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            <title type="main">Montag, der 23. April 1979</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <idno type="signature">Band48_1979-04-23</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_01">Montag, 23. April 1979<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_02">Beim Jour fixe mit <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> allein besprachen wir den <rs type="person" ref="#per__126561">Breschnew</rs>-<lb/>
Junior-Artikel im Kurier. Dort wird dieser als Playboy darge<lb break="no"/>stellt, der in Paris nur die Interessen hat, die <choice><choice><sic>cracy hourse</sic><corr>Crazy Horse?</corr></choice></choice>,<lb/>
das kapitalistische süsse Leben zu geniessen. Der Artikel hat<lb/>
überhaupt keinerlei Bezug auf die österreichische politische,<lb/>
ja nicht einmal auf die innerösterreichische Wahlkampfsituation.<lb/>
Klar und deutlich steht aber drinnen, dass er jetzt als erster<lb/>
Vizeaussenhandelsminister, wenn es nach seinem Vater geht,<lb/>
in Kürze den Aussenhandelsminister <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> ablösen wird.<lb/>
Bei der Empfindlichkeit der Russen ist dieser Artikel also ein<lb/>
Wahnsinn und kann den Aussenhandelsbeziehungen zwischen Österreich<lb/>
und der Sowjetunion mehr sehr schaden. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> hat sofort mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97581">Igler</rs> sprechen wollen, aber nur den Pressereferenten Prof. <rs type="person" ref="#per__123315">Krejci</rs><lb/>
erreicht. Dieser wird morgen im Aufsichtsrat im Kurier das Problem<lb/>
zur Sprache bringen. Ändern lässt sich gar nichts mehr, den<lb/>
Schaden wird die österreichische Exportwirtschaft spüren. Da<lb/>
der Kurierartikelschreiber selbst die Wirkung solcher Artikel<lb/>
in ausländischen Pressen genau beschreibt, kann er nicht einmal<lb/>
<choice><choice><sic>Unwissenhaft</sic><corr>Unwissenheit?</corr></choice></choice> vorschützen. Dies war reine Dummheit, die zu diesem<lb/>
Artikel geführt hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte versuche vorsichtig zu recherchieren,<lb/>
wer der Artikelschreiber war.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_04"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> urgiert neuerdings seinen Wunsch, dass der Energiekonsu<lb break="no"/>mentenverband ein Gutachten über Wärmepumpen erstellen sollte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Wie liegt die Angelegenheit?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_06">Die Textilförderung beschränkt sich auf die Industrie, der Vorsitzen<lb break="no"/>de des Fachverbandes Industrie <rs type="person" ref="#per__144392">Adensamer</rs> hat ca. 20 Beschäftigte.<lb/>
Der Innungsmeister <rs type="person" ref="#per__150289">Goppel</rs> aber vom Textilgewerbe hat 140 Beschäf<lb break="no"/>tigte. Die Klassifikation obliegt dem einzelnen, ob er sich als<lb/>
Textilindustrieller oder als Gewebebetrieb bezeichnet. Die Ge<lb break="no"/>werkschaft möchte natürlich am liebsten, dass die grösseren Be<lb break="no"/>triebe alle dem Industrievertrag unterliegen. Trotzdem hofft<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, dass ich eine Lösung finde, wonach Grossgewerbebetriebe<lb/>
über 50 Beschäftigten auch in die Textilförderung einbezogen werden.<lb/>
Ich versprach nur, die Angelegenheit zu prüfen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Prüfen lassen und auf nächste Sektionsleiter<lb break="no"/>sitzung setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_08">Der Brauerei-Kollektivvertrag hat seit 1922 ein Closed Shop.<lb/>
Seinerzeit wurde bei der Novelle des Antiterrorgesetzes ein<lb/>
Closed Shop ausdrücklich verboten. Die Betriebsräte in Vorarlberg<lb/>
