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            <title type="main">Dienstag, der 26. Juni 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <idno type="signature">Band49_1979-06-26</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_01">Dienstag, 26. Juni 1979<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_02">Direktor <rs type="person" ref="#per__146320">Gevay</rs>, Hotelbesitzer Weisses Rössl in Ybbs, der sich <rs type="person" ref="#per__140887">Aslan</rs>-Kur in Österreich einzuführen sehr bemüht hat, hat<lb/>
den österr. Konsul <rs type="person" ref="#per__150596">Morton</rs> aus Venezuela dafür gewonnen, das Schloss<lb/>
Zeillern zu kaufen. Dort soll ein Schlosshotel mit 150 bis 170<lb/>
Betten gleichzeitig auch mit der <rs type="person" ref="#per__140887">Aslan</rs>-Kur gestartet werden. Der<lb/>
kleinen Gemeinde, der das Schloss gehört, kommt der Kauf sehr gelegen.<lb/>
Auch vom Fremdenverkehrsstandpunkt wären wir an diesem Ausbau<lb/>
sehr interessiert. MR <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs>, mit dem ich nachher über den Fall ge<lb break="no"/>sprochen habe, wird für dieses Projekt die möglichen Kredite und<lb/>
Zinsenzuschüsse zusammenstellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Erkundige Dich vertraulich, was das Aussenamt<lb/>
über unseren Konsul weiss.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_04">In der Ministerratsvorbesprechung hat <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> mitgeteilt, dass<lb/>
EUMIG derzeit nicht bereit ist, die 60 Umschuler zu übernehmen.<lb/>
EUMIG hat grosse Schwierigkeiten mit dem Verkauf der Polaroid-Film<lb break="no"/>kameras. Die Amerikaner haben den Absatzmarkt falsch eingesetzt und<lb/>
nehmen daher nur einen Bruchteil der seinerzeit vereinbarten Mengen.<lb/>
EUMIG hat mit 1,8 Mia. Schilling Umsatz im vergangenen Jahr 300 Mio.<lb/>
Schilling Verlust gemacht. Komm.Rat <rs type="person" ref="#per__98035">Vockenhuber</rs> allerdings ver<lb break="no"/>steift sich mit Recht darauf, dass man ihm 70 Mio. Schilling zugesagt<lb/>
hat, die das Sozialministerium bis jetzt nicht bezahlt hat. <rs type="person" ref="#per__98063">Weissen<lb break="no"/>berg</rs> hat mir immer wieder erklärt, dass diese Zusage von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> von ihm so schwer zu erfüllen ist, weil sie in seine ge<lb break="no"/>setzlichen Möglichkeiten nicht hineinpasst. <rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs> meinte, er<lb/>
könnte die Umschulungskosten übernehmen und 15 Mio. Schilling Zinsen<lb break="no"/>zuschuss. Voraussetzung dafür wäre eine Beschäftigungsgarantie, die<lb/>
aber EUMIG nicht geben kann oder will. In einem Bescheid hat EUMIG<lb/>
36 Mio. Schilling bekommen. Damit kann er aber weder die Löhne, noch<lb/>
die Materialeinkäufe bezahlen. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> schlug ihm vor, man sollte<lb/>
15 Mio. Schilling vorziehen, die vielleicht nach den Richtlinien mög<lb break="no"/>lich sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> soll strengst vertraulich und<lb/>
vorsichtig recherchieren, wie die Situation bei EUMIG wirklich ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_06">General Motors hat jetzt bei <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> angefragt, ob und welche<lb/>
Förderung sie für eine Getriebefabrik bekommen können. Das Finanz<lb break="no"/>ministerium hat grösste Bedenken, diese seinerzeitige Motorferti<lb break="no"/>gungsförderung jetzt auch auf Getriebe auszudehnen. Deutlich sicht<lb break="no"/>bar gehen ihm die Mittel aus. Jetzt bereits ist die Förderung 1/3<lb/>
der gesamtindustriellen Investitionen. Dies kann ich mir zwar<lb/>
nicht vorstellen, aber richtig ist, dass die Ford- und General-Motors-<lb/>
Förderung irrsinnig hoch war und natürlich jetzt ein jeder glaubt,<lb/>
