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            <title type="main">Freitag, der 20. November 1981</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
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                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band62_1981-11-20</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_01">Freitag, 20. November 1981<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_02">Die Lehrlinge der Universale, ungefähr ein Dutzend, hatten ihre Jugend<lb break="no"/>versammlung und, da sie diese in der Albertgasse bei der LUGA abhielten,<lb/>
mich ersucht, ein Referat dort zu halten. Selbstverständlich habe ich<lb/>
ausschließlich über die Jugend und <choice><choice><sic>Bauprobele</sic><corr>Bauprobleme?</corr></choice></choice> gesprochen. Diskussion<lb/>
gab es, für mich überraschend, dann ebenfalls, wobei sich allerdings nur<lb/>
der Betriebsrat der Fa. Universale und drei Jugendvertrauensleute da<lb break="no"/>ran beteiligten. Mir imponiert, mit welcher Selbstverständlichkeit<lb/>
<choice><choice><sic>haute</sic><corr>heute</corr></choice></choice> Jugendvertrauensleute, die in Betrieben tätig sind, einen Minister<lb/>
sozusagen anfordern, damit er ihnen Rede und Antwort steht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_03">Herr <rs type="person" ref="#per__115685">Mischek</rs> hat mir, streng vertraulich, wie er sagt, seine finanzielle<lb/>
Situation geschildert, 2 unabhängige Betriebsprüfer hätten festgestellt,<lb/>
daß seine Firma im Prinzip gesund ist und immerhin einen Wert von 200<lb/>
Mio. repräsentiert. Sein Problem ist die Liquiditätssituation. Seine<lb/>
gesamten Firmen machen 1,4 Mrd. S Umsatz, er hat 2000 Beschäftigte. Die<lb/>
Lieferantenschulden sind 300 Mio., durch das Gerede macht ihm natürlich<lb/>
Warenbeschaffung große Schwierigkeiten. Die Wohnwelt 100 Mio., Mischek<lb/>
Bau 70 Mio., Technosan 30 Mio. Die Bankschulden sind für die Wohnwelt<lb/>
280 Mio. und für Mischek Bau 380 Mio. Da er 2000 Wohnungen im Bau hat,<lb/>
von <choice><choice><sic>den</sic><corr>denen</corr></choice></choice> 1000 bereits von den zukünftigen Mietern bereits angezahlt sind,<lb/>
wäre eine Pleite von Mischek auch für diese angezahlten Wohnungsinhaber<lb/>
eine Katastrophe. Von Sozialbau hat er Zusicherung für weitere Bauten.<lb/>
Was er braucht, ist eine Liquiditätshilfe von 60 Mio. von den Banken und<lb/>
eine Kreditgarantie von der FGG für weitere 60 Mio. <rs type="person" ref="#per__115685">Mischek</rs> hatte mir<lb/>
dies gesagt, nicht weil er hofft, daß ich ihm helfen kann, sondern weil<lb/>
ich ihn bis jetzt in jeder Beziehung unterstützt habe. Ich habe ihm<lb/>
zugesagt, wenn sein Problem irgendwo zur Sprache kommt, ihn selbstver<lb break="no"/>ständlich weiter zu unterstützen. Am Montag hat er eine Aussprache mit<lb/>
Sozialminister <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs>.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_04">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte sofort mit <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs> verbinden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_05">Die Fa. Ledl hat vor Jahren ihr erstes in Österreich handgefertigtes<lb/>
Auto vorgestellt, und ich habe es mit <rs type="person" ref="#per__118758">Gunther Philipp</rs><add>[ev. Falschidentifikation]</add> sozusagen getauft.<lb/>
Jetzt hat die Firma dieses Auto in Deutschland bereits zugelassen und<lb/>
könnte es zu 171.000 S in Hamburg verkaufen. In Österreich würde das<lb break="no"/>selbe Auto mit den Handelsspannen 194.000 S kosten. Ex Werk, Tattendorf,<lb/>
kostet es 130.000 S. Da aus Deutschland nur die Motoren und die Achsen<lb/>
kommen, hat es einen österreichischen Wertschöpfungsanteil von 69 %. Die<lb/>
<pb n="62-1347" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-20_1347.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Firma braucht dringendst einen Exportkredit, falls sie tatsächlich<lb/>
imstande ist, diese handgefertigten Autos verhältnismäßig preiswert<lb/>
