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            <title type="main">Montag, der  3. April 1978</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_01">Montag, 3. April 1978<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_02">Beim Jour fixe diskutierten <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und ich neuerdings das<lb/>
Ergebnis der DDR-Reise. Auch am Nachmittag hat er mich dann<lb/>
verzweifelt angerufen und gemeint, bei den 13 Mia S seien nicht<lb/>
nur österr. Exporte, sondern auch Importe, die die Vöest inner<lb break="no"/>halb ihres Vertrages von 8 Mia abgeschlossen hat, enthalten.<lb/>
Ich erwiderte sofort, dafür sind auch die drei grossen zusätzlichen<lb/>
Geschäfte – Walzwerk in Ilsenburg, Chemie-Anlage in Rostock<lb/>
und die Dynamoblech-Überhitzungsanlage, die heuer sicher noch<lb/>
kommt und mehr als 4 Mia S ausmacht – hinzuzuzählen. <rs type="person" ref="#per__97474">Gleissner</rs><lb/>
dürfte ihm die Detailinformationen erst jetzt mitteilen, neuer<lb break="no"/>dings darauf aufmerksam machen, dass <rs type="person" ref="#per__97343">Beil</rs> bei seinem Besuch<lb/>
dann über die Vidierung, die Vertragsbestimmungen für die Zuwachsrate<lb/>
und vor allem auch über die Zollbelastung mit uns verhandeln wird<lb/>
wollen und dann die DDR eben entsprechende Forderungen stellen<lb/>
wird. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> hat dann noch von sich aus in Berlin darauf ver<lb break="no"/>wiesen, er wird sich einsetzen, dass die Lebensmittelmaschinen,<lb/>
die die DDR exportieren wird, nach Österreich kommen sollen.<lb/>
Jetzt sieht er keine Möglichkeit. Ich versprach ihm, mit Gen.Dir.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97315">Apfalter</rs> über dieses Problem zu reden und ihn dadurch zu<lb/>
entlasten. Die VÖEST wird nämlich in Kooperationsabkommen mit den<lb/>
Deutschen vorsehen, dass sie als Gegenlieferung eben diese<lb/>
Maschinen übernimmt. Da die Vöest eine eigene Handelsabteilung<lb/>
errichten wird, um Produkte aus der Kompensation zu verkaufen,<lb/>
gleichzeitig auch mit den Deutschen ihre Lebensmittelmaschinen-<lb/>
Produktion, die sie jetzt aufnehmen wird, abzustimmen, bin ich<lb/>
überzeugt, dass sie auf alle Fälle dieses Problem firmenintern lösen<lb/>
muss. Ebenso informierte ich <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, dass ich veranlasst habe, mit<lb/>
der Bauindustrie die Vorbesprechung zwecks Beteiligung in der DDR<lb/>
und auf Drittmärkten zu besprechen, worüber <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> sehr erfreut war.<lb/>
Er ersuchte mich nur, dass wir auch einen Vertreter des Bauge<lb break="no"/>werbes hinzuziehen sollen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte zur Besprechung mit der Bauindustrie<lb/>
auch einen Baugewerbemann einladen, wann ist die Besprechung?<add>13.IV. 16,30 M</add><lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_04">Bei den Bürges-Richtlinien, die jetzt neu verlautbart werden,<lb/>
fürchtet die Handelskammer, dass sie in dem Merkblatt nicht<lb/>
mehr aufscheint, wo bis jetzt von mir verordnet wurde, dass<lb/>
ein Durchschlag jedes Antrages an die Handelskammer zu richten<lb/>
ist. Da ich nicht sicher bin, ob wir dies wirklich so machen,<lb/>
erwiderte ich, dafür bekommen alle Beiratsmitglieder in Hinkunft<lb/>
den Computer-Ausdruck, was sicherlich keine Kompensation für die<lb/>
bisherige Einschaltung im Genehmigungsverfahren ist. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> hat<lb/>
dies aber zur Kenntnis genommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Wie ist das Merkblatt wirklich gestaltet?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_06">Die Strumpfhosen-Fabrikanten leiden seit der Aufhebung der Mindest<lb break="no"/>preisverordnung unter der ungeheuren Importkonkurrenz. Es besteht<lb/>
die Gefahr, dass weitere, unter anderem ERGEE im Waldviertel, schliessen.<lb/>
