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            <title type="main">Donnerstag, der 12. November 1981</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
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                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band62_1981-11-12</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_01">Donnerstag, 12. November 1981<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_02">Hr. <rs type="person" ref="#per__113123">Moskovics</rs>, der Besitzer des Bankhaus Winter, hat mit dem in Öster<lb break="no"/>reich anwesenden rumänischen Handelsminister <rs type="person" ref="#per__118310">Burtică</rs>, der sich nicht<lb/>
einmal bei mir gemeldet hat, besprochen, rumänische Waren sozusagen zu<lb/>
belehnen. <rs type="person" ref="#per__113123">Moskovics</rs> schwebt vor, daß er Öl oder Ölprodukte sowie ev.<lb/>
Aluminium und andere Rohstoffe oder Halbfabrikate, den Rumänen darauf<lb/>
Kredit gibt, diese Waren nach Österreich bringt und hier dem Staat<lb/>
anbietet. Rohöl könnte dann auf ein Sperrlager gelegt werden, am liebsten<lb/>
wäre ihm natürlich, wenn die ÖMV oder die Internationalen dieses Öl<lb break="no"/>produkt oder das Rohöl in das IEA-Sperrlager, 90 Tage Lagerpflicht, le<lb break="no"/>gen würden. Die Rumänen würden 100.000 to Getreide dafür kaufen oder<lb/>
auch andere Produkte. <rs type="person" ref="#per__113123">Moskovics</rs> war sehr erstaunt, von mir zu erfahren,<lb/>
daß wir unsere Lagerhaltung sowohl was die Energierohstoffe betrifft,<lb/>
mit keinem Schilling subventionieren. Ich habe ihm sofort erklärt, er<lb/>
müsse, um solche Geschäfte machen zu können, entweder die ÖMV oder die<lb/>
Multis dazu gewinnen, daß sie diese Produkte übernehmen, wenn die Rumänen<lb/>
bereit sind, billige Benzine zu liefern, so kann er diese sicherlich über<lb/>
die freien Tankstellen weiterverkaufen. Ich bin sehr gespannt, ob<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113123">Moskovics</rs>, der ja sehr tüchtig ist im Aufreißen und Durchführen von<lb/>
Geschäften, diese <choice><choice><sic>bulgarische</sic><corr>rumänische</corr></choice></choice> Transaktion zusammenbringt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Die Zweier soll dies genau verfolgen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_04">Die Sektionsleitersitzung hatte wieder die alten Probleme zu besprechen,<lb/>
zu lösen werden sie sehr schwierig sein. Die Inlandsdienstreisen sind<lb/>
stark überzogen, 74.000 S für die letzten 2 Monate ist der Ansatzrest,<lb/>
das sind 7,5 %, lt. der Tangente müßten wir für die 2 Monate noch 17 %<lb/>
haben. Die einzelnen Sektionen haben zwar sehr reduziert, aber es<lb/>
ist nicht möglich, mit den Ansätzen auszukommen. SC <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> z.B. hat jetzt<lb/>
zustande gebracht, daß<add>[für]</add> die Gefangenenhäuserkontrollen, an denen auch das<lb/>
Handelsministerium teilnehmen muß, und wegen Nichtteilnahme bereits eine<lb/>
Sitzung abgesagt werden mußte, das Justizministerium die Kosten über<lb break="no"/>nimmt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_05">Die Auslandsdienstreisen haben einen Rest von 32 %, die werden auch<lb/>
gar nicht ausgeschöpft werden. Zum Glück kann man für die Inlandsreisen<lb/>
Virement machen, wir werden also die nicht ausgeschöpfte Budget<lb break="no"/>post Auslandsdienstreisen dazu benützen, um die Inlandsdienstreisen<lb/>
daraus zu bezahlen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_06">Die Repräsentationskosten haben noch 71.000 Rest, d.s. 16 %, wir<lb/>
liegen in der Tangente.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_07">Bei den Überstunden schaut es wesentlich schlechter aus, hier dürften<lb/>
wir nur 83 % verbraucht haben, tatsächlich sind es 86 %. Die Zentral<lb break="no"/>sellte mit 93, das Patentamt mit 89 und die Bergbehörde mit 47 %. Letztere<lb/>
reißt uns überhaupt heraus. Da im nächsten Jahr die Überstunden und<lb/>
Mehrleistungen um 10 % lt. Regierungsbeschluß gekürzt werden müssen,<lb/>
hat SC <rs type="person" ref="#per__131809">Bujatti</rs> vorgeschlagen, das nächste Jahr eine Kontingentierung<lb/>
