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            <title type="main">Donnerstag, der  2. August 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_01">Donnerstag, 2. August 1979<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_02"><rs type="person" ref="#per__150423">Bagnah</rs>, Hochkommissar für Tourismus und Minister für in Staats<lb break="no"/>besitz<add>[befindliche]</add> und Staatsbeeinflussung unterliegenden Unternehmungen sowie<lb/>
auch für den Export von Agrarprodukten aus Togo zuständig, ist,<lb/>
von Österreich eingeladen, auch zu mir gekommen. Der in den Bezirks<lb break="no"/>zeitungen zuständige Redakteur für Fremdenverkehr <rs type="person" ref="#per__150424">Treml</rs> und der<lb/>
Reisebürobesitzer Allround Travel im dritten Bezirk, <rs type="person" ref="#per__150425">Manak</rs>, haben<lb/>
mit dem deutschen Vertreter für Togo Dr. <rs type="person" ref="#per__150426">Korsten</rs> aus München, die<lb break="no"/>ser beschäftigt 12 Angestellte, den Minister und seinen Berater<lb/>
für 2 Tage nach Wien gebracht. Anschliessend fliegt er nach Mün<lb break="no"/>chen. <rs type="person" ref="#per__150425">Manak</rs> möchte natürlich das recht viele Österreicher nach Togo<lb/>
fahren. Derzeit gibt es dort 1.000 Zimmer mit 2.000 Betten. Jetzt<lb/>
sollen 1.600 noch zusätzlich gebaut werden. 60.000 Ankünfte mit<lb/>
132.000 Nächtigungen ist der gesamte Fremdenverkehr. Ich habe mir<lb/>
die Prospekte angesehen und kann mir nicht vorstellen, dass wirk<lb break="no"/>lich viele Leute dort hinfahren werden. Österreich hat 72 und 74<lb/>
für 1,2 Mio. Schilling eine Studie auf Kosten der Entwicklungs<lb break="no"/>hilfe machen lassen, wo in einem Fremdenverkehrsgebiet und zwar<lb/>
ein schöner See entstehen sollte. Auf meine Frage, was aus dieser<lb/>
Studie wurde, kannte sie gar niemand mehr und der zuständige Mi<lb break="no"/>nister meinte dann, in diesem Gebiet gäbe es überhaupt keine Infra<lb break="no"/>struktur, nicht einmal Trinkwasser. Dies müsste man erst 20 km hin<lb break="no"/>leiten, sodass auf diesem Gebiet gar nichts geschieht. Wenn alle<lb/>
unsere Entwicklungshilfe so zweckmässig eingesetzt wird, dann kann<lb/>
ich mir die Effizienz ungefähr ausrechnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Lass klären, wieso es zu dieser Studie ge<lb break="no"/>kommen ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_04">Die Firma Musikland stellt Radiokassetten her und versucht einen<lb/>
zusätzlichen Verkaufsschlager. Sie möchte jetzt 500.000 bis 1 Mio.<lb/>
Stück von einer Musikkassette herausbringen, die Energiesparspots<lb/>
beinhaltet und wo der Umschlag auch irgendwie auf Energiesparen und<lb/>
gleichzeitig aber auch auf eine Firma hinweist. Ihnen schwebt vor,<lb/>
dass die Versicherungen dafür besonders gewonnen werden könnten.<lb/>
Normalerweise erzeugen sie 50.000 Stück solcher Kassetten pro<lb/>
Monat auf Agfa Band, also auf gute Qualität, aber nicht mit der<lb/>
Originalband oder den Originalsänger, der dieses Stück auf irgend<lb break="no"/><pb n="49-0880" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band49/49_1979-08-02_0880.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>einer international bedeutenden Platte oder Band aufgenommen<lb/>
hat. Ein solches Band kostet 149 Schilling, während die von<lb/>
Musikland herausgegebenen 39 bis 49 Schilling kostet. Sie<lb/>
sprechen also ein Publikum an, welches zwar den Schlager gerne<lb/>
will, aber eben nicht im Original. Wenn es ihnen gelänge, die Ver<lb break="no"/>sicherungen dafür zu gewinnen, dass diese bereit wären, das Musik<lb break="no"/>band, welches in der Massenauflage von 1 Mio. erscheinen soll, um<lb/>
