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            <title type="main">Samstag, der  8. November 1980</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
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                  <idno type="signature">Band57_1980-11-08</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_01">Samstag, 8., und Sonntag 9. November 1980<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_02">In der sozialistischen Fraktion der Landeskonferenz Oberösterreich re<lb break="no"/>ferierte ich zuerst über die politische Lage und habe ganz offen unse<lb break="no"/>ren jetzigen Zustand geschildert. Insbesondere ging ich auf die Details<lb/>
der AKH-Affäre und Auseinandersetzung zwischen <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> ein.<lb/>
Ich konnte zwar keine neuen Fakten, die nicht sowieso schon längst in<lb/>
den Zeitungen und Fernsehen breitgetreten sind, bringen, doch habe ich<lb/>
gehofft, daß in einer anschließenden Diskussion, wie man so schön sagt,<lb/>
Dampf abgelassen wird. Ich war eigentlich über die Diskussion sehr ent<lb break="no"/>täuscht. Ein Diskussionsredner meinte, die Unfallversicherung hätte auch<lb/>
zu viel Geld ausgegeben, der Jugendvertreter kritisierte weniger das Ver<lb break="no"/>gehen, als daß eben die Wirtschaft an dem ganzen AKH-Skandal schuld ist,<lb/>
und nur der Salinenvertreter meinte, die Differenz zwischen <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> in der Öffentlichkeit ausgetragen, sei das Verheerende gewesen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_03">Bei der Landeskonferenz, wo ich auf die Wirtschaftssituation zusprechen<lb/>
kam, aber auch gleichzeitig die sozialpolitische Konzeption von <rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs><lb/>
erörterte und ganz besonders dann auf die Kernkraftfrage zu sprechen<lb/>
kam, gab es überhaupt keinen einzige Diskussionsredner. Diese Grabes<lb break="no"/>stille erschüttert mich und macht mich sehr ängstlich. Ich habe immer ge<lb break="no"/>wußt, und jetzt verstärkt es sich immer mehr, daß der Gewerkschaftsbund<lb/>
zwar eine mächtige Organisation ist, daß seine Funktionäre aber im Grunde<lb/>
genommen, wie man mir in der Pause sagte, eben in den Betrieben große<lb/>
Schwierigkeiten haben, weil es den Leuten zu gut geht. Viele ihrer For<lb break="no"/>derungen sind erfüllt, der Lebensstandard steigt, wenn auch langsam, stän<lb break="no"/>dig, niemand will mehr kämpfen, alles soll oben geregelt werden. Wenn<lb/>
diese Mentalität auch sicherlich immer mehr Platz greift und daher auch<lb/>
die Betriebsräte es sehr schwer haben, wird der Gewerkschaftsbund also<lb/>
ein tönerner Riese. Gleichzeitig allerdings hat der Landesexekutivse<lb break="no"/>kretär, ein Metallarbeiter, der erst kurze Zeit im Amt ist, darauf ver<lb break="no"/>wiesen, daß die Betriebsräte die Last der Organisation tragen müssen.<lb/>
Sie sind<add>[es]</add> auch, die ständig neu gewählt werden und in ständigem Kontakt<lb/>
mit den Arbeitern sind. Dies kann ich nur bestätigen. Seine Behauptung<lb/>
aber, daß man daher die Arbeiterbetriebsräte ausschließlich anerkennen<lb/>
müßte, die der Politiker aber weniger, teile ich nicht. Er behauptete<lb/>
nicht mehr und weniger, als<add>[daß]</add> die Politiker gelegentlich nur kommen, ein<lb/>
paar Liter Wein zahlen, den Leuten auf die Schulter klopfen und dann<lb/>
<pb n="57-1379" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band57/57_1980-11-08_1980-11-09_1379.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>wieder verschwinden. Ich habe ihm nachher gesagt, ob dies in Oberöster<lb break="no"/>reich so der Fall ist. Ansonsten muß ein Politiker sehr wohl ständig<lb/>
auch mit seinen Wählern direkten Kontakt halten. Ansonsten hat mir die<lb/>
Ansprache des Landesexekutivsekretär sehr gut gefallen. Zum ersten<lb/>
Mal habe ich erlebt, daß sich einer mit einer Gewerkschaft ein wenig be<lb break="no"/>schäftigt hat und daher auf deren Probleme eingegangen ist. Sonst hal<lb break="no"/>ten ja alle Begrüßungsredner nur ganz allgemein gehaltene Glückwunsch<lb break="no"/>adressen für die Konferenz. Interessant für mich war, daß er auch be<lb break="no"/>sonders herausgestrichen hat, daß die Brauereiarbeiter geschlossen eine<lb/>
Kampfmaßnahme gesetzt haben. Da <rs type="person" ref="#per__127122">Zeitler</rs> aus der Metallarbeitergewerkschaft<lb/>
kommen soll, dürfte dies dort besonders beeindruckt haben. Scheinbar<lb/>
fürchten andere größere Gewerkschaften, daß sie auch imstande sein werde<lb/>
