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            <title type="main">Freitag, der 11. Dezember 1970</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_01">Freitag, den ll. Dezember l970</p><p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_02">Um dem Klub Möglichkeiten zu geben über die Politikerbesteuerung<lb/>
einen Bericht und eine Diskussion abzuführen wurde dieser bereits<lb/>
für 8 Uhr früh einberufen. <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> war aber zu diesem Zeitpunkt<lb/>
noch nicht erschienen und deshalb versuchte <rs type="person" ref="#per__97818">Pittermann</rs> die Zeit<lb/>
zu überbrücken. Dies schädigt natürlich sein Ansehen, denn er<lb/>
hätte natürlich meiner Meinung nach ganz offen erklären sollen –<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> ist halt leider noch nicht hier und ich werde deshalb<lb/>
über dieses und jenes Problem sprechen. Er dagegen hat wirklich<lb/>
in loyalster Weise dies nicht zu erkennen gegeben und deshalb<lb/>
wahrscheinlich noch weiter den Unmut der Klubmitglieder gestei<lb break="no"/>gert. Als <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> erschien berichtete er zuerst über die Bundes<lb break="no"/>heerreform. Der Salzburger Abgeordnete <rs type="person">Preußler</rs>, der neben mir<lb/>
sitzt, führte das Unglück darauf zurück, daß wir uns seinerzeit<lb/>
nicht dazu entschließen konnten, den Vorschlag <rs type="person" ref="#per__114480">Körners</rs> zu akzep<lb break="no"/>tieren. Der damalige Bundespräsident <rs type="person" ref="#per__114480">Körner</rs> hat gemeint es wäre<lb/>
zielführender nur die B-Gendarmerie, die wir bis zum Staatsver<lb break="no"/>trag gehabt haben, weiterhin zu lassen. <rs type="person" ref="#per__97904">Schärf</rs>, der damalige<lb/>
Vizekanzler und <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>, als Außenminister, aber verlangten daß<lb/>
wir auf Grund der Verpflichtungen des Staatsvertrages ein Heer<lb/>
aufstellen müßten. Laut Staatsvertrag können wir ja sogar bis zu<lb/>
55.000 Mann ein Bundesheer besitzen. <rs type="person">Preußler</rs> sagt nun, daß wir<lb/>
seit diesem Zeitpunkt die Personalkosten ununterbrochen erhöhen<lb/>
und vergrößern und den Sachaufwand – relativ gesehen – verklei<lb break="no"/>nern. Um 8,45 Uhr begann Kreisky dann über die Politikerbesteue<lb break="no"/>rung zu berichten. Seiner Meinung nach müßte erst einmal der<lb/>
Bericht der Kommission abgewartet werden, da er noch immer nicht<lb/>
in der Endfassung vorliegt. Da natürlich um 9,00 Uhr bereits<lb/>
die Haussitzung begann ergab sich fast keine Möglichkeit einer<lb/>
Diskussion. <rs type="person" ref="#per__98066">Robert <sic>Weihs</sic></rs>, zum Beispiel, erklärte er verzichte<lb/>
auf seinen Diskussionsbeitrag, da er unter diesem Zeitdruck<lb/>
über ein solches Problem nicht diskutieren könnte. <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> wieder<lb/>
wies darauf hin, daß es nicht so sehr darauf ankommt, daß die<lb/>
Politiker in Zukunft besteuert werden – bekanntlicherweise<lb/>
werden ja jetzt auch bereits über 30 % Abgaben von den Politikern<lb/>
bezahlt – sondern daß man über dieses Problem eben ausführlich<lb/>
diskutieren müsse und nicht aus dem Fernsehen erfahren soll was<lb/>
letzten Endes geschieht. Ich glaube daß es zielführender gewesen<lb/>
wäre dieses Problem offen und ausgiebig zu diskutieren als aus<lb break="no"/>schließlich eine Kommission damit zu betrauen. Die Kommission<lb/>
<pb n="03-0907" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-12-11_0907.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>hat zwar jetzt indirekt erklärt, daß die Politikerbezüge als<lb/>
nicht zu hoch zu betrachten sind, gleichzeitig aber auch<lb/>
