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            <title type="main">Dienstag, der 27. Jänner 1981</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_01">Dienstag, 27. Jänner 1981<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_02">Beim Jour fixe mit Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> und Gen.Sekr <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> einigten wir<lb/>
uns darauf, für die Immobilienmakler die Entscheidung, ob diese das Dekret<lb/>
zur Führung des Staatswappens bekommen sollen, bis zum Entscheid des<lb/>
Verwaltungsgerichtshofes über einen solchen Fall zurückzustellen.<lb/>
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Jugendbeschäftigungsgesetz verhandelt habe. <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs> ist nicht bereit,<lb/>
so wie ich dies in den letzten 11 Jahren getan habe, mit den Sozial<lb break="no"/>partnern, sprich natürlich ganz besonders mit der Bundeshandelskammer,<lb/>
intensivere Verhandlungen zu führen. Als ihm <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> erklärte, wie es<lb/>
z.B. zum Berufsausbildungsgesetz im Handelsministerium kam, wo min<lb break="no"/>destens 3 höchste Gipfelgespräche zwischen <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> und mir<lb/>
stattfanden, meinte er, diese Entscheidungen könnten Zufallstreffer<lb/>
sein, weshalb er lieber im Parlament sofort die parlamentarischen Ver<lb break="no"/>handlungen darüber anstrebt. Dies hat Präsident <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs><lb/>
natürlich hart getroffen. Ich konnte umso deutlicher demonstrieren, daß<lb/>
nicht immer und vor allem nicht alle Minister und, mit einem Nebensatz<lb/>
darauf hinweisend, wahrscheinlich auch mein Nachfolger nicht eine so<lb/>
breite Konsenspolitik wie ich mit der Handelskammer führen würde.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_04">Im tschechischen 10-jährigen Vertrag besteht die Handelskammer darauf,<lb/>
daß eine Schutzklausel um, wie sie glaubt, die Vidierung weiter durch<lb break="no"/>führen zu können, aufgenommen wird. Zu diesem Zweck wurde sogar Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97474">Gleißner</rs> den Gesprächen zugezogen. Da ich weiß, daß MR <rs type="person" ref="#per__97426">Fälbl</rs> und auch<lb/>
andere Stellen gegenteiliger Meinung sind, versprach ich ein Gespräch<lb/>
unter meinem Vorsitz einzuberufen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_05">ANMERKUNG FÜR SC <rs type="person" ref="#per__108322">MEISL</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte Entsprechendes veranlassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_06">Bezüglich des Ursprungsbezeichnungsschutzabkommen mit der BRD wäre<lb/>
die Handelskammer bereit z.B. auf die Nürnberger, Regensburger, Rügen<lb break="no"/>walder Teewurst zu verzichten. Alle im Kodex geregelten Wurstsorten<lb/>
dagegen könnten nicht in die deutsche Schutzliste aufgenommen werden,<lb/>
selbst bei Schwarzwälder Wurst, die, glaube ich, bei uns kein Mensch<lb/>
kennt. Auf die Bezeichnung Jagertee und Obstler wäre auch zu verzich<lb break="no"/>ten, wenn die Deutschen wieder<add>[auf]</add> alle Marillen- und Ribiselbrände ver<lb break="no"/>zichten. Ebenso müßten sie jede <rs type="person" ref="#per__127102">Mozart</rs>-Bezeichnung aufgeben. Da ich<lb/>
überzeugt bin, daß die Deutschen sowieso kaum mehr verhandeln werden,<lb/>
ersuchte ich <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> dies uns schriftlich mitzuteilen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97688">LEBERL</rs>: Was sagst Du zu diesem Angebot und wie geht<lb/>
es weiter.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_08">Bei der nächsten Zuckerpreisregelung verlangt die Handelskammer eine<lb/>
wesentliche Erhöhung der Handelsspannen. Die von der Zuckerindustrie<lb/>
vorgesehene 1/2 %-ige, wobei 1/3 der Großhandel, 2/3 der Kleinhandel be<lb break="no"/>kommen soll, wird als unzulänglich abgelehnt. Ich drohte neuerdings<lb/>
<choice><choice><sic>die</sic><corr>mit der</corr></choice></choice> Freigabe auch der landwirtschaftlichen Produkte aus der Preisre<lb break="no"/>gelung, wissend, daß dies die Agrarier und auch die AK und der ÖGB<lb/>
