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            <title type="main">Montag, der 14. Mai 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
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                  <idno type="signature">Band48_1979-05-14</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_01">Montag, 14. Mai 1979<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_02">GD <rs type="person" ref="#per__97627">Kienzl</rs> fragt an, ob nicht Leute seines Vereines bei der<lb/>
Weiterentwicklung des österreichischen Fremdenverkehrs in die<lb/>
Fremdenverkehrs-ERP-Kommission entsendet werden könnten. Angeblich<lb/>
wird dort jetzt eine Neubesetzung vorgenommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Was ist daran wahr?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_04"><rs type="person" ref="#per__97627">Kienzl</rs> teilt mir mit, dass die Gesellschaft für Energiewesen<lb/>
die jetzt ihr erstes Bulletin herausgibt, auch mit ausdrücklicher<lb/>
Zustimmung <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky's</rs> ihre Tätigkeit fortsetzen soll.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_05">Beim Jour-fixe mit <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> komme ich daher auch<lb/>
sofort auf die schon letztes Mal mit <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> besprochene Frage,<lb/>
wer in der Handelskammer jetzt Energiesprecher werden soll, zu<lb/>
sprechen. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, der nur bis zum 1. Oktober noch General<lb break="no"/>sekretär ist, hat noch keinen personellen Vorschlag. Ich ver<lb break="no"/>lange, dass dies ein sehr starker Mann sein müsste, um gegen die,<lb/>
wie auch in Hinkunft erwarte, unseriöse Energiepolitik der ÖVP<lb/>
sich durchsetzen kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_06"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, geht, wie das nächste Präsidium beschliessen wird, mit<lb/>
1. Oktober in Pension. Ich schlage vor, die Überreichung des Or<lb break="no"/>dens an <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> in einem festlichen Rahmen, den ich als Handels<lb break="no"/>minister geben werde, zu vollziehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Im Juni für ein Mittagessen vorsehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_08">Die Handelskammer steht auf dem Standpunkt, dass Ungleichge<lb break="no"/>wicht in der Sozialpartnerschaft ist durch die 5 Initiativanträge<lb/>
Abfertigung, Lohngleichstellung, Frühwarnsystem, Arbeitsinspek<lb break="no"/>torat-Änderung, der letzte Vorschlag wurde allerdings vom Sozial<lb break="no"/>minister zurückgezogen<add>[wurde]</add>, vor Beendigung der letzten Legislatur<lb break="no"/>periode entstanden. Früher, behauptet <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, wurden alle diese<lb/>
Probleme im Rahmen der Sozialpartnerschaft diskutiert, bevor im<lb/>
Parlament entsprechende Vorschläge gemacht wurden. Ich fürchte,<lb/>
dass es hier keinen Konsens geben wird. Jeder Sozialminister,<lb/>
aber noch vielmehr jede Partei, wird gerade vor Wahlen bestrebt sein<lb/>
<pb n="48-0553" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-05-14_0553.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Punkte ihres Sozialprogrammes durchzubringen.Ein weiterer<lb/>
Punkt der Ungleichgewichtigkeit ist, dass angeblich der Finanz<lb break="no"/>minister mit den Gewerkschaften, insbesondere dem Steuersprecher<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111740">Dallinger</rs>, über Steuersenkung konkrete Verhandlungen führt, die<lb/>
Handelskammer dann höchstens im Rahmen des Begutachtungsverfahren<lb/>
oder der offiziellen Besprechungen ihre Meinung äussern kann,<lb/>
aber nicht zu den Verhandlungen zugezogen wird. Der dritte Punkt<lb/>