es geht so weiter. Zum Glück habe ich mich an diesen Projekten nie<lb/>
beteiligen müssen, weder in der Vorbereitung die <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
ja immer allein gemacht haben, noch in der Durchführung. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
sprach sich auch ganz entschieden dagegen aus, dass <rs type="person" ref="#per__110169">Nussbaumer</rs> in<lb/>
Zwettl oben eine neue Förderungsaktion gestartet hat, die nicht<lb/>
mit ihm abgesprochen war. Er erklärte rundwegs, dafür hätte er kein<lb/>
Geld.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_07">Landeshauptmann <rs type="person" ref="#per__98038">Wagner</rs> hat in einem Brief an <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> angeregt, es soll<lb/>
jetzt ein Staatsvertrag 15 A auch mit Kärnten geschlossen werde, der<lb/>
ähnlich anderen Bundesländern, insbesondere Wien, die Forderungen,<lb/>
die Kärnten an den Bund hat, genau festlegt. Für das Handelsministe<lb break="no"/>rium war drinnen das kalorische Kraftwerk in St. Andrä, welches die<lb/>
Kärntner unbedingt wünschen und die Prospektierung im Lavanttal für<lb/>
Kohlegewinnung. Ausserdem wurde der Fremdenverkehr erwähnt. Das<lb/>
wichtigste und offenste Problem ist aber die Südautobahn. Hier hat<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs> nur zugesagt, dass die Tauernbahnmittel, die jetzt frei werden,<lb/>
verstärkt für die Südautobahn herangezogen werden sollen. Staatsse<lb break="no"/>kretär <rs type="person" ref="#per__97614">Karl</rs> erinnerte daran, dass auch <rs type="person" ref="#per__112001">Ratzenböck</rs> einen Brief an<lb/>
den Bundeskanzler geschrieben hat, wo er ebenfalls einen 15 A Staats<lb break="no"/>vertrag möchte, insbesondere um den Nahverkehr Innkreis und Pyhrnau<lb break="no"/>tobahn dort zu regeln. Auf längere Sicht werden alle diese Projekte<lb/>
verwirklicht werden, denn wir können die Vollbeschäftigung nur dann<lb/>
halten, wenn wir auf Kredit, sprich schuldenmachend diese Infrastruk<lb break="no"/>tur weiter ausbauen. Die Landeshauptleute möchten jetzt nur durch die<lb break="no"/>se Staatsverträge in der Priorität weiter vorgereiht werden als<lb/>
dies vielleicht sonst der Fall ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_08"><rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> machte neuerdings darauf aufmerksam, dass bei den Budget<lb break="no"/>verhandlungen auf Beamtenebene die -Richtlinien unbedingt eingehalten<lb/>
werden müssen. Er behält sich ausschliesslich vor, dann bei den Mi<lb break="no"/>nistergesprächen entsprechende Zugeständnisse zu machen. Dies stimmt<lb/>
mit der Erfahrung überein, die wir für das 80er-Budget auch im<lb/>
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gäbe war, dass unsere Budgetabteilung <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> mit dem Finanz<lb break="no"/>ministerium – Handelsministeriumsverantwortlichen <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs> stets<lb/>
das Budget weitestgehend abgestimmt haben, hat diesmal <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
scheinbar <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs> ein solches Pouvoir nicht gegeben. Das Ergebnis wird<lb/>
also erst bei der Ministerbesprechung zu erzielen sein. <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> be<lb break="no"/>hauptet allerdings, <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs> wird es so vorbereiten, dass es überhaupt<lb/>
keine Schwierigkeiten machen wird. Mir persönlich passt dies nicht,<lb/>
denn dadurch ändern wir die 10 jährige Praxis. Bisher hatte ich in<lb/>
der ganzen Budgetverhandlung überhaupt nicht eingegriffen. Im ver<lb break="no"/>gangenen Jahr hatten wir bei der Ministeraussprache unter vier Augen<lb/>