verlangen aber nach wie vor in gewissen Brauereien die Kündigung.<lb/>
Wenn einer sich nicht organisieren lässt. Das Gericht hat zwar<lb/>
dieses Verhalten verurteilt, trotzdem aber aus subjektiven<lb/>
Gründen, weil eben der Kollektivvertrag noch existiert, die Be<lb break="no"/>triebsräte entschuldigt. Der Oberste Gerichtshof würde, wenn<lb/>
ein Fall bis zu ihm gelangt, wahrscheinlich den Verfassungs<lb break="no"/>gerichtshof fragen, der dann das gesamte Kollektivvertrags<lb break="no"/>system wie wir es derzeit haben, aufheben würde. Die Kollektiv<lb break="no"/>vertragsvereinbarung hat Verordnungscharakter und die Stufenordnung<lb/>
der Verfassung würde in diesem Fall in Frage gestellt. Ich erklärte<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, mich nur über die Theorie zu erkundigen, der Brauerei<lb break="no"/>verband wird die Frage vielleicht bei der nächsten Kollektivver<lb break="no"/>tragsverhandlung im Sommer zur Sprache bringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: ZS <rs type="person" ref="#per__97357">Blümel</rs> soll von der Arbeiterkammer ein<lb/>
entsprechendes Gutachten verlangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_10"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> hat grösstes Interesse, dass die Firma <rs type="person" ref="#per__140584">Falkner</rs> im Ötztal<lb/>
jetzt endlich das Staatswappen bekommt. Er wäre mit der Ein<lb break="no"/>leitung des Verfahrens, d.h. Aussendung an die Interessensver<lb break="no"/>tretungen schon zufrieden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_12">Ein Harald <rs type="person" ref="#per__150291">Brandtner</rs>, Heidenreichstein, der Sonnenkollektoren<lb/>
erfunden hat und ein Patent darüber besitzt, möchte unbedingt<lb/>
mit mir in Kontakt kommen. Ich empfahl <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, der soll sich<lb/>
mit meinem Büro in Verbindung setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte Sekretärin von <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> über<lb/>
Adresse fragen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_14">Die Verteilung der Budgetmittel auf 80 % Wifi und 20 %<lb/>
BFI sieht <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ein, muss nach den Wahlen verhandelt werden.<lb/>
Die Handelskammer wäre nur bereit, einer Änderung zuzustimmen,<lb/>
wenn gleichzeitig auch der Sozialminister seine Mittel günstiger<lb/>
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ich keinen Einfluss, ich halte nur das Verhältnis 80 : 20<lb/>
für überholt. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> bestätigt mir, dass er ja diese Ver<lb break="no"/>handlungen kaum mehr führen wird, denn ursprünglich sollte<lb/>
am 4. Mai im Präsidium der Handelskammer über seine Pensionierung<lb/>
und damit dann automatisch über seine Nachfolge entschieden<lb/>
werden. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> hat allerdings dies neuerdings vertagt. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs><lb/>
ist in dieser Beziehung noch immer unentschlossen, obwohl die gröss<lb break="no"/>te Wahrscheinlichkeit ist, dass doch der Kammeramtsdirektor<lb/>
von Wien <rs type="person" ref="#per__112978">Kehrer</rs> Nachfolger <rs type="person" ref="#per__97769">Mussils</rs> wird. In unserer Diskussion<lb/>
über die politische insbesondere die Wahlaussichten gibt <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs><lb/>
zu, dass der Wirtschaftsbund heute fast überhaupt nichts<lb/>
mehr in der ÖVP zu reden hat. Er behauptet, dass es den Bauern<lb/>
ähnlich geht. Dominieren tut derzeit nur der ÖAAB.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_15">Der Sektion Handel, Komm.Rat <rs type="person" ref="#per__121792">Steidl</rs>, der Sekretär <rs type="person" ref="#per__134959">Widhalm</rs> und<lb/>
