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            <title type="main">Mittwoch, der  9. Mai 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_01">Mittwoch, 9. Mai 1979<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_02">Bei der Beiratssitzung der Bürges berichtet die Geschäfts<lb break="no"/>führung, dass eine Antragsflut bei allen Aktionen festzustellen<lb/>
ist. Nur bei der Komfortzimmer-Prämienaktion merke ich, dass<lb/>
sie sich in mässigen Grenzen hält. Bei der Gewerbestruktur<lb/>
sind 29 % mehr Anträge und um 58 % höheres Kreditvolumen<lb/>
von 8,1 Mia. S. Durch die Erhöhung der Höchstgrenze auf<lb/>
5 Mio. S ist auch der Durchschnittskredit von 1,5 Mio. S auf<lb/>
1,9 Mio. S jetzt schon gestiegen. Mit weiteren Steigerungen ist<lb/>
zu rechnen. Die im Budget vorgesehenen 160 Mio. S reichen<lb/>
nicht annähernd aus. Ich bespreche mit <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> und <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs>, dass<lb/>
das Finanzministerium Min.Rat Dr. <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs> jetzt sofort verständigt<lb/>
wird, damit die Vorbereitungen für das Budgetüberschreitungs<lb break="no"/>gesetz in diesem Sinne laufen, wesentlich mehr Mittel für<lb/>
die Kreditaktionen vorzusehen. Bei der Angelobung informiere<lb/>
ich auch <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> über diese Entwicklung, damit er nicht<lb/>
später einmal sagen kann, er wurde zu spät informiert.<lb/>
Als das Finanzministerium, insbesondere <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> persönlich<lb/>
die Erhöhungen aller Kreditgrenzen immer wieder verlangte<lb/>
und auch dann verlautbarte, habe ich mich gewundert, dass er,<lb/>
der in Wirklichkeit auf die Bremse steigen müsste, so freizügig<lb/>
bessere Konditionen in den Aktionen versprochen hat, vielleicht<lb/>
ohne sich die Bedeckungsfrage ernstlich zu stellen. Wenn auch<lb/>
die Geschäftsführung glaubt, dass die Kreditinstitute durch<lb/>
ganzseitige Inserate jetzt diese Antragsflut ausgelöst haben,<lb/>
glaube ich, dass es insbesondere die Zinspolitik ist, die<lb/>
jetzt diese Aktivitäten ausgelöst hat. Die Kreditinstitute<lb/>
sind liquid, die Zinssätze sind entsprechend gefallen, das<lb/>
Kreditlimit von 8 % in der Stammaktion sogar von 7, können<lb/>
sie daher leicht einhalten und animieren deshalb ihre Kunden,<lb/>
sich recht rege an den Aktionen zu beteiligen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Budgetabteilung – <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> – entsprechend<lb/>
informieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_04">Die Demission und dann Betrauung mit der Geschäftsführung der<lb/>
Regierung beim Bundespräsidenten kann ich auch schon sagen – wie<lb/>
gehabt. Bei dieser Gelegenheit habe ich den Sozialminister<lb/>
über die Vorschläge von Dr. <rs type="person" ref="#per__115021">Ehninger</rs>, Brotfabrik Linz, in<lb break="no"/>formiert. <rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs> vermutet, so wie ich, dass dieses<lb/>
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der Stadt scheitern wird. Damit nicht das Scheitern dann von den<lb/>
Oberösterreichern – denn auch die Landesregierung wird sich<lb/>
sehr zurückhaltend verhalten – den Wienern zur Last gelegt wird,<lb/>
wird er sich noch einmal die Arbeitsmarktförderungsmöglichkeiten<lb/>
vorlegen lassen. Wenn der ao. Beirat, der getagt hat, tatsächlich<lb/>
diesen bedingten Zuschlag von 5 Mio. vorschlägt, wird <rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs><lb/>
ihm nähertreten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte <rs type="person" ref="#per__115021">Ehninger</rs> über meine Intervention<lb/>
