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            <title type="main">Montag, der 23. Mai 1977</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_01">Montag, 23. Mai 1977<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_02">Der 11. Metallarbeitergewerkschaftstag wurde so wie alle vorher<lb break="no"/>gehenden sehr feierlich eröffnet. Symphonieorchester, drei Schau<lb break="no"/>spieler sprechen den Prolog in Anwesenheit vieler Regierungs<lb break="no"/>mitglieder und ausländischer Gäste. <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> als Noch-Vorsitzender<lb/>
hat vor seiner Begrüssungsansprache ein kleines Referat gehalten,<lb/>
da er bereits 1947 beim ersten Metallarbeitergewerkschaftstag an<lb break="no"/>wesend war und seither alle mitgemacht hatte, kennt er die Geschichte<lb/>
der Metallarbeiter der zweiten Republik wahrscheinlich wie kein<lb/>
zweiter. Da die Klubvertreter – <rs type="person" ref="#per__97803">Pansi</rs> – SPÖ, <rs type="person" ref="#per__111325">Mock</rs> für die ÖVP<lb/>
und <rs type="person" ref="#per__97807">Peter</rs> – FPÖ – anwesend sind, geht er selbstverständlich auch<lb/>
auf die politische Situation ein, wonach "die Gewerkschaften alles<lb/>
nur machen, um die Regierung zu decken." Gewerkschaftstage<lb/>
wandeln sich zumindestens bei den anderen Organisationen. Der Zufall<lb/>
will es, dass wir bei den Lebensmittelarbeitern in dieser Wochen eben<lb break="no"/>falls unseren Gewerkschaftstag haben. Ich beabsichtige an unserer<lb/>
Tradition und Gewerkschaftstagen in jeder Beziehung festzuhalten.<lb/>
Wichtig ist ja nur, dass bei der Eröffnung Prominenz anwesend ist.<lb/>
Selbst die Delegierten der anderen Gewerkschaften verschwinden dann<lb/>
meistens bei den Referaten und Diskussionen. Mir ist es in dieser<lb/>
Beziehung egal, ob sie anwesend sind oder nicht, die Begrüssung<lb/>
soll aber die Begrüssung bleiben und nicht wie es jetzt überall ge<lb break="no"/>schieht, fast ein Referat des Vorsitzenden sein. Vom Fernsehen<lb/>
wurde ich schon jetzt gefragt, was auf unserem Gewerkschaftstag<lb/>
der Lebensmittelarbeiter es Neues geben wird. Ich war nicht bereit,<lb/>
einen Hinweis zu geben. Was sie wollen, ist doch gar nichts<lb/>
anderes als Sensationsmeldungen, vorweggenommene Personaldiskussionen.<lb/>
Mit der Übergabe des Vorsitzes bei den Metallarbeitern von <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs><lb/>
auf <rs type="person" ref="#per__111741">Sekanina</rs> ebenfalls schon die Weiche gestellt, dass <rs type="person" ref="#per__111741">Sekanina</rs><lb/>
<rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> als Gewerkschaftsbund-Obmann nachfolgt. Niemand weiss dies<lb/>
und niemand kann es daher sagen. Obwohl ich natürlich dann die<lb/>
allgemeine Ausrede, das bestimmt der Gewerkschaftskongress, als<lb/>
zwar richtige Antwort aber eindeutig als eine Leerformel betrachte.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> hat jahrelang, als er schon Gewerkschaftsbund-Präsident<lb/>
war, noch immer die Metallarbeitergewerkschaft geführt. Ich habe<lb/>
dies für falsch gehalten, weil er unbedingt in Interessenskonflikte<lb/>
als Präsident für alle Organisationen und gleichzeitiger Obmann der<lb/>
Metallarbeiter kommen musste und sicherlich auch gekommen ist.<lb/>
Weder <rs type="person" ref="#per__97363">Böhm</rs> noch <rs type="person" ref="#per__97793">Olah</rs> haben dies getan, <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> hätte keine Haus<lb break="no"/>macht gebraucht. Wenn <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> so lange gezögert hat, so deshalb,<lb/>
weil er innerhalb der Metallarbeiter immer wieder gedrängt wurde,<lb/>
<pb n="36-0594" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band36/36_1977-05-23_0594.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>die Obmannstelle zu behalten. Jetzt dürfte sich <rs type="person" ref="#per__111741">Sekanina</rs> Schritt für<lb/>