in Deutschland kostendeckend abzusetzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_06">Vom Forschungsförderungsfonds hat die Firma Ledl 1 Mio. Subvention und<lb/>
2 Mio. Kredit bekommen und käme damit ohne weiteres aus. Unerklärlich ist<lb/>
Herrn <rs type="person" ref="#per__118804">Ledl</rs> nur, wie wenig österreichische Universitäten und techni<lb break="no"/>sche Institute mit ihm kooperieren. Um den Chassis-Rahmen leichter zu<lb/>
gestalten, bräuchte er von der technischen Hochschule entsprechende<lb/>
Berechnungen. Bis jetzt hat er dem Univ.-Prof. Dr. <rs type="person" ref="#per__134263">Zeidig</rs> 35.000 An<lb break="no"/>zahlung geleistet und keinerlei brauchbare Gegenleistung erhalten. Für<lb/>
im Computer durchzuführende Berechnungen müßte er 100.000e Schillinge<lb/>
zahlen, die er beim besten Willen nicht hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_07">Am meisten überrascht war ich aber, als wir erfuhren, daß die Firma<lb/>
Sturzhelme für Motorradfahrer und Mopedfahrer erzeugt, im Inland keinen<lb/>
einzigen absetzen kann, sondern alle nach Deutschland exportiert. Auch<lb/>
für dieses Geschäft bräuchten sie jetzt einen größeren Exportkredit,<lb/>
da sie Großaufträge schon jahrelang haben und diese sogar noch vergrößern<lb/>
könnten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Laß Dir bitten den weiteren Vorgang berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_09">Dir. <rs type="person" ref="#per__125950">Leibenfrost</rs>, Semperit, und sein Japanverkaufsdirektor Dkfm. <rs type="person" ref="#per__134264">Steiner</rs><lb/>
intervenierten bei mir, daß wir womöglich mit den Japanern keinerlei<lb/>
energische Maßnahmen oder harte Verhandlungen führen sollten, sondern<lb/>
das jetzige System womöglich belassen. Mit den 17 % Gegengeschäften<lb/>
für Zollsenkung von 20 auf 4 %, glaubt <rs type="person" ref="#per__125950">Leibenfrost</rs>, ist gerade noch die<lb/>
japanische Seite bereit, seine Reifen zu kaufen. Da er derzeit am Reifen<lb break="no"/>sektor wieder 250 Mio. S Verlust hat, braucht er die höheren Preise, die<lb/>
die Japaner für die 650.000 Stk., die er pro Jahr <choice><choice><sic>liefert,</sic><corr>[bezahlen]</corr></choice></choice> dringendst.<lb/>
Ich habe die Semperit-Leute nicht im unklaren gelassen, daß das jetzige<lb/>
System für Japan ein gutes Geschäft ist. Vor allem regen sich jetzt mit<lb/>
Recht die europäischen Autofirmen, die bei uns größere Zulieferungen<lb/>
kaufen, sehr auf. <rs type="person" ref="#per__125950">Leibenfrost</rs> meint, Mazda, Honda, Mitsubishi, Toyota<lb/>
seien in Ordnung, nur die japanische Firma <choice><choice><sic>Misan</sic><corr>Nissan?</corr></choice></choice>, importiert wird durch<lb/>
Tarbuk, weiche jetzt auf Aluminium aus und sei überhaupt bestrebt, alle<lb/>
österreichischen Vorteile zu nützen, ohne selbst größere Leistungen zu<lb/>
erbringen. <rs type="person" ref="#per__125950">Leibenfrost</rs> meinte, Aluminium als automotiver Teil könnte nicht<lb/>
anerkannt werden. Ich habe ihm sofort erklärt, daß ich dieses Zugeständ<lb break="no"/>nis des Finanzministeriums auch nicht verstehe, und daß ich bereits dem<lb/>
<pb n="62-1348" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-20_1348.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Aluminiumverband VMW Ranshofen und auch der Schweizer Alufbrik in<lb/>
Salzburg erklärt habe, daß dies nur noch im nächsten Jahr von uns ak<lb break="no"/>zeptiert wird. <rs type="person" ref="#per__125950">Leibenfrost</rs> behauptet, daß jetzt in Wimpassing 180 Be<lb break="no"/>schäftigte mit der japanischen Keilriemenkooperation ausgelastet sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte dies von der Abteilung prüfen lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_11">Die Fa. Bahnbau Wels hat wegen einer Gesellschaftsformänderung neuerdings<lb/>
das Staatswappen verliehen bekommen. Aus Wels ist daher der ehemalige<lb/>
Bankier <rs type="person" ref="#per__134265">Wilfing</rs>, der diese Firma finanziert und betreibt, mit einem<lb/>
Teil von Arbeitern angerückt, die alle eine große Verdienstmedaille<lb/>
am Zivilgewand trugen. Darüber war ich sehr überrascht, die Erklärung<lb/>
