<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="staribacher__19731025.xml" prev="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19731024.xml" next="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19731026.xml" xml:base="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title type="main">Donnerstag, der 25. Oktober 1973</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
            <respStmt>
               <resp>Conversion to TEI</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Digitisation, OCR correction and named entities tagging</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
            <availability>
               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band18_1973-10-25</idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date when="1973-10-25">Donnerstag, 25. Oktober 1973</date>
         </creation>
      </profileDesc>
      <revisionDesc>
         <change type="creation" when="2016-09-12">exported as basic TEI from corrected tesseract output.</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">cleaned automatic tesseract-export by cleanExport.xsl script</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">moved first pb element out of attachment divs by cleanExport-patch2.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-11" who="acdh:ds">find and note personalAgenda as a subtype cleanExport-patch.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-19" who="acdh:ds">whitespace in paragraphs, lb and pb fixes by cleanExport-patch3.xsl</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text xml:base="http://192.168.0.9/staribacher/src/scans/Band18/">
      <body>
         <pb n="18-1172" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-10-25_1172.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="entry" xml:space="preserve"><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_01">Donnerstag, 25. Oktober 1973</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_02">Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__147029">Marsh</rs> von einem Managementinstitut in London wurde sogar<lb/>
vom britischen Botschafter begleitet und legte scheinbar grössten<lb/>
Wert darauf mit dem Handelsministerium in Kontakt zu kommen. In<lb/>
Grossbritannien dürfte er mehrere Institute und vor allem viel<lb/>
Budgetmittel und sonstige Fonds geben für die Managementausbildung.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> wird mit Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__147029">Marsh</rs> Kontakt halten.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_03">Der pakistanische Botschafter <rs type="person" ref="#per__146894">Khan</rs> war in seinem Heimatland und schein<lb break="no"/>bar hat ihm der Premierminister aufgetragen, er möge sich um die<lb/>
österr. Zusagen wegen Unterstützung der Skiprojekte in Pakistan<lb/>
kümmern. Ich setzte ihm freimütig auseinander, dass die Konzeption<lb/>
dass Europäer nach Pakistan Skifahren nach Auskunft unserer Reise<lb break="no"/>büros und Fremdenverkehrsfachleute kaum den gewünschten Erfolg haben<lb/>
wird. Der Botschafter hat dann auch sofort umgeschaltet und meinte,<lb/>
sie hätten dieses Projekt für ihre eigenen Leute und vor allem einmal<lb/>
für die Europäer und Amerikaner, die in Pakistan ständig arbeiten,<lb/>
beabsichtigt. Ich habe ihm versprochen, wir werden nochmals das Projekt<lb/>
bei uns zur Diskussion stellen und ihm in absehbarer Zeit Bescheid<lb/>
sagen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_04"><rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> hat es übernommen, mit den anderen Ministerien und insbesondere<lb/>
mit der Entwicklungshilfe Bundeskanzleramt Besprechungen zu führen,<lb/>
um eventuell eine gewisse finanzielle Unterstützung dem Projekt<lb/>
zuzuwenden. Die beste Lösung wäre, wenn man einen Lift oder sonstige<lb/>
Fremdenverkehrswintereinrichtungen mitfinanzieren könnte. Austroplan<lb/>
hat seinerzeit ein riesiges Projekt ausgearbeitet.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Wer kontrolliert eigentlich, was aus solchen<lb/>
Versprechungen wird. Manchmal müssen sich die<lb/>
ausländischen Staaten wirklich gefoppt vor<lb break="no"/>kommen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_06">Bei der Überreichung der österr. Verpackungspreise hatte ich neuerdings<lb/>
darauf hingewiesen, dass ich erwarte, in absehbarer Zeit stärkere<lb/>
Angriffe von den Umweltschützern zu bekommen. Wir arbeiten derzeit<lb/>
