<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="staribacher__19721110.xml" prev="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19721109.xml" next="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19721111.xml" xml:base="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title type="main">Freitag, der 10. November 1972</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
            <respStmt>
               <resp>Conversion to TEI</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Digitisation, OCR correction and named entities tagging</resp>
               <persName>Thomas Tretzmüller</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
            <availability>
               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band13_1972-11-10</idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date when="1972-11-10">Freitag, 10. November 1972</date>
         </creation>
      </profileDesc>
      <revisionDesc>
         <change type="creation" when="2018-11-05">exported as basic TEI from corrected tesseract output.</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">cleaned automatic tesseract-export by cleanExport.xsl script</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">moved first pb element out of attachment divs by cleanExport-patch2.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-11" who="acdh:ds">find and note personalAgenda as a subtype cleanExport-patch.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-19" who="acdh:ds">whitespace in paragraphs, lb and pb fixes by cleanExport-patch3.xsl</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text>
      <body>
         <pb n="13-1346" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band13/13_1972-11-10_1346.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="entry">
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_01">Freitag, 10. November 1972<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_02">Die Haushaltsbevorratungsaktion, welche vom Handelsministerium im Zuge<lb/>
der wirtschaftlichen Landesverteidigung mit der Handelskammer gemeinsam<lb/>
gestartet wurde, hat ein Redakteur des Kuriers dahingehend gedeutet<lb/>
wissen wollen, dass doch vielleicht jetzt die Konsumenten im Zuge<lb/>
der Geldentwertung auch als eine Flucht in den Sachwert sehen. In<lb/>
diesem Fall wäre sie zu einem denkbar schlechtesten Zeitpunkt gestartet<lb/>
worden. Ich glaube aber, dass die ganze Aktion überhaupt nicht grossen<lb/>
Widerhall finden wird. Die Abgabe des Notpacksäckchens ohne den Inhalt<lb/>
ist meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich. Der Händler wird die 3.– S<lb/>
die das Säckchen kosten wird, ohne weiters auch für irgendwelche an<lb break="no"/>deren Einkäufe zur Verfügung stellen. Der Verbrauch der 260.000 Säck<lb break="no"/>chen ist damit kein schlüssiger Beweis.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_03">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__98053">WANKE</rs>: Bitte Kontrolle versuchen und tatsächlichen<lb/>
Verbrauch melden lassen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_04">In der Preiskommission sollte der Entlastungssatz für die preisgeregel<lb break="no"/>ten Waren festgesetzt werden, damit sie in den Entlastungskatalog auf<lb break="no"/>genommen werden können. Zu meiner grössten Verwunderung haben die Beam<lb break="no"/>ten der anderen Ressorts überhaupt keinerlei Weisungen gehabt, den<lb/>
Beschluss, den in einer Vorbesprechung die Bundesregierung gefasst hat,<lb/>
dass nämlich unter allen Umständen für die preisgeregelten Waren keiner<lb break="no"/>lei Preiserhöhungen aus der Entlastung resultieren dürfen, mit Ausnahme<lb/>
von Benzin, wo ebenfalls nur 33 Groschen für den Superbenzin herauskom<lb break="no"/>men sollen, Rechnung zu tragen. Dr. <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> von der Arbeiterkammer hat<lb/>
ganz verzweifelt angerufen und mir mitgeteilt, allerdings bereits nach<lb break="no"/>dem ich meinen Beamten erklärt habe, dass sie einer anderen Regelung<lb/>
nicht zustimmen können, dass alle anderen umfallen. Die Gefahr lag nur<lb/>
darin, dass von den einzelnen Beamten in der Kommission womöglich<lb/>
noch im Protokoll festgehalten diese Absicht mitgeteilt wurde. In<lb/>
Wirklichkeit dürfte man nämlich keinesfalls von dem Ziel, die Preise<lb/>
unverändert zu lassen, ausgehen, sondern darf höchstens erklären, dass<lb/>
auf Grund von Überlegungen womöglich genauen Berechnungen eben ein Ent<lb break="no"/>lastungssatz von so und so vielen Prozent herauskommt. Durch reinen<lb/>
Zufall ergibt sich dann, dass in diesem Fall die Preisgleichheit erreicht<lb/>