Schritt, aber systematisch durchgesetzt haben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_03">Bei der Eröffnung besprach ich mit <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> die angebliche Absicht,<lb/>
für die Lagerung des Atommülls eine eigene Gesellschaft des Bundes<lb/>
zu gründen, wie <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> mir verzweifelt mitgeteilt hat. <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> er<lb break="no"/>klärte mir nur, dass sie eine Aussprache mit <rs type="person" ref="#per__97333">Bandhauer</rs>, Verbund, gehabt<lb/>
hat in Anwesenheit ihres Sektionschefs <rs type="person" ref="#per__111378">Pindur</rs>, um den weiteren Vorgang<lb/>
zu klären. <rs type="person" ref="#per__111378">Pindur</rs>, der <rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs>, auch ein Trautmannsdorfer, gut kennt,<lb/>
glaubt, dass eine Lagerung in Niederösterreich nicht möglich sein<lb/>
wird, da <rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs> nie zustimmt. <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> fürchtet nun, dass <rs type="person" ref="#per__111378">Pindur</rs> vom<lb/>
ursprünglichen Plan, dass der Landeshauptmann letzten Endes auf Grund<lb/>
des Strahlenschutzgesetzes die Genehmigung zur Lagerung geben muss, mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112031">Maurer</rs> übereinstimmt, weshalb sich eine lange Diskussion darüber ergeben<lb/>
könnte. Die Gemeinschaftskraftwerk-Tullnerfeld-Gesellschaft die Zwenten<lb break="no"/>dorf nur betreibt, kann keinesfalls die Lagerung vornehmen. In diesem<lb/>
Fall müsste <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> die Genehmigung dazu geben. Eine eigene Gesell<lb break="no"/>schaft muss deshalb gegründet werden und <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> erwägt, ob der Bund<lb/>
und die Länder sich eventuell daran beteiligen sollten. Das ständige Ändern<lb/>
von Konzepten liegt daran, in meinen Augen, dass wir weder von den E-Gesell<lb break="no"/>schaften noch von den Beamten der einzelnen Ministerien, geschweige denn<lb/>
in der Regierung von der Öffentlichkeit ganz zu schweigen, eine einheit<lb break="no"/>liche Linie in der Atomenergiepolitik haben. Jeder versucht immer irgend<lb break="no"/>welche Auswege verschiedenste Vorschläge werden gemacht, geprüft, wieder<lb/>
verworfen, in den Zeitungen die unmöglichsten Meldungen lanciert, wie<lb/>
am Sonntag in der Kronen-Zeitung, dass das Kernkraftwerk das unsicherste<lb/>
ist, was es überhaupt gibt, weil bei Prüfungen sich herausgestellt hat,<lb/>
dass – wie es in jedem Kraftwerk üblich ist – Herstellungsfehler gemacht<lb/>
werden, die eben durch die Prüfung abgestellt werden. Es wird höchste<lb/>
Zeit, dass wir so schnell wie möglich versuchen, die endgültige<lb/>
Entscheidung im Parlament herbeizuführen. Die Diskussion wird zwar dann<lb/>
auch nicht aufhören, aber sie wird in irgendeiner Weise die Weichen end<lb break="no"/>gültig stellen. Von meinem Gesichtspunkt aus kann es gar nicht anders<lb/>
sein, als Zwentendorf in Betrieb zu nehmen und dann zu sehen, wie man<lb/>
mit den weiteren Kraftwerken verfahren soll.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_04">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107937">FRANK</rs> UND <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte die neue Gesellschaftsidee, eventuelle<lb/>
Beteiligung des Bundes prüfen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_05">Beim Journalistenfrühstück berichtete <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> über die Kreditvermittler-<lb/>
Verordnung, die jetzt endlich mit 1. Juli in Kraft tritt. Daran ent<lb break="no"/>wickelte sich nach längerer Zeit wieder einmal eine Diskussion mit den<lb/>
Journalisten, da dies doch unmittelbaren Einfluss gegen die Auswüchse<lb/>
