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            <title type="main">Dienstag, der 24. November 1970</title>
            <title type="sub">Tagebuch Josef Staribacher: Digitale Edition</title>
            <author>Josef Staribacher</author>
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            <publisher>Kreisky Archiv, Wien</publisher>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_01">Botschafter <rs type="person" ref="#per__137273">Haymerle</rs> kam, um den Abschiedsbesuch – er wird jetzt<lb/>
Botschafter in Moskau – abzustatten. Er fragte mich auch, wie er<lb/>
sich in verschiedenen Integrationsfragen und insbesondere bezüglich<lb/>
meines Besuches bei <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> verhalten sollte. Ich teilte ihm<lb/>
sofort mit, dass ich mit <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> übereingekommen bin, dass es<lb/>
wenn es die parlamentarische Arbeit erlaubt, ich natürlich Russland<lb/>
einen Besuch abstatten werde. <rs type="person" ref="#per__112951">Patolitschew</rs> hat das eingesehen und<lb/>
ich würde deshalb mich ausschliesslich danach richten, ob und wann ich<lb/>
vom Parlament wegkommen könnte. Betreffend die Integration setzte ich<lb/>
ihm auseinander, dass wir auf alle Fälle grössten Wert darauf legen,<lb/>
dass die Sowjetunion aber auch die anderen Oststaaten ziemlich genau<lb/>
informiert werden durch die Ostpolitik, die ich insbesondere im Han<lb break="no"/>delsministerium entriert habe, soll ja dem Osten das Gefühl gegeben<lb/>
werden, dass wir an einerAusweitung der wirtschaftlichen Beziehungen<lb/>
grösstes Interesse haben. Aus diesem Grund wollen wir auch weitest<lb break="no"/>gehend in dem Punkt der Liberalisierung, Globalkontingent, Kontingent<lb break="no"/>erhöhung und anderen entsprechendenVorschlägen ihnen entgegenkommen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_02">Im Ministerrat teilte <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs> mit, dass die Wahl für den ORF-Aufsichts<lb break="no"/>rat unter den Wissenschaftlern ergeben hatte, dass Dozent <rs type="person" ref="#per__114672">Frühwirt</rs>,<lb/>
Vorsitzender des Assistentenverbandes die meistenStimmen erhalten hat.<lb/>
Insgesamt haben sich fast 50 % der Wissenschaftler an dieser Wahl be<lb break="no"/>teiligt. Zum grössten Leidwesen wurde aber nicht <rs type="person">Rohracher</rs> sondern<lb/>
<rs type="person">Frühwirth</rs> gewählt. Ich bin davon überzeugt, dass er als agressiver<lb/>
ÖVP-ler – <rs type="person">Frühwirth</rs> ist gleichzeitig Obmann der ÖVP-Landstrasse –<lb/>
wahrscheinlich entsprechende Politik im Aufsichtsrat machen wird.<lb/>
Ich bin neugierig, wenn ich ihn das nächste Mal treffe, werde ich<lb/>
ihn fragen, ob er noch immer auf dem Standpunkt steht, dass <rs type="person" ref="#per__97668">Kreisky</rs><lb/>
diese Wahl nur gemacht hat, um manipulieren zu können. Dies behaup<lb break="no"/>tet bekanntlicherweise die ÖVP. Wenn man von den Ergebnissen ausgeht,<lb/>
so kann man sogar feststellen, dass der einzige Vertreter der SPÖ<lb/>
der bis jetzt im Aufsichtsrat war, nämlich Dr. <rs type="person">Speiser</rs>, früher die<lb/>
Volksbildner, abgewählt wurde. Allerdings ist dafür für den Sport<lb/>
wieder der Generalsekretär des ASKÖ <rs type="person">Spiola</rs> gewählt worden. Der Demo<lb break="no"/>kratisierungsprozess auf diesem Sektor hat zweifelsohne eine gute<lb/>
Optik, materiell hat er allerdings nichts gebracht. Die Ministerrats<lb break="no"/>sitzung war an und für sich nichts interessant. Nur im Nachtrag hatte</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_03">ich eine alte Auszeichnung von spanischen Unternehmer, das bereits<lb/>
vor drei Jahren eingereicht wurde, zur Endbeschlussfassung vorgelegt.</p>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_04">Ich hatte nicht beachtet, dass in der Zwischenzeit ein Teil diese<lb/>