der Energiereferent <rs type="person" ref="#per__97872">Rief</rs> werden dazu gerufen, um die Heizöl<lb break="no"/>situation zu besprechen. Nach Meinung von <rs type="person" ref="#per__121792">Steidl</rs> sind die Gasöl<lb break="no"/>importe insbesondere in den südlichen Bundesländern stark<lb/>
zurückgegangen. Deshalb muss die ÖMV mehr Dieselkraftstoff er<lb break="no"/>zeugen. Dies ist ein Grund warum die Versorgungsenge eingetreten<lb/>
ist. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ersucht mich zu prüfen, ob ich aus der Bewegung der<lb/>
Pflichtlager etwa entnehmen könnte, dass die ÖMV eben jetzt mehr<lb/>
Heizöl einlagert und damit zwar auch mehr produziert, wie sie<lb/>
ständig ausweist, sogar aus der Raffinerie ausstösst, und doch<lb/>
nicht über den Handel dem Letztverbraucher zugute kommt, sondern<lb/>
in Pflichtlagern speichert.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_16">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte lass die Pflichtlagerbewegung<lb/>
genau prüfen und berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_17">Der Obmann der Sektion Handel, <rs type="person" ref="#per__121792">Steidl</rs>, gibt zu, dass er mit<lb/>
Prof. <rs type="person" ref="#per__113069">Weiser</rs> von der EVA diesen Unglücksbrief, die Konsumenten<lb/>
sollen jetzt einlagern, mitverfasst hat. Er glaubte allerdings,<lb/>
nur dass dieses Schreiben dazu dienen sollte, damit der Konsu<lb break="no"/>ment mehr feste Brennstoffe kauft. So naiv möchte ich auch einmal<lb/>
sein! Wenn der Konsument auf Öl umgestellt hat, kann er gar<lb/>
nicht mehr fest Brennstoffe sofort verheizen. Dass dieses Schreiben<lb/>
total danebengegangen ist, steht fest, die Konsumenten werden<lb/>
zur Einlagerung aufgefordert und es gibt nicht genug Öl.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_18">Gleichzeitig wird angekündigt, dass alles teurer wird und<lb/>
wie Frau <rs type="person" ref="#per__98072">Wiesinger</rs> bei einem Kontrollanruf als Konsumentin<lb/>
feststellte, dann noch gesagt, nach dem 6. Mai, wenn die<lb/>
Preise entsprechend gestiegen sind, wird es sowieso genug Öl<lb/>
geben. Eine verheerendere Politik vor den Wahlen kann man<lb/>
wirklich nicht mehr machen. Dies hat mir bei der Minister<lb break="no"/>ratsvorbesprechung dann auch der Pressesekretär von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114464">Kunz</rs> bestätigt. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> selbst rückt jetzt auch immer mehr<lb/>
von <rs type="person" ref="#per__113069">Weiser</rs> ab. Hier hat sich wieder einmal meine Taktik<lb/>
bewährt, keinen grossen Krieg zu beginnen, den ich vielleicht<lb/>
sogar noch gewonnen hätte mit allerdings grossen optischem<lb/>
Schaden für die Partei sondern zuzuwarten bis sich <rs type="person" ref="#per__113069">Weiser</rs><lb/>
früher oder später totläuft.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_19">Beim Journalistenfrühstück berichtete <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> über die Verordnung<lb/>
betreffend Adressenbüro, die sich nahtlos jetzt an die Verord<lb break="no"/>nung über Immobilienmakler anschliesst. <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> berichtet über<lb/>
das schlechte Ergebnis des Osterfremdenverkehrs, bei dieser Ge<lb break="no"/>legenheit fragte der Chefredakteur <rs type="person" ref="#per__115175">Norden</rs>, wer eigentlich jetzt<lb/>
nächster Fremdenverkehrsminister sein sollte, worauf ich kurz und<lb/>
bündig antwortete, <rs type="person" ref="#per__97985">Staribacher</rs>. Ausgelöst wurde diese Frage<lb/>
durch eine Annonce von dem Demel-Besitzer <rs type="person" ref="#per__131960">Proksch</rs>, der ein<lb/>
eigenes Fremdenverkehrsministerium verlangt. <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs> klärte<lb/>
