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            <title type="main">Dienstag, der 30. Oktober 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
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                  <idno type="signature">Band50_1979-10-30</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_02">Vor der Ministerratssitzung habe ich mit Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__112992">Löschnak</rs><lb/>
wegen der Chauffeure gesprochen, er steht auf dem Standpunkt, dort<lb/>
wo der Minister auf einem Wagen zwei Chauffeure hat, soll dies<lb/>
auch für die Staatssekretäre gelten. Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> hat mich<lb/>
vorübergehend ersucht, den neu aufgenommenen Chauffeur vorüber<lb break="no"/>gehend Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__111408">Eypeltauer</rs> zur Verfügung zu stellen, weil diese<lb/>
den ursprünglich von der BAWAG zu übernehmenden nicht will<lb/>
bis eine endgültige Lösung gefunden ist, wird Koll. <rs type="person" ref="#per__134161">Paul</rs> mit Frau<lb/>
Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs> fahren. Ich habe <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> deutlich darauf<lb/>
aufmerksam gemacht, dass jede Lösung von mir akzeptiert wird,<lb/>
die aber unbedingt im Einvernehmen mit den Kollegen und den<lb/>
entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen für Chauffeure getroffen<lb/>
werden muss.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Wenn <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs>, wie erwartet, den Chauffeur<lb/>
viel braucht, muss ein weiterer aufgenommen werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_04">Aussenminister <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> habe ich auf das Schreiben des Aussenamtes<lb/>
bezüglich der Leitschienenexporte VÖEST-Alpine in die Schweiz<lb/>
hingewiesen. Dort wird ebenfalls von mir erwartet, dass ich bei<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs> interveniere. <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> steht nach wie vor auf dem Stand<lb break="no"/>punkt, dass in dieser Angelegenheit in der Schweiz ein Gerichts<lb break="no"/>verfahren läuft, weshalb eine Intervention äusserst vorsichtig<lb/>
durchgeführt werden muss. Ich werde deshalb nicht telefonisch<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__111708">Honegger</rs>, sondern schriftlich intervenieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte entsprechendes Schreiben auch mit Einver<lb break="no"/>nehmen Ges. <rs type="person" ref="#per__124062">Winter</rs>, Aussenamt, entwerfen lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_06">In der Ministerratsvorbesprechung hat <rs type="person" ref="#per__97442">Firnberg</rs> angefragt, ob<lb/>
die Regierung Bedenken hätte, wenn jetzt die Universitätsklinik,<lb/>
Prof. <rs type="person" ref="#per__151019">Fritsch</rs>, ein Ärzteteam nach Iran schicken möchte, um gegen<lb/>
die in der Revolution vorgekommenen Verstümmelungen gegebenenfalls<lb/>
Plastik-Operationen vorzunehmen. Deutsche Chirurgen sollen hier<lb/>
bereits am Werk sein. Es wird festgehalten, dass die Ärzte dies<lb/>
auf eigenes Risiko machen müssen, weil Österreich keine Garantie<lb/>
für Staatsbürger im Iran derzeit übernehmen kann, die Aktion wird<lb/>
in Kontakt mit der österr. Botschaft in Teheran gestartet. Ich<lb/>
verweise darauf, dass die Fa. Porr AG jetzt ihre österr. Arbeiter<lb/>
<pb n="50-1155" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band50/50_1979-10-30_1155.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>alle zurückgezogen hat, weil ausserhalb <add>[von]</add> Teheran überhaupt<lb/>
keinerlei Gewähr der Sicherheit gegeben ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_07"><rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> hat wegen der Indexproblematik und der zu erwartenden<lb/>
Preissteigerungen am 1. Jänner mit Stadtrat <rs type="person" ref="#per__109290">Mayr</rs> gesprochen, ob<lb/>
dieser bereit ist, vielleicht die Strassenbahntariferhöhung nicht<lb/>
mit 1. Jänner, sondern mit 1. Juli in Kraft treten zu lassen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> schlägt vor, wir sollten eine Art Stabilisierungs<lb break="no"/>programm entwerfen. Ein Paket aller Preiserhöhungen soll jetzt<lb/>
einmal festgestellt werden, damit Verschiebungen der Preiserhöhungen<lb/>
