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            <title type="main">Freitag, der 22. April 1977</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_01">Freitag, 22. April 1977<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_02">Bei der Fraktionsbesprechung bei den Tauernkraftwerken berichtete<lb/>
der Vorsitzende der Fraktion <rs type="person" ref="#per__141613">Hofer</rs>, dass sie jetzt bereits 320<lb/>
Mitglieder, das sind 37 % der Belegschaft organisiert haben.<lb/>
Die einzelnen Fraktionsvertreter von der Hauptverwaltung und den<lb/>
Betrieben bestätigten mir übereinstimmend, dass der Obmann des<lb/>
Betriebsrates <rs type="person" ref="#per__140646">Grani</rs>, der jetzt schon in Pension ist, immer den<lb/>
Standpunkt vertreten hat, wir brauchen keine Fraktion. Auch der<lb/>
jetzt in Pension befindliche Direktor <rs type="person" ref="#per__133973">Nyvelt</rs> war ähnlicher<lb/>
Meinung. Der ÖAAB aber hat seit eh und je eine starke Fraktion<lb/>
gehabt und stützt durch den Direktor <rs type="person" ref="#per__115694">Kandolf</rs>. Bei den Betriebs<lb break="no"/>ratswahlen konnte nicht zuletzt durch die Tätigkeit der Fraktion<lb/>
das Stimmenverhältnis wesentlich verbessert werden. Sowohl bei der<lb/>
Aussprache mit dem Vorstand als auch nachher mit den Gesamtbetriebs<lb break="no"/>rat ergab sich die Gelegenheit, über die Aktivitäten der Tauern<lb break="no"/>kraftwerke zu referieren und dann zu diskutieren. Zillergründl muss<lb/>
jetzt bald in Angriff genommen werden, denn die Überleitungen sind<lb/>
jetzt fertig und ein Bauanschluss-Auftrag fällig. Bezüglich Ost<lb break="no"/>tirol teile ich die Meinung von <rs type="person" ref="#per__114091">Gmeinhart</rs>, der sofort als er<lb/>
die Direktionsstelle dort übernommen hat, das Projekt in Bei<lb break="no"/>leitungen, die nur in normalen Laufkraftbetrieb im Kraftwerk<lb/>
Matrei abgearbeitet werden sollen und dann in der zweiten Phase<lb/>
die Errichtung des Dorfer<add>[?]</add> Speichers. Wichtig erscheint mir, dass<lb/>
de jetzt begonnen Arbeiten in Osttirol vorerst nur Strassen,<lb/>
fortgesetzt werden. Es kann meiner Meinung nach bei der Finan<lb break="no"/>zierung der Verbund keine Rolle spielen, wenn man ein paar<lb/>
Dutzend Millionen Schilling kontinuierlich in diesem Gebiet<lb/>
als Vorleistung für die Grossanlage verbaut. <rs type="person" ref="#per__114091">Gmeinhart</rs> meint nur<lb/>
mit Recht, jetzt müsste endlich die Wasserrechtsverhandlung abge<lb break="no"/>führt werden. Voraussetzung für diese ist aber das ökologische<lb/>
Gutachten, welches noch immer nicht fertig ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107937">FRANK</rs> UND <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte auf den Abschluss des Be<lb break="no"/>richtes durch die Wissenschaftler drängen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_04">Die Tauernkraftwerke möchten natürlich den Bau von Osttirol in<lb/>
eigener Regie und kapitalmässig über sie abwickeln. Jetzt be<lb break="no"/>steht eine Studiengesellschaft zur Hälfte TIWAG zur Hälfte Verbund.<lb/>
Angeblich hat <rs type="person" ref="#per__98048">Wallnöfer</rs> dem Plan insoferne zugestimmt, als<lb/>
er sich mit einer kapitalmässigen Beteiligung von 26 % bei den<lb/>
Tauernkraftwerken einverstanden erklärte. In diesem Fall müsste<lb/>
<pb n="36-0450" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band36/36_1977-04-22_0450.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>keine eigene Gesellschaft gegründet werden, was meinem Reorganisa<lb break="no"/>tionsplan entspricht. Ich halte nämlich die Schaffung von neuen<lb/>