oder wären, Kampfmaßnahmen zu setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_04">Die Aussprache mit den Betriebsräten der Brau AG, dem Bürgermeister<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> und LH-Stv. <rs type="person" ref="#per__114936">Hartl</rs> wegen Schließung der Linzer Brauerei war<lb/>
sehr umfangreich und hart. Noch stärker als die Belegschaftsvertreter<lb/>
spricht sich der Bürgermeister <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> gegen die Schließung der Braue<lb break="no"/>rei aus. Er kann sich Linz ohne einen eigenen Braubetrieb nicht vor<lb break="no"/>stellen. Die letzte Aufsichtsratssitzung von 2 Tagen hat nun ergeben,<lb/>
daß die Arbeitnehmer dort den Vorstand, insbes. GD <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs> hart attackier<lb break="no"/>ten. Dieser wieder hat den Betriebsratsobmann von der Brauerei Linz,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__128474">Pfanzagl</rs>, unser neuer Landesobmann der LUGA in Oberösterreich, mit Ent<lb break="no"/>lassung gedroht, weil er die Werbekampagneziffern für die nächsten Jahre<lb/>
in einer Presseaussendung verwendet hat. Die Belegschaft steht nämlich<lb/>
auf dem Standpunkt, es sollten die regionalen Biermarken erhalten werden,<lb/>
übersehbare Betriebe mit eigenen Direktionen wieder kommen, um den Ver<lb break="no"/>waltungsapparat schlagkräftiger zu machen und nicht diese Überbesetzung<lb/>
in der Verwaltung weiter zu belassen. Durch schlechte Verkaufsstrategie<lb/>
der Verwaltung wurde in den letzten 3 Jahren 350.000 hl weniger abge<lb break="no"/>setzt. Andererseits wurden in den letzten 10 Jahren über 1.000 Arbeits<lb break="no"/>plätze durch Rationalisierung erspart. Die Betriebsräte sind bereit,<lb/>
über Einsparungen zu sprechen. Insbesondere im Fuhrpark wird es zu die<lb break="no"/>ser Marktanpassung kommen, wodurch weitere 170 Personen eingespart wer<lb break="no"/>den. Der größte Fehler war, wie man in Oberösterreich sagte, und dies<lb/>
wurde auch von <rs type="person" ref="#per__114936">Hartl</rs> und insbesondere <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> bestätigt, daß man über<lb break="no"/>haupt die Brauerei Schwechat übernommen hat. Die Brau AG mit ihren Be<lb break="no"/>trieben war hochaktiv, die Schwechater reißt jetzt sozusagen das große<lb/>
Loch. In der letzten Aufsichtsratssitzung hat man sich also jetzt ge<lb break="no"/>einigt, daß der Betriebsrat entsprechende Vorschläge ausarbeiten wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_05">Diese sollen dann diskutiert werden. Betriebsratsobmann <rs type="person" ref="#per__113132">Suko</rs>, der noch<lb/>
als Zentralbetriebsratsobmann nur für die Brau-AG-Betriebe bis März<lb/>
nächsten Jahres agiert, meinte mit Recht, da müsse man aber auch die<lb/>
Schwechater Kollegen, die derzeit einen eigenen Betriebsrat haben, heran<lb break="no"/>ziehen. Zentralsekretär <rs type="person" ref="#per__97357">Blümel</rs> und vor allem der Getränkesekretär <rs type="person" ref="#per__126872">Macho</rs><lb/>
werden mit mir einen solchen Termin besprechen und die weitere Vorgangs<lb break="no"/>weise festlegen. Bürgermeister <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> verwies darauf, daß GD <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs><lb/>
den Ehrenring der Stadt Linz bekommen hat. Den kann er ihm zwar nicht<lb/>
wieder wegnehmen, was er, wie ich das Gefühl habe, am liebsten täte.<lb/>
LH-Stv. <rs type="person" ref="#per__114936">Hartl</rs> meinte wieder, <rs type="person" ref="#per__115193">Mautner Markhof</rs> hätte die Brau AG bei der<lb/>
Übernahme reingelegt. Da mir <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs> bei seinem letzten Besuch bei mir<lb/>
mitgeteilt hat, er steht in Linz jederzeit zur Verfügung, habe ich dann<lb/>
versucht, mit ihm Kontakt aufzunehmen. <rs type="person" ref="#per__114936">Hartl</rs>, <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> und ich, mit<lb/>
dem Gruppensekretär <rs type="person" ref="#per__126872">Macho</rs>, hätten gerne mit ihm die nächste Vorgangsweise<lb/>
besprochen. Vor allem aber hätten ihm <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__114936">Hartl</rs> klar und deut<lb break="no"/>lich vor mir vor Augen geführt, daß er so nicht vorgehen kann, wie er<lb/>
es beabsichtigt. Leider war <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs> nirgends zu erreichen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_06">Mit dem chinesischen Außenhandelsminister wurde dann abends tatsächlich<lb/>
das Casino besichtigt. Vorher hatten wir bei Winkler beim Abendessen<lb/>