überhaupt etwas anderes gesprochen als unsere Budgetansätze. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
wird die Mittel, die wir brauchen zur Verfügung stellen, denn letzten<lb/>
Endes waren es ja seine Vorschläge, die er meistens gar nicht mit mir<lb/>
abgestimmt hat, auf Erweiterung der verschiedensten Aktionen und Er<lb break="no"/>höhung der Grenzen. Ich wundere mich eigentlich sowieso Jahr für Jahr<lb/>
wie er noch ein Budget bei dieser miesen Situation zusammenbringt.<lb/>
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zur Eröffnung seines LKW-Werkes, Bauchi in Nigeria, einen<lb/>
Minister will. <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> oder <rs type="person" ref="#per__110169">Nussbaumer</rs> werden hinfahren, da ich dies<lb/>
ganz entschieden abgelehnt habe.<lb/>
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seiner Meinung nach keinen Konsens geben wird und dass daher die<lb/>
Regierung dieses Problem allein lösen und auch verantworten wird<lb/>
müssen. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> fragt wegen der Bauerndemonstration bezüglich des<lb/>
Schweinepreises. <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> meint, der Tiefpunkt ist überschritten. Jetzt<lb/>
im Sommer bei steigendem Fremdenverkehr wird es zu einer Entlastung<lb/>
kommen. 120.000 Stück sind allerdings eingelagert, die sicherlich<lb/>
nicht bis im Winter ausgelagert werden können. Bis jetzt haben die<lb/>
Aktionen 80 Mio. Schilling gekostet, 50 Mio. für die Einlagerung und<lb/>
30 Mio. für 40.000 Stück, die exportiert wurden. Die Produktion ist<lb/>
von 4 Mio. auf 4,5 Mio. Stück im Jahr gestiegen und damit wurde der<lb/>
Überschuss erzeugt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_11"><rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> berichtet, dass die Liegewiese im Burggarten, wenn sie von der<lb/>
Polizei nicht geräumt wird, in kürzester Zeit in eine Steppe ver<lb break="no"/>wandelt sei. Die 2.000 qm wiederherstellen kosten 1,5 Mio. Schilling.<lb/>
Bei einem gesamten Budget von 10 Mio. Schilling für die Bundesgärten<lb/>
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eine Liegewiese überhaupt nur ganz kurzfristig eine Wiese sein. Im<lb/>
Wienerwald besteht die Möglichkeit dass sich die Liegewiesen unter<lb/>
der Woche dann von der Strapaze am Samstag, Sonntag erholen. Wenn<lb/>
täglich im Burggarten gelagert wird, dann muss dies zu einer katastro<lb break="no"/>phalen Entwicklung führen. Dies gilt nicht nur für den Graszustand,<lb/>
sondern auch für die sonstigen dortigen Vorkommnisse. <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> berich<lb break="no"/>tet, dass er imstande ist, auf Grund der gesetzlichen Regelung 1951<lb/>
ein Parkbetretungsverbot die Rasen entsprechend zu räumen. Im Hin<lb break="no"/>blick auf die Vorkommnisse und dass letzten Endes dort auch normale,<lb/>
ältere Menschen Erholung suchen, wird beschlossen, dass ab sofort<lb/>
keine Lagerung mehr in städtischen oder Bundesgärten zugelassen wer<lb break="no"/>den sollen.<lb/>
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weggehen. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> beschwert sich bitter, dass der Bürgermeister<lb/>
von Heidenreichstein verhindert hat, dass diese Werkzeugmacher nach<lb/>
Waidhofen, ca. 14 km, gehen dürfen, um dort bei der Firma Ullmann einen<lb/>
neuen Arbeitsplatz zu finden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> soll recherchieren, was dort wirklich<lb/>
los ist, ob tatsächliche eine schriftliche Verpflichtungserklärung<lb/>
der Arbeiter dem Heidenreichsteiner Bürgermeister gegeben werden<lb/>
musste.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_14">Tabaksorten und auch Salz, mit ausgenommen Speisesalz, werden im<lb/>
