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            <title type="main">Montag, der 27. Februar 1978</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <idno type="signature">Band42_1978-02-27</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_01">Montag, den 27. Februar 1978<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_02">Beim Jour fixe der Handelskammer war zuerst <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> allein, neuer<lb break="no"/>dings urgierte er den Kredit für den Abgeordneten Ing. <rs type="person" ref="#per__109939">Fischer</rs><lb/>
in Lech. Im Ministerium wußte niemand etwas, trotz neuerlicher<lb/>
angeblich genauer Kontrolle. Im Laufe des Tages war <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> dann<lb/>
sehr verwundert, noch mehr allerdings ich selbst, als sich heraus<lb break="no"/>stellte, daß ich der Pension vor etlichen Wochen die positive<lb/>
Kreditzusage bereits mitgeteilt habe.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Wie ist dies möglich?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_04"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> meint, ein Versorgungssicherungsgesetz wird von der Handels<lb break="no"/>kammer abgelehnt. Die Handelskammer möchte überhaupt nur alle<lb/>
Wirtschaftsgesetze um 2 Jahre verlängern. Eine Ausnahme sollte<lb/>
nur das Schrottgesetz werden, dort verlangt die Handelskammer, daß<lb/>
sie mit der Durchführung beauftragt wird. Sie ihrerseits würde dann<lb/>
den Schrottverband die Abwicklung delegieren. Ich erkläre sofort,<lb/>
daß dieser Vorgangsweise von der verstaatlichten Industrie ent<lb break="no"/>schieden abgelehnt wird. Wenn es zu einem Schrottgesetz kommt,<lb/>
dann müßte womöglich eine Lösung gefunden werden, wo der Schrott<lb break="no"/>verband schon im Gesetz zur Abwicklung ermächtigt wird. Ich schlage<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> vor, es sollte Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> mit Dr. <rs type="person" ref="#per__97872">Rief</rs> und einem Ver<lb break="no"/>treter der Verstaatlichten, <rs type="person" ref="#per__97315">Apfalter</rs>, versuchen, eine gemeinsame<lb/>
Lösung zu erarbeiten. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> verlangt noch, daß der Arbeitgeber<lb break="no"/>vertreter <rs type="person" ref="#per__113097">Gerbitz</rs>, Industriesektion-Syndikus <rs type="person" ref="#per__113096">Placek</rs> und ein Schrott<lb break="no"/>händler dieser Arbeitsgruppe zugezogen wird. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> macht mich<lb/>
darauf aufmerksam, daß es angeblich aus dem Jahre 1948 noch ein<lb/>
Chemikalienbewirtschaftungsgesetz geben soll. Dieses ist zwar nicht<lb/>
mehr wirksam, doch formell noch in Kraft. Dort wurde der Chemie<lb break="no"/>verband mit der Durchführung beauftragt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_06"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> teilt mir mit, daß die Agrarier fest damit rechnen, ein<lb/>
Agrar- und ein Ernährungssicherungsgesetz nicht nur beantragen,<lb/>
sondern auch damit die Marktordnungsgesetze ablösen und eine<lb/>
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Dieses Gesetz soll unbefristet sein, dieses Verfassungsgesetz würde<lb/>
dann aber in Zukunft einfach-gesetzlich geändert werden können.<lb/>
Ich glaube, daß nicht einmal die Handelskammer, geschweige denn<lb/>
die Arbeiterkammer eine solche Lösung möchte. Da ich fest über<lb break="no"/>zeugt bin, daß dieses Agrar- und Ernährungswirtschaftsordnungs<lb break="no"/>gesetz nicht kommt, vor allem schon gar nicht unbefristet be<lb break="no"/>schlossen wird, glaube ich, daß wir uns damit nicht im einzelnen<lb/>
beschäftigen müssen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte lasse diese verfassungsmäßige Variante<lb/>
prüfen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_08">Die Bundestheater möchten Dekorationsmaler und Bühnenbildner als<lb/>
