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            <title type="main">Mittwoch, der 19. September 1973</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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         <div type="entry" xml:space="preserve"><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_01">Mittwoch, 19., Donnerstag, 20. September 1973</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_02">Beim Bundesparteirat frage ich <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> und <rs type="person" ref="#per__125380">Fridl</rs>, wie sie zum<lb/>
Volksbegehren in Molln stehen. <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> hat bereits unterschrieben<lb/>
und <rs type="person" ref="#per__125380">Fridl</rs> erklärte, nachdem auch jetzt <rs type="person" ref="#per__98068">Wenzl</rs> unterschrieben hat,<lb/>
bleibt ihm nichts anderes übrig als ebenfalls das Volksbegehren zu<lb/>
unterstützen. Die Enns-Kraftwerke haben ihn zwar bombardiert, aber<lb/>
er sieht keine Möglichkeit mehr, auszuweichen. Auch hier zeigt sich<lb/>
für mich, dass nachdem <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> vor längerer Zeit bereits unterschrie<lb break="no"/>ben hatte, gewisse Spannungen zwischen den beiden existiert. <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs><lb/>
hat erkannt, dass es hier um ein Stimmenpotential geht, das er nicht<lb/>
verlieren möchte, weshalb er, ohne sich um den Aufsichtsratspräs.<lb/>
Vorsitzendenstellvertreter <rs type="person" ref="#per__125380">Fridl</rs> zu kümmern, unterfertigte. Damit<lb/>
ergibt sich für mich im nächsten Jahr, wenn ich kompetenzmässig auch <lb/>
für Molln verantwortlich bin, ein ganz neues Verhalten. Ich ver<lb break="no"/>spreche beiden, dass ich vor den Wahlen überhaupt keinerlei Aktivi<lb break="no"/>täten auf diesem Sektor entwickeln werde.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_03">Die ungeklärte Situation, ob nicht <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> auch bei einem Wahl<lb break="no"/>Sieg der Sozialisten Landeshauptmann werde wird, lähmt sicherlich<lb/>
den Wahlkampf in Oberösterreich und schafft vor allem einmal für den<lb/>
Gegner eine gute Angriffsfläche. Auf alle Fälle kann ich mir vor<lb break="no"/>stellen, dass wenn das Ziel nicht erreicht wird, dann viele Genossen<lb/>
diesen Streit als die Ursache der Wahlniederlage mit Recht darstellen<lb/>
werden. So ein Streit einen Monat vor dem Wahltag ist meiner Meinung<lb/>
nach nicht nur unverantwortlich, sondern auch mir zumindestens voll<lb break="no"/>kommen unerklärlich. Selbst wenn <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> die Absicht hat, den Posten<lb/>
anzustreben, so hätte er vor den Wahlen unbedingt schweigen müssen,<lb/>
und sich eindeutig hinter <rs type="person" ref="#per__125380">Fridl</rs> stellen. Er sagt mit Recht, dass<lb/>
nachher sowieso die Parteiinstanzen entscheiden, wer und wie die Lan<lb break="no"/>desregierung gebildet wird. Wenn – wie ich auch bei einigen oö. Ge<lb break="no"/>nossen bemerken konnte – sie dann tatsächlich wollen, das <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs><lb/>
Landeshauptmann wird, wäre doch noch immer die Möglichkeit gewesen,<lb/>
mir irgendeiner plausiblen Begründung den Wechsel vorzunehmen. Das<lb/>
Geschrei, dass damit die Wähler getäuscht worden wären, wäre meiner<lb/>
Meinung nach verhältnismässig bald vestummt. Da wir ja auf gar keinen<lb/>
Fall die absolute Mehrheit bekommen, hätte man immer noch mit den<lb/>
Freiheitlichen, die einem ja dann unterstützen müssen, dies so ab<lb break="no"/>sprechen können, dass eben sie erklärt hätten, <rs type="person" ref="#per__114604">Hillinger</rs> wäre für<lb/>
sie der akzeptablere Kandidat. Vielleicht sind aber alle diese<lb/>
<pb n="17-1022" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-09-19_1022.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Überlegungen falsch, da ich ja die internen Auseinandersetzungen viel<lb/>
zu wenig kenne und vor allem nicht ob und welche Absprachen oder Absich<lb break="no"/>ten mit der FPÖ bestehen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_04">In der VÖEST habe ich mit <rs type="person">Koller</rs>, <rs type="person" ref="#per__97729">Mathes</rs> und <rs type="person" ref="#per__97423">Fabricius</rs>, die Russland<lb/>
