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            <title type="main">Mittwoch, der 26. September 1973</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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         <div type="entry" xml:space="preserve"><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_01">Mittwoch, 26. September 1973</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_02">In der Bürges berichtete die Geschäftsführung, dass mit ENdes des<lb/>
heurigen Jahres alle Rückstände vom Gewerbestrukturverbesserungsgesetz<lb/>
aufgearbeitet werden können. Da die Anträge zurückgegangen sind, haben<lb/>
wir die Möglichkeit mit Jahresende nur die Monate November/Dezember<lb/>
die kaum arbeitsmässig bearbeitet werden können, im nächsten Jahr erst<lb/>
zur AUszahlung bringen zu müssen. Auch die allgemeine Bürges-Aktion<lb/>
sowie die Sonder-Fremdenverkehrsaktion, die wesentlich geringere An<lb break="no"/>träge – 1/3 bis 1/4 – dürften wir auch hier mit den Budgetmitteln<lb/>
leicht durchkommen. Ich erklärte dezidiert, da kein Geld übrig<lb/>
bleibt, dass wir auch nicht daran denken, die Richtlinien oder das<lb/>
System als solches zu ändern. Es muss für die Unternehmer auch günstiger<lb/>
sein, wenn sie wissen, dass wenn Anträge gestellt werden, diese sofort<lb/>
erledigt werden und die notwendigen Geld- und Budgetmittel dafür vor<lb break="no"/>handen sind, als wie in der Vergangenheit, wo man oft jahrelang warten<lb/>
musste und vielleicht gar nachdem die Aktion gestoppt wurde, überhaupt<lb/>
keine Zuschläge bekommen. Wenn wirklich Mittel übrigbleiben sollten,<lb/>
besteht die Möglichkeit, ausser den Schwerpunktfällen, dann Normal<lb break="no"/>fälle zuzuschlagen oder Sonderfälle im einzelnen oder vielleicht die<lb/>
Schwerpunktfälle durch die eine oder andere Ausnahme zu vergrössen.<lb/>
Auf alle Fälle hat <rs type="person" ref="#per__97757">Mühlbacher</rs> sofort richtig erkannt, dass wir im Jahre<lb/>
1973 gar nichts mehr ändern und auch im Jahre 1974 sehr zurückhaltend<lb/>
sein sollen, damit vor den Wahlen 1975 wir noch lockerer die Richtlinien<lb/>
handhaben und damit dem Gewerbe zeigen, dass die soz. Regierung etwas<lb/>
NEues schafft. Min.Rat <rs type="person" ref="#per__117026">Schuster</rs> hatte die Angst, dass wir im nächsten<lb/>
Jahr – heuer werden es ca. 1 Mia Kreditvolumen sien – die 1,4 Mia S<lb/>
Kreditvolumen nicht ausschöpfen. Derzeit kommen 80 – 90 Mill. S An<lb break="no"/>träge pro Monat. Er erwartet, dass auch im nächsten Jahr niccht viel<lb/>
mehr kommen werden. Allgemein führt man dies darauf zurück, dass wir<lb/>
die 8 %-ige Kreditgrenze nicht erhöhen und deshalb die Banken nur sehr<lb/>
schwer infolge ihrer Illiquidität zusätzliche Anträge einreichen. Auch<lb/>
hier besteht keine Notwendigkeit der Änderung, denn wenn wir unser ganze<lb/>
Geld mit 8 % Kreditlimit ausgeben können, so ist doch ein weg gefunden<lb/>
worden, auch dann wenn die Banken stöhnen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Bitte bei allen Weiterungsaktionen äusserst<lb/>
vorsichtig vorgehen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_04">Abends habe ich ZS <rs type="person" ref="#per__97892">Sallaberger</rs> vom Freien Wirtschaftsverband getroffen,<lb/>
der neue Meinung auch teilt. Insbesondere hat er sich sehr geärgert,<lb/>
<pb n="17-1050" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-09-26_1050.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>dass FM-Vertreter als Aufsichtsbehörde MR <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> immer wieder ver<lb break="no"/>sucht, den Wünschen der Handelskammer Rechnung zu tragen und sogar<lb/>
