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            <title type="main">Donnerstag, der 28. Jänner 1971</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_01">Donnerstag, 28. Jänner 1971<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_02">Min.Rat <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> und <choice><choice><sic>Min</sic><corr>Min.Rat</corr></choice></choice>. <rs type="person" ref="#per__112946">Schleifer</rs>, der Personalreferent und der Personal<lb break="no"/>vertreter, wollten bei mir unbedingt durchsetzen, dass wir einen<lb/>
Juristen aufnehmen, dem sie scheinbar Zusagen gemacht hatten. <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs><lb/>
hat bei den Personalbewerbungen herausgefunden, dass eine Frau, die<lb/>
russische Dolmetschprüfung hat und Englisch sehr gut spricht, ausserdem<lb/>
noch eine gelernte Juristin ist, die derzeit im Gerichtsjahr steht,<lb/>
sich ebenfalls beworben hat. Sowohl die Personalabteilung als auch<lb/>
die Personalvertretung waren aber gegen eine Aufnahme dieser Person.<lb/>
Ich will nicht unterstellen, dass sie primär für ihren Vertreter<lb/>
waren, weil er ein CV-ler ist und die weibliche Interessentin uns<lb/>
nahesteht, dass dies der Grund der Ablehnung war. Offiziell hat<lb/>
man mir von beiden Seiten gesagt, dass sie bei Frauen dagegen sind, die<lb/>
erstens entweder krank werden und zweitens heiraten und Kinder kriegen.<lb/>
Die Sektion I stellt aber immer wieder fest, dass sie dringend Leute<lb/>
braucht mit Sprachkenntnissen. Was wir aber vor allem wichtigst brau<lb break="no"/>chen würden, wären wirtschaftliche, ausgebildete Fachleute. Derzeit<lb/>
sind bei den Bezahlungsverhältnissen im Ministerium nur keine zu<lb/>
bekommen. Endgültige Lösung, es werden alle beide aufgenommen.<lb/>
Zum Leidwesen von <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> wieder keine Selektion von Personal im Hin<lb break="no"/>blick auf die wirtschaftlichen Aufgaben, die insbesondere der Sektion<lb/>
III erwachsen. Allerdings muss man dem entgegenhalten, dass Wirt<lb break="no"/>schaftsfachleute wirklich nicht zu bekommen sind, es liegt kein<lb/>
einziges Ansuchen bei uns vor. <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> schlägt vor, man sollte auf<lb/>
der Hochschule für Welthandel beginnen, schön langsam eine entspre<lb break="no"/>chende Werbung für Ministerialdienst im Handelsministerium zu be<lb break="no"/>treiben.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_03">Der schwedische Botschafter <rs type="person" ref="#per__135659">Petri</rs> wollte einen Antrittsbesuch machen<lb/>
bei dieser Gelegenheit aber erkundigte er sich sehr eingehend, wie<lb/>
es nun mit dem Kernkraftwerk weitergehen wird, da die schwedische<lb/>
Firma ASEA, an der der Staat zu 50 % beteiligt ist, sich um diesen<lb/>
Auftrag sehr bemüht, war der schwedische Botschafter also nicht nur<lb/>
allein höflichkeitshalber gekommen sondern auch um eine entsprechende<lb/>
Information zu erhalten. Er wies vor allem darauf hin, dass ASEA<lb/>
jetzt in Schweden ein zweites Kernkraftwerk errichtet, das genau<lb/>
derselbe Typ ist, wie er auch im Tullnerfeld errichtet wird.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_04"><rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> wollte von mir wissen, wie er sich nun bei der Presse<lb break="no"/>konferenz, die er für 1/2 11 Uhr einberufen hatte, zu eventuellen<lb/>
Anfragen betreffend die Interviews von <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> antworten sollte. Er<lb/>
meinte auch, ich sollte mich mit <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> in Verbindung setzen. Ich<lb/>
schlug <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> vor, dass wir vielleicht versuchen sollten, <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
dafür zu gewinnen, dass er mich zur Pressekonferenz mitnimmt, damit<lb/>
ich als an beiden Pressekonferenzen Anwesender dann eventuelle unange<lb break="no"/>nehme Fragen entsprechend parieren könnte. Ich würde es dann gerne über<lb break="no"/>nehmen, eventuell dann die falschen Behauptungen von einzelnen Anfra<lb break="no"/>genden sofort entsprechend zurückzuweisen. <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> meinte,<lb/>
es wäre in dem Fall viel zielführender, wenn <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> sich an dieser<lb/>
Pressekonferenz beteiligen würde. Ich muss sagen, dass mir dieser<lb/>
Vorschlag natürlich wesentlich besser gefiel, ich aber nicht ganz<lb/>
