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            <title type="main">Mittwoch, der 13. Mai 1981</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band59_1981-05-13</idno>
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            <date from="1981-05-13" to="1981-05-17">Mittwoch, 13. Mai 1981 bis Sonntag, 17. Mai 1981</date>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_01">Mittwoch, 13. Mai 1981<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_02">Im Intercontinental veranstaltete die Gesellschaft für Energiewesen<lb/>
ein Symposium "Energie für Österreichs Zukunft". Präs. <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> als Ge<lb break="no"/>werkschaftsbundpräsident sowohl als auch Gen.Sekr. <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> von der Bun<lb break="no"/>deshandelskammer und auch ich betonten unisono, die Notwendigkeit<lb/>
das Kernkraftwerk Zwentendorf in Betrieb zu nehmen. In den Vorträgen,<lb/>
so wurde mir dann berichtet, von ausländischen und inländischen Energie<lb break="no"/>spezialisten herrschte in diesem Punkt auch Übereinstimmung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_03">Prof. <rs type="person" ref="#per__116401">Bauer</rs>, Inhaber der Lehrkanzel für Energiepolitik, referierte über<lb/>
sein Gebiet und hat entsprechende umfangreiche Zahlen zur Verfügung ge<lb break="no"/>stellt. Anschließend stellte er mir seinen Nachfolger Prof. <rs type="person" ref="#per__131682">Jansen</rs>, der<lb/>
aus der BRD kam, vor. Dieser hat dort maßgebend dann <choice><choice><sic>den</sic><corr>am</corr></choice></choice> Energieweg der<lb/>
80-er Jahre mitgewirkt, eine Gemeinschaftsarbeit zwischen Wissenschaft,<lb/>
Praktikern und des Wirtschaftsministeriums. Die Unterlagen stehen jeder<lb break="no"/>mann zur Verfügung, er selbst möchte eine ähnliche Arbeit in Österreich<lb/>
leisten. Ich habe ihm die größte Kooperationsbereitschaft des Handels<lb break="no"/>ministeriums mitgeteilt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_04">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Neben der Energiesektion sollten auch andere<lb/>
mitwirken. Jour fixe AK und HK setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_05">Zum 12. Mal wurde die IFABO 81 als Büromaschinenmesse am Messegelände von<lb/>
mir eröffnet. Der Fachverbandsvorsteher für Büromaschinen, Dr. <rs type="person" ref="#per__125830">Reinauer</rs>,<lb/>
erklärte mir nachher, daß das Justizministerium Diktiergeräte prinzi<lb break="no"/>piell nur aus Deutschland von der Firma Grundig bezieht. Der Fachhandel<lb/>
hat längst aufgegeben zu versuchen, im Justizministerium unterzukommen,<lb/>
jetzt gibt es nur mehr die Fa. Philips Data, die diesbezügliche Anstren<lb break="no"/>gungen unternimmt. Ich habe entsprechende schriftliche Unterlagen ver<lb break="no"/>langt, damit ich im Handelsministerium bei unserer Arbeitsgruppe für<lb/>
Österreichaufträge diesen Fall entsprechend untersuchen lassen kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_06">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__111737">MARSCH</rs> UND <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Kennt Ihr diesen Fall?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_07">Anläßlich des IFABO-Rundganges habe ich dann 2 Firmen, NCR und RUF, das<lb/>
Dekret zur Führung des Staatswappens überreicht. Dies sollten wir<lb/>
nicht mehr bei einer Messe machen. Dort geht es nicht nur total unter,<lb/>
sondern muß sofort den anderen auch die Anregung geben, ebenfalls um<lb/>
Führung des Staatswappens einzureichen. Außerdem muß dies dort so form<lb break="no"/>los übergeben werden, daß es noch schlechter ist als bei uns im Mini<lb break="no"/><pb n="59-0622" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band59/59_1981-05-13_1981-05-17_0622.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>sterium.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte auf Messen keine Überreichung<lb/>