bei Überstunden und Mehrleistungen sowie bei den Dienstreisen den ein<lb break="no"/>zelnen Sektionen zuzuteilen. Diese Kontingente würden um 20 % gekürzt<lb/>
werden, 10 %, um den Regierungseinsparungsbeschluß zu erfüllen, und 10 %<lb/>
als zentrale Reserve. Da der geringste Teil der Überstunden auf Einzel<lb break="no"/>anordnungen besteht, sondern pauschaliert ist, die Pauschale aber mit<lb/>
Bescheiden den einzelnen Dienstnehmern zuerkannt wurden, bedeutet dies,<lb/>
daß die Bescheide geändert werden müssen. Die Sektionen werden die<lb/>
einzelnen Fälle durcharbeiten, aus dieser Anordnung resp. Beschluß<lb/>
wird es wahrscheinlich Rechtsstreit mit einzelnen Dienstnehmern geben.<lb/>
Einige haben nämlich Überstundenpauschalen, die sie heute nicht annähernd<lb/>
mehr machen, vielleicht auch gar nie gemacht haben, ursprünglich wurde<lb/>
diese Regelung als eine Art Gehaltserhöhung den Bediensteten zugestan<lb break="no"/>den.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_08">In Personalfragen werden einige Transaktionen beschlossen, immer wieder<lb/>
kommt vor, daß im Haus unzweckmäßig eingesetzte Beamte, meistens aber<lb/>
Sozialfälle, irgendwo anders untergebracht werden, tüchtige Beamte, die<lb/>
weggehen, jetzt z.B. besteht die Absicht des Dr. <rs type="person" ref="#per__132602">Koprivnikar</rs>, zum Ver<lb break="no"/>waltungsgerichtshof zu gehen, können kaum ersetzt werden. Als Gag kann<lb/>
man verzeichnen, daß die Küche die vierte Kraft, die sie gehabt hat,<lb/>
wieder erhalten soll. Das dortige Küchenpersonal, die anderen drei, habe<lb/>
erklärt, es dürfe nur eine Frau sein. Die Sektionschefs und ich haben<lb/>
festgestellt, daß dies eine Diskriminierung des Mannes ist und Staats<lb break="no"/>sekretär <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> deshalb heftige Vorwürfe gemacht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_09">Die Bergbehörden wurden vom Rechnungshof kritisiert, und es wurde be<lb break="no"/>schlossen, daß jetzt eine Kommission, Dr. <rs type="person" ref="#per__113627">Kieslich</rs>, Personalabteilung,<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs>, Budgetabteilung, Dr. <rs type="person" ref="#per__116995">Wildauer</rs>, Oberste Bergbehörde, die<lb/>
Kritik und Anregung des Rechnungshofes mit den einzelnen besprechen<lb/>
soll und dann entsprechende Vorschläge machen muß.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_10">Die einvernehmlich festgelegten Einheitsformulare für die Sektionen II<lb/>
und V, zwei Seiten, für die Sektion IV ein vierseitiger Mantelbogen, die<lb/>
<pb n="62-1310" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band62/62_1981-11-12_1310.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>einvernehmlich festgelegt wurden, sollen jetzt gedruckt werden, gleich<lb break="no"/>zeitig muß aber dazu ein Merkblatt aufgelegt werden. Die Fremdenver<lb break="no"/>kehrsanträge werden dann allerdings mit entsprechend größeren Beilagen<lb/>
zu meinem Leidwesen ergänzt werden müssen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Dies Ganze wird keinerlei Vereinfachungen bringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_12">Die Einsparung der Räumlichkeiten in der Außenstelle im 3. Bezirk wurde<lb/>
von SC <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> mit den dortigen Leuten weitestgehend durchgeführt. Ich<lb/>
habe mich bei <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> entschuldigt, daß <rs type="person" ref="#per__113627">Kieslich</rs>, ohne mit ihm zu reden,<lb/>
dort entsprechende Untersuchungen angestellt hat, die, wie <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> mit Recht<lb/>
sagte, den Dienstbetrieb erheblich hätten stören können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: In Hinkunft darf ohne Mitteilung an den Sektions<lb break="no"/>chef niemand in einer Sektion rumfuhrwerken.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_14">Die Sektionsleitersitzung gibt dem einzelnen Sektionsleiter eben die<lb/>
Möglichkeit über seine Tätigkeit zu referieren und, wenn man so will,<lb/>
