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            <title type="main">Samstag, der  8. Dezember 1973</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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mit einer aussenpolitischen Analyse des Nahostkonfliktes.<lb/>
Er glaubt, dass ein neuer Krieg möglich ist, aber nicht<lb/>
wahrscheinlich. Die Arbeiterpartei hat sich entschlossen<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__139785"><sic>Meyr</sic></rs> noch einmal in die Wahlen zu gehen, glaubt aber nach<lb/>
der Wahl wird <rs type="person" ref="#per__126229">Dayan</rs> in der Auseinandersetzung <rs type="person" ref="#per__139785"><sic>Meyr</sic></rs>-<rs type="person" ref="#per__126229">Dayan</rs><lb/>
gewinnen, nach Auffassung <rs type="person" ref="#per__97668">Kreiskys</rs> ist übrigens auch nur ein<lb/>
General imstande, die Militärs dazu zu bringen, dass die<lb/>
eroberten Stellungen zu räumen, um einen Friedensvertrag zu<lb/>
ermöglichen. Um zu den Ölmengen zu kommen, die wir dringend be<lb break="no"/>nötigen, wie <rs type="person" ref="#per__97337"><sic>BAuer</sic></rs> dann erörtert, will <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> mit den Arabern<lb/>
jetzt engsten Kontakt aufnehmen. Nach Libyen soll eine<lb/>
ÖMV-Delegation mit <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> unverzüglich reisen und um zu<lb/>
klären, welche Anlagen Österreich liefern kann und so glaubt<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> wird der grösste Erfolg zu erzielen sein, Berufsschulen<lb/>
zu errichten. Die ÖIAG soll deshalb nicht mitfahren, weil Gen.<lb/>
Dir. zu staatsfern ist und dann phantasievoll die Betriebe erklären<lb/>
dann <choice><choice><sic>istmer</sic><corr>???</corr></choice></choice> seine Vorschläge könnten sie nicht akzeptieren<lb/>
oder durchführen. Die Delegation soll vorher in Malta<lb/>
Station machen, um mit <rs type="person" ref="#per__97746"><sic>Donmintoff</sic></rs> und insbesondere seinem<lb/>
Spezialminister für Libyen zu reden. Wenn die Delegation<lb/>
Erfolg hat und <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> zweifelt nicht daran, dann wird er mit<lb/>
<rs type="person" ref="#per__123182"><sic>Kadafi</sic></rs> mit Tripolis einen Staatsvertrag unterzeichnen. Die<lb/>
Berufsschulen sollen der grosse Hit sein, da sie den Libyern<lb/>
die Möglichekit eröffnen. Spezialisten zu bekommen. Die Lehrer<lb/>
müsste man aus Fachschulen nehmen, die in Österreich gut be<lb break="no"/>schickt sind und vor allem ein Reservoir für die Entwicklungs<lb break="no"/>hilfe darstellen. Die Entwicklungshilfe wird in einer neuen<lb/>
Sektion, die mit <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs>-Sektion zusammengelegt wird, abgewickelt.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97746"><sic>Donmintoff</sic></rs> hat ihm mitgeteilt, dass die Ölmengen, die er von<lb/>
Libyen bekommt, auch nur vertraglich gesichert hat, der Preis<lb/>
wird später bestimmt. Eine ähnliche Regelung schwebt übrigens<lb/>
der ÖMV vor, weil sie weiss, dass sie heute nicht fix abschlies<lb break="no"/>sen kann. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> möchte, dass eine Ex-Importgesellschaft gegrün<lb break="no"/>det wird, welche die Kompensationen zwischen ÖMV-Öllieferung<lb/>
und verstaatliche Exportlieferung in sich ausgleicht. WEnn das<lb/>
Öl so teuer wird, dann müssen ja auch unsere Waren drothin<lb/>
<pb n="18-1412" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-12-08_1412.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>teurer verkauft werden können. <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> weist darauf hin, dass<lb/>
die ÖMV das erste Land ist, welche mit Libyen einen Vertrag<lb/>
abgeschlossen hat und deshalb in Libyen gut angeschrieben<lb/>
ist. <rs type="person" ref="#per__147378">Montassa</rs>, der Staatssekretär, mit dem ich gesprochen<lb/>