sicher war, ob dies <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> oder <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> akzeptieren würde. <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs><lb/>
hatte aber keinerlei Bedenken, er rief sofort <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> an und schlug<lb/>
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ist, teilnehmen würde, wir aber beide der Meinung sind, dass es viel<lb/>
zielführender wäre, wenn er sich daran beteiligen würde. Zu meiner<lb/>
grössten Verwunderung hat <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> sofort akzeptiert. Scheinbar ist<lb/>
ihm doch der Eindruck, der in der Öffentlichkeit durch die Zeitungs<lb break="no"/>meldungen entstanden ist, sehr sehr unangenehm. <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> hat dann<lb/>
das Ergebnis unserer Besprechung auch <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> mitgeteilt und ihm vorge<lb break="no"/>schlagen, dass es doch zielführend wäre, wenn <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> an dieser Presse<lb break="no"/>konferenz teilnehmen würde, gegebenenfalls könnte auch ich noch dazu<lb/>
kommen und er damit eigentlich optisch vor allem eine scheinbare Diffe<lb break="no"/>renz wirklich gleich aus der Welt geschaffen wäre. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> akzep<lb break="no"/>tierte auch sofort, dass <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> daran teilnehmen sollte, meinte nur,<lb/>
wenn ich auch noch dazu käme, würde das vielleicht ein zu starkes<lb/>
Übergewicht und die Bedeutung doch zu stark herausgestrichen werden.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs>, der an der Pressekonferenz dann teilgenommen hat, war über den<lb/>
Verlauf sehr befriedigt, Eines meinte er allerdings, würde <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs><lb/>
sofort erkannt haben, dass dort ein wesentlich härterer und für <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs><lb/>
weniger zusagender Stil der Frage und der Antwort ist, sodass er hofft,<lb/>
dass wir <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> wieder dafür gewinnen werden, im Institut für Gesell<lb break="no"/>schaftspolitik im journalistischen Beirat mitzuwirken.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_05"><rs type="person" ref="#per__135660">Skoda</rs>, der Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation<lb/>
Dr. <rs type="person" ref="#per__97843">Preiss</rs>, die Obmännin des Vereines, <rs type="person" ref="#per__97563">Erich Hofstetter</rs>, der ÖGB-<lb/>
Vertreter, und Dr. <rs type="person" ref="#per__134822">Reichard</rs> hatten in der Zwischenzeit eine Be<lb break="no"/>sprechung mit <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> und <rs type="person" ref="#per__115020">Welser</rs>, wie wir die Finanzierung der 25<lb/>
Aufträge, die die Arbeitsausschusses de Konsumentenbeirates dem<lb/>
Verein für Konsumenteninformation übertragen haben, finanzieren<lb/>
können. Der Verein hat ausgerechnet, dass ihm diese Aufträge ca.<lb/>
1,6 Mill. S kosten würden. Ich erklärte sofort, dass wir einen solchen<lb/>
Betrag kaum aufbringen können. Wenn man bedenkt, dass 1969 200.000 S<lb/>
1970 von mir bereits der doppelte Betrag von 400.000 S gegeben wurden,<lb/>
so kann ich auch mit Hilfe von Aufwandskrediten maximal 800.000 S<lb/>
bis 1 Mill. S zur Verfügung stellen. Ich sagte deshalb den Vereins<lb break="no"/>mitgliedern, dass wir für heuer höchstens 800.000 S in Aussicht nehmen<lb/>
können. Da das Bautenministerium vom Wohnbauförderungen ca. 47 Mill. S<lb/>
in seinem Forschungsfonds hat, wird versucht werden, auch von dort ent<lb break="no"/>sprechende Mittel zu bekommen. Nach Mitteilung von <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> sind derzeit<lb/>
dort die grössten Sorgen, wo man zielführende Projekte für das Geld<lb/>
hernehmen kann.<lb/>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_06">Bei der Beiratssitzung am Nachmittag hatte ich einleitend auf<lb/>
die Aussprache hingewiesen, um die Bundeshandelskammer davon zu<lb/>
überzeugen, dass wir wesentlich höhere Beträge für den Verein für<lb/>
Konsumenteninformation bereitstellen müssen als wir dies im ver<lb break="no"/>gangenen Jahr oder gar unter <rs type="person" ref="#per__97749">Mitterer</rs> getan haben. Die Vertreter<lb/>
der Bundeskammer, Dr. <rs type="person" ref="#per__97406">Ebert</rs>, Dr. <rs type="person" ref="#per__113035">Wessely</rs><add>[ev. Falschidentifikation]</add>, sind natürlich der Meinung,<lb/>
