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            <title type="main">Freitag, der 10. Oktober 1975</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
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Bürgermeister <rs type="person" ref="#per__141448">Duxner</rs> erzählt, ich hätte ihm Millionen zuge<lb break="no"/>sichert um die Gemeinde zu entschulden. Zum Glück habe ich<lb/>
mit ihm niemals unter vier Augen geredet, sondern stets bei<lb/>
<choice><choice><sic>meinder</sic><corr>einer?</corr></choice></choice> Wahlversammlung mit Dutzenden von Leuten. Ich habe<lb/>
sowohl in Bad Gastein als auch in Hofgastein dezidiert erklärt,<lb/>
daß auch die neue Regierung sich bemühen wird müssen, für die<lb/>
Leistungen, die die Gemeinden auch für den Fremdenverkehr er<lb break="no"/>bracht haben, eine Lösung zu finden. Primär ist es aber auch<lb/>
Aufgabe des Landes resp. der Gemeinde. Ich selbst kann mir nur<lb/>
vorstellen, daß wir gegebenenfalls einen Zinsenzuschuß in sehr<lb/>
beschränktem Ausmaß zur Verfügung stellen. In Hofgastein geht<lb/>
es dabei darum, daß so wie in Bad Gastein auch die Elektrizitäts<lb break="no"/>gesellschaft SAFE sich durch Übernahme des Elektrizitätswerkes<lb/>
an dieser Sanierung beteiligt. Die Hofgasteiner wünschen das<lb/>
aber nicht, da nach ihrer Meinung die Einnahmen des Elektrizitäts<lb break="no"/>werkes unbedingt erhalten bleiben sollten. <rs type="person" ref="#per__97995">Stockinger</rs> hat eine<lb/>
Aussprache, wo insbes. Hofrat <rs type="person" ref="#per__141453">Willomitzer</rs> die Gemeindeaufsichts<lb break="no"/>behörde anwesend waren. Dort war auch die SAFE geladen, die lang<lb break="no"/>fristig 50 Mio. Schilling zur Verfügung stellen würde. Hofgastein<lb/>
hat 33 Mio. Schilling Schulden, die jetzt mit 20.7 Millionen fällig<lb/>
sind. Zu diesem Zweck hat die Salzburger Landesregierung 5 Mio. S<lb/>
prolongiert und 20 Mio. Schilling hat die Sparkasse kurzfristig<lb/>
unbefristet zur Verfügung gestellt. 5 Mio. S könnte die Gemeinde<lb/>
erwirtschaften. <rs type="person" ref="#per__97995">Stockinger</rs> meint, die 5.000 Gemeindebürger werden<lb/>
dort eine Notaktion machen müssen um das finanzielle Debakel der<lb/>
Gemeinde einigermaßen zu planieren. <rs type="person" ref="#per__97995">Stockinger</rs> hat angeblich das<lb/>
Sanierungskonzept mit Finanzreferenten <rs type="person" ref="#per__113822">Haslauer</rs> und dem LH-Stv.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97994">Steinocher</rs> abgesprochen. Die einzige Lösung sieht er darin, daß<lb/>
das Elektrizitätswerk in eine G.m.b.H. mit 1 Mio. S Stammkapital<lb/>
in Eigentum der Gemeinde umgewandelt wird. Davon sollen dann<lb/>
400.000 der SAFE abgetreten werden, die dafür 100 Mio. Schilling<lb/>
bezahlen würde. Die Gemeinde schätzt 120 Mio, die SAFE 80 Mio.<lb/>
Die SAFE ist allerdings nur bereit, die 400.000 Stammkapital zu er<lb break="no"/>werben, wenn sie gleichzeitig eine Option auf die anderen 600.000<lb/>
bekommt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_03">Bad Hofgastein ist nach Mitteilung <rs type="person" ref="#per__97995">Stockinger's</rs> bereits insofern<lb/>
saniert, als 65 Mio. Schilling neuerdings mit Landeshaftung die<lb/>
Gemeinde bekommen hat. 42 Mio sind die Nettoerlöse aus dem<lb/>
Elektrizitätswerk gewesen. Die Sparkasse ist mit 120 Mio ins<lb/>
Grundbuch gegangen weil das Kurzentrum interessanterweise noch<lb/>
gar keine Hypothek gehabt hat. <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> selbst hat vorgeschlagen,<lb/>