gemeint, sie sollten voll versteuert werden. Unter diesen<lb/>
Umständen müßten daher die Politikerbezüge zuerst wesentlich<lb/>
erhöht werden, dies aber wird von den meisten Genossen als<lb/>
vollkommen unmöglich betrachtet. Ich sehe die einzige Möglich<lb break="no"/>keit darin, daß man bereits jetzt bestehende Abzüge wie z.B.<lb/>
den Klubbeitrag (10 %), oder die Parteisteuer (10 %), die die<lb/>
Zentrale einhebt, nicht mehr bezahlt und dafür die staatliche<lb/>
Steuer entrichtet. Dies würde allerdings auf die Parteifinanzen<lb/>
einen sehr negativen Einfluß ausüben.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_03">Der rumänische Botschafter <rs type="person" ref="#per__139685">Aninoiu</rs> und der Handelsrat <rs type="person">Dimitreskou</rs><lb/>
kamen um mir mitzuteilen, daß sie mit der Österr. Kontrollbank<lb/>
in konkreten Verhandlungen sich befinden, über den Kreditbetrag,<lb/>
den die Österr. Kontrollbank der rumänischen Bank geben sollte,<lb/>
einig sind aber über die Zinsen noch sprechen wollten. Die<lb/>
Kontrollbank hatte mich zum Glück vormittag informiert, daß sie<lb/>
8 1/2 % den Rumänen berechnen würde und dies als ein Entgegen<lb break="no"/>kommen betrachtet. Ich hatte <rs type="person">Kastelez</rs> von der Kontrollbank<lb/>
darauf hingewiesen, daß die Bundesregierung eine Verbilligung<lb/>
möchte und deshalb er ja auch 3 Millionen Schilling von meinem<lb/>
Budget aus der Exportförderungsabgabe bekommen wird. Ich konnte<lb/>
deshalb dem rumänischen Botschafter versichern, daß gewisse<lb/>
Möglichkeiten noch bestünden und er am Montag ja bei der Weiter<lb break="no"/>verhandlung sehen würde, daß die Kontrollbank ein gewisses<lb/>
Entgegenkommen an den Tag legen wird.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_04">Direktor <rs type="person">Scheiner</rs>, von der Österr. Krankenversicherung, welcher<lb/>
die Hotelkette dieser Institution führt, wollte als Fachver<lb break="no"/>bandsvorsteher für Beherbergungsgewerbe mit mir sprechen. Er<lb/>
sagte es gebe zwei Punkte die für ihn von Bedeutung wären.<lb/>
Erstens daß die Beherbergungsgruppe – das heißt Hotelgewerbe –<lb/>
mehr Geld aus dem ERP bekommen sollte, wobei er darauf hinwies,<lb/>
daß die ERP-Vorschriften zu kompliziert sind. Und zweitens die<lb/>
Arbeitsmarktprobleme gelöst werden müßten. Seiner Meinung nach<lb/>
müßte ein modernes Gastarbeitergesetz endgültig Platz greifen.<lb/>
Mein Hinweis, daß die Sozialpartner übernommen hatten, die<lb/>
Punktation eines solchen Gesetzes zu verhandeln, akzeptierte<lb/>
er nicht. Seiner Meinung nach würde dies zu lange dauern.</p>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_05">Derzeit muß er den jugoslawischen Arbeitern ein Kopfgeld von<lb/>
300,- bis 800,- Schillingen bezahlen. Eine weitere Forderung<lb/>
richtet sich an den Finanzminster – durch Verwaltungsgerichts<lb break="no"/>hof-Urteil müssen die Bäder und Klosetts und sonstige Naßeinheiten<lb/>
als Gebäudeteile betrachtet werden, weil sie mit dem Gebäude<lb/>
verbunden sind, und entsprechend aktiviert werden. Dadurch haben<lb/>
sie nur eine außerordentliche Abschreibung von 20 % und in<lb/>
weiterer Folge nur mehr 2 %. Gerade diese Entscheidung trifft<lb/>
aber die Hotels sehr hart.<lb/>
Anmerkung für Dr. <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs>: Bitte <rs type="person" ref="#per__137480">Zeilinger</rs> verständigen, daß er über<lb/>
dieses Problem nicht nur <rs type="person" ref="#per__97311">Androsch</rs> infor<lb break="no"/>miert, sondern uns auch mitteilt, ob sie<lb/>
eine diesbezügliche Gesetzesänderung<lb/>
in Angriff nehmen<lb/>
Die neue Hotelaktion der Gemeinde Wien, an der <rs type="person">Scheiner</rs> maß<lb break="no"/>gebend mitgewirkt hat, wird von ihm begrüßt. Bei 25 % Eigen<lb break="no"/>kapital werden 75 % mit 2 % durch 5 Jahre, oder 2 1/2 % durch<lb/>