mit 1. Jänner erfolgen können. Ich erkläre sofort, Milch muss mit<lb/>
1. Dezember in Kraft treten, denn die finanziellen Mitteln<lb/>
für den Milchwirtschaftsfonds resp. Landwirtschaftsministerium<lb/>
laufen mit November aus, bei den Elektrizitätspreisen wurde<lb/>
Elektrizitätsversorgungsunternehmungen der 1. Jänner, nachdem<lb/>
sie ein Stillhalteabkommen für 1978 und 1979 abgeschlossen haben,<lb/>
zugesagt. Alle anderen Preiserhöhungen wie Benzin, Heizöl, Gas<lb/>
könnte man vielleicht schieben. Wir einigen uns darauf, dass das<lb/>
Handelsministerium sofort eine Aufstellung macht über die zu er<lb break="no"/>wartenden Verteuerungen und die entsprechenden Auswirkungen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: <rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs> und <rs type="person" ref="#per__112011">Kurzel</rs> arbeiten bereits daran.<lb/>
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eingeführt wird und damit ein weiterer Punkt des Energieprogramms<lb/>
erfüllt wird. Er schlägt vor, dass in spätestens zwei Wochen<lb/>
der Beamtenkreis und die EVA-Vertreter neuerdings zusammentreten<lb/>
sollten, um die bisherigen Punkte, die schon erfüllt sind, zu<lb/>
bestätigen und die neuen, die auf Grund des Terminplanes zu<lb/>
erfüllen sind, herauszustreichen. Er schlägt überhaupt vor, wir<lb/>
sollten so schnell wie möglich, im Parlament eine Diskussion über<lb/>
einen Energiebericht, den ich vorzulegen hätte, abwickeln. Ich<lb/>
erkläre, dass ich auf Grund der NR-Beschlüsse sowieso verpflich<lb break="no"/>tet bin, jährlich einen Energiebericht vorzulegen und dass ich<lb/>
mich mit Klubobmann <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> ins Einvernehmen setzen werde, den<lb/>
womöglich Anfang des Jahres bereits ins Haus zu bringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte kläre, wie schnell bei uns ein solcher<lb/>
Bericht abgefasst werden kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_11"><rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> stellt bei den Staatsbürgerversammlungen fest, dass<lb/>
die Bevölkerung bereits jetzt die energiesparenden Massnahmen<lb/>
von der Steuer absetzen will. Da das Gesetz aber erst mit<lb/>
1. Jänner nächsten Jahres in Kraft tritt, ich empfehle in diesem<lb/>
Fall, man soll die Rechnung im nächsten Jahr ausstellen lassen,<lb/>
dann besteht von Seiten des Finanzamtes sicherlich, da es sich ja<lb/>
nur um 10.000 S für den einzelnen handelt, kaum eine Über<lb break="no"/>prüfungsmöglichkeit. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> bestätigte, dass es auf Grund der<lb/>
jetzigen Gesetzeslage auch keine andere Möglichkeit gäbe, als –<lb/>
und darüber sind wir uns schon alles klar – diesen Schwindel.<lb/>
Rückwirkend will <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> resp. mit heurigem Jahr beginnend<lb/>
keinesfalls ein Gesetz im Parlament machen.<lb/>
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dann über die Verkehrsenquete zum Energiesparen. Sowohl Prof. <rs type="person" ref="#per__114484">Lenz</rs><lb/>
als ein zweiter haben dort dezidiert erklärt, dass jedes benzin<lb break="no"/>sparende Gerät, das jetzt von der EVA so angeboten wird, müsste<lb/>
aus Sicherheitsgründen, aber noch viel mehr, weil sie wirkungslos<lb/>
sind, auf das entschiedenste abgelehnt werden. Die ÖBB wird den<lb/>
Sommerfahrplan erst im Mai in Kraft setzen, gleichzeitig aber<lb/>
würde mit 6. April die Sommerzeit eingeführt. <rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> wird klären,<lb/>
ob man beides nicht gemeinsam, eben am 6. April, in Kraft setzen<lb/>
könnte. Auch bei der AUA gibt es entsprechende Schwierigkeiten.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> wird bis 5. November alle zu einer kurzen Stellung<lb break="no"/>nahme auffordern, insbesondere die, die sich gegen eine Sommer<lb break="no"/>zeit ausgesprochen haben. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> ersucht <rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> dann im<lb/>
Foyer mit der Presse dieses Verkehrskonzept zu erörtern, was<lb/>
nicht geschieht. In der Ministerratssitzung wird dann die Inve<lb break="no"/>stitionszuschussförderung für die ledererzeugende und -verarbeitende<lb/>
Industrie beschlossen und <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> ersucht auch mich, beim<lb/>
Pressefoyer anwesend zu sein. Dort allerdings wird über alles<lb/>