und sonst aber nichts informieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_06">Unterrichtsminister <rs type="person" ref="#per__113083">Sinowatz</rs> habe ich Stellungnahme von der<lb/>
Abteilung <rs type="person" ref="#per__112956">Schwarz</rs> zum Filmförderungsgesetz gegeben. Ich glaube<lb/>
tatsächlich, dass dort einige Fehler passiert sind. <rs type="person" ref="#per__113083">Sinowatz</rs><lb/>
war darüber sehr dankbar und wird seine Leute darauf aufmerksam<lb/>
machen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte auch <rs type="person" ref="#per__111699">Puffler</rs> verständigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_08"><rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> hat neuerdings wegen der Schneider-Lehre für die<lb/>
Steirerin <rs type="person" ref="#per__150327">Halwax Irmgard</rs> bei mir interveniert. Falls es bei den<lb/>
bisherigen Interventionen nicht bald zu einem positiven Ergebnis<lb/>
kommt, muss ich mich selbst einschalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746"><del>BURIAN</del><corr>Haffner</corr></rs>: Wie geht es jetzt weiter?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_10">Die Wirtschaftskommission im Falle Ingelen Betriebsstillegung der<lb/>
Fernseh-Montage stand unter keinem guten Stern. Mit Recht hat<lb/>
die Arbeitnehmervertretung ganz besonders die Gewerkschaft der<lb/>
Privatangestellten und Metallarbeiter die Unternehmungsleitung hart<lb/>
attackiert. Ein aus Pforzheim angereister Geschäftsführer für die<lb/>
Gruppe Unterhaltungselektronik Dr. <rs type="person" ref="#per__150319">Pündsdorf</rs> war zwar nach seiner<lb/>
Auskunft <choice><choice><sic>verhandlungsbevollmächtigt</sic><corr>handlungsbevollmächtigt?</corr></choice></choice> sowohl für den Sozialteil<lb/>
als auch für die Wirtschaftsfragen, doch stellte sich im Verlaufe<lb/>
der Diskussion eindeutig heraus, dass dies nur sehr beschränkt geht.<lb/>
Er selbst meinte, über die Entscheidung hat er weder in Wien<lb/>
auch die Wiener Prokuristen, die alle drei anwesend waren und die<lb/>
Geschäftsführung darstellen, noch er selbst in Pforzheim grossen<lb/>
Einfluss. Dies wird von den Organen, sprich wahrscheinlich ITT-Amerika,<lb/>
letzten Endes entschieden. Die Betriebsräte konnten darauf verweisen,<lb/>
<pb n="48-0537" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-05-09_0537.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>dass sie erst im März davon erfuhren und dass man auf ihren<lb/>
Antwortschreiben, wo sie 5 Punkte vorgeschlagen haben, noch immer<lb/>
nicht gesprochen wurde. Da im Gesetz über die Wirtschaftskommission<lb/>
als erste wichtigste Aufgabe steht, die Vermittlung zu versuchen und<lb/>
erst in zweiter Linie dann ein Gutachten zu erstellen, hat sowohl<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> als auch ich auf diesen Gesetzesauftrag besonders verwiesen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> hat noch die entsprechenden Bilanzen und sonstigen Unterlagen<lb/>
verlangt, dann aber die Sitzung zum Vermittlungsgespräch vertagt.<lb/>
Ich habe dann mit <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> und <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> allein mit dem Pforzheimer Dele<lb break="no"/>gierten gesprochen. Ich habe darauf verwiesen, dass es ganz unmöglich<lb/>
ist, dass ITT sich ein solches Eklat in der Wirtschaftskommission<lb/>
leisten kann. Sie dürfen doch nicht ernstlich glauben, dass jetzt<lb/>
dann die 300 Leute gekündigt werden und der Gewerkschaftsbund dies<lb/>
hinnimmt. Allein die propagandistischen Verluste würden für ITT<lb/>
unerträglich sein. Sich ernstlich vorzustellen, dass Ingelen-FS-Apparate,<lb/>
die dann nur mehr in Deutschland montiert werden, in Österreich<lb/>