daß die Hotel-Treuhand jetzt eine Prüfung in Hofgastein wahrschein<lb break="no"/>lich dann aber in Bad Gastein vornimmt um endlich einen Sanierungs<lb break="no"/>plan auf Grund von konkreten Unterlagen vorzulegen. Ich halte von<lb/>
diesen ganzen Prüfungen gar nichts. Die finanzielle Situation ist<lb/>
der Sparkasse Salzburg und wahrscheinlich auch der Gemeindeaufsicht<lb/>
in Salzburg bestens bekannt. <rs type="person" ref="#per__97995">Stockinger</rs> z.B. meint, daß es jetzt<lb/>
notwendig wäre, die Naßfeldstraße zu der Großglockner-Hochalpen<lb break="no"/>straße dazuzugeben, nur diese Straßengesellschaft wäre imstande,<lb/>
die Instandhaltung der Naßfeldstraße zu gewährleisten. Angeblich<lb/>
bricht sie jetzt schon schön langsam zusammen, andererseits haben die<lb/>
Gasteiner nach wie vor die Absicht, ein Straßentunnel dann auch<lb/>
nach Mallnitz zu graben. Ich hatte den Bürgermeister <rs type="person" ref="#per__137051">Kerschbaumer</rs><lb/>
schon vor Jahren davor gewarnt, denn der Bund kann doch nicht eine<lb/>
Straße mitfinanzieren, die gar nichts anderes machen wird als der<lb/>
Bundesbahn mit dem Durchschleusverkehr eine ungeheure Konkurrenz<lb/>
zu bereiten. Die Salzburger wollen aber jeden einreden, daß das auf<lb/>
den Durchschleusvekehr keinen Einfluß hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_04">Anmerkung für <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Ohne auf einen Prüfungsbericht zu drängen<lb/>
soll <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> ständig über die Entwicklung berichten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_05">GD <rs type="person" ref="#per__137936">Russbach</rs> von Mobil erörtert mir die Gründe warum sich jetzt<lb/>
Mobil Österreich mit 25 % und Mobil Deutschland mit 75 % an<lb/>
tunesischen Aufschlußarbeiten beteiligt. Die beiden haben um<lb/>
60 Mio. Schilling die Konzession, die eine Mobil-Gesellschaft be<lb break="no"/>sessen hat, gekauft, gleichzeitig aber mit den dort lagernden<lb/>
Material und den bisherigen Explorationsarbeiten. Die RAG hat in<lb/>
Wirklichkeit riesige Übergewinne in Österreich, die zwischen Mobil<lb/>
und Shell geteilt werden. Obwohl 1974 300 Mio. S investiert wurden<lb/>
hat sich wie mir die Arbeiterkammer in einer Information mitteilt,<lb/>
die Cashflow um mehr als verdoppelt. <rs type="person" ref="#per__137936">Russbach</rs> hatte deshalb ver<lb break="no"/>sucht vom Jahre 1951 bis 75 die Finanzgebarung der RAG der Arbeiter<lb break="no"/>kammer oder besser gesagt der Paritätischen Kommission darzulegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_06">Danach haben sie nur für 1 1/2 Mia. Schilling Erlöse, gleich<lb break="no"/>zeitig aber für 1.18 Mia. Schilling Gestehungskosten. In diesem<lb/>
Zeitraum fehlen ihnen 246 Mio. Schilling, d.h. 9 Groschen pro cbm<lb/>
Gas, <choice><choice><sic>daß</sic><corr>die</corr></choice></choice> sie mehr verlangen müßten. In Wirklichkeit aber ist natürlich<lb/>
besonders in den letzten Jahren der Erlös wesentlich mehr gestiegen<lb/>
als die Gestehungskosten. Mobil sagt also jetzt, daß es eine wichtige<lb/>
Funktion auch für Österreich in Tunesien erfüllt, die natürlich<lb/>
finanziert werden muß. Sollte in Tunesien Öl gefunden werden, so<lb/>
würde sich die tunesische Regierung mit 15 % beteiligen, 85 % gehören<lb/>
auf alle Fälle Mobil zu freien Verfügung. Tunesien hat derzeit<lb/>
5–10 Mio. Tonnen und verarbeitet sie in einer eigenen kleinen<lb/>