vor allem aber über die Preissituation diskutiert und ganz<lb/>
zum Schlusshänge ich erst diese neue Aktion an, die dort überhaupt<lb/>
niemanden mehr interessiert.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_13">Bei der Sektionsleitersitzung stelle ich <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs>, die übrigens<lb/>
glaube ich alle kennen, vor und ich habe den Eindruck, sie hat<lb/>
wirklich auch sozusagen in höchsten Beamtengremien sofort alle<lb/>
für sich gewonnen. In der Personalpolitik wird festgestellt,<lb/>
dass wir den Buchhaltungsvorstand jetzt ausschreiben müssen,<lb/>
und ebenfalls die Presseabteilung ausgeschrieben wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_14">Kollegin <rs type="person" ref="#per__118311">Keller</rs> geht zum Verfassungsgerichtshof, Koll. <rs type="person" ref="#per__114460">Luchinetti</rs><lb/>
als Sekretärin von <rs type="person" ref="#per__123215">Fast</rs> in Sozialministerium. Dr. <rs type="person" ref="#per__127783">Hein</rs> vom Pa<lb break="no"/>tentamt wird jetzt endlich freigegeben und kommt zur Energie<lb break="no"/>sektion, wo er hinwollte und wo Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> ihn dringendst<lb/>
benötigt. Dr. <rs type="person" ref="#per__151023">Sass</rs>, eine Intervention von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, kann mit<lb/>
1. November bereits im Patentamt beginnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_15">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte sofort Brief für <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> fertig<lb break="no"/>machen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_16">Einmütig wird festgestellt, dass die letzten Abgänge von<lb/>
unserem Ministerium Dr. <rs type="person" ref="#per__145883">Kothbauer</rs> <add>[evtl. Falschidentifikation, Anm.]</add>, Dr. <rs type="person" ref="#per__113102">Hollerleitner</rs>, Dr.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__151024">Hohenberg</rs>, Dr. <rs type="person" ref="#per__149171">Matzka</rs> ausschliesslich deshalb weggegangen sind,<lb/>
nicht weil sie in ihren neuen Tätigkeiten mehr verdienten,<lb/>
sondern weil sie immer wieder feststellen mussten, sie wurden<lb/>
nicht ihren Kenntnissen, Wünschen und Fähigkeiten entsprechend<lb/>
eingesetzt. Es ist nicht zu glauben, dass nach 10-jähriger<lb/>
Tätigkeit es auch mir nicht geglückt ist, diese scheußliche<lb/>
Beamtenhierarchie insofern zu durchbrechen, als aktive junge<lb/>
Leute so eingesetzt werden, dass ihnen die Arbeit Spass<lb/>
macht. In dieser Beziehung muss ich bekennen, bin ich eigentlich<lb/>
gescheitert. Als junge neue Kraft wird Dr. <rs type="person" ref="#per__116424">Kaltenbrunner</rs> <add>[evtl. Falschidentifikation, Anm.]</add> ver<lb break="no"/>sucht für das Ministerium zu gewinnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_17">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Hoffentlich machen wir nicht denselben<lb/>
Fehler wie bei den abgegangenen Kollegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_18">Die Inlandsreisen wurden mit 112 % tangentenmässig überzogen,<lb/>
60.000 S sind für die letzten 2 Monate noch hier, die Auslands<lb break="no"/>reisen sind mit 757.000 S reichlichst dotiert. Bei den Über<lb break="no"/>stunden wurden die Tangente mit 82 % von der Zentralstelle mit<lb/>
81 % und von den Bergbehörden sogar mit 62 % wesentlich unter<lb break="no"/>schritten. Nur das Patentamt ist mit 85,4 höher, Präs. <rs type="person" ref="#per__97688">Leberl</rs><lb/>
erklärt, dass er dies leicht bis Jahresende einsparen kann.<lb/>
Die Repräsentationskosten wurden mit 366.600 S nur zu<lb/>
153.000 S ausgenützt, bis Jahresende stehen uns 286.000 S<lb/>
zur Verfügung. Die Idee, jetzt wieder Bücher anzukaufen, wird<lb/>
von mir ganz entschieden abgelehnt. Da wir die Repräsentations<lb break="no"/>spesen schon allein, um nicht wieder als das sparsamste<lb/>
Ministerium bei den Rechnungshofberichten und Abschlüssen<lb/>
dazustehen, ausgegeben werden sollen, wird es darum gehen,<lb/>
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Dies gilt insbesondere für ihre Aktivitäten, die sie jetzt<lb/>
bei der Pressebetreuung entfalten wird und muss.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_19">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109808">ALBRECHT</rs>: Bitte lass Dir so schnell wie möglich<lb/>