womöglich mit Staatswappen, denn ich habe die Firma vor nicht<lb/>
allzu langer Zeit ausgezeichnet, verkauft werden, ist wirklich<lb/>
unerträglich. Ingelen beabsichtigt nämlich die Vertriebsorganisation<lb/>
aufrecht zu erhalten, vielleicht sogar noch auszubauen. Aus dem Ge<lb break="no"/>spräch zeigte sich dann für mich deutlich, dass der wirklich ent<lb break="no"/>scheidende Mann Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__149376">Hainisch</rs> von ITT Strebersdorf ist.<lb/>
Dort hat er durchgesetzt, dass das Entwicklungs- und Forschungs<lb break="no"/>zentrum auch nach Strebersdorf kommt, <rs type="person" ref="#per__149376">Hainisch</rs> kann daher auch<lb/>
wahrscheinlich für die weitere Beschäftigung von Ingelen etliches<lb/>
dazu beitragen. <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> hat dann die entsprechenden Vorschläge ge<lb break="no"/>macht resp. Unterstützung angeboten. Wie er mich später informiert,<lb/>
soll ich mit Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__149376">Hainisch</rs> ein weiteres Gespräch führen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Bitte mich verbinden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_12">Die Zuckerindustrie Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__111718">Skene</rs>, Sugana, und Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__117098">Vogler</rs>,<lb/>
Tullner, überbrachten mir ein Elaborat, um die BOWA<add>[?]</add> Alkohol, d.h.<lb/>
Benzinzusatzerzeugung aus Zucker, vorzuschlagen. <rs type="person" ref="#per__117098">Vogler</rs> erklärte,<lb/>
es sie mit dem Stärkeproduzenten <rs type="person" ref="#per__111709">Wohlmeyer</rs> abgestimmt, die Land<lb break="no"/>wirtschaft hätte sich darauf geeinigt, dass sowohl Weizen als auch<lb/>
Mais, Gerste oder Zuckerrübe herangezogen werden kann. Da sie in der<lb/>
Zuckerindustrie eine gute Marktordnung haben, wäre dieser Zweig<lb/>
besonders für die Lenkung und Produktion von Alkohol geeignet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_13">Dies habe ich nie bezweifelt, erwiderte aber, dass die entspre<lb break="no"/>chenden Kalkulationsunterlagen vorgelegt werden müssen. Derzeit<lb/>
hat man den Eindruck, dass die Versorgungsbetriebe Simmering<lb/>
bezüglich der Alkoholproduktion am weitesten fortgeschritten sind.<lb/>
Dir. <rs type="person" ref="#per__114722">Hübl</rs> hat nicht nur eine Ausschreibung jetzt schon für die An<lb break="no"/>lagen veranlasst, sondern behauptet auch, er könnte einen Teil<lb/>
der Alkoholproduktion dann ins Ausland exportieren. Die Voraussetzung,<lb/>
welcher Wirtschaftszweig resp. welches Produkt als Grundlage<lb/>
genommen wird, hängt daher ausschliesslich von den Kalkulations<lb break="no"/>ergebnissen ab. Wenn tatsächlich <rs type="person" ref="#per__111709">Wohlmeyer</rs> und <rs type="person" ref="#per__117098">Vogler</rs> sich bezüglich<lb/>
der Agrarprodukte geeinigt haben sollten, was ich nicht ganz glaube,<lb/>
so sind sie noch immer in der Hinterhand, weil sie erst generell<lb/>
Projektbeschreibungen resp. Kalkulationen vorlegen können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Industriesektion soll Details prüfen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_15">Bezüglich der weiteren Regierungskreditaktion für Sugana habe<lb/>
ich Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__111718">Skene</rs> vorgeschlagen, er soll mit Dir. <rs type="person" ref="#per__115595">Reiter</rs>, Investi<lb break="no"/>tionskredit AG, einen neuen Antrag wegen Zinsenzuschuss stellen.<lb/>
Da von dem 20-Mio.-Projekt bei 5 Mio. Eigenkapital 14,4 Mio.<lb/>
übriggeblieben sind, die Niederösterreicher davon nur 10 Mio. mit<lb/>
2,75 % Zinsenzuschuss unterstützen, müsste es möglich sein, ein<lb/>