Die Handelskammer wird deshalb einen neuen Antrag auf Einführung der<lb/>
Mindestpreisordnung stellen. Ich versprach, dass eine Aussprache<lb/>
mit der Strumpfhosenindustrie und Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> und Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs><lb/>
erfolgen sollte. Auch die Gewerkschaft der Textilarbeiter wünscht<lb/>
dringend eine Lösung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs> UND <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte diese Sitzung einberufen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_08"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> teilt mir vertraulich mit, dass Präs. <rs type="person" ref="#per__97581">Igler</rs>, Industriellen<lb break="no"/>vereinigung, zur Sanierung der Vöslauer, aber auch als Schoeller-<lb/>
Bank zur Sanierung von anderen Betrieben wie z.B. die Ankerbrotwerke<lb/>
daran denkt, eine staatliche Auffanggesellschaft von der Regierung<lb/>
zu verlangen. Diese soll 100 % im Besitz des Bundes sein, 1 Mia S<lb/>
Grundkapital haben, um bis zu einer Bilanzsumme von 15 Mia S<lb/>
durch Kreditoperationen notleidende Betriebe auffangen zu können.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ist überzeugt, dass <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> dies sicherlich nicht macht.<lb/>
Ich erklärte ihm sofort, das sei ja wirklich die Sozialisierung<lb/>
der Verluste. Der Handelskammer geht diese Idee auch wider den<lb/>
Strich, denn hier handelt es sich um ordnungspolitische Vorschläge,<lb/>
die sie ganz entschieden ablehnen würde. Da <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> aber befürchtet,<lb/>
dass dann die notleidenden Betriebe der Handelskammer den Vorwurf<lb/>
machen, sie hat sich einer Sanierung widersetzt, versucht <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs><lb/>
nur die Idee weitestgehend zu verwässern. Ich bin sehr gespannt, was<lb/>
dann dabei herauskommen wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">Burian</rs>: Bitte versuche vertraulich aus dem FM zu er<lb break="no"/>fahren, wie man dort darüber denkt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_10">Das Journalistenfrühstück fand bei der Gleichenfeier in Liesing<lb/>
bei der Fa. Cincinnati Milacron statt und nicht in der Lützowgasse,<lb/>
wie im Programm angegeben, und war in der offenen, nur überdeckten<lb/>
Halle, eine primitive Sitzgelegenheit, sehr ungemütlich und kalt,<lb/>
weshalb das Pressefrühstück sehr stark verkürzt wurde. Ich wurde<lb/>
nur gefragt, wie es mit den Gaspreisen weitergeht und Min.Rat<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113619">Pschorn</rs> hat wieder einmal seine Aussenhandelsziffern nicht analy<lb break="no"/>siert, sondern nur kopfquotenmässig vorgetragen. Niemand interessiert,<lb/>
wieviel auf die 800 Mill. Chinesen der österr. Export pro Kopf bedeu<lb break="no"/>tet oder wieviel die grossen Importmengen aus der BRD auf die<lb/>
kleine österr. Bevölkerung hier pro Kopf bedeutet. Diese schemati<lb break="no"/>sche, in meinen Augen sinnlose Prokopfrechnung ist keine Analyse<lb/>
des Aussenhandels, sondern eine Zahlenspielerei. Ich habe dies <rs type="person" ref="#per__108746">Haffner</rs><lb/>
bereits das letzte Mal gesagt und daher neuerdings dort, ohne dass<lb/>
ich das natürlich öffentlich erklärte, darauf aufmerksam gemacht.<lb/>
Was wir brauchen, ist eine Analyse des Aussenhandels. Dies sollen<lb/>
lt. <rs type="person" ref="#per__108746">Haffner</rs> jetzt die Branchenreferate in Zukunft bei Änderungen<lb/>
über 30 % durchführen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte veranlassen, dass endlich von<lb/>
dort die notwendigen Analysen angestellt werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_12">Bei dem Pressefrühstück, aber noch mehr bei der Eröffnung, wo<lb/>
ein halbes Dutzend Redner waren, u.a. auch der Bürgermeister von<lb/>