Raffinerie, eine zweite Raffinerie soll gebaut werden. In Tunesien<lb/>
hat sich bereits die ÖMV mit Offshore-Bohrungen beteiligt, die aller<lb break="no"/>dings keinen Erfolg brachten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_07">Ich habe <rs type="person" ref="#per__137936">Russbach</rs> neuerdings darauf aufmerksam gemacht, daß wir im<lb/>
Zuge der Energiesicherung auch das Lagerproblem für Öl lösen müssen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__137936">Russbach</rs> meinte, es gäbe ein Kompromiss wonach keine Abgabe fest<lb break="no"/>gelegt wird, sondern eine Kalkulationspost anerkannt, dann einer<lb/>
Gesellschaft an der auch alle Internationalen und die ÖMV sich<lb/>
beteiligen. ein Betrag überwiesen wird und diese Gesellschaft dann<lb/>
die Lagerhaltung vornimmt. Für die Vorleistungen der ÖMV durch<lb/>
zentrale Tanklager unter anderem jetzt auch das große in Oberösterr.<lb/>
würde eventuell von dieser Gesellschaft abgelöst werden. Ohne mich<lb/>
auf die Details einzulassen und ohne daß ich glaube, daß dieser Plan<lb/>
sehr zielführend ist, erklärte ich <rs type="person" ref="#per__137936">Russbach</rs> neuerdings, daß ich<lb/>
jederzeit jeden Vorschlag diskutieren und wahrscheinlich dann zu<lb/>
einem Kompromiss geneigt bin.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_08">Prof. <rs type="person" ref="#per__97762">Musil</rs>, Energiesparbeirat, und <rs type="person" ref="#per__107956">Satzinger</rs> von der Energiesektion<lb/>
mit dem dann von mir zugezogenen <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> besprechen die Finanzierungs<lb break="no"/>wünsche des Beirates. <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> hat dann die gute Idee, wir sollen auch<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> vom Bautenministerium zuziehen, um eine Studie über die Fern<lb break="no"/>wärme doch vom Bautenministerium finanzieren zu lassen. Dieses<lb/>
Millionenprojekt, wenn es sich auch auf 3 Jahre erstreckt, kann nur<lb/>
vom Bautenministerium finanziert werden. Wir haben dafür nicht die<lb/>
notwendigen Mittel. Ein Gutachten über die wärmeintensive Industrie<lb/>
von 1,1 Mio. Schilling wird mit der Handelskammer und Industriellen<lb break="no"/>vereinigung gemeinsam von uns finanziert werden. Ein kleineres Gut<lb break="no"/>achten über Wärmezähler würde keinerlei finanzielle Schwierigkeiten<lb/>
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weil Siemens jetzt sowieso einen eigenen Wärmezähler entwickelt<lb/>
hat. Richtig ist, daß so lange nicht die Zähler in den Wohnungen<lb/>
eingebaut sind, dort irrsinnige Wärmeverschleuderung Platz greift.<lb/>
Jeder sagt, ich muß ja sowieso nur im Pauschale für die anderen<lb/>
mitzahlen, daher heize ich auch auf Teufel komm raus, selbst wenn<lb/>
ich das Fenster offen lassen muß. Dies ist ja wirklich ähnlich,<lb/>
wenn man den Strom nur beim Haus einmal messen würde und jeder<lb/>
kann Strom verbrauchen soviel er will. Ein ebenfalls unhaltbarer<lb/>
Zustand. Keinen Sinn sehe ich einer Studie, die über Kosten- u. Nutzen<lb break="no"/>rechnung für Kraftfahrzeuge mit 1,3 Mio. Schilling, die die Techn.<lb/>
Hochschule, Prof. <rs type="person" ref="#per__114484">Lenz</rs> machen möchte. Hier haben Staaten, die insbes.<lb/>
eine eigene Autoindustrie haben, schon wesentlich mehr Mittel auf<lb break="no"/>gewendet, und ich glaube, daß es kaum neue Erkenntnisse gäbe, die wir<lb/>
in Österreich erforschen können. Für die spezifisch österreichischen<lb/>