dass es zielführend ist, den Verein für Konsumenteninformation stärker<lb/>
zu dotieren. Sie selbst sind ja auch Mitglieder dieses Vereines<lb/>
und werden sicher keinerlei Schwierigkeiten machen. Allerdings<lb/>
ist damit noch nicht gesagt, dass nicht die ÖVP-Parlamentarier<lb/>
vielleicht sogar <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> gegen eine solche stärkere Dotierung des<lb/>
Vereines auftreten werden. Auf alle Fälle wird es dann gut sein,<lb/>
darauf hinweisen zu können, dass der Beirat im Ministerium bereits<lb/>
eine solche Erhöhung der Dotierung gutgeheissen hat. Die Konsumenten<lb break="no"/>beiratssitzung, die alle Monate stattfindet – als Jour fixe – dient<lb/>
eigentlich nur als Berichtsstelle für die Arbeiten der Ausschusses.<lb/>
Die Arbeitsausschüsse haben ein umfangreiches Programm in Angriff<lb/>
genommen, wobei sie allerdings die Hauptarbeit in der Auftrags<lb break="no"/>vergabe an den Verein für Konsumenteninformation sehen. Ich glaube,<lb/>
dass wir in Zukunft hier bremsen müssen, da wir finanziell ausser<lb break="no"/>stande sind, die ganze Untersuchungen tatsächlich auch vom Verein<lb/>
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bemüht sich sehr und ist auch aktiv. Es wird nur mit der Anstellung<lb/>
von ihm grössere Schwierigkeiten geben. <rs type="person" ref="#per__135724">Markowitsch</rs>, der Sektions<lb break="no"/>chef und Personalleiter im BKA hat mich angerufen und im Auftrag<lb/>
des Bundeskanzlers mir mitgeteilt, dass es unmöglich ist, die Gehalts<lb break="no"/>forderungen von ihm zu erfüllen. <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs> und <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> werden nun versuchen<lb/>
eine Lösung herbeizuführen. Ich glaube, dass wir wirklich hier auf<lb/>
äussersten Widerstand stossen werden, da <rs type="person" ref="#per__135724">Markowitsch</rs> teilweise mit Recht<lb/>
behauptet, dass er 270.000 öffentlich Bedienstete vor sich hat, die<lb/>
er entsprechend berücksichtigen muss. Er glaubt auch, dass wir sonst mit<lb/>
einer parlamentarischen Anfrage, wenn wir uns nicht einigermassen im<lb/>
Rahmen des öffentlichen Schemas bewegen, hart angegriffen werden.<lb/>
Ich glaube <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> wird sich in der Personalpolitik und dem Aufwand,<lb/>
den wir für die Experten und für unsere eigenen Leute im Budget nicht<lb/>
unterbringen können, doch noch einmal ein anderes Konzept durchdenken müs<lb break="no"/>sen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band04_1971-01-28_07">Präsident <rs type="person" ref="#per__117100">Habig</rs> von der Zuckerindustrie wollte eine Aussprache und<lb/>
ich habe sie ihm sofort gewährt. Ich war mir vollkommen klar, dass<lb/>
er wegen der Zuckerpreisangelegenheiten mit mir sprechen wollte.<lb/>
Er kam auch, um mir sein Leid zu klagen betreffend der Angriffe<lb/>
von der Arbeiterkammer. Die AK hat über die Facts hart die Zucker<lb break="no"/>preisanträge attackiert. Die Express aber hat diese Grundlage für<lb/>
einen Reisser verwendet. Ganz gross wurde die Headline Preisskandal<lb/>
der Zuckerindustrie aufgemacht. <rs type="person" ref="#per__117100">Habig</rs> ersuchte mich, ob ich nicht<lb/>
dahingehend Einfluss nehmen könnte, dass dieses ganze Problem wieder<lb/>
auf ein normales Mass zurückgeschraubt werden könnte. Er schlug vor,<lb/>
dass ich gegebenenfalls eine gegenteilige Darstellung, die von der<lb/>
Handelskammer heute herauskommen wird, dem Express nahelegen könnte,<lb/>
ebenfalls zu übernehmen. Ich hab hier keinerlei Zusage gemacht und<lb/>
nur erklärt, dass mit Express gesprochen wird. Da ja auch die Behörde<lb/>
von ihm in dem Artikel hart angegriffen wurde. <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> der von mir nach<lb break="no"/>her informiert wurde, teilte mir mit, dass bereits der Herausgeber<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97392">Dichand</rs> mit <rs type="person" ref="#per__135740">Fielhauer</rs> über diesen Fall gesprochen hat. <rs type="person" ref="#per__97392">Dichand</rs> selbst<lb/>
hat diese Angelegenheit als zu reisserisch empfunden und steht auf dem<lb/>
Standpunkt, es müsste hier eine seriösere Konsumentenpolitik vom<lb/>
Express gemacht werden. Dies liegt auch auf meiner Linie und es wird<lb/>
deshalb leicht sein, mit <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> über die Express-Redakteure diese neue<lb/>
Linie auch wirklich zu verfolgen. Materiell hat <rs type="person" ref="#per__117100">Habig</rs> vorgeschlagen,<lb/>
