<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="staribacher__19770911.xml" prev="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19770910.xml" next="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19770912.xml" xml:base="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title type="main">Sonntag, der 11. September 1977</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
            <respStmt>
               <resp>Conversion to TEI</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Digitisation, OCR correction and named entities tagging</resp>
               <persName>Thomas Tretzmüller</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
            <availability>
               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band38_1977-09-11</idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date when="1977-09-11">Sonntag, 11. September 1977</date>
         </creation>
      </profileDesc>
      <revisionDesc>
         <change type="creation" when="2019-06-20">exported as basic TEI from corrected tesseract output.</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">cleaned automatic tesseract-export by cleanExport.xsl script</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">moved first pb element out of attachment divs by cleanExport-patch2.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-11" who="acdh:ds">find and note personalAgenda as a subtype cleanExport-patch.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-19" who="acdh:ds">whitespace in paragraphs, lb and pb fixes by cleanExport-patch3.xsl</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text>
      <body>
         <pb n="38-1029" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band38/38_1977-09-11_1029.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="entry">
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_01">Sonntag, 11. September 1977<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_02">Bei meinem Pflichtbesuch auf der Wiener Messe, hauptsächlich<lb/>
natürlich den ausländischen Ausstellern gewidmet, konnte ich<lb/>
im Burgenland-Pavillon, den wir durch Zufall als erstes be<lb break="no"/>sichtigten, auch in Rust eine solche neue Siedlungsidee im<lb/>
Schilfgürtel finden, wie ich sie gestern in Reisenberg fest<lb break="no"/>gestellt hatte. Wenn die Landschaft nicht zersiedelt werden<lb/>
soll, dann müsste hier für den Zweitwohnungsbesitzer eine ganz<lb/>
systematische Untersuchung und eigentlich Lenkung für NÖ<lb/>
und Bgld. erfolgen. Die Wiener werden sonst früher oder später,<lb/>
wenn es ihre finanzielle Situation erlaubt und dies trifft heute<lb/>
bei immer mehr Wienern zu, mit Zweitwohnungen das Land förmlich<lb/>
überschwemmen. Während es früher noch die alten Bauernhäuser<lb/>
waren, die man insbesondere von Kleinhäuslern aufkaufte, so geht<lb/>
der Trend heute verständlicherweise mehr zu neuen Projekten mit<lb/>
neuen Häusern. Nur wer viel Geld hat, kann sich ja eine Bauernwirt<lb break="no"/>schaft leisten, denn das Erhalten kostet ihn natürlich unvergleich<lb break="no"/>lich mehr als wenn er eine Zweitwohnung oder ein Zweithäuschen<lb/>
irgendwo am See besitzt. Durch Anlage von künstlichen Seen<lb/>
müsste es daher möglich sein, ohne die Landschaft sehr zu zerstören<lb/>
entsprechende Siedlungsgebiete zu schaffen. Zu Untersuchen wä<lb break="no"/>re, wie weit man sie fremdenverkehrsmässig nutzen kann.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Besprich mit <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs>, welche Möglichkeiten<lb/>
wir hier einer Untersuchung haben.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_04">Der Besuch der Wiener Herbstmesse, die am Samstag nicht sehr gut ge<lb break="no"/>wesen ist, war am Sonntag prächtig. In der Früh ein wenig regne<lb break="no"/>risch und nachher Wetterbesserung veranlasste viele Wiener<lb/>
die Messe zu besuchen. Da diesmal nach vielen Jahren erstmals<lb/>
wieder die Wiener Messe zwei Samstage und Sonntage<lb/>
offen hat, verteilt sich das Publikum wahrscheinlich auf beide<lb/>
Wochenenden. Ausserdem war es erstmalig, dass am Samstag<lb/>
bereits die Messe eröffnet wurde und die Wiener haben sich<lb/>
sicherlich noch nicht darauf eingerichtet. Innerhalb der Aus<lb break="no"/>steller gibt es eine geteilte Meinung, ob dies zweckmässig ist.<lb/>
Ich glaube für die Aussteller, die mit landwirtschaftlichen Pro<lb break="no"/>dukten zu tun haben, sicherlich, denn die Bauern kommen eben am Wo<lb break="no"/>chenende lieber nach Wien als unter der Woche. Für die Aussteller,<lb/>
die Lebensmitteln verkaufen, die sogenannte Fress-Strasse ist dies<lb/>
<pb n="38-1030" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band38/38_1977-09-11_1030.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>überhaupt eine Existenzfrage, denn nur am Wochenende machen<lb/>
sie den guten Umsatz. Die echten Aussteller aber wieder sind,<lb/>
davon bin ich überzeugt, an diesen beiden Wochenenden nicht<lb/>