Verhältnisse, wie grüne Welle, Durchforstung der Halteverbotstafeln,<lb/>
usw. braucht man keine solchen großen Untersuchungen, die wurden<lb/>
von uns schon im Kraftfahrbeirat gemacht als dieser noch in der<lb/>
Kompetenz im Handelsministerium war. Das Einzige, was vielleicht<lb/>
wirklich sinnvoll ist, einmal zusammenzutragen, was bereits in<lb/>
der Welt auf diesem Gebiet geforscht, geleistet und geschrieben<lb/>
ist um dann zu sehen ob daraus irgendwelche Nutzanwendungen für<lb/>
Österreich noch abgeleitet werden können. <rs type="person" ref="#per__97762">Musil</rs> hat unter anderem<lb/>
mir mitgeteilt, daß wir 4,7 Mio. Schilling für Studien ausgeben wollen,<lb/>
während die Deutschen 300 Mio. Schilling dafür aufgewendet haben.<lb/>
Ich machte ihm nur darauf aufmerksam, daß aber dafür bei uns im<lb/>
Wissenschaftsministerium hunderte Mio. ständig für die Forschung<lb/>
und Erprobung zur Verfügung gestellt werden, die man auch zu den<lb/>
4,7 Mio. dazu rechen müßte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_09">Beim Büro-Jour-fixe hielten wir fest, daß es zweckmäßig ist,<lb/>
wenn die Auszahlung von jedweden Subventionen oder Unterstützungen<lb/>
nurmehr nach Kontrolle durch <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> und in weiterer Folge dann<lb/>
durch Unterschrift von mir persönlich am zweckmäßigsten ist. Es<lb/>
kristallisiert sich immer mehr heraus, daß die Beamten, natürlich<lb/>
als Ausfluß ihres Imperiums und ihres Prestiges, größten Wert darauf<lb/>
legen, daß wir entsprechende Zusagen machen, die dann letzten Endes<lb/>
auch in der Unterschrift ihrerseits am Akt und auf dem Bescheid<lb/>
zum Ausdruck kommen. Wenn dagegen ein Projekt abgelehnt wird, dann<lb/>
sind noch so großzügig und erklären, der Minister hat dem nicht<lb/>
zugestimmt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_10">Sie selbst versprechen also jedwede Unterstützung und ich<lb/>
bin sozusagen dann der "Böse", der sie nicht erfüllt. Um dem<lb/>
<choice><choice><sic>abzubeugen</sic><corr>abzuhelfen? vorzubeugen?</corr></choice></choice>, können wir jetzt durch die schwere budgetäre Situation<lb/>
des Bundes bedingt, verlangen, daß eben alle Akte dem Büro vor<lb break="no"/>gelegt werden und daß ich sie dann letzten Endes unterschreibe.<lb/>
Ich bin mir vollkommen klar, daß dies eine ungeheure Resonanz<lb/>
bei einigen Abteilungsleitern wie <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> usw. auslösen wird, und<lb/>
habe deshalb verlangt, daß man vorerst mit SChef <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> darüber<lb/>
spricht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_11">Außer den 3 Arbeitsgruppen, die fraktionell bei mir ressortieren,<lb/>
wie Fremdenverkehr, Preise und Energie, soll nun eine vierte über<lb/>
Nahversorgung-Handelsprobleme geschaffen werden. Hier müßte man<lb/>
den Vorsitz einem Freien Wirtschaftsverbändler, wahrscheinlich<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs>, anbieten. Ich werde im Nationalrat mit <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> darüber<lb/>
sprechen. Die Frage ist nur, wer soll die Sekretariatsarbeiten, dieser<lb/>
Arbeitsgruppen übernehmen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_12">Die Aussprache mit den neuen Sektionschefs, zwecks besserer Inte<lb break="no"/>grierung mit dem Büro, war glaube ich, sehr zweckmäßig. Wir be<lb break="no"/>sprachen die gesamte, in der nächsten Zeit zu erwartende Personal<lb break="no"/>änderung. Alle akzeptierten, daß wenn irgendwie möglich, wir Ab<lb break="no"/>teilungen und wenn es geht auch Gruppen einsparen sollen. Auf alle<lb/>