Gelegenheit die Salzburger Faschingsgilde kennenzulernen. Diese ersuch<lb break="no"/>ten mich, ob ich bereit wäre, einen Faschingsorden von ihnen zu überneh<lb break="no"/>men. Obwohl ich keine Orden annehme, gilt dies natürlich nur nur für die<lb/>
echten und nicht für einen Jux. Mit den Chinesen gemeinsam haben wir<lb/>
dann zum Gaudium der anwesenden Faschingsgilde, in Salzburg beginnt man<lb/>
scheinbar schon im November zu feiern, eine richtiggehende Hetz gehabt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_07">Überraschend für GD <rs type="person" ref="#per__113372">Wallner</rs> von der Casino AG, aber auch für mich war,<lb/>
daß der Chinese ungeheures Interesse für das Spiel entwickelte. Vor<lb/>
allem konnten wir aber feststellen, daß die Chinesen wahrscheinlich die<lb/>
ersten Spieler vor Jahrtausenden schon gewesen sind. <rs type="person" ref="#per__117632">Li Qiang</rs> war über<lb/>
das Roulettespiel und die anderen Attraktionen des Casinos im Prinzip gut<lb/>
informiert. Vor allem kannte er viel mehr Spielregeln als selbst ich auch<lb/>
nur ahnte. Ob die Chinesen wirklich im Zuge der Fremdenverkehrsattrak<lb break="no"/>tion daran denken, ein Casino zu eröffnen, weiß ich nicht. Derzeit, bin<lb/>
ich überzeugt, sicherlich nicht. Ich versuchte ihnen klar zu machen, daß<lb/>
gerade eine solche Fremdenverkehrsattraktion für Ausländer, die ja sonst<lb/>
in Peking überhaupt nirgends hingehen können, sehr wohl eine Devisen<lb break="no"/>einnahmequelle wäre. Die große Gefahr besteht aber meiner Meinung<lb/>
nach darin, daß die Chinesen sehr gerne überhaupt spielen würde. Dies<lb/>
konnten wir dann bei den Automaten mit unserer Delegation eindeutig fest<lb break="no"/><pb n="57-1381" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band57/57_1980-11-08_1980-11-09_1381.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>stellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_08">Von der Casino AG waren auch die Portiere der größeren Hotels von ganz<lb/>
Österreich geladen. Überall, wo ein Casino existiert, versucht <rs type="person" ref="#per__113372">Wallner</rs><lb/>
durch guten Kontakt mit den Portieren diese für die Werbung einzusetzen.<lb/>
Wenn ein Gast nicht weiß, wo er hingehen soll, wird ihm das Casino empfoh<lb break="no"/>len. Diese A1- und A-Hotelportiere haben sich jetzt in einem Verein, der<lb/>
Goldene Schlüssel, organisiert. Selbstverständlich war ich gerne bereit<lb/>
auch dort eine Ansprache zu halten. Die Aktivitäten von <rs type="person" ref="#per__113372">Wallner</rs> sind<lb/>
für mich immer sehr beeindruckend.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_09">Durch Zufall erfuhr er, aber auch ich, daß der DDR-Staatsbesuch mittags<lb/>
im Winkler essen wird. <rs type="person" ref="#per__113372">Wallner</rs> würde größten Wert darauf legen, wenn<lb/>
man bei dieser Gelegenheit <rs type="person" ref="#per__114104">Honecker</rs> und seiner Begleitung das Casino<lb/>
zeigen könnte. Selbstverständlich würde es zu diesem Zweck sofort ge<lb break="no"/>öffnet. Ich habe mich ebenfalls gleich bereit erklärt, die notwendigen<lb/>
Fragen mit Bundespräsident <rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschläger</rs> und, wenn dieser zustimmt, mit<lb/>
der deutschen Delegation zu besprechen. In diesem Fall müßte ich unbe<lb break="no"/>dingt wieder nach Salzburg rauffahren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte alle anderen Termine wenn möglich raus<lb break="no"/>schmeißen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_11">Das Casino in Seefeld soll Donnerstag vor Weihnachten eröffnet werden.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113372">Wallner</rs> ersuchte mich, ich sollte unbedingt rauskommen. Da er in den<lb/>
nächsten Tagen dann gleichzeitig etliche Journalisten dort betreut, er<lb break="no"/>gäbe sich auch für mich eine günstige Gelegenheit mit diesen Kontakt<lb/>
zu nehmen. Im Prinzip habe ich ihm zugesagt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-08_12">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Würdest Du mitfahren?<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Mautner Markhof, Georg</persName>
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               <persName type="label">Androsch, Hannes</persName>
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               <occupation>Finanzminister</occupation>
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               <persName type="label">Beurle, Christian</persName>
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               <occupation>Dir. Brau-AG</occupation>
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