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            <title type="main">Donnerstag, der 10. Mai 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_01">Donnerstag, 10. Mai 1979<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_02">In der Fraktion des Gesamtvorstandes der Lebensmittelarbeiter<lb/>
berichtete ich über die Nationalratswahlen und kommenden Arbei<lb break="no"/>terkammerwahlen. Einleitend sagte ich sofort, es ist natürlich<lb/>
nach diesem Wahlsieg leicht über das Ergebnis zu berichten. Wichtig<lb/>
für unsere Genossen, insbesondere aus den Bundesländern war die<lb/>
Analyse der Meinungsforschungsinstitute. Die Frauen als verläss<lb break="no"/>lichste Wählerschicht der Sozialisten hatten wieder die Wahl ent<lb break="no"/>schieden. Entscheidend war aber, dass die Jugend wider Erwarten<lb/>
auch sozialistisch gewählt hatte. Für die Länder war von grosser Be<lb break="no"/>deutung, dass in den kleineren und mittleren Gemeinden die Sozialist<lb/>
überdurchschnittlich Stimmen gewinnen konnten. Interessant wäre<lb/>
im Detail zu erfahren, ob es sich dabei ausschliesslich um Pend<lb break="no"/>ler handelt, oder um Nebenerwerbsbauern, oder ob es doch geglückt<lb/>
ist, stärker in die bäuerliche Struktur einzudringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte versuche die Multivariantenanalyse zu<lb break="no"/>mindestens in der Zusammenfassung zu bekommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_04">Wichtig für die Sozialisten ist natürlich die Arbeiterkammerwahl.<lb/>
Der ÖAAB wird alles unternehmen, bei dieser Wahl besser abzu<lb break="no"/>schneiden. In diesem Fall wird er dann versuchen, innerhalb der<lb/>
ÖVP zu beweisen, dass er der siegende Teil sein kann. Da <rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs><lb/>
und die gesamte derzeitige ÖVP-Führung in Wirklichkeit auf den<lb/>
ÖAAB alles setzt, würde dies für diese Gruppe eine wesentliche<lb/>
Stärkung bedeuten. Umso mehr müssten wir versuchen auch bei den<lb/>
Arbeiterkammern gut abzuschneiden. Optisch wird dies äusserst<lb/>
schwierig sein. In Wien gegen 13 Mandate von den Arbeitern zu den<lb/>
Angestellten, wovon bei den letzten Stimmverhältnis der ÖAAB so<lb break="no"/>fort 5 gewinnt. Es gab eine intensive Diskussion über meinen Be<lb break="no"/>richt. Weniger über die technischen Details und die Mandatsauf<lb break="no"/>stellung oder über die Delegation zum Gewerkschaftskongress, über<lb/>
welche <rs type="person" ref="#per__97357">Blümel</rs> referiert. Von grösstem Interesse der Diskutanten war,<lb/>
wie jetzt die Regierungsbildung erfolgen wird, ob wieder Null-<lb/>
Blutgruppenleute von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> berufen werden, wer der dritte Na<lb break="no"/>tionalratspräsident wird, mit einem Wort Fragen, die ich auch nicht<lb/>
beantworten konnte. Ich bin zwar für meine offene Diskussion und<lb/>
für das Anfassen heisser Eisen bekannt, doch fürchte ich, dass<lb/>
<pb n="48-0541" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-05-10_0541.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>einige der Genossinnen und Genossen glauben, ich will ihnen nicht<lb/>
die Interna der Regierungsbildung verraten. Nicht dass sie mir<lb/>
dies gesagt haben, aber ich kann mir denken, dass eine oder<lb/>
der andere wirklich so denkt. Dabei weiss ich wirklich nichts.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_05">In der LUGA-Gesamtvorstandssitzung wurde dann von mir der Wirtschafts<lb break="no"/>bericht gegeben und <rs type="person" ref="#per__97357">Blümel</rs> referierte über die Delegation zum Ge<lb break="no"/>werkschaftskongress sowie die Gruppen und Länder berichteten, soweit<lb/>
sie seit der letzten Gesamtvorstandssitzung etwas neues gab In<lb/>
