<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="staribacher__19720908.xml" prev="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19720907.xml" next="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19720909.xml" xml:base="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title type="main">Freitag, der  8. September 1972</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
            <respStmt>
               <resp>Conversion to TEI</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Digitisation, OCR correction and named entities tagging</resp>
               <persName>Thomas Tretzmüller</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
            <availability>
               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Josef Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band12_1972-09-08</idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date when="1972-09-08">Freitag, 8. September 1972</date>
         </creation>
      </profileDesc>
      <revisionDesc>
         <change type="creation" when="2018-10-23">exported as basic TEI from corrected tesseract output.</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">cleaned automatic tesseract-export by cleanExport.xsl script</change>
         <change type="update" when="2020-06-25" who="acdh:ds">moved first pb element out of attachment divs by cleanExport-patch2.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-11" who="acdh:ds">find and note personalAgenda as a subtype cleanExport-patch.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-19" who="acdh:ds">whitespace in paragraphs, lb and pb fixes by cleanExport-patch3.xsl</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
   <text>
      <body>
         <pb n="12-1069" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band12/12_1972-09-08_1069.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="entry">
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band12_1972-09-08_01">Freitag, 8. September 1972<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band12_1972-09-08_02">In der Arbeitsgruppe des Beirates für Wirtschafts- und Sozial<lb break="no"/>fragen, die die Gewerbepolitik behandelt, wurde in drei Unteraus<lb break="no"/>schüssen Organisation, technische <choice><choice><sic>Pränz</sic><corr>Präsenz?</corr></choice></choice> und Finanzierung versucht,<lb/>
für die einzelnen Probleme eine gemeinsame Lösung zu finden. Da in<lb/>
diesem Beirat immer nur versucht wird, <choice><choice><sic>gemeinschae</sic><corr>gemeinsame</corr></choice></choice> Beschlüsse zu<lb/>
fassen, kann ich damit rechnen, daß ein Minimum an Übereinstimmung<lb/>
zwischen der Arbeiterkammer und Gewerkschaft auf der einen Seite<lb/>
und Handelskammer und Landwirtschaftskammer auf der anderen Seite<lb/>
versucht wird. Die Beiratsmitglieder, insbesondere der Vorsitzende<lb/>
der Kammeramtsdirektor der Handelskammer von Salzburg ist sehr er<lb break="no"/>staunt, daß ich als Zuhörer erscheine und vor allem mich nicht in<lb/>
den Mittelpunkt setzen will. Bevor ich weggehe erkläre ich noch, daß<lb/>
für unsere Gewerbepolitik ihre Arbeit von größter Bedeutung sein<lb/>
wird, weil ich auf Grund dieser Studie im Handelsministerium wie<lb/>
bei der Studie über die Industriepolitik ebenso vorgehen werde. Hier<lb/>
lege ich mich ja bewußt schon fest, die Sozialpartner Übereinstimmung<lb/>
für die Grundlage meiner Politik zu machen. Als wir eine Diskussion<lb/>
mit <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> und den anderen Mitgliedern des Verhandlungskomitees mit<lb/>
der ÖVP über die EWG-Begleitmaßnahmen habe erkläre ich, daß die Zucker<lb break="no"/>industrie bis jetzt abgelehnt hat, einen geteilten Zuckerpreis einzu<lb break="no"/>führen. Der Grund dafür ist, daß die Zuckerindustrie befürchtet, daß<lb/>
die Arbeiterkammer und insbesondere Der Gewerkschaftsbund dann eben<lb break="no"/>falls für die Verbraucher einen verbilligten Zuckerpreis wünscht, den<lb/>
