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            <title type="main">Mittwoch, der 15. Oktober 1975</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_01">Mittwoch, 15. Oktober 1975<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_02">Die Kronen-Zeitung bringt eine Karikatur von mir, wo ich<lb/>
vorher bei den Wahlveranstaltungen versprochen habe, daß der<lb/>
Ölpreis nicht erhöht wird und nachher sieht man wie ein Ölfaß<lb/>
über mich drüberrollt mit einer 20 %-igen Preiserhöhung. Unter<lb/>
dem ersten Bild steht versprochen, dann kommen ...unter dem<lb/>
zweiten Bild, gehalten. Der Text ist wesentlich milder und<lb/>
schildert den Tatbestand, daß ich mich nicht durchsetzen konnte.<lb/>
Die Karikatur würde mich weniger stören als wie die Unterschrift,<lb/>
wo ich als unglaubwürdig und als erster, unmittelbar nach der<lb/>
Wahl, eben Wahlversprechen breche, die härteste Kritik, die je<lb break="no"/>mals an mir geübt wurde und die wirklich ungerecht ist. Ich habe<lb/>
bei den Wahlen niemals versprochen, daß der Ölpreis nie erhöht<lb/>
wird, sondern daß ich mich nur einsetzen werde sowie bisher den<lb/>
Heizöl-Extraleicht-Preis so wenig wie möglich erhöhen. Auch<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> ist wegen dieser Kritik sehr erschüttert. Alle wissen wir,<lb/>
daß dies der schwerste Vorwurf ist, der mir gemacht werden kann.<lb/>
Bis jetzt galt ich als glaubwürdig, da ich mit Aussagen und insbes.<lb/>
Versprechungen sehr vorsichtig gewesen bin und sie bis jetzt tat<lb break="no"/>sächlich immer halten konnte. Die neue Periode beginnt hier wirk<lb break="no"/>lich auf diesem Gebiet sehr sehr schlecht. Zuerst meint <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs><lb/>
und auch die anderen Kollegen, ich sollte doch den Ölgesellschaften<lb/>
einen tieferen Heizöl-Extraleicht-Preis im Preisverfahren dik<lb break="no"/>tieren, dieser Meinung ist auch ganz besonders die Arbeiterkammer,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs>, greift mit <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs> nicht nur die Ölgesellschaften an, sondern<lb/>
wie er mir dann sagt, auch das Handelsministerium. Ich weiß nicht<lb/>
ob es mir geglückt ist ihn zu überzeugen, daß es bei einer zu<lb break="no"/>künftigen Preiserhöhung wo die Ölgesellschaften einen höheren Preis<lb/>
als 3 Schilling verlangen werden, sehr zweckmäßig ist. Die Argumente<lb/>
die <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> bringt, daß in der Schweiz und in Deutschland das Heiz<lb break="no"/>öl, extra leicht bedeutend billiger ist, stimmen nicht. <rs type="person" ref="#per__112565">Unterberg</rs><lb/>
ist imstande nach Rücksprache mit unserer Botschaft in Bonn und<lb/>
Bern Ziffer zu liefern, die dies klar und deutlich zeigen, dabei<lb/>
haben die Schweiz gar keine Steuer und Deutschland 6 Groschen<lb/>
Mineralölsteuer zum Unterschied mit Österreich mit 48 Groschen<lb/>
in diesem Preis. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> erzählt mir am Abend als ich mit ihm dann<lb/>
die Eröffnung von <rs type="person" ref="#per__141269">Kargls</rs> neuen Werbebüro besuche, daß <rs type="person" ref="#per__114719">Wailand</rs> von<lb/>
der Kronen-Zeitung ihm auch auseinandersetzte, man sollte momentan<lb/>
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Karikatur sehr erschüttert, weil nach Meinung von ihm sie<lb/>
absolut daneben geht. Alle geben jetzt zu, daß mir unrecht<lb/>
geschehen ist, alle teilen meinen Standpunkt, man kann in<lb/>
Wirklichkeit gar nichts dagegen unternehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_03">GD <rs type="person" ref="#per__97739">Mieling</rs> von Shell kommt mit dem Managing Director <rs type="person" ref="#per__141277">Pocock</rs>,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97739">Mieling</rs> hat zu seiner Reputation mir immer ihre Shell-Direktoren,<lb/>
die neu im Amt sind, vorgestellt. Bei Shell herrscht eine sehr<lb/>
starke Rotation, dies erinnert mich ein wenig an das jugoslawische<lb/>
Prinzip, auch dort wird rotiert, aber aus anderen Gründen. Bei<lb/>
