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            <title type="main">Donnerstag, der  4. Dezember 1975</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <idno type="signature">Band28_1975-12-04</idno>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_01">Donnerstag, 4. Dezember 1975<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_02">Bei der Sitzung im Finanzministerium, <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs>, <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs>, Bauindu<lb break="no"/>strie, <rs type="person" ref="#per__114715">Herbeck</rs>, Porr, <rs type="person" ref="#per__141725">Fellner</rs>, Hofman-Maculan, Baugewerbe, <rs type="person" ref="#per__140050">Molzer</rs>,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__141727">Veit</rs>, NR <rs type="person" ref="#per__134234">Letmaier</rs>, Gewerkschaft, <rs type="person" ref="#per__114046">Böck</rs>, <rs type="person" ref="#per__97741">Millendorfer</rs>, <rs type="person" ref="#per__115024">Rautner</rs> und <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs><lb/>
mit Büroleuten von <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs>, gab es für mich keine neuen Erkennt<lb break="no"/>nisse, außer daß das Problem darin liegen würde, die Bauten<lb/>
einigermaßen zentral zu koordinieren. Durch die Ausweitung der<lb/>
Kapazitäten wurde das Bauvolumen von 71 mit 64 Milliarden Schilling<lb/>
auf derzeit 120 Milliarden Schilling raufgetrieben. Die Bau<lb break="no"/>leistung ist aber mengenmäßig gesehen gleich geblieben. Alles geht<lb/>
auf Baupreissteigerungen zurück. Diese betrugen zeitweise in den<lb/>
Jahren 1972, 1973 bis über 20 %. Die Baukosten machten damals<lb/>
ca. 18 % aus, es war daher noch immer ein Gewinn. Jetzt seien die<lb/>
Baukosten 23 % und die Baupreise nur 5.1/2 %. Die Beschäftigten<lb break="no"/>lage sei mit 269, obwohl 14.000 weniger Beschäftigte sind, noch<lb/>
immer sehr günstig. Im Bauhauptgewerbe 184.000. Interessant war,<lb/>
daß diese Ziffern auch teilweise bestritten wurden, weil die Bau<lb break="no"/>arbeiterurlauberkasse andere Ziffern gibt, als die Innung und diese<lb/>
wieder als die Industrie und als das Sozialministerium. Am meisten<lb/>
gewundert hat mich, daß die Gewerkschaft erklärt, die Beschäfti<lb break="no"/>gungslage ist als überhöht zu betrachten, aber 175.000 müßten unbe<lb break="no"/>dingt im Bauhauptgewerbe Beschäftigte bleiben.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_03">Am Nachmittag in der Vorstandsitzung der Lebensmittelarbeiter habe ich<lb/>
meinen Kollegen auseinandergesetzt, daß dies die falscheste Politik<lb/>
ist, die eine Gewerkschaft machen kann. Als ich zu den Lebnsmittelar<lb break="no"/>beitern kam, hat der damalige Obmann <rs type="person" ref="#per__115639">Berka</rs> mir versucht auseinanderzu<lb break="no"/>setzen, daß Jahr für Jahr mehr Lebensmittelarbeiter kommen müßten.<lb/>
Damals ging tatsächlich eine Zeitlang der Mitgliederstand mit den Jah<lb break="no"/>reszahlen. Nach dieser Theorie mußten wir jetzt 75.000 haben und ha<lb break="no"/>ben 45.000. Ich erklärte aber damals schon, es muß die Aufgabe der<lb/>
Gewerkschaft sein, sich auf das Schrumpfen der Lebensmittelarbeiter<lb/>
einzustellen. Die Bauarbeitergewerkschaft dagegen glaubt noch immer<lb/>
eine gewisse Beschäftigtenanzahl erzwingen zu können. Wenn das<lb/>
Bauvolumen durch Automatisierung und Rationalisierung von den<lb/>
Maschinen aber erbracht wird, dann kann es nicht mehr so viele<lb/>
Bauarbeiter geben. Bauunternehmer inkl. des NR <rs type="person" ref="#per__134234">Letmaier</rs> erklärten,<lb/>
daß der größte Fehler war 1968 die Wohnbauförderung zu dezentrali<lb break="no"/>sieren und den Ländern zu überantworten. Die Industrie beschwerte<lb/>
sich insbesondere, daß es der Auftragsgeber war, der<lb/>