diesem Jahr haben wir nämlich durch die verschiedensten Delega<lb break="no"/>tionen bedingt, Arbeiterkammerwahlen, jetzt Gewerkschaftskongress,<lb/>
wo ja nicht nur die Delegierten, sondern auch die Anträge der Ge<lb break="no"/>werkschaft beschlossen werden mussten, bereits die dritte Gesamt<lb break="no"/>vorstandssitzung. Normalerweise hätten wir nur eine gehabt. Die<lb/>
Anträge selbst sind ja im Grunde genommen dieselben, die auch<lb/>
bereits bei unserem letzten Gewerkschaftstag beschlossen wurden.<lb/>
Meistens handelt es sich dabei um Probleme, die wir Lebensmittel<lb break="no"/>arbeiter gar nicht lösen können, die auch für andere Gewerkschaften<lb/>
von grosser Bedeutung sind, wie Begünstigung von Schichtarbeitern<lb/>
bei der Pensionierung, Erhöhung des Kraftfahrzeugpauschales für<lb/>
die Nachtarbeiter, weshalb diese, wenn sie überhaupt jemals erfüllt<lb/>
werden, sicherlich nur vom Gewerkschaftskongress beschlossen werden<lb/>
müssten. Hier gab es keine grössere Diskussion, ausser, dass unsere<lb/>
Jugendvertreter verlangten, man sollte nicht nur höhere Strafen<lb/>
für Verstösse gegen die Unternehmer verlangen, sondern auch vor<lb/>
allem auch stärkere Kontrollen der Arbeitsinspektorate, wenn es<lb/>
sich um Vergehen gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen handelt.<lb/>
Unter anderem wurde festgestellt, dass bei den Bäckern jetzt Frauen<lb/>
vor 5 Uhr jetzt arbeiten müssen und es immer wieder vorkommt, dass<lb/>
Lehrlinge vor 4 Uhr in den Betrieben angetroffen werden. Das Tollste,<lb/>
was ich aber hörte, war, dass die in Salzburg zugrundegehende Brot<lb break="no"/>fabrik Zrost die Arbeiter ersucht hat, sie sollen sich bei der<lb/>
Raiffeisenkasse ein Lohnkonto anlegen und darauf sollen in Hin<lb break="no"/>kunft die Löhne, welche der Betrieb kaum noch auszahlen kann,<lb/>
überwiesen werden. Die Arbeiter waren nicht wenig überrascht,<lb/>
als sie zwar tatsächlich dann den nächsten Lohn ausbezahlt bekommen<add>[haben,]</add><lb/>
gleichzeitig aber dann in weiterer Folge eine Lastschrift<lb break="no"/>anzeige, wonach ihr Lohnkonto entsprechend überzogen wurde und sie<lb/>
dafür Zinsen zahlen müssen. Die Firma hat nämlich nur die Lohn<lb break="no"/><pb n="48-0542" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-05-10_0542.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>höhe der Raiffeisenkasse mitgeteilt, kein Geld überwiesen und<lb/>
diese hat dann zwar den Lohn ausbezahlt, aber gleichzeitig<lb/>
auch das Konto mit entsprechendem Zins für diesen Kredit belastet.<lb/>
Ich habe von unserem Salzburger Sekretär eine genaue schriftliche<lb/>
Stellungnahme verlangt. Wenn man weiss, dass Konsul <rs type="person" ref="#per__150326">Zrost</rs> ein<lb/>
bedeutender Wirtschaftsbund-Funktionär und Handelskammermann war,<lb/>
dann kann man sich nur über diese Vorgangsweise wundern.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_06">Kollege <rs type="person" ref="#per__150324">Furch</rs>, der Betriebsratsobmann von der Fleischfabrik<lb/>
Schachinger, der sich wirklich für seinen Betrieb sehr eingesetzt<lb/>
hat, berichtete mir, dass Abg. <rs type="person" ref="#per__125293">Schwimmer</rs>, einer der radikalsten<lb/>
ÖAAB-Vertreter, im zweiten Bezirk einen Betriebsbesuch machen<lb/>
wollte. <rs type="person" ref="#per__125293">Schwimmer</rs> ist dort auch Bezirksobmann der ÖVP. <rs type="person" ref="#per__150324">Furch</rs><lb/>
hat seinem Chef mit Recht gesagt, die ÖVP hat sich nicht um ihn<lb/>
gekümmert, als der Betrieb durch seine Inhaftierung in die grössten<lb/>
Schwierigkeiten gekommen ist und daher sollen sie auch jetzt unter<lb break="no"/>lassen, im Betrieb aufzutauchen. <rs type="person" ref="#per__150325">Schachinger</rs> hat dies eingesehen,<lb/>
