<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="staribacher__19701125.xml" prev="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19701124.xml" next="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at/staribacher__19701126.xml" xml:base="https://staribacher.acdh.oeaw.ac.at">
  <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title type="main">Mittwoch, der 25. November 1970</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
            <respStmt>
               <resp>Conversion to TEI</resp>
               <persName>Gustav Graf</persName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Digitisation, OCR correction and named entities tagging</resp>
               <persName>Matthias Trinkaus</persName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
            <availability>
               <licence>CC BY-NC 4.0</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <institution>Kreisky Archiv</institution>
                  <collection>Nachlass Joseph Staribacher</collection>
                  <idno type="signature">Band03_1970-11-25</idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date when="1970-11-25">Mittwoch, 25. November 1970</date>
         </creation>
      </profileDesc>
      <revisionDesc>
         <change type="creation" when="2016-04-11">exported as basic TEI from corrected tesseract output.</change>
         <change type="update" when="2020-02-27" who="acdh:ds">cleaned automatic tesseract-export by cleanExport.xsl script</change>
         <change type="update" when="2016-08-11" who="acdh:ds">find and note personalAgenda as a subtype cleanExport-patch.xsl</change>
         <change type="update" when="2016-08-19" who="acdh:ds">whitespace in paragraphs, lb and pb fixes by cleanExport-patch3.xsl</change>
      </revisionDesc>
   </teiHeader>
  <text xml:base="http://192.168.0.9/staribacher/src/scans/Band03/">
      <body>
         <pb n="03-0838" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0838.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="entry">
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_01">Die Oberste Bergbehörde hatte betreffend die festen Brennstoffe und<lb/>
die flüssigen Brennstoffe zwei Sitzungen eingeladen, und die waren<lb/>
so wie in den vergangenen Monaten sehr gut besucht. Ich hatte angenommen,<lb/>
dass die ersten Sitzungen, die wir unmittelbar im Frühjahr hatten, eigent<lb break="no"/>lich nur durch die zu erwartende Krise auf dem Brennstoffsektor so gut<lb/>
besucht waren. Zu meiner grössten Verwunderung aber dürfte sich die<lb/>
Ländern und die ganzen Händlerkreise sowie die Importeure doch an diesen<lb/>
Sitzungen sehr interessiert sein. Allgemein wurde unserem expeditiven<lb/>
Arbeiten die grösste Anerkennung ausgesprochen. Sowohl die Einfuhr<lb break="no"/>politik als auch die Zollfreistellung und auch insbesondere die Verhandlungen<lb/>
mit den anderen Dienststellen wurden von Seite der Händler und Importeure<lb/>
immer wieder lobend hervorgehoben. Vielleicht unterschätze ich die<lb/>
Tätigkeit der OB in dieser Beziehung. Auf alle Fälle konnte ich am Schluss<lb/>
der Sitzungen mitteilen, dass wir doch alle jetzt mit einem wesentlich<lb/>
besseren Gefühl – es dürfte die Heizölkrise und die Brennstoffkrise voll<lb break="no"/>kommen überwunden sein – diese Sitzung veralssen, als wir dies vor Monaten<lb/>
bei den ersten Aussprache getan haben.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_02">Während dieser Sitzung wollte mich <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> unbedingt sprechen und am<lb/>
Telefon konnte ich erfahren, dass <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> und <rs type="person" ref="#per__97676">Lachs</rs> bei ihm in der<lb/>
Handelskammer sind und sie eigentlich wegen der preisdämpfenden Mass<lb break="no"/>nahmen auf dem Möbelsektor nicht weiter kommen. Ich ging deshalb sofort<lb/>
in diese Sitzung und die Situation war dort folgende: Die Bundeskammer<lb/>
hätte sich bereit erklärt, der Fachverband der Möbelindustrie, <rs type="person">Benker</rs>,<lb/>
waren anwesend, von 18 auf 16 % die Zölle zu senken, wenn ich mich<lb/>
bereit erklärte, dass die Ostkontingente unter gar keinen Umständen er<lb break="no"/>höht würden. Seinerzeit bei den flakierenden Massnahmen im November 1969<lb/>
sind tatsächlich die 1969-Importe um 30 % erhöht worden . Ich versuchte<lb/>