ist. Als die Handelskammer-Vertreter in der Preiskommission diese<lb/>
Sätze hörten, wollten sie sogar die Sitzung verlassen. <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs>, der<lb/>
zufällig bei einer Besprechung ebenfalls wegen der Entlastungssätze<lb/>
<pb n="13-1347" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band13/13_1972-11-10_1347.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>anwesend war, als ich telefonierte, kam auf seine ursprünglichen Vor<lb break="no"/>schlag zurück, nämlich die preisgeregelten Waren überhaupt nicht im<lb/>
Entlastungskatalog zu behandeln. Diese könnten dann im Zuge des Preis<lb break="no"/>regelungsverfahrens entsprechend berücksichtigt werden. Die Beamten<lb/>
der anderen Ministerien, <rs type="person" ref="#per__112011">Kurzel-Runtscheiner</rs> vom LWM und <rs type="person" ref="#per__140211">Singer</rs> vom<lb/>
Innenministerium, waren todfroh, als ich ihnen diesen Ausweg offerierte.<lb/>
Da mir <rs type="person" ref="#per__112946">Schleifer</rs> diesen Weg bereits vor Monaten vorgeschlagen hat<lb break="no"/>te, war auch er sofort in der Preiskommission für diese Lösung gewon<lb break="no"/>nen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_05">ANMERKUNG FÜR <rs type="person" ref="#per__97646">KOPPE</rs>: Ich glaube, dass wir diese Rechtsauffassung, die<lb/>
<rs type="person" ref="#per__112946">Schleifer</rs> bereits vor Monaten offiziell bei mir vertreten hat, auch<lb/>
jetzt öffentlich stärker als seine Idee propagieren sollten. Immerhin<lb/>
ist er der dafür zuständige Abteilungsleiter.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_06">Gen.Sekr. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> ist mit Dr. <rs type="person" ref="#per__97872">Rief</rs> und einem zweiten Mann erschienen,<lb/>
um ganz entschieden gegen diese Vorgangsweise in der Preiskommission<lb/>
zu protestieren. Er erklärte rundweg heraus, dass alle anderen Mini<lb break="no"/>sterien bereits der richtigen Entlastung, wie sie die Handelskammer<lb/>
berechnet hat, zugestimmt hätten und nur die HM-Vertreter sich da<lb break="no"/>gegen ausgesprochen haben. Er sieht darin eine Raubzug gegen die Unter<lb break="no"/>nehmer, gerade von einem Ministerium, das eigentlich die Interessen<lb/>
dieser Unternehmer wahrnehmen müsste. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> kündigte mir auch an,<lb/>
dass er eine Pressekonferenz einberufen hat, um sich in aller Öffentlich<lb break="no"/>keit gegen diese Vorgangsweise auszusprechen. Er wird auch die Verord<lb break="no"/>nung beim Verwaltungsgerichtshof anfechten. Wegen der Unvollständigkeit<lb/>
dass nämlich die preisgeregelten Waren nicht enthalten sind, wird er<lb/>
kaum einen Rechtstitel haben. Für die anderen Punkte kann ich aber<lb/>
immer darauf hinweisen, dass nach reiflicher Überlegung doch ein<lb/>
Satz genommen wurde, der den aktenmässigen Unterlagen entspricht und<lb/>
gegebenenfalls für die einzelne Firma, wenn er unzutreffend ist, durch<lb/>
einen Individualbescheid automatisch abgeändert wird. Wenn kein Form<lb break="no"/>fehler beim Zustandekommen dieser Verordnung Platz greift, glaube ich<lb/>
würden wir auch bei den Höchstgericht recht behalten. <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs> selbst,<lb/>
der gerade jetzt durch eine Spitalsaufenthalt, wo ihm der Arzt erklärt<lb/>
hat, dass er sich mehr schonen muss, nicht ganz einsatzfähig ist,<lb/>
opfert sich wahrlich auf, um das ganze Problem rechtlich einwandfrei<lb/>
mit ungeschultem Personal durchziehen zu können. Die ganze Arbeit<lb/>
verdankte ich eigentlich Gen.Sekr. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>, der bei der Gesetzwerdung<lb/>
des Preisbestimmungsgesetzes darauf gedrängt hat, dass das Handels<lb break="no"/><pb n="13-1348" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band13/13_1972-11-10_1348.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>ministerium diese Aktion durchzuführen hat. Im Grund genommen<lb/>
hätte dies entweder das Innenministerium oder vielleicht auch<lb/>
als Folge der Mehrwertsteuer das Finanzministerium machen müssen.<lb/>
Keiner dieser beiden hat sich aber jemals für diese Arbeit inter<lb break="no"/>essiert, ganz im Gegenteil, sie haben sie ganz entschieden abge<lb break="no"/>lehnt. Jetzt kann ich erst so richtig ermessen, warum. Wenn wir<lb/>
nicht Frau Ing. <rs type="person" ref="#per__139851">Zotter</rs> hätten, die jetzt anstelle des erkrankten<lb/>
Abteilungsleiters <rs type="person" ref="#per__111737">Marsch</rs> die Drucklegung durchführt und überwacht,<lb/>
weiss ich nicht wie wir überhaupt diese Entlastungskatalog zusammen<lb break="no"/>gebracht hätten.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_07">In der allgemeinen Sparkasse in Linz habe ich über Probleme der<lb/>
