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            <title type="main">Dienstag, der  2. Oktober 1973</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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         <div type="entry" xml:space="preserve"><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_01">01073</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_02">Dienstag, 2. Oktober 1973</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_03">Gen.Direktor <rs type="person" ref="#per__112054">Buchner</rs> von den Stickstoffwerken wollte, dass ich <rs type="person" ref="#per__97789">Ocker<lb break="no"/>müller</rs> frage, wie weit die Möglichkeit zwischen kapitalmässiger Ver<lb break="no"/>flechtung von Chemie-Linz und Lenzing möglich ist. <rs type="person" ref="#per__97789">Ockermüller</rs> hat<lb/>
sich vor Jahren sehr bemüht, die Stickstoffwerke beim Ankauf von der<lb/>
Bunzl Papierfabrik 300 Mill. zu interessieren. Linz hat sich aber in<lb/>
weiterer Folge mit BASF liiert und Lenzing mit Höchst. Diese beiden<lb/>
deutschen Giganten haben ihre eigene Forschungspolitik und auch ihre<lb/>
eigene Konzernstrategie. Höchst wendet 3 Mia S für Forschung und Ent<lb break="no"/>wicklung, Lenzing 30 Mill. und Chemie Linz maximal 150 Mill. S auf.<lb/>
Höchst ist bei Austria-Faser eine gemeinsame Produktion zwischen Lenzing<lb/>
und Höchst stark verankert. Wir erlauben uns den Luxus, dass wir beide<lb/>
grossen Giganten mit jeweils einem Betrieb gebunden sind, statt dass<lb/>
eine gemeinsame Kooperation der österr. Unternehmungen versucht wird.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97789">Ockermüller</rs> sieht für meine Idee kaum eine Chance sie durchzusetzen.<lb/>
Auch die Banken haben sich den anderen westeuropäischen Banken<lb/>
liiert, doch auch dort eine starke Konkurrenz an stelle des Versuches<lb/>
einer Kooperation. Die CA ist an einer Bankengruppe, wo insbesondere<lb/>
die deutsche Bank führend ist, angeschlossen, die Länderbank an<lb/>
ABCor wo insbesondere die Dresdner Bank führend ist. Diese Banken<lb/>
haben dann ihre eigenen Industrie.Ketten. Daraus erklärt sich die<lb/>
Schwierigkeit, heute Kooperationen von österr. Unternehmungen, die ver<lb break="no"/>schiedenen Gruppen angehören, durchzuführen. Noch viel schwieriger<lb/>
ist natürlich eine Kapitalverflechtung. Mit <rs type="person" ref="#per__97789">Ockermüller</rs> habe ich dies<lb/>
alles als vertraulich besprochen, doch hat er sich bereiterklärt, mit<lb/>
Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__112054">Buchner</rs> Kontakt aufzunehmen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_04">In der Fraktion der Arbeiterkammer konnte ich zwar zur offiziellen Sitzung<lb/>
nicht mehr bleiben, da sie viel zu spät begonnen wurde, doch habe ich die<lb/>
anwesenden Genossen informiert, dass ich eigentlich die Komfortzimmer<lb break="no"/>aktion jetzt auf die Personalunterkünfte ausdehnen werde und damit eine<lb/>
Forderung der Gewerkschaft erfülle. Da ich darauf Wert lege, dass<lb/>
dieser Erfolg der Gewerkschaft auch dort entsprechend genützt wird, er<lb break="no"/>suchte ich, dass ein Vertreter bei Min.Rat <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> die Details besprechen<lb/>
soll, um die Mitwirkung zu sichern. <rs type="person" ref="#per__127771">Scheer</rs> hat den richtigen Weg vorge<lb break="no"/>schlagen, nämlich die AK wird mir ein Schreiben schicken, worauf ich<lb/>
dann Entsprechendes im Ministerium veranlassen werde.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Natürlich ist nicht beabsichtigt, dass der einzelne<lb/>
Fall mit Gewerkschaft besprochen wird, wohl aber,<lb/>
dass sie der Ausarbeitung der Richtlinien mitwirkt.<lb/>
Bitte bei <rs type="person" ref="#per__111367">Würzl</rs> entsprechendes veranlassen.</p><pb n="17-1074" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-10-02_1074.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_06">Im Ministerrat hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> die beim Terrorakt beteiligten Zöllner<lb/>