war einfach, <rs type="person" ref="#per__134265">Wilfing</rs> hat scheinbar darauf bestanden und die Betriebs<lb break="no"/>räte haben scheinbar auf die Arbeiter gedrückt, daß sie den Ordensschmuck<lb/>
anlegen sollen, da sie ihn von mir angeblich verliehen bekommen haben.<lb/>
In Wirklichkeit bin ich überzeugt davon, sind das Auszeichnungen gewesen,<lb/>
die das Sozialministerium überreichte. Die Fa. Bahnbau<add>[hat]</add>, bevor Plasser<lb/>
&amp; Theurer die Produktion angefangen hat, fast ein Monopol mit Import<lb break="no"/>maschinen und Gleisstopftätigkeiten gehabt. Jetzt verdrängt Plasser<lb/>
&amp; Theurer natürlich mit seinen wesentlich moderneren und vor allem<lb/>
besseren Maschinen die Welser Firma Bahnbau.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_12">Der russische Handelsattaché <rs type="person" ref="#per__134266">Wowtschenko</rs>, wenn man so will ein Unterläufer<lb/>
von Handelsrat <rs type="person" ref="#per__113078">Nikolaenko</rs>, hat dem GD <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs> einen sowjetischen Dele<lb break="no"/>gierten aus dem Staatskomitee für außenwirtschaftliche Zusammenarbeit<lb/>
präsentiert. <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs> wollte, vielleicht auch ein bißchen mit der Idee,<lb/>
die beiden sollen sehen, daß ein Minister mobilisiert werden kann, daß<lb/>
<rs type="person" ref="#per__134267">Klimov</rs> mir darlegt, welche Zusammenarbeitsmöglichkeiten es gibt. Dieser<lb/>
erklärte dann, daß 65 Regierungen bereits Abkommen mit dem Staatskomitee<lb/>
abgeschlossen haben. Jetzt kommt es darauf an, daß diese Abkommen auch<lb/>
mit Unterstützung von Österreich durch die SU erfüllt werden. Mit Finn<lb break="no"/>land besteht bereits eine Teilnahme finnischer Firmen an vielen Projek<lb break="no"/>ten. Kernkraftwerk, Nuklearzentrum in Libyen wurde von ihm besonders<lb/>
erwähnt. Ich habe sofort festgehalten, daß, solange ich die Entwicklungs<lb break="no"/>hilfepolitik der SU verfolge, und vor Jahren hat bei einer Gemischten<lb/>
Kommission Handelsminister <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> auf das Staatskomitee für Außen<lb break="no"/>wirtschaftliche Zusammenarbeit verwiesen, war es immer ein Problem der<lb/>
Finanzierung. Die SU hat Entwicklungsländern 30 Jahre Kredit mit 2 %<lb/>
Verzinsung als Extremhilfe angeboten. Hier kann und konnte kein öster<lb break="no"/>reichisches Offert dafür erstellt werden. <rs type="person" ref="#per__134267">Klimov</rs> meinte, daß mit der<lb/>
CSSR und Bulgarien Zellstoffabriken vereinbart sind. Dort tritt die<lb/>
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Lösung ist selbstverständlich von uns sofort zu akzeptieren, und hier<lb/>
kann er auch mit jeder Unterstützung des Handelsministeriums rechnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_13">GD-Stv. <rs type="person" ref="#per__114747">Zach</rs> hat mir flüsternd recht gegeben, daß sich scheinbar das<lb/>
Staatskomitee mit den 65 Regierungsabkommen übernommen hat, deshalb<lb/>
möchte sie jetzt entsprechende Mitarbeit der europäischen Industrie.<lb/>
Bei dem libyschen Nuklearcenter glaube ich darüber hinaus, daß die<lb/>
Sowjets einen europäischen Staat deshalb mitnehmen, damit man den Sow<lb break="no"/>jets nicht vorwerfen kann, sie würden Kernkraftwerke nach Libyen liefern,<lb/>
wo das erklärte Ziel ist, eine Atombombe selbst unter noch so großen<lb/>
finanziellen Aufwendungen und unter noch so teuren Umwegen gegebenen<lb break="no"/>falls<add>[aus?]</add> Kernkraftwerksabfall produzieren zu können. Dies sind natürlich<lb/>
nur Vermutungen von mir, auf alle Fälle erklärte ich dezidiert, daß<lb/>
österreichische Firmen, insbesondere Vöest-Alpine, Andritz, Voith usw.,<lb/>
eigene Reaktorkomponentenwerkstätten errichtet haben. Diese sind durch<lb/>
die Tatsache, daß jetzt in Westeuropa die gesamten Kernkraftwerksprogramme<lb/>
zurückgestellt werden, sehr schlecht ausgelastet. Wenn die SU also eine<lb/>
entsprechende Mitwirkung wünscht, kann diese jederzeit von österreichi<lb break="no"/>schen Firmen als Sublieferanten geleistet werden. Die Schwierigkeit<lb/>