16 Schilling das Stück zu kaufen und dann an die Autofahrer zu<lb/>
versenden, wäre dies natürlich das Geschäft ihres Lebens. Ich habe<lb/>
ihnen sofort gesagt, dass sie vom Handelsministerium keine fi<lb break="no"/>nanzielle Unterstützung erwarten können. Maximal bin ich bereit,<lb/>
wenn sie ein solches Schreiben benötigen, ihnen zu bestätigen,<lb/>
dass im Oktober ein Energiesparmonat stattfindet und dass<lb/>
eine, dem Autofahrer geschenkte Kassette mit Musikstücken, die ihm<lb/>
interessieren, unterbrochen durch Werbeeinschaltung mit Energie<lb break="no"/>sparslogans im Interesse des Energiesparprogrammes der Bundesre<lb break="no"/>gierung liegt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Fall sie sich an uns wenden, bitte vor<lb break="no"/>erst genaue Kalkulationen verlangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_06">Das Gespräch mit der Kärntner Mineralölhandels-Delegation ergab<lb/>
wie erwartet, dass sie über die schlechte Belieferung Kärntens<lb/>
grosse Klage führten. Sie gaben unumwunden zu, dass in Kärnten<lb/>
einige Verteiler finanziell so schlecht stehen oder in der Ver<lb break="no"/>gangenheit sogar schon sperren mussten, dass jetzt die öster<lb break="no"/>reichischen grossen Mineralölproduzenten ÖMV, aber auch Multis,<lb/>
nur sehr bedingt diese Firmen mit Recht beliefern oder über<lb break="no"/>haupt die Belieferung eingestellt haben. Worüber sich sich aber<lb/>
nur bitter beschwerten ist, dass die anderen dadurch nicht mehr<lb/>
bekommen, weshalb es automatisch zu einer Verknappung kommen muss.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> konnte ihnen nachweisen, dass die ARAL-Tankstellen in<lb/>
Kärnten, während Wien, Niederösterreich, Burgenland und Ober<lb break="no"/>österreich um 10% mehr angeliefert bekommen haben, diese um 74%<lb/>
mehr erhielten. Allerdings handelt es sich hier nur um ein Tank<lb break="no"/>stellennetz, wo jetzt natürlich fast überhaupt kein Umsatz fest<lb break="no"/>zustellen ist. Bezüglich der anderen Ölfirmen, die imstande wären,<lb/>
die stärke Nachfrage der Fremdenverkehrsbetriebe und der Gewerbe- und<lb/>
Wirtschaftsbetriebe zu befriedigen, ist nirgends festzustellen,<lb/>
<pb n="49-0881" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band49/49_1979-08-02_0881.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>dass eine stärkere Belieferung erfolgt ist. Die Delegation die<lb/>
annimmt, dass Kärnten 7,2% des Gesamtverbrauches hat, möchte des<lb break="no"/>halb als Überbrückungshilfe 1.000 Tonnen Heizöl extra leicht,<lb/>
Eine Rückfrage von <rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> bei GD-Stellvertreter <rs type="person" ref="#per__97429">Feichtinger</rs><lb/>
von der ÖMV, ergab, dass diese nicht daran denkt, diese Firmen,<lb/>
welche sonst bei ihnen fast nichts, oder nur einen Teil bezogen<lb/>
haben, jetzt stärker zu beliefern. Die Kärntner bekommen die lang<lb break="no"/>jährigen Verträge bis auf den letzten Liter ausgeliefert. Ihr Be<lb break="no"/>streben aber, jetzt von den Multis oder ÖMV mehr Öl zu bekommen,<lb/>
wird sicherlich nur schwer zu realisieren sein. Ich habe der<lb/>
Handelskammer nur zugesichert, dass bevor es in einer Bäckerei<lb/>
oder in einem Fremdenverkehrsbetrieb zum Zusammenbruch infolge<lb/>
von Ölmangel kommen sollte, müssten sie mich sofort verständigen,<lb/>
damit ich individuell dann versuche, zusätzlich Öl zu bekommen.<lb/>
Interessant für mich war, dass die Firmen unisono zugegeben haben,<lb/>
dass jetzt bei den Kleinstbeziehern von 600 Liter bis 1.000 Liter<lb/>
diese Kleinvorräte und Lager angefüllt sind. In der Vergangenheit<lb/>