vermittelnd einzugreifen, um einen Teilerfolg der AK und des ÖGB sicher<lb break="no"/>zustellen. Als ersten Punkt schlug ich vor, gegebenenfalls eine Globali<lb break="no"/>sierung der Möbelkontingente vorzunehmen. Dies wurde von der Bundeskammer<lb/>
aber abgelehnt. Als zweites schlug ich vor, die Kontingente von einzel<lb break="no"/>nen Ländern z.B. von der DDR oder von der CSSR aufzustocken. Auch dies<lb/>
wurde abgelehnt. Als drittes meinte ich, man sollte individuell die<lb/>
Kontingente überziehen lassen und in jedem Einzelfall einen Antrag genehmi<lb/>
gen, wenn er in einem gewissen Rahmen sich bewegen würde. Auch das wurde<lb/>
von der Bundeskammer abgelehnt. Als vierter und letzter Vorschlag, nachdem<lb/>
ich mit <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und <rs type="person">Benker</rs> und <rs type="person">Lederleitner</rs> geplaudert hatte, wurde vor<lb break="no"/>geschlagen, die Vorziehung der Kontingenterhöhung, wie wir sie in Laufe<lb/>
der Vertragsverhandlungen mit den Gemischten Kommission im kommenden Jahr<lb/>
<pb n="03-0839" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0839.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>erwarten konnte, vorzuziehen und die einzelnen konkreten Ziffern<lb/>
noch zwischen <rs type="person" ref="#per__98112">Zöllner</rs> und <rs type="person">Benko</rs> besprochen werden sollten. Die<lb/>
gesamten Kontingente aus dem Osten betrugen 425.000 $, die CSSR<lb/>
hat davon 100.000, wobei noch 60.000 $ Buchholzteile dazukommen.<lb/>
Die DDR hat 90.000, Polen hat 40.000, Rumänien hat 150.000, Ungarn<lb/>
hat 50.000 und Bulgarien hat 25.000 $ derzeitiges Kontingent. Dem<lb break="no"/>gegenüber wird allein aus der EWG für ca 11 Mill. $ de facto Möbel<lb break="no"/>teile und Möbel importiert. Da im Ministerium für Finanzen die Sitzung<lb/>
seit 9 Uhr eingeladen war und Min.Rat <rs type="person" ref="#per__114525">Zorn</rs> ununterbrochen in der Han<lb break="no"/>delskammer anrief um zu fragen, ob die Herren schon endlich kommen,<lb/>
glaubte ich, dass mit dem letzten Vorschlag das letzte Problem aus<lb/>
der Welt geschaffen sei. Bezüglich der Bekleidungspositionen zeigte<lb/>
sich <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> nämlich sehr optimistisch und meinte, dies sei kein<lb/>
Problem und es müsste deshalb zu einem Akkord in allen Positionen<lb/>
zu kommen sein.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_03">Die Messeleitungen kommen jährlich im Handelsministerium zusammen<lb/>
um ihre Pläne und ihre Wünsche gegenseitig abzustimmen und letzten<lb/>
Endes natürlich auch dem Ministerium Informationen zukommen zu lassen,<lb/>
ich besuchte deshalb die erste dieser Sitzungen. Selbstverständlich<lb/>
wurden sofort die Fragen an mich gerichtet, wie das Ministerium in<lb/>
den nächsten Jahren Subventionen oder Zinszuschüsse oder sonstige<lb/>
Unterstützungen den Messen angedeihen lassen will. Ich erwiderte<lb/>
sofort, dass derzeit im Budget keine Mittel dafür vorgesehen sind.<lb/>
Ich konnte allerdings auch darauf hinweisen, dass in den letzten Jahren<lb/>
dafür keine Mittel aufgewendet werden konnten. Die Vertreter waren natür<lb break="no"/>lich mit dieser Erklärung nicht sehr einverstanden. Ich schlug ihnen<lb/>
deshalb vor, sie sollten doch ein Programm erarbeiten, das in kleine<lb break="no"/>ren Punkten entsprechende Wünsche ihrerseits beinhalten sollte, So<lb/>
grosse Ansätze aber wie z.B. eben Millionensubventionen sollte<lb/>
dieses Programm nicht umfassen. Meiner Meinung nach sagte ich<lb/>
ihnen, wäre es auch sinnlos, eine Forderung aufzustellen, dass die<lb/>
Messen als gemeinnützige Unternehmungen zu betrachten seien. Der<lb/>
Finanzminister, mit dem ich einmal dieses Problem besprochen habe<lb/>
hat mir klar und deutlich zu erkennen gegeben und ich teile diese<lb/>
Meinung, dass eine Abgrenzung zwischen den Messen und sonstigen Ver<lb break="no"/>anstaltungen ja kaum möglich ist. Ich gebe schon zu, dass es einzelne<lb/>
Messen gibt, die wirklich keinen Gewinn machen und nie einen Gewinn<lb/>
erzielen wollten, sondern ausschliesslich nur ihre Erträge dazu ver<lb break="no"/>wendeten, um die Institution der Messe besser zu verankern oder</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_04">sie auf alle Fälle wesentlich zu vergrössern. Doch kann das Finanzmini<lb break="no"/><pb n="03-0840" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0840.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/><lb/>