Wien und der Bundeskanzler selbst, nützte ich die Gelegenheit,<lb/>
um Cincinnati nicht nur alles Positive zu sagen, u.a. kann ich<lb/>
ihre Projekte stets bei jeder Handelsvertragsverhandlungen den<lb/>
Partnern präsentieren, sondern auch auf die unangenehme Frage der<lb/>
Plastikflaschen zu sprechen zu kommen. Ich erinnerte die Cincinnati-<lb/>
Leute daran, dass mir der Fachverband der chemischen Industrie,<lb/>
aber auch alle anderen, die an einer Einwegflasche interessiert sind,<lb/>
versprochen hatten, mit den Firmenvertretern, die bei mir vor<lb break="no"/>sprachen, sie werden mir ein entsprechendes Entsorgungskonzept<lb/>
vorlegen. Bis jetzt habe ich darüber nichts mehr gehört. Cincinnati<lb/>
meinte, sie könnten sich vorstellen, dass man pro erzeugter Flasche<lb/>
5.– S als Pfand gibt, welches dann der Erzeugung zurückgegeben<lb/>
wird, wenn sie nachweist, dass die Flasche wieder zurückgekommen<lb/>
ist, verbrannt wurde oder auf anderes Granulat umgearbeitet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_13">Ich erklärte sofort, dass ich mit dieser Lösung, wonach der<lb/>
Produzent für die Rücknahme durch einen entsprechend hohen<lb/>
gebundenen Betrag mir gegenüber haftet, akzeptieren würde.<lb/>
Ein weiterer sehr interessanter Punkt der Ansprache der anderen<lb/>
Redner war, dass alle darauf hinwiesen, wie schnell die Gemeinde<lb/>
Wien in diesem Fall zum Grundstückskauf Lützowgasse, Verkauf<lb/>
neues Grundstück in Liesing, geschaltet hatte. Innerhalb einer<lb/>
Rekordzeit wurde diese Transaktion abgeschlossen. Da dies über<lb/>
die Wiener Betriebsansiedlungsgesellschaft geht, hat mir<lb/>
mein Schwager <rs type="person" ref="#per__114117">Mayerhofer</rs> allerdings Details erzählt, wie ungeheuer<lb/>
kompliziert diese Transaktion gewesen ist und welche interne<lb/>
Schwierigkeit es dabei gab. Jetzt noch versucht man, selbst mit<lb/>
1 Mill. Bestechung von ihm die Verwendung der Lützowgasse für 3 Betrie<lb break="no"/>be, die bereits dort angesiedelt werden sollen, eine andere Nutzung<lb/>
durchzusetzen. <rs type="person" ref="#per__114117">Mayerhofer</rs> ist fest davon überzeugt, dass er schon<lb/>
allein, um sein Gesicht nicht zu verlieren, alles daransetzen muss,<lb/>
dass diese drei Betriebe in der Lützowgasse angesiedelt werden.<lb/>
Bei dieser Gelegenheit habe ich dann ein Gespräch <rs type="person" ref="#per__114117">Mayerhofer</rs>–<rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs><lb/>
miterlebt, wo <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> ebenfalls die Entscheidung bestätigte, die drei<lb/>
Betriebe kommen wie vorgesehen in die Lützowgasse. Ich bin sehr<lb/>
gespannt, ob sich die beiden auch tatsächlich durchsetzen werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_14">Im Wiener Vorstand wurde die Bilanz und das Budget der Wiener<lb/>
Organisation durchbesprochen. Dort herrscht noch die gute alte<lb/>
Tradition, dass man die Unterlagen nur zur Besprechung austeilt,<lb/>
niemand kann sich die einzelnen Details merken, nachher wird darüber<lb/>
berichtet und man sammelt wieder die Unterlagen ein. Im Bundespartei<lb break="no"/>vorstand ist man von dieser jahrzehntelangen Tradition jetzt ab<lb break="no"/>gegangen, weil man bekanntlicherweise durch die Staatssubvention der<lb/>
Parteien sowieso die Bilanzen der Regierung resp. dem dafür zu<lb break="no"/>ständigen Ministerium überreichen muss. 1977 hat die Wiener Orga<lb break="no"/>nisation ein Defizit von 11 Mio S. Für den Wahlfonds 1978 von 30 Mio<lb/>
reserviert sind plus 5 Mio S zusätzliche Werbung und für die AZ-<lb/>
Unterstützung wird trotz Einnahmensteigerung nach wie vor ein<lb/>
Defizit von minus 10 Mio erwartet, wie der Kassier, Stadtrat <rs type="person" ref="#per__97772">Nekula</rs>,<lb/>
berichtete. Wichtig für die Wiener Organisation ist nur, dass<lb/>