Stabilitätspolitik in Österreich ein Forumsgespräch gehalten. Die<lb/>
Diskussion war sehr interessant und auch auf hohem Niveau. Auch<lb/>
der Vertreter des ÖVP-Organs, Linzer Volksblatt, <rs type="person" ref="#per__97633">Peter Klar</rs>, war<lb/>
anwesend. Als ich in der Diskussion erklärte, dass jedwede Dynami<lb break="no"/>sierung vom ökonomischen Standpunkt äusserst problematisch ist,<lb/>
von mir persönlich sogar abgelehnt wird, meinten anschliessend einige<lb/>
Genossen, sie hätten durch ihre Verbindung verhindert, dass dies in<lb/>
den Zeitungen ausgeschlachtet wird. Ich habe zwar ausdrücklich<lb/>
bei der Anfragebeantwortung über diesen Punkt festgestellt, dass<lb/>
es sich hier um die ökonomische Seite und nicht um die sozialpoli<lb break="no"/>tische handeln kann, die eine Dynamisierung nicht nur begrüsst sondern<lb/>
auch verlangt hat, doch besteht sicherlich eine gewisse Gefahr, dass<lb/>
man dies im politischen Wahlkampf anders darstellen könnte. In einem<lb/>
solchen Fall, habe ich gelernt, muss man wirklich auch noch vorsich<lb break="no"/>tiger bei solchen Diskussionen sein. Ich frage mich dann allerdings,<lb/>
was es für einen Sinn hat, irgendwelche Diskussionen dann noch auf hö<lb break="no"/>herer Ebene zu führen, wenn jedes Wort demagogisch anders dargestellt<lb/>
werden kann. Im Volksblatt bin ich überzeugt, wird <rs type="person" ref="#per__97633">Peter Klar</rs>, der<lb/>
mich interessanterweise sehr gut leiden kann, solche Angriffe, glaube<lb/>
ich, nicht starten.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_08">In der Arbeiterkammer in Linz gab es zwei Veranstaltungen, Bundes<lb break="no"/>kanzler <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hatte glaube ich eine Vertrauenspersoneninformation<lb/>
und ich hatte beim BSA mit dem Präsidenten <rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs> von der Landwirt<lb break="no"/>schaftskammer eine allgemeines Forumsgespräch. Ich weiss nicht, wie die<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>-Versammlung besucht war, bei uns war der Saal nicht nur<lb/>
<pb n="13-1349" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band13/13_1972-11-10_1349.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>bummvoll sondern einige mussten sogar stehen. Diskutiert sollte über<lb/>
die Auswirkungen des EWG-Vertrages werden und hier kam mir die<lb/>
alten Lanwirtschaftstaktik sehr zugute. Die Bauernvertreter incl. Präs.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs> nützen ja jede Gelegenheit, um ihre Wünsche in der Öffentlich<lb break="no"/>keit immer wieder zu präsentieren. Es war mir deshalb verhältnismässig<lb/>
sehr leicht in Ergänzung der Ausführung von <rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs> darauf hinzu<lb break="no"/>weisen, welche Leistungen de Bundesregierung für die Bauern erbracht<lb/>
hat. Dabei konnte ich herausstreichen, dass noch keine Regierung vor<lb/>
uns die 1 Milliarde Schilling Grünen Plan überschritten hatte, noch<lb/>
keine Regierung für die Bergbauern 300 Mill. pro Jahr durch 5 Jahre<lb/>
konzipiert und durchgeführt hat und vor allem auch keine Regierung bei<lb/>
Preiserhöhungen doch auch den Bauern entsprechende Erzeugerpreiserhö<lb break="no"/>hungen durchgeführt hat. Mit dem alten rhetorischen Schmäh konnte<lb/>
ich jetzt darauf hinweisen, dass der seinerzeitige Landwirtschafts<lb break="no"/>minister <rs type="person" ref="#per__97917">Schleinzer</rs> die Getreidepreise gesenkt hat. Oder ich möchte<lb/>
nicht darauf verweisen, dass die und die politische positive Massnahme<lb/>
von dieser Regierung getroffen wurde und ich natürlich dann die Sache<lb/>
dargestellt und natürlich die Massnahme erörtert habe, habe ich das<lb/>
Auditorium immer sofort auf meiner Seite gehabt. Insbesondere konnte<lb/>
ich auch darauf verweisen, dass die Landwirtschaft neuerliche Preis<lb break="no"/>forderungen stellt und andererseits die Opposition die Regierung wegen<lb/>
der Preiserhöhungen angreift. Zu all diesen Punkten hat <rs type="person" ref="#per__97691">Lehner</rs> nur sehr<lb/>
schwer Stellung nehmen können, ohne seine ÖVP-Freunde zu desavouieren.<lb/>
Ich halte von solchen Diskussion mit dem Gegner wesentlich mehr als<lb/>
von allen Informations- oder gar Parteiversammlungen, wo immer nur unsere<lb/>
eigenen Genossen hinkommen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_09">In Linz, dem Sitz der Brau AG ist auch Gen.Direktor <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs> zu mir gekommen,<lb/>
um über die Entlastung des Bierpreises mit mir zu sprechen. Die Brau<lb break="no"/>industrie glaubt, dass die Vereinbarung 13,8 %, d.h. Gleichpreisigkeit<lb/>
