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            <title type="main">Montag, der 30. Jänner 1978</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_01">Montag, 30. Jänner 1978<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_02">Überraschend hat <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> eine Besprechung der Sozialpartner auf<lb/>
Wunsch der Handelskammer betreffend Zuckerpreis einberufen. Bei<lb/>
der Vorbesprechung mit <rs type="person" ref="#per__97563">Hofstetter</rs>, <rs type="person" ref="#per__97386">Czettel</rs>, <rs type="person" ref="#per__111004">Schmidt</rs>, <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs>, meinte<lb/>
er, mit 1.20 Schilling das Auslangen zu finden. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, <rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs>,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111718">Skene</rs>, <rs type="person" ref="#per__112563">Farnleitner</rs> und <rs type="person" ref="#per__112564">Smolka</rs> machten dann einen Gegenvorschlag,<lb/>
obwohl das Vorprüfungsverfahren 2.10 Schilling ergeben hat, 1.60<lb/>
Schilling inkl. 20 Groschen für einen Zuckerabsatzförderungsbei<lb break="no"/>trag. Die Schwierigkeit, zu einer Einigung zu kommen, war, dass be<lb break="no"/>reits bei der Vorbesprechung <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> erklärte, die Unterdeckung<lb/>
macht nur 95 Groschen aus. Durch den privatwirtschaftlichen Rüben<lb break="no"/>vertrag müssen die Bauern aber 84 Groschen Rübenpreiserhöhung be<lb break="no"/>kommen, die unbegründet ist. Trotz stundenlanger Debatte gelang es,<lb/>
keine Einigung zu erzielen. Da ich nicht beabsichtigte, das Presse<lb break="no"/>frühstück zu versäumen, verliess ich vorzeitig die Sitzung, die<lb/>
übrigens <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> ebenfalls zu einer anderen Besprechung verlassen musste.<lb/>
Wie ich mich später bei <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs> erkundigte, kamen die Verhandlungen zu<lb/>
keinem Ergebnis und werden Dienstag fortgesetzt. Da die Sozialpartner<lb/>
beabsichtigten, mit 1.2. den neuen Zuckerpreis inkraft zu setzen, so<lb/>
hoffe ich, dass es morgen gelingt, eine Einigung zu erzielen. Ich habe<lb/>
dort – bevor ich noch wegging – deponiert, dass ich selbstverständlich<lb/>
bereit bin, die einvernehmliche Regelung sofort zu akzeptieren.<lb/>
Sollte es zu keiner kommen, so werde ich den gering zugestandenen<lb/>
Betrag als vorläufiges Ergebnis in der Preiskommission beschliessen<lb/>
lassen. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> hat allerdings angedeutet, er würde dem nicht zu<lb break="no"/>stimmen. Da <rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs> darauf drängt, zu einer Einigung zu kommen,<lb/>
hoffe ich, dass es gelingt, einen gemeinsamen Vorschlag zu bekommen.<lb/>
Bei so konträren und schwierigen Preisverhandlungen glaube ich, mir<lb/>
gegenüber bestätigt zu bekommen, dass nur meine Konzeption auf<lb/>
freiwilliger Basis mit den Sozialpartner stets ein Einvernehmen her<lb break="no"/>zustellen, der einzig richtige Weg ist. Gerade bei der Zuckerpreis<lb break="no"/>verhandlung ist es doch gelungen, mit dem Zuckerabsatzförderungsbeitrag<lb/>
das gesamte Zuckerkonzept – Aufrechterhaltung der Anbaufläche –<lb/>
damit eine Überversorgung durchzusetzen. Jedes andere Konzept hätte zu<lb/>
einer Reduzierung der Anbaufläche geführt, vielleicht sogar dann zu<lb/>
der Notwendigkeit einer staatliche Vorratshaltung, zumindestens für<lb/>
ein Krisenlager und damit auch auf diesem Gebiet eine weitere Budget<lb break="no"/>belastung herbeigeführt. Hätte ich nicht so gute Freunde im ÖGB<lb/>
<pb n="40-0091" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band40/40_1978-01-30_0091.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>und in der Arbeiterkammer, bin ich überzeugt, würde ein solches<lb/>