geschäfte besprochen. <rs type="person">Koller</rs> ist glaube ich, sehr zufrieden, dass ich<lb/>
mich so für die VÖEST-Alpine einsetze. Andererseits sieht er ein,<lb/>
dass auch er mehr für diese Geschäfte tun muss. Er hat mir versprochen,<lb/>
er wird mit den sowj. Stellen engeren Kontakt pflegen und vor allem <lb/>
doch mindestens Leute der zweiten Garnitur womöglich aber Spitzen<lb break="no"/>manager wie <rs type="person" ref="#per__97729">Mathes</rs> oder er selbst in die SU fahren. Über das Geschäft,<lb/>
algerische Gasverflüssigung, hat er keine Detailinformationen, da<lb/>
dies von <rs type="person" ref="#per__97315">Apfalter</rs> bearbeitet wird, der in Wien war. Im Anlagenbau<lb/>
dürfte die VÖEST aus dem Ausfall des Taiwaner Stahlwerkes eine grössere<lb/>
Kapazitätslücke haben, die er natürlich füllen möchte. Er ersuchte<lb/>
deshalb, ich soll bei <rs type="person" ref="#per__97616">Karski</rs>, dem poln. Botschafter, wegen des Äthylen<lb break="no"/>werkes in Bloz intervenieren.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Bitte eine Gelegenheit suchen, um <rs type="person" ref="#per__97616">Karski</rs> irgendwo<lb/>
zufällig zutreffen. Im donaueuropäischen Institut<lb/>
muss ich noch die Diskussion abwickeln, ihn<lb/>
vielleicht dorthin bestellen und mich an die Ange<lb break="no"/>legenheit erinnern.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_06">Die Besichtigung der VÖEST war für mich, obwohl diese im Eilzugstempo<lb/>
vorgenommen wurde, sehr beeindruckend. Da die Blechproduktion nicht unter<lb break="no"/>brochen werden darf, mussten alle Umbauten in der Walzstrecke bei laufer<lb/>
dem Betrieb durchgeführt werden. <rs type="person">Koller</rs> hat sicherlich nicht beab<lb break="no"/>sichtigt, mir dies im Detail zu zeigen, da er dann meinte, hier führen<lb/>
wir normalerweise keine Besucher herein. Der Hochofen V, der vergrössert<lb/>
wurde, die Hüttenleute sagen zustellen, wurde angeheizt. <rs type="person">Koller</rs> fragte,<lb/>
ob ich daran teilnehmen möchte, was ich natürlich sofort bejahte. Inter<lb break="no"/>esssant war, dass er dann ich würde nicht sagen Gewissenbisse aber doch<lb/>
Bedenken insofern hatte, indem er meinte, hoffentlich ist dann nicht<lb/>
jemand beleidigt. Er dachte hier sichtlich an ÖIAG-Leute resp. Re<lb break="no"/>gierungsmitglieder, die vielleicht ressortmässig mehr zuständig sind<lb/>
für die Verstaatlichte als ich.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_07">Beim Knödelessen kam ich in die Nähe von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und <rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> zu sitzen.<lb/>
Allerdings durch einen reinen Zufall, weil dieser einzige Platz noch<lb/>
frei war und <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> erst später kam. Ich nützte die Gelegenheit, um<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> über das Gas-Geschäft und über den Wunsch für Algerienver<lb break="no"/>flüssigung Bundeshaftung zu erlangen, zu diskutieren. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> war<lb/>
<pb n="17-1023" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-09-19_1023.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>todbeleidigt und sehr verärgert, weil ihn die Banken sowie übrigens<lb/>
auch wir einen Tag vorher einen Brief geschrieben haben, dass sie eine<lb/>
Bundeshaftung brauchen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> steht nun auf dem Standpunkt, das<lb/>
kommt überhaupt nicht in Frage, er denkt nicht daran, eine Bundeshaftung<lb/>
zu geben, geschweige denn die Entwicklungshilfe als Stützung für<lb/>
dieses Geschäft einzusetzen. <rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> versuchte, da er hie der Austro<lb break="no"/>Ferngas Wien mit 33 % beteiligt ist, <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ebenfalls die Situation zu<lb/>
erklären. Dieser war aber nicht bereit, auch nur sachlich und nüchtern<lb/>
darüber zu diskutieren sondern war emotionell verärgert und lehnte<lb/>
jedes Zugeständis ab. Zuletzt gelang es dann, nachdem er immer<lb/>
wieder erklärte, der Bund müsste daran beteiligt werden und in der Gas<lb break="no"/>wirtschaft dürfte nicht dasselbe System einreissen wie bei der Elektri<lb break="no"/>zität, ihn wenigstens soweit zu bringen, dass er meinte, dann mach einen<lb/>