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zu viele Straßenausschreibungen, zu viele Erdbewegungen z.B.<lb/>
12 Baulose <choice><choice><sic>in den Strengbergautobahnen</sic><corr>für die Strengbergautobahn?</corr></choice></choice> seinerzeit, jetzt die<lb/>
konzentrierten Tunnel-Ausschreibungen an den verschiedensten<lb/>
Stellen, Baukapazitäten schafft, denn die Bauunternehmer müssen<lb/>
dann entsprechende Maschinen und Geräte sich anschaffen. <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs><lb/>
erklärte, und <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> und <rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs> bestätigten es dann, daß im Grund<lb break="no"/>budget für 1976, wenn man die zu erwartenden Zuschläge im BÜG<lb/>
usw. noch rechnet, genau so viel drinnen sein wird als 1975.<lb/>
Die Bauunternehmer behaupteten 558 Millionen, d.s. 6.6 % weniger.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__110130">Kaber</rs> rechnet sogar damit, daß die heuer außerordentlich groß<lb/>
eingesetzten Budgetmittel gar nicht verbraucht werden können<lb/>
und daher Rücklagen für 1976 geschaffen werden. Im Hochbau waren<lb/>
es 3 Milliarden, die vom Bund verbaut werden, im Tiefbau, d.h.<lb/>
Straßen 8.3 Milliarden, der Wasserwirtschaftsfonds 5 Milliarden.<lb/>
Im Bauvolumen ca. 120 Milliarden hat der Bund nur 14 %. <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
faßte zusammen und meinte, daß Grundbudget plus die Rücklagen<lb/>
würden so vergeben, daß sie so schnell als möglich und zweck<lb break="no"/>mäßigst eingesetzt werden. Im Wasserwirtschaftsfonds und für<lb/>
Straßenbau bräuchte man zusätzliche Mittel, wobei er Verständnis<lb/>
hat, daß die Opposition dem nicht zustimmen kann, doch müßten<lb/>
die Sozialpartner sich positiv aussprechen. Er erwägt eventuell<lb/>
zu überprüfen, ob eine vorzeitige AfA für Bauten wieder<lb/>
eingeführt werden soll. Die Länder in der Wohnbauförderung haben<lb/>
vor Wahlen entweder Promessen gegeben und sind damit auf lange<lb/>
Zeit verpflastert, ohne daß auf die Baukonjunktur Rücksicht ge<lb break="no"/>nommen werden kann, resp. manche haben Wohnbauförderungsmittel<lb/>
die sie derzeit gar nicht brauchen und legen sie auf die Bank, da<lb/>
sie dort entsprechende Zinsgewinne haben. Den verschuldeten Ge<lb break="no"/>meinden, die heute fast keine Bauaufträge vergeben können, müßte<lb/>
durch Landesumlage geholfen werden. Die erste Tranche des 4.3<lb/>
Milliarden umfassenden Bau-Sofortprogrammes, 2 Milliarden Instand<lb break="no"/>haltung, 2.3 Milliarden Neubauten, ist jetzt inkraftgesetzt<lb/>
worden, die zweite Tranche wird aber erst im Frühjahr 1976 zum<lb/>
Einsatz kommen. Die 4.3 Milliarden sollen nämlich in 3 Tranchen<lb/>
zu ca. 1.3 – 1.4 Milliarden gegeben werden. Die ganze Aussprache<lb/>
hat zumindestens optisch den guten Erfolg, daß <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> an<lb break="no"/>schließend sofort ein Fernseh- und Radiointerview geben konnte,<lb/>
um mitzuteilen, daß eben alles geschieht um der Bauwirtschaft<lb/>
zu helfen. Die wirkliche Lösung liegt meiner Meinung nach in einer<lb/>
<pb n="28-1425" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band28/28_1975-12-04_1425.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>nicht straff zentralistischen planmäßigen Abwicklung, wohl aber<lb/>
in einer Zentralkoordinierung. Wenn es nach mir ginge auf Sozial<lb break="no"/>partnerebene mit entsprechender Länderbeteiligung. Zum Glück bin<lb/>
ich für die Vergabe der Mittel, die <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs> natürlich als unzuläng<lb break="no"/>lich intern bezeichnet, nicht verantwortlich. Zur Entschuldigung<lb/>
kann ich allerdings anführen, dass es auch in der Schweiz zu einer<lb/>