Lehrlinge ausbilden. Diesbezüglich <choice><choice><sic>bräucht</sic><corr>bräuchte? braucht?</corr></choice></choice> man nach Meinung <rs type="person" ref="#per__97769">Mussils</rs><lb/>
keinesfalls eine Gesetzesnovelle zum Berufsausbildungsgesetz.<lb/>
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Vorgangsweise abstimmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_10">Noch einmal versucht <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, ob nicht doch in der Paritätischen<lb/>
Kommission der Erdgaspreis geregelt werden könnte. Ich erkläre dezi<lb break="no"/>diert, daß die amtliche Preisregelung bereits eingeleitet ist und<lb/>
durchgeführt wird.<lb/>
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sehr erfreut von mir zu hören, daß jetzt die Verhandlung mit dem<lb/>
Finanzministerium abgeschlossen sind und von mir im Presse<lb break="no"/>frühstück endgültig verlautbart werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_12">Ich setze <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> auseinander, daß wir im Rahmen der OECD und ECE<lb/>
die Fragebogen über die Multis beantworten müssen. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, der<lb/>
das letzte Mal sehr gegen diese Vorgangsweise des Handelsministeriums<lb/>
gewettert hat und meinte, wir würden nur den Wunsch der Arbeiter<lb break="no"/>kammer, Dr. <rs type="person" ref="#per__97678">Lacina</rs>, berücksichtigen, gibt jetzt zu, daß die Handels<lb break="no"/>kammer selbst mit den Multis Gespräche führt, um einen eingeschränkten<lb/>
Fragebogen dann doch zu beantworten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_13">Ich teile <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> die letzten Vorschläge der Energieverwertungs<lb break="no"/>agentur <rs type="person" ref="#per__111384">Weiser</rs>-Verein mit, da er scheinbar noch nicht informiert<lb/>
war. Bei dieser Gelegenheit verweise ich darauf, daß <rs type="person" ref="#per__111384">Weiser</rs> alle<lb/>
Vorschläge, die irgendwann einmal vom Handelsministerium oder einer<lb/>
sonstigen Stelle bearbeitet wurden, übernommen hat und dazu zu<lb break="no"/>sätzliche oft ganz rigorose Forderungen stellte, wie z.B. Redu<lb break="no"/>zierung der Motorsportveranstaltungen, erstes Monats-Wochenende-<lb/>
Verbot von Motorbootfahrten usw. Hätte ich solche Vorschläge<lb/>
gemacht, dann wäre in der Handelskammer, aber auch in anderen öffent<lb break="no"/>lichen Stellen und vor allem in den Massenmedien ein Sturm der<lb/>
Entrüstung losgebrochen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> sagte, ich habe vollkommen recht,<lb/>
hier eine regierungsferne Organisation zu schaffen, denn zu meiner<lb/>
größten Verwunderung wurden die Vorschläge von <rs type="person" ref="#per__111384">Weiser</rs>, wenn über<lb break="no"/>haupt, dann meistens positiv kommentiert. Eine andere Frage ist,<lb/>
wie alle diese innerhalb von 18 Monaten verwirklicht werden sollen,<lb/>
wie <rs type="person" ref="#per__111384">Weiser</rs> angekündigt hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_14">Der Vertreter der Fleischerindustrie <rs type="person" ref="#per__113101">Freudensprung</rs> kam wegen der<lb/>
laufenden Lohnverhandlungen. Der Bundesinnungsmeister <rs type="person" ref="#per__113099">Plim</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113100">Kuntner</rs> war vorher schon bei <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, um sich die Richtlinien für<lb/>
die weiteren Lohnverhandlungen zu holen. Die Handelskammer denkt<lb/>
allen Ernstes den Vertrag nur mit 6 % Lohnerhöhungen abzuschließen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113101">Freudensprung</rs> meinte, daß dies nicht möglich sein wird, er hätte<lb/>
einen Kompromißvorschlag, den er allerdings während meiner An<lb break="no"/>wesenheit nicht sagte. Ich erklärte mich mit den 6 % einverstanden,<lb/>
wenn diese für ein Jahr gelten. Da die Fleischhauer aber bereits<lb/>
16 Monate zugewartet haben und derzeit für diese Laufzeit 5,3 %<lb/>