habe, setzt sich angeblich sehr für Österreich ein. Auch der<lb/>
libysche Botschafter in Österreich <rs type="person" ref="#per__146609">Kadamsi</rs>, der aus einer Öl-<lb/>
arbeitergewerkschaft hervorging und seit dem ersten Tag ein<lb/>
Vertrauter <rs type="person" ref="#per__123182"><sic>Kadafis</sic></rs> ist, setzt sich angeblich sehr ein.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> schlägt deshalb vor, er soll mit der Delegation ÖMV-<lb/>
und <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> nach Libyen zurückkehren und dort die Verhandlungen<lb/>
positiv beeinflussen. <rs type="person" ref="#per__97671">Kreutler</rs> verweist als nächstes zu dem<lb/>
saudi-arabischen Problem. Saudi-Arabien soll bis zu einer Million<lb/>
liefern, die ÖMV erwartet eine Einladung und ersucht <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
er möge Saudi-arabischen Botschafter ersuchen , dass die ÖMV bald<lb/>
eingeladen wird. Heuer hat die ÖMV 200.000 t aus Saudi-Arabien<lb/>
bezogen, allerdings über die Texago , da <rs type="person" ref="#per__140294"><sic>FEisal</sic></rs> scheinbar die<lb/>
Amerikaner keinesfalls ausschalten will. Der Erdölmini<lb break="no"/>ster <rs type="person" ref="#per__108323">Yamani</rs> hätte auch irgendwo <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> dezdiert erklärt, dass<lb/>
auf die Internationalen nicht verzichtet wird. Zum Unterschied<lb/>
von Irak und Libyen wird es daher sehr fraglich sein, ob<lb/>
die ÖMV als Saudi-Arabien wirklich direkt diese Million Tonnen<lb/>
beziehen kann. In Irak ist ein Vertrag bereits abgeschlossen,<lb/>
fraglich ich auch nur der Preis, der sicherlich erst nach dem<lb/>
22. Dezember, wo sich die OPEC-Staaten über die Preissituation<lb/>
unerhalten werden, abgeschlossen werden kann. Die Iraker<lb/>
wünschen, da ihre Ölwirtschaft bestens ausgerüstet und sie kaum<lb/>
eine Unterstützung brauchen, Investitionen auf dme Sektor der<lb/>
Leichtindustrie. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> wirft auch hier ein, dass die Berufs<lb break="no"/>schulen besonders gefördert werden sollen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs> UND <rs type="person" ref="#per__97377">BUKOWSKI</rs>: Schauen wir, dass wir so<lb/>
schnell wie möglich diese uns unterstehende Berufs<lb break="no"/>schule los werden und wunschgemäss dem Unterrichtsmini<lb break="no"/>sterium übermittelt wird. Es genügt vollkommen, wenn<lb/>
dann das Unterrichtsministerium mit dem Bundeskanzler<lb break="no"/>amt über die Entwicklungshilfe wird einigen resp.<lb/>
zusammenstreiten müssen, wie und in welchem Umfang die<lb/>
neue Konzeption durchgeführt wird.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_04"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> kommt dann auf die allgemeine Energiesituation zu spre<lb break="no"/>chen und meint, dass der Verfall des Dollars und insbesondere<lb/>
das Gerede über das Energiedefizit in Amerika die Situation nur<lb/>
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Energieüberschuss verlautbart, womit für ihn bewiesen ist, dass<lb/>
sich die Ansichten und die Situationen ständig ändern.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Bitt nachforschen und mir vorlegen, was<lb/>
die OECD wirklich über Energieüberschuss<lb/>
in den Sechziger-Jahren gesagt hat.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_06"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hätte auch von Ministerpräsident <rs type="person" ref="#per__147693">Osswald</rs> erfahren, dass<lb/>
die Polen eine Million Tonnen libysches Öl an Westen weiterliefe<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97429">Feichtinger</rs> meitn, dass richtig ist, dass die SU 20 Mill. t für<lb/>
den Westexport zur Verfügung stellen will, wobei sie allerdings<lb/>