es jetzt endlich geglückt ist, die Neue Zeitung, die seinerzeit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> als Wiener Tageszeitung kreiert hat, endgültig zu liquidieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_15">Gleichzeitig auch die WFG und die Progress zu verkaufen, und<lb/>
zwar um 3 Mio S. Die Druckerei Huber, die jetzt in Donau-Druck<lb/>
umgewandelt wurde und 5 Beschäftigte nur hat, wird mit einem<lb/>
Stammkapital von 600.000 S und einem Umlauf von 1,8 Mio S weiter<lb/>
existieren können. Die Liquidation der Neuen Zeitung, die 1972<lb/>
uns ein Defizit von 36,6 Mio S noch immer ausgewiesen hat, worin<lb/>
auch u.a. ein Bauring-Film um 500.000 S steckt, den man jetzt<lb/>
nicht mehr aufführen kann, konnte jetzt auf 27,7 Mio S bereits<lb/>
abgebaut werden und wird jetzt mit dem Finanzierungs- und Zahlungsplan<lb/>
endgültig aus der Wiener Bilanz verschwinden. Unerklärlich für<lb/>
mich ist nur, wieso dieses Experiment so viel hat kosten können.<lb/>
Als der Beschluss gefasst wurde, – ich kann mich noch sehr genau<lb/>
daran erinnern – hiess es, die Zeitung bräuchte nur ein Start<lb break="no"/>kapital und dann würde sie in kürzester Zeit zumindestens kosten<lb break="no"/>deckend sein. Wahrscheinlich ist <rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> ein ähnlicher Erfolg<lb/>
wie <rs type="person" ref="#per__97793">Olah's</rs> Gründung der Kronen-Zeitung vorgeschwebt. Leider hat<lb/>
er nicht die richtigen Journalisten und schon gar nicht den<lb/>
richtigen Chefredakteur dafür gewonnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_16">Anstelle des Genossen <rs type="person" ref="#per__114121">Fucik</rs> kommt in den Wiener Vorstand der Gen. <rs type="person" ref="#per__112942">Braun</rs><lb/>
und statt der Genossin <rs type="person" ref="#per__114122">Hlawka</rs> die Genossin <rs type="person" ref="#per__114119">Seda</rs>. Der neue Vor<lb break="no"/>schlag wird am Landesparteitag am 22. April gemacht werden. Ansonsten<lb/>
soll der Landesparteivorstand unverändert bleiben. <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> wird<lb/>
ein Referat über die nächsten 5 Jahre Arbeit halten. Die Junge<lb/>
Generation hat für Wien neuerdings gewählt und ihren Vorstand<lb/>
mit dem Konkurrenten von <rs type="person" ref="#per__114123">Edlinger</rs>, <rs type="person" ref="#per__114124">Schwarz</rs>, aus dem 11. Bezirk be<lb break="no"/>schickt. Kritischer wird meiner Meinung nach, wenn es um die<lb/>
Lösung des Vorstandsproblems der Sozialistischen Jugend geht. Dort<lb/>
legt der Obmann, der Oberösterreicher <rs type="person" ref="#per__114120">Ackerl</rs>, zurück und an seine<lb/>
Stelle kommt nicht der vernünftige, nicht weil er im dritten Bezirk<lb/>
als SJ-Mann gross geworden ist, der Wiener Landesobmann <rs type="person" ref="#per__114118">Woller</rs>,<lb/>
sondern der jetzige Sekretär der SJ <rs type="person" ref="#per__111409">Cap</rs>. Bei <rs type="person" ref="#per__111409">Cap</rs> weiss ich<lb/>
nie ganz genau, ist er ein wirklich vernünftiger und wenn auch<lb/>
linksstehender seriöser Genosse oder ein bisschen ein Spinner.<lb/>
Derzeit ist er Sekretär der Sozialistischen Jugend und wird sicher<lb break="no"/>lich noch der Partei grosse und sicherlich noch mehr Schwierigkeiten<lb/>
machen als dies <rs type="person" ref="#per__114120">Ackerl</rs> tat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_17">Bei der Regierungsbesprechung wurde von <rs type="person" ref="#per__97356">Blecha</rs> berichtet, dass<lb/>
die SPÖ nach wie vor in der Jugend sehr schlecht abschneidet.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> führt das nicht zuletzt darauf zurück, dass die ÖVP-Jugend,<lb/>
aber insbesondere die Katholische Jugend auch kritisch sich<lb/>
mit Problemen auseinandersetzt, aber immer wieder die Partei ent<lb break="no"/>sprechend schützt und vor allem nicht ständig attackiert. Bei<lb/>
den Jugendorganisationen der Partei, JG, SJ usw. ist genau das<lb/>
