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            <title type="main">Freitag, der  7. November 1980</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_01">Freitag, 7. November 1980<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_02">Die Fa. Simacek Gebäudereinigung ist in eine GesmbH &amp; Co. KG umgewan<lb break="no"/>delt worden, weshalb ich neuerdings ihr das Staatswappen verleihen<lb/>
mußte. Diesen Familienbetrieb, der Vater ist jetzt ausgeschieden, führen<lb/>
sein Sohn und die Tochter. Präs. <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> war anwesend, weil es ein<lb/>
treues Mitglied des Freien Wirtschaftsverbandes ist. Selbstverständlich<lb/>
habe ich mir den Betrieb, insbes. das Lager genau angesehen. Unwahrschein<lb break="no"/>lich, wie viele chemische Mittel es heute zur Reinigung gibt. Sofort<lb/>
wurde ich kritisiert, weil ich seinerzeit bei der Gewerbeordnung erklärt<lb/>
habe, dies sei kein Lehrberuf für eine dreijährige Lehre. 1 1/2 Wasser,<lb/>
1 1/2 Jahre Schwamm, meinte ich damals, seien die notwendigen Kenntnisse.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_03">Mit dem GD-Stv. <rs type="person" ref="#per__116106">Mauhart</rs> der Österr. Tabakwerke, zuständig für Werbung,<lb/>
und dem zweiten Vorstand <rs type="person" ref="#per__127117">Leidinger</rs>, die der SPÖ angehören, besprachen<lb/>
wir die Möglichkeit einer Abstimmung zwischen dem Gesundheitsministerium<lb/>
und den Tabakwerken. Ich versuchte <rs type="person" ref="#per__116106">Mauhart</rs> klarzumachen, warum zwi<lb break="no"/>schen ihm und <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> das schlechte Verhältnis besteht. <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> ist<lb/>
durch eine einstimmige Entschließung des Nationalrates verhalten ge<lb break="no"/>gen die Plakatwerbung der Tabakwerke vorzugehen. <rs type="person" ref="#per__116106">Mauhart</rs> dagegen versucht<lb/>
ständig zu erklären, daß sie wieder in die Radio- und Fernsehwerbung<lb/>
kommen müßten. Auf dieser Basis ist keine Chance, daß sie sich einigen.<lb/>
Zentralsekretär <rs type="person" ref="#per__97357">Blümel</rs> von der LUGA, der großes Interesse daran hat,<lb/>
für die Werbung der Tabakwerke womöglich eine positive Vereinbarung mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> zu finden, meinte, daß <rs type="person" ref="#per__116106">Mauhart</rs> ja jetzt wieder neuerdings Kon<lb break="no"/>takt mit <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> gehabt hat. Dieser schilderte, daß die Tabakwerke sehr<lb/>
wohl bereit wären, mit <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> gemeinsam eine Kampagne zu starten. Genau<lb/>
eine solche Lösung ist unmöglich. Die Tabakwerke haben 15 Mrd. S Umsatz,<lb/>
zahlen 9 Mrd. S Steuer und geben 100 Mio. für die Werbung aus, 50 Mio.<lb/>
dafür für die Printmedien. <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> möchte gerne 10 % des Werbebudgets,<lb/>
um entsprechende zweckmäßige Untersuchungen oder sogar eine Antiwerbe<lb break="no"/>kampagne zu starten. <rs type="person" ref="#per__116106">Mauhart</rs> meint, vom Hygieneinstitut, Prof. <rs type="person" ref="#per__127118">Kunze</rs>,<lb/>
wurde eine Risikoformel errechnet. Danach spielt nicht mehr der Nikotin<lb break="no"/>gehalt, sondern das Kondensat die schädliche Rolle. Bis 15 mg sollte man<lb/>
in allen Medien werben können, weil hier nur für die leichten Zigaretten<lb/>
geworben wird. Insbesondere fallen auch die Filterzigaretten darunter,<lb/>