auch mir die Möglichkeit, etliche zusätzliche Fragen zu stellen, resp.<lb/>
Taktiken zu besprechen. Wir einigten uns mit der Sektion IV und III<lb/>
betreffend der Verlängerung der Wirtschaftsgesetze oder des Wirtschafts<lb break="no"/>paketes, daß die Sektion IV mit ihrer Begutachtung der Verlängerung<lb/>
oder Änderung der Gesetze zuwartet, wichtig erscheint momentan, daß<lb/>
die Sektion III versucht, jetzt, aufgrund der Erkenntnisse des Verwal<lb break="no"/>tungsgerichtshofes beim RAG-Inlandspreisgutachten, eine entsprechende<lb/>
Novelle des Preisgesetzes als erstes vorzulegen. In einer Punktation<lb/>
wird <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> festhalten und den Interessenvertretungen zur Stellungnahme<lb/>
übermitteln, was jetzt im Preisgesetz wegen volkswirtschaftlich ge<lb break="no"/>rechtfertigter Preise und betriebswirtschaftlich notwendiger Kosten zu<lb/>
sagen ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_15">Bezüglich der Auseinandersetzung mit der RAG über die Erhöhung des neuen<lb/>
Inlandsgaspreises wurde vereinbart, daß jetzt die ARGE, MR <rs type="person" ref="#per__112011">Kurzel</rs>, Preis<lb break="no"/>behörde, <rs type="person" ref="#per__97693">Lejolle</rs>, Betriebsprüfer der Industriesektion, und <rs type="person" ref="#per__112977">Neuhold</rs>, Preis<lb break="no"/>referent von der Energiesektion, die RAG um umfangreiche Auskunft und<lb/>
Vorlage von Berichten und Unterlagen im Sinne des Verwaltungsgerichts<lb break="no"/>hofserkenntnisses fragen wird. Dadurch wird sich die Preisfestsetzung<lb/>
wesentlich verzögern, die RAG, aber auch die ÖMV haben einen Kompromiß<lb break="no"/>vorschlag bezüglich einer Kalkulationspost, Reserven für Investitionen,<lb/>
abgelehnt, weshalb jetzt ein genaues Verfahren durchgeführt wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_16">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Jour fixe AK<add>[und]</add> ÖGB setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_17">Die Verhandlungen über die Preisauszeichnung werden dahingehend fortge<lb break="no"/>setzt, daß mit den Interessenvertretungen ein Einvernehmen erzielt wer<lb break="no"/>den soll, die Handelskammer beanstandet, daß Gold und Juwelen nur über<lb/>
20.000 S, Kunstgegenstände dagegen nicht eingehend definiert, das Ge<lb break="no"/>sundheitsministerium die pharmazeutischen Produkte aus der Preisauszeich<lb break="no"/>nung heraus will usw.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_18">In der Novelle zur Gewerbeordnung wünschte zuerst das Bundesministerium<lb/>
für Bauten u. Technik, Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__111408">Eypeltauer</rs>, eine entsprechende<lb/>
Kompetenzklarstellung, da dies erstens einwandfrei gar nicht selbst<lb break="no"/>verständlich ist, die Kompetenzwünsche werden vom Handelsministerium,<lb/>
insbesondere SC <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>, mit Recht bestritten, ist <rs type="person" ref="#per__111408">Eypeltauer</rs> jetzt ein<lb break="no"/>verstanden, wenn in den erläuternden Bemerkungen nur drinnensteht, daß<lb/>
die bisherigen Kompetenzen bleiben. Gegen eine solche Formulierung<lb/>
hätte <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> gar nichts einzuwenden. Ich habe diese Stellungnahme im<lb/>
Parlament dann sofort <rs type="person" ref="#per__111408">Eypeltauer</rs> mitgeteilt, die über diese Lösung zu<lb break="no"/>frieden war.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_19">In der IEA werden ununterbrochen Länderprüfungen durchgeführt, Modell<lb break="no"/>versuche bezüglich der Bewirtschaftung und deren Durchführung usw.<lb/>
Praktisch hat dies überhaupt keinen Wert, ich habe kritisiert, daß bei<lb/>
der letzten diesbezüglichen Aktion Österreich rein fiktive Maßnahmen<lb/>
der IEA mitgeteilt hat, dafür ein I bekommen hat, die Italiener aber,<lb/>
die die Wirklichkeit ihnen mitgeteilt haben, und deshalb hart kritisiert<lb/>
wurden. Noch immer, habe ich SC <rs type="person" ref="#per__111001">Peyerl</rs> gesagt, warte ich auf die Durch<lb break="no"/>führung der der IEA gemeldeten Maßnahmen. <rs type="person" ref="#per__111001">Peyerl</rs> hat dies neuerdings<lb/>