mehr vereinbaren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_09"><choice><choice><sic>Die</sic><corr>Bei der</corr></choice></choice> Besichtigung der Autoschredderschrottanlage in Laxenburg bei der<lb/>
Autobahn, die jetzt die Voest-Alpine vor Jahren gekauft hat, 60 Mio in<lb break="no"/>vestierte und 60.000 t Schrott im Drei-Schicht-Betrieb verarbeiten könnte,<lb/>
erfuhr ich, daß sie 60 % Marktanteil hat. Der Umsatz beträgt 550 Mio.<lb/>
S, als Agentur machen sie weitere 300 Mio. Insgesamt werden, und darüber<lb/>
war ich am meisten überrascht, 110 beschäftigt. Für ein Wrack zahlen<lb/>
sie 600 S franco Laxenburg. Wegen der von mir verlangten Unterlage be<lb break="no"/>züglich der Schrottpreise und der weiteren Entwicklung der Schrottbe<lb break="no"/>wirtschaftung, die mir die Voest Alpine vor längerer Zeit versprochen<lb/>
hat, <choice><choice><sic>dar</sic><corr>hat</corr></choice></choice> Voest-Vst. <rs type="person" ref="#per__132462">Juvancic</rs> mir jetzt einen endgültigen Brief zugesagt.<lb/>
Die Besichtigung war sehr interessant, aber in Wirklichkeit ziemlich<lb/>
sinnlos, ich bekam gerade ein 1/2 Dutzend Leute zu Gesicht. Die erwar<lb break="no"/>tete Diskussion mit GD <rs type="person" ref="#per__97315">Apfalter</rs> wegen der zukünftigen Schrottpolitik<lb/>
unterblieb.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte alles Material wegen der Schrottbewirt<lb break="no"/>schaftung zusammentragen lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_11">Der ARBÖ Judenburg lauft seit Jahren jedem nur erdenklichen Auftrag<lb/>
nach, um endlich eine bessere <choice><choice><sic>Produktionspalette</sic><corr>Produktpalette?</corr></choice></choice> für seinen Betrieb der<lb/>
VEW zu bekommen. Die Idee, Containerhäuser nach <choice><choice><sic>afganische Staaten</sic><corr>Afghanistan</corr></choice></choice> zu<lb/>
liefern, von einer obskuren Firma, hat sich in Zwischenzeit durch Ver<lb break="no"/>haftung des Managers <rs type="person" ref="#per__133071">Hatzl</rs> erübrigt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_12">Die Fa. Denzel hat durch ihre Autoimporte aus Japan gute Beziehungen<lb/>
zur Autoindustrie. Die Betriebsräte hoffen, daß die Japaner bei ihnen<lb/>
Schraubenfedern als Autozubehörkompensationsmöglichkeit bestellen könnten.<lb/>
Die VEW müßte 79 Mio. S investieren. Ich versuchte sofort mit <rs type="person" ref="#per__116110">Denzel</rs><lb/>
Kontakt aufzunehmen, der leider nicht anwesend war.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte mit <rs type="person" ref="#per__116110">Denzel</rs> verbinden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_14">Die Judenburger haben einen eigenen Granatwerfer entwickelt, für den<lb/>
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Kontakt gehabt und angeblich ist der Granatwerfer auch sehr gut und<lb/>
wird von dem österr. Bundesheer abgenommen. Das Stück würde 250.000,–– S<lb/>
kosten, im Jahresbudget ist aber dafür kein Geld vorgesehen. VEW wäre<lb/>
glücklich, wenn wenigstens ein Dutzend dieser Granatwerfer jetzt bestellt<lb/>
würden. Ich versprach nur beim Landesverteidigungsminister <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> zu inter<lb break="no"/>venieren.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_15">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte nächster Ministerrat Brief an <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> mitgeben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_16">KR <rs type="person" ref="#per__114100">Weiner</rs>, ein großer Japanimporteur auf dem Uhren- und Haushaltsgeräte<lb break="no"/>sektor, Infarma-Elektronik<add>[?]</add> hat bei der Videokontingentierung durch Heran<lb break="no"/>ziehen seiner Händler als Abnehmer und jetzt auch als Importeur für<lb/>