Konzept nicht möglich sein. Andererseits sind die wieder trotz<lb/>
der Verantwortung, die sie mit übernehmen, mit diesem Konzept ein<lb break="no"/>verstanden, weil sie dadurch einen ungeheuren Einfluss auf diese Wirt<lb break="no"/>schaftssparte bekommen. Noch nie hat der ÖGB so viel Einfluss gehabt,<lb/>
noch nie allerdings auch so viel Verantwortung mitgetragen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Auch dies sollte man <choice><choice><sic>aus</sic><corr>als</corr></choice></choice> Teil der sozial<lb break="no"/>demokratischen Marktwirtschaftskonzeption berücksichtigen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_04">Beim Pressegespräch berichtete <rs type="person" ref="#per__98075">Willenpart</rs> über seine Verhandlungen<lb/>
im Rahmen des GATT. Nach seiner Darstellung befürchtete ich, dass<lb/>
die Presse gerade in einer Rezessionsphase in Österreich womöglich<lb/>
die Freihandelstendenz des Handelsministeriums besonders heraus<lb break="no"/>streicht. Ich habe deshalb korrigierend eingreifend dezidiert erklärt,<lb/>
dass wir seit 1973, Minister-Gipfelgespräch in Tokio, ein Massen<lb break="no"/>auftrieb von allen GATT-Staaten, gross erklärt haben, es sollen jetzt<lb/>
eine solche Zollsenkungsrunde in den nächsten Jahren abgeschlossen<lb/>
werden und bis heute, also 5 Jahre – ist nichts geschehen. Richtiger<lb/>
gesagt, trotz vielen Verhandlungen kein Ergebnis erzielt worden.<lb/>
Jetzt, meint <rs type="person" ref="#per__98075">Willenpart</rs>, sei der Durchbruch gelungen. Dies wird sich<lb/>
erst herausstellen. Ich bin nach wie vor, insbesondere was den Abbau<lb/>
der nicht zolltarifarischen Hemmnisse betrifft, sehr skeptisch. Wenn<lb/>
ich bedenke, dass bei jeder Veranstaltung immer der <choice><choice><sic>Trade blake</sic><corr>?</corr></choice></choice><lb/>
von jedem Staatsvertreter feierlich versichert wird und er sich dann<lb/>
letzten Endes doch nicht daran hält, so bestätigt sich eben die Er<lb break="no"/>kenntnis – schöne Worte, andere Taten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_05"><rs type="person" ref="#per__112565">Unterberg</rs> berichtete über den Preisvergleich von IKEA Möbel – Schweiz,<lb/>
Deutschland, Schweden, Österreich. Die uns von der Firma zur Ver<lb break="no"/>fügung gestellten Prospekte zeigen solche grosse Unterschiede im<lb/>
Verbraucherpreis. Allerdings sind darin die verschiedenen Mehr<lb break="no"/>wertsteuersätze, weshalb ein exakter Vergleich, insbesondere der Preis<lb break="no"/>politik der Firma IKEA schwer zu vergleichen ist. Sofort haben<lb/>
Journalisten dies herausgefunden und meinten, die letzten Preisver<lb break="no"/>gleiche über die Autopreise und insbesondere die Reparatur und Er<lb break="no"/>satzteilpreise seien ohne Mehrwertsteuer richtiger gewesen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_06">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Darauf hättest Du auch achten müssen. <rs type="person" ref="#per__112565">Unterberg</rs><lb/>
soll bitte sofort eine diesbezügliche Berechnung machen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_07"><rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> berichtete über den Dezember-Fremdenverkehr. Da dieser<lb/>
überraschend gut war, ergab sich, dass im Jahresschnitt die Näch<lb break="no"/>tigungen um 1/2 %, d.s. immerhin 500.000 auf 105,100.000 Über<lb break="no"/>nachtungen, stiegen. Die Deviseneinnahmen betragen mit 61 Mia,<lb/>
um 4.6 Mia mehr als im Vorjahr. Fast 8% Steigerung. Im Sommer<lb/>
haben wir zwar minus 2.1% zu verzeichnen, doch reisst uns der<lb/>
Winter immer wieder heraus. Der wirklich grosse Rückgang sind<lb/>
die Deutschen mit minus 5.2%. Die A 1, A und B-Qualitäten haben<lb/>
<choice><choice><sic>Übernächtigungssteigerungen</sic><corr>Übernachtungssteigerungen, Nächtigungssteigerungen</corr></choice></choice>, während die Privatquartiere um 6.4%<lb/>