insbesondere die Geisel, auch die Staatspolizisten aber natürlich<lb/>
ganz besonders die Flieger, die alle einzeln hinein kamen und den<lb/>
Ministern vorgestellt wurden., gedankt. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat eine ganze Serie<lb/>
von positiven Briefen bekommen, insbesondere hat er ein Schreiben von<lb/>
Gräfin <rs type="person" ref="#per__146164">Czernin</rs> verlesen, die meint, es ist beruhigend, <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> als<lb/>
Bundeskanzler zu wissen, das Menschenleben schätzt. Auch eine Reihe<lb/>
aber wesentlich weniger kritische Brief aus dem Inland und natürlich<lb/>
Telegramme aus dem Ausland kamen. Insbesondere <rs type="person" ref="#per__121788">Rosenzweig</rs>, der eben<lb break="no"/>falls sehr kritisch zur Sache steht, meinte, er würde HIlfe in juristi<lb break="no"/>scher Frage anbieten. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hat allerdings mit Recht gesagt, dass<lb/>
es sich hier nicht um eine juristische Frage handelt. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ärgert sich<lb/>
und zeigt auch mit Recht auf, wie der ORF ununterbrochen oder meistens<lb/>
nur negative Stellungnahmen bringt. Er als Bundeskanzler meint, hätte<lb/>
überhaupt keine Möglichkeit gehabt, bis jetzt Stellung im ORF zu bezie<lb break="no"/>hen. Richtig ist, dass anschliessend an den Ministerrat eine so grosse<lb/>
Presse-Forumdiskussion war, dass natürlich auch der ORF dann entspre<lb break="no"/>chend mitschneiden musste. Ansonsten ist das Fernsehen ja kaum mehr ver<lb break="no"/>treten. Auch die anschliessende Pressekonferenz nah der Aussprache<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__139785">Golda Meir</rs> wurde vom Fernsehen und vom ORF teilweise live und teil<lb break="no"/>weise dann die Aufzeichnung gesendet. Ob der ORF dies aus eigenem getan<lb/>
hat oder ob eine Intervention <rs type="person" ref="#per__97668">Kreiskys</rs> über dritte Personen erfolgte,<lb/>
weiss ich nicht. Auf alle Fälle führt die ORF-Politik, die manchmal<lb/>
wirklich nur von einer gewissen Abneigung <rs type="person" ref="#per__97326">Bachers</rs> gegen die Regierung ge<lb break="no"/>leitet sein kann, ohne dass er dies vielleicht seinen Untergebenen dezidiert<lb/>
aufträgt, dazu, dass selbst die Tauben, wie <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> sich in der ORF-Frage<lb/>
bezeichnete, sich früher oder später in Falken verwandeln. Eine Machtfülle<lb/>
irgendeiner Person in irgendeiner Institut gegeben, bedeutet mehr oder<lb/>
minder, dass wenn dann ein Konflikt entsteht, bei dieser Machtfülle<lb/>
der einzelne versagen muss und natürlich diese Macht einsetzt. Dann gibt<lb/>
es keine Objektivität, weder auf der Kanzlerseite noch auf der General<lb break="no"/>intendantenseite. Natürlich wird ein jeder behaupten, dass er rein objekt<lb break="no"/>tiv vorgeht, keinerlei persönliches Interesse ins Spiel bringt.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_07"><rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> verwies noch darauf, dass der Sicherheitsdirektor von NÖ dem ORF<lb/>
Informationen gab und in einem Interview Erklärungen abgab, die nicht<lb/>
den Tatsache entsprechen. Der Rechnungshof hat beanstandet, dass Bundes<lb break="no"/>beamte und die Sicherheitsdirektoren sind solche, nicht Diensthoheit<lb/>
des Landes unterstellt sein können. Der Verfassungsdienst ist anderer<lb/>
Meinung. <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> hat aber Grund des Rechnungshofberichtes und der Kritik<lb/>
<pb n="17-1075" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-10-02_1075.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>bereits mit Vorarlberg das Problem gelöst und angeblich auch jetzt mit<lb/>
Oberösterreich. <rs type="person" ref="#per__146471">Höller</rs> wurde seinerzeit von <rs type="person" ref="#per__97793">Olah</rs> spektakulär abberufen<lb/>
und wurde nach <rs type="person" ref="#per__97793">Olah</rs> natürlich sofort wieder vom Innenministerium auf Wunsch<lb/>