bieten, die Gewerkschaft ist jetzt auf 7,3 % von ihrer Forderung<lb/>
9 % zurückgegangen, sehe ich bei 6 % keine Abschlußmöglichkeit<lb/>
für diese lange Laufzeit. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> argumentiert so, daß nicht mehr<lb/>
für die Vergangenheit die Lohnerhöhung gewährt wird, sondern für<lb/>
die Zukunft. Dort könnte man höchstens die prognostizierte In<lb break="no"/>flationsrate von 4 1/2 % berücksichtigen.<lb/>
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<rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und ihn darauf aufmerksam gemacht, daß bei der Eröffnung<lb/>
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der Handelskammer geplant war. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, der dann verhindert war<lb/>
und <rs type="person" ref="#per__111717">Schönbichler</rs> schickte, welches deutlich auf Konfrontations<lb break="no"/>kurs mit dem Handelsministerium und der Regierung ausgerichtet<lb/>
war. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> meinte, vorher hätte er alle diese Rede-Entwürfe ge<lb break="no"/>sehen, in den letzten Jahren sei dies unterblieben und er sofort<lb/>
bei den Sekretären von <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> dagegen protestiert. <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs><lb/>
selbst meinte, er verwende diese Unterlagen nur in den seltensten<lb/>
Fällen, was teilweise stimmt, weil er sicherlich die ärgsten Spitzen<lb/>
dann immer herausnimmt. Dies dürfte sich <rs type="person" ref="#per__111717">Schönbichler</rs> nicht ge<lb break="no"/>traut haben, weshalb eine Formulierung dort verlesen wurde, von<lb/>
der sich interessanterweise beide distanzierten, ohne sie genau<lb/>
zu kennen. Meine Ankündigung allein, wenn man auf Konfrontations<lb break="no"/>kurs gehen will, bin ich gerne bereit, auch diese Politik zu akzep<lb break="no"/>tieren, hatte hier scheinbar voll genügt. Dies umso mehr, als ich<lb/>
verlangte, man sollte uns sofort mit dem Zentraldirektor von Gern<lb break="no"/>gross verbinden, der sich ja bei mir wegen dieser unerhörten Vor<lb break="no"/>gangsweise einige Male entschuldigte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_16">Im Pressefrühstück berichtete Mag. <rs type="person" ref="#per__113102">Hollerleitner</rs> über ein neues<lb/>
Service für die Wirtschaftsaktion, nämlich Branchenpräsentation<lb/>
in unserer Arbeitsgruppe für die öffentlichen Ausschreibungen. Der<lb/>
Chemie-Verband hat hier sein Funktionsbereich vorgestellt. Zur<lb/>
größten Verwunderung war nämlich tatsächlich bei den ausschreibenden<lb/>
Stellen die Leistungen der inländischen chemischen Industrie nur<lb/>
teilweise bekannt. Formell könnte man natürlich sagen, es genügt ja<lb/>
vollkommen, wenn der Beamte der über die Wiener Zeitung das An<lb break="no"/>bot macht, wer liefern will, kann sich ja dann beteiligen. Trotzdem<lb/>
besteht hier eine sehr große Informationslücke, die es zu schließen<lb/>
gibt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_17"><rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> berichtete über die Raufsetzung der Kreditgrenzen in der<lb/>
BÜRGES, dafür benötigen wir ein Budgetüberschreitungsgesetz von<lb/>
ca 90 Mio S. <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> berichtete über die Ergebnisse des Fremdenver<lb break="no"/>kehrs im Jänner und letzten Endes dann von November bis Jänner.<lb/>
Der Jänner war mit 11 % Nächtigungszuwachs sehr gut und von November<lb/>
bis Jänner mit 8,3 % größer als ZiB 1 am Sonntag, auf Grund von<lb/>
<pb n="42-0219" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band42/42_1978-02-27_0219.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Anfragen in Kleinkirchheim und anderen Orten feststellte. Dort<lb/>
nimmt man an, daß höchstens ein 5 %-iger Zuwachs in der Winter<lb break="no"/>saison erwartet wird. Ich glaube, daß es mehr sein könnte, doch<lb/>
