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            <title type="main">Freitag, der 16. Mai 1975</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_01"><choice><sic>Freitag</sic></choice>, 16. Mai 1975<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_02">Im Parlament hat Abg. <rs type="person" ref="#per__138080">Bauer</rs> wegen der Personalpolitik mich hart<lb/>
angegriffen. Er hat am Vortag <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> aufmerksam gemacht, dass er<lb/>
einige Bemerkungen zum Handelsministerium machen wird, allerdings<lb/>
wie er sagte nicht schlimm. Durch diese Vorinformation, aber trotzdem<lb/>
durch einen reinen Zufall, war ich während seiner Attacke anwesend.<lb/>
Er griff die Personalpolitik im Falle von <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> an. Vorher hatte<lb/>
er zwar noch erklärt, dass die Qualität von <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> ausser jeder<lb/>
Diskussion steht, doch dann meinte er, dass es politische Motive<lb/>
waren, dass wir <rs type="person" ref="#per__97867">Reiterer</rs> von den Sektionsposten abzogen, um <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs><lb/>
freizumachen. Deshalb musste auch <rs type="person" ref="#per__135642">Leitner</rs> von Brüssel weg nach<lb/>
China und <rs type="person" ref="#per__112627">Thalberg</rs> von China nach 2 Jahren schon zurückberufen werden,<lb/>
damit andererseits auch wieder <rs type="person" ref="#per__97377">Bukowski</rs> als Kabinettschef frei<lb/>
wurde. Vorher schon hatte <rs type="person" ref="#per__134290">Gasperschitz</rs> mich angegriffen, weil wir<lb/>
eine Waschmaschine für die Bedienerin gekauft hatten. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> der<lb/>
zufällig auch bei dieser Passage im Saal war, meinte man müsse sich<lb/>
doch dagegen wehren. Wegen der Waschmaschine hätte ich mich sicher<lb break="no"/>lich nicht gemeldet, als aber dann <rs type="person" ref="#per__108322">Meisls</rs> Bestellung attackiert wurde,<lb/>
habe ich mich von der Regierungsbank zum Wort gemeldet und die Be<lb break="no"/>schuldigungen zurückgewiesen. Die ÖVP ist wütend über unsere Personal<lb break="no"/>politik, kann aber sachlich dagegen kaum etwas einwenden. Alle Bestell<lb break="no"/>ten haben sich bestens bewährt und sind selbst wie die ÖVP-Handels<lb break="no"/>kammervertreter zugeben müssen, wirklich die richtigen Leute am<lb/>
richtigen Platz. Ich habe deshalb unmittelbar nach diesem Tages<lb break="no"/>ordnungspunkt <rs type="person" ref="#per__138080">Bauer</rs> rausgebeten und <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, der vorüber kam, sofort<lb/>
dazu. Ich erklärte dass ich einen solchen Angriff nicht akzeptiere,<lb/>
sondern mich entsprechend wehre. Dies bedeutet, dass ich auch in<lb/>
Hinkunft, obwohl ich ja hier meistens im Einvernehmen mit allen vor<lb break="no"/>gehe, solche Attacken jederzeit zurückweisen werde und vor allem<lb/>
nicht von der jetzigen Politik abgehen werde. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> machte dann<lb/>
noch die ungeschickte Bemerkung, dass ich <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> umgedreht hätte.<lb/>
Selbstverständlich habe ich <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> sofort über diese Vorgänge bei<lb/>
meiner Rückkehr ins Haus berichtet. Ich glaube, dass wir diese<lb/>
Politik fortsetzen sollten, insbesondere werde ich aber in Hinkunft<lb/>
auf Bestellungen von leitenden Posten auf Handelsministeriumsangehö<lb break="no"/>rige nicht mehr so viel Rücksicht nehmen, als ich dies in der Ver<lb break="no"/>gangenheit doch wenn irgendwie möglich, getan habe. Letzten Endes<lb/>
