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            <title type="main">Montag, der 22. November 1976</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <idno type="signature">Band33_1976-11-22</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_01">Montag, 22. November 1976<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_02">Beim Jour fixe kam sofort das Problem der Milchpreishandelsspannen<lb break="no"/>regelung zur Diskussion. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> konterte auf meinen Vorschlag,<lb/>
dass ich nun als der Retter dastehe, weil der Gross- und Klein<lb break="no"/>handel, resp. deren Vertreter die Tragweite ihrer Vereinbarung<lb/>
mit mir gar nicht erkannt haben. Mit dieser Vereinbarung wälze<lb/>
ich die Vereinbarung auf die Paritätische Kommission und der Handel<lb/>
profitiert gar nichts, als vielleicht bei Käse und Butter eine<lb/>
ganz geringe Spannenerhöhung. Dadurch wird aber das Spannenproblem<lb/>
auch von der Paritätischen Kommission behandelt, was bisher die<lb/>
die Handelskammer entschieden abgelehnt hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_03">Beim § 68 Staatswappen, Fa. Zellinger, Fahrzeugbau in Traun bei Linz,<lb/>
hat laut informeller Mitteilung an die Handelskammer nicht die<lb/>
Zustimmung der Arbeiterkammer bekommen, weil kein Betriebsrat<lb/>
dort gewählt ist. Diesmal hat die Arbeiterkammer diese Begründung<lb/>
in ihrem Ablehnungsschreiben nicht mitgeteilt. Wieso es die Handels<lb break="no"/>kammer erfahren hat, weiss ich nicht. Ich erkläre nur, ich werde dies<lb break="no"/>bezüglich mit der Arbeiterkammer Verhandlungen führen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_04">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__114508">TIEBER</rs>: Bitte kläre für uns den Sachverhalt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_05">Bei der Handelskammer hat jetzt auch für das Staatswappen die Haga-<lb/>
Werbung eingereicht. Wir, <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und ich kommen überein,<lb/>
dass wir so wie bei den Häuserverwaltern und Makler auch für die<lb/>
Werbewirtschaft kein Staatswappen verleihen sollten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_06"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> fragen neuerdings, wie die Bestellung resp. Verlängerung<lb/>
von <rs type="person" ref="#per__112012">Arthold</rs> Verbund-Generaldirektor-Stellvertreter erfolgen wird. Ich verweise<lb/>
auf die Verhandlungen die ich mit <rs type="person" ref="#per__112215">Weiss</rs> führe, und dass eine frei<lb break="no"/>willige Vereinbarung, wenn <rs type="person" ref="#per__112012">Arthold</rs> auf die Automatikklausel ver<lb break="no"/>zichtet, von einem 1/2 Jahr – Vorschlag der Sozialisten – bis 1 l/2<lb/>
Jahre – Vorschlag der ÖVP – ein Kompromiss zu finden ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Bitte mit Präs. <rs type="person" ref="#per__112215">Weiss</rs> Verbund zeitgerecht einen<lb/>
Termin vereinbaren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_08">Ich bringe die Anfrage von Abg. <rs type="person" ref="#per__145852">Pelikan</rs> im Handelsausschuss was in der<lb/>
<pb n="33-1318" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band33/33_1976-11-22_1318.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Sektion VI geschehen ist und welche Personaländerungen zu erwarten<lb/>
sind, selbst zur Sprache. <rs type="person" ref="#per__145852">Pelikan</rs> hat natürlich die Sektion V,<lb/>
Oberste Bergbehörde gemeint. Ich schneide dieses Problem deshalb an,<lb/>
weil ich überzeugt bin, dass früher oder später das Parlament, d.h.<lb/>
die ÖVP mir vorwerfen wird, ich hätte sie nicht wahrheitsgetreu in<lb break="no"/>formiert. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> findet nämlich sofort die schwache Stelle meiner<lb/>
Antwort und meint, dass es auch zweckmässiger gewesen wäre nach dem<lb/>
