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            <title type="main">Freitag, der  5. September 1980</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_01">Freitag, 5. September 1980<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_02">GD <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> ruft an, um eine Vorinformation über seine Verhandlungen<lb/>
über den Gaspreis und den neuen Gasvertrag in der Sowjetunion zu geben.<lb/>
Die Verhandlungen mit dem GD <rs type="person" ref="#per__126928">Baranovsky</rs> und dem Vizeaußenhandelsmi<lb break="no"/>nister <rs type="person" ref="#per__126517">Ossipow</rs> müssen furchtbar gewesen sein. Angeblich kam es sogar<lb/>
zur Schreiszenen. Die Sowjets wollen die neuen Verträge, aber auch die<lb/>
laufenden Verträge wesentlich erhöhen und unbedingt an die Ölpreisstei<lb break="no"/>gerung heranführen. <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> meinte, da müsse man sich an die im Vertrag<lb/>
vorgesehene Arbitrage nach Schweden wenden. Dies betrachten die Sowjets<lb/>
als einen Bruch des Vertrages, was vollkommen falsch ist und meinen,<lb/>
dann werden sie den Vertrag nicht erfüllen. Wenn der Gaspreis nicht<lb/>
nachgezogen wird, werden sie die Gasmengen im Inland verbrauchen und<lb/>
dafür Öl exportieren. Schließlich einigten sie sich auf ein Provi<lb break="no"/>sorium bis zum 31. März 1981. Die Preise konnte <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> mir nicht sagen,<lb/>
er wollte mir nur, wie er sich immer ausdrückt, die Philosophie mittei<lb break="no"/>len, Ziffern sind scheinbar nicht seine Stärke. Angeblich wird aber<lb/>
der derzeitige Preis von 1.900,–– S mit 1. September auf 2.050,–– er<lb break="no"/>höht. Am 1. Oktober kommt dann noch eine Indexerhöhung. Das Ziel, das<lb/>
die Sowjets anstreben, ist Gasölpreis resp. Heizölschwerpreis 2.3oo,––<lb/>
pro Tonne in Österreich. Dabei weisen die Sowjets noch auf den riesen<lb/>
Vorteil hin, daß Gas nicht so schwefelreich ist als das in Österreich<lb/>
zur Verbrennung gelangende Heizöl schwer. Ich habe ihn ersucht, er<lb/>
soll mir eine schriftliche Darstellung so schnell als möglich über<lb break="no"/>mitteln und ich bin bereit, an den Minister <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> ein mit der<lb/>
ÖMV und den anderen vom Gaspreiserhöhung betroffenen Stellen abgestimm<lb break="no"/>tes Schreiben zu richten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte Mengen und Preise bei ÖMV erfragen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_04">Unser Botschafter bei der EG-Mission in Brüssel, <rs type="person" ref="#per__114112">Seyffertitz</rs>, berichtet,<lb/>
bevor er nach Brüssel zurückkehrt, daß spätestens in der zweiten<lb/>
Hälfte September das Abkommen mit der EG wegen Griechenland-Beitritt<lb/>
paraphiert werden müßte. Eine interministerielle Besprechung, berichtet<lb/>
der Fachreferent bei uns im Handelsministerium, <rs type="person" ref="#per__114800">Michitsch</rs>, hätte<lb/>
zu keiner prinzipiellen Änderung der Landwirtschaftskammer und der<lb/>
Handelskammer geführt. Insbes. der Handelskammervertreter Dr. <rs type="person" ref="#per__114914">Schwarz</rs><lb/>
hat die obskure Idee, da Brüssel unsere Auffassung nicht bestätigen<lb/>
will, wir sollten den Griechen freiwillig, ohne Gegenleistung alle<lb/>
<pb n="56-1099" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band56/56_1980-09-05_1099.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Konzessionen geben, die wir vereinbart haben. Die EG müßte dann uns<lb/>
gegenüber auch wieder alle Konzessionen geben, die sie von Griechen<lb break="no"/>land während der Übergangszeit bekommt. Diese Spekulation mache ich<lb/>
sicherlich nicht mit. <rs type="person" ref="#per__114112">Seyffertitz</rs> warnt insbes., daß wenn wir nicht<lb/>
den zwischen den EFTA-Staaten und EG ausgehandelten Vertrag akzeptie<lb break="no"/>ren, der übrigens, wie Gen.Sekr. <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> immer wieder bestätigt, gar<lb/>
nicht so schlecht ist, dann wird Österreich auf dem griechischen<lb/>
Markt nicht nur von den EG-Staaten diskriminiert, sondern auch von den<lb/>
