<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="staribacher__19800731.xml" prev="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19800730.xml" next="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19800801.xml" xml:base="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title type="main">Donnerstag, der 31. Juli 1980</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
            <respStmt>
               <resp>Conversion to TEI</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Digitisation, OCR correction and named entities tagging</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
            <availability>
               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band55_1980-07-31</idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date when="1980-07-31">Donnerstag, 31. Juli 1980</date>
         </creation>
      </profileDesc>
      <revisionDesc>
         <change type="creation" when="2017-12-21">exported as basic TEI from corrected tesseract output.</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">cleaned automatic tesseract-export by cleanExport.xsl script</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">moved first pb element out of attachment divs by cleanExport-patch2.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-11" who="acdh:ds">find and note personalAgenda as a subtype cleanExport-patch.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-19" who="acdh:ds">whitespace in paragraphs, lb and pb fixes by cleanExport-patch3.xsl</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text>
      <body>
         <pb n="55-0982" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band55/55_1980-07-31_0982.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="entry">
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_01">Donnerstag, 31. Juli 1980<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_02">Der Obmann des Zuckerverbandes Dr. <rs type="person" ref="#per__111718">Skene</rs> und Dr. <rs type="person" ref="#per__126727">Mitringer</rs> be<lb break="no"/>richten mir über ihre Exportabsichten. Bisher haben sie 85.000 t<lb/>
exportiert, bei 70.000 t Exportkontingent aufgrund des Zucker<lb break="no"/>übereinkommens. Sie wollen für das 4. Quartal noch 20.000 t ex<lb break="no"/>portieren. Die Erlöse aus den Export sind phantastisch, da sie<lb/>
bis zu S 8,40 Exporterlös erzielten. Übers Jahr gerechnet sind<lb/>
es immerhin S 5,50 – S 6,––. Der vergleichbare Preis ohne<lb/>
Stützung, d.h. Belastung des Inlandspreises, ist S 6,20.<lb/>
Sie wünschen die Exportabgabe von S 0,10 über 3 Jahre verteilt<lb/>
abzurechnen. Ich schlage ihnen vor, sie sollten 5 Jahre ver<lb break="no"/>langen, da ich befürchte, die AK nur 1 oder 2 Jahre zugestehen<lb/>
werden, 3 Jahre wäre das richtige Maß. Im vergangenen Jahr ha<lb break="no"/>ben sie nur 85 % der Kontraktfläche für die Normalrübe und 30 %<lb/>
Zusatzrübe für den Export kontrahiert, in Summe 50.000 ha. Heuer<lb/>
sollen es für Normalrübe 100 % sein und 30 % Exportrübe würden<lb/>
57.000 ha ergeben. Im vergangenen Jahr erhielt<add>[der]</add> Bauer für die<lb/>
Exportrübe S 0,48, für die Plus-Plusrübe S 0,57 und für die<lb/>
normale S 0,73. Die Verarbeitungsindustrie bekommt 30.000 t,<lb/>
höchstens 5 % unter dem EG-Preis. Dieser beträgt derzeit S 9,––,<lb/>
defacto werden S 8,–– der Süßwarenindustrie usw. verrechnet.<lb/>
Dort gibt es meistens vierteljährliche Verträge. Biochemie Kundl<lb/>
möchte für ihre 5 bis 8.000 t jetzt anstelle der Halbjahres-<lb/>
Jahresverträge. Dies macht keine Schwierigkeit. Im September wird<lb/>
die Zuckerindustrie mit ihnen verhandeln. Für die Zuckerindustrie<lb/>
sind so langfristige Verträge allerdings ungewöhnlich. <rs type="person" ref="#per__111718">Skene</rs><lb/>
sieht ein, daß die Biochemie aber einen solchen Jahresschluß<lb/>
braucht, damit sie weiß, wie sie kalkulieren kann, ansonsten<lb/>
würde sie auf Dextrose oder Laktose ausweichen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_03">Die Abnahme von <rs type="person" ref="#per__114658">Kahane</rs> ist derzeit 15.000 t für die Zitronen<lb break="no"/>säurefabrik in Pernhofen. Die Möglichkeit eine Rübe zu kontra<lb break="no"/>hieren, sozusagen eine Pernhofer Rübe, und dann nach Vollendung<lb/>
der der Kampagne ein paar Tage für diese Pernhofer Rübe an<lb break="no"/>schließen, den Zucker dann sofort auf ein eigenes Lager der<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114658">Kahane</rs>-Firma zu liefern und dies für eine Vertragsdauer von<lb/>