auf, dass die Formulierung dieser Annoncen ausschliesslich<lb/>
den Aufgebern obliegt. Niemand kann darauf Einfluss nehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_20">Vom Vorarlberg waren die Vorstandsdirektoren <rs type="person" ref="#per__113021">Reich</rs> und <rs type="person" ref="#per__113016">Peter</rs><lb/>
gekommen, die mit Min.Rat <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs> zusammen das Schiedsergebnis<lb/>
über die Illwerke erörterten. Dies ist ein schönes Ergebnis<lb/>
und ich habe daher allen drei herzlichst gedankt. Bei dieser<lb/>
Gelegenheit führte ich allerdings aus, dass bevor noch der<lb/>
Vorstand der Illwerke sich in die Schlacht stürzte bereits<lb/>
Min.Rat <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs> ein Wiener, wenn ich so sagen darf, mit dem<lb/>
alten Vorstand schon immer einen bessere Abrechnung mit den RWE<lb/>
verlangte. Wenn man bedenkt, dass durch den Schiedsspruch<lb/>
2 Mia. S in Summe den Illwerken vom deutschen Abnehmer RWE zufliessen<lb/>
werden, so kann man die Bedeutung dieses Schiedsspruches ermessen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> hat dann von <rs type="person" ref="#per__97333">Bandhauer</rs>, der jetzt in Deutschland war,<lb/>
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auch nicht anders zu erwarten gewesen, die Schuld liegt aller<lb break="no"/>dings auch beim RWE, denn mein Vermittlungsangebot, man soll<lb/>
ohne Schiedsgericht darüber verhandeln, wurde mit einem lächer<lb break="no"/>lichen Anbot von 48 Mio. S, die RWE zahlen wollten, beantwortet.<lb/>
Darüber hinaus hätten die Illwerke auf verschiedenste positive<lb/>
Bestimmung wie z.B. die Versorgungspflicht von RWE bei Strom<lb break="no"/>abnahme für das Land Vorarlberg im Gesamtausmass von 1/3 glattwegs<lb/>
verzichten sollen. Durch diese finanzielle Aufstockung ist jetzt<lb/>
auf alle Fälle der Bau vom Wallgau-Werk noch besser finanziert<lb/>
als vorher. Ich kündigte daher an, dass unter allen Umständen<lb/>
es zum Wallgau-Werk-Bau kommen wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_21">Im Wiener Vorstand und dann auch im Ausschuss erklärte Bürger<lb break="no"/>meister <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> zur politischen Lage gibt es keinen Bericht.<lb/>
Selbst wenn er wirklich nichts Neues zu sagen hätte, so dürfte<lb/>
er knapp vor den Wahlen nicht agieren. Wenn schon noch im Vor<lb break="no"/>stand, dann keinesfalls im Ausschuss. Die Bezirkssekretärin <rs type="person" ref="#per__112037">Tischler</rs>,<lb/>
die die letzten beiden Male anwesend war, meinte, dies würde<lb/>
ich mir auf der Landstrasse nie erlauben, ausserdem fragte sie<lb/>
mit Recht, wie sollen dann Bezirksobmänner, die nicht so<lb/>
gute politische Beziehungen und in so vielen Gremien wie ich<lb/>
sitzen ihre Funktionären etwas erzählen können. <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> berichtete<lb/>
deshalb stellvertretend über die <rs type="person" ref="#per__117855">Steinhauser</rs>-LKW-Blockade,<lb/>
vereinbart wurde, dass 7 LKW die Genehmigung bekommen, am Ballhaus<lb break="no"/>platz zu fahren, dort eine Resolution zu übergeben und spätestens<lb/>
nach einer Stunde wieder wegfahren müssen. Ausserdem informierte<lb/>
er die Vorstandsmitglieder über das Vorkommnis in Höchst.<lb/>
Angeblich haben Gemeindebedienstete den Häftling gehört und es<lb/>
besteht auch der Verdacht, dass sie ihm gewisse Speisen und<lb/>
Getränke verabreicht haben. Die Staatsanwaltschaft wird Schweizer<lb/>
und deutsche Gäste als Zeugen vernehmen. <rs type="person" ref="#per__97786">Nittel</rs> berichtete über<lb/>
Strassenbauverhandlungen, wobei er feststellte, dass Bezirks<lb break="no"/>mandatare der ÖVP was anderes sagen als <rs type="person" ref="#per__109293">Busek</rs> und dieser wieder<lb/>