etwas einfallen, damit wir nicht wieder am Jahresende grössere<lb/>
Ausgaben tätigen müssen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_20">Da eine Untersuchung für die Bergbehörden 7,5 Mio. S kostet,<lb/>
ist jetzt für Studien-Aufwendungen keine Budgetpost mehr frei.<lb/>
Das Wirtschaftsmuseum bekommt aber noch 150.000 S. Darüber<lb/>
hinaus ist für die IFES- und Fessel-Energieuntersuchung noch<lb/>
1,3 Mill. zu bezahlen. Wir kommen überein, dass versucht wird,<lb/>
das Finanzministerium zu diesen 1,3 Mill. entsprechende Zu<lb break="no"/>schüsse gibt, in diesem Fall würden wir dann den Empfang für<lb/>
die Wirtschaftsprüfer, der für das Handelsministerium 60.000 S<lb/>
kostet und vom Finanzminister jedesmal veranstaltet wird,<lb/>
aus Repräsentationskosten übernehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_21">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte verhandle sofort mit dem Büro<lb/>
des Finanzministers.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_22">Am 8.11.1979 kommt die OECD zur Österreich-Prüfung, ich<lb/>
selbst werde ein bisschen später die Kollegen begrüssen, <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs><lb/>
wird sie auf alle Fälle in meinem Büro empfangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_23">Die zu erwartenden Gemischten Kommission und Besuche ausl.<lb/>
Aussenhandelsminister wird eine Gelegenheit geben, <rs type="person" ref="#per__109808">Albrecht</rs><lb/>
gleich allen nicht nur vorzustellen, sondern auch in die Ver<lb break="no"/>handlungen einzuschalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_24">Bezüglich der Vidierung hat Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> mit Handelskammer-<lb/>
Aussenhandelsabteilungsleiter <rs type="person" ref="#per__97474">Gleissner</rs> gesprochen, dass jetzt<lb/>
weitere 50 Positionen gestrichen werden können. Da in diesen<lb/>
Fällen ganz selten eine Vidierung überhaupt mangels Einfuhren<lb/>
durchgeführt wird, ist <rs type="person" ref="#per__97474">Gleissner</rs> damit einverstanden. Bezüglich<lb/>
der Verordnung über Strumpfhosen, welche jetzt am 31.10.<lb/>
ausläuft, will die Handelskammer eine Verlängerung, dieser<lb/>
Brief ist aber nach Meinung Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__108322">Meisls</rs>, und er hat dies<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__97474">Gleissner</rs> besprochen, eine Alibihandlung der Handelskammer.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_25">Dort ist die Textilindustrie für eine unbedingte Verlängerung,<lb/>
der Handel lehnt dies ganz entschieden ab. Da man den EG<lb/>
bereits mitgeteilt hat, dass sie auslaufen wird, wurde vereinbart,<lb/>
dass das Finanzministerium weiter Meldungen erstatten wird, ohne<lb/>
dass es eben diese Verordnung gibt und damit der Markt genau beob<lb break="no"/>achtet werden kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_26">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte nächste Jour fixe HK Unterlagen<lb/>
mitgeben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_27">Die Chinesen verlangen jetzt die Präferenzzölle für Entwicklungs<lb break="no"/>länder, u.a., was für sie von Bedeutung ist, 35 % Zollreduktion<lb/>
für die Textil- und Bekleidungsimporte, die Handelskammer ist damit<lb/>
einverstanden, das Finanzministerium erklärt sich nun bereit,<lb/>
dass es eine verbale Erklärung des chinesischen Botschafters<lb/>
als befriedigend für die Anwendung der Entwicklungsländerzölle<lb/>
genügt. Früher musste das Land eine entsprechendes schriftliche<lb/>
Verbalnote senden. Dieser Umschwung im Finanzministerium über<lb break="no"/>rascht mich sehr.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_28"><rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> schlägt vor, wir sollten den AH-Beirat um den ÖGB und<lb/>
die Industriellenvereinigung vergrössern. Die Industriellenver<lb break="no"/>einigung würde dann bei vielen Geschäften eine konträre Stellung<lb break="no"/>nahme der Handelskammer abgeben und die Manövrierfähigkeit des<lb/>
Aussenhandelsbeirates, resp. die Entscheidung des Handelsministerium<lb/>
erleichtern. Im Prinzip bin ich für diese Erweiterung, weil<lb/>
letzten Endes auch der ÖGB wirklich vertreten sein soll, ich möchte<lb/>