NÖs eingesetzt. Es dürfte sich hier, gelinge gesagt, um einen eigenwilligen<lb/>
Sicherheitsdirektor handeln. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> meinte, sein Verhalten müsste man prü<lb break="no"/>fen. Allerdings nicht in dem Zusammenhang mit der Terroraktion. <rs type="person" ref="#per__137941">Peterlunger</rs><lb/>
erklärt, ob aus freien Stücken kann ich nicht feststellen, dass die Be<lb break="no"/>hauptung des Exekutivorganes falsch waren. Sicher ist, dass <rs type="person" ref="#per__97879">Rösch</rs> seine<lb/>
Anordnungen nicht hundertprozentig durchsetzen konnte.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_08"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> verweist darauf, dass auf Grund des Bundesministeriengesetzes<lb/>
insbesondere eines Absatz Bund 5 die Koordinierung für die public relation<lb/>
und Information dem Botschafter <rs type="person" ref="#per__112627">Thalberg</rs> ab sofort übertragen wird. Damit<lb/>
soll niemand ersetzt werden, dies bezieht sich ganz besonders auf<lb/>
den Leiter des Bundespressedienstes <rs type="person" ref="#per__145995">Fischer</rs>, sondern eben nur eine im<lb/>
neuen Bundesministeriengesetz vorgesehene <choice><choice><sic>Stasmöglichket</sic><corr>?</corr></choice></choice> genützt werden.<lb/>
Die Koordination betrifft nicht die wirtschaftliche Gestionen vom Bundes<lb break="no"/>pressedienst der Wiener Zeitung, Wochenschau, Kurzwellendienst usw.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_09">Wie schnell die Tagesordnung abgewickelt wird, zeigt folgendes Beispiel.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs> wollte und hat vorher mit mir besprochen, dass bei den österr.-bulg.<lb/>
wirtschaftlichen industriellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit<lb/>
für 10 Jahre auch das Einvernehmen mit dem Land- und Forstwirtschaftsmini<lb break="no"/>sterium herzustellen ist. Da es sich in Wirklichkeit nur darum handelt,<lb/>
dass dann seine Beamten erklären, sie seien einvernehmlich berührt und<lb/>
müssten daran teilnehmen, habe ich mich natürlich nicht dagegen ausge<lb break="no"/>sprochen. umso mehr als ich ja immer einen Wunsch eines Ministers so<lb/>
weit er nicht wirklich gravierende Interessen des Handelsministeriums<lb/>
oder meine berührt und mir sehr unangenehm ist, natürlich erfülle.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ist so schnell vorgegangen, dass <rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs> erst Gelegenheit gehabt<lb/>
hat, beim übernächsten Tagesordnungspunkt dann zu sagen, zu 7) hätte er<lb/>
die Ergänzung. Da <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> dies nicht gleich mitbekommen hat, hätte nicht<lb/>
viel gefehlt und <rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs> hätte auf diesen Antrag glatt verzichtet. Momentan<lb/>
steht wirklich alles unter der Terroraktion des Araber, wie ich übrigens auch<lb/>
bei der ÖGB-Bundesfraktion als auch bei der Aussprache im Bezirksausschuss<lb/>
feststellen konnte. Überall eine umfangreiche Debatte, die allerdings<lb/>
letzten Endes immer wieder zeigt, dass die Österreicher, soweit man bis jetzt<lb/>
feststellen kann, mit der Haltung der Bundesregierung einverstanden sind.<lb/>
Wenn sich dies tatsächlich bewahrheitet, werden – davon bin ich überzeugt,<lb/>
auch die Massenmedien und die Zeitungen, die jetzt noch grösstenteils<lb/>
<pb n="17-1076" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-10-02_1076.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>kontra schreiben, sehr bald umschwenken. Die ÖVP wird dann mit ihren<lb/>
Vorschlägen und Oppositionsgehaben allein oder mit wenig Unterstützung<lb/>
übrigbleiben.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_10">Um die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung endlich flott zu bekommen,<lb/>