etwas anderes als die Gemeinderäte. Eine lange Debatte ergab sich,<lb/>
weil <rs type="person" ref="#per__97926">Schranz</rs> sogenannte Parkschani wieder in den Gemeindebauten<lb/>
einsetzen möchte, damit dieser Vandalismus aufhört. <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> verwies<lb/>
auf eine Annonce in der Neuen Zürcher Zeitung der Girozentrale<lb/>
vom Samstag, dem 21. April, wo Österreich sehr positiv dargestellt<lb/>
wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_22">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte verschaffen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_23">In der Ministerratsvorbesprechung kam die LKW-Protest<lb break="no"/>aktion von <rs type="person" ref="#per__117855">Steinhauser</rs> zur Sprache. <rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> ergänzte,<lb/>
dass sowohl <rs type="person" ref="#per__127032">Schaller</rs>, Sekretär der Handelskammer, als<lb/>
<rs type="person" ref="#per__150293">Schick</rs>, Funktionär aus Oberösterreich, bei ihm angerufen<lb/>
haben und sich ausdrücklich davon distanzierten. Dasselbe<lb/>
hatte ich im Vorstand bereits von der Handelskammer – Jour-<lb/>
fixe-Besprechung mitgeteilt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_24">Die Gemeinde Wien wird mit Beamten im BKA erscheinen, um<lb/>
einen Grundsatzvertrag 15 a) Bundesverfassung mit dem<lb/>
Bund abzuschliessen, betreffend Verkehr, S- und U-Bahnbau<lb/>
Kasernengrundstücke, Kultur-Aktivitäten usw.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_25"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> wollte wissen, was jetzt mit Radmer wird, <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> in<lb break="no"/>formierte, dass das Finanzministerium eine Ausschreibung<lb/>
verlangt, während er bei Munitionen nur einen Preisvergleich<lb/>
angestellt hat. Solange der Zuschlag aber nicht erteilt wird<lb/>
wie <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> feststellte, niemand von der neuen Firma, die<lb/>
sich dort etabliert hat, aufgenommen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> wird mit<lb/>
dem abwesenden Finanzminister sprechen.<lb/>
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bei den Versammlungen erging. 1966 waren sie so gut besucht,<lb/>
weil damals die Partei desinformiert war und die Funktionäre<lb/>
wissen wollten, was geht in der SPÖ vor. Jetzt ist es ganz<lb/>
anders, jetzt herrscht eine Aufbruchstimmung und vor allem<lb/>
selbst bei Gegnern fehlt jede Feindseligkeit bei unseren<lb/>
Versammlungen. Störtrupps, die die ÖVP entsendet, also<lb/>
ihre Ranger-Organisation, können sich gar nicht entfalten.<lb/>
Sie sind meistens von der Anzahl, die insbesondere die <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>-<lb/>
Besuche auszeichnen, überrascht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_27"><rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs> hat bei den Verhandlungen über die Politikerbesteuerung und<lb/>
Privilegien zuerst eine parteiverpflichtende Vereinbarung verlangt<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und <rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs> haben sich dann auf eine Verwendungszusage<lb/>
geeinigt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_28">Die Aufkündigung des Fairness-Abkommens lässt für die nächsten<lb/>
Tage vor der Wahl noch grosse VP-Gemeinheiten erwarten. Die<lb/>
<pb n="48-0467" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band48/48_1979-04-23_0467.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Kommission wird weiter agieren, obwohl <rs type="person" ref="#per__97356">Blecha</rs> mitteilt,<lb/>
dass die Freiheitlichen bereits seit Wochen nicht mehr<lb/>
an dieser Kommission teilnehmen, obwohl sie sich auch jetzt<lb/>
