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            <title type="main">Freitag, der 17. Februar 1978 bis Sonntag, der 19. Februar 1978</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_01">Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Feber 1978<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_02">Der gesamte Vorstand der Elin meldete sich zu einer Informations<lb break="no"/>aussprache. Das war mir eigentlich seit 1970 noch niemals passiert.<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__113018">Kohlruss</rs> leitete ein, ich hätte bei der Übergabe des Dekrets<lb/>
zur Führung des Staatswappens im Vorjahr darauf verwiesen, <choice><choice><sic>dass</sic><corr>was?</corr></choice></choice><lb/>
wegen der hochtechnischen Leistung auch mich am meisten überrascht,<lb/>
dass sie so gut kommerziell abschneiden. Dies gilt auch jetzt noch.<lb/>
Ich erwiderte sofort, dass in Altenwörth, aber selbst unter Anerkennung,<lb/>
dass sie im technischen Grenzbereich immer mit ihren Leistungen sich<lb/>
bewegen, doch auch Fehler geschehen sein müssen. Mit dem technischen<lb/>
Vorstandsdirektor <rs type="person" ref="#per__113019">Sellner</rs> diskutierten wir dann die Ursachen dieses<lb/>
Serienbruches. Eindeutig steht fest, dass die Eigenfrequenz und<lb/>
die Anregerfrequenz durch Zufall gleich waren und dies den Serien<lb break="no"/>bruch auslöste. Der für das Aussengeschäft zuständige Vorstands<lb break="no"/>direktor <rs type="person" ref="#per__113020">Haindl</rs> meinte, dass sie von den 5,3 Mia S Umsatz 35 %<lb/>
exportieren. Von 500 Mill. 1973 haben sie sich jetzt auf 1,8 Mia<lb/>
Export hinaufgearbeitet. Auch er beklagte sich über die ständige<lb/>
schwieriger werdenden Exportbedingungen. Die Italiener, so in einer<lb/>
Studie der Industriellenvereinigung, zahlen 24.500 Lire pro Mann<lb/>
und Monat Sozialversicherungsanteil vom Staat für die Beschäftigten,<lb/>
die beim Export tätig sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte diese Studie der Industriellenvereinigung<lb/>
verschaffen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_04">Eine harte Auseinandersetzung gab es zwischen Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> und<lb/>
dem soz. Vorstandsdirektor der Ill-Werke Dr. <rs type="person" ref="#per__113016">Peter</rs>. Dr. <rs type="person" ref="#per__113016">Peter</rs> hat<lb/>
mir vor längerer Zeit im Auftrag der Soz. Partei Vorarlbergs die<lb/>
Information zukommen lassen, dass Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__113017">Berchtold</rs> eine falsche<lb/>
Zeugenaussage gemacht hat und gleichzeitig durch sein Verhalten die<lb/>
Illwerke schädigte. Der neue Vorstandsdirektor Dr. <rs type="person" ref="#per__113021">Reich</rs> vom ÖAAB<lb/>
hat mir dann nach einiger Zeit ebenfalls diese Mitteilung bei<lb/>
seinem Antrittsbesuch zukommen lassen. Ich habe beiden damals<lb/>
dezidiert erklärt, dass ich diese Unterlagen durch die zuständige Sek<lb break="no"/>tion prüfen lassen muss. Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> steht nun auf dem Stand<lb break="no"/>punkt, dass er keine Klärung herbeiführen kann und den ganzen Fall<lb/>
dem Vorarlberger Staatsanwalt übergeben will. Jetzt bekommen die<lb/>
Vorarlberger Angst, dass dies auf das Schiedsgericht mit den<lb/>
<pb n="42-0171" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band42/42_1978-02-17_1978-02-19_0171.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Deutschen, RWE, EVS, sich nachteilig auswirken könnte. Insbesondere<lb/>
behauptet <rs type="person" ref="#per__113016">Peter</rs>, würden nach Auffassung des Rechtsanwaltes Dr. <rs type="person" ref="#per__112582">Schön<lb break="no"/>herr</rs> unabsehbare Folgen entstehen. <rs type="person" ref="#per__113016">Peter</rs> ersuchte deshalb <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs>,<lb/>
er möge derzeit von einer Mitteilung an die Staatsanwaltschaft<lb/>