für das nächste Jahr zugesagt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_20">Der Präsident des Staatskomitees für Tourismus von Bulgarien, <rs type="person" ref="#per__116952">Eftimow</rs>,<lb/>
hat jetzt MR <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> auf seine Kosten eingeladen. Da <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> nicht nur<lb/>
Fremdenverkehrsfragen, sondern vor allem auch Liefermöglichkeiten, vom<lb/>
Surfbrettern bis zu Hotels, besprechen soll, dafür aber überhaupt nicht<lb/>
zuständig ist, einigten sich SC <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> und SC <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> dahingehend, daß<lb/>
in Hinkunft die ganzen Fremdenverkehrsaktivitäten nur im Rahmen der<lb/>
Gemischten Kommission abgewickelt werden sollten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_21">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte achte, daß dies auch den davon betroffenen<lb/>
zeitgerecht mitgeteilt wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_22">Das Patentamt hat jetzt verschiedenste Aktivitäten entwickelt, und Präs.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97688">Leberl</rs> ist deshalb verhältnismäßig viel unterwegs. Sein Vizepräsident<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113625">Fichte</rs> ist ein sehr loyaler und ihm gegenüber besonders aufrichtiger<lb/>
Freund. Er hat deshalb Personalfragen, die vom Personalbüro während<lb/>
der Abwesenheit <rs type="person" ref="#per__97688">Leberls</rs> an ihn herangetragen wurden, und die insbesondere<lb/>
von der sozialistischen Fraktion, Dr. <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs> und Dr. <rs type="person" ref="#per__123313">Endler</rs>, hart bekämpft<lb/>
wurden, zurückgestellt. Eine Aussprache mit den genannten ergab, daß hier<lb/>
teils Mißverständnisse herrschten, teils aber auch tatsächlich die<lb/>
ÖVP unbedingt jetzt mit Gewalt Personallösungen erzwingen wollte. Die<lb/>
bei mir durchgeführte Aussprache hat die Mißverständnisse Gott sei Dank<lb/>
beseitigt und die erfolgreiche Personalpolitik auch im Patentamt ge<lb break="no"/>sichert. Grundsatz bleibt, daß nur Fachleute mit besten Voraussetzungen<lb/>
aufgenommen werden. Selbstverständlich hat die Sozialistische Fraktion<lb/>
erreicht, und <rs type="person" ref="#per__97688">Leberl</rs> auch zugegeben, daß er diese im engsten Einvernehmen<lb/>
mit ihr macht, die guten Leute zuerst von ihr vorgeschlagen werden können.<lb/>
Die Ziffer war beeindruckend, daß früher im Patentamt nur 4 Sozialisten<lb/>
waren, jetzt sind es über 70.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_23">Die Geschäftsleitung und auch der Betriebsrat und Bürgermeister und<lb/>
Metallarbeiter der Salzburger Aluminiumfabrik in Lend ersuchten, daß<lb/>
sie auch im nächsten Jahr noch im Zuge des Autogegenkontingents, d.h.<lb/>
derzeit der 17 %, Aluminium liefern können. Sie haben jetzt, genau wie<lb/>
Ranshofen, zu wesentlich höheren Preisen, als die Inlands- oder Weltmarkt<lb break="no"/>preise sind, mit den Japanern abgeschlossen. Für das nächste Jahr, wurde<lb/>
auch vom Finanzministerium erklärt, können Aluminiumbarren noch ange<lb break="no"/>rechnet werden, dann müßte man sich um eine weitere Wertschöpfung kümmern,<lb/>
d.h. womöglich Aluminiumhalbzeug liefern. Die Firmenvertreter haben<lb/>
zugegeben, daß sie überhaupt nur mit Japan ins Geschäft gekommen sind,<lb/>
weil das Handelsministerium und insbesondere das Finanzministerium<lb/>
<choice><choice><sic>sie</sic><corr>ihnen</corr></choice></choice> mit der 17-%-Quote, die ja im nächsten Jahr sogar erhöht werden<lb/>
soll, erst diese Liefermöglichkeit eröffnet haben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_24">In der Fraktion und dann noch in der Lebensmittelzentralvorstandssitzung<lb/>
berichtete ich über die Wirtschaftssituation und über unsere LUGA-<lb/>
Lohnpolitik. Die Paritätische Kommission hat die Verhandlungen über den<lb/>
Rahmenkollektivvertrag freigegeben, die Lohnbewegungen gehen bei uns<lb/>