für das Abkommen aussprechen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meint, die Wahlbewegung<lb/>
schaut gut aus, er verweist aber neuerdings auf den Ernst der<lb/>
wirtschaftlichen Lage. In Frankreich bahnt sich eine grosse<lb/>
Krise an, Belgien wird mit seinen Problemen nicht fertig<lb/>
und von Italien ganz zu schweigen. <rs type="person" ref="#per__114106">Schmidt</rs>, der deutsche<lb/>
Bundeskanzler hat ihm auch mitgeteilt, dass jetzt die Ver<lb break="no"/>braucherpreise in der BRD um 4 % gestiegen sind, höher als<lb/>
in Österreich und dass eine Ölkrise grössten Ausmasses zu<lb/>
erwarten ist, weil die Araber weniger fördern werden. Sie<lb/>
wollen mit weniger Öl dieselben Erlöse wie sie bei grösserer<lb/>
Produktion bis jetzt erreichen. Die Industrialisierungswelle,<lb/>
die sie mit den Devisenerlösen eingeleitet haben, geht nun<lb/>
zu Ende, sie sind draufgekommen, sie bekommen keine Arbeits<lb break="no"/>kräfte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_29">Er und <rs type="person" ref="#per__114106">Schmidt</rs> wissen nicht genau, ob es zweckmässig ist,<lb/>
dass das SALT-Abkommen unterzeichnet wird, weil es für den<lb/>
Westen eine Benachteiligung bringt, aber andererseits wieder<lb/>
die Entspannung besonders fördern würde. Bis jetzt hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
allerdings immer gesagt, das SALT-II-Abkommen muss unterfertigt<lb/>
werden, daraus entnehme ich, dass <rs type="person" ref="#per__114106">Schmidt</rs> die besseren Informa<lb break="no"/>tionen besitzt und scheinbar doch gezweifelt wird, dass es<lb/>
zu einem Abschluss des SALT-II-Abkommens kommt. <rs type="person" ref="#per__109804">Carter</rs> dürfte<lb/>
die 1/3-Genehmigung des Kongresses kaum erhalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_30">Noch immer ist fraglich, ob IMAS tatsächlich ein 51 %-iges<lb/>
Ergebnis der Wahlen besitzt oder ob es sich hier nicht um<lb/>
Spielmaterial handelt. Interessant war, dass <rs type="person" ref="#per__97356">Blecha</rs> mitteilte,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97686">Lanner</rs> hat bei der heutigen Pressekonferenz nur eine Erklärung<lb/>
verlesen. Antworten hat dann nur mehr <rs type="person" ref="#per__111712">Bergmann</rs> und <rs type="person" ref="#per__150300">Steinbach</rs><lb/>
gegeben. Man hatte den Eindruck, <rs type="person" ref="#per__97686">Lanner</rs> steht wegen seiner<lb/>
letzten Presse-Erklärung, die die Möglichkeit gegeben hat,<lb/>
zu sagen, die ÖVP erwägt auch einen Bundeskanzler <rs type="person" ref="#per__112569">Götz</rs>, scheinbar<lb/>
unter Kuratel. Überhaupt glaubt <rs type="person" ref="#per__97356">Blecha</rs> feststellen zu können,<lb/>
dass jetzt alles bei der ÖVP abbröckelt. Unter anderem gibt<lb/>
es eine grosse Ranger-Absetzbewegung, insbesondere seit der<lb/>
<rs type="person" ref="#per__150599">Meldekopf</rs> in NÖ ein Richter in Horn erklärt hat, die Aufgaben<lb break="no"/>stellung und Methoden waren ihm nicht bekannt und davon distanziert<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_31">Mit <rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs> besprach ich nachher die Beschäftigungs<lb break="no"/>situation bei <choice><choice><sic>Beton-Mounier</sic><corr>Beton- und Monierbau</corr></choice></choice> in Innsbruck. Er wird sich den<lb/>
Fall vorlegen lassen, wenn der Antrag wegen 400 Beschäftigten<lb/>
kurzfristiger Zuschuss Arbeitsmarktförderung vorliegt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte sofort Innsbrucker Firma ver<lb break="no"/>ständigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_33">Mit <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> und auch <rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> besprach ich den Lärmschutz<lb break="no"/>wunsch vom Spital Zams. <rs type="person" ref="#per__108223">Lausecker</rs> wird entsprechende Vorschläge<lb/>