sei das jetzige System der wirtschaftspolitischen Aussprachen.<lb/>
Früher wurde dort angeblich – ich kann mich zwar daran nicht er<lb break="no"/>innern – konkrete Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern und der<lb/>
Regierung geführt. Bundeskanzler <rs type="person" ref="#per__97634">Klaus</rs> hat angeblich meine Vor<lb break="no"/>schläge dort, als Kammeramtsdirektor der Arbeiterkammer, immer<lb/>
berücksichtigt, während die Handelskammer dort gerade halt ihre<lb/>
Wünsche sagen kann und sonst aber schon gar nichts geschieht. Ich<lb/>
weiss nicht, ob <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> bereit ist, an dem System etwas zu ändern.<lb/>
Ich konnte den Beiden ja nicht sagen, dass es auch innerhalb der<lb/>
Regierung nicht die Diskussionen gibt, wie sie wahrscheinlich<lb/>
innerhalb der ÖVP-Regierung gang und gäbe waren. Bei uns erledigt<lb/>
doch in Wirklichkeit jeder in seiner Kompetenz die Probleme<lb/>
ohne sie allzu viel – ich für meine Person am allerwenigsten –<lb/>
innerhalb der Regierungsvorbesprechung zur Debatte zu stellen.<lb/>
Wie weit die einzelnen Minister <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> konsultieren, kann ich schwer<lb/>
feststellen. Das Regierungsprinzip besteht aber darin, dass wenn<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> glaubt ein Problem betreffe mehrere, insbesondere ihn,<lb/>
dann zieht er es Kraft seiner Koordinationsaufgabe an sich. Ob<lb/>
dieses System gut oder schlecht ist, will ich gar nicht beur<lb break="no"/>teilen. Erfolgreich ist es auf alle Fälle, wie die Wahlergebnisse<lb/>
zeigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_09"><rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> ist mit der Dienstpässeregelung, wie sie jetzt zwischen<lb/>
Handelsministerium und Handelskammer ausgehandelt wurde, einver<lb break="no"/>standen. Im grossen und ganzen meint er, dort wo die Handels<lb break="no"/>delegierten gewissermassen in der Botschaft einen entsprechenden<lb/>
Schutz brauchen, meistens sind sie ja in den Staatshandelsländern<lb/>
akkreditiert als Botschaftsteil, dort sollte man auch den Firmen<lb break="no"/>vertretern entsprechende Dienstpässe geben. Ich verweise sofort<lb/>
darauf, dass er jetzt das System einwandfrei und zur Zufrieden<lb break="no"/>heit beider Teile festgelegt wurde und äussere mich zu Einzelwün<lb break="no"/>sche oder Richtlinien überhaupt nicht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_10">Die Kärntner Handelskammer möchte zur 60 Jahre Volksabstimmung<lb/>
ein Sonderkontingent für Kommerzialräte. Die Wiener Kammer hat<lb/>
für 130 Jahre Bestehen jetzt beim Bundespräsidenten ein solches<lb/>
erwirkt. Ich habe gar keinen Grund mich dagegen auszusprechen,<lb/>
ganz im Gegenteil, ich bin mit jeder Vermehrung einverstanden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte lass zusammenstellen, was wir in den<lb/>
letzten 9 Jahren an Sonderkontingenten bei Sonderereignissen be<lb break="no"/>kommen haben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_12">Frau <rs type="person" ref="#per__127924">Schneider</rs> in Lech wird am 16. Juni 85 Jahre alt. Seit Feber<lb/>
läuft die Ordensauszeichnung. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> möchten gerne,<lb/>
dass sie in Gold erfolgt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte den Termin unbedingt beachten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_14"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ist sehr erbost, dass bei der BÜRGES jetzt aus formalrecht<lb break="no"/>lichen Gründen Kreditwesensgesetz, Datenschutz, die Information<lb/>
der Handelskammer in Hinkunft nicht mehr so erfolgen soll, resp.<lb/>
in den Mitteilungsblättern die Notwendigkeit der Verständigung<lb/>
nicht mehr aufgenommen wird. Er ist darüber sehr erbost, da wir<lb/>