Unternehmervertreter Syndikatsvertreter, d.h. Gewerkschaftsvertreter<lb/>
wurden. <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> hat sich diesen Nachtrag, der im letzten Moment dem Mini<lb break="no"/>sterrat zugeleitet wurde, aber angeschaut und mich auf diese Situation<lb/>
besonders aufmerksam gemacht. Er ersuchte auch,ob ich eine Möglichkeit<lb/>
sehe, diesenAntrag zurückzustellen. Ich konnte eben deshalb sehr leicht<lb/>
entsprechen, da ich erklärte, es seien ja jetzt ein Sozialattachee<lb/>
und einSyndikatsvertreter auszuzeichnen und ich sei dafür nicht zuständig<lb/>
und bitte deshalb, die ganze Angelegenheit zurückzustellen.Nach Meinung<lb/>
von <rs type="person" ref="#per__97488">Gratz</rs> – und ich teilte sie – sollte nicht gerade ich womöglich<lb/>
spanische Faschisten, die einmal Unternehmer, dann wieder Arbeitnehmerver<lb break="no"/>treter sind, auszeichnen.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_05">Bei der Sektionsleiterbesprechung hat dann <rs type="person" ref="#per__97801">Ottahal</rs> überhaupt zu erkennen<lb/>
gegeben, dass man gegebenenfalls auf die ganze Auszeichnung verzichten<lb/>
könnte, da sie schon so lange zurückliegt.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_06"><rs type="person" ref="#per__97442">Firnberg</rs> berichtete über die OECD-Prüfung über die Wissenschaftspolitik,<lb/>
die insbesondere die Hochschulen stark kritisiert, dass sie viele Kosten<lb/>
verursachen und wenig effizient arbeiten. <rs type="person" ref="#per__98034">Veselsky</rs> berichtete über die<lb/>
OECD-Inflationsbekämpfungssitzung in Paris. <rs type="person" ref="#per__97525">Häuser</rs> über die Haus- und<lb/>
Wohnungszählung im Jahre 1971. <rs type="person" ref="#per__98034">Veselsky</rs> kam anschliessend nach der MR<lb break="no"/>Sitzung zu mir, meinte der Bericht sei so ungeheuer interessant, den<lb/>
die OECD jetzt zur Inflationsbekämpfung gemacht hätte, er würde mir diese<lb/>
BErichte und auch die Industrieberichte zur Verfügung stellen. Ich versuchte<lb/>
ihm auseinaderzusetzen, dass insbesondere <rs type="person" ref="#per__146602">John</rs> dafür gewonnen werden müsste,<lb/>
den Industriebericht nicht nur zu bearbeiten, sondern auch bei der OECD<lb/>
in Paris zu vertreten. <rs type="person" ref="#per__98034">Veselsky</rs> wird mit <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> über dieses Problem noch<lb/>
einmal sprechen, im Prinzip ist er aber mit dieser Lösung einverstanden,<lb/>
da ich ja insbesondere darauf hinwies, dass bei diesem Industriebericht die<lb/>
verstaatlichte Industrie ganz hart angegriffen wurde.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_07">Bei der Sektionsleiterbesprechung referierte <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> über die Änderungen auf<lb/>
dem Personalsektor. Er versuchte, die Berufung <rs type="person" ref="#per__97584">Jagodas</rs> als meine alleinige<lb/>
Entscheidung darzustellen. Ich erwiderte deshalb sofort, indem ich den<lb/>
Ablauf sehr detailliert schilderte, dass <rs type="person" ref="#per__97915">Schipper</rs>, <rs type="person">Habel</rs>, er und ich bei<lb/>
einer stundenlangen Besprechung zur Überzeugung gelangt seien,dass <rs type="person" ref="#per__97584">Jagoda</rs><lb/>
der beste Mann für diesen Posten sei, um insbesondere die Ruhe im Hause<lb/>
aufrechtzuerhalten. Eine Berufung eines Aussenstehenden konnte nach überein<lb break="no"/>stimmender Auffassung wesentlich dazu beitragen, um die Rivalität der im<lb/>
<pb n="03-0836" facs="https://iiif.acdh-dev.oeaw.ac.at/iiif/images/staribacher/Band03/03_1970-11-24_0836.jp2/full/pct:100/0/default.jpg"/>Haus sich bewerbenden Ministerialräte nicht auf die Spitze zu treiben.<lb/>
Widerspruch erhob selbstverständlich gegen diesenEntscheid keiner,<lb/>
weil ich ja auch gleichzeitig die Gelegenheit wahrnahm, um <rs type="person">Habel</rs> ganz<lb/>