Abstand nehmen. Das Schiedsgericht müsste ja bis spätestens<lb/>
30.6.1979 beendet sein. Auch der Rechnungshof hätte seine Einschau<lb/>
abgebrochen, um dieses Schiedsgerichtsverfahren nicht negativ zu<lb/>
beeinflussen. <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> krachte mit <rs type="person" ref="#per__113016">Peter</rs> derartig zusammen, dass<lb/>
sie nur mehr auf alemannisch sprachen, was ich sehr schwer ver<lb break="no"/>stand. Einzelne Passagen überhaupt nicht. Als ich das Zimmer verlassen<lb/>
hatte und dann wieder zurückkehrte, waren beide wieder verschwunden.<lb/>
Am Gang konnte ich sie gerade noch erwischen und die Verhandlungen<lb/>
fortsetzen. Wir einigten uns dann darauf, dass <rs type="person" ref="#per__112582">Schönherr</rs>, der mich<lb/>
unbedingt sprechen wollte, zu einer Aussprache mit <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> und mir<lb/>
eingeladen wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Bitte Termin vereinbaren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_06">Ein gewisser Dozent <rs type="person" ref="#per__113023">Schiller</rs> hat behauptet, mich zu kennen und mit<lb/>
mir unbedingt persönlich reden zu müssen, bei der Aussprache stellte<lb/>
sich heraus, dass er etliche Vorschläge für eine Budgetsanierung,<lb/>
100-%iger Zuschlag zur Mehrwertsteuer gegen die Wegwerfgesellschaft,<lb/>
einige wichtige neue Erkenntnisse für die Inbetriebnahme des Kern<lb break="no"/>kraftwerkes Tullnerfeld, wie er glaubte, und noch andere Probleme<lb/>
gelöst hat. <rs type="person" ref="#per__98040">Wais</rs> hat sich dann mit ihm im Detail unterhalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_07">Die Vertreter der Mühlviertler Weber teilten mir mit, dass die<lb/>
Oberösterreichische Landesregierung bereits 1 Mill. S, das Sozial<lb break="no"/>ministerium 1,2 Mill. S und auch das Handelsministerium etliche<lb/>
hunderttausend Schilling für die 29 Firmen, ca. 600 Beschäftigte,<lb/>
aufgewendet haben. Jetzt brauchen sie einen Geschäftsführer, der<lb/>
1,4 Mill. im ersten Jahr, 1 Mill. im zweiten und 500.000 dann<lb/>
auch noch im dritten Jahr Subvention kosten wird. Dieser sollte<lb/>
mit der Hochschule in Linz eine neue Produktenlinie festlegen.<lb/>
Die rustikale Produktion kann in den skandinavischen Ländern nicht<lb/>
verkauft werden, weshalb jetzt ein modernes Design ebenfalls<lb/>
aufgelegt werden soll. Mit <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs>, <rs type="person" ref="#per__113022">Fabrizii</rs> einigten wir uns dahin,<lb/>
mit ihnen, dass sie letztmalig jetzt 200.000 S bekommen, die<lb/>
heuer ein Teil und spätestens nächstes Jahr der zweite Teil ausbe<lb break="no"/>zahlt werden. Wenn es sich nicht um eine so verdammt zurückgebliebene<lb/>
<pb n="42-0172" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band42/42_1978-02-17_1978-02-19_0172.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Gegend, wo keine anderen Arbeitsmöglichkeiten bestehen, handeln<lb/>
würde, weder die Landesregierung noch der Bund würden in diese<lb/>
Sparte doch verhältnismässig viel Geld investieren. Andererseits<lb/>
gelang es den Haller Textilsorten-Produzenten mit der rustikalen<lb/>
Produktion die Tiroler Volkskunst sogar weltweit zu verkaufen.<lb/>
Vielleicht liegt es also wirklich nur an dem zukünftigen Geschäfts<lb break="no"/>führer, den Verkauf besser zu organisieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Lass Dir bitte berichten, wie es dort weiter<lb break="no"/>geht.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_09">Der bulgarische Botschafter <rs type="person" ref="#per__113027">Georgiew</rs> urgierte bei mir die bulg.-<lb/>
österr. Gemischte Kommission im April in Sofia. Ich erklärte mich<lb/>
zu diesem Zeitpunkt ausserstande zu kommen und versuchte, auf einen<lb/>
späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die beste Idee hatte dann<lb/>
Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs>, der vorschlug, nachdem wir erfuhren, dass am 18.9.<lb/>
Präs. <rs type="person" ref="#per__113024">Schiwkow</rs> nach Wien zum Staatsbesuch kommt, ausnahmsweise<lb/>
die Gemischte Kommission vorher in Wien in der Vorwoche abzuhalten.<lb/>
Damit, so versuchten wir <rs type="person" ref="#per__113027">Georgiew</rs> einzureden, wären zwei Fliegen<lb/>
auf einen Schlag erledigt. <rs type="person" ref="#per__113024">Schiwkow</rs> würde wahrscheinlich sowieso<lb/>
von <rs type="person" ref="#per__113028">Christow</rs> begleitet werden, während des Staatsbesuches könnte<lb/>
dann ein Wirtschaftsprotokoll unterfertigt werden und ich bräuchte<lb/>
heuer nicht nach Sofia zu fahren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Die September-Termine auf diesen Staatsbesuch<lb/>
einstellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_11">Die soz. Vorstandsdirektoren <rs type="person" ref="#per__97333">Bandhauer</rs>, Verbund, <rs type="person" ref="#per__113025">Horwath</rs>, BEWAG,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113029">Göbl</rs>, Wr. Stadtwerke, teilten mir mit, dass ihrer Meinung nach<lb/>
die Strompreisverhandlungen so weit gediehen sind, dass 4,2 % ohne<lb/>
kalkulatorischen Zuschlag auch von den Interessensvertretungen<lb/>
akzeptiert wird. Mit dem kalkulatorischen Zuschlag würden sie<lb/>
unter 5 % Preiserhöhung abschliessen. Ich war über diese Mitteilung<lb/>
sehr überrascht und schlug ihnen deshalb vor, gleich bei dem<lb/>
anschliessenden Jour fixe mit AK und ÖGB zu verbleiben. Ich war<lb/>
dann weniger überrascht, als die drei – sowohl <rs type="person" ref="#per__112965">Maurer</rs> von der AK<lb/>
als auch <rs type="person" ref="#per__113026">Tumpel</rs> und <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs> vom ÖGB – dezidiert erklärten, von<lb/>
einem solchen Preiserhöhungsausmass kann überhaupt nicht die<lb/>
Rede sein. Die Unterlagen, die sie vorgelegt haben, seien vollkommen<lb/>
unzulänglich, die Prüfung müsse weitergehen und von einem Inkraft<lb break="no"/>treten 1.3. könne keine Rede sein. <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs> hat mir dann mitgeteilt,<lb/>
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zu erhöhen, um bis dahin die Landesgesellschaften zu zwingen, in<lb/>
der Kernkraftwerksfrage eine deutliche Stellungnahme und vor allem<lb/>
auch Unterstützung innerhalb der ÖVP zwecks Inbetriebnahme von<lb/>
Tullnerfeld zu erreichen. Da sich diese Auffassung wahrscheinlich<lb/>
konträr der soz. Fraktion der E-Werke befindet, stelle ich mich<lb/>
noch auf längere und schwierige Verhandlungen ein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_12"><rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> berichtete beim Jour fixe, in der Papierförderung wird es sehr<lb/>
schwer, zu einer einvernehmlichen Regelung kommen. Die Papierindustrie<lb/>
erwartet sich grössere Unterstützung von der Bundesregierung. Vor<lb/>
allem der Hinweis bei der letzten Sitzung mit <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, auf dem Trans<lb break="no"/>portsektor wird ihnen geholfen werden, war scheinbar ein Miss<lb break="no"/>verständnis. Die ÖBB und der Finanzminister sind höchstens bereit,<lb/>
wenn sie von der Strasse auf die Bahn umsteigen, eine kleine<lb/>
Frachtrefaktie zu geben. Die Papierindustrie erwartet sich einen<lb/>
riesigen Betrag für indirekte Exportförderung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_13">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Wie weit stehen jetzt konkret die<lb/>
Verhandlungen zwischen Papierindustrie, Bahn und Finanzministerium?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_14">Bezüglich der Autopreise, Ende des Vorjahres und jetzt in den ersten<lb/>
Monaten, hat die Arbeiterkammer festgestellt, dass im Jänner 8–10 %<lb/>