Anträge stellt. <rs type="person" ref="#per__97892">Sallaberger</rs> wird versuchen, mit <rs type="person" ref="#per__110922">Vranitzky</rs> die Aktivi<lb break="no"/>täten <rs type="person" ref="#per__98053">Wankes</rs> zu stoppen. Hier zeigt sich, wie scheinbar die Bürokratie<lb/>
des Finanzministeriums doch mit der Handelskammer gegen unsere Genossen<lb/>
zusammenspielt.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_05">Als wir seinerzeit die Regierungsgeschäfte übernommen haben, hat <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
selbst gesagt, dass es üblich ist, bei Auslandsreisen den Bundespräsident<lb/>
Bericht zu erstatten. Ich selbst habe dieses System immer gehandhbat,<lb/>
allerdings gebe ich zu, dass ich oft wirklich kaum die Möglichkeit<lb/>
dazu gefunden habe. Jetzt aber will ich unter allen Umständen daran<lb/>
festhalten. ICh weiss nicht, ob andere Minister dieses System wirklich<lb/>
restlos erfüllen. Die Hauptschwierigkeit besteht meistens in der man<lb break="no"/>gelnden Zeit. Da aber gerade ein Bundespräsident sehr davon abhängig<lb/>
ist, welche INformationen er bekommt, muss ich mir in Hinkunft nicht<lb/>
zuletzt durch die jetzige Situation besonders bedingt, die Zeit nehmen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97607">Jonas</rs> zeigte für die Aktivitäten des Handelsministeriums sehr grosses<lb/>
INteresse, obwohl er sihc sehr anstrengen musste.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_06">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Die Berichterstattung an Bundespräsidenten auto<lb break="no"/>matisch in meinem Tagesprogramm nach Rückkunft von<lb/>
Auslandsreisen einbauen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_07">Im Institut hat Prof. <rs type="person" ref="#per__140568">Kastner</rs>, der das erste Mal eine Quantifizierung<lb/>
der Entwicklungsgebiete in Österreich versuchte, auf meinen Hinweis,<lb/>
dass mir unerklärlich ist, dass auch jetzt noch Osttirol und auch<lb/>
sonst einige Bezirke im Westen wie Hermagor aber auch in Tirol manchen<lb/>
nö. Bezirken an der toten Grenze gleichgestellt werden, zugeben, dass<lb/>
vielleicht doch die Ziffern nicht so eindeutig sind, dass man eine<lb/>
solche dezidierte Aussage machen könnte, Da es der erste VErsuch<lb/>
einer Quantifizierung war, habe ich diese Bemerkung geflissentlich<lb/>
überhört, es hat aber meine Skepsis gegenüber diesen Zahlen und dieser<lb/>
Arbeit nur verstärkt. Wir kamen überein, dass <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> dieses Material<lb/>
mit einem offiziellen Brief an Bundeskanzler als Vorsitzendem der ÖROK<lb/>
schicken wird.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_08">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97469">GEHART</rs>: Ich möchte in diesem Brief <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> doch auf die</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_09">Schwierigkeit dieser Arbeit aufmerksam machen<lb/>
abe auch auf die Fehlerquellen.</p><pb n="17-1051" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-09-26_1051.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_10"><rs type="person" ref="#per__97498">Grünwald</rs>, ÖIAG, ist bezüglich der Stillegung der Pölfing-<lb/>
Bergla oder auch Fohnsdorf äusserst skeptisch. Er meint, dass niemand<lb/>
von den Politikern weder im Bund noch in der Steiermark bereit ist,<lb/>
hier einenSchritt zu tun, mein Versuch, wenn wir in Weststeiermark das<lb/>
heisst im Köflacher Kohlenrevier neue Vorkommen erbohren und dann dort ein<lb/>