war es gerade umgekehrt. Da hatten die grösseren Lagerbesitzer,<lb/>
Fremdenverkehrsbetriebe, Gewerbebetriebe usw. bis zu 40.000 Liter<lb/>
im Juli und im August meistens schon ihre Mengen gekauft, während<lb/>
die Kleinstlagerbesitzer erst beim ersten Schnee, so in der September-<lb/>
Hälfte plötzlich entdeckten, sie müssten auch ihre Lager füllen.<lb/>
Wenn diese Angaben für ganz Österreich gelten, dann hätte ich<lb/>
doch recht, dass gerade die Kleinstlagerbesitzer alles darangesetzt<lb/>
haben, so schnell als möglich, als es hiess, dass das Öl teurer<lb/>
wird und vor allem dass es es vielleicht nicht geben wird, ihre<lb/>
Lager angefüllt haben. Da es sich hier um eine grosse Masse handeln<lb/>
muss, erklärt sich, dass ein Grossteil der Mehrproduktion dort<lb/>
hingegangen ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> soll in einem Schreiben an die<lb/>
Landesregierung ersuchen, dass man auch diesen Tatbestand prüft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-08-02_08">Landesrat <rs type="person" ref="#per__114554">Rümmele</rs> und Direktor Gut kamen mit allen Konsortialpartnern<lb/>
von der Preussag, BEB, Wintershall, British Petrol Deutschland, um<lb/>
die weitere Vorgangsweise der Aufsuchung in Vorarlberg mit <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> und<lb/>
mir zu besprechen. MR <rs type="person" ref="#per__112191">Mayer</rs>, der zwar vormittags bei einer Vor<lb break="no"/>besprechung dabei war, erklärte, er hätte Nachmittag etwas anderes<lb/>
zu tun und liess <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> in dem Fall wirklich ganz allein die Verhand<lb break="no"/>lungen mit mir führen. Die Vorarlberger Erdöl- und Ferngas Ges.,<lb/>
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der Interimsvereinbarung bis Ende des Jahres noch nicht bestätigt.<lb/>
Dadurch ist eigentlich die Aufsuchungserlaubnis am 5. Mai 1979<lb/>
erloschen. Die Schwierigkeit der Bestätigung besteht darin, dass<lb/>
in einem Schreiben, das ich unterfertigte, verboten wird, die Er<lb break="no"/>gebnisse an Konsortialpartner weiterzugeben. Die VEF hat aber jetzt<lb/>
einen Konsortialbeteiligungsvertrag mit Jänner 1979 mit den ge<lb break="no"/>nannten Firmen eingegangen. Dies ist nicht zuletzt auch auf<lb/>
Vorschlag des Sektionschefs <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> geschehen, weil er mit Recht<lb/>
sagte, die finanziellen Aufwendungen bei Bohrungen werden so<lb/>
gross sein, dass es besser ist, wenn recht viele deutsche Partner<lb/>
sich daran beteiligen. Universitätsprof. <rs type="person" ref="#per__123207">Schmidt</rs><add>[evtl. Falschidentifikation, Anm.]</add> hat nun aber in<lb/>
seinem Gutachten festgestellt, dass das Aufsuchungsprogramm viel<lb/>
zu vage sei, andererseits aber hätte er sehr gerne die Seismik<lb break="no"/>ergebnisse von den Deutschen und von den Schweizern aus der Grenz<lb break="no"/>nähe als Gegenleistung für die österreichischen seismischen Unter<lb break="no"/>lagen bekommen. Deshalb auch dieser Hinweis, es dürfte die Seismik<lb/>
nicht weitergegeben werden. Dr. <rs type="person" ref="#per__150429">Weken</rs> von der Preussag AG Hannover,<lb/>
der neben anderen aus dem Urlaub extra nach Wien gekommen ist, er<lb break="no"/>klärte rundwegs, dass dies ganz unmöglich ist. Nirgends in der Welt<lb/>
wird ausser an Partnern die Seismik weitergegeben. Die Auswertung<lb/>
aus der Seismik dagegen wird selbstverständlich jedermann zur Ver<lb break="no"/>fügung gestellt. Die VEF müsste jetzt eine neue Seismik bis<lb/>
15.8. bestellen. Dieser Seismikauftrag kann aber nur gegeben werden<lb/>
wenn klargestellt ist, dass auch die Ergebnisse an die Partner<lb/>