läßt sich endgültig bis Ende April, so lange dauert die Winter<lb break="no"/>saison, noch keine eindeutige Prognose feststeht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_18"><rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs> berichtete von der Österr. Ferienmesse, wo 150.000 Besucher<lb/>
waren, Urlaub im Bauernhof, Feriendörfer und gute Quartiere<lb/>
stark gefragt waren. Die Austria-Tourist-Börse mit 300 Einkäufern<lb/>
und 770 Anbietern mit 40.000 Betten war ein voller Erfolg. Die<lb/>
Organisation, wie alle übereinstimmend feststellten, hervorragend.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_19"><rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> informierte dann noch über das Tourismus-Komitee der OECD,<lb/>
insbesondere das Problem der Ferienstaffelung. Neben Deutschland<lb/>
wird in Hinkunft Norwegen, Schweden, Dänemark, aber auch Frankreich<lb/>
an diesem von Österreich initiierten und geleiteten Komitee teil<lb break="no"/>nehmen. Ich kritisierte neuerdings, daß es heuer nicht geglückt<lb/>
ist, Anfang Juli diesen konzentrierten Ferienbeginn zu entflechten,<lb/>
weshalb es in Österreich sicherlich zu einem Verkehrschaos insbes.<lb/>
in den westlichen Bundesländern mit Durchzugsverkehr und Urlaubs<lb break="no"/>antritt in Österreich kommen wird. Der Senioren-Urlaub soll jetzt<lb/>
stärker gefördert werden und es liegen 11 Länderberichte diesbe<lb break="no"/>züglich bereits vor. Da der Tourist einen größeren Schutz in Hin<lb break="no"/>kunft haben sollte, wird in der OECD das Tourismus-Komitee enger<lb/>
mit dem Konsumentenpolitischen Komitee zusammen arbeiten. Von allen<lb/>
diesen internationalen Komitees verspreche ich mir nicht allzu viel,<lb/>
wie die Ferienstaffelung zeigt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_20">Die Firma Peugeot hat ihre Preise für den 504-er von 132 auf<lb/>
127.000 und für den 604-er von 202.000 auf 194.000 S gesenkt. Da<lb/>
vorher schon SAAB einige Modelle ebenfalls im Preis senkte, nützte<lb/>
ich die telefonische Mitteilung dazu, um sie sofort im Presse<lb break="no"/>gespräch publik zu machen. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung<lb/>
der Autohändler mit 1. Jänner wird durch die Umsatzsteuer-Erhöhung<lb/>
die Preise steigen müssen, was allerdings kaum eingetreten ist,<lb/>
kommt es jetzt sogar vereinzelt zu Preissenkungen. Wenn auch andere<lb/>
Marken nicht mitmachen, schon allein die Ankündigung, daß es<lb/>
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Gebiet wirken. Dazu kommt, daß 1974 wir 162.000 Auto importiert<lb/>
haben für 7 Mrd S, im vergangenen Jahr 313.000 um 19 Mrd S.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_21"><rs type="person" ref="#per__113106">Rossmann</rs>, der Obmann des Freien Wirtschaftsverbandes in Kärnten,<lb/>
ersucht mich, für die Gemeinde Seeboden eine Subvention zu ge<lb break="no"/>währen, damit der Fremdenverkehrsverband eine Basisorganisation<lb/>
errichten könnte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_22">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte lasse den Fall prüfen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_23">Die Gemeinde-Vertreter Wöllersdorf, Bürgermeister <rs type="person" ref="#per__113104">Deibl</rs>, und der<lb/>
Direktor der Firma Alpla, <rs type="person" ref="#per__113103">Gschaider</rs>, sind mit einem Selbstbeschrän<lb break="no"/>kungsabkommen bezüglich der Einwegverpackung sehr einverstanden.<lb/>
Sie <choice><choice><sic>befürchteten</sic><corr>fürchteten</corr></choice></choice> für die 320 Beschäftigten bei einem Verbot der<lb/>
Einwegverpackung um deren Arbeitsplätze. Da die Gemeinde von<lb/>
diesem einzigen Betrieb entsprechende Steuern bekommt, für ein<lb/>
Kanalprojekt 60 Mio S, für die Piesting-Regulierung 7 Mio S und<lb/>
für 3 Wohnbauprojekte große finanzielle Mittel braucht, war sie<lb/>
sehr befriedigt, zu hören, daß nicht die Absicht besteht, die<lb/>
jetzigen Einweggebinde, ob Dosen oder Plastik-Flaschen, zu ver<lb break="no"/>bieten. Ich selbst bin überrascht, wie sehr man lange Zeit meine<lb/>