vorwärts, die Abschlüsse sind sogar im Verhältnis zu anderen Gewerkschaf<lb break="no"/>ten ganz gut. Typisches Beispiel dafür, die Brauerei-Angestellten be<lb break="no"/>kommen jetzt 6 % für 13 Monate, das sind 5 1/2 % auf das Jahr gerechnet,<lb/>
die Angestellten sind damit nicht einverstanden und haben daher Ein<lb break="no"/>stundenprotestversammlungen abgehalten. Sie wollen denselben Prozent<lb break="no"/>satz, den auch die Arbeiter erreicht haben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_25">Bei der Fraktion und anschließend daran in einer kleineren Gruppe, Prä<lb break="no"/>sidium mit Brauereivertretern der Brau AG, Kaltenhausen, Liesing und der<lb/>
Schwechater Vertreter, wurde die leidige Frage der Zentralbetriebsrats<lb break="no"/>wahlen wieder einmal besprochen. Die Zusammenführung der Schwechater,<lb/>
d.h. eigentlich den Aufkauf durch die Brau AG, hat nicht nur bei den<lb/>
Kapitaleignern und beim Management große Schwierigkeiten gebracht, son<lb break="no"/>dern zumindestens im selben Ausmaß bei den Betriebsräten. Alle, die die<lb/>
Detail nicht kennen, sind über den ewigen Streit erbost, jedermann er<lb break="no"/>wartet von mir, daß ich Wunder wirke, ich kann mich aber nur bemühen,<lb/>
mit vielen anderen auch, diesen Streit irgendwie zu schlichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_26">Mit SC <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> und MR <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> wurden die Richtlinien für eine Fremdenver<lb break="no"/>kehrsförderungsänderung bis ins Detail besprochen und festgelegt. Jetzt<lb/>
muß man mit den Interessenvertretungen endgültig darüber verhandeln.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_27">Landwirtschaftsminister <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> teilt mir mit, daß er mit<add>[dem]</add> Energiesprecher<lb/>
der ÖVP, <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs>, über die Ethanol-, d.h. Biospritproduktion verhandelt hat.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111410">König</rs> erklärt, die ÖMV sei bereit, 80.000 to Ethanol zu übernehmen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> möchte diesen Vorschlag aufgreifen. Ich selbst habe ihm dazu<lb/>
gratuliert, wenn es <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs> und ihm gelingt, die ÖMV wirklich dazu zu brin<lb break="no"/>gen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_28"><rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> hat jetzt auf meine Intervention 30.000 hl zusätzliche Weinim<lb break="no"/>porte genehmigt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_29">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte den Weinhandel, die interveniert haben,<lb/>
verständigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_30">Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> und der Wirtschaftsbundgeneralsekretär <rs type="person" ref="#per__118736">Schüssel</rs> haben<lb/>
mit Präs. <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs>, Freier Wirtschaftsverband, SC <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> und mir jetzt<lb/>
die weitere Vorgangsweise bezüglich der Klein- und Mittelbetriebe, sprich<add>[in]</add><lb/>
ÖVP-Diktion Mittelstandsgesetz, abgeklärt. Über alle Punkte konnte Ein<lb break="no"/>vernehmen erzielt werden, <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> wird jetzt eine Punktation festlegen.<lb/>
Wichtig für mich war, daß alle Finanzfragen und -wünsche aus dem Gesetz<lb/>
herauskommen und im Finanz- und Budgetausschuß mit dem Finanzminister<lb/>
verhandelt werden. Finanzminister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> hat <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> bereits zuge<lb break="no"/>standen, die Gewerbesteuer, Bürges-Einnahmen, 7 1/2 %, auf 10 % ev. zu<lb/>
erhöhen. Bezüglich der Berichte an das Parlament haben wir als Kompromiß<lb/>
vorgesehen, daß in Hinkunft das Handelsministerium für die Klein- und<lb/>
Mittelbetriebe, aber auch Integrations- und Energiebericht, zweimal in der<lb/>
Legislaturperiode Berichte erstellen soll. Spätestens 1 Jahr nach dem<lb/>