Videorekorder den größten Happen bei dem 8.500-Stück-Kontingent erhalten.<lb/>
Von der Abteilung wurde deshalb, da der Verdacht einer strafbaren Handlung<lb/>
durch die Umgehung besteht, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.<lb/>
Diese prüft nun, wogegen <rs type="person" ref="#per__114100">Weiner</rs> nichts einzuwenden hat, er ersuchte nur,<lb/>
man sollte nicht die Untersuchung durch Hausdurchsuchungen bei seinen<lb/>
abnehmenden Handelsfirmen verschärfen, er selbst stellt jedwede Unter<lb break="no"/>lage gerne zur Verfügung. MR <rs type="person" ref="#per__114663">Fischer</rs>, der abteilungsmäßig dafür zuständig<lb/>
ist, und MR <rs type="person" ref="#per__113091">Bachmayer</rs>, der die Rechtsberatung in diesem Fall im Handels<lb break="no"/>ministerium durchführte, haben sich mit ihm dann lange über die Details<lb/>
dieser, wie sie glauben, unseriösen Geschäftsführung unterhalten. Die Ent<lb break="no"/>scheidung, was zu geschehen hat, liegt ausschließlich bei der Staatsan<lb break="no"/>waltschaft. Dort wird auch zu prüfen sein, ob überhaupt eine Anklage er<lb break="no"/>hoben wird respektive erhoben werden kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_17"><rs type="person" ref="#per__114100">Weiner</rs> hat dezitiert erklärt, daß er sich sehr bemüht, österreichische<lb/>
Exporte nach Japan zu forcieren, dies gelingt ihm sogar mit Augarten-<lb/>
Porzellan. <rs type="person" ref="#per__114100">Weiner</rs> ist fest davon überzeugt, daß er für den Österreich<lb break="no"/>Export nach Japan am meisten gemacht hat und jetzt seine ganzen Export<lb break="no"/>bemühungen durch die Kontingentierung von Videorekordern torpediert wird.<lb/>
Ich habe erklärt, wie lange wir auf die Einsicht der Japaner gehofft<lb/>
haben. Außenhandelsminister <rs type="person" ref="#per__127902">Tanaka</rs> hat mir erst vor einem halben Jahr<lb/>
versprochen, er wird entsprechend von sich hören lassen, bis jetzt wurde<lb/>
von der japanischen Seite aber überhaupt kein Verständnis für die öster<lb break="no"/>reichische Situation gezeigt. Ich hoffe, daß die Japaner jetzt diese<lb/>
neue Situation richtig sehen und zu entsprechenden Gesprächen bereit sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_18">Mit Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, Gen.Sekr. <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> als Handelskammer und Aufsichts<lb break="no"/>ratspräs. der Verbundgesellschaft <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> verhandeln Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__113818">Gehart</rs><lb/>
und ich über das Aufsichtsratmandat von <rs type="person" ref="#per__113818">Gehart</rs> in der Verbundgesellschaft.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113818">Gehart</rs> möchte mit 77 Jahren jetzt dieses Mandat gerne zurücklegen und<lb/>
seinem Nachfolger bei der Perlmooser übertragen. Die Handelskammer ist<lb/>
strikt dagegen, ihre Idee ist, daß dafür ein anderes Handelskammermit<lb break="no"/>glied nicht von der Zementindustrie, vor allen aber kein sozialistischer<lb/>
Mandatar des Freien Wirtschaftsverbandes dazu berufen wird. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> machte<lb/>
dann nach Sitzungsunterbrechung mir gegenüber sogar den Vorschlag, es<lb/>
ist gescheiter, wenn <rs type="person" ref="#per__113818">Gehart</rs> bleibt. In absehbarer Zeit wird der ehemalige<lb/>
Sektionschef der Kreditsektion im Finanzministerium ausscheiden und dafür<lb/>
möchten sie den jetzigen Sektionschef Dr. <rs type="person" ref="#per__137296">Heller</rs>, also anstelle eines<lb/>