Gegenteil der Fall. Nur die Gewerkschaftsjugend hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
ausdrücklich ausgenommen, weil diese sich, wie er bei seinen Be<lb break="no"/>suchen in den verstaatlichten Betrieben immer wieder feststellen<lb/>
kann, um die Besserstellung der Jugend, um die wirtschaftliche<lb/>
Situation usw. mehr kümmert als um grosse ideologische Gegensätze,<lb/>
die es auch geben soll, aber die man nicht unbedingt an die Spitze<lb/>
der Auseinandersetzungen insbesondere gegen die Partei stellen<lb/>
muss. Tatsache ist, dass wir uns jetzt ein bisschen verbessert haben,<lb/>
43 % auf 44 %, gegenüber 40 ÖVP, 5 FPÖ und 1 KPÖ, bei 11 Unentschlos<lb break="no"/>senen, dass insbesondere aber die Unentschlossenen in der März-<lb/>
Erhebung gegenüber dem Vormonat sich mehr stabilisieren, d.h.<lb/>
die alten Aufteilungsschlüssel zu erwarten sind. Beängstigend ist<lb/>
nur, dass bis zu den Dreissigjährigen die ÖVP mit 47 % besser<lb/>
abschneidet als wir mit 37, auch hier ist aber indirekt eine Ver<lb break="no"/>besserung eingetreten, indem die ÖVP sogar schon 49:37 verzeichnen<lb/>
konnte. Bei den weiblichen Wählern ist es überhaupt ein stabileres<lb/>
Verhältnis 43:38 gegenüber früher 44:40 festzustellen. Nach wie<lb/>
vor überragend ist die Parteiführungsbewertung. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat mit<lb/>
2,47 eine einsame Spitze und gegenüber Feber, wo 2,32 war, noch eine<lb/>
Steigerung erfahren. <rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs> ist von 0,18 auf 0,06 zurückgefallen.<lb/>
Auch <rs type="person" ref="#per__97807">Peter</rs> hat stark verloren, von 0,27 auf 0,16. Für mich immer<lb/>
wieder mehr die Bestätigung, dass die nächsten Wahlen gar nichts<lb/>
anderes als <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>-Wahlen sein können und sicherlich auch sein<lb/>
werden. Die Herabsetzung des Wahlalters auf 18 Jahre wird ein<lb break="no"/>deutig nur der ÖVP nützen. Interessant ist, dass die Jugendlichen<lb/>
dies gar nicht selbst wollen, nur 16 % sind dafür, 72 % aber dagegen.<lb/>
12 % sind unentschlossen, die Frauen sind überhaupt dagegen. Bei<lb/>
den Jugendlichen sind sogar 75 % dagegen, 17 % allerdings auch dafür.<lb/>
Weiters ist interessant, dass bei der Meinungsumfrage man glaubt,<lb/>
39 % es wird so gewählt wie die älteren, als mit sozialistischer<lb/>
Mehrheit, 36 % glauben die SPÖ-Sympathisanten und 5 % ÖVP-Sympathi<lb break="no"/>santen. Auf Grund der anderen Ergebnisse aber, die ich oben erwähnte,<lb/>
kann man jetzt schon sagen, dass das Gegenteil eintreten wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_18">37 % der SPÖ-Anhänger glauben, dass der SPÖ nützt und 5 % der ÖVP.<lb/>
38 % der VP-Anhänger glauben aber auch, dass es der SPÖ nützt<lb/>
und nur 6 % von ihnen der VP. Mit der Herabsetzung des Wahlalters, das<lb/>
ist meine Meinung, haben wir zwar den moralischen Anspruch, wenn jemand<lb/>
zum Militär geht, so soll er auch gewählt werden können oder, wenn man<lb/>
so will, einen Demokratisierungsschritt weiter getan, gleichzeitig<lb/>
aber wie bei der Einführung des Frauen-Wahlrechtes nach der Revolution<lb/>
1918 die Grundlage für die Mehrheiten der bürgerlichen Parteien<lb/>
geschaffen, Jahrzehnte hat es gedauert, bis die Frauen sich dann<lb/>
letzten Endes in Mehrheit dazu entschlossen haben, sozialistisch<lb/>
zu wählen. Ich fürchte eine ähnliche Situation bei den Jugendlichen.<lb/>
Interessant war auch eine zweite zusätzliche Erhebung über die<lb/>
Religion. 42 % der Befragten bezeichnen diese Frage als bedeutend,<lb/>
nur in 14 % der Kirchgänger aber bekennen sich zur SPÖ, 70 % zur<lb/>
Volkspartei. 53 % aller Befragten halten aber Religion und SPÖ<lb/>
für vereinbar. So weit die österreichische Variante – man wird ge<lb break="no"/>tauft, man heiratet in der Kirche und geht ab und zu einmal<lb/>
zur Ostern oder Weihnachten in eine Messe – also die grosse Masse<lb/>