Shell hofft man, daß wenn einer die verschiedensten Posten kennen<lb break="no"/>lernt, er Erfahrung sammelt, und man auch ihn in den verschiedensten<lb/>
Ländern und Stellungen kennenlernt, dadurch wird die Beförderung<lb/>
und insbes. die Spitzenstellung weitestgehend von der Tüchtigkeit,<lb/>
die jeder kennt, beeinflußt. In Jugoslawien geschieht ja die<lb/>
Rotation damit einer nicht zu viel Macht ansammeln kann um einer<lb/>
Diktatur vorzubeugen. Ich nütze natürlich die Gelegenheit um<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97739">Mieling</rs> und gleich auch dem Ausländer zu zeigen, wie in Österreich<lb/>
die Ölindustrie ihre Politik macht und wie dann letzten Endes ich<lb/>
das Bad ausgießen muß. Dies war bei der Verknappung 1974 genauso<lb/>
als jetzt bei der Rabattaufhebung. Trotzdem werde ich die koopera<lb break="no"/>tive Politik sowohl mit den internationalen als auch mit den natio<lb break="no"/>nalen Gesellschaften fortsetzen. Allerdings, wie ich gleichzeitig<lb/>
ankündige, auch unter Ergänzung der Osthändler und insbesondere<lb/>
der weißen Tankstellen. <rs type="person" ref="#per__141277">Pocock</rs> meinte, dadurch sei die österreichi<lb break="no"/>sche Versorgung auf viele Quellen aufgebaut, was nur gut sein kann,<lb/>
genau dies ist auch meine Überlegung und Politik.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_04">Shell hat die Hauptbezüge für Europa in Nigeria, Kuwait und Iran.<lb/>
Jetzt versuchen sie sich mit Saudi-Arabien zu richten und wollen<lb/>
eine Gesellschaft 50 zu 50 mit den Saudi-Arabern machen. Es soll<lb/>
eine Raffinerie mit 12.5 Mio Tonnen errichtet werden. Dort könnte<lb/>
dann Shell entweder Produkte oder aber auch Rohöl beziehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_05">Shell hat genau so Sorgen wo sie die Supergewinne von der RAG<lb/>
unterbringt. Zu diesem Zweck will sie mit der ÖMV eine gemeinsame<lb/>
Betriebs- u. Aufsuchungsgesellschaft für Ägypten gründen, ÖMV 65 %<lb/>
Shell 35 %, dasselbe was also Mobil mit Tunesien macht, macht<lb/>
Shell mit Ägypten. Es ist noch nicht sicher, ob die ÖMV mit einsteigt<lb/>
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muß.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_06">Am interessantesten sind die Ausführungen, daß <rs type="person" ref="#per__141277">Pocock</rs> ernstlich<lb/>
glaubt, daß Shell Austria sich im Kohlengeschäft etablieren kann.<lb/>
Shell International hat in Indonesien große Kohlenvorkommen für<lb/>
Japan, in Südafrika hat sie entsprechende neue Kohlenfelder und<lb/>
will jetzt auch in Polen sich durch entsprechende Kredite und<lb/>
Aufschließungen Kohlenabsatzmöglichkeiten erschließen. Shell<lb/>
Austria soll dann diese polnische Kohle in Österreich verkaufen.<lb/>
Ich erklärte ihm, daß jeder bei uns Kohle einführen kann, daß<lb/>
aber <choice><choice><sic>eingestammte</sic><corr>angestammte</corr></choice></choice> Firmen und ganz besonders ein Fastmonopol der<lb/>
VÖEST-Alpine-Bezugsgesellschaft mit dem größten Kohlenimport aus<lb/>
Polen besteht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_07">Anmerkung für <rs type="person" ref="#per__113038">REIM</rs>: Bitte diese Entwicklung genau verfolgen und<lb/>
mit Shell, <rs type="person" ref="#per__97739">Mieling</rs>, oder seinem Beauftragten diesbezüglich Kontakt<lb/>
halten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_08">Die Zuckersitzung, an der <rs type="person" ref="#per__117100">Habig</rs>, <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs>, <rs type="person" ref="#per__112564">Smolka</rs> und der Nachfolger<lb/>
im Zucker-Evidenzbüro <rs type="person" ref="#per__130462">Leyerer</rs> sowie <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs>, <rs type="person" ref="#per__112010">Blaha</rs>, <rs type="person" ref="#per__113091">Bachmayer</rs>, <rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__113038">Reim</rs> daran teilnehmen, bringt das von mir angestrebte Kompromiss.<lb/>
Bezüglich der Exporte von 30.000 Tonnen herrscht Einverständnis,<lb/>
ebenso sind wir uns einig, daß dieser Zuckerexport nicht mit den<lb/>