4 Jahre mit Zinsenstützungen unterstützt. Diese Aktion wird<lb/>
sich sowohl auf das Hotel der Austria Krankenversicherung im<lb/>
2. Bezirk als auch auf das Hotel das die Bor AG auf den AEZ-<lb/>
Gründen im 3. Bezirk und letzten Endes auf die Absicht des<lb/>
Wienerwald-Restaurateurs, <rs type="person" ref="#per__112968">Jahn</rs>, in Liesing – das heißt am WIG-<lb/>
Gelände – beziehen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_06">Im ÖVP-Coloir hatte ich Gelegenheit mit <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> über die Japan-<lb/>
Verhandlungen zu sprechen. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> selbst schlägt vor, daß wir<lb/>
nur 15 Positionen den Japanern für die Vertragsverlängerung<lb/>
anbieten sollen. Die Japaner verlangen aber, um den Artikel 35<lb/>
vom GATT nicht anzuwenden, daß unsere negative Liste von 80 auf<lb/>
60 Positionen reduziert wird. <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> gab zu erkennen, daß er<lb/>
bereits l8 Positionen mit den Fachverbänden sich erstritten hat,<lb/>
aber außerstande ist auf 20 Positionen zu kommen. Er wird nächste<lb/>
Woche weiterverhandeln und mich dann von dem Ergebnis unverzüg<lb break="no"/>lich verständigen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich feststellen,<lb/>
daß <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs> bereits meine Tätigkeit als Hilfskrankenträger<lb/>
entsprechend herausgestrichen hat. Sein Chauffeur hat vormittag<lb/>
einen Auffahrunfall verursacht, nachdem der vor uns fahrende<lb/>
Diplomaten-Kombiwagen eine Frau niedergestoßen hatte. Die Frau<lb/>
selbst blutete sehr stark aus der Nase und aus den Ohren, war<lb/>
bewußtlos und ich hatte sie mit einem zweiten Mann nur auf die<lb/>
Seite gedreht und dann den Kopf so gehalten, daß das Blut aus<lb/>
der Nase herausgeronnen ist und nicht in ihre Lunge eingedrungen.</p>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_07">Dies hat <rs type="person" ref="#per__97893">Sallinger</rs>, glaube ich, mächtig imponiert und er erzählt<lb/>
es daher überall jetzt herum.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_08">Um die Besprechung mit den Finanzlandesreferenten vorzubereiten<lb/>
ersuchte ich <rs type="person">Habel</rs>, <rs type="person" ref="#per__97722">Marhold</rs> und <rs type="person" ref="#per__97469">Gehart</rs> ins Parlament zu kommen.<lb/>
Zum Glück war die Justizdebatte und das Budgetkapitel früher zu<lb/>
Ende als wir geglaubt hatten und ich konnte dann in mein Büro<lb/>
zurückfahren. Am Freitag, stellt sich doch immer wieder heraus,<lb/>
wollen die Abgeordneten früher nach Hause fahren und deshalb<lb/>
sind die Freitag-Sitzungen meistens vor 9,00 Uhr zu Ende.<lb/>
In meinem Büro wurde ich dann verständigt, daß Dr. <rs type="person" ref="#per__112216">Basetti</rs>, der<lb/>
neue Landesrat für Fremdenverkehr und Wirtschaft, beim Fremden<lb break="no"/>verkehrstag in Tirol das Ministerium hart angegriffen hat. Erstens<lb/>
behauptete er, daß wir kein Geld für den Fremdenverkehr zur<lb/>
Verfügung stellen und zweitens, daß Tirol von den Organisationen<lb/>
ausgeschlossen werden sollte. Diesbezügliche Mitteilungen hat<lb/>
uns Dr. <rs type="person">Schöpf</rs>, von der Arbeiterkammer, zukommen lassen. Ich<lb/>
konnte deshalb in einem Rückruf <rs type="person">Schöpf</rs> sofort auf den Tatbestand<lb/>
und auf den wahren Sachverhalt aufmerksam machen. Er war darüber<lb/>
sehr dankbar, da er bei der Sitzung ja nicht gewußt hat, wie sich<lb/>
die Frage mit der Ausschaltung von Tirol aus dem Verhandlungs<lb break="no"/>komitee mit den Landesfinanzreferenten verhalten hat. Auch <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs><lb/>