ähnlichen Entwicklung gekommen ist, wo man eine Zeitlang sogar<lb/>
vom Bund Bausperren verfügte, um die überhitzte Konjunktur in<lb/>
dieser Sparte einigermaßen zu bremsen. Genützt hat es auch nicht<lb/>
allzu viel und kaum waren die Bausperren verfügt, ist es dann zur<lb/>
Krise innerhalb der Bauwirtschaft gekommen und jetzt weiß auch<lb/>
wieder in der Schweiz niemand, wie man den Bau ordentlich ankurbeln<lb/>
kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_04">Bei der Eröffnung der polnisch-technischen Ausstellung im Wirt<lb break="no"/>schaftsförderungsinstitut hat <rs type="person" ref="#per__127889">Koch</rs> darauf hingewiesen, dass die<lb/>
Handelskammer sehr erfreut ist über die Entwicklung mit den RGW-<lb/>
Staaten, insbesondere Polen. Er meinte nach Russland war Polen der<lb/>
zweite Staat, mit dem man Handelsverträge abgeschlossen hat und<lb/>
jetzt erst die Liberalisierung eingeführt usw. Ich ergänzte dann,<lb/>
dass wir den ersten Kooperationsvertrag mit Polen 1968 geschlossen<lb/>
haben. Nebenbei erwähnte ich, mancher Widerstand war dabei zu über<lb break="no"/>winden, ohne den Namen <rs type="person" ref="#per__97749">Mitterer</rs> zu sagen, haben die, die die<lb/>
Insertinformation kennen und die Zeit noch in Erinnerung haben,<lb/>
genau gewusst wer es war, der gegen diese Politik aufgetreten ist.<lb/>
Ich erwähnte dann insbesondere auch, die doch jetzt laufenden<lb/>
Kooperationsverträge und die die in Verhandlungen sind. <rs type="person" ref="#per__98109">Zembsch</rs><lb/>
hat mir die Unterlagen gerade vor Beginn der Ansprache gegeben.<lb/>
Ich fragte ihn sofort, warum er dies mir so spät jetzt gibt, worauf<lb/>
er prompt sich ausredete und meinte, <rs type="person" ref="#per__113038">Reim</rs> hätte ihm erst gestern<lb/>
abends dazu aufgefordert. Aus dem Tonfall und vor allem, dass ich<lb/>
überhaupt nicht mehr mit ihm darüber diskutierte, konnte er annehmen,<lb/>
dass ich ihm dies nicht abnehme. Entweder will er das Büro schneiden<lb/>
oder er möchte direkt mit mir jetzt Kontakt nehmen, wegen der Be<lb break="no"/>setzung des Sektionschefpostens in der Industriesektion.<lb/>
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ob es tatsächlich stimmt, dass <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> die Sektion übernehmen soll.<lb/>
Die Handelskammer resp. die ÖVP hätte <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> vorgeschlagen, gegebenen<lb break="no"/>falls <rs type="person" ref="#per__98109">Zembsch</rs>. Ich setzte <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> sofort auseinander, dass es sich<lb/>
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kann. Ich hätte mich noch nicht entschieden. Ich nehme aber zur<lb/>
Kenntnis, daß <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> für sie fast ein Kriegsgrund ist. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs><lb/>
meinte hetzhalber auch noch vor den Abgeordneten <rs type="person" ref="#per__97563">Hofstetter</rs>, den<lb/>
ich dann wegen der Lehrlingsausbildungsstudie zuzog, daß ich<lb/>
mir in diesem Fall einen Baum auf der Ringstraße aussuchen könne.<lb/>
Vorher hatte ich <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> noch auseinandergesetzt, daß es ihr<lb/>
Fehler war, die Industriesektion ohne eigentlich einen entsprechend<lb/>
guten Mann aufzutreiben, Jahrzehnte hindurch zu vernachlässigen.<lb/>
Zuerst wurde ein Sektionschef <rs type="person" ref="#per__140229">Helm</rs> dort installiert, der der<lb/>
faulste Sektionschef war, den es überhaupt jemals gab, wie seine<lb/>
eigenen Freunde mir immer wieder bestätigen. Dann wurde anstelle<lb/>
des tüchtigen <rs type="person" ref="#per__140261">Lobmeyr</rs> <rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs> vom CV installiert. Ich habe nichts<lb/>