Rabatt gegeben werden. Im Feber soll sich der Rabatt wesentlich bis<lb/>
zu 25 % erhöht haben. Die AK wird diesbezügliche Erhebungen einleiten.<lb/>
Leider ist es in diesem Fall unmöglich, die Gruppe <rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs> für<lb/>
eine solche Arbeit heranzuziehen. Früher wäre es noch möglich ge<lb break="no"/>wesen, den von der Polizei überstellten <rs type="person" ref="#per__111706">Müller</rs>, der jetzt in der<lb/>
Energiesektion arbeitet, heranzuziehen. Jetzt würde ich, wenn ich<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs> damit beauftrage, nichts anderes erreichen, als dass sofort<lb/>
die Wirtschaftspolizei zur Erhebung eingeschaltet wird. Genau dies<lb/>
will ich aber nicht. Da <rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs> eine grosse Anzahl von Kolleginnen<lb/>
und auch Kollegen beschäftigt, müsste es doch möglich sein, diese<lb/>
zu Erhebungen auszuschicken, ohne dass es gleich heisst, die Wirt<lb break="no"/>schaftspolizei macht umfangreiche Erhebungen, die letzten Endes<lb/>
dann immer mit riesigen Berichten enden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_15">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs> UND <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Gibt es eine solche Möglichkeit,<lb/>
einen solchen Versuch zu starten?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_16">Der Verein für Konsumenteninformation und angeblich auch die<lb/>
Marktamtsabteilung haben für Radio, Stereo-Anlagen, Foto-Artikel<lb/>
usw. entsprechende Erhebungen durchgeführt. Die Listenpreise wurden<lb/>
dort im Prinzip um 10 %, also der neuen Mehrwertsteuersatz-Differenz<lb/>
erhöht. <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs> behauptet allerdings, er verfolgt einen bestimmten<lb/>
Foto-Apparat, den er sich kaufen möchte und der ist nicht nur nicht<lb/>
teurer geworden, sondern wird sogar vereinzelt billiger angeboten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_17">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Bitte unauffällig die Ergebnisse verlangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_18">Bezüglich der Ölmühle nahmen die Kollegen zur Kenntnis, dass das<lb/>
Handelsministerium jetzt seine Arbeit abgeschlossen hat. In Arbeits<lb break="no"/>gruppen wurde sowohl der Schlaglohn als auch die notwendigen Inve<lb break="no"/>stitionen und vor allem das Schutzsystem durchbesprochen. Ein<lb/>
Abschlussbericht ist in absehbarer Zeit zu erwarten. Die Belastung<lb/>
der Konsumenten, wenn sowohl die Fette als auch die Eiweissfutter<lb break="no"/>mittel dafür herangezogen erden, wären 6–8 % oder ca. 350 Mill. S,<lb/>
die mit 6–8 % auswirkende Abgabe sollte in zwei Etappen vom<lb/>
Landwirtschaftsministerium und Finanzministerium festgesetzt werden.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__113026">Tumpel</rs> und <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs>, aber auch <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs> sind überzeugt, dass es sehr<lb/>
schwierig sein wird, diese Ölmühle tatsächlich zu errichten. Die<lb/>
Konsumgenossenschaft möchte aussteigen, nur mehr einen Kredit, den<lb/>
sie hoch verzinst abgegolten bekommt, in die Olioprot einbringen,<lb/>
die Landwirtschaftsseite ist der Meinung, dass alles, was vorgesehen<lb/>
ist, unzulänglich sei und Unilever hätte, so die übereinstimmende<lb/>
Meinung, überhaupt nur ein Interesse gehabt, das Projekt zu<lb/>
sabotieren. Schon allein aus diesem Grund habe ich mitgeteilt,<lb/>
werde ich an alle Beteiligten und Interessensvertretungen und vor<lb/>
allem an Olioprot und Unilever nach Vorliegen des Endberichtes in<lb/>
der nächsten Woche ein Schreiben richten, wo ich sie auffordere,<lb/>
jetzt endgültig die notwendigen Schritte zu setzen. Ich will mir<lb/>
nicht immer vorwerfen lassen, dass das Handelsministerium hier<lb/>