<pb n="36-0595" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band36/36_1977-05-23_0595.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>des Kreditwuchers haben könnte. Ich liess aber keinen Zweifel daran,<lb/>
dass in Wirklichkeit selbst mit der Begrenzung von 5 % für die Kredit<lb break="no"/>vermittler-Provision nicht viel gemacht ist. Die wirklich entscheiden<lb break="no"/>den Änderungen könnte nur eine entsprechende Regelung im Kreditwesen<lb break="no"/>gesetz herbeiführen. Dies wird jetzt momentan im Finanzministerium<lb/>
allerdings schon 5 Jahre lang besprochen. Min.Rat <rs type="person" ref="#per__97426">Fälbl</rs> berichtete<lb/>
über Ägypten und Sudan und Min.Rat <rs type="person" ref="#per__113619">Pschorn</rs> über die Accordino-Ver<lb break="no"/>handlungen, zu diesen Themen gab es überhaupt keine Wortmeldungen.<lb/>
Die Erfahrung, die wir jetzt mit unserem Pressefrühstück machen können<lb/>
ist, dass entweder die Journalisten ebenfalls müde werden und daher nicht<lb/>
bereit sind zu diskutieren, geschweige denn mich anzugreifen, oder Themen<lb/>
für sie wirklich nichts hergeben. Berichtet in den Zeitungen wird dann<lb/>
allerdings immer sehr brav.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_06">Der brasilianische Minister für Bergbau und Energie <rs type="person" ref="#per__146671">Ueki</rs> stattete dem Bun<lb break="no"/>despräsidenten einen Besuch ab und hat dort, was für mich auch einiger<lb break="no"/>massen neu war, die brasilianische Wirtschaftsentwicklung auf seinem<lb/>
Gebiet geschildert. Beim Essen im Imperial hatte ich dann auch noch<lb/>
Gelegenheit, mit <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> gemeinsam, da wir ihn zwischen uns setzten,<lb/>
es war kein Protokoll Gott sei Dank vorhanden, über diese Entwicklung<lb/>
zu diskutieren. Während bei uns in der Vergangenheit innerhalb von<lb/>
10 Jahren die Elektrizitätsproduktion verdoppelte, stieg diese dort<lb/>
auf das Dreifache. In Zukunft nimmt man eine weitere, wesentlich höhere<lb/>
Steigerungsrate noch an. Brasilien hat fast alle Mineralien und wird sie<lb/>
systematisch abbauen. So wie Afrika inbesondere aber Westafrika alle<lb/>
Mineralien hat, ist auch in Südamerika dieselbe Situation. Beide<lb/>
Kontinente werden deshalb in Hinkunft die bedeutendste Rolle für<lb/>
die Industriestaaten spielen. Dieses gleichzeitige Vorhandensein<lb/>
in diesen Regionen hat ja auch die Theorie ausgelöst, dass beide<lb/>
Kontinente einmal zusammen waren und sich im Laufe der Jahrmilliarden<lb/>
erst trennten. Die eingeladenen Direktoren der österr. Firmen nützten<lb/>
die Gelegenheit, um mit dem Minister die entsprechenden Absichten,<lb/>
Projekte liegen ja leider noch nicht vor, zu besprechen. Bei dieser<lb/>
Gelegenheit erfuhr ich von Direktor <rs type="person" ref="#per__134328">Lukesch</rs>, Treibacher, TCW, dass<lb/>
sie jetzt ihr Ferrochromprojekt in Hüttenberg aufgegeben haben.<lb/>
Die Strompreise wären dort zu hoch gewesen. Im Vergleich z.B. kosten<lb/>
in Brasilien für die Industrie die Preise nicht einmal die Hälfte.<lb/>
Treibach wird aber jetzt in Hüttenberg ein Recycling für Metall<lb break="no"/>schmelzen mit 150 Beschäftigten errichten. Dort spielt der Strom<lb break="no"/>preis nicht mehr die Rolle, denn Ferrochrom mit 15.- S bei hohen Strom<lb break="no"/>preisen eine stärkere Belastung als das Metallschmelzmaterial, das 70.- S<lb/>
kostet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_07">als in den vergangenen Jahren. <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> steht nach wie vor<lb/>
auf dem Standpunkt, dass das Landwirtschaftsministerium, welches<lb/>
die Lenkung des Getreides über hat, daher auch alle diesbezüglichen<lb/>
Aufwendungen zu leisten hat. Ihm schwebt nach wie vor vor, gegebenen<lb break="no"/>falls eine Klage gegen das Landwirtschaftsministerium einzureichen,<lb/>
wenn die diversen Stützungsaktionen über Nacht eingestellt werden<lb/>
sollten. Für mich ist es eine Bestätigung mehr, dass wir langfristig<lb/>