sicherlich nicht goutieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_09">Der GD <rs type="person" ref="#per__123326">Genn</rs> von General Motors hat in der Schweiz erklärt, die öster<lb break="no"/>reichischen Unternehmer sind nicht lieferfähig, weshalb soviel für den<lb/>
Aufbau des General-Motors-Werkes importiert werden muß. Diese Äußerung<lb/>
empört natürlich die Handelskammer, die sich ja schon wegen der ver<lb break="no"/>hältnismäßig großen Subvention von GM bei jeder Gelegenheit aufregt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_10">Ich habe <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> darauf aufmerksam gemacht, daß Präs. <rs type="person" ref="#per__107940">Dittrich</rs> von der<lb/>
Wr. Handelskammer in der Klein- und Mittelbetriebsenquete behauptet<lb/>
hat, daß im Gegensatz zu GM die gesamte Wiener Wirtschaft, die weibliche<lb/>
Lehrlinge ausbildet, für sanitäre Einrichtungen nichts bekommt, außer<lb/>
10 Klos. Das Sozialministerium hat dem Handelsministerium jetzt mitge<lb break="no"/>teilt, daß es sich eben hier um 10 Projekte gehandelt hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Sind im Sozialministerium nicht doch noch mehr<lb/>
Projekte anhängig gewesen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_12">Der Wunsch der Kreditsektion, in der Bürges verankert zu sein, bedeutet,<lb/>
daß einer der 5 jetzigen Delegierten der Handelskammer ausgetauscht<lb/>
werden müßte. <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> wird dieses Problem untersuchen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_13">Mein Wunsch, jetzt die Idee <rs type="person" ref="#per__97627">Kienzls</rs>, durch die OeNB-Stiftung für Klein-<lb/>
und Mittelbetriebe exportfördernde Maßnahmen wie Übersetzungsbüros<lb/>
usw. zu stiften, wird nach einer Aussprache von <rs type="person" ref="#per__97627">Kienzl</rs> mit <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> von<lb/>
der Handelskammer jetzt genauer untersucht. <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> wird mir das Ergeb<lb break="no"/>nis der Untersuchung mitteilen. Dies habe ich dann sofort <rs type="person" ref="#per__97627">Kienzl</rs> am<lb/>
Abend mitgeteilt, der sehr einverstanden ist, die Vorschläge der Handels<lb break="no"/>kammer abzuwarten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_14">Einen harten Streit gab es wegen der Einladung der 300 Skilehrer aus<lb/>
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der Skiindustrie nicht kooperiert wurde, weshalb die Skilehrer ihre<lb/>
Rossignol-Ski nach Europa bringen mußten, damit sie hier fahren können<lb/>
und dann wieder natürlich wieder mit Rossignol zurückkehrten. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs><lb/>
regte sich furchtbar auf, weil der Außenhandelsstellenleiter der ÖFVW,<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__130175">Bazack</rs> aus New York, das Ganze organisierte, aber die Handelskammer<lb/>
selbst beim Skirennen in Kitzbühel, d.h. Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> persönlich,<lb/>
aber auch den Unterrichtsminister <rs type="person" ref="#per__113083">Sinowatz</rs> vollkommen negierte. Die<lb/>
Handelskammer muß die 400.000,–– S für die Anoraks von der Fa. Adidas<lb/>
aus Klagenfurt und die Carrera-Brillen bezahlen. Da <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> über die<lb/>
Vorgangsweise so verärgert ist, hat er mit dem Landesrat <rs type="person" ref="#per__112216">Bassetti</rs>, der<lb/>
von Tirol dies organisierte, einen solchen Streit, weil er jetzt die<lb/>
Zahlung einstellen will. In diesem Fall müßte das Land einspringen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> meinte, hier hätte man die Produktwerbung der österr. Quali<lb break="no"/>tätswaren, natürlich auch der Ski, durchführen müssen. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> regte<lb/>
sich so auf, daß <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> das Ärgste befürchtete. Wir einigten uns dar<lb break="no"/>auf, daß ich einen Bericht als Obmann der ÖFVW geben werde. Abends<lb/>