Falk, Milde Sorte. Bis 20 mg Kondensat soll die Plakatwerbung erlaubt<lb/>
sein. Die Plakatwerbung ist deshalb so wichtig, weil sie in Farbe abge<lb break="no"/>führt werden kann und damit gegen die deutschen Illustrierten als einzi<lb break="no"/>ges ankommt, wo bekanntlicherweise ja die ausländischen Marken ständig<lb/>
<pb n="57-1375" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band57/57_1980-11-07_1375.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>beworben werden. Darunter fallen Hobby, Smart. Über 20 mg sollte es<lb/>
überhaupt keine Werbung geben. Eindeutig ist nachgewiesen, daß dort,<lb/>
wo keine Werbung erfolgt, sei es in der Sowjetunion, in Polen, aber auch<lb/>
in Frankreich, die starken Zigaretten viel stärker geraucht werden. Die<lb/>
Werbung hat auf die Menge keinen Einfluß. Seit in Österreich geworben<lb/>
wird, und zwar für die leichten Zigaretten, Filteranteil 1960 15 %, jetzt<lb/>
auf 95 % gestiegen. Raucherkampagnen haben keinen Einfluß auf die Anzahl<lb/>
der Zigaretten, die geraucht werden. Erwachsene haben dann ein schlech<lb break="no"/>tes Gewissen, die Jungen sehen eine Herausforderung. <rs type="person" ref="#per__127117">Leidinger</rs> hat nach<lb break="no"/>gewiesen, daß der Rohtabakkonsum sich überhaupt nicht ändert. Die Wer<lb break="no"/>bung ist nach Meinung der Tabakleute sogar in Österreich, wie sie jetzt<lb/>
gehandhabt wird, etwas Positives. Eine weitere Einschränkung insbesondere<lb/>
der Plakatwerbung <choice><choice><sic>werde</sic><corr>wäre?</corr></choice></choice> für sie gegenüber der deutschen Konkurrenz ver<lb break="no"/>heerend. Die beste Lösung wäre, und da wäre die Tabakregie natürlich auch<lb/>
einverstanden, niemand wirbt. Vielleicht will <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> für diese Kampagne<lb/>
auch Geld von den Tabakwerken. <rs type="person" ref="#per__116106">Mauhart</rs> möchte alles mit ihm gemeinsam<lb/>
machen. Ich habe ihm sofort gesagt, daß ist unmöglich. Ein Gesundheits<lb break="no"/>minister kann sich nicht offiziell mit ihm einlassen. <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> hat dies<lb/>
richtig charakterisiert. Ruhm und Geld muß man <rs type="person" ref="#per__97891">Salcher</rs> geben, die Tabak<lb break="no"/>werke können dann weiterverkaufen, wenn es zu einer befriedigenden Lösung<lb/>
kommen sollte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_04">Präs. <rs type="person" ref="#per__97406">Ebert</rs> von der Wr. Handelskammer hatte eine Aussprache mit <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs><lb/>
und mir gewünscht. Ich habe <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> sofort beigezogen, weil er behaup<lb break="no"/>tete, bei der Bürges gäbe es die Absicht, die Formulare dem ERP-Verfahren<lb/>
anzupassen. Dort handelt es sich um sehr große Kredite und wird auch mei<lb break="no"/>ner Meinung nach zu viel gefragt. <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> erklärte ihm sofort, daß im<lb/>
Gegenteil eine Vereinfachung des Formulars beabsichtigt ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_05"><rs type="person" ref="#per__97406">Ebert</rs> hat vorgeschlagen, man sollte den Kleinhändlern die Möglichkeit<lb/>
geben, eine größere Lagerhaltung auch im Sinne der Wirtschaftlichen<lb/>
Landesverteidigung anzulegen. Dies könnte natürlich nur durch Subventio<lb break="no"/>nen oder steuerliche Ermäßigungen erfolgen. Da eine solche Aktion unge<lb break="no"/>heuer viel Geld kostet, sehe ich keine Chance sie in absehbarer Zeit zu<lb/>