EFTA-Staaten. Ich rufe sofort Gen.Sekr <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> an und ersuche ihn, er<lb/>
sollte noch einmal mit <rs type="person" ref="#per__114112">Seyffertitz</rs> sprechen, bevor die Handelskammer<lb/>
ihre endgültige Entscheidung trifft. Innenpolitisch stört es mich gar<lb/>
nicht, wenn die Handelskammer gegen diese Vereinbarung auftritt. Ich<lb/>
bin überzeugt davon, im Parlament werden dann die ÖVP-Abgeordneten<lb/>
zustimmen. Dies wird allein schon durch Druck der Griechenland-Expor<lb break="no"/>teure erfolgen und die Handelskammer hat das Nachsehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_05">Die Landwirte, wegen der Erhöhung der Zucht- und Nutzrinder von 38.000<lb/>
auf 45.000 Stk., haben eine, wie auch in der Vergangenheit, typische Hal<lb break="no"/>tung. Wenn dieses Zugeständnis von der EG nicht zu erreichen ist, dann<lb/>
wollen sie wahrscheinlich in letzter Folge eine Zusicherung der öster<lb break="no"/>reichischen Regierung, daß sie anderweitig durch Subventionserhöhung<lb/>
oder sonstige Zugeständnisse entschädigt werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_06">Da mit der EG in absehbarer Zeit auch das Weinproblem gelöst wird,<lb/>
eine Paraphierung sollte noch im September erfolgen, sind auch diese<lb/>
Ergebnisse natürlich gefährdet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte Jour fixe HK und AK, ÖGB setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_08">Die wichtigsten Produzenten im Kaffeeverband ersuchen mich, ob ich<lb/>
nicht doch noch vermittelnd eingreifen kann, um die drohende amtliche<lb/>
Preisfestsetzung zu umgehen. Dazu erkläre ich mich außerstande, das<lb/>
Preisverfahren gegen die 24 Firmen muß eingeleitet werden, weil ein<lb/>
diesbezüglicher Antrag der AK und des ÖGB vorliegt. Die Kaffeeleute<lb/>
werden bei der nächsten großen Paritätischen Kommission am 17.9. ihr<lb/>
erstes Angebot, Kaffeepreissenkung um 2,7 % bis 11 %, wesentlich ver<lb break="no"/>bessern. Am internationalen Markt wurde um 450 Mio $ von den Ban<add>[?]</add><lb/>
Kaffee Organisationsstaaten interveniert, jetzt ist ihnen scheinbar<lb/>
das Geld ausgegangen, der Rohkaffeepreis ist daher gefallen. Ich er<lb break="no"/>kläre sofort, daß wenn es zu einer Vereinbarung der Sozialpartner über<lb/>
<pb n="56-1100" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band56/56_1980-09-05_1100.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>die Listenpreissenkung kommt, ich selbstverständlich bereit bin, das<lb/>
Preisverfahren dann sofort einzustellen. Die Kaffeeleute können mir<lb/>
auch nicht erklären, wie es zu den exorbitanten Steigerungen des<lb/>
Vorjahres und auch heuer von Kaffeeimportziffern gekommen ist. 78 war<lb/>
der normale Verbrauch 29.000 t, im Vorjahr ist er auf 36.000 t gestie<lb break="no"/>gen und dieses Jahr wird er 40.000 t erreichen. Daß hier Kaffee in die<lb/>
Oststaaten geschmuggelt wird, steht außer Diskussion. Die Frage ist nur,<lb/>
wer, wie und wie können so große Mengen rausgehen, ohne daß dies je<lb break="no"/>mand bemerkt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Die Abteilung soll dem Fall nachgehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_10">Eine Aussprache mit allen Beteiligten, <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs>, <rs type="person" ref="#per__116971">Smolka</rs>, <rs type="person" ref="#per__126930">Meinhart</rs>, <rs type="person" ref="#per__114716">Knittler</rs>,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__126931">Einem</rs>, <rs type="person" ref="#per__114075">Schmidt</rs>, <rs type="person" ref="#per__97843">Preiß</rs>, wegen der Beschuldigung, daß <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> Konsulent<lb/>
des Reisebüroverbandes ist, kann nach stundenlanger Verhandlung bei<lb break="no"/>gelegt werden. Trotzdem wird die Zusammenarbeit zwischen <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__116971">Smolka</rs> nicht besser. Für <rs type="person" ref="#per__114541">Albrecht</rs>, die an der Sitzung nicht teilnehmen<lb/>
kann, weil sie ihre Zusage, die Welser Messe zu besuchen, einhalten<lb/>
mußte, wird dieses Ergebnis zwar formell befriedigen, aber materiell<lb/>
