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            <title type="main">Samstag, der 15. Mai 1976</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_01">Samstag, 15. Mai 1976<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_02">Frau <rs type="person" ref="#per__145299">Weinberger</rs>, eine Fotografin, die ihre Meisterprüfung macht<lb/>
hat ersucht, man solle als Politiker ihr zur Verfügung stehen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat den Wunsch an alle Minister weitergeleitet. Es hat sich<lb/>
aber scheinbar niemand anderer dazu bereiterklärt als ich selbst.<lb/>
Ich habe angenommen, die Fotografin wird bei uns echte Aufnahmen<lb/>
machen. In Wirklichkeit hat sie nur Bilder gestellt, die so unnatür<lb break="no"/>lich sind, d.h. in meinen Augen so kitschig, dass man damit wirklich<lb/>
nur in einer Schule noch Erfolg haben kann. Ich wäre gerne bereit<lb/>
gewesen, ein wirkliches "Morgengefühl" darzustellen. Auch meine<lb/>
Söhne hätten sicher mitgewirkt. Was die aber wollte, waren 5-Groschen-<lb/>
Roman-Bilder. Aufnahmen mit Händchenhalten, Frühstücksporträts und<lb/>
dann zum Schluss noch Abschiedsgruss von Frau. Ich sagte ganz leise<lb/>
und dachte mir immer, nicht möglich, so etwas verlangt man heute<lb/>
vom Fotografen in der Ausbildung.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_03">Beim Wiener Landesparteitag hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> bei seiner Begrüssung neuer<lb break="no"/>dings auf die kritische weltwirtschaftliche Situation hingewiesen.<lb/>
Seiner Meinung nach steht die grosse Krise nach wie vor bevor, wenn es<lb/>
doch nicht gelingen sollte, eine bessere Lösung der Wirtschafts<lb break="no"/>probleme zu finden als bisher. Noch immer sind so viele Arbeitslose,<lb/>
dass er befürchtet wie im Jahre 1929, es handelt sich nur noch um<lb/>
einen Scheinaufschwung. Seiner Theorie nach waren es im Höhenpunkt des<lb/>
heurigen Winters 17 Mio. und im Jahre 1930 waren es auch nur 25 Mio.<lb/>
Arbeitslose. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> vergisst nur eines, die Beschäftigtenanzahl<lb/>
dem gegenüberzustellen. Natürlich war die Arbeitslosigkeit heuer<lb/>
auch sehr hoch. Wir aber müssen ausser die Arbeitslosen auch die<lb/>
Beschäftigtenzahlen vergleichen, dann sehen die 25 Mio. Arbeitslosen<lb/>
in den 30er-Jahren ganz anders aus, als die 17 Mio. jetzt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_04">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__114508">TIEBER</rs>: <rs type="person" ref="#per__113038">Reim</rs> soll eine Analyse der Beschäftigten- und<lb/>
Arbeitslosenziffern der einzelnen Länder l929/30 und 1975/76 machen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_05"><rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> ging in seinem Referat sehr geschickt indirekt auf die Angriffe<lb/>
ein, die in letzter Zeit insbesondere von der bürgerlichen Presse<lb/>
aber auch von der Kronenzeitung gegen die Gemeinde Wien vorgetragen<lb/>
wurden. <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> wendete aber sofort das Blatt und meinte, wenn man alle<lb/>
Leistungen positiv aufzählte wofür er sich denn entschuldigen oder<lb/>
gar genieren sollte. <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> hat es wahrlich nicht leicht, als Bürger<lb break="no"/><pb n="31-0615" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band31/31_1976-05-15_0615.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>meister mit seinem neuen Team jetzt das alles auszulöffeln, was ihm<lb/>
mehr oder minder <rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> und einige andere Stadträte eingebrockt<lb/>
haben. Die Grossvorhaben waren nämlich meiner Meinung nach in den<lb/>
Jahrzehnten vorher zu wenig gestreut und wurden daher in den letzten<lb/>
Jahren ganz konzentriert in Wien in Angriff genommen. Die Folge<lb/>
davon ist, dass tatsächlich die einzelnen Projekte an und für sich<lb/>