beim Empfang im Rathaus habe ich mit Geschäftsführer der ÖFVW, Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs>, aber auch mit meinem Vizeobmann KR <rs type="person" ref="#per__109291">Scheiner</rs> dieses Problem ein<lb break="no"/>gehend besprochen. Alle sind der Meinung, daß <rs type="person" ref="#per__130175">Barcack</rs> sich sehr unge<lb break="no"/>schickt benommen hat. Wie ich dann dort erfuhr, soll im Lautsprecher<lb/>
von Kitzbühel, Abfahrtsrennen, immer nur auf <rs type="person" ref="#per__114726">Barcak</rs> hingewiesen worden<lb/>
sein. Dieser hat sich auch um niemanden anderen gekümmert. Er hat das<lb/>
organisiert, er stand <choice><choice><sic>eigesinnig</sic><corr>eigensinnig?</corr></choice></choice> im Mittelpunkt. Die Bundeshandels<lb break="no"/>kammer zahlt 20 % zum Budget der ÖFVW und sogar noch für die Eingela<lb break="no"/>denen über den Skipool, wo 5,8 Mio. von der Handelskammer, 5,8 Mio. vom<lb/>
Unterrichtsministerium kommen, und wird links liegen gelassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_15">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: <rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs> versprach mir einen entsprechende<lb/>
Information, die er von <rs type="person" ref="#per__130175">Barcack</rs> angefordert hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_16">Zur Ministerratsvorbesprechung hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> die Pressereferenten der<lb/>
Ministerien gebeten. Diesen teilte er mit, daß der Zeitungsherausgeber<lb break="no"/>verband, neuer Präsident <choice><choice><sic><rs type="person" ref="#per__130174">Kainz</rs></sic><corr>?</corr></choice></choice> von der Kleinen Zeitung, mit den<lb/>
Ländern verhandelt, um Ankündigungen der Länder größeren Raum in den<lb/>
Zeitungen zu geben. In Form von Inseraten scheinbar sollen objektiv und<lb/>
gut die Leser informiert werden. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ist davon überzeugt, daß auch<lb/>
an den Bund herangetreten wird. Er möchte deshalb, daß in jedem Ressort<lb break="no"/>bereich einmal monatlich solche Informationen auch in die Wiener Zei<lb break="no"/>tung gebracht werden. Die Redaktion besteht mehrheitlich aus militanten<lb/>
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nicht um Propaganda handeln dürfte. Richtschnur könnte die höchstge<lb break="no"/>richtliche Entscheidung in Deutschland sein, wo einmal im Wahlkampf<lb/>
genau zwischen Propaganda und objektiver Information der Regierung ent<lb break="no"/>schieden wurde. Die Wr. Zeitung mit ihrer 60 Auflage<add>[?]</add> erreicht, wie<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meint, die optimalsten Meinungsbildner, Advokaten, höhere Be<lb break="no"/>amte usw. Ich persönlich fürchte nur, daß diese die Wr. Zeitung genauso<lb/>
wenig lesen, als die meisten Politiker dies tun. Bestellen ja, wegen dem<lb/>
amtlichen Teil, ob sie sie lesen, ist fraglich. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte dann auch<lb/>
noch, die Wochenschau, die im Eigentum des Staates ist, könnte auch<lb/>
wesentlich mehr herangezogen werden, wenn man über besondere Ereignisse<lb/>
mitteilt und die Wochenschau anfordert. Mit einem Wort, es müssen die<lb/>
Möglichkeiten besser wahrgenommen werden als bisher. Er stellt einen<lb/>
ungeheuren Informationsrückstand er Bevölkerung fest. Die Förderungen<lb/>
und Aktionen der Bundesregierung sind unzulänglich bekannt. Dies dürfte<lb/>
auf eine Aussprache mit dem Vorarlberger Industriellen <rs type="person" ref="#per__126571">Bertsch</rs> zurück<lb break="no"/>zuführen sein, den ich auch schon bei der Regierungsklausur erwähnte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_17">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__111737">MARSCH</rs> UND <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Was wußte <rs type="person" ref="#per__126571">Bertsch</rs> von unserer Infor<lb break="no"/>mantenwerbung und was beabsichtigt er wirklich.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_18"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> forderte alle Redakteure auf ihm Ideen, um der mangelhaften In<lb break="no"/>formation Abhilfe zu schaffen, direkt mitzuteilen. Er zeigte dann<lb/>
einen Prospekt der Gemeinde Eibiswald, Südsteiermark, wo auf die Leistun<lb break="no"/>gen der Gemeinde und dann indirekt auch auf die Bundeszuschüsse hingewie<lb break="no"/>sen wurde. Die Medien befassen sich derzeit mit den Randproblemen der<lb/>