Preis erhöht, wie <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> berichtet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_15"><rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> berichtet auch vom Kreditgipfel und meint, dass der Kapital<lb break="no"/>marktzins jetzt erhöht wurde und sich auch in Deutschland erhöht.<lb/>
Eine gewisse Entspannung in Österreich ist eingetreten, weil die DM<lb/>
aufwertet und der Österreichische Nationalbank-Schillingwechselkurs<lb/>
auch ein wenig steigt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_16"><rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> informiert den Ministerrat, dass er 100 Vietnamesen jetzt zu<lb break="no"/>sätzlich hereinlassen wird. <rs type="person" ref="#per__112992">Löschnak</rs> ersucht, dass die Präsidialisten<lb/>
nicht den österreichischen Produktivitätszentrum Arbeitsgemeinschaft<lb/>
beitreten sollen. Dies kostet 4.000 Schilling pro Sektionschef<lb/>
oder Abteilungsleiter und bringt nichts. <rs type="person" ref="#per__112992">Löschnak</rs> selbst wird all<lb/>
die Fragen, die dort in der Arbeitsgemeinschaft diskutiert werden, in<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_17">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Um was handelt es sich dabei?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_18">Das Bundeskanzleramt, <rs type="person" ref="#per__112992">Löschnak</rs>, wird ganz entschieden gegen Hitze<lb break="no"/>erleichterungen eintreten. Die Personalvertreter sprechen jetzt<lb/>
in jeden Ministerium vor und wollen eine entsprechende Ausdehnung.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112992">Löschnak</rs> sagt mit Recht, es gibt viele Bundesdienststellen, wie z.B.<lb/>
in den Betrieben, die unter wesentlich ungünstigeren Hitzebedingungen<lb/>
arbeiten müssen. Im Bundeskanzleramt und im Aussenamt wurden daher<lb/>
jedwede Hitzeferien und Erleichterungen entschieden abgelehnt. <rs type="person" ref="#per__97442">Firn<lb break="no"/>berg</rs> meint, bei ihr im Haus gibt es unter den Dächern, wie in Blei<lb break="no"/>kammern für Stenotypistinnen unzulängliche Arbeitsmöglichkeiten.<lb/>
Das Arbeitsinspektorat würde bei Besichtigung sofort den Betrieb<lb/>
dort verbieten. Bis zu 40 Grad und mehr herrschen in diesen Räumen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> schlägt vor, es sollte auf alle Fälle jetzt nicht weiter<lb/>
ausgedehnt werden und soweit Einzelfälle notwendig sind, müsste man<lb/>
es restriktiv handhaben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_19">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> soll mit <rs type="person" ref="#per__112992">Löschnak</rs> sich ins Einvernehmen<lb/>
setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_20">Bei der ÖROK, Österr. Raumordnungskonferenz, wurde routinemässig von<lb/>
den Stellvertretern die vorgelegten Berichte genehmigt. Es handelt<lb/>
sich dabei meistens nur um budgetäre Zuteilungen. Das ÖROK-Budget<lb/>
steigt von Jahr zu Jahr und ist jetzt bereit über 9 Mio. Schilling.<lb/>
Ich kann und will nicht beurteilen was dabei wirklich praktisch he<lb break="no"/>rauskommt. Die offenen Fragen bleiben nach wie vor offen, weil sich<lb/>
die Bundesländer meistens nicht einigen können. Dies gilt für den<lb/>
Donauhafenausbau genauso wie für das Flugfeld, welches zwischen Salz<lb break="no"/>burg und Oberösterreich errichtet werden soll. Landeshauptmann <rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs><lb/>
hat sich einleitend gleich bitter beschwert dass so wenig koordiniert<lb/>
wird und hat auf die <rs type="person" ref="#per__110169">Nussbaumer</rs>-Rede in Zwettl und die Ankündigung<lb/>
der neuen Aktion Bezug genommen. Ein anderes Problem war der Donau-<lb/>
Enns-Hafen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat 77 schon Niederösterreich und Oberösterreich<lb/>
und Wien versprochen, eine Länderbesprechung abzuhalten. Bis jetzt<lb/>