Ankündigungen, daß hier etwas geschehen müßte, nicht ernst genommen<lb/>
hat und dann als sich herausstellte, daß ich unter allen Um<lb break="no"/>ständen ein Konzept durchziehe, jetzt von allen Seiten ängstlich da<lb break="no"/>gegen protestiert und nur unter diesem Druck scheinbar bereit ist<lb/>
zu einer Kompromißlösung zu kommen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_24">Ing. <rs type="person" ref="#per__113105">Maculan</rs> hat in Ägypten eine Baugesellschaft gegründet. Am<lb/>
7. Februar 78 wurde mit 16 Mio S Stammkapital, 50 % Maculan<lb/>
25 % Karomika<add>[?]</add> dem Energieministerium nahestehende Gesellschaft<lb/>
und 25 % Private diese Baugesellschaft gegründet. <rs type="person" ref="#per__112568">Sadat</rs> hat ange<lb break="no"/>kündigt, daß 3 Gesellschaften geschaffen werden, die größte wird<lb/>
mit der amerikanischen Braun &amp; Ruth<add>[?]</add> in etlichen Monaten zustande<lb/>
kommen. <rs type="person" ref="#per__113105">Maculan</rs> hat nun mit dem Energieminister <rs type="person" ref="#per__112982">Sultan</rs> Kontakt<lb/>
gehabt und glaubt, daß die Ägypter bereit wären, ein Atomabfall-<lb/>
Lager in der Wüste zu akzeptieren. <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> und ich erklärten <rs type="person" ref="#per__113105">Maculan</rs>,<lb/>
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<rs type="person" ref="#per__112982">Sultan</rs> auch nach Österreich in meinem Namen einzuladen. Wenn die<lb/>
ägyptische Seite tatsächlich dieses Milliardenprojekt finanziert<lb/>
bekommen will, dann müßte sie so schnell als möglich einen Staats<lb break="no"/>vertrag für Übernahme dieses Atommülls mit uns abschließen. Die<lb/>
Dringlichkeit, die ich bei der Besprechung mit <rs type="person" ref="#per__113105">Maculan</rs> noch be<lb break="no"/>sonders herausstrich, wurde dann abends durch eine APA-Mitteilung,<lb/>
daß der Verwaltungsgerichtshof im Bauverfahren gegen das Kern<lb break="no"/>kraftwerk Tullnerfeld drei Beschwerdeführern Rechnung getragen hat,<lb/>
auch von mir wesentlich gedämpft. Drei Beschwerdeführern, die gar<lb/>
nicht Anrainer sind, hat der Verwaltungsgerichtshof das Recht<lb/>
eingeräumt, die Bauverhandlungen mitzubeeinflussen. Ich glaube<lb/>
nicht, daß im Bauverfahren jetzt deswegen deren Einspruch Rechnung<lb/>
getragen wird, allein aber, daß das Bauverfahren neuerdings abge<lb break="no"/>wickelt werden muß, daß man jetzt vielleicht auch von der nieder<lb break="no"/>österreichischen Bauaufsichtsbehörde, die das Verfahren abwickelt,<lb/>
die Gemeinde Zwentendorf hat es ja delegiert, andere Gesichts<lb break="no"/>punkte jetzt würden berücksichtigen, als dies vielleicht vor<lb/>
5 Jahren der Fall gewesen ist, kann bedeuten, daß es zumindestens<lb/>
zu einer Verzögerung kommen kann. Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> ist zwar nicht<lb/>
dieser Meinung, ich befürchte eine neuerliche Verzögerung in der<lb/>
Inbetriebnahme und eine neuerliche Schwierigkeit.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_25">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte kläre, wie dies juridisch weiter geht?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_26">Direktor <rs type="person" ref="#per__113107">Walter</rs>, Firma PORR, teilte mir mit, daß Hotel Budapest<lb/>
mit 520 Mio S Fixpreis wahrscheinlich die Österreicher zugeschlagen<lb/>
bekommen. Die Firma Novotel Frankreich liegt schlechter, obwohl<lb/>
sie billiger ist, dafür aber schlechtere Qualitäten angeboten hat.<lb/>
Nach einer anderen Intervention von Universale, <rs type="person" ref="#per__97449">Freibauer</rs>, liegt<lb/>
allerdings die Universale an der Spitze, dann die Franzosen, dann<lb/>
die Finnen und dann erst die Firma PORR. Ganz abgeschlagen nach<lb/>
den Japanern die Firma Rella. Da PORR und Universale auf alle<lb/>
Fälle eine Kooperation in diesem Fall bereits vereinbart haben,<lb/>
wäre es egal, ob Universale oder PORR den Zuschlag bekommt. Ich<lb/>