die Zuckerindustrie bereit wäre, noch der Verarbeitungsindustrie, d.h.<lb/>
Süsswaren, Zitronensäureerzeugung, usw. zu gewähren. Mein Hinweis, daß<lb/>
die Zuckerindustrie ja die Möglichkeit hätte im Rahmen der Paritäti<lb break="no"/>schen Kommission von Seiten der Arbeiterkammer und vor allem des ÖGB<lb/>
seine diesbezügliche Verpflichtungserklärung zu verlangen, kontert<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> sofort, da könnten sie sich ja an die Regierung wenden. Da<lb break="no"/>rin unterscheiden sich eben seine und meine Auffassung bezüglich<lb/>
einer zweckmäßigen Politik in Österreich. Wenn die Zuckerindustrie<lb/>
bereit wäre auf den gespaltenen Zuckerpreis einzugehen, so würde ich<lb/>
an ihrer Stelle auch nur eine diesbezüglich schriftliche Erklärung<lb/>
der Interessensvertretungen als Grundlage nehmen. Die längere Konti<lb break="no"/><pb n="12-1070" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band12/12_1972-09-08_1070.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>nuität hat für mich noch immer eine Zusage von Interessenver<lb break="no"/>tretungen, weil diese dann kaum auch von Nachfolgern anderer<lb/>
Präsidenten so leicht außer Kraft gesetzt werden können. Bei einer<lb/>
Bundesregierung sieht dies meiner Meinung nach doch wesentlich anders<lb/>
aus.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band12_1972-09-08_03">Bei den Verhandlungen über die EWG-Begleitmaßnahmen wird zuerst<lb/>
von den einzelnen Ministern die Detailverhandlungen mit ÖVP-Mitgliedern<lb/>
geführt, haben berichtet, <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> hat in den Wünschen der ÖVP die<lb/>
unklaren Formulierungen dazu benützt, um Zeit zu gewinnen und erklärt<lb/>
jetzt mit Recht, daß es bei der letzten Sitzung in der Arbeitsgruppe<lb/>
ihm von Seiten der Handelskammer auseinandergesetzt wurde, was sie<lb/>
eigentlich bezüglich des Strukturverbesserungsgesetzes und insbesondere<lb/>
der anderen Kapitalmarktgesetzen wünschen. Er könne deshalb noch<lb/>
keine endgültige Stellungnahme abgeben. Nur bezüglich der Strukturver<lb break="no"/>besserung einigt man sich auf eine weitere Verlängerung in der Frage<lb/>
der Auslandsinvestitionen kommt es zu einer prinzipiellen Zusage, daß<lb/>
man die Serviceorganisationen und Dienstleistungsbetriebe für den<lb/>
Exporteur auch im Ausland gegebenenfalls berücksichtigen wird. Ausge<lb break="no"/>schlossen bleibt auf alle Fälle eine Produktionsstätte im Ausland.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band12_1972-09-08_04">Bei der Abschöpfungs- und Erstattungsfrage konnten wir uns in der<lb/>
Vorbesprechung nicht einen Schritt näher kommen. Die Abschöpfung ist,<lb/>
wie ich berichtete im Handelsministerium bis auf die kleinste letzte<lb/>
Einheit ausdiskutiert zwischen Interessensvertretungen und kann jetzt<lb/>
unverzüglich ins Parlament gebracht werden. In der Erstattungsfrage<lb/>
wurde nur von mir als einziges Postulat in Brüssel durch die Dele<lb break="no"/>gation bei Gesprächen erklärt, daß nicht unter dem Weltmarktpreis<lb/>
erstattet wird. Auch dieser Punkt war zwischen den Interessenver<lb break="no"/>tretungen unbestritten, bildet aber natürlich überhaupt<lb/>
keine Grundlage für eine weitere Verhandlung, nachdem <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> nach wie vor ganz entschieden eine Erstattung ablehnen.<lb/>
Ich sehe schon als Kompromiß wird dann aber doch irgend eine Lösung<lb/>
herauskommen, wonach die Abschöpfungsbeträge in einen gemeinsamen<lb/>
Fonds mit vielen anderen reinfließen werden und aus diesem gemein<lb break="no"/>samen Fonds, wenn wie dies im Brief <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> seinerzeit schon zuge<lb break="no"/>sichert wurde, keine anderen Möglichkeiten mehr existieren, dann<lb/>