ist nichts geschehen. <rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> erwähnte dann das Problem der Neben<lb break="no"/>bahnen. Die 44, die in Betriebs sind, kosten ihn 1,2 Mia. Schilling<lb/>
Investitionen und 1 Mia. Erhaltung. Manche Strecken wären schon vom<lb/>
betriebstechnischen Standpunkt bald stillzulegen. Er will aber solange<lb/>
keine Entscheidung treffen, solange nicht die ÖROK darüber entschie<lb break="no"/><pb n="49-0734" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band49/49_1979-06-26_0734.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>den hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_21">Anschliessend an die ÖROK hat dann Landesrat <rs type="person" ref="#per__114520">Trauner</rs> und Bürger<lb break="no"/>meister <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> mit mir wegen der Ringbrot-Werke in Linz ver<lb break="no"/>handelt. Das Land ist nicht bereit, auch nur 1 Mio. Schilling zu<lb/>
geben. Der Bürgermeister erklärt, er kann keineswegs die 50 oder<lb/>
60 Mio. Schilling, die Dr. <rs type="person" ref="#per__115021">Ehninger</rs> sich erwartet, für den Grund be<lb break="no"/>zahlen. Höchstens kämen 40 Mio. in Frage und die Umsiedlung und der<lb/>
neue Grund wird den Ringbrot wesentlich mehr kosten, als bis jetzt<lb/>
präliminiert ist. Ich habe <rs type="person" ref="#per__114520">Trauner</rs> und <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> vorgeschlagen,<lb/>
sie sollen mit Dr. <rs type="person" ref="#per__115021">Ehninger</rs> eine offene Aussprache führen, damit<lb/>
er nicht immer nach Wien kommt und sagt, im Land sei alles in Ordnung<lb/>
wenn das Sozialministerium die notwendigen Bundesmittel zur Verfügung<lb/>
stellt, die dieser weder hat, noch also geben will. Landesrat <rs type="person" ref="#per__114520">Trau<lb break="no"/>ner</rs> hat sich auch bitter beschwert, dass jetzt die Hemden<lb break="no"/>fabrik Vienna aus Oberösterreich weggeht. Dort 140 Arbeiter gekündigt<lb/>
werden, um nach Heidenreichstein zu übersiedeln, wo er durch die<lb/>
Niederösterreichische Grenzlandförderung mehr bekommt. Ich habe dies<lb/>
natürlich sofort Landeshauptmann <rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs> gesagt, der sich allerdings<lb/>
nicht äusserte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_22">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Was weiss die Industriesektion darüber.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_23">Landeshauptmann <rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs>, der Vorsitzende der DoKW, hat <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> mit<lb break="no"/>geteilt, dass sie gestern die Kapitalherabsetzung wegen Zwentendorf-<lb/>
Verlust durchführen mussten und darüber gar nicht glücklich sind.<lb/>
Mir gegenüber hat <rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs> dann so beiläufig die Bemerkung gemacht,<lb/>
sie müssen halt dafür sorgen, dass Zwentendorf schnell in Betrieb<lb/>
geht. Meine Gegenantwort war sofort, dies geht nur wenn die ÖVP mit<lb break="no"/>zieht und sicherlich nicht im nächsten Jahr.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_24">Im Energiesparministerkomitee wurde zuerst lang und breit von<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> über die Produktionsmöglichkeiten auf dem Elektrizitäts-,<lb/>
Kohle- und Gas- und Ölsektor gesprochen. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> möchte, dass die<lb/>
Elektrizitätswirtschaft das Ausbauprogramm wesentlich publicity<lb break="no"/>trächtiger präsentiert. Insbesondere aber möchte er, dass die<lb/>