der Betrieb hat wirklich nur durch die Arbeitsmarktförderungsmittel<lb/>
des Sozialministeriums überhaupt überstehen können. Jetzt hat er<lb/>
die erwarteten Filialen von Meinl zur Belieferung bekommen und<lb/>
es geht wieder aufwärts.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_07">Verschiedenste Gruppen wie die Bäcker und die Müller, deren Lohnver<lb break="no"/>trag mit Juli 1 Jahr läuft, erwarten, dass im Zuge der Getreide<lb break="no"/>preisregelung, von der ich überzeugt bin, dass sie sicher kommt, dann<lb/>
auch entsprechende Lohnverhandlungen freigegeben bekommen. Da ich<lb/>
über die Energiesituation besonders berichtete und vor allem die<lb/>
Möglichkeit, Agrarprodukte in Alkohol zu verwandeln, wurde von<lb/>
den verschiedensten Gruppen natürlich darauf verwiesen, dass wir<lb/>
an diesen Projekten sehr interessiert sind. Innerhalb unserer Ge<lb break="no"/>werkschaft gibt es hier keinen Streit, ob der Benzin aus Getreide<lb/>
oder aus Zuckerrüben verbessert werden soll. Natürlich rechnet aber<lb/>
jede Gruppe, die Müller und Stärkearbeiter resp. die andere Gruppe<lb/>
Zuckerwaren, d.h. die Zuckerarbeiter mit baldiger Erfüllung dieses<lb/>
Projektes. Wir werden uns aber nicht einmischen, wer es bekommen<lb/>
soll, resp. wenn diese Alkoholverwertung möglich ist, welche Sparte<lb/>
zum Zuge kommen wird. Die Tabakarbeiter haben jetzt einen Vertrag<lb/>
abgeschlossen, wonach Gehörschutztragen mit 1.40 Schilling<lb/>
pro Stunde bezahlt wird. Angeblich wird diese Zulage wirklich nur<lb/>
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auch wirklich verwendet. Vorher hat die Tabakregie die Arbeiter<lb/>
entscheiden lassen, welches Gerät er haben will. Ich bin, obwohl<lb/>
das Gegenteil mir gesagt wurde, doch der Überzeugung, dass die be<lb break="no"/>troffenen Arbeitsplätze mit den 1.40 Schilling pro Stunde bezahlt<lb/>
einen grösseren Verdienst bringen, dass aber trotzdem die Geräte,<lb/>
auch wenn es jetzt heisst, nur wer sie trägt bekommt den 1.40 Schil<lb break="no"/>ling, dann früher oder später wieder nur bei der Maschine liegen<lb/>
werden. Bei den Brauern gibt es nach wie vor das grosse Problem<lb/>
des Verkaufes unter dem Einstandspreis durch die einzelnen Märkte,<lb/>
Diskonter, Ketten usw. Die Gruppe möchte sehr gerne eine Regelung,<lb/>
wo diese Zustände geändert werden. Ich konnte ihnen trotz der sicher<lb break="no"/>lich zu erwartenden Verhandlungen über diese Probleme, Verkauf unter<lb/>
dem Einstandpreis in unseren Ausschuss zur Strukturänderung des<lb/>
Handels keinerlei Zusagen machen. Ich persönlich bin sehr gespannt,<lb/>
welche Antrag die Handelskammer stellen wird. Der für die Händler<lb/>
zuständige Kommerzialrat <rs type="person" ref="#per__112013">Zach</rs> hat ja im Wahlkampf entsprechende<lb/>
Massnahmen angekündigt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Was hört man von der Handelskammer darüber?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_09">Dr. <rs type="person" ref="#per__117014">Hlavac</rs> vom Fernsehen hat früher als wir im Handelsmini<lb break="no"/>sterium erfahren, dass der Benzinpreisantrag heute kommen wird.<lb/>
Er hat deshalb vorsorglich bereits, bevor die endgültigen Ziffern<lb/>
vorliegen, mich um ein Interview gebeten. Interessant für mich war,<lb/>
dass er nur falsche Ziffern, wenn auch nur mit wenig Differenz,<lb/>
mitteilte. Er sagte zu den ursprünglichen Preisen, welche wir von<lb/>
der Handelskammer unter der Hand erfahren hatte, sei noch eine<lb/>
kleine Preiserhöhung für den sogenannten mittelständischen Handel<lb/>
dazugekommen. Super hätte da nicht 8.33, sondern 8.40 Schilling<lb/>
betragen sollen. In Wirklichkeit wurde dann ein Preis von 837.99<lb/>
Schilling für 100 Liter eingereicht. Ich verstehe ja die Handelskammer<lb/>