weitergegeben werden kann. Ich sehe in der Tatsache, dass die<lb/>
Preussag auf alle Fälle die Unterlagen besitzt und die anderen<lb/>
deutschen Firmen sie nicht bekommen sollten, einen logischen<lb/>
Widerspruch. Abgesehen davon, dass niemand verhindern kann, wenn<lb/>
Preussag Hannover auch den anderen deutschen Firmen diese Unter<lb break="no"/>lagen illegal gibt, glaube ich auch, dass niemand Geld rein<lb break="no"/>steckt, wenn er dann sozusagen die Ergebnisse nicht nützen kann.<lb/>
Nachdem MR <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> nicht bereit war, mit den Deutschen jetzt gleich<lb/>
ein längerfristiges Programm zu verhandeln, hat er letzten Endes<lb/>
vorgeschlagen, wir sollten halt, wenn die VEF gegen diesen Passus<lb/>
der Interimsvereinbarung schriftlich protestiert, diesen Passus<lb/>
dann halt herausnehmen. Ich hätte an <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> seiner Stelle, da wir<lb/>
dies ja auf alle Fälle machen werden, jetzt gleich verlangt, dass<lb/>
die Deutschen entsprechende weitgehendere Verpflichtungen in Form<lb/>
einer Aktennotiz zumindestens ihm gegenüber bezüglich Aufsuchung,<lb/>
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verzichtet, er möchte den formal richtigen Weg, Einreichung, Bestä<lb break="no"/>tigung oder Nichtbestätigung, Gegenäusserung, wieder entsprechende<lb/>
Gegenäusserung usw. Formell hat er sicherlich recht, praktisch er<lb break="no"/>scheint mir diese Vorgangsweise gerade nicht zu sein. Die Deut<lb break="no"/>schen wären bereit gewesen, entsprechende Zugeständnisse jetzt über<lb/>
den Tisch auch sogar schriftlich zu fixieren und festzulegen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> hat aber scheinbar nicht die Möglichkeit mit seinen Experten,<lb/>
sei es MR <rs type="person" ref="#per__112191">Mayer</rs>, sei es Prof. <rs type="person" ref="#per__123207">Schmidt</rs> oder andere, unverzüglich<lb/>
zu formulieren, was sie wirklich wollen. Deshalb ist er einer<lb/>
solchen Diskussion und Verhandlung ganz entschieden ausgewichen.<lb/>
Ich kann mir vorstellen, dass wenn bei allen Bergbaubescheiden<lb/>
so kompliziert, formell sicherlich richtig, aber der Praxis weit<lb/>
entrückt verhandelt wird, dass der Unmut über die Oberste Berg<lb break="no"/>behörde konsequent zunimmt.<lb/>
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<choice><choice><sic>von seitens</sic><corr>von seiten; seitens</corr></choice></choice> des SChef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> und der Energiesektion Kritik an den<lb/>
Abschluss der 2x 400 Mio. cbm Nordseegas geübt wird. Jetzt hat <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs><lb/>
entdeckt, um wieviel besser Verträge gemacht werden könnten und<lb/>
dies auch in einem Schreiben festgehalten. <rs type="person" ref="#per__97429">Feichtinger</rs> hat gedroht,<lb/>
er wird jetzt, wenn er die Vorschläge <rs type="person" ref="#per__107937">Frank's</rs> gegenüber den deut<lb break="no"/>schen Lieferanten geltend machen würde, nur eines erreichen, dass<lb/>
das Gas nicht kommt und dann hätte das Energieministerium die Ver<lb break="no"/>antwortung dafür zu tragen. Dies ist natürlich auch wieder eine<lb/>
leere Drohung, denn die ÖMV ist todfroh, dass sie diese 2x 400 Mio.<lb/>
cbm bekommt. Nebenbei bemerkt ich auch. Nachher lässt sich überall<lb/>
und in jedem Fall immer nachweisen, dass man einen besseren Ver<lb break="no"/>trag hätte machen können. Die Frage ist – und bleibt nur – ob es<lb/>
möglich gewesen wäre ihn auch so durchzusetzen.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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