sollte und werde nur bei dem ungarischen Innenhandelsminister<lb/>
diesbezüglich intervenieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_27">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte die Details zusammenstellen lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_28">In Iran, hat Dir. <rs type="person" ref="#per__113107">Walter</rs> mitgeteilt, wurde jetzt die Gleitung an<lb break="no"/>erkannt und bereits Ratenzahlungen vereinbart und die ersten Raten<lb/>
schon beglichen. Die Bauzeitverzögerung bei dem Speicher Minab<lb/>
um 2 Jahre mit 700 Mio Real wurde auch entsprechend im Prinzip<lb/>
anerkannt. Die Bauunternehmen, die exportieren, hoffen, daß es<lb/>
gelingen möge, in der Österr. Kontrollbank durchzusetzen, daß<lb/>
ihre Leistungen auch nicht nur mit Krediten abgedeckt, sondern<lb/>
bei entsprechenden Verzögerungen, die nicht ihrem Verschulden<lb/>
liegen, Staatshaftung gewährt wird. Da die Kontrollbank dies<lb/>
vom richterlichen Urteil in den betreffenden Ländern abhängig<lb/>
macht, dort aber nach Meinung der Bauwirtschaft, und dies wahr<lb break="no"/>scheinlich zu Recht, keine unabhängigen Richter existieren, sollte<lb/>
man auf Sachverständige zurückgreifen. Dagegen wieder wehrt sich insbes.<lb/>
das Finanzministerium. Ich schlug Dir. <rs type="person" ref="#per__113107">Walter</rs> vor, er soll dieses<lb/>
Problem bei dem nächsten Bautengipfel im Finanzministerium, wo<lb/>
auch ich anwesend sein werde, vorbringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_29">Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> teilt mir mit, daß die Verbundgesellschaft, Präs.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112215">Weiß</rs>, ihm jetzt vorgeschlagen hat, die Einrechnung der Aufsichts<lb break="no"/>ratsrückvergütungen in den Gehalt der Vorstands-Mitglieder vor<lb break="no"/>zunehmen. <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> wird diesen Vorschlag noch mit ÖIAG-Vertreter<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97498">Grünwald</rs> besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_30">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte das System mit <rs type="person" ref="#per__97498">Grünwald</rs> und mir gemeinsam<lb/>
besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_31">Die Fraktionsvertreter <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> und <rs type="person" ref="#per__111706">Müller</rs> informieren sich bei mir<lb/>
über die weitere Vorgangsweise in der Besetzung Wirtschaftliche<lb/>
Landesverteidigung, Abteilung. Sie sind über die beabsichtigte<lb/>
Ernennung <rs type="person" ref="#per__112950">Winterleitners</rs> nicht sehr glücklich, nur mein Hinweis,<lb/>
daß ich auf dem Akt handschriftlich vermerken werde, daß ich<lb/>
dem Druck der Personalvertretung Rechnung getragen habe, be<lb break="no"/>friedigt sie einigermaßen. Dadurch wird ihr Gesetz und vor allem<lb/>
die der Ausschreibungskommission gewahrt. Ich erkläre der Fraktions<lb break="no"/>vertretung dezidiert, daß Fraktionsbesprechungen welcher Art<lb/>
immer unter gar keinen Umständen während der Dienstzeit erfolgen<lb/>
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die ganze Fraktion oder die Fraktionsverantwortlichen, die sich<lb/>
aber wieder nicht ausschließlich auf Akademiker beschränken<lb/>
dürfen, außerhalb der Dienstzeit stattfinden. Innerhalb der<lb/>
Dienstzeit würde sich nämlich sonst sehr bald herausstellen, daß<lb/>
nur gewisse Leute daran teilnehmen können, die es sich kraft<lb/>
ihrer doch verhältnismäßig unabhängigen Stellung als A-Beamte<lb/>
leisten können, daran teilzunehmen. Da diese Entwicklung von mir<lb/>
ganz entschieden abgelehnt wird, außerdem ich keiner Fraktion<lb/>
erlauben würde, während der Dienstzeit Fraktionsbesprechungen<lb/>
offiziell zu führen, einigen wir uns sofort darauf, daß es auch<lb/>