Gesellschaften für jedes grössere Kraftwerke, sei es Atomkraft<lb break="no"/>werk oder Speicherkraftwerk für unzweckmässig und kostspielig.<lb/>
Die Verbundgesellschaft wird jetzt in Kaprun ein eigenes Umspann<lb break="no"/>werk für die 380 KV-Leitung errichten. Hier wäre es auch zweckmässiger,<lb/>
wenn das in Kaprun bereits bestehende Umspannwerk der Tauern mit dem<lb/>
Umspannwerk der Verbund kooperierend in einem geführt und errichtet<lb/>
wird. In Zell am Ziller hat die Verbundgesellschaft bereits der<lb/>
TKW, die einen diesbezüglichen Auftrag seinerzeit erteilt. Anderer<lb break="no"/>seits wieder hat die Verbund in Kärnten abgelehnt, den gemeinsamen<lb/>
Betrieb der ÖDK für das Umspannwerk Obersielach.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107937">FRANK</rs> UND <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte das Problem mit unserem Verbund<lb break="no"/>vorstand besprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_06"><rs type="person" ref="#per__115694">Kandolf</rs> erinnerte mich daran, dass ich die Vorstandsbezüge nicht all<lb break="no"/>zu sehr drücken sollte. Früher waren die Sondergesellschaften und<lb/>
auch die Verbund wesentlich höher als die Landesgesellschaften.<lb/>
Jetzt ist es umgekehrt. Die Landesgesellschaften z.B. die Safe<lb/>
gibt ihren Vorständen automatisch immer alle Kollektivvertrags<lb break="no"/>erhöhungen. Die OKA wieder geht sogar vom Durchschnittsverdienst<lb break="no"/>erhöhungen aus. Auch hier erklärte ich, dass ich dafür nicht zuständig<lb/>
bin, aber das nächste Mal genau die Wünsche anschauen werde, auf<lb/>
die Reorganisation und Einsparung aber natürlich auch in diesem<lb/>
Punkt schauen muss. Ich erörterte die Notwendigkeit der Reduktion<lb/>
der Aufsichtsräte, ein Grund warum ich dort keinerlei Erhöhung der<lb/>
Gebühren vorsehe, dafür aber die Sitzungsgelder ohne weiteres<lb/>
angehoben werden können. Dadurch wird die Differenzierung zwischen<lb/>
Aufsichtsräten, die der Kapitaleigner entsendet und die der Betriebs<lb break="no"/>rat schickt nicht noch mehr vergrössert.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_07">LH <rs type="person" ref="#per__113822">Haslauer</rs>, den ich dann bei der Staatswappenverleihung Fa. Schneider<lb/>
traf, meinte, er hätte mir wegen der Aufsichtsratsreduzierung einen<lb/>
Brief geschrieben. Er kann nicht verstehen, dass ich auf diese Redu<lb break="no"/>zierung jetzt bestehe, wo dadurch die Salzburger eliminiert werden.<lb/>
Ich versicherte ihm, dass dies nicht meine Absicht ist, sondern nur<lb/>
die Frage jetzt zu klären ist, wer von den ÖVP-Aufsichtsräten nicht<lb/>
mehr kommt. Sollte es der ÖVP nicht möglich sein, eine einvernehmliche<lb/>
Lösung unter sich zu erzielen, dann habe ich gar nichts dagegen,<lb/>
wenn die ÖVP Verbunddirektoren nicht mehr gewählt werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__107937">FRANK</rs> und <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Wenn Präs. <rs type="person" ref="#per__112215">Weiss</rs> kein Einvernehmen<lb/>
erzielt, dann ohne weiteres <rs type="person" ref="#per__112012">Arthold</rs> oder <rs type="person" ref="#per__114747">Zach</rs> gegebenenfalls<lb/>
beide nicht mehr nominieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_09"><rs type="person" ref="#per__115694">Kandolf</rs> informierte mich, dass jetzt von den drei Ländern Tirol, Salz<lb break="no"/>burg und Kärnten wegen des Nationalparkes nur Kärnten einen Entwurf<lb/>