Vorschlag, wie Du Dir in Hinkunft die Gaswirtschaft vorstellst und wo<lb/>
der Bund entsprechenden Einfluss nehmen kann. Ich erklärte mich bereit,<lb/>
obwohl dieses Problem nur am Rande – die finanzielle Seite berührt mich<lb/>
ja gar nicht -von mir kompetenzmässig zu wahren ist, dass ich eine Sitzung<lb/>
von den soz. Mitgliedern der Austro-Ferngas, der ÖMV, der ÖIAG und wie<lb/>
er dann verlangte, auch vom Sektionschef <rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> und dem Finanzministerium<lb/>
machen werde.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_08"><rs type="person" ref="#per__97468">Gatscha</rs> war auf der Fahrt nach Salzburg, der Sekretär von <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs><lb/>
<rs type="person" ref="#per__110922">Vranitzky</rs> hat nach Rücksprache von <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> erklärt, dass er nicht<lb/>
kommt, sodass es sich eigentlich nur um eine Schrumpfsitzung handelte.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97865">Reisinger</rs> war sehr überrascht über die Stellungnahme von <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und<lb/>
ich habe ihm nur empfohlen, er sollte mit <rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> über die Details noch<lb/>
reden, der sich sehr für die Stadtwerke eingesetzt hat. Interessant wäre<lb/>
zu erfahren, ob <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> mit <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> tatsächlich über die Probleme ge<lb break="no"/>sprochen hat, nachdem er ja einen Tag in Düsseldorf mit ihm beisammen<lb/>
war.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_09">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97543">HEINDL</rs>: Vielleicht kann man dies auf Umwegen erfahren,<lb/>
ohne dass wir besonderes Interesse zeigen.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_10"><rs type="person" ref="#per__97315">Apfalter</rs>, mit dem ich telefonierte, meinte, dass die Konzeption mit<lb/>
der Bundeshaftung und mit der Entwicklungshilfe-Stützung im Rahmen<lb/>
von 450 Mill. S, wenn es auf 19 Jahre verteilt wird sogar von über<lb/>
700 Mill. S eine Illusion ist. Die Banken haben z.B. ein halbes Prozent<lb/>
Provision einkalkuliert, das niemand bereit ist, zu vergüten. <rs type="person" ref="#per__97315">Apfalter</rs><lb/>
hat hier nicht nur wesentlich mehr Erfahrung sondern ist auch ein<lb/>
viel grösserer Praktiker, der die politische Situation richtiger<lb/>
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verblieben bei der Sitzung, dass <rs type="person" ref="#per__97738">Meszaros</rs> und <rs type="person" ref="#per__97865">Reisinger</rs>, ein Ela<lb break="no"/>borat für mich ausarbeiten werden, wo sich die beiden – Austro-Fern<lb break="no"/>gas und ÖMV – versuchen, fraktionell zumindestens, eine Konzeption<lb/>
der zukünftigen Gaswirtschaft zu finden. Die Sitzungsteilnehmer kamen<lb/>
nämlich übereinstimmend überein, dass es sinnlos ist, für das jetzt<lb/>
laufende Gasgeschäft, und das Algerien-Finnanzierungsproblem die ÖMV<lb/>
oder eine sonstige Bundesbeteiligung an dem Konsortium resp. der<lb/>
Austro-Ferngas zu erreichen. <rs type="person" ref="#per__97738">Meszaros</rs> kommt es darauf an , dass<lb/>
in Hinkunft und ich bin in dieser HInsicht mit ihm hundertprozentig<lb/>
einer Meinung, auf dem Gasgebiet eine klar Trennung zwischen den<lb/>
Landesgesellschaften der Austro-Ferngas und der ÖMV bezüglich<lb/>
ihrer Funktinbreiten und Tätigkeiten gefunden werden sollte.</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band17_1973-09-19_11"><rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> hat mit Sekr. von Finanzministerium <rs type="person" ref="#per__110922">Vranitzky</rs> wegen der Kredit<lb break="no"/>konditionen betreffend Stützung Papierindustrie gesprochen. <rs type="person" ref="#per__110922">Vranitzky</rs><lb/>
selbst erklärte dezidiert, er sei nach reiflicher Überlegung der<lb/>
Meinung, dass man tatsächlich den Banken bei der Finanzierung des<lb/>
1,8 Mill. Kredites für Umweltschutzmassnahmen und 210 Mil. Rationalisierungs<lb break="no"/>kredite günstigere Konditionen den Banken gewähren sollte. <rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs> und<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> haben diesbezüglich Verhandlungen geführt und waren bereit,<lb/>