dies jetzt nach den Wahlen besprechen, will er sogar einen Aus<lb break="no"/>fluss aus dem Wahlergebnis darin sehen. Ich erwidere sofort,<lb/>
dass mir Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> schon vor den Wahlen mitgeteilt<lb/>
hat, dass mit den Handelsfirmenleuten eine weitestgehende Eini<lb break="no"/>gung erzielt werden konnte, das aber den gesetzlichen Bedingungen<lb/>
Rechnung getragen werden muss.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_15">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Wenn <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> wieder kommt, sofort mit ihm<lb/>
eine Besprechung festsetzen.<lb/>
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Anträge des Textilgrossgewerbes in die Textilaktion zuzulassen.<lb/>
Ich erkläre, dass darüber keine Einigung möglich ist. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs><lb/>
gesteht mir, dass die Textilindustrie mit der Textilarbeiter<lb break="no"/>gewerkschaft eine einheitliche Stellungnahme hat. Genau diese werde<lb/>
ich auch in Zukunft berücksichtigen. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> droht für das Textil<lb break="no"/>gewerbe einen eigenen Antrag für eine eigene Aktion an das Handels<lb break="no"/>ministerium zu stellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_17">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs> UND <del>HAFFNER</del>: Was sagte die Textilarbeiterge<lb break="no"/>werkschaft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_18">Beim Journalistenfrühstück hat der TIWAG-Direktor <rs type="person" ref="#per__118709">Wagensonner</rs>,<lb/>
über die UCPTE als Energiethema referiert. Die 8 westeuropäi<lb break="no"/>schen Gründungsländer, Spanien, Portugal, Jugoslawien, Griechenland<lb/>
sind nur assoziiert, die nordischen Staaten haben ein eigenes Ver<lb break="no"/>bundsystem, haben 180.000 MW, Österreich davon 6.000 MW Netz<lb break="no"/>leistung, 1.000 TWh, Österreich 33 TWh. Im Winter 1979/80 werden<lb/>
1.000 MW aber bei Mittelwasser, bei Niedrigwasser sogar 2.000 MW<lb/>
fehlen. Überrascht hat mich nur, dass im COMECON 1.500 TWh, also<lb/>
mehr um 50% als in der UCPTE verbraucht wurden. Trotz dieser<lb/>
grossen Leistung ist das COMECON-Netz wesentlich schlechter,<lb/>
technisch und 50-Hertz-mässig einhalten ausgestattet. Dies hat<lb/>
insbesondere Dr. <rs type="person" ref="#per__146472">Hönigmann</rs> und <rs type="person" ref="#per__114385">Kasamas</rs> von der Verbundgesellschaft<lb/>
dann ergänzend mitgeteilt. Was den Verbrauch betrifft, habe ich<lb/>
dann nach dem obligatorischen Sparappell – nützen tut er gar nichts –<lb/>
die letzten Verbrauchsziffern bei Öl und Elektrizität bekanntge<lb break="no"/>geben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_19">Dr. <rs type="person" ref="#per__113824">Hönlinger</rs> von der BÜRGES berichtete über den gigantischen An<lb break="no"/>trag zu allen Aktionen. Kleingewerbeaktion 2 Mia. Schilling, Frem<lb break="no"/>denverkehrssonderkredit 1 Mia. Schilling, Gewerbestrukturverbes<lb break="no"/>serung 5 Mia. Schilling sind die Kreditvolumen, die wir heuer<lb/>
erwarten müssen. Auch die Existenzgründungsaktion hat 66% mehr<lb/>
Anträge und um 170% ein höheres Kreditvolumen. Dieses bedingt<lb/>
durch die Aufstockung auf 2 Mio. und 15% Prämie und vor allem<lb/>
auch durch Wegfall des Katalog. Hier war nicht zuletzt, weil<lb/>
das Finanzministerium diese Aktion besonders gefördert hat, all<lb/>
die Erhöhungen kommen nämlich von der Himmelpfortgasse, ein so<lb/>
gigantischer Anstieg zu erwarten. Ich habe bei dem Pressegespräch<lb/>
darauf verwiesen, dass wir jetzt nur durch ein Budgetüberschrei<lb break="no"/>tungsgesetz die notwendigen Mittel bekommen können. Mit den jetzi<lb break="no"/>gen Budgetansätzen könnte ich diese Explosion der BÜRGES-Anträge<lb/>