Fälle werde ich in Hinkunft nicht mehr Gruppenleiter allein ohne<lb/>
Abteilung bestellen, ganz im Gegenteil, ich werde jetzt, hätte <rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs><lb/>
seine Abteilung in der <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>-Sektion aufgegeben, nur mehr die<lb/>
Präsidialabteilung von <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> übernommen, sofort darauf gedrängt,<lb/>
daß <rs type="person" ref="#per__112051">Singer</rs> diese Abteilung führt, neben seiner Tätigkeit als Gruppen<lb break="no"/>leiter. Genauso werde ich darauf drängen, wenn dann nach Auflösung<lb/>
der Gruppe von <rs type="person" ref="#per__137246">Buchta</rs>, in<add>[der]</add> <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs>-Sektion und der versprochenen Er<lb break="no"/>richtung der Gruppe von <rs type="person" ref="#per__111722">Kinscher</rs> in der <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>-Sektion, <rs type="person" ref="#per__111722">Kinscher</rs><lb/>
dann die Abteilung weiterbehält. Dies wird wahrscheinlich auf<lb/>
Schwierigkeiten mit der Personalvertretung stoßen weil sie immer<lb/>
wieder verlangt, daß die Gruppenleiter keine Abteilungen führen<lb/>
um zusätzlich höhere Posten wie Abteilungsleiter-Posten freizumachen.<lb/>
Ich glaube aber, diesen Wunsch nicht erfüllen zu können. Ebenso<lb/>
wehrt sich <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> dagegen, daß er nur im Büro fixiert wird, dadurch<lb/>
würde er in seinen Aufstiegschancen behindert, genau das aber will<lb/>
ich nicht, sondern ganz im Gegenteil, es wird notwendig sein, daß wir<lb/>
unseren Büroleuten wirklich bessere Startbedingungen in jeder Be<lb break="no"/>ziehung verschaffen. <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> möchte deshalb unter allen Umständen seine<lb/>
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dagegen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_13">Anmerkung für <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs>: Bitte überlege Dir, wie man dies jetzt am<lb/>
besten von der Grundsatzgruppe und Grundsatzfrage her begründet.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_14">Da SChef <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs> leider wieder erkrankt ist, ergibt sich auch für<lb/>
das Bautenministerium die Frage, wer jetzt Präsidialist einmal<lb/>
werden wird. MR <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs> vom Büro <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs> bewirbt sich um diesen Posten.<lb/>
Ich selbst glaube, daß es eine begründete Forderung des Bauten<lb break="no"/>ministeriums ist, weil ja auch tatsächlich die Präsidialsektion<lb/>
wesentlich mehr vom Bautenministerium beansprucht wird als vom<lb/>
kleinen Handelsministerium. Ich verspreche <rs type="person" ref="#per__112949">Kazda</rs>, daß ich darüber<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__97755">Moser</rs> noch Besprechungen führen werde, da <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs> ja spätestens<lb/>
in 2 Jahren in Pension geht. Auf Grund des Ausschreibungsgesetzes<lb/>
sowohl die Präsidialsektion als auch jetzt schon anfangs nächsten<lb/>
Jahres die Industriesektion ausgeschrieben werden muß, wird es<lb/>
höchste Zeit, daß wir uns über die Ausschreibungsmodalitäten den<lb/>