Fixkosten belastet wird. Strittig ist nur, daß <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> auch wünscht,<lb/>
die 8 %-ige Gewinnspanne gestrichen, wenn der Weltmarktpreis über<lb break="no"/>haupt eine solche zuläßt. Ich glaube es handelt sich hier um einen<lb/>
Streit um des Kaisers Bart, denn es wird nicht bei die 30.000 t<lb/>
Export bleiben, wir werden mehr exportieren müssen, die Preise<lb/>
werden weiterhin sinken, so daß auch dann, wenn die Zuckerindustrie<lb/>
es will, gar nicht genug übrig bleibt. Für heuer hat die Zucker<lb break="no"/>industrie sich verpflichtet, auch für Exportzucker den vollen Rüben<lb break="no"/>preis zu bezahlen, dieser wird 54 Groschen betragen wodurch die<lb/>
Zuckerindustrie auf alle Fälle wahrscheinlich bei 60.–70.000 to<lb/>
Export nicht einmal die variablen Kosten ohne Gewinn gedeckt haben<lb/>
wird. <rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs> wird für Montag einen Bescheid mit den einzelnen<lb/>
Interessensvertretungen besprechen und rausgeben. Als Formalist<lb/>
fragt er sofort ob das das letzte Mal auch die Preiskommission<lb/>
passierte, was niemand genau wußte, allerdings viele vermuteten.<lb/>
Wir entschließen uns, daß auf alle Fälle die Preiskommission ge<lb break="no"/>fragt wird. Ich bin überzeugt, daß dort kein Widerstand sein wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_09">Die Zuckerindustrie wird dort auf ihren formellen<lb/>
8 %-igen Gewinn beharren und die Arbeiterkammer wird sich<lb/>
dagegen aussprechen. Beide Standpunkte werden im Protokoll<lb/>
verankert, die Auseinandersetzung über diesen Punkt werden<lb/>
nicht erst nach den Exporten durchgeführt werden, wo man dann<lb/>
erst weiß, was der Erlös wirklich ist, sondern eigentlich erst<lb/>
bei der nächsten Preisfestsetzung, dies wird garantiert nicht<lb/>
vor der neuen Ernte 1976, 1977 sein.<lb/>
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Sektion VI, Rechtsabteilung, <rs type="person" ref="#per__141317">Schmidt</rs>-Vertretung zu sein. Er will<lb/>
von mir nur die Zusicherung, daß wenn <rs type="person" ref="#per__141317">Schmidt</rs> in 2 Jahren in<lb/>
Pension geht, er dann als Abteilungsleiter nachfolgt. Ich ver<lb break="no"/>spreche ihm, daß ich mich dafür einsetzen werde. Der Posten<lb/>
muß ausgeschrieben werden, <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> wird sicherlich der beste<lb/>
Kandidat sein, die einzige Schwierigkeit die er sieht, daß er<lb/>
dann erst Oberkommissär ist. <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> beruhigt ihn insofern, als<lb/>
auch er erst diesen Dienstgrad hatte, als ich ihm zu Abteilungs<lb break="no"/>leiter 1970 ernannte. Damals gab ich allerdings zu bedenken, war<lb/>
es insofern leichter als ich nicht ausschreiben mußte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_11">Bei der Diskussion teilt mir <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> gleich mit, daß ihm <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs><lb/>
berichtete, die Personalvertretung wird <rs type="person" ref="#per__112947">Engelmayer</rs> und <rs type="person" ref="#per__112989">Herold</rs><lb/>
in die Ausschreibekommission senden. <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> erwartet, daß auch er<lb/>
von mir dorthin delegiert wird. Ich erkläre gleich dezidiert, daß<lb/>
dies überhaupt nicht in Frage kommt, sondern zwei Sektionschefs<lb/>
dafür von mir vorgesehen sind, was <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> ja wußte und sicherlich<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> auch nicht die Spur einer Hoffnung gemacht hat. <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> wird,<lb/>
fürchte ich, sehr enttäuscht sein, doch ich ihm in diesem Fall<lb/>
wirklich nicht helfen. Die Personalpolitik in diesem Haus bis<lb/>
1970 hat mir klar und deutlich gezeigt, daß man nicht nur Partei<lb break="no"/>freunde in Positionen gebracht hat sondern daß man nicht einmal<lb/>
bestrebt war, die tüchtigsten Leute in diese Positionen zu bringen.<lb/>
Ich habe volles Verständnis, daß man in der Personalpolitik auch<lb/>