sicherlich nicht die Lösung sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__114541">ALBRECHT</rs>: Vielleicht sprichst Du dann mit jedem der Streit<lb break="no"/>hähne extra noch einmal.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_12">Der Molden-Verlag hat ein Buch herausgegeben, "Der Freizeitschock" und<lb/>
nicht, wie es in meinem Tagesprogramm steht, "Der Freizeitschick". Der<lb/>
Autor ist der Chefredakteur der Presse, <rs type="person" ref="#per__114095">Thomas Chorherr</rs>. Das Buch han<lb break="no"/>delt, wie ich flüchtig feststellen kann, über das Problem, daß mit der<lb/>
stets wachsenden Freizeit die Leute nichts anfangen können. Die Reglemen<lb break="no"/>tierung der Freizeit, Wochenende, Urlaub usw., führt zu einer entspre<lb break="no"/>chenden Konzentration bei den Freizeitangeboten und damit auch zur<lb/>
schwierigen organisatorischen Bewältigung: überlastete und verschmutzte<lb/>
Landschaft und See, Streßsituation, selbst in der Freizeit. Die Vor<lb break="no"/>schläge die er macht, sind revolutionär. Jeder soll sich seine Arbeits<lb break="no"/>zeit und Freizeit selbst bestimmen. Wie organisatorisch dann ein<lb/>
industrieller Arbeitsablauf gewährleistet werden könnte, kann ich mir<lb/>
dabei allerdings nicht vorstellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_13">Der Herausgeber <rs type="person" ref="#per__126929">Molden</rs> diskutiert mit mir, daß in Österreich eine Buch<lb break="no"/>produktion überhaupt nur aufrechterhalten werden kann, wenn man gleich<lb break="no"/>zeitig in der Bundesrepublik einen entsprechenden Verlag, Vertriebs<lb break="no"/><pb n="56-1101" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band56/56_1980-09-05_1101.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>absatz usw. besitzt. Unwahrscheinlich, daß <rs type="person" ref="#per__126929">Molden</rs> überhaupt in Öster<lb break="no"/>reich neben vielen anderen Verlagen doch noch existieren kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_14">Beim Essen des Vizepräsidenten der Handels- und Industriekammer<lb/>
<rs type="person" ref="#per__126933">Pitowranow</rs><add>[hs. Korrektur auf "Zhurawlow", Anm.]</add> nütze ich die Gelegenheit, um auch auf der Handelskammerseite<lb/>
klarzustellen, die Entwicklung auf dem sowjetisch-österreichischen<lb/>
Außenhandel ist nicht nur unbefriedigend, sondern schon katastrophal.<lb/>
In den ersten sieben Monaten haben wir um 7,4 Mrd. S, also fast um die<lb/>
Hälfte mehr importiert als im Vorjahr und um fast 10 % weniger,<lb/>
nämlich für 3,1 Mrd. S exportiert. Das Handelsbilanzdefizit beträgt<lb/>
4,2 Mrd. S. Der Vizepräsident wird bei seiner Rückkehr sofort dieses<lb/>
Problem mit Handelsminister <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> besprechen. Er meint, eine<lb/>
gute und neuerliche Lösung wäre, wenn Österreich in der Sowjetunion<lb/>
eine Nationalausstellung machen würde, übrigens dann auch die Sowjet<lb break="no"/>union in Österreich. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> und ich erklären, daß wir dieses Pro<lb break="no"/>blem prüfen werden, ich verspreche mir davon gar nichts. Die Aufträge<lb/>
in der Sowjetunion haben ausschließlich politischen Charakter, dies<lb/>
kann ich auch anhand des Papiermaschinenauftrages, den die Voith fest<lb/>
zugesagt bekommen hat und dann den Finnen gegeben wurde, die sich be<lb break="no"/>reits aus dem Rennen geworfen fühlten, eindeutig beweisen. Die sowje<lb break="no"/>tische Handelskammer in Österreich wird jetzt einen neuen Sekretär be<lb break="no"/>kommen, <rs type="person" ref="#per__126932">Afanasjew</rs>, der sehr gut Deutsch spricht, weil er durch zwei<lb/>
Jahre bei der sowjetischen Militärkommandatur gearbeitet hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band56_1980-09-05_15">Der anstelle des Minister <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> kommende Vizeaußenhandelsmini<lb break="no"/>ster <rs type="person" ref="#per__126868">Zhurawlow</rs> ist Personalmann im Außenhandelsministerium seit 1970,<lb/>