<pb n="12-1071" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band12/12_1972-09-08_1071.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>doch auch Erstattungen gegeben werden können. Ich bin neugierig,<lb/>
ob ich mich hier täusche, d.h. ein Kompromiß gefunden wird, oder<lb/>
ob doch <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> seine harte Linie durchzieht. Sicher ist unsere<lb/>
Verhandlungsposition in der Beziehung sehr günstig. Die ÖVP hat<lb/>
keine andere Wahl, als den Vertrag meiner Meinung nach zuzustimmen<lb/>
und müßte deshalb die härteste Formulierung letzten Endes doch ak<lb break="no"/>zeptieren. Wie weit allerdings <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> in dieser Beziehung gehen<lb/>
will, kann ich nicht beurteilen. Bei den anderen steuerlichen Vor<lb break="no"/>schlägen der ÖVP hat er nämlich bei Vorbesprechungen und auch nach<lb break="no"/>her wieder erklärt, es würde sich <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> schon mit der ÖVP auf<lb/>
irgendeinen Kompromiß einigen. Er selbst betrachtet dies als eine<lb/>
Detailfrage, die schließlich ja auch richtig in der Kompetenz des<lb/>
Finanzministers liegt und deshalb von ihm allein mit der Handels<lb break="no"/>kammer ausgehandelt werden soll. Anders in der Erstattungsfrage. Hier<lb/>
hat er sich festgelegt, andererseits hat <rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs>, obwohl er dies jetzt<lb/>
bestreitet, vage Zusicherungen der Landwirtschaft gemacht und <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
möchte deshalb auf alle Fälle bei der Ablehnung bleiben. Das Gute bei<lb/>
<rs type="person" ref="#per__98055">Weihs</rs> ist jetzt, daß er dafür kompetenzmäßig auch nicht zuständig ist,<lb/>
sondern der Finanzminister, und deshalb schweigen kann. Bei der Verab<lb break="no"/>schiedung hat <rs type="person" ref="#per__97917">Schleinzer</rs> zu ihm und mir, wir sind zufällig zusammenge<lb break="no"/>standen, gesagt, bei der nächsten Sitzung werden wir beide uns doch<lb/>
auch zur Erstattungsfrage äußern müssen. Ich selbst konterte sofort<lb/>
und erklärte, ich hätte bereits meine diesbezügliche Meinung immer<lb/>
eindeutig festgelegt, nämlich daß ich 1. dafür nicht zuständig bin<lb/>
und für die Verhandlungen nur eine einzige Erklärung gebraucht habe,<lb/>
daß wir nämlich nicht unter dem Weltmarktpreis erstatten. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs><lb/>
bemerkte zynisch, daß ich damit eigentlich so wenig die Interessen von<lb/>
Industrie vertrete. <choice><choice><sic>SVerständlich</sic><corr>Selbstverständlich? Verständlich?</corr></choice></choice> hätte er es sehr gerne, wenn auch<lb/>
ich hier der VP-Verhandlungsgruppe eine bessere Angriffsmöglichkeit<lb/>
geben würde.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band12_1972-09-08_05">In der Vorstandsfraktion in der AK habe ich neben meinem allge<lb break="no"/>meinen Bericht auch die letzte Situation über Ladenschlußzeit be<lb break="no"/>kannt. <rs type="person" ref="#per__115155">Skritek</rs> war leider in Moskau und so konnte ich dort ohne Dis<lb break="no"/>kussion und Widerspruch berichten, daß ich eben doch auf lange Sicht<lb/>
gesehen, hier eine Entscheidung werde treffen müssen, die insbeson<lb break="no"/>dere im Einvernehmen mit den Handelsangestellten, aber auch mit der<lb/>
<pb n="12-1072" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band12/12_1972-09-08_1072.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>AK erfolgen soll. Da die Arbeiterkammer sicherlich nicht dieselbe<lb/>
orthodoxe Haltung einnimmt. als die Handelsangestellten, hoffe ich<lb/>
daß es gelingt, diese beiden Standpunkte gegenüber der Handelskammer<lb/>
und der anderen Institutionen auf einen gemeinsamen Nenner zu brin<lb break="no"/>gen. Zum Glück hatte ich dann nicht mehr viel Zeit als <rs type="person" ref="#per__97570">Hrdlitschka</rs><lb/>
meinte, ich sollte beim nächsten Punkt unbedingt noch anwesend sei,<lb/>