weniger und auch die Campingplätze schlechter abschneiden. Dies,<lb/>
glaube ich, ist hauptsächlich auf die Rezession in Deutschland<lb/>
zurückzuführen. Die Argumentation, die Arbeitslosen kommen nach<lb/>
Österreich, um hier ihre verhältnismässig hohe Arbeitslosenunter<lb break="no"/>stützung auszugehen, kann nur vereinzelt stimmen. Für einige<lb/>
junge Leute, insbesondere wenn sie vielleicht Skifahrer sind,<lb/>
mag dies zutreffen. Die grosse Masse der Arbeitslosen und ins<lb break="no"/>besondere die Leute, die billigere Quartiere bis jetzt beanspruchten<lb/>
dürften ausbleiben. Hier wäre es dringend notwendig, eine wirklich<lb/>
exakte Analyse anzustellen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte veranlasse, dass hier eine entsprechende<lb/>
Studie gemacht wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_09">Geschäftsführer <rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs> von der Österreichischen Fremdenverkehrs<lb break="no"/>werbung berichtet über die Anstrengung, Überseetouristen nach Österreich<lb/>
zu bringen. Insgesamt gelang es 9.7% jetzt einen diesbezüglichen<lb/>
Anteil an dem gesamten Fremdenverkehr aus USA, Japan, Australien und<lb/>
einige sonstige andere Staaten zu erreichen. Bei Städte- und Kur<lb break="no"/>besuchen konnte eine 21%ige Nächtigungssteigerung festgestellt<lb/>
werden. <rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs> führt dies auf Kongressreisende zurück. Ich glaube,<lb/>
eine genaue Analyse würde ergeben, dass wir eine wesentlich <choice><choice><sic>stärke</sic><corr>stärkere</corr></choice></choice><lb/>
Geschäftsreisetätigkeit darin haben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Auch hier sollte man eine genaue Studie ver<lb break="no"/>anlassen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_11"><rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> berichtete über die Bemühungen des Handelsministeriums betreffend<lb/>
Ferienstaffelung. Zu meiner grösste Überraschung waren bei den Unter<lb break="no"/>lagen, die mir vorher leider nicht gezeigt wurden, neben dem Minister<lb break="no"/>ratsvortrag, den ich vor einiger Zeit eingebracht habe, auch noch das<lb/>
Protokoll einer Besprechung der davon betroffenen Ministerien und<lb/>
<pb n="40-0093" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band40/40_1978-01-30_0093.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Stellen. Bei aller Anerkennung, dass wir eine weitestgehende<lb/>
Information der Presse durchführen und <choice><choice><sic>eqgentlich</sic><corr>eigentlich?</corr></choice></choice> ein offenes<lb/>
Haus haben, halte ich es unmöglich, Ministerratsvorträge und<lb/>
Protokolle nur in der Ablichtung beizugeben. Daß man den Inhalt<lb/>
solcher Besprechungen zusammenfassend der Presse übermittelt, ist<lb/>
richtig. Daß man aber solche Detailunterlagen, um sich Arbeit zu<lb/>
ersparen, ganz einfach ablichtend weitergibt, halte ich für un<lb break="no"/>möglich.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_12">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte in Hinkunft bei der Unter<lb break="no"/>lagenerstellung vorsichtiger sein.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_13">Der ORF, Studie NÖ, machte ein umfangreiches Interview über die<lb/>
Verhandlungen mit Alberndorf. Ich bekannte freiwillig, dass ich<lb/>
den Fehler gemacht hatte, zu erklären, dass der Bürgermeister zu<lb/>
mir gekommen ist. Darunter verstand ich die Örtlichkeit, nämlich<lb/>
eben ins Handelsministerium. Ansonsten versuchte ich die Aussagen<lb/>
des Bürgermeisters, die natürlich in der Darstellung anders sind<lb/>
als der tatsächliche Besprechungsverlauf, so weit wie möglich zu<lb/>
decken. Da ich nicht genau weiss, wie viel dann tatsächlich ge<lb break="no"/>sendet wurde und was vor allem gekommen ist, wird es notwendig sein<lb/>