3 bis 5 Jahren, mit der Zusicherung einen Bandpreis auszumachen,<lb/>
kann trotzdem nicht von der Zuckerindustrie akzeptiert werden.<lb/>
</p>
            <pb n="55-0983" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band55/55_1980-07-31_0983.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_04">Das Hauptproblem liegt darin, daß <rs type="person" ref="#per__114658">Kahane</rs> zwar einen Bandpreis<lb/>
der Zuckerindustrie von höchstens S 4,10 vorgeschlagen hat, den<lb/>
unteren Preis aber immer nach dem tiefsten Weltmarktpreis rich<lb break="no"/>ten muß. Da er mit der Zitronensäure in heftigster Konkurrenz<lb/>
ist, kann er nur diese tiefsten Weltmarktpreise bezahlen. Bei<lb/>
entsprechenden Preissteigerungen am Zuckermarkt muß er auf Dex<lb break="no"/>trose und andere Produkte ausweichen. Eine Lösung aber, die den<lb/>
Weltmarktpreis, wenn er hoch ist, für den Bauern kappt, damit<lb/>
einen schlechteren Rübenpreis bezahlt, und wenn der Weltmarkt<lb break="no"/>preis sehr tief ist, dann eben nur dem Bauern diesen tiefen<lb/>
Weltmarktpreis für seien Rübe vergütet, wird von den Bauernver<lb break="no"/>tretern abgelehnt.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte diese <rs type="person" ref="#per__114658">Kahane</rs> -Idee direkt mit der<lb/>
Landwirtschaftskammer diskutieren lassen. Nächstes Jour-Fixe AK<lb/>
setzen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_06">Die Bauernvertreter haben auch angeblich abgelehnt, den Jugosla<lb break="no"/>wen Zuckerrüben zu liefern. Voraussetzung wäre ein 10jähriger<lb/>
Kontrakt, Übernahmeeinrichtungen in Kärnten und Südsteiermark<lb/>
und Südburgenland, Übernahme durch österr. Personal. Derzeit<lb/>
würde es notwendig sein, die dort produzierten Rüben nach Sie<lb break="no"/>gendorf zu liefern, dort zu verwiegen, dort zu vermarkten und<lb/>
dann wieder von Siegendorfer Zuckerfabrik nach Jugoslawien aus<lb break="no"/>zuführen. Eine solche Frachtbelastung ist meiner Meinung nach<lb/>
kaum zu verkraften.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bitte mit Konsum verbinden.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_08">Herr <rs type="person" ref="#per__126728">Weninger</rs> von der Girozentrale hat ein Interview für ihre<lb/>
GZ-Zeitung Beilage in der Presse gewünscht und selbstverständ<lb break="no"/>lich bekommen. In Hinkunft möchte ich nur, daß gleichzeitig<lb/>
automatisch bei solchen Interview unbedingt jemand von der<lb/>
Presseabteilung dabei ist. Die Presseabteilung hat dadurch die<lb/>
Möglichkeit, am besten alle Redakteure schön langsam kennen zu<lb/>
lernen. Außerdem ist es eine gewisse Kontrolle, was bei diesen<lb/>
Pressegespräch zur Diskussion steht. Ich bin überzeugt davon,<lb/>
daß es sicherlich nicht zu irgendwelchen größeren Differenzen<lb/>
<pb n="55-0984" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band55/55_1980-07-31_0984.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>mit Redakteuren wegen Interviews mit mir kommt. Trotzdem glaube<lb/>
ich und halte ich es für zielführend, wenn ein Zeuge dabei ist,<lb/>
der für die Pressefragen verantwortlich, auch sozusagen als<lb/>
Beamter höhere Aussagekraft hat, wenn es mal zu einem Streit<lb/>
kommen sollte.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__125291">MARTIN</rs>: Bei jedem Interview automatisch <rs type="person" ref="#per__117023">Pein</rs> ver<lb break="no"/>ständigen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_10">Der ägyptische Vizeministerpräsident <rs type="person" ref="#per__126569">Meguid</rs> hat auf meine Ein<lb break="no"/>leitung, daß wir die Importe in der letzten Zeit steigerten,<lb/>
unsere Exporte aber sogar ein klein wenig zurückgegangen sind,<lb/>
sofort meiner Meinung nach richtig reagiert und verlangt, welche<lb/>
Prioritäten wir einzelnen Projekten geben. Zum Glück hatte ich<lb/>
zumindestens in Deutsch eine solche Projektliste, ein weiteres<lb/>
Glück oder besser gesagt Zufall war es, daß der Vöest-Vertreter<lb/>
<rs type="person" ref="#per__126729">Saki</rs>, den allerdings weder <rs type="person" ref="#per__97426">Fälbl</rs> noch ich eingeladen hatten, bei<lb/>
den Besprechungen erschienen ist. Auf meine Frage, wieso er<lb/>
kommt, hat er die Frechheit zu erklären, der ägyptische Handels<lb break="no"/>rat hätte ihn eingeladen. Jetzt erwies es sich als sehr nützlich,<lb/>