Politik, Hauptthema Allgemeines Krankenhaus, die Leser ermüden von<lb/>
den ewigen Angriffen gegen die Regierung und der einseitigen Berichter<lb break="no"/>stattung. Da sie gleichzeitig entpolitisiert werden, beschweren sich<lb/>
dann die Zeitungen und sind mehr oder minder selbst daran schuld. In<lb/>
Zukunft muß die positive Regierungspolitik besser untergebracht werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_19">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Versuche mit den anderen Ministerien klarzu<lb break="no"/>stellen, was die dortigen Pressereferenten beabsichtigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_20">Da ich in den Unterausschuß des Kernkraftwerkverbotsgesetz gehen<lb/>
mußte, hat <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> dann die Berichterstattung übernommen. Obmann<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> sagte mir vor den Eintritt in die Tagesordnung, daß zu be<lb break="no"/>fürchten ist, es kommt heute überhaupt nichts heraus. Die ÖVP hat sich<lb/>
festgelegt, daß ein Entschließungsantrag, wo indirekt die Regierung für<lb/>
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einen Regierungsbericht ein formeller Streit entstehen wird. Dieser<lb/>
hat uns auch dann stundenlang beschäftigt. Der Gipfel war, daß die Abge<lb break="no"/>ordnete <rs type="person" ref="#per__97572">Hubinek</rs> meinte, es seien 3 Monate verstrichen und bis 10. Juni<lb/>
muß der Unterausschuß berichten. Daß die ÖVP das immer wieder hinaus<lb break="no"/>zögert, ergibt sich schon daraus, daß die nächste Sitzung erst wieder<lb/>
für 17. Februar von ihnen zugestimmt wurde. Das einzige, was <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> und<lb/>
mir geglückt ist, daß ich dem Abgeordneten <rs type="person" ref="#per__111723">Wiesinger</rs>, der diesmal den<lb/>
Energiesprecher <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs> vertrat, die 12 Punkte herauslockte, die er be<lb break="no"/>handelt wissen will, außer den Sicherheitsfragen jetzt auch die Wirt<lb break="no"/>schaftlichkeitsberechnung für die Elektrizitätsgewinnung, die Endlage<lb break="no"/>rung und die Schließung des Kernkraftwerkes. Abg. der FPÖ <rs type="person" ref="#per__111721">Stix</rs> ergänzte<lb/>
dann noch über die Hydrologie, Fragen, die das Land- und Forstwirt<lb break="no"/>schaftsministerium<add>[betreffen,]</add> und Abg. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs><add>[über]</add> die internationale Energiesituation,<add>[über]</add><lb/>
die die IIASA, und die nationale Energiesituation,<add>[über]</add> die das WIFO berichten<lb/>
sollte. Da Dr. <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> und <rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> sofort diesen Katalog kompetenz<lb break="no"/>mäßig richtig aufteilend dort schreiben ließen, wurde zumindestens diese<lb/>
Katalogfrage schriftlich festgehalten und fixiert. Ich habe dem Obmann<lb/>
des Ausschusses <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> während dieser Schreibpause die Studie der<lb/>
13 Geologen, Geowag, und auch die Darstellung der GKT in entsprechender<lb/>
Anzahl zur Verfügung gestellt. Zum Glück habe nicht ich sie direkt aus<lb break="no"/>geteilt. <rs type="person" ref="#per__111723">Wiesinger</rs> meinte nämlich, als <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> ihm sagte, dies könne man<lb/>
doch jetzt gleich in Behandlung ziehen, dies lehne er ganz entschieden<lb/>
ab. Allen Ernstes wollte er die Unterlagen wieder dem <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> zurück<lb break="no"/>geben, damit ja nicht der Eindruck entsteht, daß er über irgendetwas<lb/>
verhandelt. Ich sagte ihm mit aller Deutlichkeit, ja fast Brutalität,<lb/>
daß die Art und Weise, wie er bereits in der letzten Legislaturperiode<lb/>
und auch jetzt wieder im Handelsausschuß agiert, ganz entgegen der<lb/>
Tradition dieses Ausschusses handelt. Dem Obmann <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> ist es<lb/>
geglückt, durch 11 Jahre nur einstimmige Beschlüsse im Handelsausschuß<lb/>