sich das Band zu verschaffen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte versuche mit den Redakteur die entsprechen<lb break="no"/>den Unterlagen zu bekommen. <choice><choice><sic>Unterscheid</sic><corr>Unterscheide? Unterschied?</corr></choice></choice> zwischen Aufnahmedauer und<lb/>
tatsächlicher Sendung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_15">Mit Klubobmann <rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> und <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> besprachen wir, ich weiss nicht<lb/>
zum wievielten Male, die Notwendigkeiten im Parlament, die<lb/>
Behandlung des Berichtes über die Kernkraft- und vor allem den Inhalt<lb/>
der Entschliessung. Fest steht für uns alle, dass sowohl die ÖVP<lb/>
als auch die FPÖ den Parlamentsbericht über die Kernkraft einstimmig<lb/>
ablehnen werden. Entscheidend war nur, dass wir letzten Endes dann<lb/>
übereinkamen, unsere ganze Kraft zur Erstellung einer Entschliessung<lb/>
einzusetzen, wo letzten Endes ein Mehrheitsbeschluss möglich wäre,<lb/>
der aber auch klar ausdrückt, dass das Kernkraftwerk Zwentendorf in<lb/>
Betrieb gehen soll. Wir dürfen nicht den Fehler machen, jetzt neuer<lb break="no"/>dings uns im Parlament eine weitere unlösbare Verpflichtung aufzu<lb break="no"/>erlegen oder der ÖVP eine Zustimmung zu ermöglichen zu einer Ent<lb break="no"/>schliessung, die nichtssagend ist, wie z.B., dass wenn alle Sicherheits<lb break="no"/>bestimmungen geklärt sind, die Endlagerung endgültig fixiert, keine<lb/>
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und dann noch immer eine Knappheit ist, Kernkraft benötigt wird.<lb/>
Mit einer solchen Aussagen haben wir wirklich gar nichts gewonnen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_16">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Lass einen Entschliessungsentwurf von <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> kon<lb break="no"/>zipieren, der auch die noch notwendigen Bescheide des Gesundheits<lb break="no"/>ministeriums, die sowieso erlassen werden müssen, beinhaltet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_17">Der österr. Botschafter für Syrien und Jordanien, <rs type="person" ref="#per__112566">Parak</rs>, wollte<lb/>
entsprechende Informationen bei seiner Verabschiedung und vor allem<lb/>
wissen, <choice><choice><sic>wir</sic><corr>wie er</corr></choice></choice> protokollarisch am besten den Staatsbesuch <rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschlägers</rs> –<lb/>
den ich begleiten werde – vorbereitet, um meinen Protokollbedürfnissen<lb/>
zu entsprechen. Ich setzte ihm gleich mit aller Deutlichkeit aus<lb break="no"/>einander, dass es mir ganz egal ist, wie das Protokoll dies erledigt.<lb/>
Seine Hoffnung, mich bei dem offiziellen Essen neben dem Wirtschafts<lb break="no"/>minister zu setzen, geht sicher nicht, weil ja bekanntlicher Weise<lb/>
immer streng dem Range nach der Minister, dann eine entsprechende<lb/>
Jordanierin, dann wieder der nächst Höhere usw. bei der Tafel aufge<lb break="no"/>fädelt werden. Das macht mir sicherlich aber auch die geringsten<lb/>
Sorgen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_18"><rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> von der Konsumenteninformation möchte am liebsten, dass in<lb/>
einer Novelle zum Unlauteren Wettbewerbsgesetz der Konsumentenbeirat<lb/>
im Handelsministerium verankert wird. <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> hat bei Verhandlungen<lb/>
jetzt mit <rs type="person" ref="#per__112563">Farnleitner</rs>, der scheinbar den bisherigen Hauptsprecher<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__112567">Christian</rs> ablöst, diesbezügliche Andeutungen gemacht. <rs type="person" ref="#per__112563">Farnleitner</rs><lb/>
ist in dieser Materie neu, hat zwar bei <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> einen grossen Einfluss,<lb/>