der österreichischen Katholiken, sogenannter Taufscheinchrist<lb/>
kommen wir einigermassen gut weg. Wo es sich aber um Kirchgänger handelt,<lb/>
schneiden wir aber sehr schlecht ab.<lb/>
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nicht überbewerten. Sicherlich ist es ein schöner Erfolg gewesen,<lb/>
doch müsste man bei der Durchführung mit etlichen Schwierigkeiten<lb/>
rechnen. Insbesondere wird es notwendig sein, die Importmög<lb break="no"/>lichkeiten der DDR zu erschliessen, auch auf Drittmärkten wird sich<lb/>
die österr. Wirtschaft mit der DDR sehr anstrengen müssen. Da<lb/>
die DDR ihre hochwertigen Maschinen in den COMECON liefern muss, wird<lb/>
es insbesondere notwendig sein, die angekündigten Lebensmittelma<lb break="no"/>schinen in Österreich, aber auch weltweit unterzubringen. Die Entspannung<lb/>
in Westeuropa wird ausschliesslich davon abhängen, ob das deutsch-<lb/>
deutsche Beziehungsproblem besser gelöst wird. <rs type="person" ref="#per__114110">Brandt</rs> war in der<lb/>
DDR und hat <rs type="person" ref="#per__114102">Stoph</rs> besucht, jetzt müsste theoretisch <rs type="person" ref="#per__114104">Honecker</rs> nach<lb/>
Bonn kommen. Dies kann aber erst dann möglich sein, bis <rs type="person" ref="#per__114106">Schmidt</rs> auch<lb/>
wieder in der DDR war, denn sonst erwartet man in Bonn ungeheure<lb/>
Demonstrationen gegen <rs type="person" ref="#per__114104">Honecker</rs>. Die einzige mögliche Ent<lb break="no"/>spannungsmethode sieht <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> darin, dass die gegenseitigen Besuche<lb/>
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Verkauf gibt: Ein Volk, ein Reich, ein Führer – mit <rs type="person" ref="#per__114126">Hitler</rs>-Bild.<lb/>
Dabei handelt es sich um aus München eingeführte Nachahmungen<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_21">LH <rs type="person" ref="#per__113131">Niederl</rs> hat behauptet, die Pyhrn-Autobahn sei unnötig und dies<lb break="no"/>bezüglich einen Brief an <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> geschrieben. Der Univ.Prof.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114125">Knoflacher</rs> hat bei einer Untersuchung festgestellt, die im Auftrage<lb/>
des Bautenministerium durchgeführt wurde, dass nur 5.000 PKW darauf<lb/>
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Wohnungspolitik neu überdenken müsste.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_23"><rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs> berichtet über die Arbeitslosenziffern, die im März<lb/>
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neue Richtlinien bekommen soll. Dies kann aber nicht ein inter<lb break="no"/>ministerielles Komitee – <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> und <rs type="person" ref="#per__114127">Grimburg</rs>, die beiden Sektions<lb break="no"/>chefs können sich nicht einmal anschauen – besorgen, sondern müsste<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97442">Firnberg</rs> mit den Ministern direkt besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_25"><rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> beschwert sich, dass das Statistische Zentralamt immer<lb/>
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die Kriminalstatistik, wie <rs type="person" ref="#per__97372">Broda</rs> berichtet, sollten schneller<lb/>
geliefert werden. Dazu wurde seinerzeit Präs. <rs type="person" ref="#per__114128">Bosse</rs> aus dem Wirt<lb break="no"/>schaftsforschungsinstitut ins Statistische Zentralamt berufen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreis<lb break="no"/>ky</rs> wird diesbezüglich schauen, wie er dies erreichen kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_26"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> berichtet über die Slowenen-Besprechung, wo jetzt ein gewisser<lb/>
Wandel zu verzeichnen ist. Er hofft, dass es gelingen möge, dass<lb/>