zu fassen. Ich flüsterte <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> zu, daß <rs type="person" ref="#per__111723">Wiesinger</rs> auf diesem Gebiet<lb/>
eine unmögliche Politik machen möchte. <choice><choice><sic>Beim</sic><corr>Bei den</corr></choice></choice> Schnaps-Veranstaltungen von<lb/>
Almdudler <rs type="person" ref="#per__117119">Klein</rs> hat er mir ein großes Koalitionsangebot gemacht. Er<lb/>
meinte, wenn eine Vereinbarung zustande käme, 83 verliert die SPÖ<lb/>
die Mehrheit, dann würde es eine große Koalition akzeptieren, sofort<lb/>
die Atomfrage anders gelöst werden könnte. Ich habe dies Präs. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs><lb/>
und dann auch <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> mitgeteilt, die über eine so eine naive Einstellung<lb/>
nur lächeln konnten. <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs> dürfte sich deren Meinung angeschlossen<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_21">Eine Aussprache anschließend mit <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> und Klubobmann <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> ergab,<lb/>
daß <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> überhaupt die ganzen Verhandlungen als nicht zielführend<lb/>
betrachtet. Die ÖVP wird unter gar keinen Umständen vor 83 zustimmen,<lb/>
die Taktik der ÖVP ist es doch wieder Atomwahlen 83 herbeizuführen,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> meint daher, man müsse sich überlegen, ob man nicht mit ein<lb break="no"/>facher Mehrheit unter besonderem Hinweis auf die Energiesituation, wenn<lb/>
ein Notstand eintritt, die Regierung ermächtigt werden sollte, vom Atom<lb break="no"/>sperrgesetz abweichen zu können. Eine solche Vorgangsweise halte ich<lb/>
für sehr gefährlich und nicht zielführend, weshalb ich vorschlug, das<lb/>
muß man sich alles noch genau überlegen. Meine Taktik ist überhaupt,<lb/>
alles überschlafen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_22">LH <rs type="person" ref="#per__98048">Wallnöfer</rs> teilt mir mit, daß die Landesregierung nicht beabsichtigt<lb/>
die 10 Mio. S für Auffanggesellschaft Kneissl zur Verfügung zu stellen.<lb/>
Der Hauptbeteiligte <rs type="person" ref="#per__127956">Hauenstein</rs> hat in der Schweiz einen Betrieb und man<lb/>
befürchtet, daß er nach 2 Jahren Pakt dann mit der Kneisslmarke dort<lb break="no"/>hin sich zurückzieht. Eine neuerliche Rücksprache von mir mit dem<lb/>
Masseverwalter <rs type="person" ref="#per__127774">Purtscher</rs> ergab, daß dieser jetzt mit der AK und dem<lb/>
Repräsentanten der Auffanggesellschaft <rs type="person" ref="#per__127880">Glauer</rs> verhandelt, um eine Be<lb break="no"/>schäftigungsgarantie, die der Gemeinde Kufstein gegeben wird, auch auf<lb/>
die Landes- und Bundeszuschüsse ausgedehnt werden sollte. Nach Ablauf<lb/>
der Pacht würde, wenn die Auffanggesellschaft nicht kauft, die Firma<lb/>
und das Warenzeichen wieder an den Masseverwalter zurückfallen. Wenn<lb/>
<rs type="person" ref="#per__127880">Glauer</rs> dies für seine Leute akzeptieren kann, glaubt <rs type="person" ref="#per__127774">Purtscher</rs>, würde<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98048">Wallnöfer</rs> dann auch zustimmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_23">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__111737">MARSCH</rs>: Bitte sich mit <rs type="person" ref="#per__127774">Purtscher</rs> und Sozialministerium<lb/>
sofort ins Einvernehmen setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_24">GD <rs type="person" ref="#per__97556">Hirnigel</rs> beschwerte sich bei mir, daß er nicht 100.000 t jugoslawische<lb/>
Braunkohle einführen darf. Die 46.000 t, die einvernehmlich mit der<lb/>
Bundeshandelskammer geregelt wurden, erscheinen ihm unzulänglich. Selbst<lb/>
der Hinweis des SC <rs type="person" ref="#per__111001">Peyerl</rs>, daß durch seinen Einfluß die BP jetzt bei<lb/>
Importen sowie Gaskoks, die bis jetzt importiert haben, also er als<lb/>
Nothammer? genauso gut behandelt wird, befriedigte <rs type="person" ref="#per__97556">Hirnigel</rs> nicht ganz.<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs> hat ihm, was mich sehr beeindruckt hat, durch Sachargumente<lb/>