Parteipolitik macht, gar kein Verständnis aber habe ich dafür, wenn<lb/>
man die Parteipolitik so übertreibt, daß man nicht einmal dann mehr<lb/>
schaut, ob wirklich dies der beste Mann ist, den man zur Verfügung<lb/>
hat. In der Ausschreibungskommission muß deshalb für mich die<lb/>
Gewähr gegeben sein, daß ausschließlich nach sachlichen Gesichts<lb break="no"/>punkten vorgegangen wird.<lb/>
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einige wegen der Ölpreiserhöhung angerufen haben. Sie selbst<lb/>
versuchte, wie natürlich auch das ganze Büro, den Leuten die<lb/>
Situation zu erklären, unter anderem wollte ein Pensionist,<lb/>
der eine ganze Gruppe vertritt, mit mir reden. Das Gespräch<lb/>
ist leider nicht zustande gekommen. Ich glaube, daß ich in<lb/>
Hinkunft, wenn irgendjemand in einer Frage, die durch die<lb/>
Zeitungen oder durch die Ereignisse hochgespielt ist, wie z.B.<lb/>
diese Ölpreiserhöhung jetzt, mit mir sprechen will, unbedingt<lb/>
ein Weg gefunden werden muß, daß ich dieses Gespräch auch tat<lb break="no"/>sächlich bekomme.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_13">Anmerkung an ALLE: Wenn es nicht gelingt die Leute zu beruhigen,<lb/>
dann bitte auf alle Fälle mit mir verbinden.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-15_14">In der Betriebsrätekonferenz der Soz. Gewerkschafter der Land<lb break="no"/>straße konnte ich mich bei den Funktionären für ihren Einsatz<lb/>
sehr herzlichst bedanken. Auf der Landstraße haben wir ein sehr<lb/>
gutes Verhältnis und eine sehr gute Fraktionsgruppe. Ich erörterte<lb/>
die politische und insbes. die wirtschaftliche Situation und deren<lb/>
Aussicht. So lange zwischen Partei und Gewerkschaft, wie bei uns<lb/>
im 3. Bezirk, aber auch in der Spitze, ein doch so gutes Verhältnis<lb/>
besteht, ist mir um die Zukunft nicht bange.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName><surname>Wiesinger</surname><forename>Anna</forename></persName>
               <occupation>Büro des Bundesministers (Sekretärin)</occupation>
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               <persName type="label">Herold, Hans</persName>
               <persName><surname>Herold</surname><forename>Hans</forename></persName>
               <occupation>Beamter/Personalvertreter HM</occupation>
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               <persName type="label">Smolka, Klaus</persName>
               <persName><surname>Smolka</surname><forename>Klaus</forename></persName>
               <occupation>GF Fachhandel Nahrungs- u. Genussmittelindustrie</occupation>
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               <persName type="label">Reim, Rudolf</persName>
               <persName><surname>Reim</surname><forename>Rudolf</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
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               <persName type="label">Zluwa, Bruno</persName>
               <persName><surname>Zluwa</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
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               <persName type="label">Leyerer, Jürgen</persName>
               <persName><surname>Leyerer</surname><forename>Jürgen</forename></persName>
               <occupation>GF Evidenzbüro öst. Zuckerfabriken</occupation>
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               <persName type="label">Wailand, Georg</persName>
               <persName><surname>Wailand</surname><forename>Georg</forename></persName>
               <occupation>Wirtschaftsredakteur Kronen-Zeitung</occupation>
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               <persName type="label">Zöllner, Otto</persName>
               <persName><surname>Zöllner</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>AK</occupation>
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               <persName type="label">Bachmayer, Klemens</persName>
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               <occupation>Beamter HM</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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