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vor der Präsidentenwahl auf gar keinen Fall mit einer Erledigung zu<lb/>
rechnen ist. Ich selbst habe ihm sogar schon seinerzeit in Hohenau<lb/>
bei meinem Besuch mitgeteilt, dass der jetzige Zeitpunkt für eine<lb/>
Zuckerpreiserhöhung vollkommen unmöglich ist. Auch jetzt glaube<lb/>
ich noch nicht, dass der Zeitpunkt gekommen ist und wenn die Zucker<lb break="no"/>industrie sehr stark darauf drängt, so könnte ich mir vorstellen,<lb/>
dass höchstens von der nächsten Kampagne eine Regelung in Angriff<lb/>
genommen werden könnte. <rs type="person" ref="#per__117100">Habig</rs> war mit einer so langen Verzögerung<lb/>
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derzeit überhaupt keinerlei konkrete Arbeiten an ihrem Antrag vor<lb break="no"/>genommen werden. Formell meint er, gibt es noch eine sehr gute<lb/>
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jedes Jahr der Behörde u. zw. dem Innenministerium geben muss,<lb/>
nicht vorlegen, obwohl er ihn natürlich schon hat. Dadurch hat<lb/>
die Behörde die Möglichkeit zu sagen, dass keine Untersuchung<lb/>
und Überprüfung des vorgelegten Zuckerpreiserhöhungsantrages er<lb break="no"/>folgen kann. Ich versprach <rs type="person" ref="#per__117100">Habig</rs> noch die Angelegenheit der<lb/>
Bundesregierung zur Kenntnis zu bringen.<lb/>
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               <persName><surname>Böhm</surname><forename>Walter</forename></persName>
               <occupation>Personalvertretung HM</occupation>
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               <persName type="label">Habig, Fritz</persName>
               <persName><surname>Habig</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Präs. Verb. d. öst. Zuckerindustrie</occupation>
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               <persName type="label">Schleifer, Kurt</persName>
               <persName><surname>Schleifer</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>MR HM</occupation>
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               <persName type="label">Ebert, Erich</persName>
               <persName><surname>Ebert</surname><forename>Erich</forename></persName>
               <occupation>Wr. ÖVP-GR-Abg., Obmann Sekt. Handel Wr. HK, Vizepräs. VKI</occupation>
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               <persName type="label">Mussil, Arthur</persName>
               <persName><surname>Mussil</surname><forename>Arthur</forename></persName>
               <occupation>Gen.Sekr. HK, ÖVP-NR-Abg., später AR-Präs. Verbund</occupation>
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               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
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               <persName type="label">Fielhauer, A</persName>
               <persName><surname>Fielhauer</surname><forename>A</forename></persName>
               <occupation>Redakteur Express [??] [15.11.1971 Kronen Zeitung genannt]</occupation>
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               <persName type="label">Reichard, Edmund</persName>
               <persName><surname>Reichard</surname><forename>Edmund</forename></persName>
               <occupation>AK</occupation>
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               <persName type="label">Welser, Günther</persName>
               <persName><surname>Welser</surname><forename>Günther</forename></persName>
               <occupation>Büro Staribacher, HM; Pro-Zwentendorf-Kampagne</occupation>
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               <persName type="label">Wessely, Werner</persName>
               <persName><surname>Wessely</surname><forename>Werner</forename></persName>
               <occupation>Jurist HK</occupation>
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               <persName type="label">Preiß, Eva</persName>
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               <persName><surname>Heindl</surname><forename>Kurt</forename></persName>
               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
                  SPÖ-Landstraße</occupation>
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               <persName type="label">Schipper, Hans</persName>
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               <persName type="label">Benya, Anton</persName>
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               <occupation>ÖGB-Präs., NR-Präs.</occupation>
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