der Bundeskammer auch weitestgehend entgegenzukommen. Zuletzt wollten<lb/>
sie zumindestens ein halbes Prozent über die im E+E-Fond gültigen<lb/>
Richtlinien gehen. Ich habe von allem Anfang an dies ganz entschieden<lb/>
abgelehnt. Abgesehen davon, dass wir dadurch ein schweres Präjudiz für<lb/>
unsere Gewerbestruktur- und Bürgeskredite hätten, möchte ich unter<lb/>
gar keinen Umstände als der Mann letzten Endes bezeichnet werden,<lb/>
der die Kreditkonditioen den Banken verbessert hat. Im Gegenteil, ich<lb/>
stehe auf dem Standpunkt, dass hier bei diesen Kreditkonditionen,<lb/>
siehe z-B. auch den Algerien-Kredit, die Banken immer und überall versuc<lb/>
chen günstigere Bedingungen zu erreichen und dies im Finanzministerium<lb/>
scheinbar auch oft durchsetzen. Trotz der Zustimmung des FM-Vertreters<lb/>
bei den Sitzungen undletzt auch <rs type="person" ref="#per__110922">Vranitzky</rs>, habe ich <rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs> und <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs><lb/>
mitgeteilt, dass eine Änderung der Kreditkonditionen, wie sie derzeit<lb/>
bei E+E-Fonds bestehen von unserer Seite nicht akzeptiert werden kann.<lb/>
Nach der Sitzung haben mir <rs type="person" ref="#per__107939">Römer</rs> und <rs type="person" ref="#per__97493">Gröger</rs> berichtet, dass sie<lb/>
letzten Endes doch auch der Vertreter der Kreditsektion der Handelskammer<lb/>
die E+E-Fonds-Bedingungen akzeptieren wird. Ich habe aus dieser<lb/>
Verhandlungen eine Lehre gezogen. Wir sind für die Kredite und Konditio<lb break="no"/>nen nicht zuständig. So wie die Ölfirmen bei der Benzinpreisfest<lb break="no"/><pb n="17-1025" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band17/17_1973-09-19_1025.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>setzung die Gelegenheit nutzten, um <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> hineinzulegen, hätten<lb/>
sie sicherlich auch mich jetzt gerne bei den Kreditkonditionen dazu<lb/>
benützt, ihre Situation zu verbessern. Selbst wenn das Finanzministerium<lb/>
dem zugestimmt hätte, auf lange Sicht gesehen, wäre ich der Schuldige.<lb/>
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            <head>hs. Notizen (Tagesprogramm Rückseite)</head>
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               <persName type="label">Hillinger, Franz</persName>
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               <occupation>Linzer Bgm.</occupation>
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               <persName type="label">Gratz, Leopold</persName>
               <persName><surname>Gratz</surname><forename>Leopold</forename></persName>
               <occupation>Unterrichtsminister, Bgm. Wien</occupation>
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               <persName type="label">Römer, Wolfgang</persName>
               <persName><surname>Römer</surname><forename>Wolfgang</forename></persName>
               <occupation>Beamter/Personalvertreter HM</occupation>
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               <persName type="label">Reisinger, Karl</persName>
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               <occupation>GD Wr. Stadtwerke</occupation>
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               <persName type="label">Fabricius, Otto(kar)</persName>
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               <occupation>GD Alpine, GD-Stv. VÖEST, Bergrat</occupation>
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               <persName type="label">Gröger, Adolf</persName>
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               <occupation>MR HM</occupation>
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               <persName type="label">Heindl, Kurt</persName>
               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
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               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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               <persName type="label">Fridl, Josef</persName>
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               <occupation>oö. SPÖ-Politiker</occupation>
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