ausgeschickt hat, de für die Elektrizitätswirtschaft verheerend ist.<lb/>
Ich versprach ihm, diesbezüglich mit <rs type="person" ref="#per__97461">Frühbauer</rs> zu sprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte beim nächsten Parteivorstand Information<lb/>
mir mitgeben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_11">Die Fa. Schneider hat in Wien den Gummibetrieb und Taschenbetrieb,<lb/>
früher eine Firma, jetzt im Strukturänderungsgesetz auf zwei Firmen<lb/>
aufgeteilt, schon das Staatswappen gehabt, die Firma Schneider Beklei<lb break="no"/>dung in Salzburg hat es neu bekommen. Durch die Änderung der Gesell<lb break="no"/>schaft konnte und musste ich jetzt allen zweien neuerdings das Recht<lb/>
zur Führung des Staatswappens überreichen. Die Firma liess zwar<lb/>
die Arbeiter bis zur letzten Minute, da sie Akkord bezahlt werden,<lb/>
arbeiten, hat dann aber drauf gedrängt, dass sich alle zur Überreichung<lb/>
einfinden. <rs type="person" ref="#per__113822">Haslauer</rs>, ein guter Redner, ging natürlich sofort darauf<lb/>
ein und meinte, für die Firma sei dies eine grosse Auszeichnung,<lb/>
für Salzburg auch, denn sichere Arbeitsplätze seien das Wichtigste,<lb/>
damit Verdienste der Arbeiter und Angestellten gesichert werden können,<lb/>
die ihm besonders auch am Herzen liegen. Ich antwortete daher<lb/>
sofort darauf, ich bin sehr froh, dass der Chef, als ich darauf<lb/>
aufmerksam machte, dass die Leute jetzt, wenn sie im Akkord<lb/>
arbeiten und unterbrechen müssen, einen Lohnverlust hinnehmen müssten,<lb/>
mir erklärte, dass alles bezahlt wird. Frenetischer Beifall. In<lb/>
dieser Beziehung kann ich mit besserer Methode den Arbeitern und<lb/>
Angestellten beweisen, dass sich die Regierung mindestens so viel<lb/>
um ihre Einkommen kümmern wie die Landesregierung resp. der Landes<lb break="no"/>hauptmann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_12">Auf der Damenmodewoche im Salzburger Ausstellungsgelände wurde<lb/>
ich vom Fernsehen aber auch von anderen Reportern gefragt, wie ich mich<lb/>
zu der Tatsache stelle, dass jetzt Wien und Salzburg diesbezüglich<lb/>
einen Krieg haben. Ich erklärte sofort, dass dies kein Krieg Wien gegen<lb/>
Salzburg ist, sondern dass alle anderen Messeveranstalter mit der<lb/>
Entwicklung in Salzburg nicht zufrieden sind. Mir erscheint als<lb/>
Wichtigstes und diesbezügliche habe ich auch mit Landeshauptmann und<lb/>
Bürgermeister gesprochen, dass die Eigentümer und das sind die<lb/>
<pb n="36-0452" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band36/36_1977-04-22_0452.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Körperschaften mit der Handelskammer Salzburg als dritten<lb/>
unbedingt einen Weg finden müssen, wie sie in Arbeitsgemeinschaft<lb/>
der Messen aufgenommen werden. Dort müsste man dann entsprechende<lb/>
Terminabsprachen und Abgrenzungen suchen. Derzeit hat nämlich die<lb/>
Stadt und das Land sowie die Handelskammer nur an dem Contact-<lb/>
Messeveranstalter, einem sehr initiativen und tüchtigen Herrn<lb/>
<rs type="person" ref="#per__134043">Hennhapl</rs>, vermietet und dieser organisiert alle Messen. Im nächsten<lb/>
Jahr würden Wien und Salzburg zur selben Zeit Damenmode-Wochen<lb/>
haben. Wenn die Salzburger dieser einen grossen Erfolg haben,<lb/>
dann besteht die Gefahr, dass sie auch im nächsten Jahr lieber<lb/>
nach Salzburg gehen, als in Wien auszustellen. Wie immer aber dieser<lb/>