hart zugesetzt. Ich erklärte zusammenfassend, daß der Schutz der in<lb break="no"/>ländischen Braunkohlenproduktion mir wichtiger erscheint als Geschäfts<lb break="no"/>interessen von Importeuren. Wenn <rs type="person" ref="#per__97556">Hirnigel</rs> der Meinung ist, daß die<lb/>
Importeure zu Ungunsten der Kohlenproduktionsbetriebe benachteiligt<lb/>
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bereit, von der jetzigen Politik abzuweichen, die übrigens auch durch<lb/>
die Entschließung des Nationalrates voll gedeckt ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_25">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Wie ging die Auseinandersetzung mit <rs type="person" ref="#per__116120">Hille</rs><lb/>
weiter?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_26"><rs type="person" ref="#per__97556">Hirnigel</rs> teilte mir vertraulich mit, daß er beabsichtigt, mit Shell<lb/>
und der ÖMV eine Ölimportorganisation aufzubauen. Dies richtet sich<lb/>
eindeutig gegen die Amerikaner, Esso und Mobil, die ja weltweit na<lb break="no"/>türlich mehr deren Interessen vertreten als die europäischen. Daß es<lb/>
eine solche Spaltung in den Ölfirmen jetzt weltweit gibt, hat mich<lb/>
überrascht. BP und Shell, also die europäischen Firmen, dürften sich<lb/>
von der amerikanischen Ölpolitik versuchen zu trennen. Ich bin sehr ge<lb break="no"/>spannt, ob die ÖMV mitmacht. Meine Einstellung <rs type="person" ref="#per__97556">Hirnigel</rs> gegenüber war,<lb/>
mich interessieren die Privatabmachungen der einzelnen Gesellschaften<lb/>
und deren Geschäftsbeziehungen überhaupt nicht, mich interessiert aus<lb break="no"/>schließlich die Energieversorgung Österreichs. Mein grundsätzlicher<lb/>
Standpunkt ist, ich will nicht auf einem Bein ÖMV, auch nicht auf zwei<lb/>
Beinen, Internationale, sondern als Tausendfüßler womöglich auf recht<lb/>
vielen Beinen stehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_27">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Paß auf, ohne daß du direkt fragst, was man<lb/>
hier in der Branche dann darüber erzählt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_28">Im Präsidium auf der Landstraße mußten wir den Landstraßer Kirtag<lb/>
absagen, weil er gleichzeitig auf den Parteitag in Graz fällt. In Wien<lb/>
gibt es Bassenaclubs im 9. und 10. Bezirk, 12. und 23. sind sie geplant,<lb/>
die Stadtverwaltung möchte damit die Jugendlichen aber auch Älteren an<lb break="no"/>sprechen. Da die ÖVP jetzt auf der Landstraße eine ähnliche Einrichtung<lb/>
geschaffen hat, werden wir auch den Bassenaclub verlangen. Die SJ<lb/>
möchte gerne auf der Landstraße im Bezirksmuseum eine Ausstellung ge<lb break="no"/>gen den Neofaschismus. Alle sind wir darüber einverstanden. Der Bezirks<lb break="no"/>vorsteher <rs type="person" ref="#per__97347">Berger</rs> hat nur mit Recht gemeint, sowas könne man nicht so<lb/>
plakatieren, Ausstellung gegen Neofaschismus, sondern man sollte es<lb/>
als Dokumentation des österreichischen Widerstandes anpreisen. Hier<lb/>
zeigt sich, wie in einem bürgerlichen Bezirk, und das ist die Landstraße,<lb/>
ganz anders reagiert wird, als vielleicht in einem proletarischen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_29">Beim Klub der Mandatare berichtete ich über die Regierungsklausur und<lb/>
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Diskussion gab es primär über die steuerliche Belastung, nächste Ben<lb break="no"/>zinpreiserhöhung und vor allem aber über die Steuerpolitik des neuen<lb/>
Finanzministers.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_30">Der Empfang im Rathaus für die ATB '81, die übrigens die sechste ist,<lb/>
war, glaube ich, ein voller Erfolg. Stadtrat <rs type="person" ref="#per__97913">Schieder</rs> in Vertretung des<lb/>
Bürgermeisters begrüßte, ich selbst als Obmann der ÖFVW dankte. Ein<lb/>
herrliches Buffet, wie dies im Rathaus immer der Fall ist, ergötzte<lb/>
die Teilnehmer, die vollzählig erschienen sind. Da der Fotograf auch<lb/>
eine tanzende ATB unbedingt aufnehmen wollte, in meiner Ansprache<lb/>
hatte ich sogar den Gag, der Kongreß tanzte, die ATB tanzt, heute im<lb/>
Rathaus, morgen im ATB-Kirtag, übermorgen im Auersperg, unbedingt Tanz<lb break="no"/>aufnahmen gewünscht. Was blieb mir anderes übrig, als mit <rs type="person" ref="#per__97913">Schieder</rs><lb/>