wäre nur, wenn die SU auch eine finanzielle Beteiligung bei ihren zu<lb/>
wesentlich tieferen Konditionen gewährten Krediten auch die österreichi<lb break="no"/>sche Finanzierung verlangen würde. Für uns käme maximal eine Sublie<lb break="no"/>ferantentätigkeit im Rahmen der starken sowjetischen Zahlungsüberschüsse<lb/>
infrage. Theoretisch könnte das Staatskomitee Milliardenaufträge nach<lb/>
Österreich vergeben, denn der österreichische Außenhandel ist schwer<lb/>
passiv. Ich bin nur genauso fest davon überzeugt, daß Außenhandelsmini<lb break="no"/>ster <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> mit dem Gosplan diese Finanzierung nicht dem Staats<lb break="no"/>komitee zugestehen wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108322">MEISL</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte vertraulichst und vorsichtigst<lb/>
die sowjetische endgültige Haltung erforschen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_15">Beim Jour fixe hat als erstes Dkfm. <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs> darauf verwiesen, daß die<lb/>
Fa. Nestle für Kaffeemittel einen entsprechenden Außenschutz will und des<lb break="no"/>halb die Landwirtschaftskammer an das Handelsministerium einen Vorschlag<lb/>
eingereicht hat. Derzeit ist über den Rohstoffpreisausgleich Gerste<lb/>
ein gewisser Schutz vorhanden, doch genügt der nicht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_16">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Wo ist dieser Vorschlag?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_17">Dr. <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs>, ÖGB, hat zu der Forderung von Nestle, daß in Grimmenstein<lb/>
<pb n="62-1350" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-20_1350.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>mehr Milch angeliefert wird, damit der Sprühturm dort besser ausgelastet<lb/>
werden kann, im Milchwirtschaftsfonds im Prinzip zugestimmt. Mit dieser<lb/>
Maßnahme soll der derzeitige alleinige Milchpulverexporteur, die Ömolk,<lb/>
ein wenig konkurrenziert werden. Voraussetzung für ein längerfristiges<lb/>
Arrangement wäre, daß die Firma Nestle auch andere Produkte nach Öster<lb break="no"/>reich verlagert. Diesbezügliche Gespräche sollten mit SC <rs type="person" ref="#per__114570">Steiner</rs> er<lb break="no"/>folgen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_18">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte Unterlagen vorbereiten lassen, damit ich<lb/>
mit dem GD von Nestle ein Gespräch führen kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_19">Dr. <rs type="person" ref="#per__97676">Lachs</rs> macht darauf aufmerksam, daß wenn die Sprühdosen-, sprich Treib<lb break="no"/>gasverordnung des Handelsministeriums Gesetz wird, dann werden die<lb/>
kleineren Selbstbedienungsläden diese Artikel nicht mehr führen können.<lb/>
Obwohl gar nichts bis jetzt passiert ist, verlangt das Ministerium aus<lb/>
Sicherheitsgründen, daß diese Spraydosen entsprechend in besonderen Re<lb break="no"/>galen unter besonderem Schutz aufgehoben werden. Dies kann ein kleiner<lb/>
Laden niemals erfüllen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_20">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109808">ALBRECHT</rs>: Bitte schau Dir dies genau an.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_21">Ich informiere die Kollegen über die Aussprache bezüglich der Videore<lb break="no"/>korderanlieferung und auch der Kontingentierung im nächsten Jahr. Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> bestätigt, daß die Konsumenten mit dieser Videorekorderkontingen<lb break="no"/>tierung nicht schlecht fahren, sondern im Gegenteil besser abschneiden<lb/>
als dies früher der Fall war. Mag. <rs type="person" ref="#per__127009">Zurek</rs> von der AK wollte nur eine<lb/>
genaue Information und Entscheidung von mir, weil derzeit mit den Japa<lb break="no"/>nern die Konsultation über diese Kontingentierung stattfindet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_22">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Welche Information hast Du darüber bekommen?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_23">Dr. <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs>, ÖGB, steht auf dem Standpunkt, daß es zweckmäßiger ist, den<lb/>