weil er sofort handschriftlich die deutsche Liste übersetzen<lb/>
konnte. Ich bin überzeugt, daß die Projekte, die die Ägypter<lb/>
sofort alle nehmen würden, wenn sie entsprechende Kreditkonditio<lb break="no"/>nen oder gar Entwicklungshilfe, Gratislieferungen oder stark ver<lb break="no"/>billigte Lieferungen bekommen könnten, bestellen würden. Hier<lb/>
ergibt sich aber die größte Schwierigkeit. Die von <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs><lb/>
übermittelte Liste über die Entwicklungshilfe für Ägypten zeigt<lb/>
deutlich, daß wir ziemlich am Plafond angelangt sind, genau<lb/>
dasselbe trifft übrigens für die Kreditgewährung der österr.<lb/>
Kontrollbank zu. Das große Telefonprojekt, welches jetzt in<lb/>
der 1. Phase S 1,6 Mrd. Siemens kostet, war ja nur möglich<lb/>
durch entsprechende Zinszuschüsse zu finanzieren. Je 1/3,<lb/>
S 500 Mio., übernimmt der Finanzminister, das BKA und die Firma<lb/>
Siemens. Die Differenz ergibt sich aus den 5 1/2 % Zinsen, die<lb/>
vereinbart wurden, und den 7,8 %, was heute auch über die Kontroll<lb break="no"/>bank entsprechende Kredite kosten. Siemens muß für diese<lb/>
S 1,6 Mrd., 10 % politisches Risiko und 20 % Zahlungsrisiko über<lb break="no"/>nehmen. Wenn die Ägypter, was immer wieder zu befürchten ist,<lb/>
nicht zahlen, trifft dies nicht nur allein die Österr. Kontroll<lb break="no"/><pb n="55-0985" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band55/55_1980-07-31_0985.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>bank und die damit indirekt den Staat, sondern auch mit einer<lb/>
großen Quote Siemens.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_11">Nach dem Essen vereinbarte ich neuerdings mit <rs type="person" ref="#per__98102">Wolfsberger</rs>, der<lb/>
natürlich über die Verhaftungen in seinem Betrieb sehr er<lb break="no"/>schüttert ist, daß ich trotz alledem zu ihm komme, um die Aus<lb break="no"/>zeichnungen vorzunehmen. <rs type="person" ref="#per__98102">Wolfsberger</rs> erklärt, er kann sich<lb/>
diese Verhaftungswelle gar nicht mehr anders erklären, als<lb/>
daß <choice><choice><sic>die</sic><corr>der?</corr></choice></choice> Untersuchungsrichter selbst bei irgendwelchen kleinsten<lb/>
unzulänglichen Auskünften sofort die Verhaftung ausspricht. Für<lb/>
einen, sagt er, legt er die Hand ins Feuer. Ich versuchte ihm<lb/>
klarzumachen, daß sicherlich auch durch den Druck der öffent<lb break="no"/>lichen Meinung, die Justiz jetzt extrem scharf durchgreift und<lb/>
vorgeht.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_12">Überrascht war ich von <rs type="person" ref="#per__98102">Wolfsberger</rs> zu erfahren, daß er jetzt<lb/>
bei einer Aussprache mit der KWU in Deutschland, Lindau, be<lb break="no"/>richtet bekommen hat, daß die Aufträge für die KWU jetzt wieder<lb/>
ein bißchen zugenommen haben. Noch mehr überrascht war ich<lb/>
allerdings zu erfahren, daß in Deutschland jetzt eine Über<lb break="no"/>schußstromproduktion für Grundlast schon besteht und sich ver<lb break="no"/>stärken wird. Wenn es also jetzt zum Ausbau in der Sowjetunion<lb/>
und in den Ostblockstaaten von so großen Kernkraftwerkeinheiten<lb/>
kommt, wenn andererseits in der Bundesrepublik und vielleicht<lb/>
auch in den anderen westeuropäischen Staaten auch ein Grundlast<lb break="no"/>produktionsüberschuß besteht, dann müßte die österr. Strom<lb break="no"/>produktion bezüglich Errichtung von Spitzenkraftwerken Priori<lb break="no"/>tät haben. Wir selbst haben ja bekanntlicherweise durch den<lb/>
Ausfall von Zwentendorf derzeit einen Grundlastmangel, den wir<lb/>
allerdings durch überschüssigen Spitzenstrom teils abdecken<lb/>
können. Diese Stromsituation müßte uns veranlassen, die Energie<lb break="no"/>politik neu zu überdenken. Wenn die Grundlastsituation rund<lb/>
um Österreich so günstig ist, wäre es ein Wahnsinn, Grundlast<lb break="no"/>betriebe wie z.B. den Kohlenbetrieb in Moosbierbaum zu forcie<lb break="no"/>ren. Priorität müßte jetzt der Leitungsbau haben, damit wir<lb/>
unsere Transitfunktion Grundlast nach Österreich nicht zuletzt<lb/>
auch für Pumpstrom in die Speicher, dann Spitzenstromabgabe<lb/>
nach Westen und teils nach Osten richtig und stärker erfüllen<lb/>
zu können, als wir dies jetzt teilweise schon tun. Sollte es<lb/>
<pb n="55-0986" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band55/55_1980-07-31_0986.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>weltweit zu einer starken Rezession kommen und die Industrie<lb/>