richtig sind, in der Durchführung aber und in der Konzentration<lb/>
grosse Schwierigkeiten entstehen müssen. Die finanziellen Beteili<lb break="no"/>gungen des Bundes an diesen Grossprojekten wurden sogar teilweise<lb/>
in der Vergangenheit mit absoluten Beträgen abgegolten. Durch die<lb/>
Ausweitung der Projekte, aber vor allem auch durch die Preissteigerungen<lb/>
wurde nun der Bundesanteil immer kleiner. <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> versucht deshalb bei<lb/>
jeder Gelegenheit von <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> und z.B. im Nahverkehr auch von <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs><lb/>
entsprechende zusätzliche Leistungen zu bekommen. Mit grosser Freude<lb/>
und Stolz verkündete er, dass dies ihm endlich jetzt gelungen sei.<lb/>
Trotzdem wird die direkte Belastung der Gemeinde und damit auch der<lb/>
Wiener durch die Preisentwicklung immer grösser werden. Der einzige<lb/>
Vorteil in meinen Augen ist der, dass durch die ungeheure Belastung<lb/>
der Grossprojekte die Gemeinde sparen muss und dies sich vielleicht<lb/>
auch auf den Beamtenstand ein klein wenig auswirkt. Auf alle Fälle<lb/>
ist <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> um diese Arbeit nicht zu beneiden. Wieder einmal mehr<lb/>
bestätigt sich mir, wie gut es ist, wenn man zu gewissen Aufgaben<lb/>
nicht berufen wird. Ich weiss nicht wie ich dieses Problem, wenn ich<lb/>
tatsächlich wie manche Leute glaubten, Bürgermeister von Wien geworden<lb/>
wäre, hätte lösen können. Ich war eigentlich in bisherigen Funktionen<lb/>
bestenfalls zu meinem Glück Nummer Zwei. Mit dieser Position war<lb/>
ich immer sehr einverstanden und zufrieden. Ich kann überhaupt nicht<lb/>
verstehen, wie jemand Nummer Eins anstreben kann. Mir fällt es schon<lb/>
schwer genug die Aufgaben die mir als Nummer Zwei zugewiesen wurden<lb/>
und die ich vor allem glaube erkennen zu müssen und lösen zu müssen,<lb/>
zu erfüllen. Mehr kann und will ich nicht anstreben. Ich hoffe dass<lb/>
es mir auch erspart bleibt. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> ist wieder anderer Meinung. Bei der<lb/>
Wahl in den Wiener Vorstand, die ja geheim erfolgt, glaubt <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs><lb/>
wieder einen neuen Beweis für meine Popularität gefunden zu haben.<lb/>
Durch Zufall wurde ich nur zweimal gestrichen, <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> 14 mal, was in<lb/>
meinen Augen ein phantastisches Resultat ist und <rs type="person" ref="#per__123789">Hofstetter</rs> am meisten,<lb/>
da er mit der Bauring-Affaire doch schwer belastet ist. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> sieht<lb/>
darin mehr als einen Zufall. Hier glaube ich aber irrt er.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_06"><rs type="person" ref="#per__118213">Avram</rs> hat mir am Flugplatz wie ich ihn abholte bereits mitgeteilt,<lb/>
er möchte mit Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__97644">Koller</rs> zusammenkommen. Der Handelsdelegierte in<lb/>
Rumänien <rs type="person" ref="#per__139677">Orisich</rs> hat mir bereits gesagt, dass dieser Wunsch von<lb/>
<rs type="person" ref="#per__118213">Avram</rs> bei ihm deponiert wurde. Die VÖEST hat in den letzten Monaten<lb/>
grosse Schwierigkeiten mit rumänischen Wünschen auch bei Dritt<lb break="no"/>landslieferungen gehabt. Diese Projekte hat die VÖEST nicht weiter<lb/>
verfolgt, sondern zeigt sehr wenig Interesse daran. Die Rumänen haben<lb/>
nun mit Syrien einen Drittlandvertrag abgeschlossen und hoffen, dass<lb/>
die VÖEST jetzt mit Ihnen die notwendigen Vereinbarungen trifft.<lb/>
Ich habe mich nur bereit erklärt, mit Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__97644">Koller</rs> sofort Kontakt<lb/>
aufzunehmen um ihm den Wunsch der Rumänen auf eine Aussprache zu über<lb break="no"/>mitteln. Auch mit Steyr-Daimler-Puch möchte die rumänische Seite ein<lb/>
grosses Kooperationsabkommen schliessen. Ich hier habe ich mich nur<lb/>