nicht expeditiv arbeitet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_19">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte nach Vorliegen des Endberichtes sofort<lb/>
die entsprechenden Briefe vorlegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_20">Min.Rat <rs type="person" ref="#per__112011">Kurzel</rs> hat mir mitgeteilt, dass er jetzt Weisung braucht,<lb/>
wie er mit den Milchpreisanträgen verfahren soll. Im Juni hat<lb/>
der Allgemeine Bauernverband 1.55, im Juli der Freiheitliche<lb/>
Bauernverband 1.15 und im Oktober die Landwirtschaftskammer 40.7 Gr.<lb/>
beantragt. Wir stellten übereinstimmend fest, dass sich <rs type="person" ref="#per__112011">Kurzel</rs><lb/>
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Interessensvertretungen versuchen, eine einvernehmliche Lösung<lb/>
bis spätestens Juni erreichen. Früher kann allerdings auch kaum<lb/>
eine Lösung zustandekommen, weil LWM <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> mich ersuchte, die<lb/>
Milchpreisregelung nur im Zusammenhang mit der Milchkontingentierung<lb/>
durchzuführen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_21">Eine lange und hitzige Debatte entwickelte sich wegen der Einbe<lb break="no"/>ziehung von Gas in die amtliche Preisregelung. Der ÖGB, <rs type="person" ref="#per__113026">Tumpel</rs>, und auch<lb/>
die AK, <rs type="person" ref="#per__112965">Maurer</rs>, sind verärgert, weil die ÖMV jetzt eine Preis<lb break="no"/>erhöhung durchgeführt hat, die von der Paritätischen Kommission<lb/>
noch nicht genehmigt wurde. Bei der Vorsprache Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs><lb/>
und seinem Stellvertreter <rs type="person" ref="#per__97429">Feichtinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__97738">Meszaros</rs> hat dieser<lb/>
behauptet, und Min.Rat <rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs> bestätigte dies, dass die Paritätische<lb/>
Kommission über das Erhöhungsausmass einig sei. Dies wurde von<lb/>
ÖGB und AK nachher heftigst bestritten. Die Erhöhung der ÖMV ist<add>[nach]</add><lb/>
Meinung dieser Vertreter ungerechtfertigt. Was man von mir jetzt<lb/>
erwartet, ist eine unverzügliche schnelle Preisfestsetzung, womög<lb break="no"/>lich mit Rückführung dieser überhöhten Preise. Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs><lb/>
erörterte dann den beiden Interessensvertretungen, welche schwierige<lb/>
rechtliche Situation sich ergibt. Die ÖMV hat etliche Bescheide<lb/>
oder das, was sie als Feststellungsbescheid betrachtet, beim Ver<lb break="no"/>fassungsgerichtshof angefochten. Beide Male hat sie jetzt beim<lb/>
Verfassungsgerichtshof verloren, trotzdem hat <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> vollkommen<lb/>
recht, dass er äusserst vorsichtig und formell vorgeht. Die ÖMV würde<lb/>
jeden kleinsten Fehler sofort dazu benützen, um nicht nur die Unter<lb break="no"/>lagen nicht zu liefern, sondern neuerdings den Rechtsweg bis zu den ober<lb break="no"/>sten Gerichten einschlagen. Ich glaube, dass selbst Dr. <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs> sehr<lb/>
überrascht war über die Vorgangsweise der ÖMV. Während die AK-Ver<lb break="no"/>treter meinten, man sollte in der Öffentlichkeit diese Vorgangsweise<lb/>
von meiner Seit anprangern, hat <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs> erklärt, dies wäre sehr<lb/>
schlecht, da die Verstaatlichte dadurch sehr diskriminiert wird.<lb/>
Da ich selbst auch lieber eine einvernehmliche Regelung bevorzuge<lb/>
als einen Streit mit der ÖMV, der sowieso jetzt zwischen <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> wegen Einsichtnahme in die Verträge verstärkt werden wird,<lb/>
habe ich dann vorgeschlagen eine Aussprache zwischen allen Inter<lb break="no"/>essensvertretungen und der ÖMV. <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs> hat vollkommen recht, dass<lb/>