manche glauben, dass er sogar sein Nachfolger sein könnte, wird aber<lb/>
mit einer solchen Idee sicherlich auf den härtesten Widerstand stossen.<lb/>
Das Unlautere Wettbewerbsgesetz – wird <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> erklären – ist ein ausge<lb break="no"/>sprochen für die Handelskammer und Unternehmer geschaffenes Gesetz<lb/>
und sollte nicht durch eine Mitwirkung von Arbeitnehmer ständig ver<lb break="no"/>wässert werden, wie er sich auszudrücken beliebt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_19">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Versuche mit <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> bei <rs type="person" ref="#per__112563">Farnleitner</rs> die Lage<lb/>
eindeutig zu klären.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_20">In der Ministerratsvorbesprechung teilte <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> mit, dass er vom<lb/>
6., mittags, bis 8., 17.00, Uhr mit mir nach Moskau fährt. <rs type="person" ref="#per__112568">Sadat</rs> kommt<lb/>
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Mehrheit. Bis 21. Feber müssten laut Verfassungsdienst alle Markt<lb break="no"/>ordnungsgesetze im Parlament eingebracht sein, damit diese bei<lb/>
eventuellen Einspruch noch zeitgerecht beschlossen werden können.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> sieht dazu keine Veranlassung, wenn die ÖVP im Nationalrat<lb/>
diesen Verfassungsbestimmungen, d.h. 2/3-Gesetzen nicht zustimmt,<lb/>
kommen sie sowieso nicht in den Bundesrat. Da die ÖVP aber diese<lb/>
Gesetze selbst auch braucht, wird der Bundesrat dann sicherlich<lb/>
keinen Einspruch dagegen erheben. Interessant war nur, dass der<lb/>
Verfassungsdienst nicht nur die Marktordnungen, sondern auch<lb/>
selbstverständlich die Gesetze des Handelsministeriums aufzählte.<lb/>
Mir erscheint als einzig richtiger Weg, den ich dort allerdings<lb/>
noch nicht mitteilte, weil ich ihn zuerst im Haus besprechen will,<lb/>
dass wir an alle Begutachtungsstellen, insbesondere an die Handels<lb break="no"/>kammer ein Schreiben richten. Darin wäre festzuhalten, dass ent<lb break="no"/>sprechende gesetzliche Änderungen, d.h. Novellen zu den Wirtschafts<lb break="no"/>gesetzen, soweit sie das Handelsministerium betreffen, in Punktations<lb break="no"/>form notwendig wären. Bevor wir die diesbezüglichen Vorschläge in<lb/>
Gesetzesform zur Begutachtung ausschicken, wollen wir die grundsätz<lb break="no"/>liche Stellungnahme der begutachtenden Stellen erfahren. Eine andere<lb/>
Möglichkeit wäre noch über die einzelnen Gesetzesmaterien eine<lb/>
interministerielle Besprechung, vielleicht sogar eine Enquete abzu<lb break="no"/>halten.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_21">ANMERKUNG AN <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs>, <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs>, <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>, <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Wir sollten uns zusammensetzen,<lb/>
um einen gemeinsamen Weg auszuarbeiten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_22">Zum Wahlergebnis in Graz meinte <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> nur, dass sich einmal mehr<lb/>
bestätigt, dass es sich hier um eine Persönlichkeitswahl gehandelt<lb/>
hat. Die österr. These, nur 2–3% der Wähler führen den Wahlentscheid<lb/>
herbei, ist längst überholt, wie die 8%ige Steigerung für <rs type="person" ref="#per__112569">Götz</rs> in<lb/>
Graz zeigte. Allerdings ist er ein massgeschneiderter Kandidat ge<lb break="no"/>wesen. Grossdeutsch – um nicht zu sagen ehemaliger Nazi – fesch und<lb/>
vor allem Akademiker. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meint, die ÖVP wird selbstverständlich<lb/>
zustimmen, dass er wieder Bürgermeister wird. <rs type="person" ref="#per__112569">Götz</rs> wird dann im<lb/>