bin ich gerade bei <rs type="person" ref="#per__108322">Meisl</rs> angegriffen worden, obwohl er jahrzehnte<lb break="no"/>lang im Handelsministerium sich wirklich von unten hinaufgedient<lb/>
hat.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_03">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__97377">BUKOWSKI</rs>: Lasse der Personalvertretung wissen, dass<lb/>
solche unqualifizierte Angriffe Folgen haben können, ohne natürlich<lb/>
zu drohen oder besonders den Beleidigten zu spielen.<lb/>
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hat eine Saatzuchtanstalt und befürchtet, dass der Normalweizen so<lb/>
stark gebaut wird, dass wir zu riesigen Überschüssen kommen. Damit<lb/>
sagte er mir allerdings nichts neues, da ich die ganze Zeit schon<lb/>
unsere Getreidepolitik auch unter <rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs> kritisch betrachte. <rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs><lb/>
hat bei den letzten Preiserhöhungen meiner Meinung nach viel zu viel<lb/>
den Füll- oder Normalweizen angehoben und die Differenz zwischen<lb/>
Qualitätsweizen und Normalweizen nicht entsprechend erhöht. Meiner<lb/>
Meinung nach wäre es besser gewesen nur den Preis für Qualitätsweizen<lb/>
anzuheben. Ich habe <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> sofort erklärt, dass ich nicht bereit<lb/>
bin die jetzt laufenden Preisverhandlungen für Getreide auch mit<lb/>
einer Erhöhung des Getreidepreises abzuschliessen. Wenn aber die Land<lb break="no"/>wirtschaft unbedingt drängt und von mir verlangt, dass ich zumindestens<lb/>
am Qualitätspreissektor etwas ändere, würde ich mich eventuell dazu<lb/>
bereit erklären. <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> meint, das bringt den Landwirten nichts,<lb/>
weshalb er ja nicht annimmt, dass eine solche Forderung kommen wird.<lb/>
Insbesondere, da Präsident <rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs> in OÖ in einem Normalweizengebiet<lb/>
arbeitet, wird von ihm niemals ein solcher Vorschlag kommen. Dass<lb/>
sich allerdings die OÖ auf Qualitätsweizen umstellen könnten, be<lb break="no"/>streitet <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> nicht.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_05">Bezüglich des Zuckerpreises gibt <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> zu, dass er mindestens<lb/>
13.000 Tonnen importieren muss, max. 21.000 Tonnen. Der Weltmarkt<lb break="no"/>preis beträgt derzeit 10 Schilling franko Grenze und nicht wie die<lb/>
Arbeiterkammer glaubt, unter dem österreichischen Preis. Der Ver<lb break="no"/>braucherpreis in der Schweiz ist derzeit 2.20 Franken. Ich setze<lb/>
<rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> auseinander, dass ich bezüglich der Exporte in Hinkunft<lb/>
grosse Schwierigkeiten sehe. Die Versorgung im Inlandszucker ist mehr<lb/>
als gedeckt und die Industrie wird in Hinkunft, wenn der Weltmarkt<lb break="no"/>preis wieder unter den inländischen Preis fällt, kaum grössere Mengen<lb/>
abnehmen. <rs type="person" ref="#per__58381">Mauthner</rs> ist nicht pessimistisch, sieht aber bezüglich der<lb/>
Exporte auch in Hinkunft grössere Schwierigkeiten. Bei Getreide meint<lb/>
er, hätte man versäumt die entsprechenden Mengen bis November/Dezember zu expor<lb break="no"/>tieren, wo dies noch möglich gewesen ist. In der Zwischenzeit ist<lb/>
der Weltmarktpreis auf 100 Dollar zurückgefallen, weshalb jetzt kaum<lb/>