nicht abdecken.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_20">Über die Ölproduktpreisanträge, aber auch über die Elektrizitäts<lb break="no"/>preisanträge wurde ich dann, wie nicht anders zu erwarten gefragt,<lb/>
wie hoch und wann sie in Kraft treten werden. Für die Elektrizitäts<add>[-gesellschaften?, -preise?]</add><lb/>
erwiderte <rs type="person" ref="#per__146472">Hönigmann</rs> ist in den letzten Jahren im Durchschnitt der<lb/>
Tarif um 4% erhöht worden. Dass es in Hinkunft mehr sein wird, hat<lb/>
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Antwort und die Anträge der Ölfirmen werden jetzt genau geprüft.<lb/>
Gegen was ich mich nur dann ganz entschieden zur Wehr gesetzt<lb/>
habe war die Frage, diesmal sogar von dem AZ-Redakteur <rs type="person" ref="#per__130518">Dibold</rs>,<lb/>
ob ich ausschliessen kann, dass nächste Woche die Benzinpreise<lb/>
nicht erhöht werden. Dies konnte ich ruhigem Gewissens tun, habe<lb/>
aber sofort erklärt, dass dieses neckische Spiel jetzt aufhören<lb/>
muss. Eines Tages nämlich wird die Erhöhung kommen und wenn man<lb/>
mich vorher darüber ausquetscht, wird es an diesem Tag dann ein<lb/>
richtiggehendes Versorgungschaos geben, weil jeder Autofahrer<lb/>
schnell noch billigen Benzin tanken wird wollen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_21">Kritisch war auch die Frage, was ich zur Zollbegünstigung des<lb/>
Osthandels sage, die Sektionschef <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> verlangt hat und die<lb/>
Handelskammer jetzt auch erklärt, dies seit eh und je schon zu<lb/>
fordern. Die Handelskammer hat sich nämlich gegen die seiner<lb break="no"/>zeitigen Massnahmen, die das Finanzministerium zur Zahlungsbilanz<lb break="no"/>verbesserung getroffen hat, entschieden ausgesprochen. Die Frage<lb/>
musste kommen, ob ich mich gegen den Finanzminister durchsetzen<lb/>
werde. Ich erklärte, dass <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> diese Erklärung im Rahmen einer<lb/>
Diskussion abgegeben hatte, ohne mit mir vorher zu sprechen. Die<lb/>
Frage ist nicht, ob sich jemand gegen den Finanzminister durch<lb break="no"/>setzt, sondern ausschliesslich, ob das Massnahmenpaket erfolg<lb break="no"/>reich war, was ja allgemein zugegeben wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_22">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte mich bei der Sektionsleitersitzung<lb/>
auch diese Frage der Journalisten erinnern.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_23">Bei der Staatswappenüberreichung an die Firma Tally habe ich<lb/>
<choice><choice><sic>einbekannt</sic><corr>eingestanden; bekannt</corr></choice></choice>, dass ich seinerzeit, als Boters-Instrument<add>[?]</add> die Teil<lb break="no"/>computerfertigung in Österreich aufgenommen hat, kaum eine Chance<lb/>
gesehen habe, damit konkurrenzfähig zu sein. Boter-Instruments<add>[?]</add><lb/>
ist auch zugrunde gegangen, allerdings in Amerika und hätte bald<lb/>
die gesunde österreichische Firma mitgerissen. Der deutsche Mut<lb break="no"/>terkonzern Mannesmann hat die Firma Tally in Seattle gekauft,<lb/>
durch den Dollarverfall um 50 Mio., äusserst preiswert, und heute<lb/>
ist die österreichische Firma Boter<add>[?]</add> in Besitz von Tally. Wie mir<lb/>
der Geschäftsführer heuer mitteilte, sind sie sehr gut ausgelastet,<lb/>
werden heuer mindestens auf 150 Mitarbeiter kommen, ein Umsatz<lb break="no"/>plus von 40% mit 140 Mio. Schilling erreichen, 4 Mio. Schilling<lb/>
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fotoelektronischen Lochstreifenlesern und Nadeldruckern für<lb/>
500 Zeilen pro Minute eigene Entwicklung und Geräte weltweit<lb/>
verkaufen. Der Betriebsrat erzählte mir, dass tatsächlich 1.500<lb/>