Kopf zerbrechen. Lustig war, daß MR <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> einen Ausschreibungsvor<lb break="no"/>schlag gebracht hat, wo von vornherein nur festgelegt wurde, daß<lb/>
Bundesbeamte sich um Posten bemühen können, <rs type="person" ref="#per__112947">Engelmayer</rs> hat sogar<lb/>
<rs type="person" ref="#per__141492">Koch</rs> in der Vertretungsversammlung, wo ich leider weggehen mußte,<lb/>
erklärt, er hofft, daß in Hinkunft nur mehr aus Personalstand des<lb/>
Handelsministeriums entsprechende Besetzungen erfolgen. Mein Prinzip<lb/>
wird nach wie vor sein, daß der Beste, der irgendwo zu bekommen ist,<lb/>
gerade für diesen Posten gut genug ist.Selbst die Handelskammer muß<lb/>
ja zugeben, daß die Postenbesetzungen im Handelsministerium so er<lb break="no"/>folgten, daß gegen keinen einzigen eine sachliche Kritik vorge<lb break="no"/>bracht werden konnte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_15">Die Personalwünsche von SChef <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> konnten durch die Zweitzuteilung<lb/>
von <rs type="person" ref="#per__110944">Zluwa</rs> und das Bestreben von Verteidigungsministeriums <rs type="person" ref="#per__140908">Wimmer</rs><lb/>
zu bekommen, befriedigt werden. Jetzt ist sogar noch <rs type="person" ref="#per__140870">Exner</rs> um seine<lb/>
Pensionierung <choice><choice><sic>eingekommen</sic><corr>?</corr></choice></choice>, wodurch <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> jetzt einen entsprechenden<lb/>
Bewegungsspielraum für neues Personal hat. Die Abteilung <rs type="person" ref="#per__140870">Exner</rs> wird<lb/>
sofort mit <rs type="person" ref="#per__114532">Bolhar-Nordenkampf</rs> zusammengelegt.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_16">Die Personalwünsche von Präs. <rs type="person" ref="#per__97688">Leberl</rs> gehen besonders dahin, das<lb/>
Wiener Patentamt europareif zu halten. Dazu müssen entsprechende<lb/>
Techniker aufgenommen werden, mit dem Europa-Patentamt wurde nunmehr<lb/>
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die vom Europa-Patentamt bezahlt werden, nach Österreich legen<lb/>
und Österreich sich verpflichtet, maximal bis 3.500 Recherchen<lb/>
zu übernehmen. Durch diese Regelung wird das Öst. Patentamt<lb/>
auf 15 Jahre hinaus wahrscheinlich sogar noch länger arbeits<lb break="no"/>mäßig abgesichert. Da <rs type="person" ref="#per__97688">Leberl</rs> die Berechnungen für diese Recherchen<lb/>
wesentlich billiger macht als es in Deutschland kosten würde, ist<lb/>
anzunehmen, daß auch das Europäische Patentamt dann weiter bereit<lb/>
ist, das Öst. Patentamt einzuschalten, da es sich dadurch Kosten<lb/>
erspart. Die Gestehungskosten liegen angeblich bei uns wesentlich<lb/>
niedriger als in Deutschland.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_17">Anmerkung für <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Stelle unauffällig einmal einen Vergleich<lb/>
an, wie sich tatsächlich die einzelnen Gestehungskosten bei uns<lb/>
und in Deutschland im Verhältnis zu den Erlösen sind.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_18">Die Sitzung über Strumpfhosen-Importselbstbeschränkung war für<lb/>
mich äußerst lehrreich und wichtig. Die Zusammensetzung war nicht,<lb/>
wie es sonst üblich<add>[ist]</add>, von der Handelskammer ausschließlich bestimmt<lb/>
gewesen. Da auch Importeure geladen waren von der Firma TOP in<lb/>