Kleinkraftwerke sich stärker engagieren und entsprechende Ausbaupro<lb break="no"/>gramme vorlegen. Ich habe übernommen mit <rs type="person" ref="#per__97453">Fremuth</rs> darüber zu sprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_25">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte zu Gespräch einladen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_26">Neu für mich war, dass <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> eine Konzernierung der Elektrizi<lb break="no"/>tätswirtschaft ähnlich der verstaatlichten Holding wünscht. Dagegen<lb/>
habe ich grösste Bedenken, sie auch sofort gesagt, denn das bringt<lb/>
überhaupt nichts, ausser, dass die Verbund dann nicht mehr Treu<lb break="no"/>händer für die Eigentumsrechte des Bundes ist, sondern eben Aktien<lb break="no"/>halter wie die Verstaatlichte. Dies ganze mache eine Änderung des<lb/>
zweiten Verstaatlichungsgesetzes notwendig. Die vom Gewerkschafts<lb break="no"/>bund gewünschte Konzentration der Elektrizitätswirtschaft durch Auf<lb break="no"/>saugen der Landesgesellschaften halte ich für eine Utopie. Im Par<lb break="no"/>lament wäre niemals die 2/3-Mehrheit zu bekommen, ich bin überzeugt<lb/>
davon, dass nicht einmal parteiintern so etwas möglich ist, weil sich<lb/>
die sozialistischen Länder, Wien, Burgenland und Kärnten dagegen ganz<lb/>
entschieden aussprechen werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_27">Die Ersparungsvorschläge wurden dann letzten Endes doch im Einzelnen<lb/>
durchgegangen und festgelegt, welches Ministerium jetzt in der nächste<lb/>
Zeit etwas tun muss. Staatssekretär <rs type="person" ref="#per__112148">Schober</rs> hat für die Landwirtschaft<lb/>
entsprechende Vorschläge gemacht, dann aber gleich gemeint, durchführe<lb/>
müsste es das Handelsministerium. Genau dies habe ich ganz entschieden<lb/>
abgelehnt und erklärt, dass einzige, was wir jetzt momentan in Angriff<lb/>
haben ist der Alkoholzusatz von den drei Projektgruppen. <rs type="person" ref="#per__97442">Firnberg</rs><lb/>
selbst hat berichtet, welche bisherige Forschungsförderung sie schon<lb/>
geleistet hat. Ihr S.Chef <rs type="person" ref="#per__114127">Grimburg</rs> meinte, die Sonnenenergie und auch<lb/>
die Biomasse-Energieverwertung sei schon so weit ausgereift, dass man<lb/>
jetzt bereits in die Produktion gehen kann. Er forderte GD <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> von<lb/>
der ÖMV auf, dafür Mittel dem Forschungsministerium zur Verfügung<lb/>
zu stellen. Dieser erklärte natürlich sofort rundweg, das Geld, das<lb/>
er verdient, gibt schon die ÖMV selber aus.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_28">Für das Bio-Sprit-Verfahren für die Steiermark, welches jetzt nach<lb/>
<choice><choice><sic>Wilton</sic><corr>Wildon</corr></choice></choice> kommen sollte, wäre nach Vorschlag der EVA zu überlegen, ob<lb/>
dies nicht nach Voitsberg verlegt werden könnte, weil man dort aus<lb/>
Voitsberg III entsprechende Abwärme zur Verfügung hätte. Dies ist eine<lb/>
gute Idee. Weniger gut finde ich, dass man ernstlich glaubt, das<lb/>
Voitsberg-III-Projekt in die Nähe Graz zu verlegen, um die Abwärme in<lb/>
Graz nutzen zu können. Mit <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> habe ich vereinbart, wir werden<lb/>
sofort an die Landeshauptmänner und Stellvertreter sowie Bürgermeister<lb/>
und Stellvertreter eine diesbezügliche Anfrage wegen Fernheizungs<lb break="no"/>lösung richten. Das Ganze kommt aber auf alle Fälle zu spät, weil ja<lb/>
bereits die Maschinen und ganzen Anlagen ausgeschrieben sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_29">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte sofort wegen der Alkohol-Abwärme<lb/>
entsprechende Briefe schreiben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_30">Das Hauptproblem bei all diesen Sitzungen sehe ich darin, dass<lb/>
immer wieder mit neuen Projekten und Zahlen so rumgeworfen wird,<lb/>
dass ich mich nur immer wundern kann. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> erklärt glattwegs dann<lb/>