alle auf zweckmässige, d.h. verkaufsgerechte Verpackung. Unser ganzes<lb/>
Streben und Trachten geht auf der einen Seite Kosten zu ersparen, auch<lb/>
dann wenn das neue Produkt umweltfeindlich ist, wie z.B. PVC oder<lb/>
die Einwegflasche. Vor etlichen Jahren habe ich bereits urgiert,<lb/>
dass man dem Umweltschutz ein grösseres Augenmerk zuwendet und tatsäch<lb break="no"/>lich hat das Institut für Verpackungswesen hier einige Vorarbeiten ge<lb break="no"/><pb n="18-1173" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-10-25_1173.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>leitet. Die Verpackungsindustrie hält sich aber natrülich kaum<lb/>
an Empfehlungen, die man z.B. in Amerika schon gemacht hat. Wahr<lb break="no"/>scheinlich wird früher oder später auch bei uns nichts anderes übrig<lb break="no"/>bleiben, als mit einen Sondersteuer oder Abgabe dieser Entwicklung<lb/>
Einhalt zu gebieten. Die Verpackungsindustrie sollte aberwissen,<lb/>
woran sie ist und deshalb habe ich diese Ausführungen dort besonders<lb/>
gemacht.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_07">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Vielleicht wäre es zweckmässig wenn die Ab<lb break="no"/>teilung oder das Pressereferat oder wer hatl<lb/>
sonst dort anwesend ist, dann auch die Ausführun<lb break="no"/>gen dazu benützen würde, um sie einem grösseren<lb/>
Kreis zugänglich zu machen. Ich möchte diese<lb/>
besonderen Hinweise nicht nur als Alibihandlung<lb/>
der Verpackungsindustrie verstanden wissen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_08">Das Institut für Verpackungswesen, welches früher von diversen<lb/>
Ministerien subventioniert wurde, hat sich jetzt auf eine kommer<lb break="no"/>zielle Basis umgestellt. Es macht entsprechende Untersuchungen, Prüfungen<lb/>
usw. und ist kostendeckend. Ein typisches BEispiel dafür, wie man sehr<lb/>
wohl im Einvernehmen mit einem Industriezweig sich sanieren kann.<lb/>
Das Geld liegt eben auf der STrasse, wahrscheinlich auch für viele In<lb break="no"/>stitute, die wir betreiben und die heute noch subventioniert werden.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_09">In der Parteivorstandssitzung berichtete <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> über die Analyse<lb/>
der Wahlen in Oberösterreich und Wien, die sich durch nichts von<lb/>
seinen seinerzeitigen Ausführungen in der Ministerratsbesprechung<lb/>
unterschied. GEschickt wie immer griff er niemanden an sondern<lb/>
stellte eben nur fest, dass eigentlich unbedeutende Fehler den<lb/>
Oberösterreichern passiert sind, wie z.B. dass man sich zu spät auf<lb/>
den Kandidaten geeinigt hat und dann eben nicht entsprehhend tat<lb break="no"/>kräftigste in jeder Phase unterstützte usw. Wer die Interna genau<lb/>
kennt, kann einiges aus solchen Bemerkungen heraushören, die grosse<lb/>
Masse allerdings kann damit gar nichts anfangen und glaubt, es ist<lb/>
alles in bester Ordnung. <rs type="person" ref="#per__97356">Blecha</rs> erörterte die Analyse, dass in den<lb/>
Landtagswahlen die SPÖ schlecht abschneiden musste, während bei<lb/>
NR-Wahlen die SPÖ die absolute Mehrheit leicht erreicht hätte. In<lb/>
Wien ist es gerade umgekehrt. Für Öberösterreich eigentlich ein<lb/>
ganz trauriges Zeichen. Ich glaube aber noch immer, dass das<lb/>
Hauptproblem war der Streit oder zumindestens die Diskussion der<lb/>
Spitzenfunktionäre. Alles verträgt eine soz. Partei nur nicht<lb/>
interne Kämpfe. WEnn es solche gibt,müssen sie in kleinstem Kreis<lb/>
ausgetragen werden und dürften niemals in die Öffentlichkeit dringen.</p><pb n="18-1174" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-10-25_1174.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_10">Früher war dies wahrscheinlich auch wesentlich leichter als heute. Derzeit<lb/>
nützen die Massenmedien und natürlich der Gegner jede Chance<lb/>
um eine solche Diskussion, die ja nicht geheim bleiben kann, ins<lb/>
Licht der Öffentlichkeit zu rücken und entsprechend auszunützen. Dann<lb/>
werden unsere Funktionräre kopfscheu, desorientiert und die Folge sieht<lb/>
man am besten in Oberösterreich. Ähnlich war es ja in der ganzen Bundes<lb break="no"/>partei beim <rs type="person" ref="#per__97793">Olah-Streit</rs>, der natürlich unvergleichlich härter und<lb/>
tiefgreifender gewesen ist als jedwedes Gerangel um eventuelle<lb/>
Führungspositionen, wie wir sie jetzt ab und zu in unserer Partei er<lb break="no"/>leben. Typisch war, dass <rs type="person" ref="#per__97818">Pittermann</rs> den Antrag stellte, ihn aber dann<lb/>
