
2 %ige Rückvergütung, die Hälfte davon wird für die Kapitalaufstockung<lb/>
zurückgehalten, rechnet man mit einer Ausschüttung von 300 Mio. im Jahre<lb/>
1982, 150 würden daher im 83-er Jahr von den Mitgliedern einbezahlt wer<lb break="no"/>den. Ich bezweifelte sofort, daß die Konsumgenossenschaft in absehbarer<lb/>
Zeit zu diesen 800 Mio. S, mit denen sie fest rechnen, kommen wird. An<lb/>
einem praktischen Beispiel demonstrierte ich ihm, daß ich ja jetzt fast<lb/>
überhaupt nichts mehr im Konsum kaufe. Die Filiale in der Hütteldorfer<lb/>
Straße wurde vor Jahren geschlossen, die Hütteldorfer fallen daher als<lb/>
Konsumkonsumenten weg. Die letzte Geschäftsanteilerhöhung habe ich daher<lb/>
dem Vorstandsmitglied Dr. <rs type="person" ref="#per__97676">Lachs</rs> bei unseren gemeinsamen Skiurlaub bar be<lb break="no"/>zahlt. Ich glaube aber, daß ich der einzige Genossenschafter bin, der<lb/>
dies getan hat. Alle anderen zahlen höchstens aus dem Rückbehalt ihrer<lb/>
Rückvergütung ihren Gesellschaftsanteil. Das Eigenkapital beträgt jetzt<lb/>
nur mehr 6 bis 8 % und müßte nach <rs type="person" ref="#per__97860">Rauters</rs> Meinung dringend erhöht werden.<lb/>
Überhaupt ergibt eine Untersuchung, die er mir zur Verfügung stellen wird,<lb/>
daß die Material- und Werbekosten gleichgeblieben sind, Personalkosten in<lb/>
den letzten Jahren nach oben gestiegen, die Energiekosten gleichmäßig<lb/>
stark steigen und ganz exorbitant die Zinsenkosten sich erhöht haben.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97860">Rauter</rs> hat alles dies ganz genau analysiert und wird auch diesbezüglich<lb/>
jetzt ein Buch herausbringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band66_1982-08-17_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte mit <rs type="person" ref="#per__97860">Rauter</rs> Kontakt halten und dieses Buch<lb/>
dann auch genau analysieren.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 17.8.1982</head>
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               <occupation>Stat. Zentralamt, ab 1981 Büro JS</occupation>
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               <occupation>Beamtin HM, Fraktion soz. Beamter im HM</occupation>
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               <persName type="label">Schmidt, Erich</persName>
               <persName><surname>Schmidt</surname><forename>Erich</forename></persName>
               <occupation>Leiter vw. Abt. ÖGB, SPÖ-NR-Abg.</occupation>
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               <persName type="label">Freitag, Robert</persName>
               <persName><surname>Freitag</surname><forename>Robert</forename></persName>
               <occupation>Sekr. GPA</occupation>
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               <persName type="label">Zach, Franz</persName>
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               <occupation>KR, Bundesgremialvorsteher Lebensmittelkleinhandel</occupation>
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