bereits in der Erzeugerstufe, während die Interessenvertretungen ja<lb/>
eigentlich vereinbart haben, dass nur beim Letztverbraucher dann die<lb/>
Gleichpreisigkeit herauskommen müsste und deshalb den Satz von 9,6 %<lb/>
akzeptieren. <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs> war sehr froh, dies von mir zu erfahren, obwohl ihm<lb/>
angeblich auch die 9,6 % Entlastung 60 Mill. S pro Jahr Verlust bringen.<lb/>
Die ja allerdings wahrscheinlich durch andere positive Massnahmen<lb/>
kompensiert werden können. Die 13,8 hätte er aber, wie er sich ausdrückte<lb/>
nicht verkraften können. <rs type="person" ref="#per__114051">Beurle</rs> wird auch mit der Delegation, die Mon<lb break="no"/>tag früh wegen der Entlastungssätze bei mir vorsprechen wird, erschei<lb break="no"/>nen. In diesem Fall habe ich aber ein sehr gutes Argument bei den zu<lb/>
erwartenden Verhandlungen.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band13_1972-11-10_10"/>
         </div>
      <div type="back"><pb n="13_1345_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band13/13_1972-11-10_1345-01.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>Tagesprogramm, 10.11.1972</head>
         </div>
      </div></body>
      <back><listPerson><person xml:id="per__97646">
               <persName type="label">Koppe, Fritz</persName>
               <persName><surname>Koppe</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Sekr. JS, ab 1973 GF VKI</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97769">
               <persName type="label">Mussil, Arthur</persName>
               <persName><surname>Mussil</surname><forename>Arthur</forename></persName>
               <occupation>Gen.Sekr. HK, ÖVP-NR-Abg., später AR-Präs. Verbund</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__111737">
               <persName type="label">Marsch, Gerhard</persName>
               <persName><surname>Marsch</surname><forename>Gerhard</forename></persName>
               <occupation>Beamter HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__112011">
               <persName type="label">Kurzel-Runtscheiner, Oswald</persName>
               <persName><surname>Kurzel-Runtscheiner</surname><forename>Oswald</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97584">
               <persName type="label">Jagoda, Karl</persName>
               <persName><surname>Jagoda</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation>Leiter Sekt. III HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__98112">
               <persName type="label">Zöllner, Otto</persName>
               <persName><surname>Zöllner</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>AK</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97872">
               <persName type="label">Rief, Siegfried</persName>
               <persName><surname>Rief</surname><forename>Siegfried</forename></persName>
               <occupation>HK</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97917">
               <persName type="label">Schleinzer, Karl</persName>
               <persName><surname>Schleinzer</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation/>
               </person>
            <person xml:id="per__98053">
               <persName type="label">Wanke, Otto</persName>
               <persName><surname>Wanke</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>SChef HM</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/12195126X</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97633">
               <persName type="label">Klar, Peter</persName>
               <persName><surname>Klar</surname><forename>Peter</forename></persName>
               <occupation>CR OÖ Volksblatt</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97668">
               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118566512</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__112946">
               <persName type="label">Schleifer, Kurt</persName>
               <persName><surname>Schleifer</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97691">
               <persName type="label">Lehner, Hans</persName>
               <persName><surname>Lehner</surname><forename>Hans</forename></persName>
               <occupation>Präs. LWK</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__114051">
               <persName type="label">Beurle, Christian</persName>
               <persName><surname>Beurle</surname><forename>Christian</forename></persName>
               <occupation>Dir. Brau-AG</occupation>
               </person>
            </listPerson></back></text>
</TEI>