Schicksal der Sektion V zu fragen, erklärt aber, dass die Unter<lb break="no"/>stellung der Obersten Bergbehörde resp. Eingliederung in die Sektion VI<lb/>
von mir hätte müssen bei Antwort hätte müssen erwähnt werden müs<lb break="no"/>sen. Um diese Schwachstelle auszubessern, sollen wir, ohne dass ich<lb/>
dies <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ankündigte, glaube ich, <rs type="person" ref="#per__145852">Pelikan</rs> die Antwort, die wir auch<lb/>
den Landeshauptleuten <rs type="person" ref="#per__98068">Wenzl</rs> und <rs type="person" ref="#per__113131">Niederl</rs> schicken, die mich in einem<lb/>
persönlichen Schreiben wegen der Obersten Bergbehörde interpelliert<lb/>
haben, ebenfalls dann zur Verfügung stellen. Der Brief könnte so<lb/>
beginnen, dass ich <rs type="person" ref="#per__145852">Pelikan</rs> mitteile, dass ich nach seiner falsch<lb/>
gestellten Frage im Budgetausschuss dieses Problem mit der Handels<lb break="no"/>kammer besprochen habe, die mich auf den Irrtum aufmerksam gemacht<lb/>
hat, weshalb ich ihm jetzt gerne folgende Auskunft gebe, die ich<lb/>
auch den Landeshauptleuten übermittelte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Wo bleibt das Schreiben an die Landeshauptleute?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_10"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ist einverstanden, dass wir dem europäischen Patentübereinkom<lb break="no"/>men beitreten, wenn die Prozedur nicht vor März 77 erfolgt. Präs. <rs type="person" ref="#per__97688">Leberl</rs><lb/>
hat mir unlängst mitgeteilt, dass es mindestens bis März 1977 dauern<lb/>
wird, dass verhältnismässig umständliche Verfahren bei uns abge<lb break="no"/>wickelt sein wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_11">Das Institut für Gewerbeforschung hat neuerdings bei <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> interveniert. Ich verweise auch auf die Aussprache die<lb/>
<rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs> mit dem Gewerbeinstitut hatte und dass sich jetzt auch <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs><lb/>
einschalten werde, damit das Arbeitsprogramm und damit auch die Be<lb break="no"/>zahlung schnell geregelt wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_12">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs> UND <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte die Frage jetzt endgültig be<lb break="no"/>reinigen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_13">Beim Pressefrühstück erläutert <rs type="person" ref="#per__97693">Lejolle</rs> unsere Beratertätigkeit im<lb/>
oberösterreichischen Grenzgebiet. Da er sich unmittelbar darauf sofort<lb/>
nach Braunau begibt, ist der Zeitpunkt wirklich sehr gut gewählt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_14">Von den OÖ Nachrichten werde ich gefragt, wie der Unternehmer er<lb break="no"/>kennen kann, wenn er abgelehnt wurde, dass er ungerecht behandelt wird.<lb/>
Meine Ausrede ist, es kann sich ja theoretisch jeder auf mich berufen<lb/>
resp. an mich wenden. Wenn die ÖVP geschickt wäre. würde sie nicht<lb/>
mir falsch unterstellen, dass ich 200 Mio. versprochen habe, sondern<lb/>
Fälle einreichen, die, wenn sie abgelehnt werden, dann sich an mich<lb/>
wenden müssten. Ich hätte bei der angespannten Finanzlage in einigen<lb/>
Aktionen grosse Schwierigkeiten wirklich alle im einzelnen zu prüfen<lb/>
und womöglich, wenn es den Richtlinien einigermassen entspricht, sie<lb/>
auch dann durchzusetzen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_15">Die neue Existenzgründungsaktion wird in ihrem Konzept den Jour<lb break="no"/>nalisten mitgeteilt, da sie jetzt in die Begutachtung geht. Offen<lb/>
ist nach wie vor der schwache Punkt dieser Aktion, nämlich die<lb/>
Übergabe von Beträgen zur Sicherung der Nahversorgung oder im Grenz<lb break="no"/>gebiet an die unmittelbaren Verwandten. Dort wird je kein Kaufpreis<lb/>