gegen <rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs>, bin sogar gut ausgekommen mit ihm, aber die Führungs-<lb/>
und Nachwuchsfrage wurde nie gelöst, sondern immer wieder CV-<lb/>
mäßig versucht gegebenenfalls zu besetzen. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, der kein CV-ler<lb/>
ist, war glaube ich sehr erstaunt, dies von diesem Gesichtspunkt<lb/>
aus erläutert zu bekommen. Ich fragte ihm auch noch, wie so er auf<lb/>
die Idee mit <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> gekommen ist und er meinte mehr scherzhaft,<lb/>
aber doch immer mit dem gewissen ernsten Hintergrund, im Handels<lb break="no"/>ministerium fällt keine Stecknadel zu Boden, ohne daß ich es weiß.<lb/>
Für mich ist es ganz klar, daß Personalpolitik von allergrößter<lb/>
Bedeutung, natürlich auch für die Handelskammer und für die ÖVP<lb/>
ist. Einmal mehr erwähnte ich gegenüber <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, daß ich nicht<lb/>
allein entscheide, sondern bis jetzt immer mich auf die Vorschläge<lb/>
der dafür zuständigen formellen Instanzen <choice><choice><sic>weitesgehendst</sic><corr>weitestgehend? weitgehendst?</corr></choice></choice> gehalten<lb/>
habe. Noch niemals hatte ich mir und das kann ich mit ruhigem<lb/>
Gewissen behaupten, von der Parteizentrale in meine Personal<lb break="no"/>politik jemanden aufzwingen lassen. Ein mehr spöttischer und<lb/>
ironischer Hinweis, er wird auch den Fall <rs type="person" ref="#per__114508">Tieber</rs> zur Sprache<lb/>
bringen, erklärte ich genauso ironisch, daß wünsche ich mir<lb/>
sehnlichst.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_06"><rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> kam auch auf die Frage der Studienvergabe ans Berufsfor<lb break="no"/>schungsinstitut und meinte, ich könnte nicht einseitig nur diesem<lb/>
Institut einen Auftrag geben. Ich erwiderte sofort, die Handels<lb break="no"/>kammer hätte bei der Aussprache mit <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> nur zu den zu stehen<lb/>
müssen, was <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, <rs type="person" ref="#per__97563">Hofstetter</rs> und ich vereinbarten. Jeder zahlt<lb/>
250.000 Schilling von denen und dann wird die Studie von der<lb/>
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und alles war bereits festgelegt. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> sah sich furchtbar in<lb/>
der Klemme und erklärte, dass neuerdings ins Dezember-Präsidium<lb/>
zu bringen und ich bin überzeugt, dies so beschließen zu lassen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_07">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__98040">WAIS</rs> und <rs type="person" ref="#per__97584">JAGODA</rs>: Bitte bis zur positiven <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil's</rs><lb/>
Akt noch nicht wegen Zuteilung fertig machen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_08">Bei der Barbara-Feier im Ministerium erwähnte ich die Sicherheits<lb break="no"/>maßnahmen von MR <rs type="person" ref="#per__110981">Pelzl</rs> ganz besonders und die rückgehenden Unfall<lb break="no"/>ziffern. Dies wird <rs type="person" ref="#per__110981">Pelzl</rs> sehr freuen, da er sich sowieso immer<lb/>
benachteiligt fühlt, weil ich nur, dies glaube ich zurecht, MR<lb/>
<rs type="person" ref="#per__108609">Sterk</rs> und <rs type="person" ref="#per__112190">Mock</rs> sonst herausstreiche. Ich erwähnte auch, daß dem<lb/>
Bergbau schwere Zeiten bevorstehen, die Regierung aber doch durch<lb/>
beträchtliche Mittel den Bergbau unterstützt, außerdem wies<lb/>
ich neuerdings auf die Köflacher Aufschließung und Voitsberg III<lb/>
hin. Ich bin wirklich jetzt in der Öffentlichkeit schon derartig<lb/>