sterium, wenn es dieses Kriterium gelten lässt, dass wenn Unternehmungen<lb/>
keinen Gewinn ausschütten, gemeinnützig sind , dann die ganzen<lb/>
Einkommenssteuererträge wesentlich reduzieren. Die Messevertreter<lb/>
hätten allerdings eine gute Lösung, die meiner Meinung nach auch<lb/>
vollkommen akzeptabel ist. Sie stehen auf dem Standpunkt, es sollte<lb/>
ein Messegesetz geschaffen werden und in diesem Messegesetz wären<lb/>
die derzeitigen Messen zu verankern und dann womöglich keine anderen<lb/>
Ausstelleungen mehr als Messe zuzulassen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_05">Im Institut für Gesellschaftspolitik hatten wird eine Routinesitzung<lb/>
mit den Journalisten eingeladen. Obwohl die <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs>-Pressekonferenz<lb/>
noch immer andauerte, und obwohl zu demselben Zeitpunkt die ÖVP<lb break="no"/>eine Pressekonferenz eingeladen hatte, war der Besuch sehr gut.<lb/>
<rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> sagte am Abend noch, dass sich herausstellt, wie dringend<lb/>
doch diese Journalistenbesprechungen sind, da insbesondere die<lb/>
Journalisten über den Gewerkschaftsbund einige Mitteilungen erwarten.<lb/>
U.a. diskutierten wir die Problematik des Investivlohns und der<lb/>
Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand und andere gewerkschaftliche<lb/>
Probleme. Da die Journalisten scheinbar mit den anderen Gewerkschaf<lb break="no"/>tern sehr schwer Kontakt haben, nützten sie die Gelegenheit, um<lb/>
sowohl <rs type="person" ref="#per__97570">Hrdlitschka</rs> als Obmann der Chemiearbeiter und auch mich als<lb/>
Obmann der Lebensmittelarbeiter zu interviewen. Aber auch der<lb/>
Gewerkschaftsvertreter im Journalistenbeirat des Instituts <rs type="person" ref="#per__141695">Duval</rs><lb/>
wurde in die Diskussion einbezogen. Ich teilte die Auffassung <rs type="person" ref="#per__97646">Koppes</rs>,<lb/>
dass es dringend notwendig wäre, wenn der Gewerkschaftsbund selbst<lb/>
mehr P.R.-Arbeit leisten würde. Ich werde versuchen, vielleicht ge<lb break="no"/>lingt es, <rs type="person" ref="#per__97346">Benya</rs> für die nächste Sitzung des Journalistenbeirates<lb/>
zu gewinnen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_06">Mit den Aussenhandelsdelegierten Nord- und Nordosteuropa konnte ich<lb/>
neue Kontakte aufnehmen. Zum Unterschied von der<lb/>
ersten Sitzung komme ich jetzt immer mehr in Arbeitssitzungen und<lb/>
habe deshalb wirklich auch einen persönlich besseren Eindruck von<lb/>
der Arbeit dieser Delegierten und vor allem auch sie können Einzel<lb break="no"/>probeleme mit mir besprechen. Ich stehe nicht an, bei dieser Gele<lb break="no"/>genheit, ihre Tätigkeit entsprechend herauszustreichen. Ich bin<lb/>
ja tatsächlich der Meinungn, dass die Regelung mit den Aussenhandels<lb break="no"/>delegierten in Österreich eine bessere ist als in den anderen Staaten<lb/>
wo sogenannte Handelsräte oder Wirtschaftsattachés bei den Botschaf<lb break="no"/>ten als Beamte akkreditiert sind. Wenn mich die Handelsdelegierten<lb/>
mit der Zeit persönlich kennenlernen, so hoffe ich, werden sie auch<lb/>
<pb n="03-0841" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0841.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>meiner Aufforderung nachkommen, sich mit meinen Herren im Ministerium<lb/>
bei Einzelproblemen sicher ins Einvernehmen zu setzen. Dadurch könnten<lb/>
wir die sehr zentrale und straffe Führung der Bundeskammer doch einiger<lb break="no"/>massen auflockern.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_07"><rs type="person" ref="#per__97647">Koren</rs> hatte <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und mich eingeladen, auf der Hochschule für Welt<lb break="no"/>handel eine Diskussion über Wettbewerbsfragen abzuhalten. Da er aber noch<lb/>
im Klub aufgehalten war, begannen <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs> und ich eine Doppelkonference.<lb/>
Er kam dann später hinzu und ich glaube, wir hatten zu dritt ganz einen<lb/>
netten und heiteren Abend. Bei dieser Gelegenheit sagte mir nur <rs type="person" ref="#per__97769">Mussil</rs>,<lb/>