festgesetzt, weshalb <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> grosse Bedenken hat, dass wir eine ein<lb break="no"/>wandfreie Lösung finden könnten, da die Aktion nicht mit genug Geld<lb/>
dotiert ist, müssen wir äusserst vorsichtig vorgehen. Ich persönlich<lb/>
glaube aber nicht, dass es möglich sein wird, die Verwandtenübertra<lb break="no"/>gung vollkommen auszuschliessen. Die einzige Möglichkeit die mir ein<lb break="no"/>fällt – ohne dass ich dies natürlich dort sage ist – eventuell die<lb/>
steuerlichen Übertragungskriterien wie z.B. Einheitswert als Grund<lb break="no"/>lage heranzuziehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_16">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs> UND <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Wäre dies vielleicht eine ein<lb break="no"/>schränkende Lösung?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_17">Beim Mittagessen anlässlich der tschechischen Wochen in Österreich,<lb/>
das anstelle von <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> <rs type="person" ref="#per__116699">Walkolbinger</rs> präsentiert, komme ich neben<lb/>
Vizeminister <rs type="person" ref="#per__132697">Strougal</rs> und Bruder des Ministerpräsidenten zu sitzen.<lb/>
Dieser erklärt mir zu meiner grössten Überraschung, dass die Tschechen<lb/>
jetzt mit den Polen vereinbart, dass Polen ein Wärmekraftwerk für<lb/>
1000 MW auf Braunkohlenbasis in der Tschechoslowakei in der Nähe<lb/>
Karlsbad errichten wird. Jetzt erst seien die Leitungsverhandlungen,<lb/>
polnischer Strom über die CSSR nach Österreich möglich aufzunehmen<lb/>
und abzuschliessen. Der tschechische Aussenhandelsminister <rs type="person" ref="#per__114726">Barcak</rs><lb/>
hat angeblich vorgeschlagen, es sollen <rs type="person" ref="#per__122944">Olschewski</rs> und ich den dies<lb break="no"/>bezüglichen Vertrag dann in Bratislava unterfertigen. Selbst mit die<lb break="no"/>ser Vorgangsweise erkläre ich mich einverstanden, wenn endlich die<lb/>
Leitungsfrage dadurch gelöst ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_18">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs>: Wie weit sind die Informationen und Verhandlungen<lb/>
der Verbund?<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_19">In der ÖGB-Bundesfraktion wird erstmalig seit 1945 eine Kampfabstimmung<lb/>
über die Besetzung des Hauptverbandspräsidenten von <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> vorgeschla<lb break="no"/>gen. Im Präsidium haben sie sich nicht einigen können ob <rs type="person" ref="#per__97741">Millendorfer</rs><lb/>
von den Bauarbeitern und derzeitiger Obmann der Pensionsversicherung<lb/>
der Arbeiter oder <rs type="person" ref="#per__97803">Pansi</rs> von den Landarbeitern, der, als die Landar<lb break="no"/>beiterversicherung aufgelöst wurde sogar dafür stimmte, vorgeschlagen<lb/>
werden soll. <rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs> und die Privatangestellten ganz besonders<lb/>
haben sich für <rs type="person" ref="#per__97803">Pansi</rs> entschieden und <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> selbst – das habe ich von<lb/>
Bauarbeitern erfahren ohne dass es heute zur Sprache kam – <rs type="person" ref="#per__97741">Millendor<lb break="no"/>fer</rs> vorgeschlagen. Die Fraktion kommt überein, dass aber nicht das<lb/>
Abstimmungsergebnis verlautbart werden soll, sondern der Kontroll<lb break="no"/>obmann unserer Fraktion nur feststellen sollte, wer die Mehrheit<lb/>
bekommen hat. Die Kontrolle als Skrutiniummitglieder soll niemand<lb/>
über das Ergebnis berichten. Die Zeitungen meint <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> sollen im<lb/>
Gewerkschaftsbund keine Personalpolitik machen können. Die Zeitungen<lb/>
sollen daher auch nichts erfahren. Ich bin sehr gespannt ob tatsächlich<lb/>