neutralen einen dezidiert Schwarzen im Aufsichtsrat als Kompensation,<lb/>
daß sie jetzt <rs type="person" ref="#per__113818">Geharts</rs> Verlängerung zustimmen. Ich hätte das an <rs type="person" ref="#per__113818">Gehart</rs><lb/>
seiner Stelle überhaupt nicht akzeptiert, sondern weiter darauf bestanden,<lb/>
daß auf dieses sozialistische Mandat eben sein Nachfolger bei der Perl<lb break="no"/>mooser in den Verbundaufsichtsrat kommt. Um des Friedens Willen nahmen<lb/>
wir aber dann alle zu Kenntnis, daß sich eben gar nichts ändert, <rs type="person" ref="#per__113818">Gehart</rs><lb/>
also sein neues Mandat zumindest auf befristete Zeit wieder übernimmt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_19">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Für Finanzminister <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> nächsten Ministerrat<lb/>
vorbereiten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_20">Mit Energiesprecher NR <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> und Dr. <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> wurde vereinbart, im<lb/>
nächsten Unterausschuß für Energiesicherungsgesetz die notwendigen<lb/>
Novellen zu besprechen und, so hoffen wir, auch sehr bald zu verabschieden.<lb/>
In diesen Punkt dürfte mit der ÖVP, vielleicht auch sogar mit der FPÖ<lb/>
eine einstimmiger Beschluß zu erreichen sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_21">Donnerstag, 14. Mai 1981, bis Freitag, 15. Mai 1981<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_22">Die EFTA-Tagung in Genf war eine Routinesitzung. Zuerst wurde mit<lb/>
dem Konsultativkomitee, also den Interessenvertretungen, wenn ich so<lb/>
sagen darf, der EFTA-Staaten und den Ministern über die Zukunft der<lb/>
EFTA verhandelt. Dort gibt es eine intensive Diskussion immer zwischen<lb/>
der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite. Neue Erkenntnisse waren nicht<lb/>
zu verzeichnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_23">Die Ministerratstagung selbst war dann eigentlich eine sehr formelle<lb/>
Sitzung. Der derzeitige Vorsitzende,<add>[der]</add> Schweizer Bundesrat <rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs>,<lb/>
<pb n="59-0625" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band59/59_1981-05-13_1981-05-17_0625.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>legte insbesondere auf die Abwicklung nach der bisherigen größten Wert.<lb/>
Der Versuch des ehemaligen schwedischen Handelsministers <rs type="person" ref="#per__126249">Burenstam Linder</rs><lb/>
mit einem Klubsystem die Situation aufzulockern, war das letzte Mal,<lb/>
wie ich immer wieder hörte, nicht gelungen. Sts. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> hat zwar dort<lb/>
eine sehr gute Figur gemacht, aber auch dieses lockere System bringt<lb/>
die EFTA nicht sehr viel weiter. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> war übrigens die erste Frau,<lb/>
die meines Wissens nach aufgetreten ist. Umso mehr war ich überrascht,<lb/>
als der Vorsitzende <rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs> dann bei der norwegischen EFTA-Ministerin<lb/>
dies anders erklärte. Durch eine Panne bei der norwegischen Delegation<lb/>
erschien die Ministerin erst 40 Minuten nach vorgesehenen Sitzungsbe<lb break="no"/>ginn. Eine halbe Stunde hat der Vorsitzende zugewartet, alle anderen<lb/>
Delegationen waren so wie immer pünktlich erschienen. Für die Kollegin<lb/>
war dies sehr peinlich und sie meinte, sie hätte nicht beabsichtigt, mit<lb/>
so einem dramatischen Auftritt persönlich in die EFTA einzusteigen. Die<lb/>
Sitzung selbst brachte dann überhaupt keine neuen Erkenntnisse. Alle<lb/>
Staaten unterstrichen im großen Wirtschaftsbericht, daß es zwar bei<lb/>