dass er doch grössten Wert darauf legt, wenn wir eine akkordiertes Er<lb break="no"/>gebnis über die preisdämpfenden Massnahmen, d.h. die Zollsenkungen vorlegen<lb/>
könnten. Ich schlug ihm deshalb sofort vor, am nächsten Tag im National<lb break="no"/>rat eine Sitzung in dieser Frage noch einmal zu veranstalten. Er hatte<lb/>
die entsprechenden Einladungen vorgenommen. Sein Sekretariat hat er er<lb break="no"/>sucht, auch die Arbeiterkammer und den Gewerkschaftsbund zu verständigen.<lb/>
Ich wollte damit nur deutlich zum Ausdruck bringen, dass ich nicht die<lb/>
Verständigung übernehme, weil diese Institutionen doch von den Sozial<lb break="no"/>partnern eingeladen werden sollen und eigentlich nicht vom Ministerium,<lb/>
das für diese beiden nicht zuständig ist.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-25_08"/>
         </div>
      <div type="back"><pb n="03_0837_06" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0837-06.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="cabinetAgenda">
            <head>Tagesprogramm, 25.11.1970</head>
            <gap reason="sampling"/>
         </div>
         <pb n="03_0841_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0841-01_rotiert.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
         <div type="attachment" subtype="other">
            <head>Artikel Tiroler Nachrichten betr. Finanzen Alpenverein, 25.11.1970</head>
            <gap reason="sampling"/>
            <pb n="03_0841_01" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-25_0841-01_Originaldatei.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>
            <gap reason="sampling"/>
         </div>
      </div></body>
      <back><listPerson><person xml:id="per__97646">
               <persName type="label">Koppe, Fritz</persName>
               <persName><surname>Koppe</surname><forename>Fritz</forename></persName>
               <occupation>Sekr. JS, ab 1973 GF VKI</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97769">
               <persName type="label">Mussil, Arthur</persName>
               <persName><surname>Mussil</surname><forename>Arthur</forename></persName>
               <occupation>Gen.Sekr. HK, ÖVP-NR-Abg., später AR-Präs. Verbund</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97676">
               <persName type="label">Lachs, Thomas</persName>
               <persName><surname>Lachs</surname><forename>Thomas</forename></persName>
               <occupation/>
               </person>
            <person xml:id="per__97346">
               <persName type="label">Benya, Anton</persName>
               <persName><surname>Benya</surname><forename>Anton</forename></persName>
               <occupation>ÖGB-Präs., NR-Präs.</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/119083906</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97647">
               <persName type="label">Koren, Stephan</persName>
               <persName><surname>Koren</surname><forename>Stephan</forename></persName>
               <occupation>Finanzminister, ÖVP-NR-Abg., OeNB-Präs.</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__114525">
               <persName type="label">Zorn, Wolfgang</persName>
               <persName><surname>Zorn</surname><forename>Wolfgang</forename></persName>
               <occupation>Vizepräs. Hoteliervereinigung</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__98112">
               <persName type="label">Zöllner, Otto</persName>
               <persName><surname>Zöllner</surname><forename>Otto</forename></persName>
               <occupation>AK</occupation>
               </person>
            <person xml:id="per__97570">
               <persName type="label">Hrdlitschka, Wilhelm</persName>
               <persName><surname>Hrdlitschka</surname><forename>Wilhelm</forename></persName>
               <occupation>AK, ÖIAG</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/128336552</idno>
               </person>
            <person xml:id="per__97668">
               <persName type="label">Kreisky, Bruno</persName>
               <persName><surname>Kreisky</surname><forename>Bruno</forename></persName>
               <occupation>Bundeskanzler</occupation>
               <idno type="GND">http://d-nb.info/gnd/118566512</idno>
               </person>
            </listPerson></back></text>
</TEI>