Teilprojekt von ca. 4 Mio. S über die Regierungszinsaktion zu finanzieren.<lb/>
Da ich beim Abschiedsempfang des deutschen Botschafters <rs type="person" ref="#per__116687">Grabert</rs><lb/>
<rs type="person" ref="#per__115595">Reiter</rs> getroffen habe, habe ich ihn auch über diese Aussprache infor<lb break="no"/>miert.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_16">Der Empfang beim deutschen Botschafter war für diesen ein voller<lb/>
Erfolg. Die Leute sind sowohl beim Kommen, wo sie sich schon verab<lb break="no"/>schiedet haben und dann auch noch beim Weggehen, wo sie sich wieder<lb/>
verabschiedeten, Schlange gestanden. Vom Bundeskanzler mit Frau<lb/>
bis wahrscheinlich dem flüchtigsten Bekannten, die er jemals<lb/>
gehabt hat, waren dort alle vertreten. Dass er nicht mit einem<lb/>
solchen Ansturm gerechnet hatte, war für mich der schlüssige Beweis,<lb/>
dass sie zum Schluss nur mehr Orange-Juice zum Trinken ausschenken<lb/>
konnten. Essen hat es bald überhaupt keines mehr gegeben. <rs type="person" ref="#per__116687">Grabert</rs> war<lb/>
wirklich sehr beliebt. Deutschland ist eine mächtige Nation, jedermann<lb/>
fühlt sich verpflichtet, seiner Einladung Folge zu leisten.<lb/>
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Frühstück mit dem südkoreanischen Handelsminister in Klagenfurt<lb/>
kommt. Er hat zugesagt. <rs type="person" ref="#per__98075">Willenpart</rs> hat mich ebenfalls informiert<lb/>
über die Gespräche, die jetzt scheinbar auch er über den südkorea<lb break="no"/>nischen Botschafter über den Besuch geführt hat. Ich habe<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98075">Willenpart</rs> <choice><choice><sic>auchgefordert</sic><corr>aufgefordert?</corr></choice></choice>, wenn er will, kann er selbstverständlich mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__108746">Haffner</rs> im VÖEST-Flugzeug, wenn ein Platz ist, auch nach Klagenfurt<lb/>
mitkommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-05-09_18">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte alles jetzt endgültig fixieren.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 9.5.1979</head>
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               <persName><surname>Ehninger</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Ringbrotwerke Linz; vmtl. Falschschreibung</occupation>
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               <persName type="label">Wiesinger, Anna</persName>
               <persName><surname>Wiesinger</surname><forename>Anna</forename></persName>
               <occupation>Büro des Bundesministers (Sekretärin)</occupation>
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               <persName><surname>Schwarz</surname><forename>Walter</forename></persName>
               <occupation>Sekt.R HM</occupation>
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               <occupation>Obmann öst. Zuckerverband</occupation>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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               <occupation>Kabinettschef Kreisky [ident mit Reiter, C; 3.11.1971 Fredi Reiter
                  genannt]]</occupation>
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               <persName type="label">Willenpart, Rudolf</persName>
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               <occupation>Dir. EBS</occupation>
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               <occupation>MR, Büro des Bundesministers</occupation>
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               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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