verwirklichen. Mit Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> besprach er dann seine Wünsche<lb/>
in<add>[der]</add> Konsumentenpolitik.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_06">Die Fa. Kalke aus der Landstraße hat jetzt, da sie dort keine Auswei<lb break="no"/>tungsmöglichkeit hat, ein ganz neues Reifenzentrum im 23. Bezirk eröff<lb break="no"/>net. Unwahrscheinlich, wie sich diese doch mehr oder minder Handelsfir<lb break="no"/>men auch jetzt technisch ausrüsten. Als einzige können sie dort einen<lb/>
<pb n="57-1376" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band57/57_1980-11-07_1376.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Lastzug mit Anhänger sofort mit einer Hebebühne gleichzeitig sozusagen<lb/>
alle 10 Reifen bearbeiten. Für das Auswuchten wurden ganz moderne Ge<lb break="no"/>räte angeschafft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte nächstes Mal Einladung verlangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_08">Der burmesische Industrieminister <rs type="person" ref="#per__127121">Maung Cho</rs> war bereits vor etlichen<lb/>
Monaten in Wien. Jetzt ist er neuerdings von der VÖEST-Alpine eingela<lb break="no"/>den worden. Einige große Investitionen wurden bereits abgeschlossen.<lb/>
Eine Auftragssumme von 600 Mio. besteht derzeit bei einem bisherigen jähr<lb break="no"/>lichen Export von 6 Mio. Jetzt wird über eine Methanolanlage und über<lb/>
eine Zellulosefabrik weiterverhandelt. Austro Mineral wird für etliche<lb/>
Rohstoffe entsprechende Untersuchungen vorbereiten. Dies ist deshalb<lb/>
notwendig, weil wir nicht nur fast nichts exportierten, sondern noch<lb/>
weniger importierten, die letzten Jahre ca. 1 Mio. S. Neben den Mineralien<lb/>
könnte Dickholz in größerer Menge importiert werden. Auch für Edelsteine<lb/>
gibt es in Burma Aktionen und hier könnte sich jedermann, auch österrei<lb break="no"/>chische Importeure daran beteiligen. MR <rs type="person" ref="#per__98075">Willenpart</rs> hat entsprechendes Ma<lb break="no"/>terial dafür von dem Botschafter, der allerdings in Bonn akkreditiert ist,<lb/>
verlangt. Selbstverständlich wurde ich neuerdings nach Burma eingeladen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_09">Die Fa. Blum, Beschlägeerzeuger, hat mit einem großen deutschen Abnehmer<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__133787">Ludewig</rs>, Fa. Poggenpohl, größter Küchenerzeuger, Schwierigkeiten. Wie<lb/>
Dir. <rs type="person" ref="#per__127120">Widmer</rs> mit mitteilt, hat sich Dr. <rs type="person" ref="#per__133787">Ludewig</rs> furchtbar aufgeregt, daß<lb/>
der Verein Made in Austria sozusagen gegen die Deutschen als Ausländer<lb/>
wirbt. Wir einigten uns sofort darauf, daß ich versuchen werde, Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__133787">Ludewig</rs>, wenn er in Wien ist, zu empfangen, um mit ihm dieses offene Pro<lb break="no"/>blem zu besprechen. Dir. <rs type="person" ref="#per__127120">Widmer</rs>, der mit ihm verhandelt, wird ihm dies<lb/>
mitteilen, gleichzeitig werden wir ihm einen Brief schreiben. <rs type="person" ref="#per__127120">Widmer</rs> hofft<lb/>
auch, daß wir andere Firmen wie z.B. IKEA oder deutsche Großproduzenten<lb/>
und Handelshäuser dafür gewinnen können, österreichische Beschläge zu<lb/>
verwenden. Da es sich hier um eine Vorarlberger Firma handelt, die dies<lb/>
von mir wünscht, habe ich ein weiteres Argument gegen die nicht mir ge<lb break="no"/>genüber, sondern in der Öffentlichkeit propagierte Behauptung, ich hätte<lb/>