diese Verschwiegenheit bei uns existiert. Die Mitteilung von Bundes<lb break="no"/>rat <rs type="person" ref="#per__115611">Steinle</rs> als Vorsitzender lautet daher, die Bundeskraftion hat <rs type="person" ref="#per__97741">Millen<lb break="no"/>dorfer</rs> in die Funktion des Präsident des Hauptverbandes vorgeschlagen.<lb/>
In der Resolution wird dann auch über die Spitalsfinanzierung und was<lb/>
mir am wichtigsten erscheint zum Ladenschluss festgestellt, dass die<lb/>
Fraktion, d.h. der ÖGB an den bisherigen Ladenschlussregelungen fest<lb break="no"/>hält und keine Notwendigkeit einer Änderung sieht. Damit ist dieses<lb/>
Problem zwar nicht aus der Welt geschaffen, wohl aber gegen die Parteiströmun<lb break="no"/>gen jetzt abgesichert. Am Abend bei der feierlichen Eröffnung des<lb/>
Gastgewerbeverbandtag treffe ich Präsident <rs type="person" ref="#per__97386">Czettel</rs> von der Arbeiter<lb break="no"/>kammer und spreche mit ihm über die Kostenbeteiligung bei der Erhebung<lb/>
durch die IFES. <rs type="person" ref="#per__97386">Czettel</rs> ist damit einverstanden und wünscht nur<lb/>
vorher die Fragen kennenzulernen. Da ich beabsichtige die ganze Er<lb break="no"/>hebung im Arbeitsausschuss Ladenschluss zu besprechen, kann ich ihm<lb/>
dies natürlich sofort zusagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_20">In der ÖGB Fraktion berichtet dann <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> über sein Verkehrsressort.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> befürchtet – und dies mit Recht – dass er innerhalb der öster<lb break="no"/>reichischen Wirtschaft und ganz besonders mit der ÖVP wegen seiner<lb/>
LKW Sondersteuer schwersten Angriffen ausgesetzt sein wird. Er ist<lb/>
daher sehr froh, dass die Fraktion gegen seine LKW-Steuer nicht nur<lb/>
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u.a. <rs type="person" ref="#per__112942">Braun</rs> von der Angestelltengewerkschaft ihm tatkräftigste<lb/>
Unterstützung zusagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_21">In der Ministerratsvorbesprechung berichtet <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> von seinem Be<lb break="no"/>such in Luxemburg, wo viele Österreicher in der Eisen- und Stahl<lb break="no"/>industrie im Management teilweise in den internationalen Orga<lb break="no"/>nisationen, aber ganz besonders viele Fleischhauer Selbständige und<lb/>
Arbeiter beschäftigt sind. Dies ist ihm scheinbar bei einem<lb/>
Zusammentreffen in der österreichischen Kolonie so recht zum Be<lb break="no"/>wusstsein gekommen. Min.Präs. <rs type="person" ref="#per__134057">Thorn</rs> ist sehr pessimistisch wegen<lb/>
der weiteren EG-Integrationspolitik. Derzeit geht es dort schlechter<lb/>
zu als zu <rs type="person" ref="#per__140868">De Gaulles</rs> Zeit. Die EG und ganz besonders die NATO Lund<lb/>
sind scheinbar nicht zu einem Vorgespräch, das <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> vorgeschlagen<lb/>
hat bevor in Belgrad die erste Nach-Helsinki-Tagung beginnen soll,<lb/>
zu bewegen. <rs type="person" ref="#per__134057">Thorn</rs> wäre dafür, so wie <rs type="person" ref="#per__134048">Karamanlis</rs> von Griechenland<lb/>
dieser Idee <rs type="person" ref="#per__97668">Kreiskys</rs> gegenüber zugestimmt hat. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meint auch, es<lb/>
sei gut, dass wenigstens die EFTA jetzt diese Gipfelkonferenz<lb/>
in Wien im Mai nächsten Jahres abhalten wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_22">Über die Sprachenerhebung wird von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ersucht, aus den Zählungs<lb break="no"/>ergebnissen irgendwelche positiven Schlüsse für die Minderheit abzu<lb break="no"/>leiten. Selbst wenn man aber zu den slowenisch angekreuzten auch<lb/>