wir lieber versuchen sollten, im neuen Entwurf zum Preisgesetz bes<lb break="no"/>sere rechtliche und gesetzliche Formulierungen zu finden. Vielleicht<lb/>
kann die Erfahrung, die wir jetzt in den letzten Jahren gemacht<lb/>
<pb n="42-0176" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band42/42_1978-02-17_1978-02-19_0176.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>haben, auch die Handelskammer davon überzeugen und im Parlament<lb/>
dann die notwendige Zweidrittel-Mehrheit bringen, dass hier<lb/>
tatsächliche Änderungen unbedingt notwendig sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_22">Die dritte österr. Ferienmesse dürfte ein grosser Erfolg werden.<lb/>
Sehr grosse Beteiligung von den österr. Bundesländern und vor allem<lb/>
auch von den anderen europäischen Staaten. Musikkapellen, Chöre<lb/>
und sonstige reisserische Aufmachungen, Demonstrationen von Hobby-<lb/>
Urlaubsmöglichkeiten, locken sicherlich hunderttausende Zuschauer,<lb/>
so hoffen es zumindestens die Veranstalter und insbesondere die<lb/>
ÖFVW. Dass ich bei jedem Spass dabei war, ist selbstverständlich,<lb/>
das erwartet man von mir und entspricht auch meiner Mentalität.<lb/>
Manchmal denke ich mir, ob man nicht als Bundesminister mehr Würde<lb/>
spielen sollte. Dies entspricht aber nicht meiner Mentalität und<lb/>
deshalb werde ich es sicherlich nicht machen. Ich glaube, dass<lb/>
mit der Verbundenheit und dem ganz natürlichen Gehabe der Sache und<lb/>
auch mir mehr gedient ist. Vielleicht aber täusche ich mich.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_23">Mit Abg. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> besprach ich Sonntag unsere weitere Vorgangsweise<lb/>
im Unterausschuss für Kernfragen. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> ist fest davon überzeugt,<lb/>
dass es ihm gelingt, durch seine persönlichen Beziehungen zu Abg.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111410">König</rs> und <rs type="person" ref="#per__111723">Wiesinger</rs> früher zu einer Entschliessung zu kommen, die<lb/>
letzten Endes von allen akzeptiert werden kann, als ich derzeit<lb/>
annehme. Voraussetzung dafür ist, und das hat <rs type="person" ref="#per__97444">Heinz Fischer</rs>, unser<lb/>
Klubobmann, sozusagen auf den Weg gegeben, dass <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> mit der ÖVP<lb/>
vereinbaren kann, wie wir bei der Expertenfrage weiter vorgehen.<lb/>
Es gibt dafür zwei Möglichkeiten: Wenn die ÖVP darauf besteht, die<lb/>
Unzahl von Experten, die sie scheinbar aus politischen Gründen<lb/>
nominieren will und muss, tatsächlich im Unterausschuss vorzuladen,<lb/>
dann müsste man für jede Sitzung mit jedem Thema ein sogenanntes<lb/>
Open end vereinbaren. Derzeit ist ja eben beabsichtigt, z.B. wenn<lb/>
wir nachmittags um 13.30 beginnen, um 19 Uhr die Sitzung zu beenden.<lb/>
Wenn tatsächlich viele Experten geladen werden, dann kann man sich<lb/>
vorstellen, dass wenn man dieses Zeitlimit einhält, wir zwei<lb/>
drei und mehr Sitzungen für jede einzelne Frage brauchen werden.<lb/>
Unter diesen Umständen hätte die ÖVP dann erreicht, was <rs type="person" ref="#per__98003">Taus</rs> sozu<lb break="no"/>sagen ihnen scheinbar vorgegeben hat, die ganze Problematik bis<lb/>
über die Wahlen hinauszuschieben. Wenn die ÖVP kein Open end will,<lb/>
dann muss unter allen Umständen nur eine kleine Anzahl von Experten,<lb/>
die ohne weiteres die konträren Standpunkte haben können, von der<lb/>
ÖVP akzeptiert werden. Nach wie vor vertrete ich die Meinung,<lb/>
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Experten nominieren, ÖVP-Nahestehende oder vielleicht sogar<lb/>
ÖVP-Mitglieder nicht nur akzeptieren, sondern von uns vorschlagen.<lb/>
Was soll schon ein kaufmännischer Direktor <rs type="person" ref="#per__97990">Staudinger</rs> von der GKT<lb/>
anderes zum Problem Inbetriebnahme von Zwentendorf sagen als der<lb/>