aber nicht eine Novelle nur mit diesem Punkt vorschlagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_29">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Nächste Jour fixe AK/ÖGB setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_30">Das Programm 1980 der Industrie sieht eine verstärkte Interven<lb break="no"/>tion der Regierungsmitglieder für Aussenhandelsaktivitäten vor.<lb/>
Ansonsten ist die Industriellenvereinigung aber genau gegen Inter<lb break="no"/>ventionen und Aktivitäten der Regierung, wie <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> richtig fest<lb break="no"/>stellt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_31">Die Bürges hat Aufsichtsratssitzung und <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> berichtet<lb/>
über die Absicht, das Kapital von 60 Mio aufzustocken.Am Abend<lb/>
teilt er mir mit, dass Finanzministeriumsvertreter <rs type="person" ref="#per__126963">Roch</rs> 12 Mio. S<lb/>
sogar dafür vorgeschlagen hat. Da jedes Mitglied einen Ersatzmann<lb/>
haben soll, wird nicht <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> und <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> jetzt von <rs type="person" ref="#per__130193">Prodinger</rs><lb/>
allein vertreten, sondern für <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> wird versucht werden Dr. <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs><lb/>
als Ersatzmann zu nominieren. In der Aufsichtsratssitzung<lb/>
gelingt es auch, die Frage der Formulare und der Handelskammer<lb break="no"/>verständigung einvernehmlich zu lösen. <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> hat hier einen<lb/>
guten Erfolg erzielt. Der Haftungsrahmen ist von 1,7 Mia. 1977<lb/>
jetzt bis 1.7. bereits auf 2,7 Mia. angewachsen, die Grenze liegt<lb/>
bei 3,4 Mia., durch das Treuhandgut ERP ca. 120 Mio., kann bei<lb/>
einem Deckungsverhältnis 1:15, welches allerdings jederzeit auf<lb/>
1:20 und mehr erhöht werden könnte, bezüglich der Haftungen die<lb/>
Bürges alle ihre Verpflichtungen in Hinkunft erfüllen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Ich habe <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> fürs nächste Jour fixe<lb/>
HK um eine Stichzettel-Unterlage ersucht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_33">Die Arbeitsgemeinschaft für Patentförderung hat ihr Budget mit<lb/>
800.000 S ziemlich ausgelastet. <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> <add><rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs></add> meint aber, es könnte<lb/>
eine Anhebung wie bei der Bürges von 2 auf 4 Mill. für die<lb/>
Bilanzsumme und von 8 auf 14 Mill. für den Umsatz in Erwägung<lb/>
gestellt werden. Der Vorstand sollte am 9. November diesbezügliche<lb/>
Entscheidungen treffen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_34">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte Details für mich verlangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_35">Bezüglich Finanzausgleich Fremdenverkehr vereinbaren wir mit <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>,<lb/>
dass weder <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> noch sonst irgendein Beamter, der die eminent<lb/>
politische Entscheidung, einem Land etwas wegzunehmen und einem<lb/>
anderen Land etwas zu geben, auch dann, wenn es im FAG mit<lb/>
einer Kann-Bestimmung vorgesehen ist, nicht durchgeführt wird,<lb/>
solange nicht ich ausdrücklich dazu die Zustimmung gegeben habe.<lb/>
Die Aufstockung von 30 auf 50 Mio. S hätte sich dann so ausgewirkt,<lb/>
dass Wien Steiermark Oberösterreich und Kärnten weniger bekommen<lb/>
hätten. In diesen Ländern wäre die Hölle los gewesen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_36">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte auch in Hinkunft auf solche Probleme<lb/>
besonders achten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_37">Im Direktorium der ÖFVW wird der TO-Punkt Geschäftsführender<lb/>
Obmann nach dem Mai 1980 von der Tagesordnung abgesetzt. Bis<lb/>
zu dieser Zeit ist noch Syndikus <rs type="person" ref="#per__114586">Zedek</rs> aktiv und nachher<lb/>
lasse ich keinen Zweifel, dass ich diese Stelle wieder selbst<lb/>
ausüben werde. Man braucht aber derzeit noch niemanden von dieser<lb/>
Idee etwas zu berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_38">Die Staatliche Wirtschaftskommission Ingelen unter meinem<lb/>
Vorsitz bereinigt auch alle offenen Punkte wie Ausbildung der<lb/>
Lehrlinge, geschützte Personen und Verteilung des Härtefonds von<lb/>
500.000 S. Ich stelle mit Befriedigung fest, dass dann selbst<lb/>