offiziell zu einem weiteren Verbleib aufzufordern. <rs type="person">Habel</rs> erwiderte, dass<lb/>
er nur ein sehr loses Verhältnis mit dem Ministerium wünscht. <rs type="person" ref="#per__114994">Böhm</rs> ver<lb break="no"/>suchte eine womöglich sehr starke Bindung von <rs type="person">Habel</rs> zugesagt zu bekommen<lb/>
indem er die Beispiel <rs type="person">Kabinos</rs> und <rs type="person" ref="#per__146061">Augenthaler</rs> erwähnte. <rs type="person">Habel</rs> lehnte aber<lb/>
sofort ab und sagte, er hätte nur Interesse an einer wirklichen losen<lb/>
Mitarbeit. Wenn er nicht tatsächlich die Pension geniessen möchte und<lb/>
sich fest bindet, dann könnte er in der Industrie einen Posten bekommen, der<lb/>
ihm ein Vielfaches seiner Bezahlung, di-e er im Ministerium eventuell haben<lb/>
wird, betragen würde. Er hat aber auch dieses Angebot, da er zu sehr ge<lb break="no"/>bunden wäre, abgelehnt.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_08">Der Bundeskanzler gab für eine britische Parlamentdelegation ein Mittag<lb break="no"/>essen. Dort hat ein walisischer ehemaliger Bergarbeiter, der seit Jahren,<lb/>
ich glaube sogar seit Jahrzehnten, Abgeordneter der Labourparty ist, eine<lb/>
Tischrede gehalten. Sie war erstens schrecklich lang und zweitens in der<lb/>
typischen Manier, die <rs type="person" ref="#per__98097">Wodak</rs> als ähnlich der von <rs type="person">Bevin</rs> und anderen Berg<lb break="no"/>arbeitern bezeichnete. Theatralisch vorgetragen und im Inhalt eigentlich<lb/>
nichtssagend. Auch in unserer Internationale – der Internationale der<lb/>
Lebensmittelarbeiter – gab es und gibt es solche Typen von Gewerkschafts<lb break="no"/>vertretern und Arbeitervertretern. Ich glaube nur, dass diese Zeit vorüber<lb/>
ist und diese Art in der Politik wirklich nicht mehr gefragt ist. Ich<lb/>
kann mir nicht vorstellen, dass bei jungen Arbeitern eine solche Art der<lb/>
Rede überhaupt noch ankommen kann, vielleicht aber täusche ich mich sowohl<lb/>
im englischen Sprachgebiet aber auch vielleicht sogar in unserem deutschen<lb/>
und österreichischenSprachgebiet.</p>
            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_09">Im Hause hatten <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs>, <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs>, <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> und ich eine längere Diskussion, wie<lb/>
wir jetzt in Zukunft vorgehen wollen. Zweifelsohne haben wir durch unser<lb/>
Fachwissen und durch unsere seriöse Arbeit im Hause jetzt einen verhältnis<lb break="no"/>mässig sehr guten Ruf, was das fachliche betrifft. Wir befürchten aller<lb break="no"/>dings, dass man auf dem Standpunkt steht, die können eh alles selbst er<lb break="no"/>ledigen und deshalb sehr leger die Arbeit in den einzelnen Abteilungen be<lb break="no"/>treibt. Dies ist zweifelsohne abteilungsweise verschieden, muss aber natür<lb break="no"/>lich geändert werden. Wir werden deshalb mehr Arbeit delegieren an die<lb/>
Abteilungen und an die einzelnen Referenten, gleichzeitig aber kontrollieren<lb/>
ob diese Arbeiten auch dann tatsächlich durchgeführt werden. <rs type="person" ref="#per__97646">Koppe</rs> erwies<lb/>
sich wieder einmal als gelernter Psycholog, <rs type="person" ref="#per__98053">Wanke</rs> als Grundsatz<lb break="no"/>politiker und <rs type="person" ref="#per__97543">Heindl</rs> als ministerienerfahrendster Taktiker.</p>
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            <p xml:space="preserve" xml:id="Band03_1970-11-24_10">Bei der Wiener Konferenz referierte <rs type="person" ref="#per__97963">Slavik</rs> über das Budget. Einleitend<lb/>
verwies er auf seine Lehrer, die ihm bis jetzt als Bürgermeister vorge<lb break="no"/>standen sind und erwähnte natürlich auch <rs type="person" ref="#per__97718">Marek</rs>. Er bedankte sich für dessen<lb/>