Japanern keinerlei Zollzugeständnisse zu machen, gegebenenfalls Semperit<lb/>
direkt zu subventionieren. Eine solche Vorgangsweise setzt voraus, daß<lb/>
wir auch für die SU den ermäßigten Autozoll von 4 % wieder rückgängig<lb/>
machen. Für die SU wäre ein 20 %-iger Normalzoll auch akzeptabel, weil<lb/>
sie fast keinerlei Autos liefern kann, und daher man ihr vielleicht an<lb break="no"/>dere Zugeständnisse machen könnte. Eine solche Vorgangsweise ist theore<lb break="no"/>tisch möglich, <choice><choice><sic>in</sic><corr>ich</corr></choice></choice> kann mir nicht vorstellen, daß die Sowjets aus Prestige<lb break="no"/>gründen auf die Zollermäßigung in Hinkunft verzichten, da aber Finanzmi<lb break="no"/><pb n="62-1351" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-20_1351.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>nister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> in einem Telefongespräch angedeutet hat, daß er mit den<lb/>
Sowjets über dieses Problem auch reden möchte, bin ich sehr gespannt,<lb/>
was dabei herauskommt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_24">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte unser Ministerium soll mit dem Finanzmini<lb break="no"/>sterium die notwendigen Vorarbeiten leisten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_25">Bezüglich des Strompreises ist die AK bereit, den von MR <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs> ausge<lb break="no"/>handelten Kompromiß zu akzeptieren, wenn die Aufteilung dann auf Haus<lb break="no"/>halt, Industrie und Gewerbe zu einem gleichen Prozentsatz erfolgt. Die<lb/>
ursprüngliche Forderung der AK, ein gleicher Groschensatz, kann ja des<lb break="no"/>halb nicht akzeptiert werden, weil dadurch die Industrie mit wesentlich<lb/>
tieferen drei Tarifen eine wesentlich höhere perzentuelle Belastung auf<lb/>
sich nehmen müßte. Andererseits will die AK aber auch nicht zugestehen,<lb/>
daß der Haushalt eine größere perzentuelle Belastung bekommt als die<lb/>
Industrie oder das Gewerbe. Ich ersuche <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs>, daß er weiterhin auf<lb/>
einen Kompromiß mit den drei Interessenvertretungen hinarbeitet, und ich<lb/>
hoffe, daß es ihm gelingen wird, letzten Endes, so wie bei dem perzentuellen<lb/>
Ausmaß, eine entsprechende Lösung zu erzielen. Strittig ist weiter die<lb/>
Frage des Deputatstroms, dieser kostet für Arbeitnehmer oft nur 22 Gr<lb/>
und kann bis 18.000 kWh pro Jahr verrechnet werden. Die Mengen sind<lb/>
sehr hoch, der Durchschnittsverbrauch liegt bei 3.500 kWh, weshalb ver<lb break="no"/>sucht wird, auf dem Mengensektor eine geringe Herabsetzung zu erreichen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_26">Ich informiere die AK und ÖGB über die Verhandlungen mit Philips in<lb/>
Eindhoven. Das Problem ist nach wie vor, wie wir Grundig die 120.000<lb/>
+ 50.,000 also im heurigen Jahr zollfrei zugelieferten 170.000 japanischen<lb/>
Bildröhren entweder ersetzen oder durch einen geschickten Kompromiß<lb/>
zwischen Philips und Grundig zu einer besseren Lösung kommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_27">Bei meiner Information über die Gewerbeordnungsnovelle, die ja auch die<lb/>
Energiebestimmungen enthält, die insbesondere Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs> natürlich in das Energiepaket transferiert wissen wollen,<lb/>
entspann sich eine interessante Diskussion. Dr. <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs> vom ÖGB meint,<lb/>
es wäre möglich, bis in den Jänner 82 eine weitgehende Übereinstimmung<lb/>
über die Fernwärme, Energiesicherung, Substitution, Anschlußverpflichtung<lb/>
usw. mit der ÖVP zu erreichen, wenn ich nur bereit wäre, auf die Gewerbe<lb break="no"/>ordnungsnovelle in diesen Punkten zu verzichten. Dr. <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> und ganz<lb/>