eben jetzt schon festlegen müssten, was nächstes Jahr bei der Ge<lb break="no"/>treideernte geschehen wird. Dies betrifft den Preis, die Export<lb break="no"/>möglichkeit, die Lagerung, die diversen Aktionen und ich weiss nicht<lb/>
was sonst noch alles.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte beim nächsten Jour fixe dieses Problem<lb/>
auf die Tagesordnung setzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-05-23_09">Der Besitzer der grössten deutschen Altrohstoff-Raffinerie <rs type="person" ref="#per__146840">Haberland</rs><lb/>
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Altöl beseitigt wird. In 140.000 Übernahmestellen werden durch<lb break="no"/>schnittlich 600.000 kg erfasst. Da der Antransport sehr teuer ist<lb/>
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werden. Ich persönlich fürchte auch, dass es ohne eine diesbezüg<lb break="no"/>liche Reglementierung und insbesondere Abgabe nicht gehen wird.<lb/>
Tausendmal lieber wäre es mir allerdings, wenn ohne einen büro<lb break="no"/>kratischen Apparat in Deutschland machen dies nachgeordnete Dienst<lb break="no"/>stellen des Wirtschaftsministeriums, wir eine Beseitigung des<lb/>
Altöls erreichen könnten.<lb/>
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               <occupation>nö. LH (ÖVP), AR-Vors. DoKW</occupation>
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               <persName type="label">Pschorn, Alfred</persName>
               <persName><surname>Pschorn</surname><forename>Alfred</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
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               <persName type="label">Benya, Anton</persName>
               <persName><surname>Benya</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation>ÖGB-Präs., NR-Präs.</occupation>
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               <persName type="label">Lukesch, Walter</persName>
               <persName><surname>Lukesch</surname><forename>Walter</forename></persName>
               <occupation>Österr. Chemische Werke [Identifikation nicht ganz sicher, bitte
                  nachprüfen]</occupation>
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               <persName type="label">Pansi, Herbert</persName>
               <persName><surname>Pansi</surname><forename>Herbert</forename></persName>
               <occupation>SPÖ-NR-Abg.</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName type="label">Olah, Franz</persName>
               <persName><surname>Olah</surname><forename>Franz</forename></persName>
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               <persName type="label">Böhm, Johann</persName>
               <persName><surname>Böhm</surname><forename>Johann</forename></persName>
               <occupation>erster ÖGB-Präs.</occupation>
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               <persName type="label">Mock, Alois</persName>
               <persName><surname>Mock</surname><forename>Alois</forename></persName>
               <occupation>Abg. z. NR, Klubobmann, ÖVP</occupation>
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               <persName type="label">Peter, Friedrich</persName>
               <persName><surname>Peter</surname><forename>Friedrich</forename></persName>
               <occupation>FPÖ-Obmann</occupation>
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               <occupation>Leiter Sekt. III HM</occupation>
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               <persName><surname>Leodolter</surname><forename>Ingrid</forename></persName>
               <occupation>Gesundheitsministerin</occupation>
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               <persName type="label">Mauthner, Fritz</persName>
               <persName><surname>Mauthner</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Lebensmittelhändler</occupation>
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