eine Chance besteht Weizen zu exportieren. Die einzige Möglich<lb break="no"/>keit sieht er darin, Weizen gegen Mais im Ausland abzutauschen.<lb/>
wenn entsprechende Maismengen importiert werden müssten.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_06">Das Präsidium der Wirtschaftstreuhänder wird von mir angelobt.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__114940">Burkert</rs>, der neue Präsident, der <rs type="person" ref="#per__136818">Schmidt</rs> ablöst, ist ein tüchtiger<lb/>
Mann, allerdings auch ein ÖVP-Mann, zumindestens Sympathisant.<lb/>
Der wirkliche ÖVP-Kandidat <rs type="person" ref="#per__113112">Böck</rs>, dem man keine Chancen gegeben hat,<lb/>
hat doch mit seiner Vereinigung so viel Stimmen erreicht, dass er<lb/>
bald auch die überparteiliche, von <rs type="person" ref="#per__114940">Burkert</rs> geführte Gruppe, über<lb break="no"/>flügelt hätte. <rs type="person" ref="#per__113112">Böck</rs> kam daher sofort wieder mit dem Wunsch entsprechen<lb break="no"/>der Tarifkorrekturen. Er meint damals hätten sie 30 % verlangt, und<lb/>
nur 20 bekommen. In der Zwischenzeit sei die Arbeitszeitverkürzung<lb/>
mit 5 % plus 2.5 % Überstundenleistung, die sie erbringen müssen,<lb/>
für sie eine grosse Belastung. Sie bekommen nicht die nötigen<lb/>
Kräfte und müssen höhere Löhne bezahlen. <rs type="person" ref="#per__113112">Böck</rs> verglich dass 1956<lb/>
als ihr Tagwerk 700 Schilling einbrachte, der Diplomkaufmann<lb/>
mit 2.400 Schilling zu haben war. Jetzt 10 Jahres später ist das<lb/>
Tagwerk 1.680 Schilling, der Diplomkaufmann verlangt aber 9.000<lb/>
Schilling. Ich erklärte <rs type="person" ref="#per__113112">Böck</rs> gleich rundwegs, dass vor Oktober nichts<lb/>
zu erwarten sei. Dabei wies ich darauf hin, dass Oktober sich nicht<lb/>
auf die Wahlen bezieht, sondern weil die letzte Erhöhung mit 1.10.<lb/>
erfolgte. Allerdings hat <rs type="person" ref="#per__113112">Böck</rs> sofort eingewendet, dass wir ja<lb/>
rückwirkend September ihnen die Tariferhöhung zugestanden haben.<lb/>
Dies ist aber erklärte ich, ausnahmsweise geschehen, weil sie es<lb/>
so wollten und bedeutet nicht, dass mit September schon die Lauf<lb break="no"/>zeit beginnt. Innerhalb der Paritätischen Kommission wird nämlich<lb/>
immer abgelehnt zweimal im Jahr irgendwelche Lohn- oder Preis<lb break="no"/>korrekturen zu machen. Letzten Endes haben sie dies eingesehen und<lb/>
mir nur angekündigt bei meinem Besuch ihrer Vorstandssitzung werden<lb/>
sie mit mir über dieses Problem Besprechungen führen, dagegen habe<lb/>
ich nichts einzuwenden, werde deshalb aber garantiert erst im Herbst<lb/>
zu einer Vorstandssitzung gehen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_07">ANMERKUNG für <rs type="person" ref="#per__98072">WIESINGER</rs>: Wenn sie wegen einem Termin vorfühlen,<lb/>
bitte erst Herbsttermin zusagen.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band26_1975-05-16_08">Über die Textilkennzeichnung und Textilpflegekennzeichnung ist<lb/>
es zwischen den Interessensvertretungen zu keiner Einigung gekommen.<lb/>
Die Sitzung ist geplatzt. Ich habe deshalb die Verantwortlichen<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112567">Christian</rs> und <rs type="person" ref="#per__115012">Catharin</rs> von der Handelskammer von der Gewerkschaft und<lb/>
Arbeiterkammer zu mir ins Parlament gebeten und wir haben dann<lb/>
nach Referat von <rs type="person" ref="#per__140301">Sager</rs> ein Kompromiss bezüglich der Importkennzeich<lb break="no"/>nung und den Terminen gefunden. Die anderen Punkte konnten eben<lb break="no"/>falls einvernehmlich geklärt werden. Betreffend der Importwaren<lb break="no"/>kennzeichnung wird die grosse Schwierigkeit beim Finanzminister<lb/>