nicht der Wunsch der Fraktion war und ist, die einmal oder zwei<lb break="no"/>mal durchgeführten Fraktionsbesprechungen gewisser Gruppen inner<lb break="no"/>halb der Dienstzeit durchzuführen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_32">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte die entsprechenden Veranlassungen<lb/>
treffen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_33">Die Firma Gräf &amp; Stift, Austro-Daimler, seit 72 fusioniert zur<lb/>
österreichischen Automobilfabrik ÖAF, bekommt von mir das Staats<lb break="no"/>wappen. Bei dieser Gelegenheit kann ich auch gleich die neuesten<lb/>
Investitionen für 10 Mio S besichtigen. Mit der deutschen großen<lb/>
Autofabrik MAN, die bei ÖAF einen entsprechenden Kooperations<lb break="no"/>vertrag hat, wird ein Teil der Fertigung jetzt nach Österreich<lb/>
gelegt. Getriebe, Gehäuse werden hier erzeugt, in Hinkunft sollen<lb/>
weitere Produktionen nach Österreich verlegt werden. In Österr.<lb/>
können nämlich unmöglich diese Kleinserien, die wir haben, eine<lb/>
rationelle Produktion ermöglichen. Die Kooperation ist deshalb<lb/>
die einzige Möglichkeit und der Ausweg. Vor einer sehr großen<lb/>
versammelten Mannschaft verteidige ich daher diese Entwicklung,<lb/>
die Konkurrenz behauptet nämlich, daß ÖAF nur montiert, was teil<lb break="no"/>weise zutrifft. Mit der Sowjetunion sind gute Kontakte, weil<lb/>
Lada und Moskwitsch von ÖAF importiert und verkauft werden. Der<lb/>
Wunsch <rs type="person" ref="#per__97652">Kossygins</rs>, daß sich Österreich an den überschweren LKW<lb/>
bis zu 200 t Nutzlast beteiligt, kann von ÖAF nicht erfüllt<lb/>
werden, wie mir Dir. <rs type="person" ref="#per__113108">Daimer</rs> und seine Herren eindeutig er<lb break="no"/>örtern. Ich habe auch niemals angenommen, daß tatsächlich eine<lb/>
österreichische Autofirma sich auf so ein Experiment einlassen<lb/>
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oder Teilfertigung sowohl für die PKW als auch für LKW-Typen<lb/>
unsere Exportsituation nach der Sowjetunion zu verbessern. Ich<lb/>
fürchte nur, daran haben die Sowjets wieder kein Interesse.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_34">Min.Rat <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> teilt mir mit, daß die Verhandlungen mit den Erdöl<lb break="no"/>firmen über einen neuen Aufschließungsvertrag sehr schwierig<lb/>
sein werden. 1972 habe, wie er jetzt in einem Akt feststellte,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97467">Gasser</rs> der RAG fünfmal eine dreijährige Verlängerung zuge<lb break="no"/>sichert. Da ich den Akt abgezeichnet habe, ist er nicht nur gegen<lb break="no"/>über RAG, sondern auch innerhalb des Hauses für alle verbindlich.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_35">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__111994">HIRSCH</rs>: Lasse Dir bitte die Einzelheiten von <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs><lb/>
genau schildern.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-27_36">In der Jahresversammlung des Freien Wirtschaftsverbandes der Land<lb break="no"/>straße ergibt sich nach meinem Referat, wo ich besonders auf die<lb/>
Leistungen für die Klein- und Mittelbetriebe hinweise, durch<lb/>
Zufall wurde ja in der Pressekonferenz wieder die BÜRGES-Aktion<lb/>
besonders herausgestrichen und von mir dort entsprechend den<lb/>
Mitgliedern erklärt, anschließend dann doch noch eine Diskussion.<lb/>
Meistens sind es allerdings Steuerwünsche der Kleinbetriebe, wie<lb/>
z.B. die Aufsetzung des Freibetrages für Zinsanrechnung innerhalb<lb/>
der Gewerbesteuer, Verbesserung der Exportmöglichkeiten, die<lb/>
lustigste Frage resp. Vorschlag war, ich sollte alle Messen<lb/>
im Ausland besuchen, um den österr. Ausstellern dort zu dokumen<lb break="no"/>tieren, daß ich mich für ihre Arbeit besonders interessiere. In<lb/>
diesem Fall würde ich dann allerdings das ganze Jahr unterwegs<lb/>
sein, weshalb ich diesen Vorschlag natürlich sofort ablehnend<lb/>
beschieden habe.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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