ist das erste Mal in Österreich und hat von den österreichisch-sowjeti<lb break="no"/>schen Problemen keine Ahnung. Außenhandelsrat <rs type="person" ref="#per__113078">Nikolaenko</rs> hat des<lb break="no"/>halb ja auch, als er mir die Botschaft, daß <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> mit <rs type="person" ref="#per__97652">Kossygin</rs><lb/>
erst kommt, ja sofort gesagt, er ist eine Repräsentationsfigur. Auch<lb/>
ihm gebe ich auf die Post für <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> die unbefriedigende Ent<lb break="no"/>wicklung der sowjetischen Aufträge mit, insbes. verweise ich darauf,<lb/>
daß die Schiffswerften jetzt vor einem Auftragsloch stehen, das sie nicht<lb/>
verkraften können. Überrascht war ich, daß der um 25 Minuten zu spät<lb/>
kommende Besuch sich nicht einmal entschuldigt. Entweder ist <rs type="person" ref="#per__126868">Zhurawlow</rs><lb/>
so überheblich oder er hat sich deshalb so sehr geniert.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 5.9.1980</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Zhurawlow, A</persName>
               <persName><surname>Zhurawlow</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>sowj. Vizeaußenhandelsmin.; Falschschreibung?</occupation>
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               <persName type="label">Konecny, Albrecht</persName>
               <persName><surname>Konecny</surname><forename>Albrecht</forename></persName>
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               <persName type="label">Koppe, Fritz</persName>
               <persName><surname>Koppe</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Sekr. JS, ab 1973 GF VKI</occupation>
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               <persName type="label">Pitowranow, Jewgeni P.</persName>
               <persName><surname>Pitowranow</surname><forename>Jewgeni P.</forename></persName>
               <occupation>Vizepräs. sowj. Handels- u. Ind.kammer</occupation>
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               <persName type="label">Nikolaenko, Boris S.</persName>
               <persName><surname>Nikolaenko</surname><forename>Boris S.</forename></persName>
               <occupation>sowj. Handelsrat</occupation>
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               <persName type="label">Kehrer, Karl</persName>
               <persName><surname>Kehrer</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation>HK-Kammeramtsdir./Gen.Sekr.</occupation>
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               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
               <persName><surname>Satzinger</surname><forename>Heinz</forename></persName>
               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName type="label">Meinhart, A</persName>
               <persName><surname>Meinhart</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>AK? ÖGB? VKI?</occupation>
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               <persName type="label">Schwarz, C</persName>
               <persName><surname>Schwarz</surname><forename>C</forename></persName>
               <occupation>HK</occupation>
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               <persName type="label">Knittler, Norbert</persName>
               <persName><surname>Knittler</surname><forename>Norbert</forename></persName>
               <occupation>AK</occupation>
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               <persName type="label">Afanasjew, A</persName>
               <persName><surname>Afanasjew</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Sekr. sowj. HK; Falschschreibung?</occupation>
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               <persName type="label">Chorherr, Thomas</persName>
               <persName><surname>Chorherr</surname><forename>Thomas</forename></persName>
               <occupation>Chefredakteur "Die Presse"</occupation>
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               <persName type="label">Smolka, Franziska</persName>
               <persName><surname>Smolka</surname><forename>Franziska</forename></persName>
               <occupation>vw. Referat ÖGB</occupation>
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