ihnen heuer schlechter gehen wird als in der Vergangenheit, ich war<lb/>
der einzige, der auch in der EFTA seinen optimistischen Background<lb/>
demonstrierte. Da es der Konsultativsitzung her noch einen deutsch-<lb/>
englischen Übersetzer gab, konnte sowohl der Vorsitzende <rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs>, der<lb/>
wesentlich besser englisch als ich spricht, aber ganz besonders ich auch<lb/>
mein Statment in Deusch abgeben. Selbstverständlich habe ich daher<lb/>
überhaupt nichts mehr runtergelesen, sondern freiweg die Situation dar<lb break="no"/>gestellt.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_24">Typisch war für die EFTA, daß im Schlußkommunique als strengst vertrau<lb break="no"/>lich bis zum Schluß die Bestellung des norwegischen Ministers <rs type="person" ref="#per__97636">Kleppe</rs> als zu<lb break="no"/>künftiger Generalsekretär und vor allem die Stellvertretung durch den<lb/>
Österreicher <rs type="person" ref="#per__126997">Faustenhammer</rs> bis zur letzten Minute nicht einmal in das<lb/>
Schlußkommunique aufgenommen wurden. Die EFTA macht aus jedem Dreck ein<lb/>
Geheimnis, obwohl jedermann alles weiß, weil ja auch überhaupt keine<lb/>
vertraulichen Fragen zur Diskussion stehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_25">Bundesrat <rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs>, den ich neuerdings wegen der Möglichkeiten von<lb/>
Schweizer Kapital in Österreich zu investieren ansprach, war von mir<lb/>
überrascht zu hören, daß wir ein Investorenbuch besitzen, welches alle<lb/>
Details beinhaltet. Ich war aber umso mehr überrascht, daß er ein solches<lb/>
Buch nicht schon längst von mir bekommen hat. Er würde dies sofort über<lb/>
die Handelskammer in der Schweiz, wo er in der größten in Zürich bis<lb/>
zu seiner Berufung Direktor war, den Schweizer Unternehmern ankündigen<lb/>
und sie zu Investitionen in Österreich einladen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_26">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte entsprechendes Buch über den Schweizer<lb/>
Botschafter in Österreich an <rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs> schicken lassen.<add>Marsch mitgeteilt [Paraphe Burian]</add><lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_27">Im Flugzeug hat mich dann Dr. <rs type="person" ref="#per__132664">Gerl</rs> angesprochen, die bei der EFTA<lb/>
eine <choice><choice><sic>Premilstelle</sic><corr>?</corr></choice></choice> hat. Dafür bekommt sie 1000 sfr und hat überhaupt<lb/>
nichts zu tun. Sie beschwerte sich bei mir bitter, daß sie zu keiner<lb break="no"/>lei Arbeit und vor allem zu keinerlei Information über die EFTA kommt.<lb/>
Ich versprach ihr sofort mit Botschafter <rs type="person" ref="#per__118679">Nettel</rs> oder mit <rs type="person" ref="#per__126997">Faustenhammer</rs><lb/>
zu sprechen. Leider lauft ihr Vertrag bereits Ende Juli ab.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_28">ANMERKUNG FÜR HAEFNER: Bitte sofort mit <rs type="person" ref="#per__126997">Faustenhammer</rs> verbinden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_29">Freitag, 15. Mai 1981, bis Sonntag, 17. Mai 1981<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_30">Die ÖFVW hat wieder einmal eine Radeltour durch das Burgenland mit<lb/>
den verschiedensten in- u. ausländischen Journalisten organisiert.<lb/>
Diesmal, hatte ich das Gefühl, waren nicht solche Topjournalisten<lb/>
anwesend. Der Organisator <rs type="person" ref="#per__97559">Hofbauer</rs> hat deshalb die Idee, wir sollten<lb/>
das nächste Mal mehr individuell ganz spezifisch Topjournalisten von<lb/>
der BRD insbesondere einladen und ihnen dann kurzfristig gewisse <choice><choice><sic>Attrak<lb break="no"/>tivitäten</sic><corr>Attraktionen</corr></choice></choice> Österreichs zeigen. Von der Natur bis zu den Nachtclubs<lb/>