bei der Presse, durch Ölersatz bei der Elektrizitätswirtschaft könn<lb break="no"/>ten 7 % eingespart werden. Dies stimmt. Nur von der Gesamtsumme von<lb/>
7.5 %, 700.000 Tonnen, die jetzt gebraucht werden, ist dies dann nur<lb/>
ca. 1/2 %. Die Presse und das Fernsehen spricht dann immer von 7 %<lb/>
Öleinsparung durch die Elektrizitätswirtschaft. Die EVA selbst hat<lb/>
etliche Vorschläge gemacht, 600 MW in Westungarn, gleichzeitig mit<lb/>
Abwärmenützung für eine neue Industrie, Burgenland könnte überhaupt<lb/>
die Biomasse als Produktionsgrundlage ihrer Elektrizitätserzeugung<lb/>
gewinnen, nachdem die weder ein Wasserkraftwerk noch kalorisches<lb/>
Kraftwerk betreiben und ich weiss nicht, was noch alles für Ideen.<lb/>
Wie dies alles enden wird ist mir heute noch ein Rätsel.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_31">Der Bürgermeister <rs type="person" ref="#per__150635">Wessely</rs> von Mattersburg hat für seine Kläranlagen<lb/>
6 Mio. Schilling zurückzuzahlen und gehofft, ich könnte ihm dabei<lb/>
unterstützen. Der Fa. Felix Konservenfabrik musste er 1,3 Mio. Schil<lb break="no"/>ling Abwasserauflage vorschreiben. Auch dort habe ich keine Mög<lb break="no"/>lichkeit, irgendwelche Unterstützungen zu geben. Darüber war er<lb/>
sehr traurig, denn er ist sogar mit Volksanwalt <rs type="person" ref="#per__98066">Weisz</rs> gekommen, um<lb/>
stärker intervenieren zu können. Ich habe aber sofort mit Bauten<lb break="no"/>minister <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs> gesprochen, der allerdings keine Zeit hatte und sie<lb/>
alle an S.Chef <rs type="person" ref="#per__146027">Pertusini</rs> verwiesen hat. Dieser, bin ich überzeugt, wird<lb/>
sich alles genau anhören und <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs> dann berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Bitte bei nächsten Ministerrat mich er<lb break="no"/>innern.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band49_1979-06-26_33">Im Klub der Mandatare auf der Landstrasse berichtete ich über die<lb/>
aktuellen wirtschaftlichen und politischen Probleme. Abgesehen da<lb break="no"/>von, dass infolge der jetzt schon beginnenden Ferien nur mehr die<lb/>
Hälfte anwesend waren, herrschte auch eine ziemlich ruhige Diskus<lb break="no"/>sion. Im Mittelpunkt stand, was sonst als der Benzinpreis. Zum<lb/>
Schluss gratulierte man mir noch über den riesen Wahlerfolg bei der<lb/>
Wiener Konferenz, wo ich nur 6 Streichungen hatte. Ich versuchte<lb/>
den Genossen und Genossinnen klarzumachen, dass, wenn sich z.B. die<lb/>
Benzinversorgung verschlechtert und gerade dann irgendwo eine Wahl<lb/>
ist, ich garantiert mindestens dieselben Streichungen bekommen, wie<lb/>
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einen Seite ist Liesing verärgert, weil <rs type="person" ref="#per__116042">Suttner</rs> so im Stich gelas<lb break="no"/>sen wurde, auf der anderen Seite gibt es Bezirke, die <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> wieder<lb/>
vorwerfen, er hätte <rs type="person" ref="#per__116042">Suttner</rs> zum Landtagspräsidenten gemacht und dann<lb/>
nach drei Monaten wieder abberufen. Wie er es gemacht hat, in jedem<lb/>
Fall war es leider, für ihn gesehen aus, falsch und schlecht. Für<lb/>
<rs type="person" ref="#per__116042">Suttner</rs> war es nicht besser und ich kann bei Informationen, die ich<lb/>
mir über Liesing hole, immer wieder feststellen, dass sein Be<lb break="no"/>zirk absolut hinter ihm steht. Dies versuchte ich unseren Genossen<lb/>
klarzumachen, ohne ihnen eine konkrete bessere Lösung vorschlagen<lb/>
zu können.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 26.6.1979</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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            <head>Tagesordnung 3. Ministerratssitzung, 26.6.1979</head>
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