Schilling pro Person und Monat Sozialleistung aufgewendet wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_24">Bei der Staatswappenüberreichung an das Kongresszentrum in der Hof<lb break="no"/>burg, wo von Dir. <rs type="person" ref="#per__113081">Stock</rs> insbesondere der Kaiserball 70, 500 Mio.<lb/>
Schilling Losung, 78, 4 Mio. Schilling besonders herausgestrichen<lb/>
wurde, konnte ich den Gag, k.u.k ist immer gut, kaiserlich-königlich<lb/>
bis <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, <rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschläger</rs> und sonst einige andere lustige Bemer<lb break="no"/>kungen zum Ärger der ÖVP-ler, die dort natürlich in Massen ver<lb break="no"/>treten waren, anbringen. Immerhin wurden 788 Kongresse vom<lb/>
Kongresszentrum, das 69 gegründet wurde, mit 682.000 Teilnehmern<lb/>
bis jetzt abgewickelt. <rs type="person" ref="#per__113081">Stock</rs>, aber auch der Fremdenverkehrsdirek<lb break="no"/>tor von Wien sind der Meinung, dass das beabsichtigte Kongress<lb break="no"/>zentrum bei der UNO-City eine Fehlplanung ist. Niemand wird dorthin<lb/>
wollen, alle Ausländer wollen im Zentrum bleiben. Ich frage mich nur,<lb/>
warum dann die Wiener seit Jahren dieses Kongresszentrum beim<lb/>
Donaupark planen und vorbereiten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_25">NR <rs type="person" ref="#per__112625">Keimel</rs>, der auch dort war, begrüsste mich sehr freundlich,<lb/>
und ich konnte mir nicht verkneifen, ihn an die Aussprache zwi<lb break="no"/>schen <rs type="person" ref="#per__112947">Engelmayer</rs> als Personalvertreter und ihm als zukünftigen<lb/>
Handelsminister zu erinnern. Er meinte, er hätte ja niemals mich<lb/>
attackiert, was auch teilweise stimmte, sondern dies immer <rs type="person" ref="#per__111410">König</rs><lb/>
überlassen, der mich dann genauso freundlich begrüsste.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_26">In der Ministerratsvorbesprechung erörterte <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> die Regierungs<lb break="no"/>erklärung. Diese dürfte nicht schon bekanntes, wie z.B. das grosse<lb/>
Investitionsprogramm im Detail ausführen. Da bereits eine Wahlplatt<lb break="no"/>form besteht, die nach den Osterferien sogar noch sehr konkreti<lb break="no"/>siert wurde, kommt es nicht darauf an, jetzt, wie im Investitions<lb break="no"/>programm taxativ alles wieder aufzuzählen. Was not tut ist eine<lb/>
demonstrative programmatische Ausdeutung aller Aktivitäten, Strasse,<lb/>
ÖBB, bessere Infrastruktur, Schulbau, Chancengleichheit. Nicht die<lb/>
statistischen Angaben gehören in das Regierungsprogramm, sondern<lb/>
nur der politische Zusammenhang, die Reformen, die damit beab<lb break="no"/>sichtigt sind. Man kann auch ohne weiteres Passagen des Partei<lb break="no"/>programmes unterbringen, um die Reform zu dokumentieren müsste aber<lb/>
<pb n="48-0558" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-05-14_0558.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>natürlich eine andere Formulierung finden. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> sprach<lb/>
sogar von kühnen Formulierungen. Die sozialistischen Programm<lb break="no"/>macher sollen ihren Sinn und ihre Bemühungen in der Regierungs<lb break="no"/>erklärung finden. Die Wähler aber sollen bereits bestätigt be<lb break="no"/>kommen, dass<add>[das]</add>, was die Sozialisten in der Plattform erklärt haben,<lb/>
bestätigt wird. Die Sozialisten haben nämlich Stammwähler ver<lb break="no"/>loren und die Wechselwähler kann man nur durch Aktivität und Be<lb break="no"/>stätigung dessen, was man versprochen hat, zu Stammwählern machen.<lb/>
Nach <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky's</rs> Theorie sind von den 472.000 Jung-Neu-Wähler 80% po<lb break="no"/>tentielle Wechselwähler. Während es in der Vergangenheit 10%<lb/>
Randschichten gegeben hat, sind es jetzt mindestens 20–25%.<lb/>