besonders Dr. <rs type="person" ref="#per__112965">Maurer</rs> aber, der diese Verhandlungen bis jetzt mit der ÖVP<lb/>
resp. Handelskammer geführt hat, sieht darin überhaupt keine Chance. Er<lb/>
ist fest davon überzeugt, daß die ÖVP nichts anderes will, als mich von<lb/>
<pb n="62-1352" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-20_1352.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>meinem Plan, einfachgesetzlich Energiemaßnahmen zu beschließen, abzu<lb break="no"/>bringen. Ich selbst erkläre <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs>, daß es eine einmalige Situation ist,<lb/>
daß ein Wunsch aller Landeshauptleute, in einem Staatsvertrag verankert,<lb/>
eben jetzt in der Gewerbeordnungsnovelle erfüllt werden wird. Wenn wir<lb/>
diese Gelegenheit vorübergehen lassen, und dies auf eine vage Zusage von<lb/>
einigen ÖVP-lern, dann wird so bald niemals mehr eine solche Situation<lb/>
kommen. <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> macht dann einen sehr vernünftigen Vorschlag, da das<lb/>
Parlament mit 1. Dezember eine Befristung bis 17. Dezember beschließen<lb/>
wird, soll ich beim nächsten Jour fixe mit der Handelskammer, wenn Präs.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> wieder damit beginnt, ihm vorschlagen, er möge den Gesetzent<lb break="no"/>wurf, den die ÖVP bereit wäre zuzugestehen, im Parlament, sprich Unteraus<lb break="no"/>schuß des Handelsausschusses, innerhalb des Fristenlaufes vorlegen. Da<lb break="no"/>mit ist auch <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs> einverstanden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_28">Die Inlandsgaspreissituation der RAG wird neuerdings besprochen, da<lb/>
sowohl die ÖMV als auch die RAG eine Fondslösung ablehnen, wird von Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs> vorgeschlagen, wir sollten einen einheitlichen Inlandsgaspreis<lb/>
durch Verordnung für ganz Österreich festlegen. Dieser wird allerdings<lb/>
wesentlich tiefer sein, aber keine Differenzierung mehr vorsehen, wes<lb break="no"/>halb der Verwaltungsgerichtshof auch sicherlich diese Verordnung kaum<lb/>
aufheben kann. Im übrigen würde dann, wenn die Verordnung angekämpft<lb/>
wird, nicht mehr der Verwaltungsgerichtshof, sondern der Verfassungsge<lb break="no"/>richtshof zuständig sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_29">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs> UND <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte sofort diesen neuen Weg ein<lb break="no"/>schlagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_30">Dr. <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> teilt mit, daß in Niedersachsen jetzt die Förderzinse von<lb/>
24 % auf 32 % erhöht wurden. Da wir auch in Österreich eine solche ge<lb break="no"/>setzliche Regelung vorsehen, dort allerdings nicht 32 % vom Handels<lb break="no"/>ministerium verlangt werden können, einigen wir uns darauf, daß MR <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs><lb/>
den entsprechenden Gesetzentwurf ausarbeitet und bei dem Prozentsatz<lb/>
nur Punkterl macht, d.h. keinen konkreten Vorschlag erstattet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_31">Ich informiere die AK und den ÖGB über die Bescheide der Kohlenarbeiter,<lb/>
daß die Importpreise für Kohle höher festgesetzt sind als die von der<lb/>
AK letzten Endes zugestandenen Inlandspreise für die Kohle. Daraus er<lb break="no"/>gibt sich eine schlechtere Erlössituation und vor allem nicht genug<lb/>
Mittel, um weitere Kohlevorkommen zu finden. Mit recht stellt Dr. <rs type="person" ref="#per__112965">Maurer</rs><lb/>
fest, daß bei den Preisanträgen der österreichischen Kohlenfirmen die<lb/>
Direktoren immer über die Ergebnisse sehr zufrieden sind, entweder<lb/>
sind die Betriebsräte falsch informiert, oder die Direktoren erklären<lb/>
<pb n="62-1353" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-20_1353.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>ihnen das Ergebnis dieser Preisverhandlungen nicht richtig mit. Wir<lb/>
einigen uns sofort darauf, daß eine Aussprache erfolgen soll, wo die<lb/>
Interessenvertreter, die Betriebsräte aber auch die Direktoren, bei der<lb/>