nächsten Nationalratswahlkampf die steirische Liste führen, verliert<lb/>
die SPÖ die absolute Mehrheit, wird die ÖVP mit ihm eine Regierung<lb/>
bilden und der Bürgermeisterposten ist für <rs type="person" ref="#per__112570">Hasiba</rs> frei. Die Wahl<lb break="no"/>stimmung war in der SPÖ sehr gut, unser Kandidat, ein guter fleissiger<lb/>
Beamter, wieder einmal aber mehr hat sich bewiesen, dass wir nur<lb/>
<pb n="40-0096" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band40/40_1978-01-30_0096.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>wissen, was innerhalb unserer Mitgliedschaft vorgeht. Das sind<lb/>
halt nur auf ganz Österreich bezogen 700.000, nicht aber, was<lb/>
in den Wählern in ganz Österreich, über 2,100.000, vorgeht. Bei<lb/>
dieser Gelegenheit machte <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> einmal mehr die Bemerkung, dass<lb/>
wir durch den Sachzwang des Kernkraftwerkes die absolute Mehrheit<lb/>
eigentlich schon verloren haben, wenn wir dies nicht durch anderes,<lb/>
in meinen Augen nur seine Persönlichkeit, kompensieren können.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97444">Fischer</rs> sollte versuchen, mit den neuen Klubobmann <rs type="person" ref="#per__111325">Mock</rs> ins Gespräch<lb/>
zu kommen, dass wenn sie schon den Bericht ablehnen, doch vielleicht<lb/>
bereit wären, einer Entschliessung zuzustimmen. Darin müsste über<lb/>
die Betriebsaufnahme etwas stehen, nicht präjudiziert könnte die<lb/>
ÖVP werden, indem man das Lagerungsproblem ausklammert. Dies muss<lb/>
die Regierung lösen resp. feststellen, wann die notwendige Entsorgung<lb/>
gegeben ist. Die Regierung muss in diesem Punkt eine Aufgabe erfüllen.<lb/>
Jetzt gibt es neuerdings die Diskussion zwischen den Geologen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
meinte, wir sollten die Internationale Atombehörde diesbezüglich be<lb break="no"/>fragen. Vor allem aber müsste die GKT resp. Verbund eine entsprechende<lb/>
Annoncenkampagne beginnen. Da <rs type="person" ref="#per__112014">Erbacher</rs> mir in Tirol erklärt hat, soweit<lb/>
zu gehen, <rs type="person" ref="#per__112571">Kollmann</rs> sogar zu klagen, müsste es mir tatsächlich gelingen,<lb/>
die GKT auf diesem Gebiet jetzt zu stärkeren Aktivitäten zu veranlassen<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_23">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte fraktionelle Besprechung mit <rs type="person" ref="#per__112014">Erbacher</rs>, <rs type="person" ref="#per__97333">Band<lb break="no"/>hauer</rs>, da <rs type="person" ref="#per__110040">Nentwich</rs> auf Urlaub, einberufen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_24">Bei der Spitalsfinanzierung ist <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> nicht bereit, auf die Ein<lb break="no"/>schaltung des Fonds für die Aufteilung der 250 Mio Schilling, die<lb/>
seit 1973 im Budget sind für Investitionsförderung der Spitäler und<lb/>
für die 810 Mio Schilling, die das Sozialministerium jetzt aus Beitrags<lb break="no"/>erhöhungen zusteuert, zu verzichten. Dort muss das Gesundheits<lb break="no"/>ministerium dirimieren können, da ansonsten wieder eine Abgangsdeckung,<lb/>
wie übrigens die Beamten vorsehen, zu 90% und nur 10% auf die Betten<lb break="no"/>anzahl automatisch verteilt werden sollten. Ubereinstimmend wurde<lb/>
dann festgehalten, dass der Normkostenzuschuss die Zukunft sein muss<lb/>
und nur als Übergang eine Abgangsdeckung für das nächste Jahr und<lb/>
heuer vorgesehen wird. Die Länder können mit den 850 Mio Schilling, die<lb/>
sie bis jetzt schon Abgangsdeckung vom Bund bekommen haben, d.s. ca 18%<lb/>
und die 800 Mio Schilling, die sie auf Grund des dritten Mehrwertsteuer<lb break="no"/>satzes bekommen, sowieso nach eigenem Gutdünken verfahren. Die Ver<lb break="no"/><pb n="40-0097" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band40/40_1978-01-30_0097.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>handlungen werden sich mit den Ländern sehr schwierig stehen,<lb/>