und das dort durchgeführte Abstimmungsverfahren, oder wie sie es<lb/>
nennen, Koordinationsgespräch nicht. Wenn es darum ginge, einen<lb/>
vernünftigen Preis festzulegen, hätte ich noch dafür Verständnis.<lb/>
Ob aber der Traumpreis 8.33 Schilling oder 8.37, aufgerundet<lb/>
8.38, oder 8.40 ist, ist wirklich vollkommen egal. Die müssen doch<lb/>
wissen, dass es sich hier nur um ein Zahlenspiel handeln kann.<lb/>
Nicht annähernd können die Benzinpreise oder Ofenheizölpreis,<lb/>
ja selbst nicht einmal der Dieselpreis ihrer Grössenordnung nach<lb/>
festgelegt werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_10">Das Mittagessen im Bristol war nicht vom Bundeskanzler für die<lb/>
General-Motor-Leute gegeben, sondern umgekehrt. Diese haben den<lb/>
Bürgermeister und auch Stadtrat <rs type="person" ref="#per__109290">Mayr</rs> eingeladen. Die offenen Pro<lb break="no"/>bleme wie Energieanschluss, Kanalisation usw. für <choice><choice><sic>Aspang</sic><corr>Aspern</corr></choice></choice> sind<lb/>
jetzt mit General-Motors bereinigt. Theoretisch könnte also tat<lb break="no"/>sächlich jetzt der Betrieb jetzt dort unter – glaube ich – äusserst<lb/>
günstigen Bedingungen errichtet werden. Da die Fläche aber wesent<lb break="no"/>lich grösser ist, besteht 5 Jahre eine Option der General Motors,<lb/>
wenn sie entsprechend die Motorfabrik, die sie jetzt nur beabsich<lb break="no"/>tigen durch grössere andere Betriebsstätten ergänzen, dann kommt<lb/>
es zum Abschluss dieser Vereinbarung. Das ganze ist mir eigent<lb break="no"/>lich nicht vollkommen klar, denn wenn General-Motor jetzt den<lb/>
Motorbetrieb dort errichten soll, dann wird es ja unmittelbar<lb/>
mit Investitionen im Laufe der nächsten 2–3 Jahre beginnen.<lb/>
Wie soll dann nach 5 Jahren festgestellt werden, ob der Vertrag<lb/>
erfüllt ist, oder nicht. Vielleicht allerdings hat die Gemeinde<lb/>
Wien eine ähnliche Konstruktion wie General Motors mit der stei<lb break="no"/>rischen Landesregierung für Köflach vereinbart hat. Dort wird auch<lb/>
der Kaufpreis für 100 Beschäftigte wesentlich höher festgelegt,<lb/>
der sich dann pro Mehrbeschäftigte um 80.000 Schilling verrin<lb break="no"/>gert. Ich hoffe noch immer, dass, wenn auch nicht das grosse<lb/>
Autowerk nach Österreich kommt, wenigstens die kleine Produktions<lb break="no"/>stätte im JUNIOR-Werk Köflach aufgenommen wird. Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__114947">Schimpf</rs><lb/>
meinte, er sei davon überzeugt, dass man irgend eine Produktion,<lb/>
wenn es nicht mit den Bremsbacken geht, dorthin verlegen kann<lb/>
und wird. Die Entscheidungen fallen aber im Finanzkomitee sowohl<lb/>
für das grosse Projekt, als auch für Köflach erst im Juni.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> soll den letzten Stand versuchen zu<lb/>
recherchieren, auch für <choice><choice><sic>Aspang</sic><corr>Aspern</corr></choice></choice>-Projekt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-10_12">Die Nachmittagsveranstaltung der Lebensmittelarbeiter zur<lb/>
Arbeiterkammer war gut besucht. Ich hatte einleitend die Kandidaten<lb/>
vorgestellt, Vizepräsident <rs type="person" ref="#per__121123">Mück</rs> der Arbeiterkammer ein Grundsatz<lb break="no"/>referat gehalten und dann alle unsere Kandidaten, auch der der<lb/>
christlichen Fraktion, ein Kurzreferat. Diskussion hat es leider<lb/>
darüber keine gegeben. Vielleicht weil anschliessend daran ein<lb/>
buntes Programm abgewickelt wurde. Ob die Betriebsräte und Funk<lb break="no"/>tionäre wegen der Konferenz gekommen sind oder wegen des bunten<lb/>
Programmes weiss ich nicht.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>KR, Bundesgremialvorsteher Lebensmittelkleinhandel</occupation>
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