vor der Abstimmung selbstverständlich wieder zurückzog, man sollte<lb/>
einen eigenen Bundesparteivorstand einberufen, um sich mit der Wahl<lb/>
genau zu beschäftigen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, der dies sonst nie macht, hat sich<lb/>
zwischendurch gemeldet und sofort nach <rs type="person" ref="#per__97818">Pittermann</rs> erklärt, er halte dies<lb/>
für vollkommen falsch, weil dann nur der Gegner und die öffentliche<lb/>
Meinung schliessen würden, dass wir uns innerhalb der Partei wegen<lb/>
des Wahlergebnisses zerstreiten und dies wäre das allerschlechteste.<lb/>
Wie weit <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hier einer tatsächlichen Diskussion ausweichen wollte,<lb/>
kann ich nicht beurteilen. Sicher ist nur eines, dass eine solche<lb/>
Diskussion auch nichts gebracht hätte. Ich amüsiere mich innerlich<lb/>
immer, wenn nach jeder Wahl erklärt wird, jetzt müssen wir das genau<lb/>
analysieren und aus diesen Analysen werden dann entsprechenden Konse<lb break="no"/>quenzen gezogen und Überlegungen und Verbesserungen angestellt.<lb/>
In Wirklichkeit arbeiten nachher die Meinungsforscher und Statistiker<lb/>
irgendwelche Analysen aus, die kein Mensch mehr liest, meistens<lb/>
gar nicht auch einem grösseren Kreis zugänglich gemacht werden<lb/>
und nach kürzester Zeit ist alles vergessen. Typischstes Beispiel<lb/>
war Graz, dort hat <rs type="person" ref="#per__97727">Marsch</rs> gross angekündigt, dass die Analyse veröffent<lb break="no"/>licht wird, weil sie ja die grosse Masse der Massenmedien und auch<lb/>
der Bevölkerung interssieren würde, <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat das sofort in Partei<lb break="no"/>vorstand damals gestoppt, Endergebnis ist, dass kein Mensch mehr heute<lb/>
über Graz und die Analyse spricht. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat, wenn er dies aus Über<lb break="no"/>legungen macht, ja selbst wenn er dies nur gefühlsmässig macht, in<lb/>
meinen Augen vollkommen recht. Wenn erst einmal in der Partei verlorene<lb/>
Wahlen riesig analysiert werden, grosse Debatten entstehen, dann wird<lb/>
es bald heissen, die SPÖ und insbesondere <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ist doch auf der Verlie<lb break="no"/>rerstrasse und wer einmal dieses Image hat, kommt davon kaum weg. So ist<lb/>
es auch der ÖVP in der Alleinregierungszeit gegangen.</p><pb n="18-1175" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-10-25_1175.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_11">Das Gespräch mit den mineralölindustriellen Internationalen Gesell<lb break="no"/>schaften, ÖMV, Zentralstelle für die Mineralölwirtschaft, die gleich<lb break="no"/>zeitig auch Handelskammerorganisation ist, brachte keine neuen Gesichts<lb break="no"/>punkte. Alle versicherten, die Versorgung sei gesichert, die ÖMV wird<lb/>
im November um 25 % mehr Heizöl ausliefern und wir werden heuer eine<lb/>
36 %-ige höhere Auslieferung zu verzeichnen haben. Trotzdem kommt es<lb/>
nach wie vor zu Versorgungsschwierigkeiten in einzelnen Gebieten und<lb/>
Tankstellen. Die Firmen versichern mir, dass eben nach wie vor ungeheure<lb/>
gehamstert wird. Sie selbst geben nur in Raten an die Letztverbraucher<lb/>
ab, damit eben die Kleinstverdiener oder ältere Leute, die sich grös<lb break="no"/>sere Vorräte nicht anlegen können, doch zu ihrem Heizöl kommen. Eine<lb/>
Vorgangsweise, die ich ausdrücklich als begrüssenswert unterstrich.<lb/>
Interessant war, dass sich dabei herausstellte, dass unser Haus Ölstati<lb break="no"/>stiken seit Jahrzehnten bekommt, die in Wirklichkeit aber kaum irgendwel<lb break="no"/>che Schlüsse zulassen. Bis zur Krise wurden die rollenden Transporte nicht<lb/>
als Auslieferung betrachtet und erst jetzt werden sie den Tankstellen<lb/>
zugeschlagen. Dass man während einer kritischen Phase die Statistik<lb/>
wechselt, ist einmalig. Dies hätte müssen auf alle Fälle der Abteilung<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112946">Schleifer</rs> auffallen, denn letzten Endes verlangt sie ja immer ihre<lb/>
Kompetenz gewahrt und ist ausserstande, auch nur die primitivsten<lb/>
Schlüsse resp. Analysen vorzulegen. Falls es wider Erwarten einmal<lb/>
zu einer Diskussion kommen sollte, warum wir diese Kompetenzverschiebung<lb/>
gemacht haben, dies ist glaube ich wirklich ein schlagender Beweis<lb/>
und ein gutes Argument, warum wir eine Reorganisation vornehmen mussten.<lb/>