wo er dann berichtete über die Tatsache, daß immer mehr Kollegen<lb/>
der Arbeiterkammer von Ministern abgeworben werden. Er hätte einen<lb/>
diesbezüglichen Brief an <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> geschrieben und <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> hätte ihm<lb/>
versprochen, daß dieses Problem in der Regierung diskutiert wird, aber<lb/>
die Grundauffassung von <rs type="person" ref="#per__97570">Hrdlitschka</rs>, daß nämlich jetzt Schluß sein<lb/>
muß, akzeptiert. Zum Glück hatte ich bereits bei der Eröffnung<lb/>
der Sitzung meinen Zeitplan genau dargelegt und so kann es mir nicht<lb/>
als Flucht angelastet werden, als ich eben diesen Tagesordnungspunkt<lb/>
mir die Einzelheiten nicht mehr anhörte. Ich erklärte noch, daß<lb/>
ich die Meinung des Präsidenten ja genau kenne und verschwand. Für<lb/>
die Arbeiterkammer Wien ergab die Regierungsbildung wirklich ein<lb/>
großes Problem. Die AK hat doch noch die meisten Genossen die auch<lb/>
fachlich vorgebildet sind, um entsprechende Positionen, sei es in<lb/>
den Ministerien, aber vor allem jetzt in Institutionen zu besetzen,<lb/>
die ein Minister zur Verfügung hat. Dadurch ergab sich ein richtiger<lb/>
Aderlass. Traurig ist, daß aus den anderen Länderkammern leider<lb/>
nur sehr vereinzelt Leute für diese Funktionen herangezogen werden<lb/>
können.<lb/>
</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band12_1972-09-08_06"/>
         </div>
      <div type="back"><pb n="12_1068_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band12/12_1972-09-08_1068-01.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>Tagesprogramm, 8.9.1972</head>
         </div>
         <pb n="12_1068_02" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band12/12_1972-09-08_1068-02.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>hs. Notiz (Tagesprogramm Rückseite)</head>
         </div>
      </div></body>
      <back><listPerson><person xml:id="per__97769">
               <persName type="label">Mussil, Arthur</persName>
               <persName><surname>Mussil</surname><forename>Arthur</forename></persName>
               <occupation>Gen.Sekr. HK, ÖVP-NR-Abg., später AR-Präs. Verbund</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__115155">
               <persName type="label">Skritek, Otto</persName>
               <persName><surname>Skritek</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>SPÖ-NR-Abg., Sekr. GPA</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__98055">
               <persName type="label">Weihs, Oskar</persName>
               <persName><surname>Weihs</surname><forename>Oskar</forename></persName>
               <occupation>Landwirtschaftsminister bis 1976</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/130620351</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97917">
               <persName type="label">Schleinzer, Karl</persName>
               <persName><surname>Schleinzer</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation/>
               </person>
            <person xml:id="per__97570">
               <persName type="label">Hrdlitschka, Wilhelm</persName>
               <persName><surname>Hrdlitschka</surname><forename>Wilhelm</forename></persName>
               <occupation>AK, ÖIAG</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/128336552</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97668">
               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118566512</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97311">
               <persName type="label">Androsch, Hannes</persName>
               <persName><surname>Androsch</surname><forename>Hannes</forename></persName>
               <occupation>Finanzminister</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118503049</idno>
               </person>
            </listPerson></back></text>
</TEI>