Amtsantritt der Regierung und der zweite im Laufe des dritten Jahres.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_31"><rs type="person" ref="#per__118736">Schüssel</rs> hat eingesehen, daß es sinnlos ist, alle Jahre Berichte vorzu<lb break="no"/>legen, der letzte im vierten Jahr der Legislaturperiode kommt ja mei<lb break="no"/>stens nicht einmal mehr zur Verhandlung im Parlament.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs>: Bitte versuch, die Formulierung mit allen Inter<lb break="no"/>essenvertretungen abzusprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_33">Beim Bundeskanzler fand in Anwesenheit von <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs>, <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs>, <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs>, dem<lb/>
Verfassungsdienst und Kabinettschef <rs type="person" ref="#per__97678">Lacina</rs> eine endgültige Besprechung<lb/>
und Beschlußfassung über die Funkgeräte statt. <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> hat aus einem<lb/>
Akt des Kontrollbüros im Verteidigungsministerium entnommen, daß die<lb/>
Vorgangsweise, Kapsch den Zuschlag zu geben, gegen die Vergaberichtlinien<lb/>
verstoßt. <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> hat versichert, daß dies nicht zutrifft, daß Kapsch und<lb/>
Schrack technisch gleichwertig sind, das Offert von Kapsch jetzt nur<lb/>
um 15 Mio. teurer als das von Schrack. Ich selbst erklärte, daß aus<lb/>
handelspolitischen Gründen, Schrack-Modell ein <choice><choice><sic>Israel</sic><corr>israelisches?</corr></choice></choice> Know-How, aus Struk<lb break="no"/>turproblemen, Schrack ist in Krieglach, Kapsch wird eine neue Fabrik in<lb/>
Fürstenfeld errichten, die Entscheidung im Handelsministerium letzten<lb/>
Endes für Kapsch gefallen ist. Auch <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> hat sich dieser Meinung ange<lb break="no"/>schlossen, der Entschluß fiel dann mit Zustimmung aller Teilnehmer für<lb/>
Kapsch.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_34">Im Landstraßer Präsidium wurden die Agenden des jetzt zum Landespartei<lb break="no"/>sekretär berufenen <rs type="person" ref="#per__97892">Sallaberger</rs> neu verteilt und, wenn man so will, auch<lb/>
die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. In der Nachfolgefrage kann<lb/>
ich wirklich in all den Gremien, wo ich führend tätig bin, zufrieden sein,<lb/>
hier gibt es wirklich keine größeren Probleme.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_35">Die Plenumssitzung, neues Mietenrecht und dann noch, wenn man so sagen<lb/>
will, zum Drüberstreuen Grüner Bericht mit 15 Rednern, dauerte natürlich<lb/>
bis in die Nachtstunden. Überrascht war ich, daß sehr spät noch Dr. <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs><lb/>
bei mir anrief und meinte, Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> möchte mit mir reden. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs><lb/>
und der Obmann <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> des Handelsausschusses beknieten dann Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs>, der mitgekommen ist, und mich, daß wir unter allen Umständen die<lb/>
Gewerbeordnungsnovelle ohne die Energiepunkte beschließen sollten. Die<lb/>
Energiefragen sollten ins Energiepaket kommen, mit anderen Worten nicht<lb/>
einfachgesetzlich beschlossen werden. Genau dies ist aber unsere Taktik,<lb/>
die Landeshauptleute haben von mir schriftlich verlangt, daß die Ge<lb break="no"/>werbeordnung in dieser Hinsicht zu novellieren ist, die Interessenver<lb break="no"/>tretungen haben bei <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> durch lange Verhandlungen die ganze Gewerbe<lb break="no"/>ordnungsnovelle einstimmig beschlossen, natürlich meinte Obmann <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs>,<lb/>
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daß wir mit der sozialistischen Mehrheit diese einfachgesetzliche Re<lb break="no"/>gelung durchdrücken werden. Da die ÖVP unbedingt mit dieser Novelle ins<lb/>