machen. Da auch der LH <rs type="person" ref="#per__98048">Wallnöfer</rs> bei ihm interveniert hat.<lb/>
Wir werden Bescheid bekommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_34">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107956">SATZINGER</rs>: Bitte dann Dr. <rs type="person" ref="#per__150281">Schennach</rs> verständigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band48_1979-04-23_35">Die Akademiker-Versammlung in der Arbeiterkammer war diesmal<lb/>
verhältnismässig schlecht besucht. Dies mag vielleicht an dem<lb/>
Thema liegen, das letzte Mal hatte man den Stadtrat <rs type="person" ref="#per__114840">Stacher</rs><lb/>
verlangt, um über die Kontrollmassnahmen von Gesundheitsmini<lb break="no"/>sterium "<rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs>-Skandal" zu sprechen. Vielleicht lag es an<lb/>
dem Thema vielleicht lag es an der Vorwahlzeit. Auf alle Fälle<lb/>
habe ich unserer Tradition gemäss kein politisches Referat<lb/>
gehalten, es wäre auch nicht zweckmässig gewesen, jetzt in<lb/>
politisches Referat unmittelbar vor den Wahlen zu präsentieren.<lb/>
Nur ganz schwache Hinweise müssen in diesem Fall wirklich genügen.<lb/>
Wenn es sich bei diesen Veranstaltungen – und dies steht ausser<lb/>
jedem Zweifel – um Opinion leader der Landstrasse handelt, dann<lb/>
braucht man nicht mit der Holzhammer-Methode dort womöglich<lb/>
noch vor den Wahlen sagen, bitte wählen Sie auf alle Fälle die<lb/>
sozialistische Partei.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Schmidt, Helmut</persName>
               <persName><surname>Schmidt</surname><forename>Helmut</forename></persName>
               <occupation>Min./BK BRD, SPD</occupation>
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               <persName type="label">Gratz, Leopold</persName>
               <persName><surname>Gratz</surname><forename>Leopold</forename></persName>
               <occupation>Unterrichtsminister, Bgm. Wien</occupation>
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               <persName type="label">Tischler, Margarete</persName>
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               <occupation>Bezirkssekretärin SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName type="label">Lausecker, Karl</persName>
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               <occupation>Staatssekretär/Verkehrsminister</occupation>
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               <persName type="label">Busek, Erhard</persName>
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               <persName type="label">Peter, Walter</persName>
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               <occupation>Dir. Illwerke</occupation>
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               <persName type="label">Burian, Ferdinand</persName>
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               <occupation>MR, Büro des Bundesministers</occupation>
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               <occupation>Energieverwertungsagentur</occupation>
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               <occupation>HK-Kammeramtsdir./Gen.Sekr.</occupation>
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               <persName type="label">Satzinger, Heinz</persName>
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               <occupation>Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName type="label">Stacher, Alois</persName>
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               <occupation>Wr. Gesundheits- u. Sozialstadtrat</occupation>
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