wurde alles ventiliert. Ich war und bin ja mit jeder Lösung einver<lb break="no"/>standen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_31">Bei einem Pressegespräch mit den Journalisten wurde Klage geführt<lb/>
über die mangelnde Verkehrserschließung durch Radfahrwege und über<lb/>
die schon bekannten Chartergebühren in Schweden und daß angeblich<lb/>
jetzt in gewissen Ländern von den dortigen Finanzministern die Kongresse<lb/>
nicht mehr steuerlich abgesetzt werden können. Ich habe auch erfahren,<lb/>
daß in Österreich jetzt bei der Finanzverwaltung ein strengerer Maß<lb break="no"/>stab angelegt wird. Ich bin mir nicht ganz klar, ob hier nicht die<lb/>
Finanzbürokratie durch entsprechende persönliche Kontakte ein gleiches<lb/>
Vorgehen in anderen Staaten abgestimmt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Versuche rauszukriegen, was hier los ist?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_33">Den Journalisten wurde mitgeteilt, daß 65 Orte jetzt Radfahrurlaub<lb/>
propagieren, 17 Orte Bioernährung. Bevor wir rund um den Neusiedler See<lb/>
geradelt sind, war die Gruppe in Tatzmannsdorf und hat dort biomäßig<lb/>
gelebt. Interessanterweise waren alle davon sehr begeistert und fühlten<lb/>
<pb n="59-0627" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band59/59_1981-05-13_1981-05-17_0627.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>sich dabei sehr wohl und gesund.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_34">Selbstverständlich wurde auch auf die neue Attraktion Fotowettbewerb<lb/>
in Österreich hingewiesen. Ich selbst war auch überrascht, zu erfahren,<lb/>
daß immerin 200 Mio. Fotos ca. in Österreich jährlich geschossen werden,<lb/>
zwar nur, was auf Fotopapier gebracht wird. Davon sollte jetzt, wer will,<lb/>
für einen großen Wettbewerb Österreichurlaub-bezogen, es können aber<lb/>
auch Schnappschüsse der Familie in Österreich gemacht werden, sich an dem<lb/>
großen Wettbewerb beteiligen. Insgesamt werden nämlich 1 2/10 Mrd. S unge<lb break="no"/>fähr Umsatz gemacht, wie mir der AGFA-Vertreter Dr. <rs type="person" ref="#per__132665">Stom</rs>, Tel. 85 85 11,<lb/>
Kl. 219 od. 242, mitteilte. <rs type="person" ref="#per__132665">Stom</rs> hat auch besonders darauf verwiesen, daß<lb/>
er jederzeit für mich mit Informationen, aber auch sonst zur Verfügung<lb/>
steht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_35">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte mit dem Mann Kontakt halten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_36">Das große Hotel in der Nähe des Naturschutzgebietes Lange Lacke,<lb/>
Pannonia, ist <choice><choice><sic>von</sic><corr>unter</corr></choice></choice> den Naturschützern natürlich hart umstritten. Genauso<lb/>
auch wurde und wird von ihnen das Feriendorf in Weiden am See abgelehnt.<lb/>
Die Bürgermeister beider Orte erklärten mir aber übereinstimmend, daß<lb/>
sie aus den Einnahmen dieser umstrittenen Projekte nicht nur die<lb/>
Steuern, sondern vor allem auch die Arbeitsplätze dringend benötigen.<lb/>
Eine Gruppe junger Naturschützer, Studenten von Prof. <rs type="person" ref="#per__132666">Löffler</rs> der Uni<lb break="no"/>versität Wien, der über den Neusiedler See entsprechende Studien anstellt,<lb/>
hat uns dann auch den Weg vor Weiden versperrt, um mit mir zu disku<lb break="no"/>tieren. Natürlich habe ich mir sehr lange Zeit genommen, nachdem ich<lb/>
nach einiger Zeit die anderen Teilnehmer ohne weiteres durchschleusen<lb/>
konnte. Gendarmen sind sofort, scheinbar aus mehreren Ortschaften zusammen<lb break="no"/>gezogen, erschienen, was allerdings gar nicht notwendig gewesen wäre.<lb/>