nächste Jahr rüberzwingen will, weil sie dann im Bundesrat die Novelle<lb/>
blockieren kann, der Nationalrat müßte, da der Bundesrat nicht zustimmen<lb/>
würde, einen Beharrungsbeschluß fassen, hat Klubobmann <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> bei uns<lb/>
entschieden, daß wir anfangs Dezember im Plenum beschließen werden,<lb/>
daß mit 15. Dezember die Novelle vom Handelsausschuß vorgelegt werden<lb/>
muß. <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> hat die Ausrede gehabt, das Präsidium hat dafür keine<lb/>
entsprechenden Sitzungstermine vorgesehen. <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> wird diese Sitzungs<lb break="no"/>termine jetzt noch in der nächsten Präsidialsitzung verlangen. Da es<lb/>
sich ja bei diesem Gesetzentwurf um eine einvernehmliche Regierungsvor<lb break="no"/>lage handelt, wird die ÖVP es schwer haben, außer dem Energiewunsch<lb/>
irgendwelche anderen Wünsche anzubringen, der Beschlußfassung steht daher<lb/>
nichts im Wege. NR <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs> vom ÖGB meinte mir gegenüber nachher, er<lb/>
sehe eine große Möglichkeit darin, mit der ÖVP jetzt die ganze Energie<lb break="no"/>frage neu zu verhandeln und wahrscheinlich auch entsprechende Zugeständ<lb break="no"/>nisse zu bekommen. Dies bezweifle ich nicht, doch erscheint mir die<lb/>
einfachgesetzliche Beschlußfassung wichtiger als Zugeständnisse von<lb/>
Energiesprecher <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs>. Dr. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> hat auch mit Präs. <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> über diese<lb/>
Frage gesprochen. <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> ist der Meinung, daß wir ganz einfach die ein<lb break="no"/>fachgesetzliche Regelung gegen die ÖVP-Stimmen, wie die FPÖ sich ver<lb break="no"/>halten wird, wissen wir nicht, beschließen sollen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band62_1981-11-12_36">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte Jour fixe AK und HK setzen.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName type="label">Peyerl, Fritz</persName>
               <persName><surname>Peyerl</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Beamter/ab 1980 Leiter Energiesektion VM/HM (Ministerienneuorganisation
                  1974)</occupation>
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            <person xml:id="per__97693">
               <persName type="label">Lejolle, Theodor</persName>
               <persName><surname>Lejolle</surname><forename>Theodor</forename></persName>
               <occupation>Min.Sekr. HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__116995">
               <persName type="label">Wildauer, Rosmarie</persName>
               <persName><surname>Wildauer</surname><forename>Rosmarie</forename></persName>
               <occupation>MR HM/OB</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__113123">
               <persName type="label">Moskovics, Thomas</persName>
               <persName><surname>Moskovics</surname><forename>Thomas</forename></persName>
               <occupation>Dir. Bankhaus Winter</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97757">
               <persName type="label">Mühlbacher, Kurt</persName>
               <persName><surname>Mühlbacher</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>Vizepräs. BHK, Präs. FWV</occupation>
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            <person xml:id="per__116120">
               <persName type="label">Hille, Monika</persName>
               <persName><surname>Hille</surname><forename>Monika</forename></persName>
               <occupation>Beamtin HM, Fraktion soz. Beamter im HM</occupation>
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            <person xml:id="per__97879">
               <persName type="label">Rösch, Otto</persName>
               <persName><surname>Rösch</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>Innenminister bis 1977, danach Verteidigungsminister</occupation>
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