Ich habe die Mineralölwirtschaft nicht im Unklaren gelassen, dass<lb/>
wenn ich jetzt auf Grund des Rohstofflenkungsgesetzes die Möglichkeit<lb/>
hätte, Anordnungen und entsprechende Verteilungsbestimmungen zu erlassen<lb/>
ich dies machen werde, wenn nicht auf freiwilliger Basis alle Unterlagen<lb/>
die wir dringend brauchen geliefert werden. Ich glaube mit der Drohung<lb/>
der Anordnung im Hintergrund werden jetzt die entsprechenden Information<lb/>
und Verteilungsvorschläge tatsächlich mit uns entsprechend abgesprochen<lb/>
und abgestimmt werden.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_12">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Wer merkt diese Einzelgegebenheiten vor, wenn<lb/>
wir sie einmal zum Verteidigung unserer Personal<lb break="no"/>politik brauchen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_13">Das Österreich-Gespräch in Neunkirchen war eine der üblichen Partei<lb break="no"/>veranstaltungen. 100 Besucher, ich glaube zu 99 % Genossen, stellten<lb/>
teilweise schon scheinbar von ihnen vorher schriftlich festgelegte Fra<lb break="no"/>gen. Ich glaube nicht, dass dies heute noch werbewirksame Informations<lb break="no"/>möglichkeit für die Parteigenossen und schon gar nicht für die Indiffe<lb break="no"/><pb n="18-1176" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-10-25_1176.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>renten, darstellt. Einen besseren Vorschlag kann ich leider auch<lb/>
nicht machen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band18_1973-10-25_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97646">KOPPE</rs>: Als die Österreich-Gespräche geschaffen wurden,<lb/>
waren sie sicherlich der letzte Hit. Heute<lb/>
sind sie überholt, wann fällt den Propagan<lb break="no"/>disten etwas neues ein ?</p></div>
      <div type="back"><pb n="18_1171_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band18/18_1973-10-25_1171-01.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>Tagesprogramm, 25.10.1973</head>
            <gap reason="sampling"/>
         </div>
      </div></body>
      <back><listPerson><person xml:id="per__97646">
               <persName type="label">Koppe, Fritz</persName>
               <persName><surname>Koppe</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Sekr. JS, ab 1973 GF VKI</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__111367">
               <persName type="label">Würzl, Anton</persName>
               <persName><surname>Würzl</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation>MR, Leiter Gruppe FV u. Gewerbeförd. HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97727">
               <persName type="label">Marsch, Fritz</persName>
               <persName><surname>Marsch</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>SPÖ-Zentralsekr.</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97818">
               <persName type="label">Pittermann, Bruno</persName>
               <persName><surname>Pittermann</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation/>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118761595</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97793">
               <persName type="label">Olah, Franz</persName>
               <persName><surname>Olah</surname><forename>Franz</forename></persName>
               <occupation/>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118937308</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97493">
               <persName type="label">Gröger, Adolf</persName>
               <persName><surname>Gröger</surname><forename>Adolf</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97356">
               <persName type="label">Blecha, Karl</persName>
               <persName><surname>Blecha</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation/>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/129507873</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97543">
               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/102318379X</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97668">
               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118566512</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__112946">
               <persName type="label">Schleifer, Kurt</persName>
               <persName><surname>Schleifer</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
               </person>
            </listPerson></back></text>
</TEI>