Obersten Bergbehörde anwesend sind. Ich selbst werde an dieser Sitzung<lb/>
ebenfalls teilnehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte sofort Entsprechendes veranlassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_33"><rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> wird jetzt endgültig mit 1. Februar in die Verbundgesellschaft<lb/>
überwechseln. Es erschien daher notwendig, und ich habe dies auch mit<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__107953">Buchauer</rs> besprochen, daß sein Mitarbeiter <rs type="person" ref="#per__131107">Enno Grossendorfer</rs> ab sofort<lb/>
ins Büro rüberwechselt, <rs type="person" ref="#per__131107">Grossendorfer</rs> ist, wie mir <rs type="person" ref="#per__108746">Haffner</rs> mitteilte,<lb/>
sofort einverstanden gewesen, diesen zwar schweren, aber recht interessan<lb break="no"/>ten Job zu übernehmen. Eine monatelange gleichzeitige Betreuung des<lb/>
Gebietes erscheint mir deshalb zweckmäßig, weil dadurch ein reibungslo<lb break="no"/>ser Übergang von <rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> auf <rs type="person" ref="#per__131107">Grossendorfer</rs> erfolgen kann. Diese Methode<lb/>
hat sich auch seinerzeit sehr bewährt, als Dipl.Vw. <rs type="person" ref="#per__114508">Tieber</rs> aus dem Büro<lb/>
ausgeschieden und auch monatelang Dr. <rs type="person" ref="#per__108746">Haffner</rs> mit ihm gemeinsam die<lb/>
Agenden geführt hat. Ich bin nicht ganz sicher, ob die derzeitige Eintei<lb break="no"/>lung der Agenden zwischen den drei Kollegen, die das Büro mehr oder minder<lb/>
betreuen, zweckmäßig ist. Eine Änderung würde man aber erst dann machen,<lb/>
bis die Übergangslösung erfolgt ist. Ich habe von dieser Änderung auch<lb/>
sofort SC <rs type="person" ref="#per__131809">Bujatti</rs> verständigt, damit dieser die notwendigen Veranlassun<lb break="no"/>gen trifft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-20_34">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte nächste Sektionsleitersitzung setzen.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 20.11.1981</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>Stat. Zentralamt, ab 1981 Büro JS</occupation>
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               <occupation>ÖVP-NR-Abg.; Bgm. Schwanenstadt, OÖ</occupation>
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               <occupation>Sekr. JS, ab 1973 GF VKI</occupation>
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               <occupation>ZS GPA, ab 1980 Sozialminister</occupation>
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               <persName type="label">Wowtschenko, Walerij M.</persName>
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               <occupation>sowj. Handelsattaché [Schreibung lt. Tagesprogramm; Vorname lt.
                  Amtskalender 1982]</occupation>
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               <occupation>[unklar, gemeint ist vmtl. im Satz davor genannter Delegierter aus dem
                  sowj. Staatskomitee f. außenwirt. Zusammenarbeit; Fremuth möchte, dass dieser
                  Staribacher Zusammenarbeitsmöglichkeiten darlegt]</occupation>
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               <persName type="label">Fremuth, Walter</persName>
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               <occupation>Univ.-Prof. [Schreibung??; erhält vom Autohersteller Ledl eine Anzahlung
                  für Berechungen]</occupation>
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               <occupation>Vorstand Verbund</occupation>
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               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
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               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName type="label">Buchauer, Gerfried</persName>
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               <occupation>Beamter HM</occupation>
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