Salzburg kam der Rechtsanwalt Dr. <rs type="person" ref="#per__141510">Draxler</rs><add>[evtl. Falschidentifikation; Anm.]</add>, ein ausgesprochen radikaler<lb/>
Vertreter für freie Importe, von der Firma Schöps <rs type="person" ref="#per__126228">Böhm</rs> und sogar<lb/>
vom Gerngross war ein Mann vertreten, der sich allerdings überhaupt<lb/>
nicht meldete. Von der Strumpfhosen-Industrie war <rs type="person" ref="#per__141509">Piering</rs> persönlich<lb/>
erschienen, dann von Vorarlberg, Niederösterreich und glaub ich<lb/>
Oberösterreich. <rs type="person" ref="#per__97474">Gleißner</rs> und <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> sowohl der Fachverband Be<lb break="no"/>kleidung war ebenfalls vertreten. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> hatte mir vorher schon<lb/>
gesagt, sie könnten sich nur auf eine Mindestpreisregelung auf<lb/>
Grund des Antimarktstörungsgesetzes einigen. Dagegen hat <rs type="person" ref="#per__141510">Draxler</rs><lb/>
größte Bedenken, weil er glaubt, <choice><choice><sic>daß Verstoß</sic><corr>das verstoße? das sei ein Verstoß?</corr></choice></choice> gegen den EG-Vertrag.<lb/>
Hier allerdings hat er vergessen, daß wir dort eine Schutzklausel<lb/>
haben, die eben zur Anwendung kommen würde. Ich fürchte daher, auch<lb/>
weniger die Internationalen Gremien sondern vielmehr die Bilateralen<lb/>
Maßnahmen Länder wie Frankreich, wahrscheinlich auch Italien früher<lb/>
oder später ergreifen werden. MR <rs type="person" ref="#per__114963">Dinzl</rs> hat sich Sehr exponiert. Auf<lb/>
Grund dieser, so leidenschaftlich und einseitig vorgetragenen Argumen<lb break="no"/>te kann ich mir sehr gut vorstellen, daß die Textilindustrie alles da<lb break="no"/>ran setzt um <rs type="person" ref="#per__114963">Dinzl</rs> zu erhalten. Wir hatten uns vorher aber bereits bei<lb/>
der Sektionschefbesprechung geeinigt, daß Dinzl einen Werkvertrag be<lb break="no"/>kommt wie auch seinerzeit von der <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>-Sektion <rs type="person" ref="#per__137068">Mache</rs>. Ein halbes Jahr<lb/>
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stehen. <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> dagegen hat sehr mit Recht, wenn auch sehr vor<lb break="no"/>sichtig, die Internationalen Komplikationen dieser Richtpreis<lb break="no"/>anordnung analysiert. Außer Streit steht, daß anstelle der<lb/>
8 Mio. Dutzend nurmehr 5 1/2 Mio. Dutzend heuer erzeugt werden.<lb/>
Außer Streit steht, daß von 19 Betrieben 9 schon geschlossen<lb/>
haben. Durch die Maßnahme der Mindestpreise wird aber sicherlich<lb/>
dann die öst. Strumpfhosenindustrie nicht gerettet werden. Dies<lb/>
habe ich mit aller Deutlichkeit gesagt und gleichzeitig auch darauf<lb/>
aufmerksam gemacht, daß für etwaige Repressalien bilateraler Art<lb/>
von Großstaaten die Handelskammer die alleinige Verantwortung dann<lb/>
trägt. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> meinte großzügig, jawohl, das werden wir tun. Das<lb/>
wirkliche Problem hat glaube ich, <rs type="person" ref="#per__126228">Böhm</rs> sehr richtig gesagt, so<lb/>
wie bei dem Lebensmittelhandel, der Bierpreis der entscheidende<lb/>
Lockpreis, wenn man will in den Diskontern und Großläden ist, so<lb/>
ist es bei Textilien, die Strumpfhose. Wenn daher die Strumpfhosen<lb break="no"/>industrie jetzt einen Mindestpreis von 6.80 S verlangt, müßten fast<lb/>
2.80 S abgeschöpft werden. Ein Italiener hat <rs type="person" ref="#per__126228">Böhm</rs> erklärt, er könnte<lb/>