da auch die sozialistischen Ländervertreter einen sehr geringen<lb/>
Einfluss – um nicht zu sagen – womöglich keinen Einfluss des<lb/>
Bundes wünschen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, so wird zwar<lb/>
der Finanzausgleich unangetastet bleiben, daher der dritte Mehrwert<lb break="no"/>steuersatzanteil den Ländern und Gemeinden automatisch zufliessen,<lb/>
dafür aber der Bund seine bisherigen budgetären Zuschüsse durch<lb/>
einfachgesetzliche Änderungen korrigieren und dadurch das Gesund<lb break="no"/>heitsministerium zur Verwendung und Verteilung einschalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_25">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__109811">BURIAN</rs>: Versuche, mit Büro des Sozialministers die Zif<lb break="no"/>fern zu verifizieren. Insbesondere den Sozialministeranteil, 810 Mio<lb/>
Schilling, zu klären.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_26">Bei einer Vorbesprechung mit <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> über den Russland-<lb/>
Besuch skizzierte er 5 Punkte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_27">1. Die UdSSR soll für 1 Mia Schilling Warenkäufe in Österreich tätigen,<lb/>
insbesondere St. Pölten, Glanzstoff und Voith, darf nicht vergessen werden.<lb/>
Hier spricht natürlich der Abgeordnete des Wahlkreises.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_28">2. Gemeinsame joint ventures in Österreich sollten von 500 Mia bis 1 Mia<lb/>
Schilling, von der UdSSR finanziert, die Möglichkeit geben, z.B. den<lb/>
Lada und sonstige sowjetische Autos in Österreich zu <choice><choice><sic>essemblieren</sic><corr>assemblieren? etablieren?</corr></choice></choice>.<lb/>
Ein diesbezüglicher Antrag der AFG und MAN soll vorliegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_29">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte sofort von der Firma die Unterlagen<lb/>
verlangen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_30">3. 1 Mia Schilling soll multilateral verwendet werden und anderen<lb/>
Oststaaten zugute kommen. Hier müsste im COMECON-Vertrag ein<lb/>
Passus gefunden werden,<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_31">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108322">MEISL</rs> UND <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Wer kennt den Vertrag genau. Die<lb/>
COMECON-Bank soll so etwas ermöglichen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_32">4.) eine österr.-sowj. Studiengesellschaft sei zu gründen, um sich mit<lb/>
Atomenergie, insbesondere über die Aufbereitung und Müllagerung, zu<lb/>
befassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_33">5. Gemeinsame Aufträge aus Drittländern, ähnlich der in Polen und DDR<lb/>
seien zu finden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band40_1978-01-30_34">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Wo bleibt die Zusammenstellung über die bis<lb break="no"/>herigen Drittlandsprojekte der anderen Oststaaten<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Nentwich, Alfred A.</persName>
               <persName><surname>Nentwich</surname><forename>Alfred A.</forename></persName>
               <occupation>Techn. GF KKW Tullnerfeld GmbH</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName type="label">Haffner, Konrad</persName>
               <persName><surname>Haffner</surname><forename>Konrad</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
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            <person xml:id="per__97691">
               <persName type="label">Lehner, Hans</persName>
               <persName><surname>Lehner</surname><forename>Hans</forename></persName>
               <occupation>Präs. LWK</occupation>
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