All die <choice><choice><sic>Aktivitäten</sic><corr>Aktivisten???</corr></choice></choice>, die Wirtschaft für <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, die Künstler für<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> usw., müssen jetzt sehen, dass wir ihren Einsatz und vor<lb/>
alle auch ihre Wähler, die sie angesprochen haben, nicht enttäu<lb break="no"/>schen. Die Sozialisten müssen sich auch zu ihren alten Parolen,<lb/>
Kampf gegen Armut, <rs type="person" ref="#per__111325">Mock</rs> hat dies zwar bestritten, indem er gesagt<lb/>
hat, die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer,<lb/>
besonders angelegen sein lassen. Das Sterben vor der Zeit, die<lb/>
Einsamkeit des Alters, das der Staat allerdings nicht lösen kann,<lb/>
aber der Kampf gegen die Allmacht des Staates, müssen auch die Sozi<lb break="no"/>alisten übernehmen. In Österreich gibt es mehr Verbote als sonst<lb break="no"/>wo in Europa. Natürlich gibt es für jedes Verbot eine bürokra<lb break="no"/>tische Begründung, aber die muss man abbauen. Als Beispiel<lb/>
sagte er, dass jetzt aus<add>[Bad]</add> Wörishofen, <rs type="person" ref="#per__150031">Kneipp</rs>, Leute zu dem Kneipp-<lb/>
Kongress gekommen sind und man ihnen bei der Einfuhr ihr Kneipp-<lb/>
Pulver oder -Wasser, das sie da mitgeführt haben, vom Zoll be<lb break="no"/>schlagnahmt hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_27">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte lass bei uns von den Sektionen fest<lb break="no"/>stellen, was man tatsächlich an Verboten durch Gesetzesnovelle und<lb/>
Verordnungen abschaffen könnte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_28">Die Beiträge, die <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> zur Regierungserklärung verlangt, sollen<lb/>
politisch taktisch sein und auch das Bürgerservice im Regierungs<lb break="no"/>programm aufscheinen. Dies wird den Unbill der Bürokratie er<lb break="no"/>wecken, doch hat es vor den Wahlen schon eine ganz schöne Sabotage<lb/>
in den einzelnen Ministerien gegeben. Wir brauchen also auf die<lb/>
Bürokratie keine besondere Rücksicht zu nehmen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> möchte<lb/>
auch im Juni in Kärnten dann die personelle Frage nicht besprechen,<lb/>
<pb n="48-0559" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-05-14_0559.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>sondern eben ausschliesslich das Regierungsprogramm.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_29">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Bitte sofort SChefs, soweit vorhanden,<lb/>
nachmittags zusammenrufen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_30"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> sieht in der Arbeiterkammer die grosse Chance für den<lb/>
ÖAAB die Wahlen am 6. Mai zuzudecken, wenn nicht ein sozialisti<lb break="no"/>scher Erfolg, d.h. Halten des Standes erreicht wird. Wenn sich<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111325">Mock</rs> profiliert, ist damit die Nachfolge für <rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs> klar. <rs type="person" ref="#per__111325">Mock</rs> er<lb break="no"/>scheint ihm aber weniger gefährlich als <rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs>.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_31">Eine riesige Rundfunkdebatte ist durch die Organisationsänderung<lb/>
von <rs type="person" ref="#per__97326">Bacher</rs> ausgelöst worden. <rs type="person" ref="#per__97326">Bacher</rs> gibt sich sehr loyal, möchte<lb/>
aber jetzt eine Programmaschine und dadurch die beiden Intendanten<lb/>
ausschalten. Angeblich soll auch neben Payrleitner noch <rs type="person" ref="#per__127760">Lingens</rs>,<lb/>
und <rs type="person" ref="#per__136476">Voska</rs> in den ORF kommen. Das Kuratorium wird am 18. Mai dem<lb/>