für diese Lösung eingetreten, daß es hier kein zurück mehr gibt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_09">Der Bürgermeister von Enns und Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__112054">Buchner</rs>, Chemie Linz,<lb/>
wollten von mir eine Zusicherung, daß der Ausbau des Hafens Enns<lb/>
durch das Handelsministerium gefördert wird. Ich selbst konnte<lb/>
ihnen nur erklären, daß ich bereit bin, überall für den Hafen<lb/>
Enns, weil es ein wichtiges Industriegebiet sein wird, einzutreten.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112054">Buchner</rs> und ganz besonders <rs type="person" ref="#per__112049">Rimsky</rs> beschwerten sich, daß sie<lb/>
keine Möglichkeit haben mit Minister <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> über diese Möglichkeit<lb/>
zu sprechen. Unangenehm für mich war nur, daß, ich weiß nicht, wer<lb/>
ihn dazu geladen hat, Dr. <rs type="person" ref="#per__97358">Bock</rs><add>[evtl. Falschidentifikation, Anm.]</add> anwesend war, der hörte, wie mir<lb/>
der Bürgermeister als auch <rs type="person" ref="#per__112054">Buchner</rs> erklärten, alle seien für diesen<lb/>
Hafen, nur die Sozialisten, insbesondere auch in Linz, wegen des<lb/>
Linzer Hafens, sprechen sich dagegen aus. <rs type="person" ref="#per__97358">Bock</rs> berichtete zwar<lb/>
dann, daß in der ÖROK alle für den Hafen Enns eintreten, dies ist<lb/>
für mich neuerdings nur ein Beweis, wie bei der ÖROK jeder alles<lb/>
unterstützt, wissend, daß darauf keine Verpflichtungen ent<lb break="no"/>stehen resp. sich kein Mensch darum kümmert, was dort wirklich<lb/>
geschieht. <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> mit dem ich nämlich nachher im Parlament ge<lb break="no"/>sprochen habe, meinte es gäbe nicht genug Mittel um Linz jetzt<lb/>
noch Krems und Wien als öffentlichen Hafen auszubauen, ja nicht<lb/>
einmal zu erhalten. Die Umschläge seien dort viel zu gering und<lb/>
er könne vom Finanzminister nicht neuerdings öffentliche Mittel<lb/>
für den Ennser Hafen verlangen, die er auch gar nicht bekommen<lb/>
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Sekretariat eine Termin einer Aussprache fixieren.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_10">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Bitte eine Sitzung bei <rs type="person" ref="#per__110923">Lanc</rs> gegebenen<lb break="no"/>falls vereinbaren. mit seinem Sekretariat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_11">NR <rs type="person" ref="#per__114960">Maier</rs> kam mit den Blizzard-Leuten Ing. <rs type="person" ref="#per__141821">Gröger</rs> und <rs type="person" ref="#per__141820">Sepp Maier</rs>,<lb/>
die derzeit Schwierigkeiten mit der Beschäftigung haben. Sie<lb/>
haben 530 Leute von denen 280 90 Stunden Kurzarbeiten mußten,<lb/>
von Oktober bis jetzt vor Weihnachten. Was sie brauchen ist eine<lb/>
Vorfinanzierung der Produktion für den Export. 1971/1972 haben<lb/>
sie bei einem Umsatz von 164 Millionen immerhin 25 Millionen<lb/>
Schilling, das waren 15 % von der Kontrollbank bekommen. Jetzt<lb/>
beträgt der Umsatz 230 Millionen und die Kontrollbank hat ihm<lb/>
auf 14 Millionen Exportförderungskredit gekürzt, wo dann mit Ach<lb/>
und Krach noch 3 Millionen, d.h. insges. 17 Millionen dazukommen.<lb/>
Für das nächste Wirtschaftsjahr brauchen sie 258 Millionen Soll-<lb/>
Umsatz und dafür 40 Millionen Schilling Exportförderungskredit.<lb/>
Ich erklärte ihnen, sie sollten versuchen, wenigstens die 25<lb/>
Millionen von <rs type="person" ref="#per__97518">Haschek</rs> zu bekommen und ich werde sie diesbezüglich<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_12">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs> und <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs>: Bitte mit der Österreichischen<lb/>