Krieg ausgehen würde, ich erklärte überall rundwegs, dass sich<lb/>
die Firmen bei mir jetzt schon bitter beschweren, dass sie ununter<lb break="no"/>brochen von einer Ausstellung zur anderen und von einer Messe zur<lb/>
anderen ziehen müssen, die Konkurrenz zwingt sie dazu und dadurch<lb/>
nichts als Kosten entstehen. Eine solche Vorgangsweise muss ich<lb/>
daher im Interesse der Firmen abbremsen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_13">Der Freie Wirtschaftsverband Salzburg hat eine zweieinhalbstündige<lb/>
Veranstaltung mit seinen Funktionären und anderen Wirtschafts<lb break="no"/>fachleuten im Hotel Winkler organisiert. Die Aussprache erstreckte<lb/>
sich bis in die kleinsten Details, so wurde ich z.B. von einem<lb/>
Leasing-Vertreter <rs type="person" ref="#per__146364">Taschner</rs> gefragt, warum für Sportstätten, Müll<lb break="no"/>abfuhr der Gemeinden, Fremdenverkehrsinvestitionen nicht auch ein<lb/>
Leasingsystem vom Handelsministerium mit Zinsenzuschüssen bedacht<lb/>
werden könnte. Ich habe sofort erklärt, dies müsse erst geprüft<lb/>
werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__108746">HAFFNER</rs>: Bitte mit <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> darüber sprechen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_15">Die grösste Überraschung war für unsere Berghauptmannschaft<lb/>
in Salzburg, als ich diese unangemeldet besuchte. Ich war angenehm<lb/>
überrascht über die verhältnismässig neu adaptierten Arbeitsräume<lb/>
und insbesondere, dass die ganze Belegschaft dort wirklich noch<lb/>
Freitag nachmittags intensivst arbeitete. In der Gemeinde war längst<lb/>
schon Schluss, ich nehme sogar auch an im Land. Bei dieser Gelegen<lb break="no"/>heit teilte mir Berghauptmann mit, dass es wegen eines Stollen<lb break="no"/>vortriebs in Radstadt für Forstau, Uranabbau Schwierigkeiten geben<lb/>
könnte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band36_1977-04-22_16">Die Eröffnung des Casinos war ein grosses festliches Ereignis.<lb/>
Das ehemals so miese Café Winkler war total weggerissen und ein<lb/>
neues Glaspalast errichtet. Von aussen macht er einen natürlich<lb/>
ungewöhnlichen Eindruck, von innen ist es das Non plus ultra.<lb/>
Ich könnte mir wirklich keine bessere Lösung vorstellen. 150 Journa<lb break="no"/>listen, von <rs type="person" ref="#per__109961">Staberl</rs> bis <rs type="person" ref="#per__133317">Horst Knapp</rs>, die ganze Salzburger Prominenz<lb/>
und alles, was sonst Rang und Namen hatte, war anwesend. Ich hatte<lb/>
am Tisch die erste Kugel geworfen und zum Unterschied von meinen<lb/>
halbdutzendmal Würfen, die ich bereits bei offiziellen Anlässen<lb/>
tätigte und immer auf rouge die Kugel fiel, blieb sie diesmal<lb/>
bei 35, das ist schwarz stehen. Ein böses Omen!!<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Haslauer, Wilfried</persName>
               <persName><surname>Haslauer</surname><forename>Wilfried</forename></persName>
               <occupation>LH Sbg.</occupation>
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               <persName type="label">Weiß, Ludwig</persName>
               <persName><surname>Weiß</surname><forename>Ludwig</forename></persName>
               <occupation>ehem. ÖVP-Verkehrsminister, Präs. Verbund</occupation>
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               <occupation>Vorstand Verbund</occupation>
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