Die Vertreter der Landesregierung wollten die Diskussion auch so schnell<lb/>
wie möglich beenden. Daran hatte ich aber gar kein Interesse. Ich wollte<lb/>
den jungen Leuten mein besonderes Interesse auch für ihr Problem zeigen.<lb/>
Zum Schluß hat jemand mir gegenüber gemeint, Landeshauptmann <rs type="person" ref="#per__114583">Kery</rs>, mit<lb/>
dem sie bei der Eröffnung von Pannonia eine kleine Kontroverse gehabt<lb/>
haben, hätte diese Geduld und Ruhe nicht aufgebracht. Ich finde, das ist<lb/>
aber das mindeste, was man den jungen Leuten gegenüber zeigen sollte.<lb/>
Interessant für mich war aber, daß ich ihnen vorschlug, wie der große<lb/>
<choice><choice><sic>Schützer</sic><corr>Naturschützer</corr></choice></choice> in Illmitz, Dkfm. <rs type="person" ref="#per__132667">Berger</rs>, pensionierter Nationalbankbeamter,<lb/>
mir erklärte, es wären so dringend freiwillige Helfer notwendig. Meine<lb/>
dreimalige Ansprache auf dieses Problem den Jungen gegenüber brachte keiner<lb break="no"/>lei positive Resonanz. Sie haben also diese Tätigkeit scheinbar abge<lb break="no"/>lehnt, sie sind zwar bereit zu demonstrieren, von der Behörde entspre<lb break="no"/><pb n="59-0628" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band59/59_1981-05-13_1981-05-17_0628.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>chende Änderung ihrer Politik zu verlangen, um diese Naturschutzgebiete<lb/>
besser sichern zu können und vor allem den Vogelbestand unter allen<lb/>
Umständen zu halten, Kleinarbeit durch freiwillige Wächterdienste usw.<lb/>
sind sie aber nicht bereit auf sich zu nehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_37">Der Straßenbaureferent, der gleichzeitig auch die Güterwege mitbetreut,<lb/>
hat mir versprochen die notwendigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen,<lb/>
damit ich den jungen Leuten konkrete Auskunft geben kann. Sie befürchteten<lb/>
nämlich, daß der gesamte Radelweg rund um den Neusiedler See asphaltiert<lb/>
wird. Dies trifft aber nur für die Güterwege zu, wo gleichzeitig auch<lb/>
die Bauern ihre Wirtschaftsfuhren durchführen müssen. Dort, wo es sich<lb/>
um einen reinen Radelweg handelt, wird selbstverständlich, um die Land<lb break="no"/>schaft nicht durch Asphaltbänder zu zerstören, an der bisherigen Wegge<lb break="no"/>staltung festgehalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_38">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Trachte, daß die Unterlagen sobald als möglich<lb/>
kommen, damit ich den Antwortbrief schreiben kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_39">Die wichtigste Entdeckung für mich war aber der stellvertretende Leiter<lb/>
des Kulturreferates. Dieser junge Mann hat nicht ein exzellentes Wissen<lb/>
über das Burgenland, seine Ausführungen waren so klar und modern, daß<lb/>
ich mich versichert habe, daß wenn wir das nächste Mal einen Minister<lb/>
in das Burgenland bringen, jederzeit auf ihn zurückgreifen können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band59_1981-05-13_40">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte bei meinem Zusammentreffen mit Landesrat<lb/>
<rs type="person" ref="#per__132668">Mader</rs> daran erinnern.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 13.5.1981</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>TU Wien Energiepolitik</occupation>
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               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
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               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName type="label">Bauer, Leopold</persName>
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               <occupation>Vorst. Inst. Energiewirtsch. TU Wien</occupation>
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