die Gewerkschaftsvertreter, von den Betriebsräten ganz zu schwei<lb break="no"/>gen, von unserer Leistung beeindruckt sind und mir als Handels<lb break="no"/>minister dafür Dank und Anerkennung aussprechen. Dies gilt<lb/>
insbesondere auch von der Unternehmerseite.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_39">Die Fa. Küster, Seilzug, wird in Österreich eine Fabrik von<lb/>
150–200 Beschäftigten errichten. Dir. <rs type="person" ref="#per__123317">Matousek</rs>, VW, hat<lb/>
hier wieder ganze Arbeit geleistet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_40">Die alpinen Vereine unter Vorsitz des Präsidenten <rs type="person" ref="#per__122950">Habersohn</rs><lb/>
kommen um ihre Investitionsprogramm darzulegen, sie bräuchten<lb/>
680 Mio. S in den nächsten 5 Jahren. Überrascht und freudig begrüsse<lb/>
sie, dass wenigstens von 8 Mio. auf 15 Mio. der Zuschuss erhöht wur<lb break="no"/>de. Ich versichere ihnen auch, dass in den nächsten Jahren mit<lb/>
diesen 15 Mio zu rechnen ist, weil sie jetzt längerfristige<lb/>
Programme in Angriff nehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_41">Die GKT hat bei Aussenminister <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> interveniert, damit dieser<lb/>
bei dem amerikanischen Botschafter wegen Stornierung der Anreiche<lb break="no"/>rungsverträge mit USA eine Demarche unternimmt. Die GKT hat auch<lb/>
geschlafen. Vor nicht allzu langer Zeit war <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> in Amerika<lb/>
und hätte dies dort sofort erledigen können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_42">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Erkundige Dich, warum dies so spät<lb/>
erfolgt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_43">Dr. <rs type="person" ref="#per__116951">Schneider</rs>, CA, teilt mir mit, dass er mit <rs type="person" ref="#per__122965">Treichl</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97518">Haschek</rs> in China war und der Bank of China 500 Mill. $ Garantie<lb break="no"/>rahmen zugesagt hat. Damit sollen österr. Exporte finanziert<lb/>
und gleichzeitig auch Rohstoffbezüge insbesondere Wolfram für<lb/>
die Treibacher Chemischen Werke vorfinanziert werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_44">Angeblich wünschen die Chinesen einen neuen Handelsvertrag,<lb/>
da im alten über joint venture nichts steht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_45">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte sofort mit chinesischem Botschafter<lb/>
Verbindung darüber aufnehmen.<lb/>
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mit <rs type="person" ref="#per__117981">Rotar</rs> über die Errichtung der jug. Bank in Wien scheinbar<lb/>
allein verhandelt. Die CA hat 45–50 % jug. Geschäftsanteile<lb/>
und möchte diese durch die neue jug. Bank nicht verlieren. Der<lb break="no"/>zeit sitzt der Vertreter der Jug., <rs type="person" ref="#per__151025">Krpac</rs>, in der Brüll-&amp;-Kalmus-<lb/>
Bank, also einer CA-Tochter. Mit dem Direktor <add>[der]</add> Ljubljanska Banka<lb/>
<rs type="person" ref="#per__145297">Smole</rs> hält <rs type="person" ref="#per__116951">Schneider</rs> guten Kontakt, <rs type="person" ref="#per__122965">Treichl</rs> dürfte aber mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__145297">Smole</rs> Schwierigkeiten haben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_47">Im Präsidium auf der Landstrasse werden Einzelfälle besprochen,<lb/>
u.a. hat ein Mann behauptet, er hätte <rs type="person" ref="#per__97309">Adelpoller</rs> 37.000 S für<lb/>
eine Wohnung bezahlt, nur damit er vor seiner Frau, die Geldausgabe<lb/>
verheimlichen kann. Die Unterlagen haben sich alle als Fälschung<lb/>
herausgestellt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band50_1979-10-30_48">Beim Empfang der Z zum Weltspartag kann ich mit <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97676">Lachs</rs> die Frage der neuen Handelskammer-Umlage besprechen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97676">Lachs</rs> meint, 330 Mio. würde die Handelskammer bekommen, 250 Mio.<lb/>
braucht sie höchstens für die Abfertigung, es wäre deshalb<lb/>
ein Höchstgrenze von 500.000 S pro Firma einzuziehen. Diese<lb/>
500.000 S sind sicherlich zu wenig, im Prinzip aber vereinbare<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs>, dass unbedingt eine Höchstgrenze kommen muss,<lb/>