interessiert, denn sie müssen ihr Personal dort parat halten,<lb/>
wenn überhaupt werden höchstens Auskünfte verlangt und selten<lb/>
Geschäfte abgeschlossen. Die Kosten aber für Samstag/Sonntag-<lb/>
Personal sind überproportional hoch. Für mich ist diese<lb/>
neue Regelung persönlich sehr angenehm, denn ich kann in<lb/>
Hinkunft am Sonntag nach der Eröffnung dann immer gleich<lb/>
meinen obligatorischen Messe-Rundgang machen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte automatisch immer jetzt einplanen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_06">Bei den einzelnen ausländischen Ständen habe ich dann mit den<lb/>
Botschaftern, die sogar meistens anwesend waren, gleich über offene<lb/>
Probleme gesprochen. Insbesondere nützte ich beim DDR-Stand<lb/>
die Möglichkeit auf mein Schreiben wegen der notwendigen Schuh<lb break="no"/>exporte in die DDR hinzuweisen. Botschafter <rs type="person" ref="#per__122250">Schramm</rs> wird diesen<lb/>
Wunsch weitergeben, er hoffte sogar, dass in Leipzig jetzt bei<lb/>
der Messe eine entsprechende Kontaktaufnahme und vielleicht<lb/>
sogar ein Abschluss schon möglich sei. Der csl. Botschafter,<lb/>
der jetzt nach Prag zurückgeht, verabschiedete sich gleich bei<lb/>
mir. Neu war, dass die Südtiroler jetzt auch in Wien eine<lb/>
gemeinsame Kollektivausstellung haben, das Gewerbe und einige<lb/>
andere Betriebe haben sich zusammengeschlossen, um auf der Wiener<lb/>
Messe Kontakte herzustellen. Interessant und neu für mich war, dass<lb/>
Elin, die ich dann zuletzt besuchte, 10.000 Kühlschränke aus<lb/>
Polen bezogen hat unter 2.000 S und auch eine grössere Anzahl<lb/>
von Bügeleisen um 60.- S eingekauft hat. Bei diesen Preisen<lb/>
gibt Elin selbst zu, kann nicht einmal das Material gedeckt<lb/>
sein. Die Ware ist aber funktionstüchtig, der Eisschrank sogar<lb/>
ein Zweistern-Gerät und wird von den Konsumenten gerne gekauft.<lb/>
Angeblich hat die DDR jetzt einen noch billigeren Eisschrank<lb/>
angeboten. Auf dem Fernseh-Sektor hat Elin jetzt wieder mit den<lb/>
Finnen einen Vertrag, wo sie äusserst günstig und preiswert<lb/>
finnische Farbfernseher kaufen kann. Elin entwickelt sich schön<lb/>
langsam zu einer richtiggehenden Handelsgesellschaft. Ich halte<lb/>
diese Politik trotzdem für richtig, denn solange Elin selbst<lb/>
produzierte, hat sie damit immer nur Defizite gemacht. Jetzt hat<lb/>
sie durch ihre geschickte Handelspolitik zusätzliche Einnahmen,<lb/>
die sie oft dringend braucht, weil ihre Produktion auf dem Elektro<lb break="no"/>sektor wahrlich oft grosse Lücken in ihr Budget reisst.<lb/>
</p>
            <pb n="38-1031" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band38/38_1977-09-11_1031.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_07">Das letzte Beispiel ist sicherlich Altenwörth. Wenn ich das<lb/>
nächste Jahr mehr Zeit zum Messe-Besuch habe, weil Sonntag<lb/>
ich nicht so gedrängt bin, sollte ich doch wenn mich österr.<lb/>
Firmen einladen, auch diese Stände besuchen. Man bekommt dort doch<lb/>
an Hand von praktischen Darlegungen und vor allem von Informationen<lb/>
der dortigen Mitarbeiter mehr Neuigkeiten mitgeteilt, als wenn<lb/>
man nur mit dem Vorstand verhandelt. Zweckmässig wäre es, wenn<lb/>
die Fachreferate und auch die einzelnen Länderreferenten, die<lb/>
vielleicht solche Informationen besitzen, diese zeitgerecht mir<lb/>
mitteilen würden, damit ich dann beim Messe-Besuch eine<lb/>
entsprechende Diskussion mit den dafür verantwortlichen abführen<lb/>
könnte. Ich bin allerdings nicht ganz sicher, ob unser Haus überhaupt<lb/>
etwas von diesen so wichtigen Entwicklungen erfährt, resp. weiss.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_08">ANMERKUNG AN <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs> UND <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Prüft bitte, ob ein solches<lb/>
System möglich ist aufzubauen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_09">Bei meinem Referat in Wiesen hat vorher LAbg. Bgm. <rs type="person" ref="#per__115602">Peck</rs><lb/>
von Andau ein bisschen demagogisch aber sehr geschickt auf die<lb/>
ÖVP und deren Agrarpolitik hingewiesen. er behauptete z.B., dass<lb/>
die Präsidentenkonferenz und die anderen Funktionäre des<lb/>
Bauernbundes ständig nur in der Welt herumfahren, um sich<lb/>
alles anzusehen, aber in Wirklichkeit gar nichts machen, um die<lb/>
Agrarsituation der Bauern zu verbessern. Nur Studienreisen, keiner<lb break="no"/>lei Erfolge. Die Ostliberalisierung bei Obst und Gemüse schob er <rs type="person" ref="#per__97749">Mit<lb break="no"/>terer</rs> in die Schuhe, indem dass dieser ein diesbezügliches Gesetz<lb/>
im Parlament eingebracht hat. Weshalb jetzt eine gesetzliche<lb/>
Verpflichtung für mich bestand. Sein Wunsch, ich würde dann im<lb/>
Detail dazu Stellung nehmen, konnte ich beim besten Willen<lb/>
nicht entsprechen, denn sonst hätte ich ihn desavouieren müssen.<lb/>