Irak-Lieferungen von 13 Mill. t eingesetzt hat. Diese 13 Mill. t<lb/>
werden nun maximal mit 6 Mill. t erfüllt werden. Irak liefert<lb/>
also an die SU weniger, wonach auch die Gefahr besteht, dass<lb/>
die österr. Bezugsmöglichkeit insbesondere von Heizöl schwer<lb/>
aus den Oststaaten reduziert wird.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_07">Eine heftige und teilweise sogar unerfreuliche Diskussion ergibt<lb/>
sich nun über die Massnahmen, die zu treffen sind. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> will<lb/>
sich nichts erklären lassen, meinte, ich müsste mit den Internatio<lb break="no"/>nalen Gesellschaften reden, als cih ihm sage, dass ich das dauernd<lb/>
tue, das genügt eben nicht, die Internationalen müssten eben jetzt<lb/>
erklären, was sie liefern können. <rs type="person" ref="#per__97311"><sic>ANdrosch</sic></rs> hat einen Vortrag<lb/>
irgednwo gehalten und <rs type="person" ref="#per__97739">Mieling</rs> von der Shell hätte ihm dort erklärt<lb/>
wenn die Österreicher nicht direkt kaufen und mit ihren Kaufver<lb break="no"/>handlungen die Internationalen stören, dann könnte das Öl wesent<lb break="no"/>lich billiger kommen, was sofort den Widerspruch von <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> ausgelö<lb/>
hat, führt dazu, dass jetzt langfristig scheinbar von <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
natürlich abr von der ÖMV überlegt wird, wie man die Internatio<lb break="no"/>nalen überhaupt ausschalten könnte und sollte. Hier geht aber nich<lb/>
einmal <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> mit, der meint, in einer Krisensituation muss man<lb/>
jeden Liter Öl, den man bekommt, nehmen. Eine Politik, die ich<lb/>
seit eh und je verfolgte und an der ich auch festhalten werde.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97671">Kreutler</rs> möchteim Winter jetzt, so wie dies auch in normalen Jahre<lb/>
der Fal war, Benzin für die Sommerzeit aufsparen und plädiert<lb/>
immer stärker für entsprechende weitere Sparmassnahmen, die bis<lb/>
zur Rationierung gehen sollen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, der bis jetzt die Ratio<lb break="no"/>nierung abgelehnt hat, meint, manmüss eben der Bevölkerung jetzt<lb/>
alles auf einmal sagen, alles zumuten, das erwartet sie und<lb/>
unangenehme Sachen müssten eben getan werden. <rs type="person" ref="#per__97671">Kreutler</rs> rechnet aus<lb/>
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verlange, dass die ÖMV dies dann auch garantieren müsste. Was<lb/>
sie natürlich nicht kann, weil ein Teil davon von den Internatio<lb break="no"/>nalen kommt. Die elektrischen Sparmassnahmen, die <rs type="person" ref="#per__97429">Feichtinger</rs><lb/>
verliest, er hat mit seiner Tochter in Triest gesprochen, beeindru<lb/>
ken <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> sehr und er meint, auch wir sollten das Fernsehen um<lb/>
22.30 Uhr abwschalten und die Reklame auch um 22 Uhr, die Strassen<lb break="no"/>beleuchtung dagegen müsste brennen, damit die Sicherheit gewähr<lb break="no"/>leistet ist und die Bevölkerung nicht beunruhigt wird. Er will<lb/>
nicht zur Kenntnis nehmen, dass selbst wenn bei uns jetzt um 1/2 12<lb/>
Uhr jede zweite Lampe erlischt und man dies bis 1/2 11 Uhr ruhig<lb/>
vorverlegen könnte. Insbesondere hofft er aber durch einen Appell<lb/>
an die Bevölkerung die Heizung um 2 Grad zu reduzieren, weil <rs type="person" ref="#per__97429">Feich<lb break="no"/>tinger</rs> behauptet, dies brächte eine 15 %-ige Stromersparnis</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Bitte lass diese Behauptung sofort prüfen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_09"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meint, amn müsste auch an die Betriebe appellieren und<lb/>
dort werden die Betriebsräte dann für die Kontrolle schon sorgen.<lb/>