mich nur um Knoblich gekümmert.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte einen solchen Brief unbedingt schreiben<lb/>
lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_11">Mit SC <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> einigten wir uns, daß bezüglich der Reservierungssysteme<lb/>
<pb n="57-1377" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band57/57_1980-11-07_1377.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>noch genau geprüft wird, in welchem Rahmen und wer dabei gefördert<lb/>
werden soll. Die von manchen beabsichtigten Beträge, die in die Millionen<lb/>
gehen, werden sicherlich nicht zur Verfügung gestellt werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band57_1980-11-07_12">Bei der Fa. BP, British Petrol, habe ich zwei Dutzend Angehörige mit<lb/>
Orden ausgezeichnet. Bei dieser Gelegenheit hat mir vorher GD <rs type="person" ref="#per__97556">Hirnigel</rs><lb/>
und aber auch nachher teils bei seiner Ansprache die Situation von BP<lb/>
geschildert. Im dritten Quartal haben sie 30 Mio. S Verlust gemacht. Da<lb break="no"/>durch wird, auch wenn das 4. Quartal besser läuft, sie auf alle Fälle ins<lb/>
Defizit kommen. Jetzt hat er einen 80.000 t Tanker, der mit 30 Tage<lb/>
Ziel gekauft wurde, statt dem $ 12.80 <choice><choice><sic>umberechnet</sic><corr>umgerechnet?</corr></choice></choice> mit 13.80 kaufen müssen<lb/>
und dadurch 18 Mio. verloren, der Dampfer kostete 18 Mio $. Auch die<lb/>
Tankstellensteuer führt dazu, daß sie jetzt anstelle der 3.280 S, wie<lb/>
den Berechnungen des Finanzministers zugrundegelegt war, 3.564,–– für<lb/>
die Tonne Rohöl zahlen müssen, wodurch BP 80 Mio. an dieser Steuer wird<lb/>
abführen müssen, bei einem Gesamtumsatz von 1,2 Mrd. Wäre es zu einer<lb/>
echten Tankstellensteuer gekommen, dann hätten allerdings nach Meinung<lb/>
von BP sich die Tankstellen wesentlich reduziert, von 5.000 derzeit auf<lb/>
ca. 3.500. Insbesondere die kleinen Tankstellen und die Partnertankstellen<lb/>
hätten in größerem Ausmaß sperren müssen. Die Diskussion und Auseinan<lb break="no"/>dersetzungen in der nächsten Zeit über den Benzinpreis werden daher sehr<lb/>
schwer zu führen sein. Die Ölgesellschaften haben zwar jetzt 10,41 S<lb/>
für Superbenzin gegenüber derzeit 9,20 S, fast 10 S bei Normalbenzin<lb/>
gegenüber derzeit 8,50 S und vor allem über 6,–– S Heizöl extra leicht<lb/>
gegenüber derzeit 5 S errechnet. Wenn es zu keiner Benzinfreigabe kommt,<lb/>
und diese sehe ich momentan auch nicht, so habe ich gar kein Interesse<lb/>
daran, daß man irgend ein anderes Preisverfahren einführt, als das jetzt<lb/>
besteht. Jede Automatik würde mir nämlich dann die ganze Verantwortung<lb/>
für die Benzinpreiserhöhung zuschanzen, ohne daß selbst ein optischer<lb/>
Erfolg erreicht werden könnte. Jetzt ist es so, daß durch die exorbi<lb break="no"/>tant hohen Forderungen der Benzinfirmen, die ja nur zum Teil dann letzten<lb/>
Endes genehmigt werden, zumindestens der Eindruck entsteht, daß ich für<lb/>
einen gerechten Preisausgleich vor allem gegen diese exorbitant hohen<lb/>
Forderungen kämpfe, was ich auch tatsächlich tue.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 7.11.1980</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>Austria Tabak</occupation>
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               <persName type="label">Haffner, Konrad</persName>
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               <persName type="label">Willenpart, Rudolf</persName>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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