Auf die Agrarsituation und ganz besonders aber was an Preiserhöhungen<lb/>
zu unserer Zeit den Bauern gewährt wurde, ging ich selbstver<lb break="no"/>ständlich im Detail ein.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_10">Auch bei der Wählerversammlung in Rust habe ich die Landwirtschaft<lb/>
besonders hervorgestrichen, überall herrschte eine gute Stimmung.<lb/>
Da ich ja mein Referat stets mit zwar für mich schon uralten<lb/>
Gags für die Zuhörer aber immer neue lustiges Stories sind,<lb/>
auflockere, herrscht nicht nur gute Stimmung sondern auch eine<lb/>
aufgelockerte lustige Atmosphäre. Die Burgenländern sind sehr opti<lb break="no"/>mistisch und wenn es nach den Versammlungen geht, haben sie tat<lb break="no"/>sächlich allen Grund dazu. Die ÖVP dagegen hofft, so wie<lb/>
<pb n="38-1032" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band38/38_1977-09-11_1032.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Burgenland 1968 bei den Landtagswahlen das Fanal für die<lb/>
Alleinregierung <rs type="person" ref="#per__97634">Klaus</rs> gewesen ist, dass diesmal sich dasselbe<lb/>
wiederholt nur der Anfang vom Ende der Regierung <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>.<lb/>
Dieser Landtagswahl kommt tatsächlich eine auch für die Bundes<lb break="no"/>politik ungeheure Bedeutung zu. Ich bin eigentlich persönlich<lb/>
sehr überrascht, dass ich so wenig wie scheinbar auch alle<lb/>
anderen Minister eingesetzt werde. Noch mehr überrascht bin<lb/>
ich allerdings über die Gastfreundschaft. In Wiesen erhielt ich<lb/>
Ananas, in Rust einen Erntekorb. Wenn ich mich auch bei<lb/>
meinem Referat sehr bemühe, Diskussion gibt es nämlich im Burgenland<lb/>
nie, trotzdem ich die Funktionäre vorher immer auffordere, eine<lb/>
solche zu machen, so viel Anerkennung habe ich mir<lb/>
wirklich nicht verdient. Die bgld. Gastfreundschaft geht wirklich<lb/>
über alles. Am meisten sind sie immer dann enttäuscht, dass ich<lb/>
nicht zum Essen bleibe, nach der Wahl wird man die Ergebnisse<lb/>
genau analysieren, jede Partei wird alles für und wider ins Treffen<lb/>
führen, warum sie gewonnen oder verloren hat. Für uns steht diesmal<lb/>
glaube ich aber wirklich sehr viel auf dem Spiel.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band38_1977-09-11_11"/>
         </div>
      <div type="back"><pb n="38_1028_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band38/38_1977-09-11_1028-01.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>Tagesprogramm, 11.9.1977</head>
         </div>
         <pb n="38_1028_02" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band38/38_1977-09-11_1028-02.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
         </div>
      </div></body>
      <back><listPerson><person xml:id="per__111367">
               <persName type="label">Würzl, Anton</persName>
               <persName><surname>Würzl</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation>MR, Leiter Gruppe FV u. Gewerbeförd. HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97634">
               <persName type="label">Klaus, Josef</persName>
               <persName><surname>Klaus</surname><forename>Josef</forename></persName>
               <occupation>BK 1966-70, ÖVP</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__122250">
               <persName type="label">Schramm, Gerhard</persName>
               <persName><surname>Schramm</surname><forename>Gerhard</forename></persName>
               <occupation>DDR-Botschafter</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97749">
               <persName type="label">Mitterer, Otto</persName>
               <persName><surname>Mitterer</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>Handelsminister, ÖVP, Präs. HK Wien</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97819">
               <persName type="label">Pleschiutschnig, Gerhard</persName>
               <persName><surname>Pleschiutschnig</surname><forename>Gerhard</forename></persName>
               <occupation>Kabinett Staribacher</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__115602">
               <persName type="label">Peck, Josef</persName>
               <persName><surname>Peck</surname><forename>Josef</forename></persName>
               <occupation>Bgm. Andau, Bgld.</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__108746">
               <persName type="label">Haffner, Konrad</persName>
               <persName><surname>Haffner</surname><forename>Konrad</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97668">
               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118566512</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__98040">
               <persName type="label">Wais, Anton</persName>
               <persName><surname>Wais</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation/>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/1017902909</idno>
               </person>
            </listPerson></back></text>
</TEI>