technische Direktor <rs type="person" ref="#per__110040">Nentwich</rs>. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> hofft ebenfalls, dass es<lb/>
gelingt, die ÖVP dazu zu bringen, nach jeder Sitzung das behandelte<lb/>
Problem gleich in Form eines kurzen Protokolls zu einer Aussage<lb/>
zu zwingen. Diese paar Sätze sollten dann die Grundlage, womög<lb break="no"/>lich schon die Formulierung für die letzten Endes zu formulierende<lb/>
Entschliessung sein. Ich bin sehr gespannt, ob es uns gelingt, diese<lb/>
Taktik durchzuziehen, d.h. die ÖVP für diesen Plan zu gewinnen.<lb/>
Der Vorsitzende <rs type="person" ref="#per__112996">Staudinger</rs>, davon bin ich überzeugt, würde am<lb/>
ehesten noch für eine solche Vorgangsweise zu gewinnen sein.<lb/>
Schwierigkeiten erwarte ich nur von den anderen ÖVP-Mitgliedern,<lb/>
von der FPÖ, Dr. <rs type="person" ref="#per__111721">Stix</rs>, ganz zu schweigen. Dieser wird zwar wenig<lb/>
Schwierigkeiten machen, dafür aber umso deutlicher stets die ab<lb break="no"/>lehnenden Standpunkte zu allen Problemen präzisieren. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> glaubt<lb/>
nach wie vor, dass es ihm gelingen wird, schon in Vorbesprechungen<lb/>
mit der ÖVP die Formulierung der Entschliessung zum frühest möglichen<lb/>
Zeitpunkt in Angriff zu nehmen. Unsere Taktik müsste sein, dass<lb/>
ohne von der soz. Fraktion ein konkreter Entschliessungsantrag<lb/>
schon vorliegt, Formulierungswünsche von der ÖVP bereits in<lb/>
unserem Sinne gefasst werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_24">Bezüglich der Personalfragen, die <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> jetzt zu lösen hat, gibt<lb/>
es insoferne Differenzen, als auch Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> seine Meinung<lb/>
verständlicherweise geändert hat. <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> braucht einen Juristen,<lb/>
der als Legist endlich seiner Sektion zur Verfügung steht. Ob<lb/>
die Konstruktion Min.Rat zu ihm hinüberzubringen, wirklich sehr<lb/>
erfolgversprechend ist, weiss ich nicht. Vor allem glaube ich auch,<lb/>
dass <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> so lange nicht warten kann. Für die wirtschaftl. Landes<lb break="no"/>verteidigung genügt <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> aber nicht, wenn <rs type="person" ref="#per__112948">Degischer</rs> als Legist<lb/>
zu ihm kommt. Abgesehen davon, dass jetzt erst <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> prüfen muss,<lb/>
ob <rs type="person" ref="#per__112948">Degischer</rs> tatsächlich bereit ist, diese Abteilung zu akzeptieren,<lb/>
sagt <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs>, er braucht Min.Rat <rs type="person" ref="#per__112950">Winterleitner</rs> dann trotzdem für<lb/>
die Wirtsch. Landesverteidigung, weil <rs type="person" ref="#per__112948">Degischer</rs> nicht die Detail<lb break="no"/>arbeit machen wird. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> selbst musste mir zugeben, dass die ÖVP<lb/>
dann zwei Abteilungen bekämen, wenn sie jetzt den Vorschlag <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs><lb/>
für seinen MKD zustimmt. Eine solche Lösung sollten wir uns wirklich<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band42_1978-02-17_25">Dafür bin ich, denn letzten Endes muss er mit der Personalvertretung<lb/>
ständig verhandeln und vor allem einmal zeigen, dass wenn er einen<lb/>
MKD vorschlägt, dieser Kanzleidirektor dann auch kommen muss.<lb/>
An dieser Bestellung kann und wird sich nichts ändern. Wenn die<lb/>
Personalvertretung aber glaubt, dafür riesige Geschäfte machen<lb/>
zu können, so muss man ihr demonstrieren, dass dies so nicht geht.<lb/>
Andererseits ist mir und vor allem auch <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> vollkommen klar,<lb/>
dass wir <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> einen Legisten geben müssen. Wie weit auf diese<lb/>