noch die ungültigen dazurechnet, kommt man auf kein einigermassen brauch<lb break="no"/>bares Ergebnis. Selbst wenn man in den Kärntner-Gebiet die nicht abge<lb break="no"/>stimmt haben dazu gibt, lässt sich damit noch immer keine Orientierungs<lb break="no"/>grösse für die Ortstafelaufstellung finden. In Klagenfurt-Land haben<lb/>
68.000 Wahlberechtigte 64.000 abgegeben, 1.460 ungültig, 667 slo<lb break="no"/>wenisch, 61.800 deutsch. Selbst in der slowenischen Gemeinde Fer<lb break="no"/>lach wurde von 7.774, 6.127 deutsch angekreuzt, 211 slowenisch, 374<lb/>
ungültig. Selbst wenn man die nicht abgestimmt haben dazuzählt,<lb/>
kommt noch immer kein einigermassen befriedigendes Ergebnis. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
hofft, dass jetzt über die neugeschaffenen Beiräte das Klima verbessert<lb/>
werden kann und man nach einiger Zeit auch die Ortstafeln positiv<lb/>
erledigen wird können. Ich persönlich fürchte dass dieser Punkt immer<lb/>
wieder wird sei es von den Slowenen, sei es von Jugoslawien selbst<lb/>
in die Diskussion geworfen werden und damit alle positiven Massnahmen<lb/>
überdeckt werden. Ich bin sehr froh, dass ich mit dieser ganzen Materie<lb/>
nichts zu tun habe und dass ich sie nicht lösen muss.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_23">Die neue Repräsentationsfrage kommt durch die Anfrage von <rs type="person" ref="#per__141836">Suppan</rs><lb/>
im Budgetausschuss an alle Regierungsmitglieder neuerdings zur Dis<lb break="no"/>kussion. Die Beantwortung <rs type="person" ref="#per__141836">Suppans</rs> soll flexibel erfolgen und allen<lb/>
Klubs zur Verfügung gestellt werden. Die Idee von <rs type="person" ref="#per__97444">Heinz Fischer</rs>,<lb/>
den Rechnungshof zur Überprüfung wie bei der UNO-City einzuschalten,<lb/>
lehnt <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> deshalb ab, weil er befürchtet, dass dann dieses Problem<lb/>
jahrelang immer als Streitpunkt behandelt wird. Er schlägt vor, wir<lb/>
sollten immer wieder auf die Repräsentationsaufwendungen unserer<lb/>
Amtsvorgänger hinweisen und Beispiele heranziehen, auch dann wenn<lb/>
sie nicht genau auf die Frage <rs type="person" ref="#per__141836">Suppans</rs> passen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat z.B.<lb/>
festgestellt, dass zum Unterschied von uns, die wir uns die Regierungs<lb break="no"/>klausuren immer selbst bezahlt haben, bei der ÖVP die selbstverständ<lb break="no"/>lich vom Bundeskanzleramt beglichen wurde. Ausserdem hat <rs type="person" ref="#per__97634">Klaus</rs> einmal<lb/>
Rudolfina, d.h. seine CV-Verbindung bewirtet. Bei den Repräsentationen<lb/>
soll aber grösste Sparsamkeit in Hinkunft walten und z.B. nicht mehr<lb/>
als 5 Personen ausländische Delegationen bezahlt werden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_24">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97819">PLESCH</rs>: Bitte prüfe, wie weit wir Repräsentationsauf<lb break="no"/>wendungen von <rs type="person" ref="#per__97749">Mitterer</rs> und <rs type="person" ref="#per__97358">Bock</rs> bei der <rs type="person" ref="#per__141836">Suppan</rs>-Frage unterbringen<lb/>
können.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_25">Die Arbeiterkammertagsuntersuchung 1970, 1975, die eine einmalig gute<lb/>
Zusammenstellung der Leistungen der Regierung für die Arbeiterschaft<lb/>
enthält, wird von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> besonders lobend erwähnt. Leider haben es<lb/>
weder die Minister noch unsere Presse bekommen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> verlangt von<lb/>
<rs type="person" ref="#per__133397">Brantl</rs>, dass dieses Material jetzt sukzessive propagandistisch ver<lb break="no"/>wertet wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_26">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__114508">TIEBER</rs>: Die Arbeiterkammer soll es allen schicken und<lb/>