früher oder später diese doch in die Beiräte kommen. Übereinstimmend<lb/>
wird festgestellt, dass Slowenen in Kärnten wirklich oft schlecht<lb/>
behandelt werden. Es ist zwar vorgesehen, dass bei Gericht einer<lb/>
slowenisch sprechen kann und einen Dolmetsch verlangen kann, doch<lb/>
wenn ein gewisser Richter bemerkt, dass er auch deutsch kann, dann<lb/>
erklärt er ihm, er wird ihn entmündigen lassen, wenn er nicht deutsch<lb/>
sprechen will. Während die Tafelstürmer-Prozesse alle niederge<lb break="no"/><pb n="42-0345" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band42/42_1978-04-03_0345.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>schlagen wurden, beharrt man scheinbar jetzt in Kärnten darauf,<lb/>
dass alle Prozesse gegen die Slowenen abgewickelt werden.<lb/>
Der Bundespräsident wäre aber bereit, hier genauso grosszügig<lb/>
vorzugehen wie bei der Ortstafelstürmerei. <rs type="person" ref="#per__97372">Broda</rs> wird ver<lb break="no"/>suchen, eine Lösung herbeizuführen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_27">Bei der Bezirkskonferenz in Ottakring habe ich nachmittags bereits<lb/>
dem ehemaligen Obmann der Wiener Jungen Generation <rs type="person" ref="#per__114129">Oblasser</rs> versprochen,<lb/>
ich werde die Kernkraftwerksfrage anschneiden. Natürlich hat es dann<lb/>
darüber eine lange Diskussion gegeben, die sehr sachlich durch<lb break="no"/>geführt wurde. Die Junge Generation und die SJ, die sich ja<lb/>
dagegen ausgesprochen hat, schicken ständig neue Diskutanten.<lb/>
Interessant war nur, dass dort, wo ein Proredner einmal, z.B. von<lb/>
der Gewerkschaft, gesprochen hatte, er wesentlich mehr Beifall be<lb break="no"/>kommen hat als die jüngeren Leute. Ich war sehr froh, dass ich diese<lb/>
Frage angeschnitten habe, denn dadurch haben wir die Gelegenheit,<lb/>
innerhalb unserer Organisation eine Klärung herbeizuführen. Das<lb/>
beklemmende Unbehagen, wie es noch vor etlichen Jahren der<lb/>
Fall war und wie dies bis vor einem Jahr noch überall deutlich<lb/>
spürbar war, ist jetzt gewichen. Man diskutiert doch emotionsfreier<lb/>
und mehr sachlich. Auch die JG und die SJ möchten sich von der<lb/>
Demagogie der ÖVP, insbesondere von Frau <rs type="person" ref="#per__113082">Schmitz</rs>, lösen. Ob<lb/>
allerdings die Bevölkerung wirklich diese strenge Unterscheidung<lb/>
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ich. Die sachliche Aufklärung hat entweder bei uns zu spät be<lb break="no"/>gonnen oder war nicht intensiv genug. Hier ist die Schweiz in einer<lb/>
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der Bevölkerung nicht gegeben, jetzt wo auch in der Schweiz die Zwischen<lb break="no"/>lagerung gelöst werden muss, geht es daher nicht mehr um den Betrieb<lb/>
des Kernkraftwerkes, sondern nur mehr um die Lagerfrage. Österreich<lb/>
ist hier spät dran, ich bin überzeugt zu spät, und hat deshalb die fast<lb/>
unlösbaren Probleme. Selbst wenn ein Bruchteil unserer besten<lb/>
Funktionäre, und in Bezirkskonferenzen sind diese, an dieser Energie<lb break="no"/>politik zweifelt und bei den Wahlen entsprechende Konsequenzen<lb/>
auch nur überlegt, so kann man schon jetzt mit Sicherheit sagen,<lb/>
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Wahlen unmittelbar, ist es wirklich zu spät.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-04-03_28">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Wie weit wird jetzt tatsächlich diese Propa<lb break="no"/>ganda-Aktion vorbereitet und gestartet?<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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            <head>Typoskript "Die Geschäftstätigkeit von Cincinnati Milacron Austria in Zahlen" mit hs. Notizen</head>
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                  Floridsdorf</occupation>
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