auch die Arbeiterkammer hat bei ihrer Umlage die Höchstgrenze<lb/>
als Krankenversicherungshöchstgrenze. <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> könnte sich<lb/>
1 Mio. S als Höchstgrenze vorstellen. Da der Klubobmann <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs><lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> stark kritisierte, dass er diesen Initiativantrag<lb/>
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hat, ohne dass der Klubvorstand dies vorher beschlossen hat, wird<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> und ich mit <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> über dieses Problem bei der nächsten<lb/>
NR-Sitzung ein diesbezügliches Gespräch führen.<lb/>
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            <head>Tagesordnung 17. Ministerratssitzung, 30.10.1979</head>
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            <head>hs. Notizen (TO Ministerratssitzung Rückseite)</head>
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               <persName><surname>Kaltenbrunner</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Buchhalterin Staribacher</occupation>
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               <persName type="label">Paul, A</persName>
               <persName><surname>Paul</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Chauffeur Sts. Albrecht</occupation>
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               <persName type="label">Winter, B</persName>
               <persName><surname>Winter</surname><forename>B</forename></persName>
               <occupation>Gesandter Außenamt</occupation>
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               <persName type="label">Leberl, Otto</persName>
               <persName><surname>Leberl</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>Präs. Patentamt</occupation>
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               <persName type="label">Wanke, Otto</persName>
               <persName><surname>Wanke</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>SChef HM</occupation>
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               <persName><surname>Rösch</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>Innenminister bis 1977, danach Verteidigungsminister</occupation>
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               <persName type="label">Honegger, Fritz</persName>
               <persName><surname>Honegger</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Schweizer BR</occupation>
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               <persName type="label">Adelpoller, Franz</persName>
               <persName><surname>Adelpoller</surname><forename>Franz</forename></persName>
               <occupation>SP Wien-Landstraße</occupation>
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               <occupation>HK, Syndikus Bundessektion Fremdenverkehr, ÖFVW</occupation>
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               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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               <persName type="label">Habersohn, Helmut</persName>
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               <occupation>Präs. Verb. alpiner Vereine</occupation>
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               <occupation>Mathematiker HM; Falschschreibung?</occupation>
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               <persName type="label">Frank, Wilhelm</persName>
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               <occupation>Dir. ÖCI/CA</occupation>
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               <persName type="label">Gleißner, Friedrich</persName>
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               <occupation>Leiter Abt. Handelspol./Außenhandel BWK</occupation>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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               <occupation>Staatssekretär/Verkehrsminister</occupation>
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               <occupation>Beamtin</occupation>
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               <occupation>Beamter HM</occupation>
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