war eine Aussprache mit <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs>, an der auch Sekt.Chef <rs type="person" ref="#per__111378">Pindur</rs>, Dozent<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97808">Petuely</rs>, Berater Dr. <rs type="person" ref="#per__126899">Umeg</rs>, von uns <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> und <rs type="person" ref="#per__98040">Wais</rs> daran teilnehmen..<lb/>
Das Dilemma, in dem sich sowohl <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> als auch ich befinden, ist, dass<lb/>
wir natürlich schon allein von unserer Herkunft für härtere Formulierungen<lb/>
gegenüber Handel, Gewerbe und Industrie volles Verständnis haben.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97808">Petuely</rs> möchte nur manchmal wirklich extreme Forderungen durchsetzen,<lb/>
die die Industrie und auch den Handel ungeheure Schwierigkeiten<lb/>
bringen müssen. Insbesondere <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> glaubt, dass es unmöglich sein wird,<lb/>
die Handelskammer und den Fachverband für Nahrungs- und Genussmittel<lb break="no"/>industrie Dr. <rs type="person" ref="#per__112564">Smolka</rs>, von den neuen Vorschlägen zu überzeugen. Ich habe<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> abends im Bezirksausschuss vereinbart, dass er versuchen soll,<lb/>
unter Hinweis, dass ansonsten das Gesundheitsministerium früher oder<lb/>
später eine solche Kennzeichnungsverordnung erlassen wird, dieses<lb/>
Kompromiss anzunehmen. Sollte dies nicht gelingen, dann glaube ich ist es<lb/>
wirklich zweckmässiger, wir treten die ganze Materie mit dem Lebensmit<lb break="no"/>telgesetz, welches in Kürze ja kommen wird, an das Gesundheitsministerium<lb/>
ab, nur wenn ein einvernehmlicher Vorschlag zustandekommt kann ich<lb/>
auf alle Fälle von den Industriebetrieben und Handelsbetrieben kommt,<lb/>
begegnen, Wenn ich eine Verordnung gegen die Handelskammer erlasse,<lb/>
dann wird man mir mit Recht vorwerfen, dass dies doch eigentlich nicht<lb/>
meine Funktion als Handelsminister sei. In diesem Fall tue ich es mir<lb/>
wirklich leichter, wenn vielleicht in einem Jahr dann eine Lebensmittel<lb break="no"/>kennzeichnungsverordnung vom Gesundheitsministerium eben weil auch die<lb/>
Lebensmittelgesetzkompetenz ja bei ihr liegt, von <rs type="person" ref="#per__107938">Leodolter</rs> erlassen wird.<lb/>
Die gute Ausrede für uns besteht ja darin, dass wir eben so lange in<lb/>
den letzten Jahren auf diesem Gebiet nichts machen konnten, weil das<lb/>
UWG ja nur eine Ersatzlösung war, bis eben das Lebensmittelgesetz eine<lb/>
rechtlich einwandfreie auch kompetenzmässig saubere Lösung bringt.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_11">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97646">KOPPE</rs>: Sollte – wie besprochen – die Bundeskammer gegen<lb/>
dieses Kompromiss sein, dann müssen wird ohne das<lb/>
Gesicht zu verlieren, die Verhandlungen mit <rs type="person" ref="#per__97808">Petuely</rs><lb/>
hinzuziehen, was keine Schwierigkeiten macht, bis<lb/>
eben das Lebensmittelgesetz in Kraft ist.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-10-02_12"/></div>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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            <head>Tagesordnung 88. Ministerratssitzung, 2.10.1973</head>
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               <occupation>GD f. öff. Sicherheit bis 1975</occupation>
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               <persName type="label">Gratz, Leopold</persName>
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               <occupation>Unterrichtsminister, Bgm. Wien</occupation>
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               <persName type="label">Buchner, Hans</persName>
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               <occupation>Landwirtschaftsminister bis 1976</occupation>
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               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
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