um 4.70 bis 4.80 in Österreich Strumpfhosen erzeugen, diese liegen<lb/>
um 20 % höher als die in Italien produzierten, aber wesentlich tiefer<lb/>
als die österreichischen Produktionskosten derzeit. Die Firma Bio<add>[?]</add><lb/>
aus Frankreich wird nach wie vor Strumpfhosen von dort importieren.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__141509">Piering</rs> wieder meinte dann nach der Sitzung, er könnte dann endlich<lb/>
auch seine rumänischen Strumpfhosen zu den Mindestpreisen einführen.<lb/>
Das Ergebnis wird sein, es wird eine Unsumme von Strumpfhosen nach<lb/>
Österreich kommen, die Preise behauptet <rs type="person" ref="#per__114963">Dinzl</rs>, wird das Finanz<lb break="no"/>ministerium genau kontrollieren, und die Einhaltung der Mindest<lb break="no"/>anordnung erzwingen. Dies bezweifle ich nicht, doch die Möglichkeiten<lb/>
andere Waren dafür vom Exporteur billiger zu bekommen oder sonstige<lb/>
Refaktien und vielleicht sogar kontra wegen geleistete Beträge zu<lb/>
kontrollieren, wird das Finanzministerium nicht imstande sein. Das<lb/>
Finanzministerium hat auf Grund der Erhebungen festgestellt, 6.40 S<lb/>
sollte der Richtpreis ohne Zwickel sein, 8.55 S mit Zwickel. <rs type="person" ref="#per__126228">Böhm</rs>.<lb/>
teilte mit, daß einzelverpackt die Ware jetzt um 7.00 S, und zwar<lb/>
nicht irgendwelche Spottmengen<add>[?]</add>, sondern Jahresschlüsse zur Verfügung<lb/>
stehen. <rs type="person" ref="#per__114963">Dinzl</rs> wieder, verwies darauf, daß in Australien die Liberali<lb break="no"/>sierung zu 30.000 Arbeitslosen geführt hat, weshalb auf dem Textil<lb break="no"/>sektor jetzt Zollkontingente eingeführt werden. Der GATT-Rat be<lb break="no"/>schäftigt sich jetzt bereits 10 Monate damit und hat noch immer keine<lb/>
Repressalien festgelegt. In Finnland wurde der Richtpreis mit 6.75 S<lb/>
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hat niemand dagegen protestiert. <rs type="person" ref="#per__114963">Dinzl</rs> vergißt nur, daß australien<lb break="no"/>weit Finnland sowie Portugal eben <choice><choice><sic>einen Sonderstatut</sic><corr>einen Sonderstatus? ein Sonderstatut?</corr></choice></choice> haben. <rs type="person" ref="#per__113038">Reim</rs><lb/>
bemerkte nach der Sitzung, daß ich mit dieser Taktik jetzt voll<lb break="no"/>kommen frei nach jeder Richtung hin bin. Ich habe alle gewarnt,<lb/>
habe jeden meine Bedenken gesagt, die Bundeskammer hat sie nicht<lb/>
akzeptiert sondern beharrt darauf, den Richtpreis zu erlassen, der<lb/>
Gewerkschaftsbund und die Arbeiterkammer haben dem ja vor längerer<lb/>
Zeit bereits zugestimmt, ihm ja sogar gefordert. Hoffentlich täusche<lb/>
ich mich, wenn tatsächlich dann der Richtpreis festgesetzt wird, daß<lb/>
nicht allzu großer Widerstand und Repressalien von den anderen Staaten<lb/>
erfolgen. Mit Schaudern denke ich daran, daß man seinerzeit einmal<lb/>
Zündhölzer entliberalisiert hat und daß dann <rs type="person" ref="#per__97358">Bock</rs> innerhalb von paar<lb/>
Wochen diese Maßnahme wieder aufheben mußte.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band27_1975-10-10_19">Anmerkung für <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs>: Bitte überleg in der Grundsatzgruppe wie wir<lb/>
verhindern können, daß dann unmittelbar die Besteckindustrie und wahrscheinlich auch ein<lb/>
Dutzend anderer kommen.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <occupation>Mobil Oil</occupation>
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