ihren Strombezug dadurch wesentlich reduzieren, so kann sich<lb/>
unsere Elektrizitätssituation ganz anders entwickeln, als<lb/>
derzeit angenommen wird. Leider weiß man nichts Genaues. Alle<lb/>
Prognosen, die es bis jetzt gegeben hat, waren meistens unzu<lb break="no"/>länglich, teilweise sogar falsch. Die einzige Entschuldigung, die<lb/>
uns für diese Situation bleibt, ist, daß auf alle Fälle ent<lb break="no"/>sprechende Reservekraftwerke gebaut werden müssen. Nicht zu<lb break="no"/>letzt aufgrund der Umweltschutzbestimmungen werden ja etliche<lb/>
noch in diesem Winter in Betrieb gewesenen Dampfkraftwerke still<lb break="no"/>gelegt werden müssen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Wird<add>[?]</add>, und wer macht in der Verbundge<lb break="no"/>sellschaft solche Modelle und Variationen?<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band55_1980-07-31_14"/>
         </div>
      <div type="back"><pb n="55_0981_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band55/55_1980-07-31_0981-01.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>Tagesprogramm, 31.7.1980</head>
         </div>
      </div></body>
      <back><listPerson><person xml:id="per__97468">
               <persName type="label">Gatscha, Otto</persName>
               <persName><surname>Gatscha</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation/>
               </person>
            <person xml:id="per__98102">
               <persName type="label">Wolfsberger, Wolfgang</persName>
               <persName><surname>Wolfsberger</surname><forename>Wolfgang</forename></persName>
               <occupation>GD Siemens Österreich</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__125291">
               <persName type="label">Martin, A</persName>
               <persName><surname>Martin</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Sekr. Büro Staribacher</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__117023">
               <persName type="label">Pein, Georg</persName>
               <persName><surname>Pein</surname><forename>Georg</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__114658">
               <persName type="label">Kahane, Karl</persName>
               <persName><surname>Kahane</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation>Unternehmer</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__126728">
               <persName type="label">Weninger, Franz</persName>
               <persName><surname>Weninger</surname><forename>Franz</forename></persName>
               <occupation>Girozentrale</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__107956">
               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
               <persName><surname>Satzinger</surname><forename>Heinz</forename></persName>
               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__126727">
               <persName type="label">Mitringer, Christian</persName>
               <persName><surname>Mitringer</surname><forename>Christian</forename></persName>
               <occupation>GF Evidenzbüro öst. Zuckerfabriken Ges.m.b.H.</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__108746">
               <persName type="label">Haffner, Konrad</persName>
               <persName><surname>Haffner</surname><forename>Konrad</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__111718">
               <persName type="label">Skene, Richard</persName>
               <persName><surname>Skene</surname><forename>Richard</forename></persName>
               <occupation>Obmann öst. Zuckerverband</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97426">
               <persName type="label">Fälbl, Maximilian</persName>
               <persName><surname>Fälbl</surname><forename>Maximilian</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__126569">
               <persName type="label">Abdel-Meguid, Abdel-Razzak</persName>
               <persName><surname>Abdel-Meguid</surname><forename>Abdel-Razzak</forename></persName>
               <occupation>ägypt. Vize-MP</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__126729">
               <persName type="label">Saki, A</persName>
               <persName><surname>Saki</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Vertr. VÖEST; Falschschreibung? ident mit Zaky, A?</occupation>
               </person>
            </listPerson></back></text>
</TEI>