verpflichtet, die neue Führung insbesondere Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__111400">Malzacher</rs> von<lb/>
diesem Wunsch zu verständigen. <rs type="person" ref="#per__118213">Avram</rs> hat von <rs type="person" ref="#per__118307">Ceausescu</rs> den Auftrag<lb/>
jetzt einige Grossprojekte in Angriff zu nehmen. Ob dies gelingen wird,<lb/>
wird die Zukunft zeigen. Vom handelspolitischen Standpunkt wäre es sehr<lb/>
interessant, weil wir dadurch unser grosses Aktivum teilweise ab<lb break="no"/>bauen könnten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_07">Bei der Ansprache beim offiziellen Essen konnte ich auf die politi<lb break="no"/>schen Beziehungen zwischen Rumänien und Österreich und auf die einzigen<lb/>
offenen Probleme verweisen, nämlich die wirtschaftlichenl <rs type="person" ref="#per__118213">Avram</rs> wird<lb/>
Gelegenheit haben die Bundesländer zu besuchen und dort Fabriken sehen<lb/>
und gleichzeitig auch Besprechungen zu führen. Dadurch komme ich rein<lb/>
zeitmässig über die Runden, da am Mittwoch und Donnerstag ja Parlament<lb/>
ist.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band31_1976-05-15_08">Da zum gleichen Zeitpunkt als <rs type="person" ref="#per__118213">Avram</rs> ankam auch die ungarische Delegation<lb/>
Ministerpräsident <rs type="person" ref="#per__110938">Lazar</rs> und Handelsminister <rs type="person" ref="#per__110971">Biro</rs> eintrafen, hatte ich<lb/>
nur Gelegenheit <rs type="person" ref="#per__110971">Biro</rs> schnell im Imperial, wo auch <rs type="person" ref="#per__118213">Avram</rs> abgestiegen<lb/>
ist, zu begrüssen. <rs type="person" ref="#per__110971">Biro</rs> möchte unbedingt, dass wir Sachgespräche währen<lb/>
seiner Aufenthaltes hier führen. Er wäre sogar bereit gewesen auf<lb/>
einen Besuch der Böhler-Werke am Dienstag zu verzichten. Da ich aber<lb/>
an diesem Tage sowieso keine Zeit habe, schlug ich ihm vor, den Mitt<lb break="no"/>woch, wo wir Parlament haben, entsprechende Verhandlungen zu führen.<lb/>
Am Abend bin ich dann nach den Festessen noch zum Heurigen in die<lb/>
Armbrustergasse gefahren. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat dort nicht nur Regierungsmit<lb break="no"/>glieder <rs type="person" ref="#per__97442">Firnberg</rs> und <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> geladen, sondern auch Wirtschaftler die<lb/>
er gut kennt, wie <rs type="person" ref="#per__114658">Kahane</rs>, Künstler wie <rs type="person" ref="#per__145300">Hollreiser</rs> und <rs type="person" ref="#per__114511">Muliar</rs>, <rs type="person" ref="#per__114503">Skala</rs><lb/>
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Nairobi zu berichten. <rs type="person" ref="#per__97350">Bielka</rs> teilt die Meinung der Leute in Nairobi<lb/>
dass es unzweckmässig ist, jetzt für <rs type="person" ref="#per__145301">Idi Amin</rs> eine Entwicklungs<lb break="no"/>hilfe zu geben. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat eine Gruppe beauftragt, eine <choice><choice><sic>fishibility</sic><corr>Feasibility?</corr></choice></choice>-<lb/>
Studie über die Errichtung einer Zementfabrik zu erstellen. Eine<lb/>
Delegation war daher in Uganda, ohne dass vorher die Handelskammer,<lb/>
der Handelsdelegierte, ja nicht einmal ein anderes Ministerium davon<lb/>
etwas wusste. Ich habe deshalb, als die Ungarn dann schon weg waren<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> mitgeteilt, dass man überall von einer Unterstützung <rs type="person" ref="#per__145301">Idi<lb/>
Amins</rs> jetzt warnt. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte man wird sehen, doch bemerkte er,<lb/>
dass kaum wäre ich in Nairobi gewesen, hätte ich auch schon den<lb/>
Standpunkt von Kenia übernommen. Ich erklärte sofort, ich übernehme<lb/>
überhaupt keine Standpunkte, sondern habe nur wiedergegeben was<lb/>
man hört. Richtig in der Kritik <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ist, dass mein Prinzip ja<lb/>