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beim Finanzministerium die diesbezüglichen Anträge wegen der Kontrolle<lb/>
stellen werde, ich bin aber überzeugt dass dies so wenig klappen wird<lb/>
wie bei den Qualitätsklassenvorschriften des Landwirtschaftsministe<lb break="no"/>riums. Auch dort erklärt das Finanzministerium dezidiert, es hat<lb/>
nicht die nötigen Zöllner und kann deshalb eine Kontrolle kaum<lb/>
stichprobenartig durchführen. Betreffend des Termines habe ich<lb/>
der Bundeskammer Rechnung getragen. Sie hat vorgeschlagen mit 1.1.76,<lb/>
was auch von <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> akzeptiert wurde. Die Bundeskammer wollte aber<lb/>
dann unbedingt eine Trennung, dass mit 1.1.76 nur die Meterware und<lb/>
1/2 Jahr später erst die Bekleidung zu kennzeichnen ist. Die Arbei<lb break="no"/>terkammervertreter und ganz besonders die Gewerkschaftsvertreter<lb/>
waren mit dieser Lösung nicht einverstanden. Ich habe anschliessend<lb/>
daran mit allen gesprochen und selbst <rs type="person" ref="#per__97563">Hofstetter</rs>, der zugezogen wurde,<lb/>
meinte dann dieses Kompromiss könnte man akzeptieren. Das wirkliche<lb/>
Problem ergibt sich nämlich, dass es kaum möglich sein wird, bis zum<lb/>
1.7.76 das Finanzministerium dafür zu gewinnen, tatsächlich ent<lb break="no"/>sprechende Kontrollen zu machen. Die Textilarbeitergewerkschaft,<lb/>
<rs type="person" ref="#per__140546">Hans</rs>, war anwesend, wollte ganz besonders für die Textilindustrie<lb/>
als Schutz, dass das Finanzministerium sehr streng die Importware<lb/>
nach Qualität kontrolliert. Hier wird er wahrscheinlich grosse<lb/>
Enttäuschungen erleben. Dies war auch dann letzten Endes der Grund,<lb/>
warum alle dem Kompromiss zustimmten. Durch dieses Kompromiss<lb/>
nämlich kann ich jederzeit erklären, dass die Handelskammer letzten<lb/>
Endes auch für die Kennzeichnung eingetreten ist, wenn es mit den<lb/>
Firmen Schwierigkeiten geben wird. Dass solche Schwierigkeiten<lb/>
kommen, bin ich 100 %-ig überzeugt.<lb/>
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            <head>Tagesprogramm, 16.5.1975</head>
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                  ev. ident mit einem anderen Schmidt?]</occupation>
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               <persName type="label">Meisl, Josef</persName>
               <persName><surname>Meisl</surname><forename>Josef</forename></persName>
               <occupation>Ministerialrat, Leiter Grundsatzabteilung</occupation>
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               <persName type="label">Burkert, Franz</persName>
               <persName><surname>Burkert</surname><forename>Franz</forename></persName>
               <occupation>Präs. Kammer d. Wirtschaftstreuhänder</occupation>
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               <persName type="label">Thalberg, Hans</persName>
               <persName><surname>Thalberg</surname><forename>Hans</forename></persName>
               <occupation>Diplomat</occupation>
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               <persName type="label">Weihs, Oskar</persName>
               <persName><surname>Weihs</surname><forename>Oskar</forename></persName>
               <occupation>Landwirtschaftsminister bis 1976</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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