Organisationsschema nicht zustimmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_32">Ein weiteres Problem ist das Kabelfernsehen, das jetzt bei den<lb/>
Messen in Zistersdorf, Hollabrunn, Wolkersdorf und Krems ört<lb break="no"/>liche Programme einspielen möchte, was ausdrücklich verboten ist.<lb/>
Überhaupt konnte ich feststellen, dass über Rundfunkfragen natürlich<lb/>
jeder emotionell urteilt. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> ist durch die <rs type="person" ref="#per__113118">Tozzer</rs>-Horizonte<lb/>
sehr verärgert und sieht sich auch darin im Stich gelassen. <rs type="person" ref="#per__113118">Tozzer</rs><lb/>
ist zwar einige Male schon von der Rundfunkkommission verurteilt<lb/>
worden, kümmert sich aber überhaupt nicht darum. Die Debatte gab<lb/>
einen kleinen Einblick, was sich hier hinter den Kulissen abspielt.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97326">Bacher</rs> dürfte dies weidlich nützen, um sich ein eigenes Imperium<lb/>
aufzubauen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_33">Im Ministerrat habe ich <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> vertreten und gleichzeitig dann<lb/>
angekündigt, dass anfangs nächster Woche ich von <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs>, da ich<lb/>
bei der EFTA-Tagung bin, vertreten werde. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte, und wann<lb/>
bekommt er dann die Unterlagen für die am Montag stattfindenden<lb/>
Regierungsgespräche über die neue Regierungserklärung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_34">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Spätestens Freitag muss die Formulierung bei<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_35">Nach der Ministerratstagung ersuchte mich <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs>, wir sollten unbe<lb break="no"/>dingt, nachdem scheinbar einige Staaten bei <rs type="person" ref="#per__97587">Jankowitsch</rs> inter<lb break="no"/>veniert haben, ein Regierungsmitglied nach Paris zur Internatio<lb break="no"/>nalen-Energieagentur-Tagung schicken. Da dafür höchstens Staats<lb break="no"/>sekretär <rs type="person" ref="#per__110169">Nussbaumer</rs> infrage kommt, gegen den ich natürlich gar<lb/>
nichts einzuwenden habe, hat <rs type="person" ref="#per__110169">Nussbaumer</rs> dann mit <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs> <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
darüber gefragt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-14_36">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte kläre, ob <rs type="person" ref="#per__110169">Nussbaumer</rs> jetzt fährt.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 14.5.1979</head>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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            <head>Tagesordnung 162. Ministerratssitzung, 14.5.1979</head>
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            <head>hs. Notizen (TO Ministerratssitzung Rückseite)</head>
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               <occupation>Außenminister, Bundespräsident</occupation>
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               <persName type="label">Tozzer, Kurt</persName>
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               <occupation>Journalist/Autor</occupation>
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               <persName type="label">Bacher, Gerd</persName>
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               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
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               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <occupation>Dir. TIWAG</occupation>
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