auch ist, beide zu hören. Da ich nicht in Uganda war, kann ich mir<lb/>
daher kein objektives Urteil machen. Ich bin auch der Letzte der in<lb/>
Kenia die vollendete Demokratie erblickt. Ich erzählte ganz im Gegen<lb break="no"/>teil, das was ich über die Frau von <rs type="person" ref="#per__145298">Kenyatta</rs> hörte und dass auch ich<lb/>
überzeugt bin, wenn der Alte stirbt, gibt es dort einen grösseren<lb/>
Umschwung. Was man aber aus Uganda hört, ist noch schlechter. Viel<lb break="no"/>leicht herrscht dort weniger Korruption, aber die Ideen <rs type="person" ref="#per__145301">Idi Amins</rs><lb/>
sind auch nicht dazu da, normale Beziehungen und Verhältnisse zu<lb/>
schaffen. Der wirklich einzige integere Politiker ist <rs type="person" ref="#per__119247">Nyerere</rs> in<lb/>
Tansania. Dort aber ist die wirtschaftliche Situation so schlecht,<lb/>
dass zwar alle Entwicklungshelfer von den Idealen <rs type="person" ref="#per__119247">Nyereres</rs> begeistert<lb/>
sind, aber zugeben müssen, dass es dort leider nicht den wirtschaftliche<lb/>
Erfolg gegeben hat, den sich alle wünschten. Afrika bleibt für mich<lb/>
ein mysteriöser Erdteil. Zugegebenermassen habe ich mich aber damit<lb/>
viel zu wenig beschäftigt. In der Aussprache mit <rs type="person" ref="#per__97350">Bielka</rs> stellte ich<lb/>
wieder eine weitgehende Übereinstimmung fest. Interessant, dass<lb/>
ich mich mit den nicht-parteigebundenen Aussenministern, sei es<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97632">Kirchschläger</rs> oder <rs type="person" ref="#per__97350">Bielka</rs> gewesen, so gut verstehe. Zum Schluss<lb/>
sagte ich ihm nur, dass er daran Schuld ist, dass ich nach Nairobi<lb/>
fahren musste. Wenn mich der <rs type="person" ref="#per__97350">Bielka</rs> nicht hierher geschickt hätte.<lb/>
Dieser Gag stammt nicht von mir, sondern vom <rs type="person" ref="#per__120391">Qualtinger</rs>, als er<lb/>
als Travnicek von seinen eigenen Reisebüro rund um die Welt ge<lb break="no"/>schickt wurde und dann immer raunzte, wenn mich das Reisebüro nicht<lb/>
vermittelt hätte.<lb/>
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            <head>hs. Notiz (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Muliar, Fritz</persName>
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               <persName type="label">Avram, Io(a)n</persName>
               <persName><surname>Avram</surname><forename>Io(a)n</forename></persName>
               <occupation>rum. Maschinenbauminister</occupation>
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               <persName type="label">Lanc, Erwin</persName>
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               <persName><surname>Bielka</surname><forename>Erich</forename></persName>
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               <occupation>Sekr. JS, Tiroler SPÖ-Politiker</occupation>
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               <persName type="label">Reim, Rudolf</persName>
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               <occupation>Unterrichtsminister, Bgm. Wien</occupation>
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               <persName><surname>Malzacher</surname><forename>Hans Michael</forename></persName>
               <occupation>GD Steyr-Daimler-Puch</occupation>
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               <persName><surname>Hofstetter</surname><forename>Walter</forename></persName>
               <occupation>Wr. SPÖ-GR-Abg., Obmann Wr. Naturfreunde</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
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               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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               <persName type="label">Koller, Herbert</persName>
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               <occupation>GD VÖEST</occupation>
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