Art und Weise dann noch die legistische Koordination notwendig<lb/>
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               <persName><surname>Degischer</surname><forename>Klaus</forename></persName>
               <occupation>Sekt.R HM</occupation>
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               <persName type="label">Bandhauer, Herbert</persName>
               <persName><surname>Bandhauer</surname><forename>Herbert</forename></persName>
               <occupation>GD Verbund</occupation>
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               <persName type="label">Frank, Wilhelm</persName>
               <persName><surname>Frank</surname><forename>Wilhelm</forename></persName>
               <occupation>Chef Energiesektion</occupation>
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               <persName type="label">Haffner, Konrad</persName>
               <persName><surname>Haffner</surname><forename>Konrad</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
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               <persName type="label">Maurer, Ernst</persName>
               <persName><surname>Maurer</surname><forename>Ernst</forename></persName>
               <occupation>AK</occupation>
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               <persName type="label">Feichtinger, Friedrich</persName>
               <persName><surname>Feichtinger</surname><forename>Friedrich</forename></persName>
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               <persName type="label">Kohlruß, Rudolf</persName>
               <persName><surname>Kohlruß</surname><forename>Rudolf</forename></persName>
               <occupation>GD Elin</occupation>
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               <persName type="label">Peter, Walter</persName>
               <persName><surname>Peter</surname><forename>Walter</forename></persName>
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               <persName type="label">Meisl, Josef</persName>
               <persName><surname>Meisl</surname><forename>Josef</forename></persName>
               <occupation>Ministerialrat, Leiter Grundsatzabteilung</occupation>
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               <persName><surname>Burian</surname><forename>Ferdinand</forename></persName>
               <occupation>MR, Büro des Bundesministers</occupation>
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               <persName><surname>Christow</surname><forename>Christo</forename></persName>
               <occupation>bulg. Außenhandelsminister</occupation>
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               <persName type="label">Haindl, Hans</persName>
               <persName><surname>Haindl</surname><forename>Hans</forename></persName>
               <occupation>Vorstand Außengeschäft Elin</occupation>
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               <persName><surname>Wiesinger</surname><forename>Günther</forename></persName>
               <occupation>ÖVP-NR-Abg.</occupation>
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               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName><surname>Kazda</surname><forename>Josef</forename></persName>
               <occupation>Beamter Bautenministerium/HM</occupation>
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               <persName type="label">Benya, Anton</persName>
               <persName><surname>Benya</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation>ÖGB-Präs., NR-Präs.</occupation>
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               <occupation>Kaufm. Dir. KKW Tullnerfeld GmbH</occupation>
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               <occupation>GD Illwerke</occupation>
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