den Tanz zu eröffnen. Zum Glück wählte <rs type="person" ref="#per__97913">Schieder</rs> die Kollegin <rs type="person" ref="#per__130184">Zaunbauer</rs>,<lb/>
die diesmal die ATB arrangiert, und zu meiner größten Verwunderung hatten<lb/>
die beiden wirklich ganz elegant, modern, offen alle Zuschauer be<lb break="no"/>geistert. Ich selbst<add>[tanzte?]</add> mit einer Kanadierin, einer gesetzteren Dame, sehr<lb/>
dezent. Dr. <rs type="person" ref="#per__130184">Zaunbauer</rs>, die die ATB heuer organisiert, macht dies, glaube<lb/>
ich sehr gut. Aufgrund der starken Beteiligung muß es ein Erfolg werden.<lb/>
Bescheiden, wie sie ist, meinte sie allerdings, alles hätte ihr Vor<lb break="no"/>gänger <rs type="person" ref="#per__123217">Novak</rs> bereits so grundsätzlich gut eingefädelt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band58_1981-01-27_31">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Nächste Besprechung mit <rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs> setzen.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 27.1.1981</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Sinowatz, Fred</persName>
               <persName><surname>Sinowatz</surname><forename>Fred</forename></persName>
               <occupation>Unterrichtsminister</occupation>
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               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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               <persName type="label">Dittrich, Karl</persName>
               <persName><surname>Dittrich</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation>Präs. Wr. HK</occupation>
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               <persName type="label">Potscher, A</persName>
               <persName><surname>Potscher</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Masseverwalter Fa. Kneissl Ski; Falschschreibung?</occupation>
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               <persName type="label">Barcack, A</persName>
               <persName><surname>Barcack</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Leiter Außenhandelsstelle ÖFFW New York; vmtl.
                  Falschschreibung</occupation>
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               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
               <persName><surname>Satzinger</surname><forename>Heinz</forename></persName>
               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName type="label">Hauenstein, Walter</persName>
               <persName><surname>Hauenstein</surname><forename>Walter</forename></persName>
               <occupation>Auffangges. Fa. Kneissl Ski</occupation>
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               <persName type="label">Peyerl, Fritz</persName>
               <persName><surname>Peyerl</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Beamter/ab 1980 Leiter Energiesektion VM/HM (Ministerienneuorganisation
                  1974)</occupation>
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               <persName type="label">Zolles, Helmut</persName>
               <persName><surname>Zolles</surname><forename>Helmut</forename></persName>
               <occupation>Direktor ÖFVW</occupation>
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               <occupation>ÖVP-NR-Abg.; Bgm. Schwanenstadt, OÖ</occupation>
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               <persName type="label">Barcák, Andrej</persName>
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               <occupation>CSSR-Außenhandelsminister</occupation>
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               <occupation>FPÖ-NR-Abg.</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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               <occupation>Wirtschaftstreuhänder, Repräsentant Fa. Kneissl Ski</occupation>
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               <occupation>KR, Fa. Almdudler, Veranstalter Preisschnapsen, Autor/Manager Kabarett
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