kalorisches Kraftwerk errichten, die Möglichkeit wäre, den Steirern<lb/>
zu sagen, damit sei der Kohlenabsatz in diesem GEbiet gesichert und wir<lb/>
müssten deshalb Pölfing Bergla schon allein weil Voitsberg I stillgelegt<lb/>
wird, schliessen, stösst auch bei <rs type="person" ref="#per__97498">Grünwald</rs> auf eine skeptische Annahme<lb/>
obwohl er sehr froh wäre, wenn tatsächlich endlich ein erster Schritt<lb/>
wird. <rs type="person" ref="#per__97935">Sebastian</rs> selbst hat mir zugesagt, er wird sich diesen Plan<lb/>
überlegen. Angeblich geht aber Präs. <rs type="person" ref="#per__36718">Schwarz</rs> von der Steirischen AK<lb/>
überall herum und sagt, es darf überhaupt auf dem Kohlensektor sich<lb/>
nichts ändern.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_11">Im Ausschuss Wirtschaftswerbung des Konsumentenforums konnte ich fest<lb break="no"/>stellen, dass <rs type="person" ref="#per__114057">Mittag</rs> tatsächlich mit dem Rundfunk, Ing. <rs type="person" ref="#per__146953">König</rs>, als<lb/>
Gegenpart versucht, die Massenmedien von einer seriösen Werbung<lb/>
nicht nur zu überzeugen, sondern auch gemeinsam gewisse Richtlinien<lb/>
versucht durchzusetzen. Mit Recht wurde aber vom Ausschuss kfitisiert,<lb/>
dasss das allgemeine Alkoholverbot in die Rundfunkgesetznovelle hineinkom<lb break="no"/>men soll, ohne dass man den Ausschuss damit beschäftigt hat. Ählich ist<lb/>
es mit dem VOrschlag des ÖGB über die Einführung der Werbesteuer. Ich<lb/>
glaube wirklich, dass man im Werbeausschuss vorher über solche Ideen<lb/>
zumindestens referieren und sprechen sollte, um seine Stellungnahme<lb/>
kennen zu lernen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_12">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs> UND <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs>: Wenn der ÖGB das Gesundheitsministerium<lb/>
oder onstige Institution einen neuen Plan hat,<lb/>
wäre es wirklich zweckmässig, sie davon zu<lb/>
überzeugen, dass man im Werbeausschuss zumin<lb break="no"/>destens darüber reden sollte.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_13">Da der Werbeausschuss für die Massenmedien und auch für die Zeitungen<lb/>
von grossem Interesseist, bin ich sehr einverstanden, bei einer der näch<lb break="no"/>sten Pressefrühstücke einen Bericht von <rs type="person" ref="#per__114057">Mittag</rs> vorzunehmen. Vielleicht<lb/>
ergibt sich dann dort eine entsprechende Diskussion über die diese<lb/>
Aktivität. Ich glaube überhaupt, dass wir auf dem Konsumentensektor<lb/>
viel Aktivität entwickeln und verhältnismässig wenig in der Öffent<lb break="no"/>lichkeit darüber bekannt wird. Hier erscheint en Feldzug und genauer<lb/>
Plan äusserst notwendig.</p><pb n="17-1052" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-09-26_1052.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_14">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97646">KOPPE</rs>: Bitte einen entsprechenden FAhrplan mit <rs type="person" ref="#per__139851">Zotter</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__98040">Wais</rs> ausarbeiten.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_15"><rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> berichtet, dass es ihm gelungen ist, <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs> davon zu über.<lb/>
zeugen, dass wir diese Job-Discription für den Präsidenten des Patent<lb break="no"/>amtes und des Leiter der Sektion Elektrizitätswirtschaft auch mit seinem<lb/>
Sanktus, das haeisst mit seiner ZUstimmung jetzt veröffentlichen werden.<lb/>