konnte dann noch im direkten Gespräch mit den Tiroler Zeitungen<lb/>
den wahren Sachverhalt mitteilen. <rs type="person" ref="#per__134296">Poppinger</rs>, der bei dieser<lb/>
Sitzung anwesend war, soll angeblich nur sehr weich argumentiert<lb/>
haben. Vielleicht allerdings hat <rs type="person" ref="#per__134296">Poppinger</rs> die Details über die<lb/>
Fremdenverkehrs- respective Finanzreferentenbesprechung nicht<lb/>
gewußt. Auf alle Fälle wird es zielführend sein, von ihm einen<lb/>
genauen Bericht zu verlangen und ganz besonders aber auf diesen<lb/>
Punkt noch eine Spezialbesprechung abzuführen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-12-11_09">Am Abend hat mich die Berghauptmannschaft für Wien, die das<lb/>
Gebiet Wien, Niederösterreich und Burgenland umfaßt, zu einer<lb/>
Barbara-Feier nach Niederösterreich eingeladen. Da das Parlament<lb/>
frühzeitig geschlossen hat, bin ich dort erschienen und wurde<lb/>
von dem Berghauptmann sehr feierlichst als oberster Bergherr<lb/>
begrüßt. Zu meiner größten Verwunderung bot er mir sogar an, den<lb/>
sogenannten "Ledersprung" zu machen. Ich wußte, daß der Abge<lb break="no"/>ordnete <rs type="person" ref="#per__97805">Pay</rs>, der sich im Parlament mit garnichts anderem be<lb break="no"/>schäftigt als ausschließlich mit dem Bergarbeiterproblem (er<lb/>
<pb n="03-0910" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-12-11_0910.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>kommt aus der Köflacher Gegend) seinerzeit darauf hingewiesen<lb/>
hat, er hätte bereits den Ledersprung gemacht. Ich stimmte<lb/>
natürlich sofort zu, die Zeremonie über mich ergehen zu lassen.<lb/>
Als mir der Berghauptmann dabei vorher versicherte er würde nur<lb/>
während der Zeremonie das bergmännische "Du" mir sagen, konnte<lb/>
ich wieder einen guten Gag starten. Als ich auf dem Faßl stand<lb/>
und über die Schürze springen mußte und die Verpflichtungs<lb break="no"/>formel wiederholte, meinte er ich darf für die Zeremonie Ihnen<lb/>
Herr Bundesminister, das bergmännische Du sagen – unterbrach ich<lb/>
sofort und sagte – nicht nur für die Zeremonie. Die Feier endete<lb/>
dann mit einem recht langen Bergmannslied mit gesalzenen und<lb/>
ziemlich ordinären Strophen. Ich sang sie natürlich nach meiner<lb/>
guten alten Methode alle mit – die alte Methode besteht darin,<lb/>
daß ich auch beim Heurigen alle Heurigenlieder kenne und mit<lb break="no"/>singe, obwohl ich kein einziges davon kann. Man braucht bekannt<lb break="no"/>licherweise ja nur den anderen auf den Mund zu sehen und dann<lb/>
ähnlich formulierende Laute von sich geben, sodaß alle Umstehenden<lb/>
meinen man kennt den Text und die Melodie des Liedes ganz genau.<lb/>
Bei der Barbara-Feier lernte ich auch die Firma, die in Öster<lb break="no"/>reich nach Uran bohrt kennen. Der Firmeninhaber ist der Meinung,<lb/>
daß Uran in Österreich fündig werden könnte, seine Frau aber,<lb/>
die wesentlich realer denkt, bezweifelt dies, sagt mir allerdings<lb/>
sie hat nichts zu reden. Ich selbst glaube auch kaum, daß nach<lb/>
der jetzigen Sachlage, größere Uranstätten bei uns gefunden<lb/>
werden könnten. Da auch Gen.Dir. <rs type="person" ref="#per__97337">Bauer</rs> von der ÖMV anwesend war,<lb/>
machte ich ihn auf die unsinnige ÖVP-Aussendung betreffend den<lb/>
Bleigehalt von Benzin aufmerksam. Er selbst war hell empört<lb/>
über so viel Unsinn und erklärte er würde unverzüglich diesbe<lb break="no"/>zügliche Schritte unternehmen.</p>
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               <occupation>FSG-Vors., SPÖ-Klubobmann, Volksanwalt</occupation>
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