uns einige Exemplare übermitteln.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_27"><rs type="person" ref="#per__98063">Weissenberg</rs> muss jetzt im nächsten Unterausschuss des Sozialaus<lb break="no"/>schusses die Bauernpensionsfrage lösen. <rs type="person" ref="#per__97743">Minkowitsch</rs> hat zwar ein<lb/>
Ultimatum gestellt und die sofortige Angleichung verlangt. Dies kommt<lb/>
überhaupt nicht in Frage. Die Idee <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> aber, die Beitragsgrund<lb break="no"/>lage dadurch zu erhöhen, dass jetzt 65 % des Einheitswertes dann<lb/>
100 % Einheitswert im nächsten Jahr verlangt wird, ist nach überein<lb break="no"/>stimmender Meinung unmöglich, als Erhöhung für den einzelnen Bauern<lb/>
insbesondere für den kleinen um 40 % bedeuten würde. Selbst wenn<lb/>
nur 80 anstelle der 100 als Kompromiss genommen wird. Andererseits<lb/>
ist der vorgesehene etappenweise Abbau der Ausgedingeanrechnung<lb/>
<pb n="33-1323" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band33/33_1976-11-22_1323.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>in 15 Jahren ebenfalls unakzeptabel. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte zuerst, man<lb/>
sollte diese Frage überhaupt jetzt nicht lösen, damit es nicht den<lb/>
Anschein hat, dass man unter dem Druck vom <rs type="person" ref="#per__97743">Minkowitsch</rs>-Ultimatum<lb/>
nachgegeben hat. <rs type="person" ref="#per__97444">Heinz Fischer</rs> und auch <rs type="person" ref="#per__98063">Weisenberg</rs> und <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> nehmen<lb/>
an, dass die Bauernvertreter im Parlament die neue Lösung von <rs type="person" ref="#per__98063">Weissen<lb break="no"/>berg</rs> sowieso nicht akzeptieren werden. Wenn dies der Fall ist,<lb/>
dann wird wenigstens nicht nach aussen hin deutlich, dass vielleicht<lb/>
dieser Erfolg <rs type="person" ref="#per__97743">Minkowitsch</rs> zuzuschreiben ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_28"><rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> berichtet von seinem Gespräch mit <rs type="person" ref="#per__97420">Ertl</rs>, der sich für<lb/>
eine Sonderregelung Österreichs in der EG einsetzen wird. Intern<lb/>
begründet es <rs type="person" ref="#per__97420">Ertl</rs> damit, dass auch den <choice><choice><sic>AKWP-Staaten</sic><corr>?</corr></choice></choice>, d.h. den Afrikanern<lb/>
eine Sonderstellung zuerkannt wurde. <rs type="person" ref="#per__139829">Lardinois</rs> wird als Kommissionsmit<lb break="no"/>glied, leider nur mehr bis Jahresende im Amt, den Generaldirektor<lb/>
<rs type="person" ref="#per__145856">Rabot</rs> vom Landwirtschaftsdepartement der EG nach Wien schicken,<lb/>
um die Abschöpfung zu besprechen. <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> hofft, er wird eine Er<lb break="no"/>höhung der 10.000 Stück Nutzrinderkontingent um 5.000 erreichen.<lb/>
Dies wäre zum 20.000 Stk. GATT-Kontingent ein sehr schöner Erfolg.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> wird auch noch nach Italien zum Landwirtschaftsminister <rs type="person" ref="#per__145853">Marcora</rs><lb/>
fahren und ebenso nach Paris. Letzteres wollte <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs>, da es sich mit<lb/>
dem Generaldirektor <rs type="person" ref="#per__145856">Rabot</rs> schneidet, verschieben. Aussenminister <rs type="person" ref="#per__108328">Pahr</rs><lb/>
als auch ich haben ihm ganz unabhängig von einander gesagt, dass er<lb/>
dies unter gar keinen Umständen machen darf. Wenn der französische<lb/>
Landwirtschaftsminister erfährt, dass wegen eines Beamten <rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs><lb/>
den Termin nicht einhalten kann und will, wäre er auf Lebzeiten be<lb break="no"/>leidigt. Die Kommission ist in meinen Augen ganz uninteressant,<lb/>