Ausserdem hat <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> angedeutet, dass uns Leute geraten haben und ihm<lb/>
empfohlen, sihc mit diesen Leuten dann in VErbindung zu setzen. <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs><lb/>
dürfte allerdings selbst schon überzeugt sein, dass <rs type="person" ref="#per__107937">Frank</rs> der beste Mann<lb/>
ist. Trtotzdem wäre es falsch, wenn wir nicht formell ein richtiggehen<lb break="no"/>des Ausschreibungssystem mitmwomöglich mehreren Bewerbern durchführen.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> versucht ausserdem für den Abgang von <rs type="person" ref="#per__139851">Zotter</rs> den ehemaligen<lb/>
Geschäftsführer von der Konsumentepolitik – <rs type="person" ref="#per__115020">Welser</rs>, zu gewinnen. Es<lb/>
ist eigentlich das erste Mal, dass wir jemandenm nachlaufen. Trotzdem<lb/>
bin ich der Meinung, dass es gut ist, denn wir kommen hier wirklich<lb/>
in eine personalpolitisch schwierige Situation, durch den ständigen<lb/>
Wechsel leiden nämlich sicherlich nicht nur die Aktivität sondern<lb/>
auch die Möglichkeit, öffentlich stärker in Erscheinung zu treten,</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-26_16">Bei den Parteiveranstaltungen und bei den Referat vor Genossen, wie<lb/>
z.B. dme Wiener Verein und unserer Autobusaktion kann ihc mit<lb/>
Befriedigung feststellen, dass bei einem verhältnismässigen guten Be<lb break="no"/>such, die Leute kriegen allerdings auch zum Schluss noch ein Getränk<lb/>
und Brötchen, eine verhältnismässig sehr gute Stimmung herrscht. LEider<lb/>
sind es aber, was infolge der Wochentagszeit selbstverständlich ist,<lb/>
meistens ältere Pensionisten. Dass diese uns freudigst begrüssen<lb/>
wahrscheinlich auch wirklich sozialistisch wählen, habe ich nie be<lb break="no"/>zweifelt. Dass wir in den Parteiveranstaltungen verhältnismässig eine<lb/>
geringe Kritik und dann nur wegen der UNO-City und der Donauinsel haben,<lb/>
ist auch nichts Neues. Die grosse Unbekannte bleibt: Wie denkt der<lb/>
Neutrale Bürger über dieses Problem. ICh weiss, man soll Politik nicht na<lb/>
nach der Meiung der Bevölkerung und schon gar nicht auf Grund von Meinungs<lb break="no"/>umfragen ausschliesslich allein machen. Ob es aber nicht zweckmässiger<lb/>
wäre, doch seine Entscheidungen ein bisschen nach diesen Meinungsumfra<lb break="no"/>gen zu richten, möchte ich heute fest behaupten. Wenn man dann notwendige<lb/>
Massnahmen gegen die Bevölkerung und vor allem gegen die Massenmedien,<lb/>
die sich dann einer solchen Sache annehmen, setzen muss, dann muss<lb/>
man dies glaube ich propagandistisch anders vorbereiten als wir dies<lb/>
in der Vergangenheit getan haben. Dabei würde ich immer noch -en Grundsaz<lb/>
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von vornherein so absichere, dass ich ihn garantiert auch gewinne und<lb/>
kein Risiko eingehe dabei. Hoffentlich trifft dies für den ORF, für<lb/>
die UNO-City, für die Donauinsel, d.h. für alle umstrittenen Projekte<lb/>
einigermassen zu.</p></div>
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               <persName><surname>Mühlbacher</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>Vizepräs. BHK, Präs. FWV</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName type="label">Schipper, Hans</persName>
               <persName><surname>Schipper</surname><forename>Hans</forename></persName>
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               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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