Kontrollbank reden und Branchen<lb break="no"/>referat einschalten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_13">Ein gewisser Pordes vom Freien Wirtschaftsverband wie er sagte,<lb/>
ersuchte mich, daß ich den Ehrenschutz seines Bezirksballes<lb/>
übernehme. Dem stimmte ich zu, erklärte aber sofort, nicht zu<lb/>
kommen. In Wirklichkeit aber wollte er Kontakt, weil er eine<lb/>
Erfindung produktionsreif hat, wonach Autoreifenabfälle wieder<lb/>
zu Granulat verarbeitet werden können. Ich verwies ihn sofort<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_14">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> soll dann bitte berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_15">Ing. <rs type="person" ref="#per__141822">Bacher</rs>, Halleiner Zentralheizungsbau, mit einem Umsatz von<lb/>
60 Millionen und 100 Beschäftigten hat bei<add>[-m?]</add> Ärztering in Bad<lb/>
Gastein durch Lieferungen 35 Millionen Schilling Forderungen<lb/>
ausständig. Der dortige verantwortliche <rs type="person" ref="#per__141823">Kronbichler</rs> erklärt nun,<lb/>
nicht zahlen zu können. Die Österreichische Kontrollbank soll eine<lb/>
<pb n="28-1429" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band28/28_1975-12-04_1429.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Sanierung versuchen. Ich versprach <rs type="person" ref="#per__141822">Bacher</rs> ihm unverzüglich einen<lb/>
genauen Bericht über das Problem Ärztering auch nach Rücksprache<lb/>
mit der österreichischen Kontrollbank zu schicken.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_16">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs> und <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Bitte einen persönlich gehaltenen<lb/>
Brief unverzüglich nach Vorlage des Branchenreferates und Fremdenver<lb break="no"/>kehrsabteilung erlegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_17">In der Lebensmittelarbeitergewerkschaftsvorstandssitzung berichtete<lb/>
ich über die Wirtschaftssituation und ganz besonders über die Lohn<lb break="no"/>entwicklung, die in der Paritätischen Kommission zur Sprache kam.<lb/>
Ich glaube, daß die Politik die jetzt von unseren Gruppen ge<lb break="no"/>macht wird, 3.60 Schilling absoluter Betrag auf jede Stunde<lb/>
dazuzubekommen, richtig ist. Die Textil haben 2.40 Schilling<lb/>
durchgesetzt. den absoluten Schillingbetrag werden die schlechteren<lb/>
Frauenlöhne mehr angezogen, was nivelliert, aber dringendst not<lb break="no"/>wendig ist. Wie wenig man von Prozentziffern ausgehen kann, der<lb break="no"/>zeit liegen auch wir um die 10 % herum, zeigt ein Abschluß der<lb/>
Hautarbeiter<add>?</add>. Dort wurde, da wir keine Organisation haben, seit<lb/>
1968 der Vertrag unverändert gelassen, sodaß jetzt eine 55 %-ige<lb/>
Lohnerhöhung ausgehandelt wurde. Wo es keine Organisation gibt,<lb/>
gibt es in Wirklichkeit auch keine einigermaßen befriedigende<lb/>
Lohnverträge.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_18"><rs type="person" ref="#per__113126">Hirsch</rs> von den Vereinigten Fettwerken wollte mit <rs type="person" ref="#per__97357">Blümel</rs> und mir<lb/>
unbedingt sprechen, um mir dann nur mitzuteilen, er hätte mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97936">Seefranz</rs> jetzt eine Aussprache gehabt und dieser hätte ihm zuge<lb break="no"/>sichert, er möchte nicht, daß die Vereinigten Fettwerke in OÖ<lb/>
und Wien zugrunde gehen. Über den Preis könne er ihnen natürlich<lb/>
keine Zugeständnisse machen, hier herrsche härtester Konkurrenz<lb break="no"/>kampf. Die Unilever hätte aber kein Interesse daran ein Monopolist<lb/>
zu werden und gebe ihm die Chance ein mengenmäßiges Kontingent<lb/>
am Markt zu behalten. Da dies bei Ölen scheinbar kaum mehr mög<lb break="no"/>lich ist, einigten sie sich, wenn ich zustimme, daß dies am<lb/>