entscheidend ist in dieser Frage nur das französische Verhalten.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97511">Haiden</rs> hat dies eingesehen und dann in der Sitzung offiziell die Be<lb break="no"/>merkung gemacht, er dient hier nur als Erfüllungsgehilfe vom Handels<lb break="no"/>minister. Diesen Schmäh verwende ich schon seit 1970 in Bezug auf den<lb/>
Aussenminister. Wenn ich wo hin fahren will und muss.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_29">Bei der Diskussion, wer an dem jugoslawischen Staatsfeiertag teil<lb break="no"/>nimmt – und <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte – die Minister sollen hingehen, die mit<lb/>
Jugoslawien etwas zu tun haben, wie z.B. auch der Handelsminister,<lb/>
habe ich mich sofort entschuldigt. Die Begründung war nur nicht sehr<lb/>
günstig, weil ich erklärte, ich gehe zu keinem Staatsfeiertag, weil<lb/>
dies arbeitsmässig zu viel Zeit kostet. Natürlich hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> dann<lb/>
gekontert, die anderen müssen auch arbeiten und ich bin sowieso immer<lb/>
im Ausland.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band33_1976-11-22_30">Bei der Eröffnungsfeier zu 70 Jahre Gastarbeitergewerkschaft und<lb/>
9. Gewerkschaftstag hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> als letzter Begrüssungsredner – wie<lb/>
alle überzeugend mir bestätigten – die beste Ansprache gehalten. Zuerst<lb/>
verwies er auf die Bedeutung der Gewerkschaft durch den Fremdenverkehr<lb/>
so wichtigen Devisenbringer und dann seine persönliche Erfahrung.<lb/>
In seiner Jugend war er Obmann der Sozialistischen Jugend auf der Wieden<lb/>
und vor ihm war der Obmann <rs type="person" ref="#per__145855">Nothelfer</rs>, ein grosser Funktionär und<lb/>
Sekretär der damaligen Gastarbeiter. Die Schilderung seiner per<lb break="no"/>sönlichen Erfahrung und Kontakte und damit indirekt auch mit der<lb/>
Gastarbeitergewerkschaft war einmalig und hat alle Delegierten, aber<lb/>
auch die zahlreich erschienen Festgäste sehr beeindruckt. Sein unge<lb break="no"/>heures Gedächtnis und sein geschicktes Verbindungsherstellen zwischen<lb/>
Ereignissen und Personen geben ihm die Chance solche Kongresse zu<lb/>
begeistern. Diesmal ist es ihm wieder 100 %-ig gelungen.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName><surname>Steinle</surname><forename>Stefan</forename></persName>
               <occupation>SPÖ-BR-Abg., NÖ; Obmann Textilarbeitergewerkschaft</occupation>
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               <persName type="label">Marsch, Gerhard</persName>
               <persName><surname>Marsch</surname><forename>Gerhard</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
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               <persName type="label">trougal, A</persName>
               <persName><surname>trougal</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>CSSR-Vizeaußenhandelsmin.</occupation>
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               <persName type="label">Arthold, Wilhelm</persName>
               <persName><surname>Arthold</surname><forename>Wilhelm</forename></persName>
               <occupation>stv. GD Verbund</occupation>
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               <persName type="label">Millendorfer, Franz</persName>
               <persName><surname>Millendorfer</surname><forename>Franz</forename></persName>
               <occupation>ÖGB</occupation>
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               <persName type="label">Weiß, Ludwig</persName>
               <persName><surname>Weiß</surname><forename>Ludwig</forename></persName>
               <occupation>ehem. ÖVP-Verkehrsminister, Präs. Verbund</occupation>
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               <persName><surname>Benya</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation>ÖGB-Präs., NR-Präs.</occupation>
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