Wohlwollen. <rs type="person" ref="#per__97718">Marek</rs> erntete ungeheuren Applaus, man kann daraus entnehmen,<lb/>
dass die Wiener Konferenz ihn nur sehr ungern ziehenlässt. Bei der Berufung<lb/>
seinerzeit hat <rs type="person" ref="#per__97718">Marek</rs> mir einmal gesagt, da ich ihn hänselte, dass Mariahilf<lb/>
jetzt so gut im Rennen liegt – er ist ja Mariahilfer Funktionär – dass er<lb/>
ja fast alle Sektionsleiter schon entsprechend placiert hatte. <rs type="person" ref="#per__97836">Porges</rs><lb/>
wurde Direktor der Messe, <rs type="person" ref="#per__123210">Heller</rs> Hochbaustadtrat, <rs type="person" ref="#per__97899">Sandner</rs> Kulturstadt<lb break="no"/>rätin und jetzt sogar Vizebürgermeister, er selbst letzten Endes Bürger<lb break="no"/>meister. Ich war überzeugt, dass <rs type="person" ref="#per__97718">Marek</rs> niemals so Personalpolitik nach<lb/>
den Bedürfnissen von Mariahilf gemacht hat, aber der Umstand wollte es,<lb/>
dass wirklich sehr viele Mariahilfer entscheidende Positionen bekamen.<lb/>
Jetzt sagte ich zu <rs type="person" ref="#per__97582">Jacobi</rs>, beginnt der Niedergang von Mariahilf. <rs type="person" ref="#per__97836">Porges</rs><lb/>
und <rs type="person" ref="#per__97718">Marek</rs> scheiden aus, <rs type="person" ref="#per__123210">Heller</rs> ist heute in einem anderenBezirk und<lb/>
in Wirklichkeit sehr umstitten als Stadtrat und was die Frage mit Gerti<lb/>
<rs type="person">Sandner</rs> betrifft, glaube ich, dass es wirklich ein grosses Problem für<lb/>
sie noch werden wird. Ich wäre persönlich sehr glücklich, wenn die SPÖ<lb/>
diese Bindung zwischen Gemeinderat <rs type="person" ref="#per__97459">Fröhlich</rs>, der ein bedeutender Funktio<lb break="no"/>när der Handelskammer auch ist, und ihr selbst als eine private Selbst<lb break="no"/>verständlichkeit auffassen würde. Ich zweifle aber, dass dies möglich<lb/>
sein wird und hoffe nur ein ganz klein wenig, dass ich mich täuschen<lb/>
würde. Anschliessend an das Referat wurde ein Lichtbildvor<lb break="no"/>trag gehalten, der ungefähr den Sektionsniveaus entsprach, brachte kei<lb break="no"/>nerlei neue Gedanken, hatte auch keine besondere bildhafte Wirkung. Er<lb/>
erwürgte nur die Diskussion, denn niemand meldete sich anschliessend<lb/>
zu Wort. Ich glaube, dass diese Politik nicht sehr zielführend sein kann.<lb/>
Ich weiss allerdings nicht, ob sie beabsichtigt war, vielleicht hat sich<lb/>
dies nur aus reinem Zufall so ergeben. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass<lb/>
man eine Diskussion auch organisieren und immer wieder darauf drängen<lb/>
muss, weil ansonsten von den einzelnen Mitgliedern dieser Körperschaft,<lb/>
in dem Fall von der Wiener Konferenz der Eindruck entsteht, man wünscht<lb/>
vielleicht gar nicht, dass diskutiert wird.</p>
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            <head>Tagesordnung 31. Ministerratssitzung, 24.11.1970 (Entwurf 19.10.1970)</head>
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            <head>Nachtrag Tagesordnung 31. Ministerratssitzung, 24.11.1970</head>
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               <persName><surname>Jagoda</surname><forename>Karl</forename></persName>
               <occupation>Leiter Sekt. III HM</occupation>
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               <occupation>Personalvertretung HM</occupation>
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               <occupation>Olympisches Komitee</occupation>
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               <occupation>Vorst. Messe Wien</occupation>
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               <occupation>1970-1973 Büro Staribacher, SPÖ-NR-Abg., stv. Vors.
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               <occupation>Botschafter in der UdSSR</occupation>
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