Margarinesektor, insbesondere für die gewerblichen Betriebe mög<lb break="no"/>lich wäre. Hier handelt es sich aber um die heute schon auf<lb/>
diesem Gebiet arbeitende Firma Ebhart &amp; Herout, in deren Absatz<lb break="no"/>bereich jetzt die Vereinigten Fettwerke vielleicht einbrechen.<lb/>
Ob es ihnen gelingt, weiß ich nicht. <rs type="person" ref="#per__113126">Hirsch</rs> meint nur, nachdem er die<lb/>
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Sozialminister, geschweige denn von mir, nicht bekommen hat,<lb/>
bliebe nur dieser Weg. Gegen einen Konkurrenzkampf auf diesem<lb/>
Gebiet habe ich aber gar nichts einzuwenden. Ich werde aber bei<lb/>
der Margarinesitzung dieses Problem zur Sprache bringen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_19">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Vom Branchenreferat oder <rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs> Margari<lb break="no"/>neproduktion und Ölproduktionsziffern aufgeteilt auf Firmen ver<lb break="no"/>langen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_20">Beim Empfang der Schweizer Botschaft, nämlich eine Minute,<lb/>
nur um den Botschafter die Hand zu geben, da er wegfährt. Die<lb/>
Präsentation vom Fremdenverkehrsplakat in der Alten Schmiede,<lb/>
machte ich auch nur einen ganz kurzen <choice><choice><sic>speach</sic><corr>Speech???</corr></choice></choice> und bedankte mich<lb/>
bei dem Künstler. Für den Plakatentwurf hat er 15.000 Schilling<lb/>
bekommen, wie mir <rs type="person" ref="#per__111736">Zolles</rs> versicherte, wahrlich nicht überwältigend<lb/>
viel. Wichtig für ihn wird allerdings sein, daß er jetzt mit<lb/>
diesem Plakat doch in der Öffentlichkeit mehr bekannt wird und<lb/>
nur was die Kosten betrifft auch wirklich nur im Schatten und weit<lb/>
abgeschlagen von <rs type="person" ref="#per__126284">Leherb</rs> fungieren wird. Überraschend für mich war,<lb/>
daß auch <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> anwesend war.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_21">In der Residenz der tschechischen Gesandtschaft war die große<lb/>
Gemischte Kommission zu einem Empfang und ich kam zwar ver<lb break="no"/>spätet, aber doch immerhin noch zeitgerecht hin. In der großen<lb/>
Gemischten Kommission gibt es, wie mir von österreichischer Seite<lb/>
aber auch tschechischer Seite versichert wurde keine Probleme.<lb/>
Ich halte ja von diesen allumfassenden Kultur und weiß nicht<lb/>
was noch besprechenden großen Kommissionen gar nichts. Die<lb/>
Wirtschaft spielt dabei eine große Rolle, bringt aber noch<lb/>
weniger konkretes als wie die an und für sich ja schon wenig<lb/>
ergiebigen Wirtschaftsverhandlungen. Vielleicht ist es aber wegen<lb/>
der Optik tatsächlich notwendig, daß wir sowohl gegenüber dem<lb/>
Westen, Frankreich und Italien, als auch gegenüber dem Osten<lb/>
solche große Gemischte Kommissionen haben. Meistens ist dies auf<lb/>
irgendwelche Besuche zurückzuführen, wo sich dann Bundespräsidenten<lb/>
oder zumindestens Bundeskanzler einigen, es wäre zweckmäßig wenn<lb/>
die beiden Nationen weiterhin engsten Kontakt halten. Endergebnis<lb/>
eine Kommission. Zum Glück ressortiert dies im Außenministerium.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_22"><rs type="person" ref="#per__97498">Ossi Grünwald</rs> fragte mich ob es mich hart trifft, wenn er<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> als Abteilungsleiter in die ÖIAG nimmt. Ein Abteilungs<lb break="no"/>leiter geht jetzt ins Finanzministerium, Bezahlung ca. 30.000 Schil<lb break="no"/>ling und <rs type="person" ref="#per__97498">Grünwald</rs> möchte dafür <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> gewinnen. Ich erklärte ihm<lb/>
nach meinem Prinzip, daß dies nicht eine Frage ist ob es mich<lb/>