ICh fürchte, dass <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> nicht allzu lange mehr gegen eine<lb/>
Rationierung sein wird, er hat sich auch mit <rs type="person" ref="#per__97488"><sic>GRatz</sic></rs><lb/>
ganz entschieden gegen den Energienotstand – Ausrufung ausge<lb break="no"/>sprochen, ejtzt sieht er allerdings ein, dass wir das schon<lb/>
längst hätten machen müssen, um eben Massnahmen setzen zu können<lb/>
so erkläre ich beim Weggehen der ÖMV, sie möge mir ein Konzept,<lb/>
über die Rationierung schriftlich vorlegen. Ich habe noch immer einen<lb/>
furchtbaren Horror gegen die Rationierung und werde mich bis zuletzt<lb/>
dagegen wehren. Zum Glück habe ich bereit sden Auftrag gegeben,<lb/>
dass die Marken gedruckt werden sollen, wir werden ja eleben, wie<lb/>
lange das dauert und ob wir vom Finanzministerium dann die notwendigen<lb/>
Mittel bekommen werden.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_10">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97377">BUKOWSKI</rs> UND <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Bitte Budgetmittel und sonstigen<lb/>
technischen Ablauf genau fixieren.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_11"><rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs> hat nun mit <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs> in Anwesenheit von <rs type="person" ref="#per__97377">Bukowski</rs> sich wegen<lb/>
der Personalvorsorge geeinigt. Ich fürchte, dass es aber da<lb/>
immer noch darum geht, den einen oder anderen Mann loszueisen und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112946">Schleifer</rs> oder sonst jemanden zuzuteilen. Dies ist aber nicht<lb/>
die Lösung. Wir bruachen einen starken <choice><choice><sic>durchschlagskräften</sic><corr>durchschlagskräftigen ?</corr></choice></choice><lb/>
der imstande ist, die ganze Bewirtschaftung etnsprechend aufzubau<lb/>
en.</p><pb n="18-1415" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-12-08_1415.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-12-08_12">Die beste Lösung wäre nach wie vor, wenn es gelänge als<lb/>
Sonderauftrag <rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs> davon zu überzeugen, dass er <rs type="person" ref="#per__97524">Hauffe</rs><lb/>
dafür gewinnen müsste. <rs type="person" ref="#per__97524">Hauffe</rs> wäre zweifelsohne, wenn er<lb/>
akzeptiert, der imstande wäre, die notwendigen Schritte zu<lb/>
veranlassen, abzustimmen und letzten Endes auch durchzuführen.<lb/>
Vielleicht könnte dies für ihn interessant sein, weil er dann<lb/>
über eine grosse ANzahl von Beamten disponieren könnte. Sekt.<lb/>
Leiter <rs type="person" ref="#per__108322"><sic>MEisl</sic></rs> hat ihn wirklich in aufopfernder Weise mir gegen<lb break="no"/>über erklärt, er würde zustimmen, dass die ganze ZAE, das sind<lb/>
über 70 Mann, weitestgehend für diese Bewirtschaftung ehrange<lb break="no"/>zogen werden kann. Wir müssen nämlich unbedingt die Vorberei<lb break="no"/>tung treffen. Wenn nämlich die Regierung letzten Endes entschei<lb break="no"/>det, dass eine Bewirtschaftung kommen muss, kann ich mich dann<lb/>
selbst dann, wenn ich es für falsch empfinde, nicht wehren,<lb/>
weil ich ansonsten die ganze Verantwortung allein tragen<lb/>
müsste, wenn die Ziffern der ÖMV nicht stimmen. Und schön<lb/>
langsam beginne ich daran zu zweifeln.</p></div>
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               <persName type="label">Gratz, Leopold</persName>
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               <persName type="label">Feichtinger, Friedrich</persName>
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               <persName type="label">Römer, Wolfgang</persName>
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               <occupation>Beamter/Personalvertreter HM</occupation>
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