hart trifft oder nicht, sondern eine Frage, ob <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> persönlich<lb/>
sich dafür interessiert. Jeder noch so harte Schlag bei Per<lb break="no"/>sonaländerungen muß von mir getragen werden, wenn es für<lb/>
einen Freund von mir eine Aufstiegsmöglichkeit gibt. Ob dies<lb/>
eine ist, muß <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> selbst entscheiden und ich hat <rs type="person" ref="#per__97498">Grünwald</rs> nur,<lb/>
er soll so schnell wie möglich mit <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> darüber verhandeln,<lb/>
denn <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> muß jetzt selbst einige Überlegungen anstellen.<lb/>
Er ist einer meiner bedeutendsten Mitarbeiter, wäre wahrscheinlich<lb/>
auch für die Handelskammer als Leiter der Industriesektion auf<lb/>
lange Sicht gesehen erträglicher als jeder andere Kandidat, er<lb/>
muß sich jetzt nur selbst entscheiden. SChef <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> der die<lb/>
Verhältnisse im Handelsministerium sehr gut kennt, ist von der<lb/>
Idee, langfristig <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> die Sektion zu geben, begeistert.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band28_1975-12-04_23">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Überlege Dir alles genau, ich möchte nicht<lb/>
in Deiner Haut stecken.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>ehem. ÖVP-Vizekanzler, Präs. Donaueurop. Institut, AR-Vors.
                  Leykam</occupation>
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               <persName type="label">Römer, Wolfgang</persName>
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               <occupation>Beamter/Personalvertreter HM</occupation>
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               <persName type="label">Buchner, Hans</persName>
               <persName><surname>Buchner</surname><forename>Hans</forename></persName>
               <occupation>GD Stickstoffwerke/Chemie Linz</occupation>
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               <persName type="label">Zolles, Helmut</persName>
               <persName><surname>Zolles</surname><forename>Helmut</forename></persName>
               <occupation>Direktor ÖFVW</occupation>
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               <persName type="label">Marsch, Gerhard</persName>
               <persName><surname>Marsch</surname><forename>Gerhard</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
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               <persName type="label">Rautner, Roman</persName>
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               <occupation>Obmann Gew. Bau-Holz</occupation>
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               <occupation>Ministerialrat, Leiter Grundsatzabteilung</occupation>
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               <persName type="label">Millendorfer, Franz</persName>
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               <occupation>ÖGB</occupation>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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               <persName type="label">Rimsky, Walter</persName>
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               <occupation>Dir. Chemie Linz</occupation>
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               <persName type="label">Pelzl, Leopold</persName>
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               <persName type="label">Böck, Hans</persName>
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               <occupation>Wr. Bau-SR, ÖGB-Vizepräs., Obmann Gew. Bau-Holz</occupation>
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